Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Aktivisten blockieren Kohlezufuhr für Kraftwerk Schwarze Pumpe !

Welzow - Mit Gleisblockaden haben Umweltaktivisten das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe bei Cottbus vom Kohlenachschub abgeschnitten.
Neue Kohlezüge konnten am Nachmittag das Kraftwerk nicht erreichen.

Um vorerst mit den Reserven auszukommen, sei die Leistung des Kraftwerks heruntergefahren worden, sagte ein Sprecher des Betreibers Vattenfall.
Vattenfall äußerte erneut die Erwartung an die Polizei, gegen die Aktion einzuschreiten.
Braunkohlegegner halten seit Freitag den Tagebau Welzow-Süd südlich von Cottbus besetzt.


 
Rentner-Ehepaar verbrennt versehentlich 44.000 Euro im Kamin !

Frankenberg. Ein Mann wollte seine Frau überraschen und versteckte 44.000 Euro für ein Boot im Kamin.
Doch er rechnete nicht mit den Eisheiligen.

Ein Rentner-Ehepaar aus dem hessischen Frankenberg wird sich vermutlich noch sehr lange an das Pfingstwochenende 2016 erinnern.
In den frühen Morgenstunden hatte die Ehefrau wegen der gesunkenen Temperaturen den Kamin im Haus angemacht – ohne zu wissen, dass ihr Mann dort erst vor einigen Tagen mehrere tausend Euro versteckt hatte.

Wie das Online-Magazin „112-magazin“ berichtet, hatte der Rentner 44.000 Euro von der Bank abgehoben, um für sich und seine Frau ein Segelboot am Edersee zu erwerben.
Weil der Kauf nicht wie geplant bereits am vergangenen Dienstag über die Bühne ging, hatte der 67-Jährige die Scheine daraufhin im Kamin versteckt, wo bereits Altpapier darauf wartete, im Herbst verbrannt zu werden.

Auch eimerweise Wasser rettete das Geld nicht
Während ihr Mann am Sonnabend mit dem Hund Gassi ging, griff seine Frau zum Feuerzeug, um die Wohnung zu beheizen.
Dabei gingen die Euroscheine in Rauch auf.
Auch das Löschen des Feuers mit mehreren Eimern Wasser konnte das Geld nicht mehr retten.

Aus dem Geschäft mit dem Boot wird nun nichts mehr, die Ehefrau des Segelbootliebhabers erlitt einen Schock.


 
Gasexplosion - mehrere Wohnungen komplett zerstört !

München - Nach einer Gasexplosion steht eine Wohnung im Osten Münchens komplett in Flammen.
Drei Menschen werden leicht verletzt.

Freitagabend, gegen 18 Uhr. Die Münchner bereiten sich auf das lange Pfingstwochenende vor, das viele von ihnen wegen des schlechten Wetters gemütlich in den eigenen vier Wänden verbringen wollen.
Für einige Mieter eines Mehrfamilienhauses an der Ampfingstraße/Ecke Mühldorfstraße (Berg am Laim) hat dieser Traum aber ein jähes Ende gefunden.
Denn: Urplötzlich gibt es einen extrem lauten Knall, mehrere Fenster im zweiten Stock fliegen krachend zu Boden, eine gewaltige Stichflamme schießt heraus.

Was ist da passiert?
Wie sich später herausstellt, hat der Mieter einer Wohnung im zweiten Stock wohl versucht, ein Feuer zu entzünden.
Möglicherweise hat der 69-Jährige Spiritus oder Benzin über Möbel gekippt und dann ein Feuerzeug gezückt.
Auf jeden Fall kommt es zu einer Verpuffung mit heftigen Folgen.
Die Fassade wird auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern in Mitleidenschaft gezogen.
Feuerwehrler werden später Fenster, Mauer- und Fassadenteile im Umkreis von zehn Metern um das Haus aufsammeln.

Den Spezialisten von Berufs- und freiwilliger Feuerwehr gelingt es zum Glück sehr schnell,denBrand unter Kontrolle zu bringen und zu löschen.
Wie viel Schaden der Mieter mit seiner Wahnsinnsaktion angerichtet hat, ist noch unbekannt.
Drei Wohnungen sind auf jeden Fall bis auf Weiteres unbewohnbar.

Sicher ist auch, dass bei der Verpuffung drei Menschen verletzt wurden – zwei unbeteiligte Mieter leicht, der mutmaßliche Brandstifter liegt schwer verletzt in der Klinik.


 
Europol-Chef warnt vor Attentaten: "Fußball-EM ist ein attraktives Ziel für Terroristen" !

Wenige Wochen vor dem Start der Fußball-EM in Frankreich hat die EU-Polizeibehörde Europol vor terroristischen Anschlägen im Umfeld des Wettbewerbs gewarnt.

