Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Fußgänger belästigte Passanten: 51-Jähriger in Schwerin mit 5,5 Promille !

Polizeibeamte in Schwerin haben erst an einen Defekt geglaubt, als ihr Alkoholtestgerät bei einem 51-jährigen Mann 5,5 Promille anzeigte.
Erst nachdem ein zweites Gerät die Zahl bestätigte, trauten sie ihren Augen.

Gemeinhin gelte eine Blutalkoholkonzentration von 3,5 Promille schon als lebensgefährlich.
Passanten hatten die Polizei alarmiert, weil der Mann in der Schweriner Innenstadt in "wankender Weise andere Personen belästigte" und sich nicht mehr kontrollieren konnte, wie es in der Mitteilung der Behörde hieß.

Der Betrunkene sei ins Schweriner Klinikum gebracht worden, wo er unter ärztlicher Kontrolle ausnüchtern sollte.


 
Siegener wegen Geldautomaten-Sprengungen vor Gericht !

Siegen. Ein 46-Jähriger soll jahrelang vom Ausräumen von Geldautomaten gelebt haben.
Laut Anklage operierte er allein.
Lange war er untergetaucht.

Mit einem lauten Knall ans Geld: Jahrelang soll ein 46-Jähriger aus Siegen vom Ausräumen von Geldautomaten gelebt haben.
Von Donnerstag an muss er sich deswegen vor dem Landgericht seiner Heimatstadt verantworten.

Die Anklage wirft ihm vor, von 2007 bis 2015 ein Dutzend Geldautomaten mit Gas gesprengt zu haben.
Dabei habe er 230.000 Euro erbeutet.
Die Schäden durch die Sprengungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen und Hamburg sollen sich auf fast eine halbe Million Euro belaufen.
Dem 46-Jährigen wird außerdem eine Reihe von Tankbetrügereien vorgeworfen.

Während die meisten Sprengungen von Geldautomaten kriminellen Banden angelastet werden , war der 46-Jährige nach Einschätzung der Ermittler allein unterwegs.
Seine Identität war ihnen bekannt, der mit europaweitem Haftbefehl gesuchte Mann war aber lange Zeit untergetaucht.
Im November vergangenen Jahres wurde er in einer Lagerhalle in Hamburg festgenommen.


 
Fahndung nach Mittätern im Fall Niklas geht weiter !

Bonn. Nach der Verhaftung des mutmaßlichen Haupttäters im Fall des Bonner Prügelopfers Niklas suchen die Fahnder noch zwei andere Verdächtige.
"Es gab noch keine weiteren Festnahmen", sagte ein Sprecher der Bonner Polizei am Morgen.

Am Vortag hatte ein Richter einen 20-Jährigen in Untersuchungshaft geschickt, der eine Tatbeteiligung allerdings abstreitet.
Der Haftbefehl gegen den 20-Jährigen wurde wegen Totschlags erlassen.
Er soll den 17 Jahre alten Niklas vor knapp zwei Wochen durch einen Schlag und einen Tritt so schwer verletzt haben, dass er eine Woche später an seinen Kopfverletzungen starb.

Die Polizei ist überzeugt, den Richtigen gefasst zu haben: "Er hat jegliche Tatbeteiligung bestritten, hat sich allerdings bei seinen Vernehmungen bereits in Widersprüche verwickelt", hatte Oberstaatsanwalt Robin Faßbender am Mittwoch gesagt.
Auch sei er von einem Zeugen wiedererkannt worden.
Zwei mutmaßliche Mittäter, nach denen jetzt gefahndet wird, sollen etwa 17 bis 20 oder 21 Jahre alt und 1,80 bis 1,85 Meter groß sein.

Niklas war in der vergangenen Woche im Krankenhaus gestorben.
Eine Woche zuvor war der 17-Jährige aus Bad Breisig in Rheinland-Pfalz von einer Gruppe junger Männer im Bonner Stadtteil Bad Godesberg angegriffen worden - nach einem Konzertbesuch auf dem Weg zum Bahnhof.
Mindestens drei Männer sollen ihn attackiert haben.
Bei einem Handgemenge waren auch zwei Begleiter des 17-Jährigen verletzt worden.

