Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Polizistin bei Massenschlägerei verletzt !

Bei einer nächtlichen Massenschlägerei in einem Dortmunder Fast-Food-Restaurant ist eine Polizistin verletzt worden.
Die Beamtin hatte am frühen Sonntagmorgen gemeinsam mit Kollegen versucht, die mindestens vier Schläger zu trennen, die nach bisherigen Ermittlungen wegen einer Ehrverletzung aneinander geraten waren.

Dabei war sie angerempelt worden, sie stürzte und schlug mit dem Kopf gegen einen Betonpfeiler.
Die schlagenden jungen Männer zwischen 21 und 25 Jahren seien enorm aggressiv und betrunken gewesen.

Zwei von ihnen wurden im Gesicht und an den Händen verletzt.
Gegen das Quartett wird wegen Beleidigung und Körperverletzung ermittelt.


 
58-Jähriger tot in seiner Wohnung gefunden !

Ein 58-Jähriger ist Pfingstmontag tot in seiner Wohnung in Salzgitter-Lebenstedt gefunden worden.
Die Polizei geht von einem Verbrechen aus.
Die Tatumstände deuteten auf ein Tötungsdelikt hin, teilten die Ermittler am Montag mit.
Die Beamten waren gerufen worden und fanden dann die Leiche in der Wohnung des Mehrfamilienhauses.
Weitere Details nannte eine Sprecherin zunächst nicht.
Das zuständige Fachkommissariat habe die Ermittlungen aufgenommen.
Am Tatort seien Spuren gesichert worden.
Zudem hätten Beamte mit der Befragung von Anwohnern begonnen.


 
Mann stirbt bei Sturz von Hochspannungsleitung !

Bei einem Sturz von einem Hochspannungsmasten in Lingen ist ein Arbeiter gestorben.
Der Mann fiel am Montagnachmittag etwa 40 Meter in die Tiefe, teilte die Polizei mit.

Wie es genau zu dem Unglück kam, ist bisher unklar.
Die Ermittlungen dauern an.

Durch den Einsatz der Rettungskräfte kam es zu keinen Behinderungen, die Bergungsarbeiten fanden auf freier Fläche an einer Überlandleitung statt.


 
Steuerprozess gegen Prinz von Anhalt startet neu !

Das Steuerstrafverfahren gegen Marcus Prinz von Anhalt wird von heute an in Augsburg neu aufgerollt.
Der Bordellbesitzer war Anfang 2015 vom Augsburger Landgericht zu vier Jahren Haft wegen Hinterziehung von mehr als 800 000 Euro verurteilt worden.
Er soll seine Luxusautos unzulässig von der Steuer abgesetzt haben.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil auf und verwies den Fall zur Neuverhandlung zurück nach Augsburg, wo eine andere Strafkammer erneut entscheiden muss.
Die Kammer habe 14 Verhandlungstage festgelegt, berichtete Gerichtssprecher Claus Pätzel.
Mit einem Urteil ist demnach Ende Juli zu rechnen.

Der 49 Jahre alte Angeklagte war erst vor wenigen Wochen nach rund zwei Jahren Untersuchungshaft gegen Auflagen auf freien Fuß gekommen.
Er ist der Ansicht, dass er sich mit der steuerlichen Geltendmachung seiner Fahrzeuge nicht strafbar gemacht hat.
Ein Freispruch ist allerdings unwahrscheinlich, weil der BGH laut Pätzel lediglich die Strafhöhe aufgehoben hat.
Die Karlsruher Richter seien der Ansicht, bei der Bewertung der Autos müsse möglicherweise ein gewisser betrieblicher Anteil berücksichtigt werden, so dass sich der Steuerschaden reduzieren würde.

Geboren wurde Prinz von Anhalt unter dem Namen Marcus Eberhardt.
Den adelig klingenden Namen hat er von Frederic Prinz von Anhalt gekauft.


 
Berlin: Ehefrau niedergestochen - Mann vor Gericht !

Ein 50-jähriger Mann, der seine von ihm getrennt lebende Ehefrau vor ihrem Wohnhaus in Berlin-Rudow niedergestochen haben soll, muss sich ab heute wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht verantworten.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte die 45-Jährige aus Rache für ihre Scheidungsabsicht und aus verletztem Ehrgefühl töten wollte.


 
Hamburg: Baby unter Decken erstickt - Gericht will Mutter befragen !

