Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Urteil nach Auswertung verschlüsselter Handydaten in Bremen !

Bremen - Wegen Drogenhandels und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz hat das Landgericht Bremen einen 30-Jährigen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren und zehn Monaten verurteilt.
Es handele sich um das erste Urteil in einem sogenannten Encrochat-Verfahren, teilte das Gericht am Donnerstag mit.

Verschlüsselte Handys des Providers Encrochat wurden vor allem von Kriminellen genutzt.
Der Polizei in den Niederlanden und Frankreich war es im vergangenen Jahr gelungen, mehr als 20 Millionen geheime Nachrichten abzuschöpfen.

In ihrer Urteilsbegründung führte die Kammer aus, dass sie keinerlei Zweifel an der Verwertbarkeit der durch französische Behörden erlangten Encrochat-Daten hat, hieß es weiter.
Das Landgericht Bremen ordnete auch die Einziehung von 406 925 Euro bei dem Angeklagten an.

Laut Staatsanwaltschaft soll der 30-Jährige seit Dezember 2019 mit Marihuana und Kokain im großen Stil gehandelt haben.
Dadurch soll er etwa 1,2 Millionen Euro erlangt haben.

Das niedersächsische Landeskriminalamt hatte vor kurzem mitgeteilt, dass die Auswertung von Encrochat-Daten allein in Niedersachsen zu mehr als 145 Ermittlungsverfahren geführt habe.


 
Nach Haft in Türkei: Sängerin Hozan Cane wieder in Köln !

Köln/Bonn - Drei Jahre nach ihrer Festnahme in der Türkei ist die Sängerin Hozan Cane wieder in Deutschland.
Ihre Tochter Gönül Örs und einige ihrer Unterstützer nahmen sie am Donnerstagabend am Flughafen Köln/Bonn in Empfang.

Cane wird Mitgliedschaft in der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK vorgeworfen, die in der Türkei, Europa und den USA als Terrororganisation gilt.
Bereits im November 2018 war die Sängerin für den Vorwurf zu mehr als sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Ein Berufungsgericht hob das Urteil jedoch auf und der Fall wurde neu aufgerollt.
Die Anklage stützt sich unter anderem auf Inhalte von Facebook- und Twitter-Profilen.

Hozan Cane war kurz vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Juni 2018 in Edirne festgenommen worden und saß mehr als zwei Jahre im Gefängnis.
Danach galt für sie eine Ausreisesperre.

Cane hat kurdische Wurzeln und besitzt nur die deutsche Staatsbürgerschaft.
Ihre Tochter Gönül Örs war Ende Juni in der Türkei wegen Terrorvorwürfen zu mehr als zehn Jahren Haft verurteilt worden.
Sie konnte das Land aber verlassen und ist wieder zurück in Köln.


 
Großer Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung in Leipzig !

Leipzig - Bei einer Auseinandersetzung im Leipziger Osten ist am Donnerstagabend eine Person verletzt worden.
Die Polizei sei mit vielen Kräften vor Ort, sagte ein Polizeisprecher.

Nach Informationen von "Bild" sollen Schüsse auf der Eisenbahnstraße gefallen sein.
Dies bestätigte die Polizei zunächst nicht.
Zudem sei unklar, ob es sich bei einem abgesperrten Bereich auf der Eisenbahnstraße um den Tatort handle.
Es liefen Fahndungsmaßnahmen, so der Polizeisprecher.

Die Eisenbahnstraße gilt als Kriminalitätsschwerpunkt in Leipzig.
Im November 2018 wurde an der Straße eine Waffenverbotszone eingerichtet.
Sie soll die Sicherheit in der Gegend erhöhen.
Waffen, die unter das Waffenrecht fallen, dürfen in dem Areal nicht getragen werden und die Polizei darf verdachtsunabhängig kontrollieren.
Auf der Straße fielen im Jahr 2016 tödliche Schüsse bei einem Streit im Rockermilieu.


 
Rollstuhlfahrerin tödlich verletzt: Angeklagter schweigt !

Berlin - Ein junger Autofahrer, der eine 91 Jahre alte Rollstuhlfahrerin auf einem Zebrastreifen mit seinem Wagen angefahren und tödlich verletzt haben soll, hat vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten geschwiegen.
Der 24-Jährige sei mit mindestens 50 Stundenkilometern auf den mit Schildern und Fahrbahnmarkierung ausgewiesenen Fußgängerüberweg zugefahren und habe die Seniorin nicht wahrgenommen, hieß es in der zu Prozessbeginn am Donnerstag verlesenen Anklage wegen fahrlässiger Tötung.

