Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Panne in Impfzentrum - 250 Betroffene !

Rund 250 Personen erhalten in Bremen zu wenig Impfstoff.

Das Land Bremen ist gemeinsam mit dem Saarland Spitzenreiter beim Impffortschritt in Deutschland.
Nun ist dem Bremer Impfzentrum allerdings ein Fehler unterlaufen.

256 Personen müssen in Bremen eventuell ein drittes Mal gegen das Coronavirus geimpft werden.
Nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Montag ist es bei der Zweitimpfung zu einem Fehler gekommen.
Das teilte "buten un binnen" mit.

Neuer Impfstoff sei mit altem Vakzin vermischt worden, heißt es.
Dabei sei es zu einer falschen Kombination von Spritzen und Kanülen gekommen.
Die Folge: Ein Teil des Vakzins blieb in den Spritzen zurück.
Geimpfte könnten also zu wenig Impfstoff erhalten haben.

Laut "buten un binnen" wurden die Betroffenen bereits von der Gesundheitsbehörde über den Fehler informiert.
Wie nun weiter vorgegangen wird, können sie über eine Hotline der Behörde erfahren.
Ob eine Nachimpfung sinnvoll oder auch notwendig ist, muss für jeden Fall einzeln entschieden
Im Impfzentrum findet dann eine medizinische Beratung statt.


 
Großeinsatz in Böblingen: Aggressive Partygäste werfen Mülltonne auf Polizisten !

In Baden-Württemberg ist eine Party mit Hunderten Gästen ziemlich aus dem Ruder gelaufen.
Die ersten Polizisten wurden mit Essenresten und einer Mülltonne beworfen, am Ende waren 30 Streifenwagen im Einsatz.

Nach einer Feier in Böblingen haben ungefähr 60 Menschen Polizisten angegriffen.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, warfen sie Essensreste, Getränkebecher und eine Mülltonne auf die Einsatzkräfte.
Die Beamten setzten den Angaben nach Pfefferspray und Schlagstöcke ein, um die Menschenmenge zurückzuhalten.
Erst mit Verstärkung konnten Platzverweise gegen die Angreifer durchgesetzt werden.
Insgesamt seien 30 Streifenwagen aus Ludwigsburg, Stuttgart und Reutlingen im Einsatz gewesen.

Die Angriffe ereigneten sich den Beamten zufolge nach einer Feier mit Hunderten Gästen.
Bereits während der Veranstaltung sei es zu mehreren Polizeieinsätzen wegen Ruhestörung gekommen.
Am frühen Sonntagmorgen meldeten Zeugen dann eine Schlägerei mit etwa 20 Beteiligten vor der Veranstaltungshalle.

Als die ersten Polizisten eintrafen, flüchtete ein 19-Jähriger.
Als die Beamten ihn festnehmen wollte, sei die Situation in kürzester Zeit eskaliert.
Verletzt wurde aber niemand.
Die Polizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruchs.


 
Eschweiler: Streit eskaliert - Mann muss reanimiert werden !

Ein Streit zwischen Autofahrern hat sich in Eschweiler in einer Konditorei fortgesetzt, wo ein Mann (24) einen Rentner (72) mit einem Schlag lebensgefährlich verletzte.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten sich eine Frau (25) und deren Beifahrer - der 24-Jährige - durch das Auto hinter ihnen bedrängt gefühlt.

Als der Fahrer (54) und sein 72-jähriger Vater an der Konditorei ausstiegen, eilte der 24-Jährige hinterher.
"Er drohte und beleidigte die Anwesenden und schlug letztlich den älteren Herrn nieder", berichtete die Polizei über den Vorfall vom Samstagmorgen.

Die jungen Leute flüchteten.
Polizeibeamte, die zufällig vorbeikamen, leisteten bei dem Senior Erste Hilfe und mussten laut Mitteilung "Reanimationsmaßnahmen einleiten, als sich der Zustand des älteren Herrn immer weiter verschlechterte".
Er wurde mit einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht, am Sonntag bestand weiter Lebensgefahr.
Das flüchtige Paar konnte inzwischen ermittelt werden.