"Ich blicke mit großer Sorge auf die anstehende Fußball-Europameisterschaft", sagte Europol-Direktor Rob Wainwright der Tageszeitung "Welt".

Die EM sei "ein attraktives Ziel für Terroristen", so Wainwright weiter.
"Weiche Ziele" wie Cafés, Restaurants oder einen Konzertsaal zu attackieren, sei erschreckend einfach.
"Für die Polizei stellt so etwas eine besondere Herausforderung dar", sagte der Brite.

Europol für europweite Datei mit Namen von Gefährdern
Gleichtzeitig fordert der Europol-Direktor, die europäischen Polizeikräfte müssten sich angesichts der militärischen Attacken mit Kriegswaffen besser schützen.

"Wir müssen der Brutalität dieser Anschläge ins Auge sehen", sagte Wainwright: "Gefordert sind Polizeieinheiten, die auf derartige Anschlagsszenarien und Geiselnahmen wie etwa im Bataclán-Konzertsaal in Paris reagieren können.
In Deutschland ist da schon einiges getan worden, in Großbritannien und Frankreich ebenfalls."

Um der Terrorgefahr bereits im Vorfeld zu begegnen, setzt sich Wainwright für eine europaweite Datei mit den Namen islamistischer Gefährder ein.
"Tatsächlich gibt es zwischen den Mitgliedsstaaten noch keine einheitliche Definition dafür, wer als besonders gefährlich gilt."
Jedes Land verfüge über eine eigene Definition etwa, was ein "Foreign Fighter" ist: "Wir brauchen hier dringend einheitliche Kategorien.
Nur so bekommen wir heraus, wer die wirklich gefährlichen Islamisten sind, die nach ihrer Rückkehr auch Anschläge begehen könnten."


 
Hamburg/Billstedt: Als das MEK die Tür aufbrach, saß der Ex-Mitbewohner bewaffnet auf dem Sofa !

Eigentlich wollte der Mann am Freitagabend nur seine Sachen aus einer Wohnung am Kaeriusweg abholen.
Doch dann drehte der Ex- Mitbewohner durch!

Nur noch ein paar Klamotten abholen, dachte sich der Mann offenbar, als er in den Abendstunden in seiner ehemaligen WG vorbeischaute.
Doch gegen 23 Uhr eskalierte die Lage: Sein ehemalige Mitbewohner, ein nach Informationen vorbestrafter Mann, soll ihn massiv bedroht haben – auch mit lebensbedrohlichen Waffen.
Das Opfer erlitt dadurch einen schweren Schock und musste wegen eines Asthmaanfalls ins Krankenhaus.

Weil der Mann der Polizei anhand von Handyfotos und Videoaufnahmen beweisen konnte, dass von seinem Ex-Mitbewohner eine Gefahr ausgeht, schlug das Mobile Einsatzkommando (MEK) noch in der Nacht zu.

Gegen 0.30 Uhr riegelte ein Dutzend Streifenwagen das Gebiet um die Wohnung am Kaeriusweg ab.
Mehrere bewaffnete MEK-Kräfte brachen die Wohnungstür im ersten Obergeschoss mit einer Ramme auf.

Der Beschuldigte saß nach Informationen zu diesem Zeitpunkt auf der Couch, im Karo-Hemd und in Jeans – seine Waffen griffbereit!
Ob sich der Mann bei dem Einsatz wehrte, ist unklar.
Fest steht: Die Beamten konnten mehrere Handfeuerwaffen und diverse Macheten sicherstellen.
Ob auch scharfe Pistolen darunter sind, ist unklar.

Die MEK-Kräfte fixierten den Mieter und nahmen ihn fest.


 
Ein Toter, verletzte Kinder: Schwerer Bahnunfall in Kotzenbüll !

Beim Zusammenstoß eines Zuges mit einem Auto sind bei Kotzenbüll in Schleswig-Holstein ein 50-Jähriger getötet und zwei Kinder schwer verletzt worden.

Der Wagen wurde an einem unbeschrankten Übergang von der Bahn erfasst und mitgeschleift, wie die Bundespolizei mitteilte.

Der Fahrer war demnach sofort tot, die neun und zwölf Jahre alten Kinder wurden in Kliniken gebracht.
Im Zug wurde niemand verletzt.
Die Bahnstrecke zwischen Tönning und St. Peter-Ording war zeitweise gesperrt.

Bahnreisende bleiben unverletzt
Autofahrer hätten an dem Übergang gute Sicht in beide Richtungen, hieß es von der Bundespolizei weiter.

Der Zwölfjährige und das neun Jahre alte Mädchen seien die Kinder der Lebensgefährtin des Opfers.
Sie hätten sich noch aus eigener Kraft aus dem Unfallauto befreien können.

Von den 40 Reisenden im Zug habe einer einen leichten Schock erlitten.


 
Jockey abgeworfen: Rennferd galoppiert durch Bremen !