Die 91-jährige Bewohnerin einer Seniorenresidenz war am 3. August 2018 mit ihrem elektrischen Rollstuhl unterwegs und wollte die Fürstenwalder Allee im Ortsteil Köpenick überqueren, als sie laut Anklage angefahren wurde.
Die Seniorin sei auf die Straße gestürzt und habe sich unter anderem Schädel- und Rippenbrüche zugezogen.
Sie ist drei Wochen später in einem Krankenhaus gestorben.

Der junge Autofahrer soll am Unfallort gegenüber Polizisten erklärt haben, die Frau sei für ihn von rechts aus dem Schatten gekommen.
Sie sei für ihn zu spät zu sehen gewesen.
Ein Augenzeuge schilderte im Prozess, er sei mit seinem Pkw hinter dem Angeklagten gefahren und habe die Kollision kommen sehen.
"Ich reduzierte mein Tempo, er aber nicht", sagte der Zeuge.
"Plötzlich sah ich nur noch Teile durch die Luft fliegen."
Aus seiner Sicht habe die Frau allerdings etwa eineinhalb Meter neben dem Zebrastreifen die Fahrbahn überqueren wollen.

Die Anklage geht davon aus, dass die Sicht für den Autofahrer auf den rechtsseitig verlaufenden Fahrrad- und Fußgängerweg teilweise durch Schatten, Bäume und eine Haltestelle beeinträchtigt gewesen sei.
Er hätte "bei der bei Fußgängerüberwegen für Kraftfahrzeuge erforderlichen besonderen Sorgfalt und Obacht" die Seniorin rechtzeitig erkennen, abbremsen und den Unfall vermeiden können.
Der Prozess wird am 29. Juli fortgesetzt.


 
Hochwasser in NRW: Reul - Lage in Erftstadt "ganz besonders kritisch" !

Die Hochwasser-Lage in NRW und Rheinland-Pfalz ist immer noch unübersichtlich.
Viele Menschen sind gestorben oder gelten noch als vermisst.
Die Landesregierung will Betroffenen schnell helfen.

Besonders in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist die Unwetterlage, nachdem Sturmtief "Bernd" über das Land gezogen ist, dramatisch.
Immer mehr Tote werden gemeldet, viele Menschen gelten noch als vermisst.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bezeichnete die dramatischen Unwetterfolgen als "Flutkatastrophe von historischem Ausmaß".

Mindestens 43 Menschen hätten in NRW ihr Leben verloren.
Es stehe zu befürchten, dass die Opferzahlen weiter steigen werden, sagte Laschet in Düsseldorf.
Besonders dramatisch sei die Situation in Erftstadt.
"Die Fluten haben vielen Menschen buchstäblich den Boden unter den Füßen weggezogen."
Laschet dankte allen Rettungskräften für ihren Einsatz.

Die Höhe der Schäden durch das Hochwasser sei noch nicht abzusehen.
Eine Sichtung der Schäden sei erst möglich, wenn die Fluten abgeflossen seien, sagt Laschet.
Unter anderem die Infrastruktur des Landes sei schwer getroffen.
Vor allem die Menschen, die nun auf der Straße stünden, bräuchten Unterstützung.

Land will Betroffenen schnell helfen
Der CDU-Chef kündigte ein mehrstufiges Hilfsprogramm für die Opfer der Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen an.
"Wir werden große finanzielle Kraftanstrengungen brauchen", sagte Laschet.
Die bisher für Soforthilfen bei Starkregenereignissen zu Verfügung stehenden Mittel würden "bei weitem nicht ausreichen".

Das Land werde den Menschen, die nach der Regenkatastrophe "ohne alles auf der Straße stehen", schnell helfen, sagte Laschet.
Daneben seien Hilfen für Härtefälle bei Privatleuten und Unternehmen nötig.
Für die Kommunen seien Strukturhilfen für beschädigte Straßen und Anlagen nötig.
Gespräche über eine Beteiligung des Bundes liefen bereits.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe ihn angerufen und Hilfe zugesagt, Finanzminister Olaf Scholz (SPD) ebenso.
Das sei ein wichtiges Signal, sagte Laschet.

"Die Lage ist weiterhin enorm schwierig"
Das Ausmaß der Verwüstung sei derzeit noch nicht zu ermitteln, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).
"Die Lage ist sehr unübersichtlich."
Inzwischen seien schon 25 Städte und Kreise in NRW besonders vom Hochwasser betroffen, sagte Reul.
19.000 Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen hätten bereits 30.000 Einsätze bewältigt, die Polizei weitere 3.200.
"Die Lage ist weiterhin enorm schwierig und enorm gefährlich", sagte Reul.
Er appellierte an die Bürger, zuhause zu bleiben und die Helfer nicht zu stören.
"Jetzt ist keine Zeit für Besichtigungen."