Am Samstag soll Niklas in Bad Godesberg beerdigt werden.
In dem früheren Diplomatenviertel hatte die Gewalttat Entsetzen und eine aufgeheizte Stimmung ausgelöst.
Unter anderem ging das Bündnis "Bonn stellt sich quer" gegen die rechtsextreme Kundgebung "Stoppt die Gewalt" auf die Straße.
Die Rechtsextremen wollten den Tod des 17-Jährigen für ihre Zwecke instrumentalisieren, kritisierte das Bündnis der Gegendemonstranten.
Die rechtsgerichtete Kundgebung unterstellte, Ausländer seien für den Prügelangriff verantwortlich.
Nach Zeugenaussagen hatten zwei der Täter dunkle oder braune Haut und sprachen akzentfrei Deutsch.


 
Nach Einbruch: Razzia in Bushidos Berliner Zierfischgeschäft !

Berlin. Steuerfahnder haben am Donnerstag das Zierfischgeschäft des Berliner Rappers Bushido durchsucht.
Kürzlich war dort eingebrochen worden.

In einem von dem Rapper Bushido („Staatsfeind Nr. 1“) betriebenen Geschäft in Berlin hat es am Donnerstagmorgen eine Razzia der Steuerfahndung gegeben.
Martin Steltner, Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, bestätigte gegenüber unserer Redaktion, dass Wohn- und Geschäftsräume in Berlin, Potsdam und Kleinmachnow durchsucht wurden.
„Es geht um den Verdacht, dass Steuerstraftaten begangen wurden“, sagte Steltner.

Zu den durchsuchten Objekten gehörten laut Steltner auch Räume eines Steueranwaltes.
Zu den genauen Hintergründen und der Frage, um welche möglichen Straftaten es sich handelt, wollte der Sprecher keine weiter Angaben machen.
Er verwies auf ermittlungstaktische Gründe und das Steuergeheimnis.

Einbruch in Bushidos Zierfischgeschäft
Seit 2015 betreibt Bushido im Berliner Stadtteil Lichterfelde den Laden „Into the blue“, ein Fachgeschäft für Meeresaquaristik.
Unter anderem werden dort exotische Fische verkauft.
Erst im November 2015 war es zu Durchsuchungen bei Bushido gekommen.
Laut Staatsanwaltschaft wurde zu diesem Zeitpunkt gegen den Musiker wegen des Verdachts des Versicherungsbetrugs ermittelt.

In das Geschäft des Rappers war im Herbst vergangenen Jahres eingebrochen worden.
Der entstandene Schaden wurde mit mehreren Hunderttausend Euro angegeben.
Offenbar sei es dabei jedoch nicht mit rechten Dingen zugegangen – laut Staatsanwaltschaft steht der Verdacht eines vorgetäuschten Einbruchs im Raum.


 
Nach anonymem Hinweis: 1000 m² große Hanfplantage in Düsseldorf entdeckt !

In Düsseldorf hat die Polizei eine professionell betriebene Hanfplantage in einem leerstehenden Gewerbegebäude ausgehoben.
Es sei die größte jemals in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt entdeckte Anlage dieser Art, bestätigte ein Polizeisprecher Medienberichte.

Nach einem anonymen Hinweis seien Polizisten am Morgen im Hinterhof der leerstehenden Industrieanlage auf die Plantage mit über 2500 Cannabispflanzen gestoßen.

Die Betreiber seien auf dem tausend Quadratmeter großen Gelände aber nicht angetroffen worden.
Wer die Plantage im Stadtteil Derendorf betrieben hat, blieb so bisher unklar.

Anlage "hochprofessionell"
Neben den Pflanzen und Setzlingen fanden die Ermittler professionelle Ausrüstung zum Verarbeiten und Verpacken der Pflanzen und Drogen sowie 50 Kilogramm fertiges Marihuana.

Nach Einschätzung der Polizei lässt sich mit einer Plantage dieser Größe eine hohe sechsstellige Summe erwirtschaften.

Die Anlage sei hochprofessionell betrieben worden, sagte der Sprecher.
"Beleuchtung und Belüftung liefen dort vollautomatisch."


 
Millionen-Betrug mit falscher Schülerzahl !

Eine Frankfurter Grundschule hat über Jahre hinweg Gelder erschlichen.
Mit falschen Schülerzahlen betrog die Schule das Land Hessen um eine Million Euro.

In Frankfurt hat eine Grundschule offenbar jahrelang Zuweisungen für Kinder erschlichen, die gar nicht mehr auf der Schule waren.
Angeblich ist dem Land ein Schaden von knapp einer Million Euro entstanden.

Noch einmal eine knappe Million Euro Steuergeld kostete eine Containeranlage, die auf dem Schulhof gebaut wurde, um die nur auf dem Papier existenten Schüler unterzubringen.
Wie das hessische Kultusministerium auf Anfrage mitteilte, wurden die Innenrevision und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.