Im Prozess um den Tod eines Babys in Hamburg-Harburg will das Landgerichtheute die angeklagte Mutter befragen.
Sie hat bereits zum Auftakt des Verfahrens gestanden, am 7. November vergangenen Jahres mehrere Decken über den schreienden Jungen gelegt zu haben, so dass er erstickte.

Über ihren Verteidiger erklärte die 29-Jährige, dass sie einen schrecklichen Fehler gemacht habe und die Tat zutiefst bereue.
Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten Totschlag vor.

Nach dem Zudecken des fünf Monate alten Kindes war die Mutter aus dem Schlafzimmer gegangen und hatte im Wohnzimmer auf dem Handy eine Fernsehshow gesehen.
Später fand sie das Baby leblos vor und rief die Feuerwehr.

Die Retter versuchten vergeblich, den kleinen Jungen zu reanimieren.
In ihrer Erklärung war die Angeklagte auch ausführlich auf ihre schwierige Kindheit im Bosnienkrieg (1992-95) eingegangen.
Dem Vater des Kindes warf sie vor, er habe sie und das Baby misshandelt.


 
Hessen: Kind beinahe verhungert - Plädoyers erwartet !

Im Marburger Prozess um den Beinahe-Hungertod eines kleinen Mädchens im mittelhessischen Gladenbach werden heute die Plädoyers erwartet.
Möglicherweise fällt auch das Urteil.

Die 26 Jahre alte Mutter steht unter anderem wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht, weil sie ihrer Tochter nicht genug zu essen gegeben und sie so in Lebensgefahr gebracht haben soll.
Das ein Jahr alte Mädchen konnte Anfang 2012 im Krankenhaus gerettet werden.

Das Landgericht muss nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs erneut in dem Fall entscheiden.
In einem ersten Prozess war die Mutter zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.


 
Hessen: Nach 62 Jahren Ehefrau umgebracht - Prozess beginnt !

Weil er seine Frau nach 62 Ehejahren getötet haben soll, muss sich von heute an ein 85 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.
Die Anklage legt ihm Totschlag zur Last.

Nach einem heftigen Streit über einen angeblichen Seitensprung der 87-Jährigen mit einem "Hausfreund" soll er ihr zunächst eine Flasche über den Kopf gezogen und sie danach mit mehreren Messerstichen getötet haben.
Nach der Tat stellte ein Gutachter "tiefgreifende Bewusstseinsstörungen" bei ihm fest.
Die Schwurgerichtskammer hat zunächst drei Verhandlungstage angesetzt.


 
Drei Tote bei Feuer in Duisburger Wohnhaus !

Bei einem Großbrand in Duisburg sind drei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind.
27 Menschen wurden verletzt, davon drei schwer.
Das Feuer war gegen 5.30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen.

Bei den Toten handelt es sich um eine 33 Jahre alte Mutter und ihr vierjähriges Kind.
Außerdem ist ein 14-Jähriger im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen gestorben.
Ob der dritte Tote ebenfalls zur Familie gehört, konnte die Polizei nicht bestätigen.

Zeugen berichteten von Schreien und einer Frau, die aus einem Fenster springen wollte, von der Polizei aber zurückgehalten wurde.
Mit Drehleitern rettete die Feuerwehr Bewohner des Hauses aus den oberen Stockwerken.

Brandursache bislang ungeklärt
Die Feuerwehr habe den Brand mittlerweile unter Kontrolle, sagte ein Polizeisprecher.
Der Bereich um das viergeschossige Wohnhaus ist weiträumig abgesperrt.
Experten untersuchen das Mehrfamilienhaus, um die Ursache herauszufinden.
Nach Angaben von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) ist der Brand in einer Wohnung ausgebrochen.
Jäger machte sich ein Bild von der Lage im Stadtteil Meiderich.

"Das ist heimtückisch an solchen Bränden, wenn sie in den Morgenstunden ausbrechen und die Menschen im Schlaf überraschen."
Das Feuer habe sich so schnell entwickelt, dass das Dachgeschoss zur Falle geworden sei.

Wenige Häuser vom Brandort entfernt waren vor fast genau zwei Jahren drei Menschen ebenfalls bei einem Feuer in einem Imbiss ums Leben gekommen.


 
Prozessauftakt in Saarbrücken: Sohn soll Eltern erschlagen haben !

Ein Mann soll im vergangenen Dezember seine beiden Eltern erschlagen haben.
Am ersten Prozesstag streitet der 28-Jährige seine Schuld ab.