Im besonders schwer von der Unwetterkatastrophe betroffenen Erftstadt-Blessem sind nach aktuellem Stand drei Wohnhäuser und ein Teil der historischen Burg eingestürzt.
"Wir gehen von mehreren Toten aus, wissen es aber nicht", sagte Reul.
Im bisher durchforsteten östlichen Teil des Ortes gebe es keine Todesopfer, alle dort lebenden Menschen seien in Sicherheit.
"Aber das ist noch nicht die ganze Stadt."
Die Lage in Erftstadt sei "wegen der Dynamik" zurzeit "ganz besonders kritisch" und noch sehr unübersichtlich.


 
Diebstahl in Stolberg und Eschweiler: Fünf Festnahmen !

Bei dem Versuch, Geschäfte in den vom Hochwasser stark betroffenen Städten Eschweiler und Stolberg in Nordrhein-Westfalen zu bestehlen, sind fünf Menschen vorläufig festgenommen worden.
In allen Fällen schrieben Beamte eine Anzeige wegen Diebstahls, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Ein 32 Jahre alter Mann versuchte demnach am Donnerstag in Stolberg, einen Gegenstand aus einem Juweliergeschäft zu stehlen.
Als Zeugen ihn ansprachen, ließ er seine Beute wieder fallen.

In einem Supermarkt in Stolberg waren zwei Frauen im Alter von 28 und 24 Jahren und ein 35-jähriger Mann unterwegs, um Lebensmittel und Spielzeug zu stehlen.
In Eschweiler wollte ein Mann Beute in einer Apotheke machen.

In allen Läden war der Eingangsbereich jeweils durch die Hochwasserlage beschädigt, sagte der Polizeisprecher.
Beamte nahmen die Personalien der Personen auf, die daraufhin wieder entlassen wurden.
Die 28 Jahre alte Frau in Stolberg werde einem Haftrichter vorgeführt.
Zuvor hatte "bild.de" berichtet.

Bereits am Donnerstag berichtete die Polizei von versuchten Diebstählen in Geschäften in Stolberg.
Eine Hundertschaft der Polizei war im Einsatz, um die verlassenen Wohnhäuser und Geschäfte vor Plünderungen zu schützen.


 
Wasser kam in der Nacht: Flut bringt zwölf Heimbewohnern den Tod !

In einem Wohnheim für Schwerbehinderte im rheinland-pfälzischen Sinzig sterben zwölf Menschen in den Fluten.
Die wehrlosen Bewohner werden in der Nacht von den Wassermassen überrascht, jede Hilfe kommt für sie zu spät.

Unter den Hochwassertoten in Rheinland-Pfalz sind nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung auch zwölf Bewohner einer Behinderteneinrichtung der Lebenshilfe in Sinzig.
Einer von ihnen sei lebend gerettet und ins Krankenhaus gebracht worden, teilte am Freitag eine Sprecherin des Innenministeriums in Rheinland-Pfalz mit.

Bei den Opfern handelt es sich laut "Bild"-Zeitung um Menschen mit Schwerbehinderung.
Sie wurden dem Bericht zufolge in der Nacht von dem Hochwasser überrascht.
Die Ahr, ein Rhein-Nebenfluss, verläuft eigentlich in rund 100 Metern Entfernung von der Einrichtung.

Der Geschäftsführer des Vereins Lebenshilfe, Stefan Möller, sagte dem Blatt, das Gebäude hätte auf Bitten der Feuerwehr eigentlich evakuiert werden sollen, als die Flut nahte.
Eine Nachtwache sei im Nachbarhaus gewesen.
"Die Bewohner waren nicht allein", sagte Möller.

Seelsorger im Einsatz
"Doch als der Mitarbeiter rüber ist, kam die Flutwelle - er kam nicht mehr raus und konnte keine Hilfe leisten", sagte Möller.
"Das ist fürchterlich - unsere Mitarbeiter sind traumatisiert, helfen aber noch, so gut sie können."
Sie seien noch bei der Versorgung anderer Bewohner eingesetzt.

"Das Wasser drang innerhalb einer Minute bis an die Decke des Erdgeschosses", sagte der Geschäftsführer des Landesverbands der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz, Matthias Mandos.
Die Nachtwache habe es noch geschafft, mehrere Bewohner in den ersten Stock des an der Ahr gelegenen Wohnheims zu bringen.
"Als er die nächsten holen wollte, kam er schon zu spät."
Die Wassermassen seien so rasant in das Gebäude eingedrungen, dass es keine Chance gegeben habe.

