Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Polizei überführt Einbrecherbande aus Gronau !

Nach mehrern Einbrüchen in Postfilialen im Kreis Steinfurt hat die Polizei jetzt die mutmaßlichen Einbrecher überführt.

Zum Jahreswechsel waren Diebe in mehrer Postfilialen im Kreis Steinfurt eingebrochen.
Sie brachen die Tresore auf und erbeuteten Bargeld und Postwertzeichen im hohen fünfstelligen Eurobereich.
Welche Filialen betroffen waren, will die Polizei im Kreis Steinfurt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Spuren vertuschen misslingt
Bei einem der Einbrüche verletzte sich ein Täter. Um die Spuren zu vertuschen, drehten die Einbrecher die Wasserhähne auf und fluteten die Räume.
Trotzdem konnte eine Blutspur gesichert werden.
Die DNA führte die Beamten zu den Tätern aus Gronau im Alter zwischen 30 und 40 Jahren.
In einer Halle in Gronau wurde das Diebesgut sichergestellt.
Einer der mutmaßlichen Täter wurde bislang festgnommen.
Die Ermittlungen dauern an.


 
Großeinsatz: Schüsse in Berlin-Wedding - mehrere Verletzte !

Großeinsatz im Berliner Wedding: Mehrere Personen sind dort durch Schüsse verletzt worden.
Der Einsatz läuft noch.

Mehrere Personen sind am Freitagnachmittag in Berlin-Wedding durch Schüsse verletzt worden.
Polizei und Feuerwehr rückten zu einem Großeinsatz aus.

Der Einsatz laufe noch, teilte die Berliner Polizei auf Anfrage mit.
Details zu den Hintergründen seien noch nicht bekannt.
Laut der Feuerwehr gab es vier Verletzte, drei Männer und eine Frau.

Sie seien noch vor Ort medizinisch behandelt und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden, so ein Feuerwehrsprecher.


 
Versuchter Mord: Feuerwehrmann als Brandstifter verurteilt - zehn Jahre Haft !

Er soll mehrere Brände in der Region Heilbronn gelegt und dabei das Leben einer Familie gefährdet haben: Ein Feuerwehrmann geht deswegen nun ins Gefängnis.

Das Landgericht Heilbronn hat einen Feuerwehrmann wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung und sechs weiteren Brandstiftungen zu zehn Jahren Haft verurteilt.
Das teilte das Gericht am Freitag mit.
Der Feuerwehrmann aus der Gemeinde Gundelsheim soll zwischen April 2010 und November 2020 insgesamt sieben Brände in der Region gelegt haben, die einen Sachschaden von einer halben Million Euro verursachten.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, bei dem Brand eines Schuppens im Mai 2020 den möglichen Tod einer im Nachbargebäude schlafenden vierköpfigen Familie im Nachbargebäude zumindest in Kauf genommen zu haben.
Die Familie blieb damals unverletzt.

Mit der verhängten Strafe folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft.
Die Verteidigung hatte eine Strafe von nicht mehr als acht Jahren gefordert.


 
Er zerschmetterte Fenster und riss Balkone herunter : Bagger-Angriff in Blumberg - Hier rächt sich ein Bauunternehmer für ausbleibende Zahlungen - MIT VIDEO !

Da saß der Frust wohl richtig tief!
Ein Bauunternehmer aus dem Schwarzwald hat mit seinem Bagger mutwillig einen Neubaukomplex mit etwa 30 Wohneinheiten in Blumberg unweit der Schweizer Grenze mit seinem Bagger zerstört.
Der Grund: Der Bauunternehmer wartete offenbar noch auf ausstehende Zahlungen!

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In Blumberg zerstört ein Bagger einen Neubau. Youtube
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Bauunternehmer war sauer über zurückgehaltene Zahlungen
Wie die Polizei im Schwarzwald-Baar-Kreis mitteilte, verursachte die Aggro-Aktion des Bauunternehmers einen Sachschaden von einer halben Million Euro.
Der 47-Jährige gab als Grund angeblich zu Unrecht zurückgehaltene Zahlungen der Auftraggeber an.
Wohl aus „Frust“, wie ein Polizeisprecher sagte, hatte der Mann am Mittwochabend mit dem Kettenfahrzeug mehrere Balkone heruntergerissen und Teile der Gebäudefassade zerstört.

