Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Polizei prüft Vorwürfe gegen Sicherheitsdienst in Flüchtlingsheim !

Köln - Nach Protesten von Flüchtlingen geht die Kölner Polizei dem Vorwurf sexueller Übergriffe durch Angehörige des Sicherheitsdienstes nach.
Derzeit würden die Beamten Zeugen im Asylbewerberheim im Stadtteil Humboldt/Gremberg befragen, teilte die Polizei mit.

Laut Kölner Stadt-Anzeiger hatten Flüchtlingsfrauen in einem Brief Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der sexuellen Übergriffe bezichtigt.
Frauen würden unter anderem beim Duschen und Stillen fotografiert und gefilmt.


 
Bei Verkehrskontrolle ausgeraubt: Räuber geben sich als Polizisten aus !

Zwei Unbekannte haben sich im Kreis Karlsruhe als Polizisten ausgegeben und einen Autofahrer ausgeraubt.
Das 29 Jahre alte Opfer fuhr durch Graben-Neudorf, als ein dunkler Wagen ihn überholte und der Beifahrer eine Signal-Kelle aus dem Fenster hielt, sagte die Polizei.

Der 29-Jährige hielt an, reichte seine Papiere durch das Fenster und stieg aus.
Erst dann bemerkte er, dass einer der Täter eine Pistole auf ihn richtete.
In der Zeit durchsuchte der Komplize das Auto und entwendete Geldbeutel, Bankkarten sowie den Ausweis des Opfers.
Dann rasten die Räuber davon.
Bisher konnte das Duo nicht gefasst werden.


 
Brutaler Mord in Berlin: Schwangere Schülerin verbrannt - Urteil gefallen !

Der brutale Mord an der hochschwangeren Berufsschülerin Maria P. hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst.
Jetzt hat das Landgericht Berlin zwei 20-jährige Männer zu jeweils 14 Jahren Haft verurteilt.
Das Gericht stellte eine besondere Schwere der Schuld fest und blieb nur knapp unter der Höchststrafe von 15 Jahren.

Die im achten Monat schwangere 19-Jährige war am späten Abend des 22. Januar 2015 zusammengeschlagen und mit einem Brotmesser in den Bauch gestochen worden.
Anschließend wurde sie nach Aussage von zwei Brandgutachtern in einem Waldstück im Berliner Südosten mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leib verbrannt.

Ex-Freund wollte um jeden Preis das Kind verhindern
Die Anklage geht davon aus, dass der Vater des Ungeborenen, Eren T., das Kind unbedingt verhindern wollte und hierfür den Tod seiner Ex-Freundin in Kauf nahm.
Staatsanwalt Martin Glage hatte in seinem Plädoyer 15 Jahre Haft gefordert – die im Jugendstrafrecht mögliche Höchststrafe.
Glage sah die Mordmerkmale Heimtücke, niedrige Beweggründe, Grausamkeit – und Mordlust im Fall des mutmaßlichen Helfers Daniel M. – als erfüllt an.

Verteidiger forderten Freispruch
Die Angeklagten hatten sich nach der Tat bei der Polizei gegenseitig beschuldigt, Maria P. angezündet zu haben.
Während des Prozesses schwiegen sie.
Ihre Verteidiger hatten auf Freispruch plädiert.
Sie betrachteten ihre Mandanten nicht als überführt.
Auch die Anklage musste einräumen, der langwierige Prozess habe lediglich Indizien zusammengetragen, dass der Mord von beiden Männern so geplant und in die Tat umgesetzt worden war.


 
Brauereiausflug: Schüler kommen betrunken nach Hause !

Berlin. Eine Lehrerin aus Berlin wollte eigentlich nur ihr Fach Chemie aufpeppen.
Dann aber entgleiste das Praxis-Experiment in einer Brauerei.

Chemie gehört für die meisten Schüler nicht gerade zu den Lieblingsfächern.
Langweilige Molekülketten und das Periodensystem sind nicht gerade aufregend, da hilft oft nur trockenes Auswendiglernen.

Da hatte eine Lehrerin der Schule „Grüner Campus Malchow“ im Berliner Stadtteil Lichtenberg eine Idee.
Ihren Schülern einer 11. Klasse wollte sie Chemie ein mal ganz praktisch nahe bringen – und gründete ein Bierbrau-Projekt, berichtet die „Berliner Zeitung“.

