Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Prozess gegen Clanchef und Bushido-Ex-Partner geht weiter !

Berlin - Der Strafprozess gegen einen Berliner Clanchef und drei seiner Brüder geht heute am Landgericht der Hauptstadt weiter - nach einer mehrwöchigen Pause.
Zuletzt war die Ehefrau von Rapper Bushido als Zeugin befragt worden.
Anna-Maria Ferchichi hatte erklärt, der langjährige Geschäftspartner ihres Mannes, Arafat A.-Ch., habe alles in ihrem Leben bestimmt.
Bushido, bürgerlich Anis Ferchichi, hat in dem seit August 2020 laufenden Verfahren an 25 Tagen als Zeuge Rede und Antwort gestanden.
Der 42-Jährige hatte seine Beziehung zu Arafat A.-Ch. mit einer Zwangsheirat verglichen.

Dem Hauptangeklagten werden Straftaten zum Nachteil des Rappers vorgeworfen.
Die Staatsanwaltschaft legt dem 45-Jährigen Beleidigung, Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung und gefährliche Körperverletzung zur Last.
Die Brüder des Clanchefs sollen Mittäter gewesen sein.
Zu den Taten soll es gekommen sein, nachdem Bushido die Beziehungen zu seinem Geschäftspartner aufgelöst habe.
Arafat A.-Ch. habe dies nicht akzeptieren wollen.
Der Rapper sei bedroht, beschimpft, im Januar 2018 in einem Büro eingesperrt und mit einer Wasserflasche und einem Stuhl attackiert worden.


 
Auto explodiert in Hürth bei Köln - zwei Verletzte !

In Hürth bei Köln ist aus noch ungeklärter Ursache ein Auto explodiert.
Zwei Menschen, die sich zum Zeitpunkt im Fahrzeug befanden, wurden verletzt, einer davon schwer.
Die Polizei ermittelt zur Ursache.


Bei der Explosion eines Autos in Hürth bei Köln sind nach Polizeiangaben am Montag zwei Menschen verletzt worden, einer davon schwer.
In einem Wagen habe es aus noch ungeklärter Ursache eine Detonation gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Abend.

Ein zweiter Wagen wurde den Angaben zufolge durch den Zwischenfall in Mitleidenschaft gezogen.
Zu den Details des Vorfalls in der Stadt im Rhein-Erft-Kreis und zur Ursache der Explosion konnte der Sprecher zunächst nichts sagen.
Die Ermittlungen hätten am Abend erst begonnen.

Die schwer verletzte Person sei im Krankenhaus.
Auch die leichter verletzte Person habe medizinisch behandelt werden müssen, erläuterte der Sprecher.
Nähere Angaben machte er nicht.
Auf Fotos waren Autos am Straßenrand zu sehen, die vom Löschschaum der Feuerwehr eingehüllt waren.


 
Grevenbroich: Entwarnung nach Austritt von Schwefelgas !

In einer Firma im Grevenbroicher Industriegebiet Ost ist am Montag vorübergehend Schwefelgas ausgetreten.
In einer Produktionsanlage des Unternehmens Tokai Erftcarbon sei es gegen 9.00 Uhr zu einer Fehlsteuerung gekommen, in deren Folge Schwefelgas freigesetzt worden sei, sagte ein Stadtsprecher am Montag auf Anfrage.
"Der Gasaustritt konnte schnell gestoppt werden.
Alle Messungen des Erkundungsfahrzeuges waren negativ.
Wir können wieder Entwarnung geben."

Zunächst hatte die Stadt am Morgen auf ihrer Homepage gewarnt, dass Schadstoffe freigesetzt würden, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen könnten.
Anwohner in dem betroffenen Gebiet sollten sich "sofort in geschlossene Räume" begeben, Fenster und Türen schließen sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abschalten, hieß es.
"Wir können diese Warnungen wieder aufheben", so der Stadtsprecher.

Das Unternehmen Tokai Erftcarbon fertigt nach eigenen Angaben großformatige Graphitelektroden für den Einsatz in der Elektrostahlindustrie.


 
Nach Explosion in Leverkusen weiter zwei Vermisste !

Sechs Tage nach der Explosion und dem Brand in einer Leverkusener Sondermüllverbrennungsanlage gelten weiter zwei Menschen als vermisst.
"Es wurden keine weiteren Menschen geborgen", sagte eine Sprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage der dpa.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen unbekannt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und fahrlässiges Herbeiführen einer Explosion.