Ungewohnter Anblick: Ein Pferd ist in Bremen von der Rennbahn ausgebüxt und verfolgt von Streifenwagen durch die Stadt galoppiert.

Das Tier habe seinen Jockey abgeworfen und sei stadteinwärts losgestürmt, teilte die Polizei mit.

Fünf Streifenwagen hätten die Verfolgung aufgenommen, aber auch eine eigens aufgebaute Absperrung habe das Pferd zunächst nicht stoppen können.

Einer Polizistin sei es schließlich gelungen, das aufgeregte Tier einzufangen und zu beruhigen.
Pferd und Reiter blieben unverletzt.


 
Raser-Unfall in Peine: Auto rast in Bäckerei - zwei Schwerverletzte !

Bei einem Verkehrsunfall in Niedersachsen ist ein Auto in den Eingangsbereich einer Bäckerei gerast.
Fahrer und Beifahrerin wurden dabei laut Polizei schwer verletzt.

Den Sachschaden in der Bäckerei in dem Städtchen Peine beziffert die Polizei auf etwa 100.000 Euro.
Der 24-jährige Fahrer verlor vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und raste in das Geschäft.

Der Unfallfahrer musste per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden.
Seine 17-jährige Beifahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt.
In der Bäckerei wurde niemand verletzt.


 
Mit Schlauch erwürgt: Mann bei Streit in Psychiatrie von anderem Patienten getötet !

Stendal - In einer psychiatrischen Klinik in Sachsen-Anhalt ist ein 38 Jahre alter Mann bei einem Streit mit einem anderen Patienten getötet worden.

Ein 49-Jähriger soll ihn am Samstag in Stendal so schwer verletzt haben, dass er wenig später starb, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Das Opfer sei mit einem medizinischen Schlauch erwürgt worden.

Zuvor habe es ersten Ermittlungen zufolge eine verbale Auseinandersetzung gegeben.

Streithintergründe nicht bekannt
Die beiden Männer waren im selben Zimmer in der Fachklinik in Uchtspringe, einem Ortsteil von Stendal, untergebracht.

Zum Hintergrund des Streits machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und auf Anordnung eines Richters in den geschlossenen Teil des Klinikums gebracht.


 
Mordkommission ermittelt: Zwei Männer niedergestochen – Verdächtiger gefasst !

Köln - Zwei Männer (47, 48) sind in der Nacht zum Sonntag in Köln-Lövenich niedergestochen worden.
Rettungskräfte brachten die schwer verletzten Opfer ins Krankenhaus, wo sie derzeit medizinisch betreut werden.

Ein Tatverdächtiger (38) flüchtete nach der Attacke zusammen mit seinem Begleiter (35).
Alarmierte Polizisten konnten die beiden Flüchtigen wenig später festnehmen.

Ersten Ermittlungen nach trafen die Männer gegen 1 Uhr in der Braugasse aufeinander.
Dort soll ein Streit, der zuvor bereits in einer Gaststätte begonnen hatte, eskaliert sein.

Zeugen alarmierten die Polizei.

Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingesetzt.
Die Ermittlungen dauern an.


 
Ferrarifahrer verursacht Unfall auf A7 !

Mit bis zu 300 Sachen war ein Ferrarifahrer auf der A7 unterwegs und hat einen Unfall mit zwei Verletzten verursacht.
Er sei von der Fahrbahn abgekommen, zurückgeschleudert worden und nach etwa 200 Metern auf dem mittleren Fahrstreifen stehengeblieben, teilte die Polizei mit.

Zwei andere Autos seien zwischen den Anschlussstellen Münden/Lutterberg und Kassel-Nord gegen den Sportwagen geprallt, ein weiteres beim Ausweichen von der Straße abgekommen.

Der 33-jährige Ferrarifahrer erlitt schwere Verletzungen.
Ein 62 Jahre alter Fahrer wurde leicht verletzt.
Die Autobahn war für Aufräumarbeiten zeitweise gesperrt.


 
Noch ein Bahnunfall: Vater und Mutter tot, Sohn lebt !

Gütersloh - Beim Zusammenstoß mit einer Ausflugsbahn sind in Gütersloh in Nordrhein-Westfalen zwei von drei Familienmitgliedern in einem Kleinwagen ums Leben gekommen.

Wie die Polizei berichtete, erfasste der mit 36 Leuten besetzte Zug das Auto an einem Bahnübergang.
Im Auto saß laut Polizei ein 24-Jähriger mit seinen Eltern.
Der Vater (45) und die Mutter (43) seien auf der Stelle tot gewesen, der Fahrer habe schwer verletzt überlebt.

Zugfahrgäste und -personal blieben unverletzt.
Das rote Blinklicht, das an dem unbeschrankten Bahnübergang vor nahenden Zügen warne, habe zum Unfall-Zeitpunkt funktioniert, teilte die Polizei mit.


 
Zurück
Oben Unten