Das Heim hat 34 Wohnplätze und befindet sich in einem tiefer gelegenen Wohnviertel der Stadt, die an der Mündung der Ahr in den Rhein liegt.
Seelsorger bereiteten sich darauf vor, die überlebenden Bewohner behutsam über das schreckliche Geschehen aufzuklären.
Am Freitag war an dem Gebäude eine etwa drei Meter hoch reichende Schlammschicht zu sehen, die über die Fenster des Erdgeschosses reichte.


 
Unwetterkatastrophe: Viele Personen noch vermisst - Zahl der Toten auf mindestens 106 gestiegen !

Vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist die Lage nach den verheerenden Unwettern weiterhin katastrophal.
Die Zahl der Todesopfer steigt auf mehr als 100.
Zahlreiche Menschen werden noch vermisst.
In Erftstadt bei Köln ist die Lage nach mehreren Erdrutschen noch unübersichtlich.

Nach der Unwetterkatastrophe gibt es immer mehr Todesopfer zu beklagen.
In Nordrhein-Westfalen sei die Zahl der Todesopfer auf mindestens 43 gestiegen, teilt das dortige Innenministerium mit.
Aus Rheinland-Pfalz wurden mindestens 63 Tote bestätigt, somit kamen mindestens 106 Menschen durch die Folgen der Unwetter ums Leben.

In Erftstadt-Blessem in Nordrhein-Westfalen stürzten mehrere Gebäude ganz oder teilweise ein.
Es kam zu Erdrutschen von gewaltigem Ausmaß, Häuser wurden mitgerissen und verschwanden.
Nach aktuellem Stand sind drei Wohnhäuser und ein Teil der historischen Burg eingestürzt.
Der Verwaltung ist bislang ein Todesopfer bekannt.
Dies sei von der Stadt Erftstadt gemeldet worden, berichtet eine Sprecherin.
Es sei aber zu befürchten, dass es noch weitere Opfer gebe.

Die Kölner Bezirksregierung teilt mit, es würden "etliche Personen" vermisst, die Infrastruktur sei ausgefallen, Krankenhausbetriebe seien nicht mehr möglich.
Mehrere Pflegeheime müssten geräumt werden.
Aus den Häusern erfolgten immer wieder Notrufe von eingeschlossenen Menschen, da diese trotz Warnungen wieder in das Schadensgebiet zurückgekehrt seien oder es nicht verlassen hätten.
Die Menschen könnten teilweise nur mit Booten oder Strömungsrettern gerettet werden.
Der Einsatz werde durch einen Gasaustritt, der sich nicht abstellen lasse, stark gefährdet.

Nach einem Aufruf der Stadt Bonn, Menschen aus Hochwassergebieten eine Unterkunft anzubieten, sind bei der Verwaltung Hilfsangebote für mehr als 1000 Betroffene eingegangen.
Viele Privatpersonen wollten bis zu drei Menschen aufnehmen, und Hotels stellten bis zu 50 Doppelzimmer zur Verfügung, teilt die Stadt mit.
"Wir sind überwältigt von der Vielfalt und der Fülle der Angebote.
Weitere brauchen wir im Moment nicht mehr", erklärt Oberbürgermeisterin Katja Dörner.
Ab jetzt sollten die Telefonleitungen für Hilfesuchende frei gehalten werden.
Zudem suche ein Mitarbeiter der Stadt vier große Sammelunterkünfte auf, um die Menschen dort über das Angebot zu informieren.
Angesprochen seien Hochwasser-Geschädigte aus Bonns stark betroffenen Nachbarkreisen Ahrweiler, Euskirchen und Rhein-Sieg.

"Da könnte man eigentlich nur noch weinen"
"Das Leid nimmt immer weiter zu", sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Besuch der Leitstelle der Berufsfeuerwehr in Trier.
Überall gehe jetzt das Wasser zurück, daher würden nun Menschen gefunden, die bei der Katastrophe ertrunken seien.
"Und da könnte man eigentlich nur noch weinen.
Das ist ein Horror.
Das ist alles ganz, ganz schlimm, wenn Existenzen berührt sind.
Wenn Häuser kaputt sind, wenn Straßen aussehen, wie wir das gesehen haben - aber dass Menschen sterben bei dieser Katastrophe, das ist wirklich ganz furchtbar", sagte Dreyer.

"Unser Land hat so etwas noch nie gesehen", hatte Dreyer zuvor im ZDF gesagt.
Die Infrastruktur sei völlig zerstört, der Wiederaufbau werde ein langer und teurer Weg.
"Es ist uns zugesichert worden, dass wir im Sinn einer nationalen Katastrophe Unterstützung erhalten.
Das brauchen wir auch dringend", sagte sie mit Blick auf Hilfszusagen des Bundes.