Um die Prozesse der Vergärung einmal hautnah beobachten zu können, organisierte sie demnach einen Besuch in der Schultheiß-Brauerei im Berliner Stadtteil Weißensee, für den die Eltern der minderjährigen Schüler schriftlich ihr Einverständnis gaben.

Sieben Biere verkostet
In der Brauerei durften die 20 Schüler dann auch die Produkte kosten – mit Folgen.
Die Zeitung zitiert die Mutter eines Jugendlichen auf Facebook: „Heute Abend als ich nach Hause kam, schlief das Kind.
Seinen Rausch aus ...
Auf die Frage welche Biere er verkostet hätte, sagte er alle.
Sieben waren es.
Gläser.“
Weiter schreibt sie: „Ich freue mich schon auf die Abiturzeit und was da so kommt.
Schnaps brennen vielleicht oder in Bio Hanf oder Pilze?“

Die Lehrerin nimmt den Vorfall eher locker.
Der Zeitung sagte sie, dass es schon sein könne, „dass die Jungs ein bisschen angeschickert und die Mädchen albern waren.“
Sie will trotz des leicht entgleisten Schultheiß-Besuchs ihr Brauprojekt fortsetzen und das produzierte Bier auf Schulfesten verkaufen, heißt es.

Weniger entspannt als die Pädagogin sieht das offenbar die Schulverwaltung.
„Alkoholverkostungen im Rahmen des Schulunterrichts sind in Berlin bestimmt nicht üblich“, wurde eine Sprecherin zitiert.


 
Grippewelle: Influenza-Welle in NRW auf Höchststand !

Essen. Die Grippewelle in NRW erreicht einen neuen Höchststand für diesen Winter.
Verantwortlich sei der "Schweinegrippe-Virus", so das Robert Koch-Institut.

Die Grippe-Welle in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand für den Winter 2015/2016 erreicht.
Das geht aus Zahlen hervor, die das Robert-Koch-Institut am Mittwoch veröffentlicht hat.
Der Index für Influenza-Erkrankungen lag für NRW bei 184 und damit deutlich über dem bundesweiten Wert von 160.
Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zur Vorwoche.

Schweinegrippe-Virus trifft auch Jüngere hart
Zuletzt lag der Influenza-Wert für Deutschland bei 146 und der für NRW bei 155.
Der Bericht stützt sich auf die Daten mehrerer Hundert Arztpraxen, die jede Woche die Zahl der registrierten Neuerkrankungen zuliefern.
Als "normalen" Winterwert für den sogenannten Praxisindex nennt das Institut die Zahl 115.

Verantwortlich für die diesjährige Grippewelle sei in erster Linie der "Schweinegrippe-Virus", teilte das Institut mit. Rund 70 Prozent der Grippefälle gingen auf diesen Virentyp zurück.
Er ist deutlich gefährlicher als die saisonale Grippe und kann auch jüngere Menschen ohne Vorerkrankungen wesentlich härter treffen.

Im vergangenen Jahr 2015 war die Grippewelle im gleichen Zeitraum allerdings noch deutlich schwerer als 2016.
"Die Influenza-Welle ist im Gange, aber auf einem für die Jahreszeit typischen Niveau", sagte Judith Petschelt vom Robert Koch-Institut.


 
Streit ums Rauchen auf dem Balkon: Richter reisen zum Schnüffel-Termin !

Premnitz -Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Im Raucher-Streit von Premnitz muss das Landgericht Potsdam entscheiden, wer fromm und wer böse ist.
Deshalb reisen die Richter am 24. Juni zum Rauchschnüffel-Termin ins Havelland-Städtchen.

Seit 2013 tobt der Krieg zwischen zwei Renter-Ehepaaren.
Ursula und Manfred S. zogen 2011 in die Wohnung unter der von Ursula und Anton R.
Die Neuen rauchten auf dem Balkon, was den Alteingesessenen schwer auf die Nase schlug.
Sie zogen vor das Amtsgericht Rathenow, bewaffnet mit „Rauch-Protokollen“ und heimlich geschossenen Fotos eines vollen Aschenbechers.

Die Anti-Raucher forderten, dass sich die Qualm-Nachbarn zwischen 7 und 8, 10 und 11, 13 und 15, 17 und 19 sowie 20 und 23 Uhr keine Kippen mehr auf dem Balkon anzünden dürfen.
Sie verloren.
Der Amtsrichter und 2014 das Landgericht Potsdam in der Berufungsverhandlung befanden, dass es keine Rechtsgrundlage gebe, den Rauchern das Rauchen zu verbieten.

