Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Kölner City: Tritt gegen Kopf - Ladendieb (30) verletzt Polizistin schwer !

Köln -Die Polizei Köln hat am Samstag einen brutalen Ladendieb (30) in der Kölner Innenstadt festgenommen, nachdem er mehrere Flaschen Alkohol aus einem Supermarkt gestohlen hatte.

Bei seiner Festnahme rastete der 30-Jährige komplett aus.
Er verletzte zwei Angestellte (21, 48) und eine Polizeibeamtin durch einen Tritt gegen den Kopf schwer.

Gegen 21.40 Uhr beobachtete die 21-Jährige den Tatverdächtigen, wie er aus einem Regal mehrere Flaschen nahm und diese in seinen Rucksack steckte.

Als der Langfinger das Geschäft verließ, sprach ihn die junge Frau zusammen mit dem Ladendetektiv (48) an.

Der Ertappte bedrohte die Beiden und warf der Angestellten Münzgeld ins Gesicht – dann versuchte er zu flüchten.

Dem Detektiv gelang es nur mit Hilfe eines Kunden den Dieb festzuhalten.
Dabei schlug er den 48-Jährigen mehrmals und verletzte ihn.

Kurz darauf trafen die alarmierte Polizei ein.
Bei der Festnahme leistete der Gewalttätige erheblichen Widerstand.

Am Boden liegend trat er gezielt gegen den Kopf einer Beamtin.
Dabei zog sich die Polizistin schwere Verletzungen zu.

Auf dem Weg und im Polizeigewahrsam beleidigte und bedrohte der Festgenommene die Beamten massiv.

Er wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt.


 
Verurteilt wegen Körperverletzung: Chef von Potsdamer Pegida-Ableger muss in den Knast !

Der Chef des Potsdamer Pegida-Ablegers Pogida, Christian Müller, ist wegen einer Gewalttat zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt worden.
Das berichteten „Potsdamer Neueste Nachrichten“, „Märkische Allgemeine“ und „Bild-Zeitung“ am Samstag übereinstimmend.

Das Amtsgericht in Potsdam sah es demnach am Freitag als bewiesen an, dass Müller bei einer Silvesterparty vor einem Jahr zwei junge Männer geschlagen hatte.
Er wurde wegen Körperverletzung und Fahrens ohne Führerschein verurteilt.

Er werde das Urteil voraussichtlich anfechten, sagte Müller am Samstag der Deutschen Presse-Agentur, sofern nicht schon die Staatsanwaltschaft Rechtsmittel einlege.
Staatsanwälte bezwecken damit in der Regel eine höhere Strafe.

Werden von keiner Seite Rechtsmittel eingelegt, müsste Müller im Laufe der nächsten Monate die Haft antreten.
Vom Gefängnis aus könnte er dem Versammlungsrecht zufolge keine Kundgebungen mehr anmelden, weil der Veranstalter immer persönlich teilnehmen muss.

Müller räumt das Fahren ohne Fahrerlaubnis ein, streitet die Schläge aber ab - er habe er die jungen Leute nur geschubst.
Er organisiert seit Anfang Januar im Wochentakt „Abendspaziergänge“ der Pogida in Brandenburgs Landeshauptstadt.


 
Nauen: Zettel mit Bombenbau-Anleitungen in Briefkästen aufgetaucht !

In Nauen landeten in mehreren Haushalten fremdenfeindliche Zettel mit Anleitungen zum Bombenbau.
Linken-Abgeordnete zeigt sich schockiert.

Zettel mit fremdenfeindlichen Äußerungen und einer Anleitung zum Bombenbau sind am Samstag in Briefkästen in Nauen (Havelland) aufgetaucht.
Mindestens acht Haushalte hätten solche Post bekommen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag.

Die unbekannten Verfasser rufen im Pamphlet zum „absoluten Widerstand” auf.
Auf der Rückseite sind Anleitungen zur Herstellung von Molotow-Cocktails, Explosionskörpern und Sprengstoff zu lesen.

