Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Vier Tote bei Verkehrsunfall auf A 6 !

Nürnberg - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 6 bei Nürnberg sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen.
Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Opfern um Mitglieder einer fünfköpfigen Familie aus Baden-Württemberg.

Unter den Toten sind auch drei Kinder.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war auf der Autobahn Amberg-Nürnberg am Kreuz Nürnberg-Ost ein Lastwagen in ein Stauende gerast.
Der Lkw schob das Auto der Familie in einen anderen Lastwagen.
Die beiden Lkw-Fahrer erlitten mittelschwere Verletzungen.

 
Raucher löst Nothalt von Bahn aus !

Ein 31-Jähriger hat in Schleswig-Holstein einen außerplanmäßigen Halt eines Regionalzugs ausgelöst, weil er sich von außen an der Lok festklammerte.
Er war nicht rechtzeitig mit seiner Zigarette fertig geworden.

Als Grund für das gefährliche Manöver gab der Mann der Polizei zufolge an, dass er vor der Abfahrt seines Zuges von Neumünster nach Hamburg am Morgen noch eine Zigarette rauchen wollte, nachdem er sein Gepäck bereits im Abteil abgestellt hatte.

Als sich die Türen schlossen und der Zug abfuhr, sprang der Mann auf und hielt sich an den Haltegriffen der Lok fest.
Nachdem das Zugpersonal den Mitfahrer entdeckte, stoppte der Lokführer den Regionalexpress außerplanmäßig im Bahnhof Brokstedt.

Die Passagiere mussten von Pinneberg mit der S-Bahn nach Hamburg weiterfahren.


 
Brennende Kerze wohl Ursache für tödliches Feuer in Duisburg !

Duisburg. Der Brand in dem Wohnhaus in Meiderich, bei dem am Dienstag eine Mutter und ihre zwei Söhne starben, wurde wohl durch Fahrlässigkeit ausgelöst.

Verzweiflungsrufe und Schmerzensschreie gellen über die Straße, während Rettungskräfte und Ärzte auf einer Wiese um das Leben von Verletzten kämpfen und sich das Feuer weiter durch den Dachstuhl frisst: Drei Menschen, eine 33-jährige Mutter und ihre acht und 14 Jahre alten Söhne, sterben bei dem verheerenden Brand am Dienstagmorgen in einem viergeschossigen Wohnhaus an der Straße „Unter den Ulmen“ in Meiderich.
Fast 30 Verletzte werden gerettet.

Das Wohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoss geriet zur tödlichen Falle: In der rückwärtigen Erdgeschoss-Wohnung war das Feuer frühmorgens aus zunächst ungeklärter Ursache ausgebrochen.
„Das ist das Heimtückische an solchen Bränden, wenn sie in den Morgenstunden ausbrechen und die Menschen im Schlaf überraschen“, wird später der herbeigeeilte NRW-Innenminister Ralf Jäger sagen, der in derselben Straße aufgewachsen ist.

Fast 30 Verletzte im Krankenhaus - Bewohner wollten in die Tiefe springen
Zur Katastrophe wurde der Zimmerbrand, weil die Flammen hinter der grauen Putzfassade rasend schnell an der leicht brennbaren Wärmedämm-Fassade bis zum Dachgeschoss hochjagten.
„Wie eine Zündschnur in einem Kamin“, beschreibt Duisburgs Feuerwehrchef Oliver Tittmann.
Kein Einzelfall.
Heute vorgeschriebene Brandbarrieren machen die Feuerwehrleute an der schwarz verkohlten Feuerschneise nicht aus.

Als die Feuerwehr kurz nach dem Alarm, der um 5.40 Uhr einging, eintrifft, dringen schon dichte Qualmwolken aus den geöffneten Fenstern, an denen Bewohner laut um Hilfe schreien.
Noch dramatischer ist die Lage an der in einem Hinterhof versteckten Rückfront des Hauses.
Nur mit Mühe kann die Polizei verzweifelte Bewohner davon abhalten, in die Tiefe zu springen.

Während rechts am Haus schon mit Drehleitern erste Wasserstrahlen durch die Fenster donnern, legen Retter links Leitern an die Hauswand, um die Menschen aus den Wohnungen zu holen.
Andere werden mit Brandschutzhauben über das verqualmte Treppenhaus geborgen, auch eine ältere Dame mit ihrem Rollator, selbst eine Katze tragen die Retter ins Freie, wo Bewohner und stehen, die sich daran erinnern, dass erst vor zwei Jahren eine dreiköpfige Familie hundert Meter die Straße herunter bei einem Feuer ums Leben gekommen war.