Im Netz kursieren zahlreiche Videos von der Frust-Aktion.
Der Bagger erhebt immer wieder seine Schaufel, schlägt damit Scheiben an dem Neubau ein und reißt Balkons herunter.
Zudem habe der Bauunternehmer auch Garagen beschädigt, auf denen Gasflaschen standen, berichtet die Polizei.
Der Bereich sei weiträumig abgesperrt worden, da zunächst nicht klar war, ob von den beschädigten Gasflaschen eine Explosionsgefahr ausgegangen war.

„Es befanden sich zwar keine Personen im Gebäude, jedoch hatte die Aktion rund 50 Schaulustige auf den Plan gerufen“, teilte die Polizei mit.
Nach der Zerstörungsorgie habe sich der Bauunternehmer in sein Auto gesetzt und sei davongefahren.
Kurz darauf habe er sich bei der Polizei gemeldet.
Auf ihn kommt nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung zu, wie der Polizeisprecher sagte.



 
Sechs Jahre Haft: Rechtsradikale Heilpraktikerin wollte Bomben-Terror verbreiten !

Sie schickte 2019 und 2020 aus rechtsextremer Gesinnung Grußkarten mit Drohungen unter anderem an einen Bürgermeister und einen Landrat und war laut Münchner Oberlandesgericht fest entschlossen, Bomben zu bauen.

Anschlag auf Muslime geplant
Wegen der Vorbereitung rechtsterroristischer Anschläge ist die 55-jährige Heilpraktikerin aus Franken am Freitag vom Münchner Oberlandesgericht zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Sie habe Droh-Briefe verschickt und zudem habe sie sich mit Waffen und Materialien zum Bau einer Bombe eingedeckt, so der Richter.

Sie lagerte Benzinflaschen in ihrem Auto
Die Heilpraktikerin sei fest entschlossen gewesen, einen Brandsatz herzustellen und zu zünden, so der Richter weiter.
Dafür habe sie unter anderem Flaschen mit Benzin in ihrem Auto gelagert.
Damit habe sie einen Amtsträger oder einen Anhänger des muslimischen Glaubens treffen wollen.

Das Handeln der Angeklagten sei einer „nationalsozialistischen Gesinnung“ entsprungen, an der sie keinen Zweifel gelassen habe.
Die 55-Jährige hatte auch Kontakt zu den verurteilten NSU-Helfern Ralf Wohlleben und André E. gehalten.


 
Filmemacher ergaunerte Millionensumme: Vier Jahre Gefängnis !

Berlin - Ein Filmemacher aus Berlin ist in einem seit Jahren laufenden Verfahren wegen millionenschweren Betrugs zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Das Berliner Landgericht ordnete am Freitag zudem die Einziehung von Wertersatz in Höhe von mehr als zwölf Millionen Euro an.

Gegen einen mitangeklagten Rechtsanwalt erging eine Strafe von zwei Jahren Haft auf Bewährung.

Hintergrund des Geschehens sei ein vor mehr als zehn Jahren gescheitertes Filmprojekt, hieß es weiter im Urteil.
Der 50-jährige Hauptangeklagte habe einen Film über Libyens damaligen Machthaber Muammar al-Gaddafi drehen wollen.
Stück für Stück habe sich der Filmemacher vorgearbeitet bis zu einem Treffen mit Gaddafi im Beduinenzelt.
Nach Ausbruch des Arabischen Frühlings sei aber klar geworden, dass das Vorhaben scheitern würde.
Der Mann aus Berlin habe sich betrogen gefühlt um ein Projekt, "das ihn als Filmemacher und Produzent in eine neue Liga gehoben hätte".

Durch seine vielfältigen Kontakte habe der Hauptangeklagte auch Kenntnisse über die libyschen Finanzstrukturen erlangt.
Er sei auf die Idee gekommen, Geld unter Ausnutzung eines Mahnsystems zu erschwindeln.
Im Frühjahr 2011 habe er den Mitangeklagten beauftragt, einen ersten Mahnbescheid zu beantragen.
Es sei mit gefälschten Dokumenten agiert worden.
Pfändungs- und Überweisungsbeschlüsse seien gegen ein libysches Unternehmen erwirkt und umgerechnet rund 16 Millionen US-Dollar erlangt worden.