Das wiederum wollten Ursula und Anton R. nicht auf sich beruhen lassen, zogen vor den Bundesgerichtshof.
Der verwies den Fall zurück ans Landgericht und tadelte im Revisionsverfahren die unteren Instanzen: Sie hätten sich kein Bild vor Ort gemacht, wie und ob der Rauch der Familie S. die Familie R. wirklich belästigt.
Wenn denn wirklich eine „wesentliche Beeinträchtigung“ der Nichtraucher vorliege oder eine Gefährdung ihrer Gesundheit, könne man durchaus zeitweilig das Rauchen auf dem Balkon untersagen.

Da beide Paare dem Landgericht keine Vorschläge machten, wie man das Problem lösen kann, muss jetzt nach Vorgabe der Bundesrichter alles neu verhandelt werden – und die Landgerichtskammer nach Premnitz reisen.
Die Anwältin der Raucher, Marianne Rehda: Herr S. raucht inzwischen gar nicht mehr auf dem Balkon, weil er von den Nachbarn beobachtet wird, und seine Frau paffe dort höchstens noch zehn Zigaretten am Tag.


 
Raser-Razzia am Kudamm: Dieser Luxusschlitten kommt in "U-Haft" !

Berlin -Bei groß angelegten Verkehrskontrollen hat die Polizei am Kurfürstendamm eine getunte Luxuskarosse sichergestellt.
Nun werde ein Gutachten über die baulichen Veränderungen an dem Wagen erstellt, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich am Freitag.
„Das kann für den Halter richtig teuer werden“, fügte er hinzu.

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Bei dem Großeinsatz überprüften rund 60 Beamte in zwei Stunden 136 Fahrerzeuge.
Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, wurden dabei 40 Verstöße festgestellt, darunter Geschwindigkeitsüberschreitungen, Fahren ohne Führerschein oder ohne Kennzeichen.

Der schnellste Fahrer war laut Redlich mit 69 Stundenkilometern unterwegs - auf der Busspur.
„Hier wurde der Toleranzbereich schon abgezogen. Der Fahrer muss über 70 gefahren sein.“

Nach einem tödlichen Autorennen auf dem Kurfürstendamm und in der Tauentzienstraße Anfang Februar hatte die Polizei vergangene Woche verstärkte und tägliche Kontrollen gegen Raser angekündigt.
Diese sollen Redlich zufolge noch einige Wochen dauern.


 
15.000 Volt: 15-Jährige klettert auf Güterzug - tödlicher Stromschlag !

Fürstenwalde -Mordsgefährlicher Leichtsinn mit tödlichem Ausgang: Eine Jugendliche ist durch einen Stromschlag am Bahnhof Fürstenwalde (Oder-Spree) ums Leben gekommen.

Laut Polizei war die 15-Jährige zuvor am Donnerstag zusammen mit zwei 16 und 17 Jahre alten Jungen auf einen Güterzug geklettert.
Ihre Begleiter kamen mit dem Schrecken davon, wie ein Polizeisprecher am Abend in Potsdam sagte.

Die Oberleitungen der Deutschen Bahn führen den Strom mit 15.000 Volt Spannung.

Der Sprecher korrigierte erste Angaben, wonach ein Jugendlicher getötet und die übrigen schwer verletzt worden seien.
Die Strecke Fürstenwalde - Frankfurt (Oder) war erst gegen 20.00 Uhr wieder für den Bahnverkehr frei befahrbar.


 
Elf Tage nach Zugunglück: Züge in Bad Aibling fahren wieder !

Elf Tage nach dem schweren Zugunglück mit elf Toten in Bad Aibling verkehren seit Samstag auf der Unglücksstrecke wieder die Züge nach Fahrplan.
Pünktlich um 6.37 Uhr verließ der erste Meridian den Bahnhof in Holzkirchen.

In Rosenheim fuhr der erste Zug um 6.40 Uhr los.
Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Züge starben am Dienstag vor einer Woche elf Menschen, 85 Insassen wurden teils lebensgefährlich verletzt.

Der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) als Betreiber der Bahnlinie, Bernd Rosenbusch, sagte, das Unternehmen befinde sich noch immer in der Trauerphase.
"Wir haben vier Mitarbeiter und sieben Reisende verloren."

