Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Stolberg teils überflutet: Bewohner sollen Häuser verlassen !

Stolberg - In Stolberg bei Aachen ist durch den starken Regen der Vichtbach über die Ufer getreten und hat die Altstadt teilweise überflutet.
Mehrere Straßen im Stadtgebiet sind derzeit nicht passierbar", berichtete die Stadt am Abend.

Die Kommune bat die Anwohner des Baches eindringlich, die Häuser im Überschwemmungsgebiet zu verlassen.
"Bitte begeben Sie sich zu Freunden und Verwandten oder in die Notunterkünfte."

Für die Notunterkünfte suchte die Stadt noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.
Zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte seien mittlerweile auch auswärtige Kräfte eingetroffen.


 
Stromausfall an Krankenhaus drohte: Patienten verlegt !

Wesseling - Nach Stromausfällen in Folge des Starkregens hat ein Krankenhaus in Wesseling im Rhein-Erft-Kreis zeitweise um seine Stromversorgung bangen müssen.
Mehrere Patienten der Intensivstation des Dreifaltigkeitskrankenhauses waren daher am Mittwochabend vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert worden.

Ein Notstromaggregat des Stromversorgers RWE sei aber inzwischen herbeitransportiert und angeschlossen worden und sichere die weitere Versorgung der Klinik, sagte eine Sprecherin am Mittwochabend.

Wie in vielen Orten Nordrhein-Westfalens sind in Wesseling Straßen nach heftigem Dauerregen am Mittwochnachmittag überflutet worden und Keller vollgelaufen.
Weil auch Trafos überschwemmt wurden, fiel in zahlreichen Haushalten der Strom aus.


 
Ärztin in Fulda getötet: Urteil erwartet !

Fulda - Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Ärztin in Fulda wird heute das Urteil erwartet.
Angeklagt ist der ehemalige Lebensgefährte der Frau, ein 31-jähriger Rumäne.

Der Mann soll die 35-Jährige am 7. Dezember 2020 an ihrer Arbeitsstelle abgepasst haben, ihr bis nach Hause gefolgt sein und sie im Innenhof eines Mehrfamilienhauses in Fulda mit einem Stich getötet haben.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen.
Sie beantragte auch die Feststellung einer besonderen Schwere der Schuld.

Die Oberstaatsanwältin geht davon aus, dass der Angeklagte die Trennung nicht akzeptiert hat und aus Eifersucht und Kränkung zugestochen hat.
Die Verteidigung hatte aus Mangel an Beweisen auf Freispruch plädiert.


 
Bluttat an Bushaltestelle: Frau wegen Mordes vor Gericht !

Augsburg - Nach einem tödlichen Streit an einer Augsburger Bushaltestelle steht eine 20 Jahre alte Frau ab heute wegen Mordes vor Gericht.
Die junge Deutsche soll mit einem Klappmesser einen 28-Jährigen derart heftig in die Brust gestochen haben, dass der Mann binnen weniger Minuten starb.
Da die Angeklagte im juristischen Sinn Heranwachsende ist, wird das Verfahren vor der Jugendkammer des Landgerichts Augsburg geführt.

Am 27. November 2020 war der 28-Jährige früh abends an der Haltestelle niedergestochen worden, der Notarzt konnte ihn nicht mehr retten.
Die Kripo hatte damals nach einem jungen Paar gefahndet, das mit dem Opfer eine Auseinandersetzung gehabt habe und geflüchtet sei.

Am nächsten Morgen wurden die damals noch 19 Jahre alte Angeklagte sowie ihr mutmaßlicher Begleiter festgenommen.
Der heute 28 Jahre alte Mann wurde aber wieder freigelassen, weil er an dem Tötungsdelikt nicht beteiligt gewesen sein soll.

Ursprünglich sollen sich laut Anklage zwei jeweils dreiköpfige Gruppen einen verbalen Schlagabtausch an der Haltestelle geliefert haben.
Dies soll zu einer Rangelei zwischen dem Opfer und dem Freund der Angeklagten geführt haben.
Deswegen soll die Frau ihr Messer aus ihrer Tasche genommen und zugestochen haben.
Für den Prozess sind fünf weitere Verhandlungstage eingeplant, ein Urteil könnte Mitte August verkündet werden.