Das Geld habe der Jurist laut Ermittlungen nicht an eine angeblich von ihm vertretene Architekten-GmbH weitergeleitet, sondern an den Mitangeklagten beziehungsweise dessen Filmfirma.
"Danach wurden die Millionen in alle Himmelsrichtungen verteilt", sagte der Richter.

Seit 2015 sind mehrere Prozessanläufe in dem Fall gescheitert, weil der 50-Jährige jeweils seine Verhandlungsunfähigkeit nachweisen konnte.
Er wurde schließlich im August 2020 in seinem Wohnort auf Malta festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert.
Seitdem befindet er sich in Haft.

Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und drei Monate Haft gegen den Filmemacher gefordert.
Die Verteidiger plädierten auf eine Bewährungsstrafe.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


 
Festnahme nach Schüssen in Berlin-Wedding !

In Wedding sind am Freitagnachmittag vier Männer durch Schüsse und Stiche verletzt worden, drei von ihnen schwer.
Die Hintergründe sind noch unklar.

Nach Schüssen auf dem Parkplatz eines Baumarktes in Berlin-Wedding hat es eine Festnahme gegeben – in einem Parkhaus.
Der Tatverdacht gegen eine Person habe sich konkretisiert, sagte ein Polizeisprecher am Abend.

Am späten Freitagnachmittag waren am Kapweg den Angaben zufolge mehrere Schüsse gefallen.
Vier Männer seien dabei verletzt worden, drei von ihnen schwer, teilte eine Sprecherin der Berliner Polizei dem Tagesspiegel auf Nachfrage mit.

Die Schwerverletzten würden derzeit im Krankenhaus behandelt.
Zwei von ihnen hätten eine Stichverletzung, ein weiterer eine Schussverletzung davongetragen.
Der vierte Mann sei nur leicht verletzt worden.

Polizei und Feuerwehr rückten zu einem Großeinsatz aus.
Die Polizei war nach eigenen Angaben gegen 20 Uhr mit rund 60 Beamten vor Ort.
Ermittler der Kriminalpolizei suchen derzeit nach Zeugen und rekonstruieren den Tathergang, wie die Sprecherin erläuterte.
Der Vorfall habe sich gegen 18 Uhr ereignet.
Details zu den Hintergründen seien noch nicht bekannt.

Der Tatort ist nach Angaben eines dpa-Reporters nach wie vor abgesperrt, die Polizei hat eine Reihe von Augenzeugen nach ihren Beobachtungen befragt.
Es seien noch zahlreiche Polizeikräfte am Einsatzort, darunter Streifen und Kriminalpolizei.
In der Vergangenheit kam es in Wedding mehrmals zu Schießereien, zuletzt erst im vergangenen Monat.


 
Köln: Ermittler prüfen mögliche Beteiligung Drachs an Überfall !

Die Staatsanwaltschaft Köln prüft eine mögliche Tatbeteiligung des mutmaßlichen Serienräubers Thomas Drach an einem weiteren Raubüberfall in Hessen.
Die Kölner Behörde hat nach eigenen Angaben einen Fall von Ermittlern in Hessen übernommen, bei dem am 10. September 2018 auf dem Gelände eines Baumarktes in Limburg ein fünfstelliger Geldbetrag erbeutet wurde und der bisher nicht Gegenstand des Haftbefehls gegen Drach ist.
Das Verfahren zum Raubüberfall in Limburg betreffe bisher den mutmaßlichen Komplizen von Drach, sagte eine Sprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft.
Zuvor hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag) darüber berichtet.

Außerdem habe die Kölner Staatsanwaltschaft bei Gericht beantragt, den Haftbefehl gegen Drach auf versuchten Mord zu erweitern.
Dabei gehe es um einen Überfall in Frankfurt/Main, wie die Sprecherin sagte.
Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" soll Drach im Herbst 2019 bei einem Schusswechsel einen Geldboten bei Ikea in Frankfurt/Main lebensgefährlich verletzt haben.
Ein zufällig anwesender Sanitäter rettete laut dem Bericht durch Sofortmaßnahmen dem Mann das Leben.

