Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Prozess in Regensburg: Staatsanwalt fordert lebenslange Haft !

Regensburg - Für die Tötung seiner Frau aus Eifersucht soll ein 56 Jahre alter Mann aus Regensburg nach dem Willen der Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe bekommen.
Der Anklagevertreter warf dem Mann am Mittwoch Mord vor, wie ein Justizsprecher sagte.

Der angeklagte Kosovare hatte zu Prozessbeginn vor dem Landgericht Regensburg eingeräumt, seine Ehefrau umgebracht zu haben.

Die Verteidigung des 56-Jährigen plädierte am Mittwoch auf Totschlag, ohne eine konkrete Länge der Strafe zu nennen.
Die Nebenklage schloss sich der Staatsanwaltschaft mit der Forderung einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes an und plädierte zusätzlich für die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.

Motiv für die Tat vom Oktober 2020 war laut Anklage Eifersucht.
Drei unbekannte Anrufe auf dem Handy der Frau sollen den Mann so misstrauisch gemacht haben, dass er seine Frau in der gemeinsamen Wohnung mit mehreren Messerstichen tötete.
Bei dem unbekannten Anrufer handelte es sich den Angaben nach nicht um einen Nebenbuhler, sondern um den Bruder der Frau, der lediglich eine neue Telefonnummer hatte.


 
Vater findet schwerverletzten 37-Jährigen: Ermittlungen !

Nach dem Auffinden eines schwerverletzten 37-Jährigen in Waldbröl im Oberbergischen Kreis hat die Polizei Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.
Der Mann sei am Mittwoch in seiner Wohnung von seinem Vater gefunden worden.
Aktuell werde er intensivmedizinisch versorgt, teilte die Staatsanwaltschaft Bonn am Donnerstag mit.

Wie es zu den schweren Verletzungen kam, war zunächst unklar.
Die Suche nach einem möglichen Täter laufe.
Eine Mordkommission übernahm den Fall.


 
NPD-Mann schwänzte Haftantritt: Rechtsextremer Ex-Politiker sitzt jetzt hinter Gittern !

Der wegen Brandstiftung verurteilte ehemalige NPD-Kommunalpolitiker Maik Schneider hat seine Haft angetreten.
Er sei am Donnerstag in die Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben aufgenommen worden, teilte das Brandenburger Justizministerium mit.
Er soll mit dem Fahrrad erschienen sein.
Zuvor hatte die Märkische Allgemeine berichtet.
Schneider war zu seinem eigentlichen Haftantritt am 14. Juli nicht erschienen.

Sein Anwalt hatte daraufhin einen Aufschub der Haft beantragt.
Das lehnte das Gericht seinen Angaben zufolge ab.

Turnhalle brannte völlig nieder
Schneider, früheres Mitglied des Kreistages Havelland und der Stadtverordnetenversammlung Nauen, hatte mit zwei Komplizen am 24. August 2015 eine Turnhalle in Nauen (Havelland) in Brand gesetzt, die als Flüchtlingsunterkunft vorgesehen war.
Sie brannte komplett nieder.
Dafür und für weitere Taten wurden sie zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Im Falle Schneiders hatte der Bundesgerichtshof (BGH) im Februar die Gesamtfreiheitsstrafe von neun Jahren und einem Monat für den Mittdreißiger aufgehoben, die höchste Einzelstrafe von sieben Jahren und vier Monaten aber bestätigt.
Dafür muss Schneider jetzt die Haft antreten.

Gleichzeitig hatte der BGH den Fall zurück an das Landgericht Potsdam verwiesen, weil er Fehler bei der Bildung der Gesamtstrafe sah.
Darüber muss nun neu entschieden werden.
Die Hauptverhandlung vor dem Landgericht beginnt am 16. August in einem dritten Prozess.

Schneider, gelernter Erzieher, hatte als führender Kopf der rechtsextremen Szene in Nauen schon vor der Brandstiftung für Angst und Schrecken gesorgt.
Im Februar 2015 hatte er mit mindestens 50 Gleichgesinnten die Unterbrechung einer Stadtverordneten-Versammlung erzwungen.
Die Gruppe hatte gegen eine Fensterfront des Versammlungsraums geschlagen und Parolen gebrüllt.
Außerdem soll Schneider mit Komplizen das Auto eines Mannes aus Polen demoliert und angezündet haben, über den es Gerüchte wegen angeblichen Kindesmissbrauchs gab.