 
Erftstadt: Behörde bittet - Hotline nur für Vermisstenmeldungen nutzen !

Die Bezirksregierung Köln hat an die Bevölkerung appelliert, die Flutkatastrophen-Hotline 0221-147-2206 nur als Angehöriger bei einer Vermisstensuche anzurufen.
"Aktuell melden sich unter dieser Nummer unzählige Personen, um zu melden, dass sie in Sicherheit sind und/oder NICHT vermisst werden.

Dadurch kommt es zu einem enormen Anrufaufkommen, das kann die Hotline nicht bewältigen", schrieb die Bezirksregierung am Montag bei Twitter.


 
Erftstadt: Von Hochwasser heimgesuchte B265 geräumt - Niemand gefunden !

Auf der überspülten Bundesstraße 265 bei Erftstadt sind alle vom Hochwasser eingeschlossenen Fahrzeuge geborgen worden.
Tote seien glücklicherweise dabei bislang nicht entdeckt worden, erklärte ein Sprecher des Rhein-Erft-Kreises am Montag.

Allerdings gebe es noch ein Regenrückhaltebecken in der Nähe der Straße, das noch ausgepumpt werde.

Wie die Stadt Erftstadt auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, sollten aus dem Becken im Laufe des Montags noch fünf weitere Fahrzeuge geborgen werden.
Die Stadt erklärte aber auch: "Glücklicherweise wurden dort keine Personen in den Fahrzeugen aufgefunden."

Auf der B265 bei Erftstadt waren mehr als 100 Fahrzeuge vom Hochwasser eingeschlossen worden.
Der Rhein-Erft-Kreises hatte erklärt, es sei unklar, ob es alle Insassen rechtzeitig aus ihren Wagen geschafft hätten, als sie von den Wassermassen überrascht wurden.

Nach Angaben des Kreises wurden auch im besonders stark getroffenen Erftstädter Stadtteil Blessem bislang keine Todesopfer der Hochwasserkatastrophe gefunden.
29 Menschen gelten aber noch als vermisst, sagte der Sprecher des Kreises.

In Blessem hatte ein gewaltiger Erdrutsch Straßen und Häuser mitgerissen.
Die Abbruchkante am Rand des Kraters gilt weiterhin als Risikozone.
Der Stadtteil gilt nach Angaben der Stadt mittlerweile als geräumt.

Am Sonntagabend seien Einsatzkräfte die Häuser abgegangen.
Dabei seien Haustiere gefunden und gerettet worden - Menschen habe man nicht angetroffen.


 
Bayern: Messerattacke - 17-Jähriger wegen versuchten Mordes in U-Haft !

Ingolstadt - Wegen eines mutmaßlichen Messerangriffs in Ingolstadt sitzt ein 17 Jahre alter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.
Nach bisherigen Erkenntnissen habe der Jugendliche in der Ingolstädter Altstadt einem 18-Jährigen in den Rücken gestochen, teilte die Polizei am Montag mit.
Er soll die Tat in der Nacht zum Sonntag bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen begangen haben.

Der 18-jährige Angegriffene wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Den mutmaßlichen Täter nahm die Polizei am Sonntagnachmittag in seiner Ingolstädter Wohnung fest.
Ein Haftrichter erließ dann wegen Verdachts auf versuchten Mord Haftbefehl gegen den 17-jährigen Azubi.


 
Hund beißt Postboten: Herrchen scheitert vor Gericht !

Bonn - Nach dem Hundebiss in den Oberschenkel eines Postboten ist eine Klage des Hundehalters vor dem Bonner Landgericht gescheitert, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.
Der 79-jährige Hundebesitzer hatte von dem verletzten Briefträger 8000 Euro Schmerzensgeld gefordert, weil er sich nach dem Vorfall im Mai 2018 einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ausgesetzt gesehen hatte.