„Der Nazi-Terror in Nauen eskaliert immer weiter”, schreibt die örtliche Landtagsabgeordnete Andrea Johlige (Linke) auf Facebook.
„Es ist mittlerweile klar: Diese Menschen schrecken vor nichts zurück.
Passt auf euch auf und lasst uns weiter gemeinsam dafür kämpfen, dass dieser braune Mob gestoppt wird.”


 
Hass-Posting auf Facebook: Angeklagter Rocker hetzt gegen muslimische Kumpel !

Rene P. ist Hells-Angels-Mitglied und gerade wegen Mordverdacht vor Gericht.
Jetzt hetzt er im Internet gegen Ausländer und damit auch gegen seine eigenen Rocker-Brüder.

Das wird seinen vielen ausländischen Rocker-Freunden gar nicht gefallen!
Rene P. (32), Hells-Angels-Mitglied und aktuell wegen Mordes vor Gericht, hat auf seiner Facebook-Seite gegen Ausländer gehetzt.
Vor allem mit seinem Boss Kadir Padir (31) dürfte das mächtig Ärger geben.

Rene P. und zwei Rocker-Kumpane müssen sich aktuell wegen Mordes vor dem Landgericht verantworten.
Laut Anklage soll P. am 1.September 2013 vor dem Soda-Club in Prenzlauer Berg den Türsteher Sebastian „Locke“ K. (39) erschossen haben.
Das Urteil wird im März erwartet.

Jetzt sein geschmackloser Post bei Facebook.
Unter dem Bild zweier Kampfhunde steht: „Der beste Schutz für Frauen!
Die fressen nur Met: Achmet, Mohammet, Mehmet…!“
Vermutlich ein Hinweis auf die Vorkommnisse am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht.
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Seinen Rocker-Brüdern wird das gar nicht gefallen.
Denn: Viele Mitglieder haben einen türkischen oder arabischen Migrationshintergrund.


 
Knacki auf der Flucht !

Erst lässt er die Wärter stehen, dann seine Hose liegen !

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An der Beusselbrücke zog sich ein Mann am Donnerstagmorgen seine Hose aus, trug darunter eine weitere und verschwand.
Die B.Z. weiß nun, was diesen Mann umtrieb.

Die B.Z. berichtete am Donnerstag von dem kuriosen Vorfall: Ein junger Mann zieht an der Beusselbrücke am Friedrich-Olbricht-Damm in Charlottenburg-Nord seine Hose aus.

Darunter ist er allerdings nicht nackt, er trägt eine Ersatzhose, wirft das ausgediente Kleidungsstück arglos weg und eilt davon.

Zahlreiche Autofahrer konnten den Mann dabei beobachten, eine „Dash-Cam“ zeichnete den Vorfall sogar auf.
Der Fahrer des Autos wendete sich an die B.Z.: Was macht der Mann da?“

Jetzt hat die B.Z. die Antwort: Der Mann, der sich die Hose auszog, ist ein Knacki, der gerade aus der JVA Plötzensee abgehauen ist – vor den Augen von dutzenden Autofahrern.

Am Donnerstag gegen 8.35 Uhr sollte der Deutsch-Pole gemeinsam mit anderen Kleinkriminellen unter Beaufsichtigung von JVA-Beamten vom Haus B in ein anderes Haus versetzt werden.
Völlig unerwartet fing der Häftling, der seine Ersatzhaftstrafe absetzen muss, an zu rennen.
Die Beamten rannten ihm hinterher, aber der flinke Knacki war schneller.

An der Beusselbrücke muss er seine Verfolger bereits abgehängt haben, dann zog er seine Hose aus.

Der 23-Jährige saß seit einer Woche seine Strafe wegen Diebstahls und nicht Bezahlung seiner Geldstrafe ab.
Jetzt wird er von der Polizei gesucht.


 
Illegale Prostitution? Großeinsatz in Münchner Nachtlokal !

München - Die Münchner Polizei hat in einem Nachtlokal nahe des Hauptbahnhofs zugeschlagen: Bei einer Schwerpunktkontrolle gingen sie dem Verdacht der illegalen Prostitution nach - erfolgreich.