Versicherer will Millionen von den Nazi-Zündlern
Zuletzt hatte das Landgericht Potsdam am Dienstag in einem Schadensersatzprozess gegen Schneider und seine Mittäter wegen der Brandstiftung verhandelt.
Der klagende Gebäudeversicherer hatte einen Vergleich abgelehnt.
Für den Wiederaufbau fordert die Ostdeutsche Kommunalversicherung Schadenersatz in Höhe von insgesamt rund 2,9 Millionen Euro.

Einer der Mittäter hatte der Versicherung angeboten, 10.000 Euro in monatlichen Raten von 50 Euro zu zahlen.
Die Versicherung sei nicht auf das Angebot eingegangen.
Das Gericht will am 24. August eine Entscheidung treffen, wie es weitergeht.


 
Nach Explosion in Leverkusen: Einsatzkräfte bergen weitere Tote in Chempark !

Die Befürchtungen der Retter vor Ort bewahrheiten sich: Nach der Explosion im Leverkusener Chempark können drei Vermisste nur noch tot geborgen werden.
Unterdessen geht die Suche nach zwei weiteren Menschen weiter.

Zwei Tage nach der verheerenden Explosion in einer Leverkusener Müllverbrennungsanlage haben Einsatzkräfte drei weitere Menschen tot in den Trümmern gefunden.
Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Köln mit.
Die Zahl der nunmehr entdeckten Todesopfer erhöhte sich damit auf fünf.
Zwei Menschen würden weiter vermisst, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Die Detonation hatte sich am Dienstagmorgen in einem Tanklager des Chemparks - einem Gelände mit Chemie-Unternehmen - ereignet.
Die Suche nach Vermissten gestaltete sich schwierig.
Laut der Chempark-Betreiberfirma Currenta wurden 31 Menschen bei der Explosion verletzt.
Bei der Kölner Polizei wurde mittlerweile eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und fahrlässiges Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion gegen Unbekannt.

Die Explosion der Sondermüllverbrennungsanlage des Chemieparks, in der Produktionsrückstände der dort ansässigen Firmen gesammelt und entsorgt werden, hatte sich laut Werksleitung im Tanklager ereignet.
Drei Tanks mit organischen Lösungsmitteln gerieten in Brand.
Darin befanden sich nach ersten Schätzungen der Betreiber 600.000 bis 900.000 Liter Lösungsmittel.

Weiterhin herrschte noch keine Klarheit über mögliche Schadstoff-Rückstände in Rußniederschlägen.
Das Ergebnis der Analyse soll nach Angaben des nordrhein-westfälischen Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) gegen Ende der Woche vorliegen.
Die Proben würden derzeit in einem Dioxin-Labor in Essen analysiert.


 
Baden-Württemberg: Supermarkt-Überfall mit Staubsauger - Strafmaß herabgesetzt !

Mosbach - Nach einem Supermarkt-Überfall mit einem Staubsauger hat das Landgericht Mosbach die ursprüngliche Haftstrafe für einen 30-Jährigen um sieben Monate verkürzt.
Wegen schweren Raubes und vorsätzlicher Körperverletzung muss der angeklagte Mann nun für drei Jahre und neun Monate in Haft, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte.

Der Mann war im Januar in Mosbach zu viereinhalb Jahren verurteilt worden.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte den Fall aber zur erneuten Verhandlung ans Landgericht gegeben.
Begründung des BGH damals: Es müsse geklärt werden, inwieweit der Täter bei der Aufklärung der Tat mitgewirkt habe.

Der Raubüberfall auf einen Supermarkt in Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) im Dezember 2019 hatte für Aufsehen gesorgt.
Die Täter erbeuteten rund 60.000 Euro und räumten den Tresor mit Hilfe eines Staubsaugers leer.
Eine Kassiererin wurde gefesselt und mit einer Pistole bedroht.