 
Gewaltforscher: Deutsche Männer können sich nicht mehr prügeln !

Köln - Deutsche Männer können sich nach Meinung des Gewaltforschers Jörg Baberowski nicht mehr prügeln.
Das habe man in der Kölner Silvesternacht gesehen, als die deutschen Männer ihre Frauen nicht gegen Übergriffe verteidigt hätten.

Wir sehen, dass Männer in Deutschland gar nicht mehr wissen, wie man mit Gewalt umgeht, sagte der Historiker und Autor beim Philosophie-Festival Phil.Cologne in Köln.
Gottseidank, fügte er hinzu.

Deutsche Männer vertrauten auf den Staat.
In einer Situation wie der Silvesternacht mache ein solches Verhalten natürlich sehr hilflos.


 
Brandenburg: Hauptkommissar unter Korruptionsverdacht !

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Hauptkommissar der Polizeihubschrauberstaffel Brandenburg wegen Korruptionsverdachts.
Wie der "Spiegel" vorab berichtet, geht es um einen Beratervertrag des Mannes mit einem Unternehmen, das die Hubschrauber des Landes aufgerüstet hat.

Die Staatsanwaltschaft Neuruppin bestätigte dem "Spiegel" die Ermittlungen.
Der Beamte selbst wies die Vorwürfe dem Magazin gegenüber zurück.
Er habe für seine Tätigkeit für die Firma Airborne Technologies GmbH in Wien in Zusammenhang mit den Umrüstungsaufträgen keine Vergütung bekommen.

In Auftragsvergabe involviert
Dem Bericht zufolge erhielt das Unternehmen in den Jahren 2012 und 2013 Aufträge zur Aufrüstung der beiden Polizeihubschrauber des Typs EC 135 des Landes Brandenburg.
In beiden Fällen sei der unter Verdacht stehende Beamte in die Auftragsvergabe involviert gewesen.

Wie der "Spiegel" weiter schreibt, habe der Mann seine Nebentätigkeit als Berater bei seinem Dienstherrn zwar angemeldet und eine auf fünf Jahre befristete Genehmigung bekommen.
Diese sei allerdings unter der Auflage erfolgt, "jeglichen Bezug zur polizeilichen Tätigkeit zu vermeiden".
Zurzeit sei der Beamte vom Dienst suspendiert.


 
Von Passant entdeckt: Frauen-Leiche treibt am Ufer der Kieler Förde !

Am Ostufer der Kieler Förde hat ein Passant eine schreckliche Entdeckung gemacht.
Der Fußgänger sah in Heikendorf eine im Wasser treibende Leiche und schaltete die Polizei ein.

Nach Angaben eines Polizeisprechers handle es sich bei dem Fund vermutlich um eine ältere Frau.
Die Todesursache und die Identität sind bislang nicht bekannt.


 
Sprayer wird von vorbeifahrendem Zug erfasst und stirbt !

Mönchengladbach - Durch den Sog eines vorbeifahrenden Güterzugs ist ein 29-jähriger Sprayer in Mönchengladbach ums Leben gekommen.
Der Mann habe am Morgen nicht weit vom Hauptbahnhof technisches Gerät mit Graffiti besprüht, als ein Güterzug an ihm vorbeigerauscht sei, teilte die Polizei mit.

Durch den Sog sei der 29-Jährige gegen den Zug geschleudert worden und sofort gestorben.
Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren in Bahngleisen: Dem Sog vorbeifahrender Züge könne man sich mit Körperkraft allein nicht widersetzen.


 
Überfall auf Moerser Juwelier - Täter muss ins Gefängnis !

Moers. Im Dezember 2014 erschoss ein Moerser Juwelier einen Kriminellen, der mit Komplizen sein Geschäft überfallen wollte.
Jetzt wurde einer der überlebenden Täter verurteilt.

Ein Täter flüchtig, einer erschossen - den Montag vor Heiligabend 2014 werden die Repelener wohl lange nicht vergessen.
Der Inhaber des Juweliergeschäfts "Schmuckkästchen" an der Lintforter Straße überraschte an diesem Tag gegen 7 Uhr morgens zwei Rumänen im Keller seines Ladens, griff zur Pistole und schoss.
Staatsanwalt Arne Kluger ließ keinen Zweifel daran, dass der Juwelier in Notwehr handelte - und Richterin Heike Kersting schickte den überlebenden Täter am Freitag wegen Diebstahls in einem besonders schweren Fall für ein Jahr und drei Monate hinter Gitter.