Zudem forderte er von dem 44-Jährigen, nicht mehr zu behaupten, er sei Opfer einer Bissattacke geworden.
Auch solle er nicht sagen, dass der Jagdhund "gefährlich" sei.
Schließlich habe der Hund den Postboten nur "gezwackt", weil dieser "unangemessen reagiert" habe.

Laut Urteil durfte der Postbote die Behauptungen jedoch aufstellen, da sie "der Wahrheit" entsprächen - und damit kein ungerechtfertigter Eingriff in das Persönlichkeitsrecht seien, wie vom Kläger behauptet.
Nicht zuletzt konnte der verklagte Briefträger die Verletzung durch medizinische Befunde wie auch durch Fotos "von Hämatomen und Zähneabdrücken" nachweisen.
Sechs Wochen war der Gebissene damals laut Gericht arbeitsunfähig gewesen.

Fünf Jahre vor dieser Bissattacke am Gartentor hatte dasselbe Tier eine Joggerin gebissen.
Dafür war der Hundehalter damals wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 12 000 Euro Geldstrafe verurteilt worden (AZ: Landgericht Bonn 7 O 410/19).


 
Ehemann wegen schwerer Misshandlung seiner Frau vor Gericht !

Krefeld - Zehn Monate, nachdem eine schwer verletzte Frau in Krefeld aus einem Kofferraum befreit wurde, beschäftigt der Fall erneut die Justiz.

Vor dem Landgericht Krefeld muss sich seit Montag der Ehemann des Opfers noch einmal wegen gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung verantworten.
Anlass ist die Berufung des 54-jährigen gegen seine Verurteilung in erster Instanz - drei Jahre Haft.

Laut Anklage hatte er seine 33-jährige Frau im vergangenen September stundenlang misshandelt und später schwerverletzt im Kofferaum seines Autos auf einem Parkplatz in Krefeld-Fischeln zurückgelassen.
Die vierfache Mutter war nachmittags zufällig von einer Passantin entdeckt worden.
Die drei- bis neunjährigen Kinder des Paares wurden von einem Spezialeinsatzkommando unversehrt in der Wohnung der Eltern gefunden.
Der Angeklagte war einen Tag später in Krefeld festgenommen worden.

Anlass sei ein Streit um Geld gewesen, hatte der 54-Jährige ausgesagt.
Seine Frau habe gedroht, ihn zu verlassen und mit den Kindern in ein Frauenhaus zu ziehen.
Das Paar hat sich inzwischen getrennt.
Das Opfer hatte in erster Instanz als Zeugin gehört werden sollen, aber die Aussage verweigert.


 
Polizei warnt: Betrüger nutzen Hochwasser-Opfer mit miesen Tricks aus !

Der Starkregen und die Überflutungen haben Westen großen Schaden angerichtet.
Offenbar nutzen Kriminelle die Verzweiflung der betroffenen Menschen aus, um an ihr Geld zu kommen.

Mit dem Rückgang der akuten Gefahr in den Hochwassergebiete beginnen vielerorts nun die Aufräumarbeiten.
Die Hilflosigkeit der Bevölkerung in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten nutzen offenbar Betrüger aus.

Wie die Polizei berichtet, wird in mehreren unterschiedlichen Fällen ermittelt, bei denen entweder vom Hochwasser Betroffene oder Helfer getäuscht wurden.

Zum einen ermitteln die Beamten zu "Fake-Shops" im Internet.
Der Bonner Polizei seien drei Fälle bekannt, bei denen Geschädigte Bautrockner auf einer gefälschten Online-Plattform bestellt hatten.
Sie bezahlten die Ware vorab, doch dann waren die Firmen telefonisch nicht erreichbar.

Außerdem soll eine Elektrik-Firma einen Vorabbetrag kassiert haben, doch den abgemachten Reparaturen jedoch nicht nachgekommen sein.