"Ich bin unschuldig", erklärte der Angeklagte aus dem saarländischen Homburg vor dem Landgericht Saarbrücken.

Schädel zertrümmert
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor: Er soll im vergangenen Dezember seinen Vater (54) mit mehreren Schlägen mit einem Hammer oder einen anderen stumpfen Gegenstand getötet haben.

Seine 51 Jahre alte Mutter soll er mit Schlägen auf den Kopf und mehreren Stichen in Hals und Kopf umgebracht haben.
Laut Anklage wurde beiden Opfern der Schädel zertrümmert.


 
Mord nach Facebook-Kontakt – Lebenslange Haft für Eltern !

Aachen. Eltern töteten mit einem Bekannten einen Mann, der über Facebook Kontakt zur Tochter aufgenommen hat.
Sie müssen lebenslang in Haft.

Für die Ermordung eines völlig unschuldigen Mannes, der im Internet Kontakt zu einer Zwölfjährigen aufgenommen hatte, sind deren Eltern und ein Helfer zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Sie hätten den falschen Verdacht gehabt, stellten die Richter bei der Urteilsverkündung fest.
Die Eltern hätten dem ihnen ganz unbekannten Mann unterstellt, dass er ein Pädophiler sei und bei einem früheren Kontakt über Facebook Nacktfotos ihrer Tochter erschlichen habe.

Mit Bajonettmesser erstochen
Mit der Hilfe einer Bekannten hätten die drei den 29-Jährigen im August letzten Jahres in Eschweiler bei Aachen in einen Hinterhalt gelockt, um den Mann zu töten.
Vorher hätten sie reichlich Alkohol und Drogen konsumiert.
Der Vater habe den jungen Mann mit einem Bajonettmesser erstochen.
Für ihn stellten die Richter die besondere Schwere der Schuld fest.
Damit kann er nicht schon nach 15 Jahren einen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung stellen.

Eine Bekannte, die sich als Lockvogel mit dem Opfer an der entlegenen Stelle verabredet hatte, wurde zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft wegen Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung verurteilt.
Freigesprochen wurde ein Mitangeklagter, der während der Tat auf die Kinder des Elternpaares aufgepasst hatte.


 
17-Jähriger totgeprügelt: Bad Godesberg - Polizei fasst mutmaßlichen Haupttäter !

Nach der tödlichen Prügelattacke auf einen 17-Jährigen in Bad Godesberg ist der Bonner Polizei ein Ermittlungserfolg gelungen.
Ein 20-Jähriger wurde als mutmaßlicher Haupttäter festgenommen.

Rund eineinhalb Wochen nach dem brutalen Überfall auf den später gestorbenen Schüler Niklas P. in Bonn hat die Polizei den Verdächtigen festgenommen.
Teams der Mordkommission fassten den 20-Jährigen am Mittag im Stadtteil Bad Godesberg, in dem auch die Prügelattacke stattfand.
Nach weiteren Tatverdächtigen wird noch gefahndet.

Einzelheiten zu dem vorläufig Festgenommenen teilten die Behörden nicht mit.
Zum Stand der Ermittlungen wollen sich Staatsanwaltschaft und Polizei erst am Mittwochnachmittag äußern.

Von mehreren Tätern brutal niedergeschlagen
Der 17-jährige Niklas P. war in der Nacht zum 7. Mai von mehreren Tätern brutal niedergeschlagen worden.
Ein Notarzt reanimierte den Schüler am Tatort.
Anschließend wurde er in eine Klinik gebracht, in der er in der Nacht zum Freitag seinen lebensgefährlichen Verletzungen erlag.
Am Samstag soll Niklas in Bonn beerdigt werden.

Nach dem Überfall organisierte die rechte Szene am Samstag einen Protestmarsch mit 50 Teilnehmern in Bad Godesberg.
Anlass waren Spekulationen über einen möglichen Migrationshintergrund der Schläger.

Polizei hofft auf Hinweise
An einer von mehreren Parteien, Kirchen und Gewerkschaften unterstützten Demonstration gegen den rechten Aufmarsch beteiligten sich laut Polizei etwa 400 Menschen.

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Schläger führen, hat die Staatsanwaltschaft 3000 Euro Belohnung ausgesetzt.
Die Mordkommission nimmt Anrufe unter der Rufnummer 0228/150 entgegen.


 
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