Die Bluttat auf offener Straße hatte damals für viel Aufsehen in Augsburg gesorgt.
Einige zogen auch Parallelen zu der Gewalttat am Augsburger Königsplatz im Advent 2019.
Damals hatte ein Jugendlicher einen Mann so heftig geschlagen, dass das Opfer an einer Gehirnblutung starb.


 
Gefälschte Werke von Penck und Uecker: Händler vor Gericht !

Düsseldorf - Weil er Fälschungen als Originalwerke von A.R. Penck und Günther Uecker angeboten haben soll, steht ein Kunsthändler in Düsseldorf vor Gericht.
Der Prozess wegen Betruges und Urkundenfälschung wird an diesem Donnerstag (9.00) am Amtsgericht fortgesetzt.

Der 48-Jährige soll die Werke zu fünfstelligen Preisen angeboten haben, obwohl ihm laut Anklage bewusst war, dass es sich nicht um Originale handelt.
Die angeblichen Uecker-Werke soll er für 19.000 Euro verkauft haben.

Günther Uecker hatte als Zeuge bereits ausgesagt: "Das ist nicht von mir."
Der Kunsthändler hatte beim Prozessauftakt geschwiegen und sich nicht zu den Vorwürfen geäußert.


 
Plädoyers im Terror-Prozess um Anschläge von Waldkraiburg !

Waldkraiburg/München - Der Prozess um Anschläge auf türkische Läden im oberbayerischen Waldkraiburg steht vor dem Ende.
Heute sollen vor dem Oberlandesgericht (OLG) München die Plädoyers beginnen.
Die Bundesanwaltschaft wirft einem Deutschen kurdischer Abstammung versuchten Mord in 31 Fällen, schwere Brandstiftung und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor.

Der Mann, der sich selbst als Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) bezeichnete, plante Ermittlern zufolge unter anderem Anschläge auf türkische Einrichtungen und Moscheen und wollte Imame erschießen.

Seine Festnahme am 8. Mai 2020 könnte weitere Taten verhindert haben.
Als die Polizei zugriff, hatte er Rohrbomben und kiloweise Sprengstoff dabei, die er vorher lange in seinem Auto in einer Tiefgarage in Garching an der Alz gelagert hatte.
Vor Gericht räumte der Angeklagte ein, noch ganz andere Taten geplant zu haben: Anschläge auf mehrere Moscheen des Islamverbandes Ditib, auf das türkische Generalkonsulat in München und die Ditib-Zentralmoschee in Köln

Der Angeklagte wurde im Laufe des Prozesses in der Psychiatrie untergebracht.
Das Gericht hatte bereits zu Beginn des Prozesses Anfang März darauf hingewiesen, dass eine mögliche psychische Erkrankung des jungen Mannes und die Unterbringung in einer Klinik im Raum stehe.
Das Urteil in dem Verfahren könnte am Freitag kommender Woche (23. Juli) fallen.


 
Streit um Mietschulden eskaliert: Vater (66) und Sohn (36) töten Vermieter - Zehneinhalb Jahre Haft !

Streit in Maintal-Dörnigheim endet tödlich - und mit einer langen Haftstrafe
Im Prozess um die Tötung eines Ehepaares auf einem Reiterhof fiel das Urteil des Landgerichts Frankfurt.
Je 10 Jahre und 6 Monate Haft wegen Totschlags lautet das Urteil für den 66 Jahre alten Vater und seinen Sohn (36).
Den beiden wurde vorgeworfen, ihr Vermieter-Ehepaar im Juni 2014 in Maintal-Dörnigheim nach einem Streit getötet zu haben.

Oberstaatsanwalt: Urteil wird der Strafschwere gerecht
Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze sieht in dem Urteil nun die gerechte Strafe für das Vater-Sohn-Gespann.
"Das nun ergangene Urteil ist nur folgerichtig.
Es wird in seinem Strafmaß auch der Tatschwere gerecht", sagt er im Interview nach der Urteilsverkündung.
Im Urteil heißt es, dass die beiden Verurteilten zum Zeitpunkt der Tat am Rande des Existenzminimums gestanden hätten.
20 Stiche auf den Vermieter seien festgestellt worden, Schüsse auf dessen Frau.
Vater und Sohn, zwischen denen ein symbiotisches Verhältnis bestünde, hätten nicht wie Opfer gehandelt.
Betont wird jedoch auch, dass es sich nicht um Mord sondern um Totschlag gehandelt habe.