Andererseits wollten die Lokführer ihre Züge wieder fahren.
Ein Fahrgast meinte, er sei "mit einem mulmigen Gefühl" in den Zug eingestiegen, ein anderer sagte, er fühle sich wie immer.


 
Unglück in Thüringen: Erde bricht unter Gebäude ein !

In Nordhausen in Thüringen ist durch einen gewaltigen Erdfall ein 40 bis 50 Meter tiefer Krater entstanden.
Teile zweier unbewohnter Gebäude auf dem Gelände in Nordhausen seien in das Loch gerissen worden, teilte die Sprecherin des Landkreises Nordhausen, Jessica Piper, mit.

Die Grube sei mit Wasser gefüllt.
Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt.
Experten des Landesbergamtes sowie der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) reisten für Untersuchungen an.
Verletzt wurde bei dem Erdfall am Freitagabend niemand.

Zur Ursache lagen den Behörden bislang keine Erkenntnisse vor.
Der Leiter der Berufsfeuerwehr Nordhausen, Gerd Jung, sagte "MDR Thüringen", Ursache für das Erdloch sei vermutlich die Unterspülung durch den nahe gelegenen Gebirgsfluss Salza.
Augenzeugen berichteten, sie hätten vor dem Erdrutsch ein Grummeln gehört.
Dann hätten sich zwei Löcher gebildet, die schließlich zu einem großen Krater zusammengewachsen seien.

Ähnlicher Vorfall schon 2010
Dem Landkreis zufolge hatte es am 10. März 2010 auf dem Gelände schon einmal einen Erdfall gegeben, allerdings einen deutlich kleineren.
Bei den damaligen Untersuchungen seien weder Wasser noch Hohlräume gefunden worden, sagte Landkreissprecherin Piper.

Erst vor kurzem war das Gelände demnach für die Servicegesellschaft des Landkreises freigegeben worden, die den Straßenbetriebsdienst übernommen hat.
Auf dem ehemaligen Gelände des Katastrophenschutzes sind nun unter anderem Streu- und Räumfahrzeuge untergestellt.
Diese konnten noch am Abend alle aus der Gefahrenzone gebracht werden.


 
Fall „Pascha“: Mädchen nach Rottweiler-Attacke bisher 27 Mal operiert !

Duisburg. Anwalt berichtet vor der Verhandlung am Duisburger Schöffengericht über die schweren Folgen des Angriffs für die kleine Dilek und deren ganze Familie.

Die Rottweiler-Attacke vom 6. Juli 2015 am Rheindeich in Neuenkamp hätte die kleine Dilek beinahe das Leben gekostet.
Der Fall „Pascha“ sorgte bundesweit für Schlagzeilen.
Vor der Verhandlung am Montag, 29. Februar, ab 9 Uhr am Schöffengericht sagt Kai Seibel, neuer Anwalt der Eltern des mittlerweile dreijährigen Kinds, erstmals, wie es der Familie und vor allem Dilek geht.

Regelrecht skalpiert
„Das Mädchen musste bisher 27 Mal operiert werden, weitere Operationen werden folgen.
Das Kind wird aber wohl dauerhaft entstellt bleiben“, so Seibel.
Der Hund habe es bei dem Angriff regelrecht skalpiert und einen 20 x 25 Zentimeter großen Teil der Kopfhaut vom Schädel getrennt.
Die behandelnde Ärztin soll nun vor Gericht gehört werden, „damit noch deutlicher wird, was das Kind durchgemacht hat“, erklärt der Anwalt aus Düsseldorf.

Für die ganze Familie habe sich das Leben völlig verändert.
Für den Bruder (4), der ebenfalls vom Rottweiler attackiert und leicht verletzt wurde – ebenso wie der Vater, der aber vor allem nicht verhindern konnte, dass der Vierbeiner seine Tochter dermaßen zurichtete.
„Er kann nicht arbeiten, ist wie die Mutter, die komplette Familie, in psychologischer Behandlung“, sagt Seibel.
„Und trotzdem versuchen alle, irgendwie Normalität ins Leben hereinzubringen – auch für Dilek.“

Schreckliche Erlebnisse
Vor Gericht werden sie mit den schrecklichen Erlebnissen in gut einer Woche konfrontiert, wenn sich Agnieszka G. (30), frühere Halterin des mittlerweile eingeschläferten Hundes wegen vorsätzlicher und gefährlicher Körperverletzung verantworten muss.
Viktoria K. (21), die mit „Pascha“ an jenem Tag Gassi ging und ihn nicht im Zaum halten konnte, ist wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt.