„Bei so vielen Verletzten geht Menschenrettung vor Brandbekämpfung“, erklärt Einsatzleiter Andreas Trepmann.
Also hasten Retter mit Atemschutzmasken ins Haus, während das Feuer zunächst weitgehend ungehindert den Dachstuhl zerstört.
Mehrere Schwerverletzte werden zeitgleich auf einer gegenüberliegenden Wiese reanimiert.
Sie haben schwerste Rauchvergiftungen, auch schlimme Brandverletzungen.
Angehörige bangen um das Leben von Familienmitgliedern.
„So ein schreckliches Geschrei habe ich noch nie gehört“, stockt Anwohnerin Maria Sach in ihren Beschreibungen: „Ich bin geschockt“.
Selbst Feuerwehrchef Tittmann spricht von einem „sehr belastenden Einsatz“.
Und Duisburgs Polizeipräsidentin Elke Bartels meint: „Das geht mir so nah.“

Feuer fraß sich die Fassade des Mehrfamilienhauses hoch
Für eine 33-jährige Mutter und ihren achtjährigen Sohn kommt jede Hilfe zu spät.
Sie sterben noch an der Brandstelle.
Die rumänische Familie lebte in der 3. Etage.
Noch während der weiteren Löscharbeiten, als die Feuerwehr noch drei Stunden später Brandnester unter Ziegeln entdeckt, kommt die traurige Nachricht aus dem Krankenhaus: Auch der 14-jährige Sohn der Familie hat es nicht geschafft.

Zwei weitere Schwerverletzte liegen in Kliniken.
Wegen der hohen Anzahl der Verletzten hatte das Sana-Klinikum, in das die Verletzten gebracht worden waren, den Notfallplan ausgelöst.
Die sofortige Notfallversorgung wurde auch durch zusätzlich herbeigerufene Ärzte- und Pflegeteams des Instituts für Notfallmedizin und der Zentralen Notaufnahme übernommen.
22 Verletzte können das Sana-Klinkum nach Untersuchungen wieder verlassen.

CDU-Ratsfrau aus Meiderich nimmt nach Brand Mutter mit drei Kindern auf
Eine Bleibe haben sie alle nicht mehr.
Das Mietshaus ist nicht mehr bewohnbar.
Duisburgs Sozialdezernent Reinhold Spaniel kündigt an, zu helfen.
Zusammen mit der Meidericher CDU-Ratsfrau Gertrud Bettges, die selbst eine Mutter mit drei Kindern aufnimmt, können 16 Personen in möblierte Wohnungen untergebracht werden.

Schon Innenminister Jägerhatte morgens darauf verwiesen, dass das Feuer in einer Wohnung und nicht an „frei zugänglicher“ Stelle ausgebrochen war.
Ein Gerüchte-Schwelbrand zu einer Brandstiftung in dem „bunt gemischten“ Wohnhaus war damit ausgetreten.
Später schloss eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Vorsatz oder Brandstiftung definitiv aus,Fahrlässigkeit sei Ursache für den Ausbruch des Feuers im Erdgeschoss, möglicherweise durch eine Kerze.

Brand einer Hausfassade in Neudorf endet glimpflich
Einige Meter weiter an der Straße "Unter den Ulmen" waren im April 2014 drei Menschen bei einem Brand umgekommen.
Damals starb ein Ehepaar und ihr fünf Monate altes Baby.
Brandursache war damals ein technischer Defekt in der Verkabelung eines Imbisses.

Am Nachmittag musste die Feuerwehr zu einem weiteren Brand in einem siebengeschossigen Mehrfamilienhaus in Neudorf ausrücken.
Dort brannte es im Erdgeschoss hinter der Fassade.
Vorsorglich wurden die Bewohner evakuiert, verletzt wurde niemand.
Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
In Neudorf ist alles glimpflich abgelaufen.


 
Haftbefehle gegen sieben Trickdiebe vom Karneval der Kulturen !

Berlin - Nach Trickdiebstählen auf dem Berliner Straßenfest Karneval der Kulturen sind gegen sieben Verdächtige Haftbefehle erlassen worden.
Das teilte eine Polizeisprecherin am Abend auf Anfrage mit.