Notwehr: Landgericht Hanau spricht Vater und Sohn gleich zweimal frei
Der Prozess am Landgericht Frankfurt war bereits der dritte.
In zwei Prozessen hatte das Landgericht Hanau 2015 und 2018 den Sachverhalt festgestellt, die beiden Angeklagten jedoch freigesprochen.
Eine Notwehrsituation, die den Einsatz des Messers und der Schusswaffe gerechtfertigt haben könnte, könne nicht ausgeschlossen werden.
Nach Schilderung der Angeklagten waren sie von dem Ehepaar mit Hunden und einem Beil bedroht worden.

Der Bundesgerichtshof hatte beide Freisprüche gekippt und den dritten Prozess schließlich nach Frankfurt verwiesen.
Die Staatsanwaltschaft ging auch im dritten Prozess von einer Täterschaft aus und beantragte für den Vater lebenslange Haft wegen Mordes und gegen den Sohn elf Jahre Haft wegen Totschlags.
Der Sohn hat demnach im Juni 2014 den 57 Jahre alten Besitzer des Reiterhofs erstochen, der Vater danach die gleichaltrige Ehefrau erschossen.

Mietzahlungen als Ursache für tödlichen Streit
Der Auseinandersetzung lagen offenbar Streitereien wegen Mietzahlungen zugrunde.
Bei dem Zwischenfall sollen Vater und Sohn möglicherweise von den späteren Opfern mit einem Messer und einem Beil bedroht worden sein.
Die Staatsanwaltschaft hatte vor Gericht lebenslange Haft für den Vater wegen Mordes und siebeneinhalb Jahre Haft für den Sohn wegen Totschlags gefordert.
Sie akzeptierte die Freisprüche ebenso wenig wie der Rechtsanwalt der als Nebenkläger vertretenen Hinterbliebenen der Opfer.


 
Damm von Talsperre droht zu brechen: Bürger müssen Häuser verlassen !

In Nordrhein-Westfalen droht der Damm einer Talsperre wegen der enormen Wassermassen zu brechen.
Für Bürgerinnen und Bürger besteht Lebensgefahr.
Ortschaften nahe der Talsperre werden bereits evakuiert.


Wegen der Gefahr eines Dammbruchs an der Steinbachtalsperre in Nordrhein-Westfalen werden mehrere Orte geräumt: Im Kreis Euskirchen sind die Orte Schweinheim, Flamersheim und Palmersheim "aufgrund ihrer Risikosituation im Bereich der Steinbachtalsperre" betroffen, teilte der Kreis am Donnerstagnachmittag bei Facebook mit.

4500 Einwohner müssten aus ihren Häusern raus, sagte Landrat Markus Ramers (SPD).
Die Talsperre sei von einem Sachverständigen als "sehr instabil" eingestuft worden.

Notunterkünfte stünden bereit, teilte der Kreis mit.
"Bitte nehmen Sie nur das Nötigste mit, das Sie für eine Nacht brauchen", hieß es bei Facebook.

Bundeswehr hilft mit Lastern bei Evakuierung
Auch zwei Ortsteile von Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis werden evakuiert.
Bürgerinnen und Bürger aus Oberdrees und Niederdrees müssen die Orte verlassen.

"Wenn Sie sich selbst mittels PKW evakuieren können, tun sie das bitte", rief die Feuerwehr die Menschen auf.
Dabei sollen Betroffene allerdings darauf achten, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen.

Bei der Evakuierung würden auch Lastwagen der Bundeswehr eingesetzt.
Wer nicht bei Familienangehörigen oder Bekannten unterkommen könne, finde eine Notunterkunft in der Stadthalle Rheinbach.

Sollte die Steintalsperre brechen, könnte das auch dramatische Folgen für weit entfernte Orte haben: In Erftstadt bei Köln wurden am Donnerstagmittag zwei Stadtteile evakuiert und der Katastrophenfall ausgerufen.
Brechen die Steinbachtalsperre sowie ein weiterer Damm, drohe eine Hochwasserlage, teilte die Stadt mit.


 
Zahl der Hochwasser-Toten steigt auf 58 !