Bundeskanzlerin Merkel erwägt einen baldigen Besuch im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz.
Wie der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, nach der Teilnahme Merkels an einer Videokonferenz des Landeskrisenstabs Rheinland-Pfalz mitteilt, ist die Bundeskanzlerin mit der Landesregierung über einen baldigen Besuch im Katastrophengebiet im Gespräch.

Mehrere Kreise in der Eifel riefen Katastrophenalarm aus.
Besonders schlimm ist die Lage im Kreis Ahrweiler im nördlichen Rheinland-Pfalz.
Wie das Innenministerium bestätigte, starben zwölf Bewohner einer Behinderteneinrichtung in Sinzig.
Die Fluten seien schneller gekommen, als die Menschen hätten in Sicherheit gebracht werden können.
"Das Wasser drang innerhalb einer Minute bis an die Decke des Erdgeschosses", sagte der Geschäftsführer des Landesverbands der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz, Matthias Mandos.
Die Nachtwache habe es noch geschafft, mehrere Bewohner in den ersten Stock des an der Ahr gelegenen Wohnheims zu bringen.
"Als er die nächsten holen wollte, kam er schon zu spät."

Teils kein Handy-Empfang
Trotz abfließenden Wassers sollen die Bewohner von Trier-Ehrang noch nicht in ihre Häuser zurückkehren.
Noch könne nicht abschließend beurteilt werden, ob alle von Flutschäden betroffenen Häuser im Ortskern standsicher seien, teilt die Stadt Trier mit.
Dies solle zunächst von Statik-Experten geprüft werden.
Dennoch: Bürgern werde das kurzfristige Begehen von Wohnungen ermöglicht, um wichtige persönliche Dinge wie Handys oder Geldbeutel herauszuholen.

Wie viele Menschen in Rheinland-Pfalz noch vermisst werden, ist unklar.
Es gibt dazu unterschiedliche Zahlen.
Innenminister Roger Lewentz sagte, aus Sicht der Polizei würden in dem Bundesland knapp unter 100 Menschen vermisst.
"Das Handynetz ist zum großen Teil noch nicht funktionsfähig", sagte der Koblenzer Polizeisprecher, Ulrich Sopart.
Es sei auch davon auszugehen, dass eine Reihe von Menschen mehrfach vermisst gemeldet wurden.
Noch immer würden Menschen gerettet, so Sopart.
Schwerpunkte der Einsätze seien die Orte Schuld, Insul und Ahrbrück.

Bürger sollen Trinkwasser abkochen
In Stolberg bei Aachen ist die Trinkwasserversorgung weiterhin kritisch.
Sie sei eingeschränkt, teilte ein Sprecher der Stadt mit.
Bürgerinnen und Bürger sollten Trinkwasser vor dem Gebrauch abkochen.
Zur Sicherstellung der Versorgung seien in allen Ortsteilen Trinkwasserbehälter aufgestellt worden, wo sich die Betroffenen bedienen könnten.
Hier sei ein Abkochen nicht notwendig, die Bürgerinnen und Bürger müssten aber eigene Gefäße mitbringen.
Im Übrigen kümmere sich die Stadt um die Koordination von Geld- und Sachspenden.

Auch der Kreis Euskirchen rief dazu auf, das Trinkwasser abzukochen und nicht direkt aus dem Hahn zu trinken.
Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass durch Rohrbrüche und Starkregen Keime ins Trinkwassernetz gelangt sind.

Rund 165.000 Menschen im Westen Deutschland sind nach Angaben des Energieversorgers Eon infolge der Unwetterkatastrophe ohne Strom.
Besonders betroffen seien die Eifel, der linksrheinische Rhein-Sieg-Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis und Teile des Bergischen Landes, teilte das Unternehmen mit.

Wohngebiet im Allgäu überflutet
In Wangen im Allgäu im Südosten Baden-Württembergs ist aufgrund des Starkregens ein Wohngebiet überflutet worden.
Zwei Brückendurchflüsse des Epplingser Bachs wurden am Donnerstagabend von Treibgut blockiert, wie die Polizei mitteilte.
Dadurch sei das Wasser über die Ufer getreten und habe das angrenzende Wohngebiet Epplingser Halde überschwemmt.
Am heutigen Morgen entspannte sich die Lage.
Das Wasser im Wohngebiet stand zum Teil kniehoch.
Zahlreiche Keller und Garagen liefen voll.
In einem Blockheizkraftwerk stieg das Wasser sogar bis zu 1,60 Meter hoch.
Verletzt wurde nach dem bisherigen Stand niemand.