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft ergänzte, wegen der Frankfurter Tat solle der Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Komplizen Drachs auf Beihilfe zu versuchtem Mord abgeändert werden.
Das Amtsgericht Köln habe über beide Anträge bisher noch nicht entschieden, sagte sie.

Bislang werden Drach drei Überfälle auf Geldtransporter in den Jahren 2018 und 2019 vorgeworfen.
Die Taten ereigneten sich am Kölner Flughafen sowie an Ikea-Filialen in Frankfurt/Main und in Köln.
Laut dem "Kölner Stadt-Anzeiger" sollen Drach sowie sein mutmaßlicher Helfer bei diesen drei Taten gut 135.000 Euro erbeutet haben.

Im Limburger Fall habe ein maskierter Täter mit der Schusswaffe im Anschlag einen Geldboten zur Herausgabe seines Metallbehälters mit über 80.000 Euro gezwungen, berichtete die Zeitung weiter.
Mit der Beute seien damals der Mann und ein Komplize in einem Fluchtwagen unerkannt entkommen.
Die Sprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft bestätigte die Schadenssumme.

Drach wurde Ende Februar in Amsterdam festgenommen und dann nach Deutschland überstellt.
Er sitzt in Köln in Untersuchungshaft.
Drach hatte 1996 mit Komplizen den Hamburger Erben der Tabak-Dynastie, Jan Philipp Reemtsma, entführt.


 
Unglück in Leverkusen: Behörden geben neue Details zu Explosionsstoffen bekannt !

Die zuständige Behörden haben weitere Details zu den freigesetzten Stoffen und möglichen Gefahren bekanntgegeben.

In dem Abfalltanklager der Explosion von Leverkusen haben sich nach Angaben der Kölner Bezirksregierung "flüssige Reststoffe aus der Produktion von Chemikalien für die Landwirtschaft" befunden.
Das teilte die Behörde am Samstag mit.
Der Hauptbestandteil dieser Abfälle seien "phosphor- und schwefelhaltige Chemikalien".
Noch sei aber die Frage offen, ob durch die Detonation möglicherweise gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt worden seien.
Es würden weitere Proben genommen.

Der genaue Inhalt der Tanks in der Sondermüllverbrennungsanlage war zuvor nicht öffentlich bekannt gewesen.
Bei einer Pressekonferenz am Freitag hatte der Betreiber Currenta darauf verwiesen, es handle sich um einen Gegenstand in einem Ermittlungsverfahren.
Das Unternehmen selbst wisse natürlich, was sich in den Tanks befunden habe.

Den Behörden seien diese Informationen "vollumfänglich" übergeben worden, hatte Currenta erklärt.
Am Donnerstag und Freitag seien die Daten verschickt worden.
Einsatzkräfte am unmittelbaren Explosionsort hätten allerdings schon direkt Informationen zu den Stoffen gehabt.

Gewaltige Detonation am Dienstag
Nach der gewaltigen Detonation und einem anschließenden Brand war am Dienstagmorgen in Leverkusen eine riesige Rauchwolke aufgestiegen, in der Region gingen Rußpartikel nieder.
Bei einer ersten Analyse stellte das Landesumweltamt (LANUV) nach eigenen Angaben keine Rückstände von Dioxin und dioxinähnlichen Stoffen fest.
Bei den Polychlorierten Biphenylen (PCB) und den Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) maßen die Experten nur sehr geringe Werte.
Die Ergebnisse wurden als erste vorsichtige Entwarnung gewertet.

Zugleich kündigte das Amt an, mit dem Wissen über den genauen Inhalt der Tanks weitere Analysen anstellen zu wollen.
Bis zu einer abschließenden Klärung sollen die Vorsichtsmaßnahmen für Anwohner aufrecht erhalten werden.
Dazu zählt etwa, kein Obst und Gemüse aus dem Garten zu essen oder verunreinigte Flächen anzufassen


 
Großeinsatz der Polizei: Mann schießt in München auf Frau !

Eine Spezialeinheit der Polizei und ein Hubschrauber mussten in München ausrücken.
Nach Schüssen haben die Beamten eine leblose und eine schwer verletzte Person vorgefunden.