Die Aufräum- und Bergungsarbeiten werden nach Einschätzung des Chempark-Betreibers Currenta noch längere Zeit dauern.
Ein Sprecher verdeutlichte, dass es sich auch um große Trümmerteile handele, die zum Teil ineinander verkeilt seien.
Es müssten sowohl Vorsichtsmaßnahmen als auch die laufenden Ermittlungen berücksichtigt werden.
"Das wird uns eine ganze Weile beschäftigen", sagte der Sprecher.

Nach der Detonation am vergangenen Dienstag waren vier Menschen tot gefunden worden.
Ein Schwerverletzter starb im Krankenhaus.
Die Zahl der Vermissten beläuft sich bereits seit einigen Tagen auf zwei.

Die gewaltige Explosion und der anschließende Brand hatten eine riesige Rauchwolke über Leverkusen aufsteigen lassen, wenig später gingen Rußpartikel nieder.
Anwohner befürchteten, es könnte sich um giftige Substanzen handeln.
Bei einer ersten Analyse das Landesumweltamts wurden gleichwohl keine Rückstände von Dioxin und dioxinähnlichen Stoffen festgestellt.
Bei den Polychlorierten Biphenylen (PCB) und den Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) maßen die Experten sehr geringe Werte.


 
Fahrzeugkontrolle: Polizei stellt zahlreiche Waffen sicher !

Nach einer Verkehrskontrolle hat die Polizei in Borken in der Wohnung eines 55-Jährigen zahlreiche Waffen gefunden.
Der Mann habe bei der Kontrolle am Sonntagabend in Isselburg (Kreis Borken) keinen Führerschein vorweisen können.
Als die Beamten mit ihm zu seiner Wohnung fuhren, hätten sie dort eine Vielzahl von Waffen und gefährlichen Gegenständen entdeckt, die der 55-Jährige offen aufbewahrte, teilte die Polizei am Montag mit.

Ein Vorderlader, fünf Speere, Schwarzpulver, mehrere Magazine für Schusswaffen, diverse Munition, Pfeilspitzen, fünf Äxte, 19 Messer, eine "Zwille", zwei Bögen und Pfeile seien sichergestellt worden.
Eine Überprüfung des Beschuldigten ergab, dass ihm per Gerichtsbeschluss ein Verbot für erlaubnispflichtige und erlaubnisfreie Waffen auferlegt worden war.
Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Ob alle sichergestellten Gegenstände unter das auferlegte Waffenverbot fallen, sei Gegenstand der Ermittlungen, hieß es.


 
Sorge um ungeborene Drillinge: Bushidos Ehefrau - Komplikationen in der Schwangerschaft !

Eigentlich sollte Bushidos Ehefrau im Prozess gegen Clanchef Arafat A.-Ch. , der den Rapper Bushido erpresst und bedroht haben soll, weiter befragt werden.
Dann aber hieß es am Montag nach einer mehrwöchigen Prozesspause plötzlich, dass die Befragung vorerst nicht fortgesetzt werden könne.
Anna-Maria Ferchichi, die mit Drillingen schwanger ist, werde voraussichtlich nicht vor Ende November erscheinen.
Der schlimme Grund: Anna-Maria ist im Krankenhaus, es gibt anscheinend Komplikation in der Schwangerschaft.

Der Rapper teilte dazu am Montag mit, dass seine schwangere Frau Anna-Maria (39) womöglich eines der Kinder verlieren könnte.

Anna-Maria Ferchichi hatte im Juni als Zeugin berichtete, dass Arafat A.-Ch. kontrolliert, dirigiert, diktiert habe.
„Der Einfluss, den Arafat A.-Ch. hatte, machte mir Angst“, so die 39-Jährige.
Zum geplanten vierten Tag ihrer Befragung war die Frau des Musikers nicht erschienen – wegen Komplikationen, teilte ihre Anwältin damals mit.

Einer der Verteidiger erklärte nun, aus seiner Sicht seien die bislang vorgelegten ärztlichen Atteste nicht ausreichend, um eine Verhandlungsunfähigkeit zu begründen.

Bushido: Beziehung zum Clan-Chef wie Zwangsheirat
Vor seiner Frau hatte der Rapper, bürgerlich Anis Ferchichi, in dem seit Mitte August 2020 laufenden Verfahren an 25 Tagen als Zeuge Rede und Antwort gestanden.
Der 42-jährige Bushido hatte seine Beziehung zu Arafat A.-Ch. mit einer Zwangsheirat verglichen.
Er ist in dem Verfahren auch Nebenkläger.