Weil sie den Verdacht hatten, in einem Nachtlokal in der Schillerstraße würde es zu illegaler Prostitution kommen, entschied sich die Münchner Polizei zu einer Schwerpunktkontrolle in dem Betrieb.
Denn: Neben dem unerlaubten Vergnügen sollen dort außerdem Drogen konsumiert werden.
Unterstützung bekamen die Beamten durch Einheiten der Bereitschaftspolizei und des Hauptzollamtes München.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es dann zu dem Einsatz.
Um die 80 Personen befanden sich in dem Lokal - das laut Polizei ausschließlich von Personen aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum aufgesucht und auch betrieben wird - als die Einsatzkräfte eintrafen.
Sie wurden kontrolliert.

Das Ergebnis: 24 Frauen stehen unter Verdacht, der unerlaubten Prostitution nachzugehen.
Bei einem Mann ergaben sich außerdem stichhaltige Hinweise, dass er der Zuhälter der Damen ist.
Das muss aber noch durch weitere Ermittlungen bestätigt werden.

Außerdem gab es vier Festnahmen: Bei vier Gästen wurden nämlich ein Briefchen mit Kokain, in Alufolie verpacktes Marihuana sowie ein Haschischbrocken gefunden.

Des Weiteren wurden Verstöße nach dem Schwarzarbeits-, dem Mindestlohn- und dem Jugendschutzgesetz festgestellt. Verfahren wurden eingeleitet.

Den Betreiber des Lokals erwartet nun ein Bußgeld in Höhe mehrerer zehntausend Euro.
Die Schillerstraße wurde während des Einsatzes gesperrt.


 
"Hals tut noch weh": Aus Bus gezerrter Flüchtlingsjunge spricht !

Clausnitz - Ein Bus mit Asylbewerbern wird umlagert. Demonstranten grölen, Flüchtlinge weinen - und die Polizei geht rabiat vor.
Gegen die Schutzsuchenden.
Was geschah tatsächlich im sächsischen Clausnitz?

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die fremdenfeindlichen Vorfälle scharf verurteilt.
„Wer unverhohlen Beifall klatscht, wenn Häuser brennen, und wer Flüchtlinge zu Tode ängstigt, handelt abscheulich und widerlich“, schrieb der SPD-Politiker am Sonntag auf dem Kurzmitteilungsdienst Twitter.

In einem Interview warnte Maas vor wachsender Gewaltbereitschaft rechtsradikaler Gruppierungen in Deutschland.
Hetze und Hass überschritten immer öfter die Grenzen der Meinungsfreiheit, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
„Verbalradikalismus ist immer auch die Vorstufe zu körperlicher Gewalt.“

Maas verwies auf einen „dramatischen Anstieg“ der rechtsextrem motivierten Straftaten in Deutschland.
So habe es im vergangenen Jahr mehr als 1000 Straftaten allein gegen Unterkünfte von Flüchtlingen und Asylbewerbern gegeben.

Oppermann findet den Polizeieinsatz "höchst irritierend"
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sorgt sich nach dem umstrittenen Einsatz vor einer Flüchtlingsunterkunft in Sachsen um das Ansehen der Polizei.
„Die Videoaufnahmen über die Maßnahmen von einzelnen Polizisten sind höchst irritierend“, sagte Oppermann der Deutschen Presse-Agentur.
„Die Innenminister von Bund und Land sind verantwortlich, solches Polizeiversagen zu unterbinden.“
Es sei Aufgabe der Polizei, Flüchtlinge vor „diesem widerlichen Mob“ zu schützen.
„Der ganze Vorgang beschädigt auch das zu Recht gute Ansehen der Polizei.“

In dem sächsischen Clausnitz hatten rund 100 Menschen am Donnerstagabend versucht, die Ankunft eines Busses mit den ersten Bewohnern einer neuen Asylbewerbereinrichtung zu verhindern.
Dabei grölten sie „Wir sind das Volk“.
Später zerrten Polizisten einzelne Flüchtlinge unter Zwang aus dem Bus.
Die Polizei verteidigte ihr Vorgehen als „absolut notwendig“ und „verhältnismäßig“ und gab Flüchtlingen eine Mitschuld an der Eskalation.
Sie hätten aus dem Bus heraus gefilmt und mit Gesten wie dem Stinkefinger provoziert.