Die sieben Männer waren zuvor festgenommen worden, weil sie Frauen angetanzt haben sollen, um sie abzulenken und die Handtasche oder andere Wertgegenstände der Betroffenen zu stehlen.
In diesen Fällen gab es keine sexuellen Übergriffe.
Bei dem Fest waren am Pfingstwochenende außerdem mindestens acht Frauen von Männergruppen bedrängt und sexuell genötigt worden.


 
Warnschüsse: Polizei fasst Mann ohne Führerschein !

Nach zwei Warnschüssen in die Luft und mit einem Großaufgebot hat die Polizei einen unter Drogen stehenden Autofahrer, der keinen Führerschein mehr hatte, nahe Mannheim dingfest gemacht.
Der 29-Jährige hatte sich zunächst in der Nacht zum Dienstag zwischen Sinsheim und Rettigheim (Rhein-Neckar-Kreis) eine Verfolgungsjagd mit einem Streifenwagen geliefert, wie die Polizei mitteilte.

Aufgefallen war der Wagen, weil an ihm ein Kennzeichen eines stillgelegten Fahrzeugs angebracht gewesen war.
Auf seiner Flucht ließ der Mann schließlich das Auto stehen.

Er nahm seinen Kampfhund auf den Arm.
Als ihn die Polizisten dann festnehmen wollten, drohte er, den Hund auf sie zu hetzen.
Die Uniformierten gaben daraufhin die Warnschüsse ab.
Das Tier flüchtete.

Als die Beamten Hilfe hinzuriefen, konnten sie den Mann festnehmen, der sich massiv gewehrt hatte.
In seinem Auto fanden sie eine geladene Schreckschusswaffe, einen Schlagring und ein Messer.
Später beschlagnahmten die Ermittler bei dem Mann in der Wohnung noch Drogen.

Ermittelt werde wegen mehrerer Straftaten, darunter Widerstand gegen Polizisten, Gefährdung im Straßenverkehr, Urkundenfälschung und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.


 
Mehrere Zehntausend Euro aus Geldautomaten gestohlen !

Mehrere Zehntausend Euro Bargeld haben Diebe erbeutet, nachdem sie zwei Geldautomaten in einem kleinen Einkaufszentrum im oberpfälzischen Schwandorf aufgebrochen hatten.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei gelangten mehrere Einbrecher über das Dach in das Gebäude, wo sie die Geldautomaten verschiedener Institute gewaltsam öffneten.

Am Gebäude und den Automaten entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 40 000 Euro.
Der genaue Tatzeitpunkt zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen war zunächst unklar.
Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.


 
Unbekannte erbeuten fast 100 Kilo schweren Tresor !

Buchstäblich schwere Beute haben Unbekannte bei einem Einbruch in eine Tankstelle am Tegernsee gemacht.
Nach Angaben der Polizei vom Dienstag hatten sich die Ganoven in der Nacht auf Pfingstmontag Zugang zu der Tankstelle in Rottach-Egern (Landkreis Miesbach) verschafft.

Mit brachialer Gewalt rissen sie dann einen fast 100 Kilogramm schweren Tresor heraus und transportierten diesen ab.
In dem Tresor befand sich laut Polizei Bargeld.
Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur.


 
Berlin: Ankläger prüfen nach Razzia im Bordell Anwaltsforderung !

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nach der Großrazzia im Bordell "Artemis" noch nicht entschieden, wie sie auf die Forderung einer Unterlassungserklärung reagiert.
Das Schreiben werde derzeit geprüft, sagte eine Sprecherin der Behörde am Dienstag.

Die "Artemis"-Betreiber, die in U-Haft sitzen, werfen den Ermittlern über ihre Anwälte vor, öffentlich vorverurteilende Angaben gemacht und den Grundsatz der Unschuldsvermutung aus den Augen verloren zu haben.
So sei es zu einer "unzulässigen Verdachtsberichterstattung" gekommen.
Verlangt wurde in dem Schreiben, die Äußerungen zu unterlassen.

Das Großbordell war Mitte April durchsucht worden.
Danach hatte die Staatsanwaltschaft bei einer Pressekonferenz von direkten Verbindungen zur organisierten Kriminalität, Ausbeutung von Prostituierten und Gewaltanwendung im "Artemis" gesprochen.
Den Betreibern wurde vorgeworfen, Sozialabgaben in Millionenhöhe hinterzogen zu haben.