In Inzlingen im Kreis Lörrach wurde ein Jugendlicher auf einer überschwemmten Straße in einen offenen Gully gesogen.
Der Vater des Jungen und ein benachbarter Feuerwehrmann hätten den 17-Jährigen in der lebensgefährlichen Lage festhalten können, erklärte die Feuerwehr.
Weitere Einsatzkräfte hätten geholfen, den Teenager zu retten.
Er habe einen Schock erlitten, sei aber nach kurzem Aufenthalt im Krankenhaus wieder von dort entlassen worden.

Auch der Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist weiterhin massiv beeinträchtigt.
Zahlreiche Strecken seien komplett gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar, teilte die Deutsche Bahn mit.
"Die Wassermassen haben Gleise, Weichen Signaltechnik, Bahnhöfe und Stellwerke in vielen Landesteilen von NRW und Rheinland-Pfalz stark beschädigt."
Im Nahverkehr verkehren zahlreiche S-Bahn- und Regionallinien weiterhin nicht oder nur eingeschränkt.
Für Informationen zur aktuellen Lage im Zugverkehr hat die Bahn eine kostenlose Sonder-Hotline eingerichtet: 08000 99 66 33.

Warnung vor hohen Wasserständen an der Rur
Die Rurtalsperre hatte gegen Mitternacht begonnen, infolge der immensen Regenmengen überzulaufen.
Zumindest hier gibt es etwas Entwarnung.
Der Wasserverband Eifel-Rur spricht von einer "geringen Dynamik".
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sagt: "Staudämme der Talsperren in Nordrhein-Westfalen sind, mit Ausnahme der Steinbachtalsperre, stabil und unbeschädigt."

Die Lage an der Steinbachtalsperre ist nach Auskunft des Kreises Euskirchen stabil, "aber nicht unkritisch".
Bei der Überprüfung des Dammes mit einer Drohne seien keine kritischen Risse gefunden worden, so eine Kreissprecherin.
Nach wie vor sei das Grundabflussrohr der Talsperre verstopft.
Um Druck aus der Anlage zu nehmen, werde weiterhin das Wasser mit Hochleistungspumpen aus der Talsperre geholt.
Mehrere Orte unterhalb der Steinbachtalsperre waren in den vergangenen Tagen wegen der Gefahr eines Durchbrechens der Staumauer evakuiert worden.
Der Kreis Euskirchen appelliert an die Bewohner, noch nicht in die Häuser zurückzukehren.
Die Gefahr sei noch nicht gebannt.

Bereits jetzt handelt es sich um eine der größten Unwetterkatastrophen der Nachkriegszeit in Deutschland.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigt sich erschüttert über die Ausmaße der Flut-Katastrophe.
"Es ist eine Tragödie, dass so viele Menschen ihr Leben verloren haben", sagt er bei einer Ansprache im Schloss Bellevue.
"Ich bin in Gedanken bei ihnen, ihr Schicksal trifft mich ins Herz."
Er habe mit Kreisvorsitzenden und Bürgermeistern telefoniert und werde sich zu gegebener Zeit vor Ort ein Bild von der Lage machen.
Steinmeier dankte allen professionellen Helfern und den Menschen, die den Opfern Unterkunft und Hilfe gewähren.
Die Betroffenen würden noch länger Unterstützung benötigen.
"Enttäuschen wir ihre Hoffnung nicht".

Bei der Bewältigung der Hochwasser-Katastrophe helfen derzeit rund 900 Soldatinnen und Soldaten.
Die Rettung von Menschenleben stehe dabei im Vordergrund, die Bundeswehr unterstütze aber auch mit "helfenden Händen" und Material, teilt die Streitkräftebasis in Bonn mit.
Zum Einsatz kommen etwa Hubschrauber, Räumpanzer, Krankenwagen, Boote, Truppentransport-Panzer und eine Fähre.

182,4 Liter Regen pro Quadratmeter
Der Deutsche Wetterdienst hat am heutigen Freitag eine erste Bilanz des Extremregens der vergangenen Tage gezogen.
Danach fielen innerhalb von 72 Stunden in Nachrodt-Wiblingwerde im Märkischen Kreis 182,4 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.
Die zweitgrößte Menge wurde in Hagen verzeichnet.
Dort fielen zwischen 5.50 Uhr am 12. Juli und dem 15. Juli insgesamt 175,7 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.
Knapp dahinter lag Altena im Märkischen Kreis mit 174,9 Litern pro Quadratmeter.
Insgesamt lagen sechs der 15 am meisten betroffenen Gemeinden im Märkischen Kreis.
Im Kreis Mettmann fielen Spitzenmengen von 152,8 Litern pro Quadratmeter.

Auch mehrere der Städte in Nordrhein-Westfalen verzeichneten hohe Regenmengen: In Köln fielen innerhalb von 72 Stunden 149,8 Liter pro Quadratmeter, in Aachen 144,3 und in Düsseldorf 143,3.
Im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz fielen nach DWD-Angaben 141,4 Liter pro Quadratmeter, im Landkreis Ahrweiler waren es 133,5.