Außerdem versuchen mutmaßliche Betrüger die hohe Spendenbereitschaft für Opfer der Katastrophe auszunutzen.
Die Polizei Köln ermittelt zu einem gefälschten Spendenaufruf bei Facebook.
Die Tatverdächtigen sollen Fotos einer durch das Hochwasser zerstörten Wohnung kopiert haben und die Aufnahmen dann genutzt haben, um Geld zu sammeln.
Der falsche Spendenaufruf sei zwischenzeitlich gelöscht, so die Polizei.


 
Einbrecher plündern Hotel nach Hochwasser !

Unbekannte Einbrecher sind in ein vom Hochwasser geschädigtes Hotel in Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Kreis) eingebrochen.
Die Täter durchsuchten in der Nacht zu Montag das Gebäude und entwendeten vor allem kleine Elektrogeräte wie Fernseher und Lautsprecher, teilte die Polizei am Dienstag mit.

wieviel die Einrecher stahlen, stand zunächst nicht fest, auch Hinweise auf die Täter gab es noch nicht.
Die Feuerwehr musste zuvor nach einem schweren Wasserschaden die Hoteltür gewaltsam öffnen, um in die Keller zu gelangen.


 
Horror-Fund: Mordkommission ermittelt - Bunker-Besucher finden 26-Jährige tot in Waldstück bei Oranienburg !

Mord oder Totschlag?
In einer Bunkeranlage in einem Wald bei Oranienburg (Oberhavel) ist der leblose Körper einer 26-Jährigen gefunden worden.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die 26-jährige Frau getötet wurde.
Die Mordkommission ermittelt.
Die Frau war seit Samstag vermisst worden, wie die Polizeidirektion Nord am Dienstag mitteilte.
Die Staatsanwaltschaft Neuruppin ist sicher, dass die Frau Opfer eines Verbrechens wurde.
„Die äußeren Anzeichen weisen stark auf ein Tötungsdelikt hin“, sagte Sprecher Torsten Sauermann der Deutschen Presse-Agentur.

Getötete Frau war am Donnerstag zum letzten Mal gesehen worden
Montagearbeiter, die sich die Bunkeranlage ansehen wollten, hatten am späten Montagabend die Leiche entdeckt und die Polizei alarmiert.
Die Anlage liegt versteckt im Wald und ist von Moos bewachsen.
Die Frau ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft vergangenen Donnerstag zum letzten Mal gesehen worden.

Die Rechtsmedizin soll den Körper der Frau am Mittwoch untersuchen.
Noch offen sei, ob die Tote in der Anlage starb.
„Vielleicht werden Schleifspuren an der Leiche gefunden“, sagte Sauermann.
Dies würde darauf hindeuten, dass die Frau woanders getötet wurde.
Die Polizei war am Dienstag vor Ort, um Spuren zu sichern.


 
13-Jährige vermisst - Polizei Brandenburg bittet um Hilfe !

Im brandenburgischen Lauchhammer wird seit Samstag die 13-jährige Zara Leonie Michel vermisst.
Sie könnte sich auch in Senftenberg oder im sächsischen Hoyerswerda aufhalten.

In Brandenburg bittet die Polizei um Hinweise auf den Verbleib der 13-jährigen Zara Leonie Michel aus Lauchhammer (Kreis Oberspreewald-Lausitz).
Sie ist etwa 1,65 Meter groß, hat rotbraune Haare und "wirkt nach dem äußeren Erscheinungsbild älter", heißt es in einer Mitteilung der Polizei von Mittwoch.
Die Jugendliche wird demnach seit Samstag, 19 Uhr vermisst.

Laut Polizei trägt Zara Leonie Michel einen schwarzen Rucksack bei sich und könnte sich im Raum Senftenberg oder Hoyerswerda in Sachsen aufhalten.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg telefonisch unter 03573/880 entgegen.


 
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