Polizeigewerkschaft hält den Einsatz für gerechtfertigt
Die Deutsche Polizeigewerkschaft hält den Einsatz für gerechtfertigt.
„Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass die Kollegen richtig gehandelt haben“, sagte der Vorsitzende Rainer Wendt der „Huffington Post“.
Es habe Gefahr für Leib und Leben der Flüchtlinge bestanden, weshalb eine Räumung des Busses alternativlos gewesen sei.

Seit dem Polizeieinsatz sorgen Videoclips im Internet für Empörung.
Zu sehen sind verängstigte Flüchtlinge in dem Bus, ein Polizist zerrt einen Jungen rabiat aus dem Fahrzeug.
Der Junge habe zuvor massiv die herumstehende Menge provoziert, sagte Wendt.
„Er hat den rechten Demonstranten vor dem Fahrzeug mehrfach den Stinkefinger gezeigt und zudem mit seiner Hand am Hals das Kopf-ab-Zeichen gemacht.“
Zudem habe er sich geweigert, freiwillig auszusteigen.
„Die Alternative wäre gewesen, den Bus zurückfahren zu lassen, und das wäre ein Sieg für die Rechten gewesen“, sagte der Polizeigewerkschafter.

GdP: Der Mob war das Problem - nicht Flüchtlinge oder Polizei
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wehrt sich gegen eine „pauschale Kritik“ am Polizeieinsatz von Clausnitz.
„Der brüllende Mob ist der Verursacher des Problems, nicht die Flüchtlinge, deren Reaktionen zum Teil aber ebenfalls nicht hilfreich waren“, erklärte der Vorsitzende der GdP in der Bundespolizei, Jörg Radek, am Sonntag.
„So waren unsere Kollegen mittendrin in einer Situation, die drohte weiter zu eskalieren, und mussten entscheiden, wie sie diese Situation bestmöglich entschärfen.“

Die Polizei habe die Aufgabe, das Recht durchzusetzen, so Radek.
„Und das bedeutete an diesem Abend: mit einer Handvoll Polizeikräften aus Landes- und Bundespolizei in einem hoch emotional aufgeladenen Umfeld gegen das Gebrüll, die Drohungen und Blockaden der Protestierer sicherzustellen, dass Flüchtlinge ihre Unterkunft beziehen können.“

Radek zeigte sich empört vom Verlauf der öffentlichen Debatte: „Es kann nicht angehen, dass von der Politik ein Urteil gefällt wird, bevor die vollständige Lage bekannt ist.
Dass in den Medien auf Basis von aus dem Zusammenhang gerissenen Videoschnipseln Meinung gemacht wird, ist schon kaum zu akzeptieren.“

Flüchtlingsjunge: "Mein Hals und meine Schulter tun noch immer weh"
Die Bild am Sonntag hat einen der Flüchtlingsjungen in Clausnitz gefunden: den 15-jährigen Luai Khatun.
"Mein Hals und meine Schulter tun noch immer weh", sagt er.
Mit seiner Familie ist er vor drei Monaten aus Tripoli im Libanon geflohen.
"ISIS-Leute haben meinen Vater immer wieder bedrängt: Er soll mich in Syrien kämpfen lassen.
Wir hatten große Angst und flohen."
Nun habe seine Familie in Deutschland Angst "Vor den Menschen hier.
Vor den Polizisten", so Luai.
Er soll zu den Bus-Insassen gezählt haben, die die Meute provoziert haben sollen.

In Clausnitz versammelten sich am Samstagabend rund 100 Menschen zu einer Solidaritätskundgebung für Flüchtlinge.
Auf Transparenten forderten sie eine sichere und menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten.
Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration friedlich.

Grüne wollen Aktuelle Stunde zu Clausnitz im Bundestag
Die ausländerfeindlichen Vorfälle in Sachsen beschäftigen demnächst den Bundestag.
Die Grünen-Fraktion will dazu eine Aktuelle Stunde im Plenum beantragen, wie ihre Erste Parlamentarische Geschäftsführerin Britta Haßelmann am Sonntag mitteilte.
In Aktuellen Stunden haben Abgeordnete bei Bundestagssitzungen die Möglichkeit zur Aussprache über Themen von besonderem Interesse.
Bereits am Samstag hatten die Grünen angekündigt, den umstrittenen Polizeieinsatz in Clausnitz an diesem Mittwoch im Innenausschuss des Bundestags anzusprechen.