Die anderen drei Mitglieder der Räuberbande wurden bereits verurteilt.
Für den 29-jährigen Drahtzieher verhängte das Gericht Anfang Juli eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren mit Unterbringung in einer Entziehungsanstalt.
Im Mai wurde ein 26-Jähriger wegen Beihilfe zum Diebstahl zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt.
Für einen 28-Jährigen lautete das Urteil im April vier Jahre Haft mit Unterbringung in einer Entziehungsanstalt.


 
Sachsen-Anhalt: Frau fährt mit fast vier Promille Auto !

Leuna/Merseburg - Glimpflich abgegangen ist die Alkoholfahrt einer 51-Jährigen auf einer Landstraße im zu Leuna gehörenden Schladebach (Saalekreis).
Wie die Polizei in Merseburg am Donnerstag mitteilte, hatte sich die Frau Mittwochnachmittag mit später bei einem Atemalkoholtest gemessenen 3,89 Promille hinter das Lenkrad gesetzt und war mit dem Auto Schlangenlinien gefahren.

Beobachter versuchten zunächst vergeblich, sie zu stoppen.
Dann war sie plötzlich mitten auf der Fahrbahn stehen geblieben.
Sie sei zunächst nicht ansprechbar gewesen, hieß es.
Der Führerschein wurde sichergestellt.


 
Bayern: Prozess gegen Ex-Chef von Rockergruppe gestartet !

Aschaffenburg - Er soll einem Mann gedroht haben, ihn abzustechen oder zu erschießen, wenn er nicht zahlen würde: Wegen Schutzgelderpressung muss sich der ehemalige Präsident einer Rocker-Vereinigung in Aschaffenburg vor Gericht verantworten.
Zum Prozessauftakt am Donnerstag waren drei von sieben geladenen Zeugen unentschuldigt nicht erschienen, wie ein Sprecher des Landgerichts Aschaffenburg mitteilte.

In dem Verfahren sind zwei weitere Männer angeklagt, die mit dem Hauptangeklagten Geld von einem Mann erpresst haben sollen.
Alle drei Männer sind wegen teils schwerer Gewaltdelikte polizeibekannt.

Die Öffentlichkeit war für die Anhörung des Hauptangeklagten auf Antrag des Anwalts ausgeschlossen worden.
Der Verteidiger begründete den Antrag damit, dass der Inhalt einer Einlassung zu Repressionen für seinen Mandaten und seine Familie führen könnte.

Dem 31-Jährigen wird unter anderem räuberische Erpressung vorgeworfen.
Der türkische Staatsangehörige habe im Jahr 2020 zwei Männer mit dem Tod bedroht, sollten diese ihm kein Geld zahlen.
Einem der Männer drohte er auch, ihn zusammenzuschlagen und dessen Familie zu töten.
Die Mitangeklagten müssen sich jeweils wegen versuchter räuberischer Erpressung und unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln verantworten.

Vergangenen November hatten Spezialeinheiten der Polizei den Hauptangeklagten nach einer Geldübergabe festgenommen.
Am selben Tag fasste ein Spezialeinsatzkommando aus Köln den damals 32-Jährigen und einen 43-jährigen Mitangeklagten in Frankfurt/Main.
In den Wohnungen der Verdächtigen entdeckten die Beamten zwei Schreckschusswaffen, Drogen und rund 66.000 Euro Bargeld, das von anderen Straftaten stammen könnte.


 
Einsatz in Bayern: 13-Jähriger stirbt nach Sprung in Schwimmbecken !

Er sprang vom Drei-Meter-Brett, kurz darauf lag er bewegungslos am Beckenboden.
Trotz Reanimationsversuchen starb der 13-Jährige kurze Zeit später.

Ein 13-Jähriger ist in der Oberpfalz beim Sprung in ein Schwimmbecken ums Leben gekommen.
Wie die Polizei mitteilte, ist der Junge am Donnerstagmittag in einem Freibad in Amberg laut Zeugen vom Drei-Meter-Brett des Springerbeckens gesprungen.

Wenig später habe er reglos am Beckenboden gelegen und sei von Helfern aus dem Wasser gezogen worden.

Der 13-Jährige ist der Polizei zufolge noch im Freibad reanimiert und dann in ein Krankenhaus gebracht worden.
Dort sei er wenig später gestorben.
Nähere Informationen zur Todesursache und zum Geschehen lagen der Polizei zunächst nicht vor.
Die Kripo ermittelt.