Schwere Unwetter haben den Westen Deutschlands getroffen.
Viele Todesopfer sind zu beklagen, ihre Zahl steigt immer weiter.
Besonders betroffen sind eine Region in der Eifel und eine südlich von Köln.

Die Zahl der Unwettertoten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat sich im Verlauf des Donnerstags auf mindestens 58 erhöht.
Besonders stark betroffen sind der Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler mit mindestens 19 Toten und das südlich von Köln gelegene Euskirchen mit mindestens 15 Toten, wie die zuständigen Polizeistellen jeweils mitteilten.

In ganz NRW waren es nach Angaben des Innenministeriums vom Abend mindestens 30, in Rheinland-Pfalz mindestens 28.
Teilweise konnten die Toten noch nicht geborgen werden, weiterhin werden viele Menschen vermisst.

Viele Menschen weiterhin vermisst
Die Polizei in Köln gab den Tod von 15 Menschen im Bereich Euskirchen bekannt, dort hatte der Kreis zunächst von acht Toten gesprochen.
Außerdem erhöhte sich die Zahl der Toten in Rheinbach von eins auf drei.

Zwei weitere Tote wurden am Nachmittag in einem überfluteten Keller eines Hauses in Geilenkirchen (NRW) gefunden, nach ersten Ermittlungen zwei Bewohner des Hauses im Alter von 74 und 78 Jahren.
Zudem gab es Tote in Köln, im Kreis Unna, in Altena und in Solingen.
Dazu könnten noch weitere Tote kommen, weil weiterhin viele Menschen vermisst wurden.

So verringerte sich die Zahl der bis zu 70 Vermissten im Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler zwar, wie ein Polizeisprecher sagte.
Wie viele Menschen vermisst wurden, konnte er aber nicht sagen.
Die Polizei in Köln teilte mit, es seien noch nicht alle gesichteten Leichen geborgen worden.
Deshalb könnten keine Aussagen zur Identität, zum Alter, zu den Auffindeorten und zu den Todesumständen gemacht werden.

Die Folgen der Hochwasserkatastrophe blieben im Verlauf des Donnerstags in vielen Orten unübersichtlich, weil Strom- und Telefonleitungen ausgefallen waren.


 
Messerangreifer verletzt Mann lebensgefährlich: Täter auf der Flucht !

In Oberhausen hat ein Angreifer einen 27-Jährigen mit einer Stichwaffe attackiert.
Er trug lebensgefährliche Verletzungen davon.
Die Polizei sucht den flüchtigen Täter.

Am frühen Donnerstagmorgen gegen zwei Uhr hat es in Oberhausen-Osterfeld bei Essen einen schweren Angriff gegeben: Ein bisher Unbekannter stach auf einen 27-jährigen Mann aus Krefeld ein.
Der junge Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Zwei Zeuginnen riefen die Polizei, doch bei deren Eintreffen war der Täter bereits auf der Flucht.
Noch in der Nacht wurde die Mordbereitschaft aus Essen alarmiert und übernahm die Ermittlungen vor Ort.

Der Täter soll circa 1,85 Meter groß sein und zum Tatzeitpunkt eine Brille und ein dunkles T-Shirt getragen haben.
Er soll außerdem rote Haare gehabt haben.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Wer diesen Mann sieht, soll sofort die Polizei verständigen.
Vom Verdächtigen soll Abstand gehalten werden.
Er soll nicht angesprochen werden, warnt die Polizei.


 
Plünderungsversuche in Stolberg: Hundertschaft im Einsatz !

In Stolberg bei Aachen nutzen bereits Kriminelle die Hochwasserlage aus: Dort sei es zu einzelnen Plünderungsversuchen von Geschäften gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.
Demnach hatten in drei Fällen Zeugen gemeldet, dass sich Personen in überschwemmten Läden befänden.
Die Polizei nahm an einem Juweliergeschäft einen Verdächtigen fest.

Als die Beamten an den anderen Tatorten - einem Supermarkt und einer Drogerie - eintrafen, sind demnach mehrere Unbekannte geflüchtet.
Ob etwas gestohlen wurde, war zunächst unklar.

Eine Hundertschaft der Polizei sei nun in Stolberg, um die verlassenen Wohnhäuser und Geschäfte vor Plünderungen zu schützen.


 
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