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Düsseldorf: Um seine kranke Frau zu retten, wurde er zum Bankräuber !
Düsseldorf - Für seine todkranke Frau wurde Wilhelm D. (51, Name geändert) zum Bankräuber.
Und am Freitag saß er deshalb auf der Anklagebank.
Seine Frau erlebt das nicht mehr.
Sie starb, während ihr Liebster im Knast saß.
Bei einem Urlaub in Bolivien lernte Wilhelm D. seine große Liebe kennen.
„Wir haben dort geheiratet.“
Und zogen nach der Hochzeit nach Deutschland.
Doch dann holte den ehemaligen Junkie die Vergangenheit ein.
Obwohl längst clean, musste er wegen eines früheren Drogenschmuggels in den Niederlanden in den Knast.
„Meine Frau hat das hier allein nicht ausgehalten.
Sie ging zurück nach Bolivien“, so Wilhelm D.
Dort bekam sie die schlimme Diagnose: Leukämie – Blutkrebs!
„Sie wissen nicht, was das heißt.
Die machen da ihren Medizinschrank nur dann auf, wenn’s Geld gibt.“
Also schickte er das Erbe seiner verstorbenen Mutter runter.
Pumpte seine Schwester an.
Als er draußen war, erfuhr er, dass er seine Frau nicht einfach so wieder nach Deutschland holen konnte.
„Ich hatte ja kein Geld, um sie zu versorgen.
Damals lebte ich wie der letzte Penner.
Mit kaputten Schuhen und Socken.
Nachbarn luden mich zum Essen ein.
Ich schickte alles, was ich hatte, nach Bolivien.“
Doch dann brach jede Hoffnung in sich zusammen.
Die Banken in Bolivien weigerten sich, ein Bankkonto des Ehepaares aufzulösen.
Auf dieses Geld hatten sie gesetzt.
Und seiner Schwester ging auch die Kohle aus.
„Sie ließ sich nicht erweichen.
Ich habe das sogar verstanden.
Aber ich habe meine Frau so geliebt.“
Doch sie wurde ohne die rettenden Blutkonserven immer schwächer.
Da fasste Wilhelm D. einen Entschluss: Er trank sich Mut an und überfiel Banken.
Einmal erbeutete er 5820 Euro.
Ein zweites Mal 5000 Euro.
Beim dritten Mal blieb es beim Versuch.
Die Beute ging drauf für einen menschenwürdige Behandlung im Krankenhaus in Bolivien.
Doch es nutzte am Ende nichts.
Wilhelm D. unter Tränen: „Meine Frau starb am 26. November.“
Da saß er bereits in U-Haft.
Der Prozess wird fortgesetzt.
Düsseldorf - Für seine todkranke Frau wurde Wilhelm D. (51, Name geändert) zum Bankräuber.
Und am Freitag saß er deshalb auf der Anklagebank.
Seine Frau erlebt das nicht mehr.
Sie starb, während ihr Liebster im Knast saß.
Bei einem Urlaub in Bolivien lernte Wilhelm D. seine große Liebe kennen.
„Wir haben dort geheiratet.“
Und zogen nach der Hochzeit nach Deutschland.
Doch dann holte den ehemaligen Junkie die Vergangenheit ein.
Obwohl längst clean, musste er wegen eines früheren Drogenschmuggels in den Niederlanden in den Knast.
„Meine Frau hat das hier allein nicht ausgehalten.
Sie ging zurück nach Bolivien“, so Wilhelm D.
Dort bekam sie die schlimme Diagnose: Leukämie – Blutkrebs!
„Sie wissen nicht, was das heißt.
Die machen da ihren Medizinschrank nur dann auf, wenn’s Geld gibt.“
Also schickte er das Erbe seiner verstorbenen Mutter runter.
Pumpte seine Schwester an.
Als er draußen war, erfuhr er, dass er seine Frau nicht einfach so wieder nach Deutschland holen konnte.
„Ich hatte ja kein Geld, um sie zu versorgen.
Damals lebte ich wie der letzte Penner.
Mit kaputten Schuhen und Socken.
Nachbarn luden mich zum Essen ein.
Ich schickte alles, was ich hatte, nach Bolivien.“
Doch dann brach jede Hoffnung in sich zusammen.
Die Banken in Bolivien weigerten sich, ein Bankkonto des Ehepaares aufzulösen.
Auf dieses Geld hatten sie gesetzt.
Und seiner Schwester ging auch die Kohle aus.
„Sie ließ sich nicht erweichen.
Ich habe das sogar verstanden.
Aber ich habe meine Frau so geliebt.“
Doch sie wurde ohne die rettenden Blutkonserven immer schwächer.
Da fasste Wilhelm D. einen Entschluss: Er trank sich Mut an und überfiel Banken.
Einmal erbeutete er 5820 Euro.
Ein zweites Mal 5000 Euro.
Beim dritten Mal blieb es beim Versuch.
Die Beute ging drauf für einen menschenwürdige Behandlung im Krankenhaus in Bolivien.
Doch es nutzte am Ende nichts.
Wilhelm D. unter Tränen: „Meine Frau starb am 26. November.“
Da saß er bereits in U-Haft.
Der Prozess wird fortgesetzt.