 
Zustand sehr kritisch: Nach Bluttat in Kölner City - 19-Jähriger will sich in Zelle umbringen !

Nach der Bluttat am Neumarkt hat der Tatverdächtige versucht, sich im Polizeigewahrsam umzubringen.
Die Zelle ist eigentlich videoüberwacht.
Jetzt ermittelt aus Neutralitätsgründen eine andere Behörde.

Köln. Seine Bluttat mitten in der Stadt schockte viele Kölner – jetzt wollte sich Messerstecher (19) vom Neumarkt selbst das Leben nehmen.
Wie die Polizei am Donnerstag, 29. Juli, bekannt gab, hat er versucht, sich in der Gewahrsamszelle umzubringen.

Das Leben des Tatverdächtigen, der am Dienstag einen 22-Jährigen niedergestochen und lebensgefährlich verletzt hatte, steht auf der Kippe.
Er liegt im Krankenhaus auf der Intensivstation.
Sein Zustand sei sehr kritisch, heißt es seitens der Polizei.

Suizidversuch in Kölner Polizeizelle – trotz Videoüberwachung
Am Mittwochnachmittag soll der junge Mann sich mit einem von ihm an der Fesselöse festgebundenen Kleidungsstück stranguliert und lebensgefährlich verletzt haben.
Beamte befreiten ihn und leisteten bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe.

Die Gewahrsamszelle wird videoüberwacht.
Wie es dennoch zu dem Suizidversuch kommen konnte, ist unklar.
Aus Neutralitätsgründen hat die Kripo der Bonner Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Parallel prüft die Polizei Köln dienstrechtliche Maßnahmen.
„Wir haben für die Menschen in unseren Gewahrsamszellen eine hohe Verantwortung, umso wichtiger ist nun eine unabhängige und lückenlosen Aufklärung dieses folgenschweren Vorfalls“, betonte der stellvertretende Behördenleiter, der Leitende Polizeidirektor Werner Gross.

Schock-Szene mitten in Köln: Verdächtiger stach auf 22-Jährigen ein
Dienstagabend (27. Juli) spielte sich mitten in Köln eine schockierende Szene ab.
Nach aktuellem Ermittlungsstand war der 19-Jährige gegen 19 Uhr mit dem 22-Jährigen in Streit geraten.
Die beiden Männer kennen sich offenbar und standen zuvor gemeinsam mit zwei Frauen an einem Treppenabgang zusammen.
Die Hintergründe des Streits sind derzeit noch unklar.
Jedoch soll der Täter nach einigen verbalen Streitigkeiten unvermittelt ein Messer gezückt und seinem Kontrahenten seitlich in den Bauch gestochen haben.

Der Tatverdächtige, der bereits polizeibekannt ist, flüchtete in die Zwischenebene der KVB-Haltestelle in Richtung Schildergasse.
Durch die Videobeobachtung im Bereich des Neumarkts konnte ihn die Polizei schnell identifizieren, Streifenteams nahmen ihn dann in der Fußgängerzone fest.
Neben der Tatwaffe trug der Mann ein weiteres Messer und eine geringe Menge Drogen bei sich.

Die Polizei hat zur Aufklärung des Falls eine Mordkommission eingerichtet.
Das Opfer liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen auf der Intensivstation, die Ärzte kämpfen um sein Leben.


 
Wohnung gekündigt: Mann schlägt Kölner Polizisten krankenhausreif !

Als ihm die Wohnung in einer städtischen Notunterkunft gekündigt wurde, drehte er durch: Ein 54 Jahre alter Mann hat bei seiner Festnahme zwei Polizisten schwer verletzt.
Ein Richter erließ daraufhin Haftbefehl.


Köln. Zwei Polizisten haben infolge einer Konfrontation mit einem 54-jährigen Bewohner einer städtischen Unterkunft in der Kölner Altstadt-Nord schwere Verletzungen erlitten.

Einer der Beamten, die am Mittwoch, 28. Juli, gegen 13.30 Uhr aufgrund des hochaggressiven Auftretens des Mannes in die Plankgasse gerufen worden waren, muss nun in einer Klinik stationär verbleiben.