Claußnitz mit „ß“ wird beschimpft wegen Clausnitz mit „s“
Die Wut traf die Falschen: Eine Verwechslung hat den Bürgermeister der sächsischen Gemeinde Claußnitz in Bedrängnis gebracht.
Nachdem im fast gleichnamigen, jedoch mit einfachem „s“ geschriebenen Clausnitz am Donnerstagabend rund 100 Menschen versucht hatten, die Ankunft eines Busses mit Flüchtlingen zu verhindern, standen im Claußnitzer Rathaus die Telefone nicht mehr still, wie die „Freie Presse“ berichtete.
„Wir wurden auf das Übelste beschimpft“, wird Bürgermeister Günter Hermsdorf (CDU) zitiert.

Nur rund 60 Kilometer liegen Clausnitz und Claußnitz auseinander, beide Gemeinden befinden sich im Mittelsachsen, was die Verwechslung möglicherweise zusätzlich begünstigte.
„Wir sind ebenfalls von diesem Vorfall erschüttert und distanzieren uns davon“, sagte Hermsdorf.
Die Ereignisse seien „schlimm und menschenverachtend“.
In seinem Claußnitz lebten bislang noch keine Flüchtlinge.


 
Mann verschanzt sich mit Motorsäge und Machete !

Chieming - Polizeibeamte wollten eigentlich nur einen Mann über einen richterlichen Beschluss informieren - doch daraus entwickelte sich ein SEK-Einsatz.
Der Mann hatte sich in seiner Wohnung verschanzt.

Ein Mann hat am Samstagmittag im Raum Chieming einen Großeinsatz samt SEK-Unterstützung ausgelöst.
Gegen den 54-Jährigen war ein richterlicher Beschluss erlassen worden, weshalb Polizeibeamte das Gespräch mit ihm suchen wollten.
Doch daraus entwickelten sich dramatische Stunden.

Als die Beamten den Mann in dem Mehrfamilienhaus trafen, zeigte dieser sich überhaupt nicht kooperativ und hielt stattdessen bedrohlich ein Messer und einen Hammer in der Hand.
Wie die Polizei berichtet, verhielt er sich äußerst wirr und aggressiv.
Gespräche mit der Polizei wollte er nicht führen - stattdessen verbarrikadierte er die Tür mit einem Schrank und ließ in der Wohnung eine Motorsäge laufen.

Sofort entschieden sich die Beamten dazu, einen größeren Einsatz vorzubereiten und baten die restlichen Bewohner des Hauses, ihre vier Wände zu verlassen.
Das Gebäude wurde umstellt, außerdem standen Rettungsdienst und Feuerwehr für den Notfall bereit.

Viele Stunden lang versuchten speziell geschulte Beamte, den Mann zum Verlassen des Gebäudes zu bewegen - vergebens.

Gegen 16 Uhr stürmten SEK-Beamte die Wohnung.
Darin trafen sie auf den Mann, der nicht nur ein langes Messer und den Hammer in Händen hielt, sondern auch noch eine Machete trug.
Außerdem ließ der starke Geruch darauf schließen, dass der 54-Jährige Benzin in der Wohnung verschüttet hatte.

Die Einsatzkräfte des SEK überwältigten den sich stark wehrenden Mann und nahmen ihn fest.
Dabei erlitt er leichte Verletzungen.
Der 54-Jährige, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wird laut Polizei in die Obhut einer ärztlichen Fachklinik übergeben.


 
Unglaubliche Geschichte: Mann fragt Passanten nach dem Weg - Terroralarm !

Memmingen - Er hatte nur Passanten aus dem Auto heraus nach dem Weg gefragt, wenig später musste Johannes Leichtle mit erhobenen Händen aus dem Auto steigen.

Die ganze unglaubliche Geschichte.