 
96-Jährige angeklagt: Ehemalige KZ-Sekretärin muss vor Gericht !

Beihilfe zum Mord in mehr als 11.000 Fällen.
So lautet die Anklage gegen eine 96-Jährige, die als Schreibkraft im Konzentrationslager Stutthof gearbeitet haben soll.
Das zuständige Gericht in Itzehoe steht vor großen Herausforderungen.
Das zeigen vergleichbare Fälle.

Gut ein Jahr nach der Verurteilung eines früheren Wachmannes im KZ Stutthof wird es voraussichtlich erneut einen Prozess um die Verbrechen in dem deutschen Konzentrationslager bei Danzig geben.
Das Landgericht Itzehoe in Schleswig-Holstein ließ eine Anklage gegen eine frühere Sekretärin des Lagerkommandanten zu, wie eine Sprecherin mitteilte.
Als Stenotypistin und Schreibkraft soll die heute 96-Jährige bei der systematischen Tötung von Inhaftierten Hilfe geleistet haben.
Der Prozess wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 11.000 Fällen soll am 30. September vor einer Jugendkammer beginnen, weil die Angeklagte im Tatzeitraum zwischen Juni 1943 und April 1945 erst 18 bis 19 Jahre alt war.

Ein vom Gericht in Auftrag gegebenes Gutachten war im Juni zu dem Ergebnis gekommen, dass die 96-Jährige verhandlungsfähig ist.
Erst im vergangenen März hatte das Landgericht Wuppertal die Eröffnung eines Prozesses gegen einen mutmaßlichen ehemaligen SS-Wachmann in Stutthof abgelehnt.
Der ebenfalls 96 Jahre alte Angeklagte sei laut ärztlichem Gutachten dauerhaft verhandlungsunfähig, teilte ein Gerichtssprecher mit.
Dem Hochbetagten war Beihilfe zum Mord in mehreren hundert Fällen vorgeworfen worden.

Bewährungsstrafe für Wachmann
Ein Prozess gegen einen anderen ehemaligen Wachmann in Stutthof war vor einem Jahr in Hamburg zu Ende gegangen.
Das Landgericht verurteilte den 93-jährigen Bruno D. zu zwei Jahren auf Bewährung.
Das Gericht sprach ihn am 23. Juli 2020 wegen Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen schuldig - mindestens so viele Gefangene wurden nach Überzeugung der Jugendkammer während der Dienstzeit des Angeklagten von August 1944 bis April 1945 in Stutthof ermordet.

30 wurden in einer geheimen Genickschussanlage im Krematorium des Lagers getötet.
Mindestens 200 wurden in der Gaskammer und in einem verschlossenen Eisenbahnwaggon mit Zyklon B umgebracht.
Wenigstens 5000 Menschen starben in Folge der lebensfeindlichen Bedingungen im sogenannten Judenlager von Stutthof.

Bruno D. war 1944 als nicht fronttauglicher Wehrmachtssoldat zur Bewachung der Gefangenen abkommandiert worden.
Mit einem Gewehr stand der 17-Jährige auf einem Wachturm und sah die Gräuel im Lager.
Das schilderte er dem Gericht.
Er betonte, dass er sich für den Einsatz nicht freiwillig gemeldet hatte.
"Sie haben diesem Sterben zugesehen damals und es bewacht", sagte die Vorsitzende Richterin Anne Meier-Göring bei der Urteilsverkündung.
Der Angeklagte sei zwar ein Befehlsempfänger gewesen, aber er hätte in Stutthof nicht mitmachen dürfen.
"Sie hätten versuchen müssen, sich zu entziehen, und Sie hätten sich entziehen können."

Da die Strafe zur Bewährung ausgesetzt worden war, verzichtete der Angeklagte auf eine Revision gegen das Urteil, wie sein Verteidiger Stefan Waterkamp erklärte.
Ansonsten wäre sein Mandant wohl wie jeder andere der sehr betagten Angeklagten in NS-Prozessen in Revision gegangen, sei es auch nur, um Zeit zu gewinnen.
"Eine Strafvollstreckung dürften diese nämlich kaum überleben."
Der Hamburger Prozess hatte sich über ein Dreivierteljahr hingezogen.