Der Ärger ging richtig los, nachdem Bushido 2017 die Beziehungen zu seinem langjährigen Geschäftspartner aufgelöst hatte.
Arafat A.-Ch. habe dies laut Anklage nicht akzeptieren wollen.
Der Rapper sei bedroht, beschimpft, im Januar 2018 in einem Büro eingesperrt und mit einer Wasserflasche und einem Stuhl attackiert worden.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 45-jährigen Hauptangeklagten Arafat A.-Ch. Beleidigung, Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung und gefährliche Körperverletzung vor.
Mitangeklagt sind drei Brüder des Berliner Clanchefs.
Die vier Männer haben bislang zu den Vorwürfen geschwiegen.


 
Tochter vor Gericht: Streit um Übernachtung endet tötlich !

Bonn - Nach dem gewaltsamen Tod einer 48-Jährigen in Königswinter stehen die 22 Jahre alte Tochter und deren 15-jährige Freundin heute vor dem Bonner Landgericht.
Anlass für die Tötung soll ein Streit ums Übernachten gewesen sein.
Der Anklage nach war es an den Weihnachtsfeiertagen 2020 zu dem heftigen Disput mit der schwerkranken Mutter gekommen.
Sie soll nicht erlaubt haben, dass die junge Freundin ihrer Tochter in der Wohnung übernachtet.
Daraufhin hätten die beiden die 48-Jährige gemeinsam mit einem Kissen erstickt.

Zwei Tage später soll die Tote von den beiden Angeklagten in Tücher gewickelt im Kofferraum ihres eigenen Autos abgelegt worden sein.
Bei dem Plan zum Verstecken der Leiche sei der 17-jährige Freund der Jüngeren um Hilfe gebeten worden, hieß es.
Laut Anklage hatte das Auto allerdings wenige hundert Meter vom Tatort entfernt eine Panne.
Daraufhin sollen sie die Kennzeichen abgeschraubt und den Wagen stehengelassen haben.

Das auffällig auf der Landstraße abgestellte Pannenauto wurde abgeschleppt.
Acht Tage später bemerkte ein Mitarbeiter auf dem Gelände des Abschleppunternehmens einen unangenehmen Geruch.
Am 5. Januar entdeckten Polizisten schließlich die Leiche im Kofferraum.

Die beiden wegen Totschlags angeklagten jungen Frauen befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.
Der 17-Jährige, der damals keinen Führerschein gehabt haben soll, ist wegen Strafvereitelung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis mitangeklagt.


 
Prozess nach versuchtem Goldschatz-Raub in Trier beginnt !

Trier - Nach dem versuchten Goldschatz-Raub aus dem Rheinischen Landesmuseum Trier beginnt heute der Prozess gegen einen der mutmaßlichen Täter.
Die Anklage vor dem Landgericht Trier geht davon aus, dass der 28-Jährige mit zwei unbekannten Mittätern die mehr als 2600 Münzen aus purem Gold stehlen wollte.
Es handelt sich um den weltweit größten Goldschatz der römischen Kaiserzeit.
Er ist das Aushängeschild des Museums in Trier.

Die Täter waren in der Nacht zum 8. Oktober 2019 über ein Baugerüst ins Museum eingedrungen.
Im Münzkabinett gelang es ihnen trotz brachialer Gewalt aber nicht, den Kubus aus Panzerglas über den Goldmünzen zu öffnen.
Sie flüchteten ohne Beute, da die Alarmanlage ausgelöst worden war und die Polizei kam.

Der angeklagte Niederländer konnte anhand einer DNA-Spur, die an einer am Tatort zurückgelassenen Sporttasche gesichert wurde, ermittelt werden.
Er wurde aufgrund eines europäischen Haftbefehls in den Niederlanden festgenommen und Mitte Dezember 2020 an Deutschland ausgeliefert.
Die Anklage lautet auf versuchten schweren Bandendiebstahl.

Der Trierer Goldschatz war 1993 überraschend bei Bauarbeiten für ein Parkdeck in der ehemaligen Römerstadt gefunden worden.
Sein archäologischer Wert ist nach Angaben der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz unschätzbar.