Angeklagt hatte Staatsanwalt Kluger indes zudem einen versuchten schweren Raub, da er der Überzeugung war, dass der Getötete und sein heute verurteilter 23-jähriger Komplize nicht nur einen Einbruch, sondern vielmehr einen Überfall geplant hatten, um an den Tresorinhalt heranzukommen.

Doch dies ließ sich, so die Vorsitzende des Schöffengerichts, durch die Beweisaufnahme nicht nachweisen.
Dennoch setzte sie die Strafe nicht zur Bewährung aus, obwohl sowohl Verteidigung und Staatsanwaltschaft entsprechende Anträge gestellt hatten.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


 
Versuchter Mord und Vergewaltigung - 20-Jähriger angeklagt !

Gelsenkirchen. Ein 20-Jähriger soll eine 24-Jährige in Gelsenkirchen vergewaltigt haben.
Angeklagt ist der Mann auch wegen versuchten Mordes.

Ein 20-jähriger Asylbewerber aus Marokko muss sich vor dem Essener Landgericht wegen versuchten Mordes und Vergewaltigung verantworten.
Laut Anklage der Staatsanwaltschaft soll der Mann am frühen Morgen des Heiligabends 2015 eine 24-Jährige überfallen und sich dann brutal an ihr vergangen haben.
Die Frau war am Tattag gegen 2 Uhr morgens allein aus einer Gaststätte gekommen, in der sie mit Freunden gefeiert hatte.
In Höhe des Friedhofs an der Mühlenstraße in Buer habe der 20-Jährige sie dann von hinten attackiert, in den Schwitzkasten genommen und schließlich so lange mit bloßen Händen gewürgt, bis sie bewusstlos geworden sei.
Dann habe er die wehrlose Frau auf dem Bürgersteig vergewaltigt.
Als das Opfer wieder zu sich gekommen sei, sei der Täter bereits verschwunden gewesen.
Vorher habe er noch ihre Handtasche nach Wertsachen durchwühlt und rund 80 Euro in bar aus ihrem Portemonnaie gestohlen.

Der Asylbewerber war vor über einem Jahr nach Deutschland eingereist.
Bevor er nach Gelsenkirchen kam, lebte er in Neuss.
Zum Tatzeitpunkt wohnte er in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge, die wenige Kilometer vom Tatort entfernt liegt.

Der 20-Jährige hat den Tatvorwurf in seinen bisherigen Vernehmungen bestritten.
Zwar räumt er ein, mit der 24-Jährigen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben.
Der sei aber „einvernehmlich“ erfolgt.

Tat hatte in Gelsenkirchen hohe Wellen geschlagen
Auf die Spur kamen die Ermittler dem Mann durch einen DNA-Abgleich.
Der 20-Jährige war vor der Tat bereits mehrfach wegen Diebstahls- und Betäubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getreten und dabei auch erkennungsdienstlich behandelt worden.
Knapp zweieinhalb Wochen nach dem Übergriff war er ohne Widerstand zu leisten in der Flüchtlingsunterkunft festgenommen worden.

Seitdem sitzt der Mann in Untersuchungshaft.
Ursprünglich war gegen ihn wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt worden.
Nach Abschluss der Ermittlungen aber sieht die Staatsanwaltschaft gleich vier sogenannte Mordmerkmale als erfüllt an: Der Täter habe heimtückisch gehandelt, zur Befriedigung seines Geschlechtstriebs, in Verdeckungsabsicht und habe niedrige Beweggründe gehabt.
Die 24-Jährige leidet bis heute an den psychischen Folgen der Tat.
Ob sie den Prozess auch als Nebenklägerin verfolgen wird, steht derzeit noch nicht fest.

Die Tat selbst hatte in der Stadt für Empörung gesorgt und hohe Wellen geschlagen.
Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski (SPD) hatte der Polizei unmittelbar nach der Festnahme des Tatverdächtigen für ihren raschen Ermittlungserfolg gedankt, die Tat aufs Schärfste verurteilt und „abscheulich“ genannt sowie sich für die Abschiebung verurteilter Asylbewerber ausgesprochen.

Im Falle des 20-Jährigen wäre das bei einer Verurteilung frühestens nach der Verbüßung der Hälfte einer möglichen Haftstrafe möglich.
Einen Prozesstermin gibt es noch nicht.


 
Zurück
Oben Unten