Wohnung gekündigt: Mann rastet in Köln aus und verletzt zwei Polizisten
Auslöser des Einsatzes war nach Polizeiangaben ein unmotivierte Attacke des 54-Jährigen auf einen anderen Bewohner der Unterkunft.
Als die Stadt Köln dem Angreifer mit sofortiger Wirkung die Wohnung kündigte, schloss er sich ein.

Daraufhin wurde die Polizei alarmiert.
Gegenüber den Beamten wurde der laut schreiende Mann dann handgreiflich.
Erst mit dem Einsatz von Verstärkungskräften und Pfefferspray konnte der wild um sich schlagende und tretende Mann fixiert werden.
In seinem Wohnraum fanden sich Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln.
Ein Richter erließ am Donnerstag, 29. Juli, Haftbefehl.


 
Falschgeld-Razzia - Durchsuchungen in Köln, zwei Festnahmen !

Bei einer bundesweiten Falschgeld-Razzia schlugen die Ermittler auch in Köln zu.
Für zwei Tatverdächtige klickten die Handschellen.


Köln. Im Kampf gegen Blüten ist den Ermittlern ein großer Schlag gelungen.
Wie die Kölner Polizei am Donnerstag, 29. Juli, bekanntgab, wurden bei einer bundesweiten Falschgeld-Razzia unter anderem zwei beim Amtsgericht Köln erwirkte Haftbefehl vollstreckt.

Das bundesweite Ermittlungsverfahren wird von der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC NRW), die bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelt ist, geführt.
Demnach stehen zwei Beschuldigte (33, 40) im Verdacht, gewerbsmäßig Geld gefälscht und Falschgeld in Umlauf gebracht zu haben.

Falschgeld-Razzia: Polizei durchsucht sechs Objekte in Köln
Großeinsätze fanden am 14. und 15. Juli statt. Dabei waren mehr als 90 Beamte der Kölner Polizei, der Landeskriminalämter Bayern und Baden-Württemberg sowie des Bundeskriminalamtes beteiligt.
Neben den beiden Festnahmen kam es auch zu umfangreichen Durchsuchungen.
So wurden sechs Objekte in Köln und im Rhein-Erft-Kreis sowie in Kempten im Allgäu und Breisach am Rhein durchsucht.

Dabei stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial und Falschgeld im fünfstelligen Bereich sicher.
Gegen die Tatverdächtigen wird seit November 2020 ermittelt.
Weitere Ergebnisse sollen am Freitag bekanntgegeben werden.


 
Versuchter Mord: Mönchengladbacherin festgenommen !

Blutüberströmt war Ende Juni ein 39-Jähriger an einem Feldweg in Mönchengladbach aufgefunden worden.
Nun hat die Mordkommission eine 46-jährige Frau festgenommen.

Mönchengladbach. Wird das Rätsel um einen brutalen Mordversuch jetzt geklärt?
Nach einem versuchten Tötungsdelikt im Juni wurde nun eine Tatverdächtige festgenommen.
Ein weiterer Verdächtiger konnte bislang noch nicht ausfindig gemacht werden.

Tatverdächtige festgenommen
Im Fall eines lebensgefährlich verletzt aufgefundenen Mannes in Mönchengladbach hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt.
Einen Monat nach dem versuchten Tötungsdelikt nahm die Mordkommission eine 46 Jahre alte Frau aus Mönchengladbach fest.
Sie befinde sich seit Donnerstag (29. Juli) in Untersuchungshaft, teilte die Polizei mit.

Nach einem ebenfalls dringend tatverdächtigen 32-Jährigen werde noch gesucht.
Die Staatsanwaltschaft habe einen nationalen und europäischen Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen den Mann beantragt.

Tötung womöglich persönlich und finanziell motiviert
Ein 39-Jähriger aus Neuss war Ende Juni nachts auf einem Feldweg in Mönchengladbach blutüberströmt aufgefunden worden.
Zur Motivlage könne aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nur angegeben werden, dass diese „im persönlichen, beziehungsbedingten Bereich“ liegen dürfte, aber wohl auch „finanziell motiviert“ sei.


 
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