Da das Münzkabinett sicherheitstechnisch aufgerüstet wird, ist der Goldschatz im Museum derzeit nicht ausgestellt.
Er werde wohl im Frühjahr 2022 wieder zu sehen sein, sagte jetzt der Direktor des Rheinischen Landesmuseums Trier, Marcus Reuter.
Solange seien die Goldmünzen "an einem geheimen, sicheren Ort" untergebracht.


 
Plötzlicher Pegelanstieg: Kanalarbeiter 300 Meter durch Abwasserschacht gespült !

Eine dramatische Situation haben Kanalarbeiter in Baden-Württemberg erlebt.
Plötzliche Regenfälle ließen das Wasser im Kanal schnell ansteigen.
Die drei Männer wurden von den Wassermassen mitgerissen.

Bei Arbeiten in einem Abwasserkanal in der Nähe von Heidenheim in Baden-Württemberg sind drei Männer rund 300 Meter vom Regenwasser mitgerissen worden.
Sie kamen am Dienstag mit leichten Verletzungen davon, teilte die Polizei mit.
Ein vierter Kollege habe die Männer zwar noch vor dem steigenden Wasserstand gewarnt.

Wegen des starken Regens sei das Wasser aber in dem Kanal in Giengen an der Brenz so schnell angestiegen, dass sich die Arbeiter nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.
Die 24, 25 und 40 Jahre alten Männer wurden durch den Abwasserschacht gespült und kamen schließlich am Ufer der Brenz wieder heraus.


 
Neue Details bekannt: Auto explodiert in Hürth bei Köln !

In Hürth bei Köln ist ein Auto explodiert.
Zwei Menschen wurden dabei verletzt, einer von ihnen ist jetzt gestorben.
Die Polizei hat erste Erkenntnisse zur Ursache.


Nach der Explosion eines Autos in Hürth bei Köln ist einer der beiden Verletzten gestorben.
Der 55-Jährige sei seinen schweren Brandverletzungen erlegen, sagte ein Polizeisprecher.
Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der Mann die Explosion selbst herbeigeführt habe.

Ein 46-jähriger Augenzeuge war nach Polizeiangaben dem brennenden Mann mit einem Feuerlöscher zu Hilfe gekommen und dabei ebenfalls verletzt worden.

Ein zweiter Wagen wurde den Angaben zufolge durch den Zwischenfall in Mitleidenschaft gezogen.
Die Ursache der Explosion in der Stadt im Rhein-Erft-Kreis war am Montagabend noch unklar.


 
Versuchter Mord an Tochter: Prozess geht weiter !

Hamburg - Der Prozess gegen eine Mutter wegen versuchten Mordes an ihrer kleinen Tochter wird am Mittwoch (13.00 Uhr) vor dem Hamburger Landgericht fortgesetzt.
Die Staatsanwaltschaft wirft der Krankenschwester vor, ihrer vierjährigen Tochter Ende vergangenen Jahres Schlaf- und Beruhigungsmittel verabreicht zu haben, die für das Kind hätten tödlich sein können.

Das Motiv für die Tat ist noch völlig unklar.
Zu Beginn des Prozesses am Montag hatte die 36-Jährige Angaben zu ihrem persönlichen Umfeld gemacht.
Dazu wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

Am Mittwoch will sich die Mutter zu den Vorwürfen äußern.
Dann darf die Öffentlichkeit dabei sein.


 
Bayern: Ehefrau mit Messer getötet - Urteil erwartet !

Regensburg - Mord oder Totschlag?
Im Prozess um die Tötung einer Frau in Regensburg soll am Mittwoch (13.30 Uhr) vor dem Landgericht das Urteil gesprochen werden.
Angeklagt ist der 56-jährige Ehemann des Opfers.
Der Kosovare hatte zu Prozessbeginn gestanden, seine Frau umgebracht zu haben.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor und fordert lebenslange Haft.

Die Verteidigung des 56-Jährigen plädierte auf Totschlag, ohne sich auf ein Strafmaß festzulegen.
Die Nebenklage schloss sich der Staatsanwaltschaft mit der Forderung einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes an und forderte zusätzlich die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.

Motiv für die Tat vom Oktober 2020 sollen Anrufe einer unbekannten Nummer auf dem Handy der Frau gewesen sein.
Diese sollen den 56-Jährigen so misstrauisch gemacht haben, dass er seine Frau in der gemeinsamen Wohnung mit zahlreichen Messerstichen tötete.
Bei dem unbekannten Anrufer handelte es sich den Angaben nach nicht um einen Nebenbuhler, sondern um den Bruder der Frau, der eine neue Telefonnummer hatte.


 
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