Verwirrung um Zeugenaussage
Seit März 2020 musste unter Corona-Bedingungen verhandelt werden.
Ehemalige Stutthof-Gefangene aus Polen, Israel und Frankreich berichteten von täglichen Misshandlungen, Hinrichtungen sowie von Hunger und einer Fleckfieber-Epidemie.
Für Aufsehen sorgte der Auftritt eines Zeugen aus den USA, der angab, dass seine jüdischstämmige Mutter ihn in Stutthof zur Welt gebracht habe.
Der 76-Jährige erzählte seine Lebensgeschichte und umarmte schließlich in einer demonstrativen Versöhnungsgeste den Angeklagten - mit Zustimmung der Vorsitzenden Richterin.

Wochen später erschütterten jedoch Recherchen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" die Glaubwürdigkeit des Zeugen.
Daraufhin recherchierte auch das Gericht und fand heraus, "dass der Vortrag teilweise nicht richtig sein kann", wie Meier-Göring sagte.
Nach Ansicht eines Jura-Professors, der eine Stutthof-Überlebende als Nebenklägerin vertrat, hätte man nach zehn Minuten Internetrecherche feststellen können, dass die Darstellungen des Zeugen keinen Sinn machten.

Das Landgericht Itzehoe steht nun ebenfalls vor großen Herausforderungen: Wenn die letzten Überlebenden des Lagers erneut als Zeugen gehört werden sollen, drängt die Zeit.
Kaum jemand von ihnen kann noch reisen.
Die Angeklagte wird für jeden Verhandlungstag aus ihrem Altenheim in den Verhandlungssaal gebracht werden müssen.
Auch der Schuldnachweis dürfte nach Ansicht von Juristen bei einer früheren Zivilangestellten schwieriger sein als bei einem Wachmann, der der SS angehörte.

Nach Angaben der Zentralen Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg sind derzeit neben einer weiteren Anklage gegen einen 100-Jährigen in Neuruppin noch zehn Ermittlungsverfahren bei deutschen Staatsanwaltschaften anhängig, darunter in Erfurt, Weiden, Celle und Hamburg.
Gegen sechs weitere Personen, von denen die meisten in Kriegsgefangenenlagern eingesetzt waren, laufen Vorermittlungen.


 
Thüringen: Mit Messer bedroht - Mann gibt Handy trotzdem nicht her !

Nordhausen - In Nordhausen sollen zwei Männer einen 28-Jährigen laut dessen Aussage mit einem Messer bedroht und gefordert haben, er solle sein Handy hergeben.
Der Bedrohte rückte sein Mobilgerät am Donnerstagabend allerdings nicht heraus - auch nicht, als einer der Angreifer ihm eine Bierflasche auf dem Kopf zerschlug.

Das teilte die Polizei am Freitag mit.
Danach seien die Männer geflohen.

Einsatzkräfte ermittelten laut Polizei die Identitäten von zwei Tatverdächtigen, trafen sie aber bislang nicht an.
Der 28-Jährige sei medizinisch versorgt worden.


 
Sachsen-Anhalt: Polizei stellt in Halle kiloweise Drogen sicher !

Halle - Bei umfangreichen Durchsuchungen hat die Polizei am Freitag in Halle kiloweise Drogen sichergestellt.
Im Stadtgebiet seien zehn Wohnungen und Garagen durchsucht und zwei 30 und 34 Jahre alte Männer vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei mit.
Gegen einen der Beschuldigten sei bereits im Vorfeld ein Haftbefehl ausgestellt worden, gegen den zweiten stellte die Staatsanwaltschaft Halle ebenfalls einen Haftantrag.

Die mutmaßlichen Drogenhändler hätten zur Abwicklung ihrer Geschäfte sogenannte Kryptohandys genutzt, um ihre Absprachen zu treffen.
Sie handelten den Angaben zufolge im großen Stil organisiert mit Drogen wie Crystal, Kokain, Metamphetamin oder Marihuana im großen Stil.

Am Freitag wurden rund zehn Kilogramm Cannabis, etwa vier Kilogramm Kokain und zwei Kilogramm Crystal sichergestellt.
Zudem fanden die Fahnder über 10.000 Euro Bargeld.

Daneben wurden umfangreiche Beweismittel und eine scharfe Schusswaffe sowie Munition sichergestellt.
Die Ermittlungen dauerten zunächst an.


 
Gefundene Knochen gehören vermutlich zu vermisstem Rentner !

Wolfenbüttel - Bei den vor einer Woche in einem Waldgebiet in Wolfenbüttel gefundenen menschlichen Knochen handelt es sich sehr wahrscheinlich um die Überreste eines 80-Jährigen.
Der Mann sei bereits im Februar 2019 als vermisst gemeldet worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Ein Zahnabgleich habe ergeben, dass es sich bei dem Fund "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" um den Rentner aus Wolfenbüttel handele, hieß es.
Ein DNA-Test soll nun Gewissheit bringen.
Auch eine genaue Untersuchung der Todesursache stand zunächst aus.


 
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