Am 29. Februar sollen neben Dileks Ärztin auch Zeugen gehört werden, die sich in der Zwischenzeit gemeldet haben und von früheren Attacken des Vierbeiners berichten.
Laut Gerichtssprecher Rolf Rausch geht es deshalb nun um die entscheidende Frage, „ob die Halterin nicht damit rechnen musste, dass so etwas passiert“.
Für Anwalt Seibel geht es auch um die Verantwortung der Stadt.
Sie habe es schließlich ermöglicht, dass Agnieszka G. den Rottweiler grundsätzlich „ohne Maulkorb und Leine führen durfte“.
In diesem Zusammenhang müsse auch das Landehundegesetz hinterfragt werden.

Außergerichtlich sind parallel zivilrechtliche Ansprüche, Schadensersatz und Schmerzensgeld, zu klären.
Erste Zahlungen hat es laut Seibel bereits gegeben.
Ein persönliches Wort der Entschuldigung oder der Anteilnahme hätten Dileks Eltern, so der Anwalt, aber bisher von den Angeklagten noch nicht gehört.


 
Lebensmittel-Riese Edeka baut in Moers neue Hauptverwaltung !

Moers. An der Rheinberger Straße in Moers lässt Edeka ein E-Center und ein Schulungszentrum bauen.
650 Mitarbeiter sollen dort beschäftigt werden.

Diese Entscheidung ist ein uneingeschränktes Bekenntnis für den Standort Moers: Edeka Rhein-Ruhr will an der Rheinberger Straße nicht nur ein E-Center bauen, sondern darüber hin*aus eine neue Hauptverwaltung inklusive eines Schulungszentrums errichten.
Wie der Technische Beigeordnete der Stadt, Thorsten Kamp, gestern auf Anfrage mitteilte, sollen in der ersten Ausbaustufe 650 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Wobei damit das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist, denn in einer zweiten Ausbaustufe könnten dort insgesamt bis zu 1000 Jobs entstehen – und dabei sind die Mitarbeiter des E-Centers und des Getränkemarktes nicht mit eingerechnet.
Da über dem E-Center zudem Räume für Dienstleistungsunternehmen gebaut werden sollen, entstehen damit noch mehr Arbeitsplätze am Standort.
Thorsten Kamp hat das Projekt begleitet: „Das ist eine Erfolgsgeschichte für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.“

Edeka will Ende 2018 in den Neubau einziehen
Der Zeitplan, den sich Edeka nach Angaben des Technischen Beigeordneten gesetzt hat, ist ambitioniert.
Kamp: „Bis Ende 2018 wollen die im Neubau drin sein.“
Weshalb auch die Bauverwaltung auf die Tube drückt: In der nächsten Woche werden die Unterlagen für einen Aufstellungsbeschluss an die Politik versandt.

Bereits im April soll das Projekt in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden.
Wenn mittels des Aufstellungsbeschlusses politische Planungssicherheit besteht, kann Edeka sofort die für die Genehmigung notwendigen Gutachten beauftragen.

Die ersten Entwürfe, die die Redaktion einsehen konnte, sind vielversprechend: Ein zweigeschossiger Baukörper für das E-Center, vier Geschosse für das Verwaltungsgebäude, ein Parkhaus für die Mitarbeiter.
Das alles fasst einen Platz ein, auf dem die Kunden des E-Centers parken.
Eine Dachbegrünung ist ebenso vorgesehen wie ein Grüngürtel, der das Areal von drei Seiten umschließt.

Strahlkraft reicht bis Rheinland-Pfalz und Niedersachen
Was die Gestaltung angehe, sei das letzte Wort noch nicht gesprochen, erläutert Thorsten Kamp.
Edeka will einen Architektenwettbewerb durchführen; die Neubauten sollen eine Vorzeigefunktion erfüllen, das E-Center soll ein Vorzeige-Supermarkt werden.

Die Strahlkraft des Vorhabens reicht weit über die Landesgrenzen hinaus, da sich der Einzugsbereich des Schulungszentrums bis nach Rheinland-Pfalz und Niedersachsen erstreckt.


 
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