In München wurde die Polizei zu einem Großeinsatz in Haidhausen gerufen.
Ein Mann hatte in einer Wohnung auf seine Frau geschossen.
Sie wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Im Rahmen eines Beziehungsstreits hat der mutmaßliche Täter seine Lebensgefährtin mit einer Schusswaffe verletzt, so ein Sprecher der Münchner Polizei.
Die Schwerverletzte habe sich dann in eine andere Wohnung flüchten können, von wo aus sie die Polizei verständigte.

Die Beamten rückten mit Sondereinsatzkommando und Hubschrauber an, um den Wohnkomplex zu sichern und die Geschädigte zu befreien.
Der mutmaßliche Tatverdächtige wurde nach Angaben der Polizei leblos mit entsprechender Bewaffnung in einer Wohnung aufgefunden.

Über den Nachrichtendienst Twitter hatten die Beamten verkündet, dass sie am Gasteig mit vielen Einsatzkräften und einem Hubschrauber vor Ort seien.
Während des Einsatzes wurden Verkehrssperren rund um den Gasteig errichtet.
Diese sollen laut Polizei bald aufgehoben werden.
Es bestehe keine Gefahr für Unbeteiligte.


 
Polizei löst Techno-Party in Hohlraum von Autobahnbrücke auf !

Bar, Musik, Beleuchtung und ein jähes Ende: Die Polizei hat im Hohlraum einer Autobahnbrücke im Bergischen Land eine Techno-Party entdeckt und aufgelöst.
Ein Anwohner des Bauwerkes in Engelskirchen im Oberbergischen Kreis habe am Samstagabend von lauter Musik berichtet, erläuterten die Beamten am Sonntag.
Es kam zu einem Einsatz und wie sich herausstellte, kamen die Töne aus dem Inneren der Brücke.

Ein 20-Jähriger hatte den Angabe zufolge in sozialen Netzwerken zu der Party eingeladen.
Neben einer Bar sei auch eine komplette Musik- und Beleuchtungsanlage aufgebaut worden, die von dieselbetriebenen Stromaggregaten versorgt wurden, so die Polizei.

Nach Einschätzung der Beamten hatte die Feier gerade erst begonnen - etwa 20 Menschen seien beisammen gewesen.
"Etwa 100 weitere Gäste, die im Verlauf des Einsatzes anreisten, erhielten Platzverweise", erklärten die Polizisten.

Aufgelöst wurde die Party schließlich wegen des Vorwurfs des Hausfriedensbruch, sagte eine Sprecherin.


 
Ehemaliger KZ-Wachmann (100) kommt in Neuruppin vor Gericht !

Mehr als 76 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird es nach Information der „Welt am Sonntag“ im Herbst zu einem neuen NS-Prozess kommen.

Das Landgericht Neuruppin habe die Anklage gegen einen 100 Jahre alten ehemaligen Wachmann des KZ Sachsenhausen zugelassen, der dort von Januar 1942 bis Februar 1945 im Einsatz war.
Der Prozess solle Anfang Oktober beginnen.

Der Beschuldigte soll für zwei bis zweieinhalb Stunden am Tag verhandlungsfähig sein, hieß es unter Berufung auf Gerichtspräsident Frank Stark.

Stephanie Bohra vom Berliner NS-Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, sagte der Zeitung: „Mord verjährt nicht, darum müssen sich auch ältere Semester vor Gericht verantworten.
Es geht um die Aufklärung von Verbrechen, und ehemalige Häftlinge haben die Gelegenheit, zu berichten, was dort passierte.“

Rechtsanwalt Thomas Walther, der Nebenkläger in den letzten NS-Verfahren vertritt und den Angaben zufolge auch am Neuruppiner Prozess beteiligt ist, hält diesen für notwendig: „Viele Nebenkläger gehören dem gleichen Alter wie der Beschuldigte an und hoffen auf Gerechtigkeit.“

Das KZ Sachsenhausen in Oranienburg nördlich von Berlin wurde 1936 als Modell- und Schulungslager der SS in Betrieb genommen und war ab 1938 auch Verwaltungszentrale aller NS-Konzentrationslager.
Bis zur Befreiung durch die Rote Armee am 22. April 1945 waren dort mehr als 200.000 Menschen inhaftiert.

Zehntausende starben an den Haftbedingungen, durch medizinische Experimente oder wurden ermordet.
Um die Befreiung der Häftlinge zu verhindern, trieb die SS im April 1945 mehr als 30.000 von ihnen auf Todesmärsche.


 
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