Der damalige Berliner Oberstaatsanwalt Andreas Behm hatte auch einen Vergleich mit dem Gangster Al Capone im Chicago der 20er-Jahre gezogen.


 
Brandenburg: Neue Runde im Prozess um Nazi-Tattoo Ende August !

Der Prozess um das Nazi-Tattoo eines NPD-Kommunalpolitikers geht am 29. August in die nächste Runde.
Dies teilte eine Sprecherin des Landgerichts Neuruppin der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag auf Anfrage mit.

Der zuständige Richter habe die Akten aus der Vorinstanz eingesehen, daraufhin sei der Termin für die Berufungsverhandlung angesetzt worden.

Der 27-jährige Kommunalpolitiker hatte im Prozess vor dem Amtsgericht Oranienburg gestanden, die Tätowierung mit den Umrissen eines Konzentrationslagers und dem Spruch "Jedem das Seine" in einem Schwimmbad gezeigt zu haben.

Er wurde wegen Volksverhetzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten Berufung gegen das Urteil vom Dezember 2015 eingelegt.


 
Prozess gegen mutmaßlichen Kindermörder startet Mitte Juni !

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der Kinder Elias (6) und Mohamed (4) startet am 14. Juni.
Das teilte eine Sprecherin des Landgerichts Potsdam auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Tatverdächtigen Silvio S. zweifachen Mord vor.
Zudem ist er unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs angeklagt.
Er soll die beiden Jungen ermordet haben, damit sie niemandem davon erzählen konnten, dass er sie entführt und sich an ihnen sexuell vergangen hatte.

Elias war am 8. Juli 2015 von einem Spielplatz in Potsdam verschwunden.
Das Flüchtlingskind Mohamed wurde am 1. Oktober vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) entführt.


 
Frankfurt (Oder: Einschleusung einer russischen Familie aufgedeckt !

Frankfurt (Oder) - Am Pfingstmontag deckten Bundespolizisten die Einschleusung einer russischen Familie mit ihren zwei Kindern auf der Bundesautobahn 12 auf.
Den mutmaßlichen polnischen Schleuser nahmen die Beamten vorläufig fest.

Eine Bundespolizeistreife kontrollierte am Pfingstmontag gegen 3:40 Uhr einen Opel Vectra an der Anschlussstelle Frankfurt (Oder)-Mitte.
Neben dem 39-jährigen polnischen Fahrer befand sich noch eine russische Familie im Fahrzeug. mit zwei Kindern auf der Rückbank des Fahrzeuges.
Dokumente, die zur Einreise und zum Aufenthalt in Deutschland berechtigen, konnte der 34-jährige Familienvater weder für sich noch für seine 29-jährige Frau und die beiden Kinder im Alter von einem und vier Jahren vorweisen.
Sie verfügten lediglich über polnische Asylbescheinigungen.
Nach eigenen Angaben wollte die Familie nach Deutschland, um hier ihren kranken vierjährigen Sohn behandeln zu lassen.

Die Beamten nahmen den Fahrer als Schleuser vorläufig fest.
Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern.

Gegen die russische Familie leiteten die Beamten ein Verfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise/ des unerlaubten Aufenthaltes ins/im Bundesgebiet ein.
Sie wurde zunächst an die Erstaufnahmeeinrichtung für Ausländer in Eisenhüttenstadt weitergeleitet.


 
Bremen: Mann sorgt mit Handgranatenfeuerzeug für Aufregung !

Mit einem ungewöhnlichen Feuerzeug hat ein Fluggast bei der Kontrolle am Bremer Flughafen für Aufruhr gesorgt.
Wie eine echte Handgranate sah der rund zehn Zentimeter lange Gegenstand aus, den die Beamten am Montag aus der Tasche des Mannes gefischt hatten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Der 49-Jährige gab an, das Feuerzeug in der Tasche vergessen zu haben.
Das nutzte ihm jedoch nichts. Nach einer deutlichen Ansprache der Bundespolizei wurde der martialisch anmutende Feuerspender einkassiert und vernichtet.
Waffenähnliche Gegenstände dürfen nach dem Luftsicherheitsgesetz nicht mitgenommen werden.


 
Zurück
Oben Unten