So schnell steht man unter Terrorverdacht: Johannes Leichtle aus Leonberg bei Stuttgart erkundigte sich in Memmingen bei einer Fußgängerin nach dem Weg zum Rathaus und fragte, ob der Marktplatz der größte Platz in der Stadt sei.
Letzteres hätte er besser nicht gefragt.
Denn wenig später wurde er gestoppt.

Der 40-Jährige musste mit erhobenen Händen aus seinem Auto steigen, und es dauerte eine Weile, bis er die Polizisten von seiner Harmlosigkeit überzeugen konnte.
Er sei auf dem Heimweg von einem geschäftlichen Termin in Kempten gewesen, erzählt der Chef einer Veranstaltungsagentur.
Da wollte er sich kurz umschauen, „ob nicht in Memmingen was geht“, so der umtriebige Schwabe.
Mit der Hypersensibilität der Frau konnte er jedoch nicht rechnen.
Denn die rief, kaum dass Leichtle im Rathaus verschwunden war, die Polizei.
Sie hielt ihn für einen Terroristen.

Denn wer wissen will, ob der Rathausplatz der größte Platz der Stadt ist, kann wohl nichts Gutes im Schilde führen.
Die Polizei reagierte, wie das für einen Fall wie diesen vorgesehen ist: Ein Streifenwagen stoppte den Verdächtigen, drei weitere Zivilfahrzeuge unterstützten die Kollegen.
Johannes Leichtle hat bedingt Verständnis für die Ordnungshüter: „Die haben letztlich nur ihre Arbeit gemacht.“
Ein Blick in den Kofferraum seines Autos konnte sie schließlich überzeugen: Da lag neben einem Stromkabel und Wildschweinfilet in der Kühltüte nur der Raclette*grill seiner Mutter.


 
Meridian bekommt nach dem Zugunglück Verstärkung aus NRW !

Rosenheim/Holzkirchen - Weil beim Zugunglück bei Bad Aibling zwei Züge zerstört worden waren, muss sich Meridian von Tochtergesellschaften des Konzerns Transdev Züge ausleihen.

Ein Zug des Typs Desiro von TransRegio, der normalerweise auf der Strecke Mainz-Köln fährt, wurde am Sonntag nach München überführt, bestätigte BOB-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch dem "Münchner Merkur".
Er wird auf der Strecke München-Deisenhofen eingesetzt.
Ein weiterer Zug einer Transdev-Tochter komme wohl im März.

Elf Tage nach dem verheerenden Zugunglück bei Bad Aibling hat die Oberlandbahn inzwischen wieder den Betrieb auf der Strecke aufgenommen.


 
Flüchtling schlägt mit Stein auf Mitbewohner ein !

Prien am Chiemsee - In Prien am Chiemsee kam es zu einem gewaltsamen Streit zwischen Bewohnern einer Flüchtlingsunterkunft.

Wie die Polizei mitteilte, schlug ein 31-Jähriger am Samstagabend mit einem Stein auf einen zehn Jahre jüngeren Mitbewohner ein.
Andere Flüchtlinge gingen dazwischen, der Sicherheitsdienst hielt den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Das Opfer erlitt eine Platzwunde am Kopf.
Die Hintergründe des Angriff sind noch unklar.


 
Bei Spaziergang mit Hund: Unbekannter schießt Jugendlichem Stahlkugel in die Schläfe !

Ein Unbekannter hat einem Jugendlichen im westfälischen Holzwickede eine Stahlkugel in die Schläfe geschossen.

Der 15-Jährige habe mit seinem Hund das Haus verlassen, als er einen dumpfen Knall vernahm und das Bewusstsein verlor, berichtete die Polizei in Unna.
Seine Angehörigen hörten einen Aufschrei.
Sie alarmierten Rettungskräfte und Polizei.

Im Krankenhaus wurde aus der Schläfe des Jugendlichen eine Stahlkugel operativ entfernt.
Das Projektil sei vermutlich aus einer Luftdruckwaffe abgefeuert worden.

Ein ähnliches Erlebnis hatte am Dienstag ein 19-Jähriger in Hilden bei Düsseldorf.
Bei ihm bohrte sich das Geschoss in den Unterkiefer.


 
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