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Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Um Steuerfahndern zu entgehen: Hamburger täuscht Corona vor und wird verurteilt !

Ein Hamburger wollte einem offenbar unangenehmen Termin mit der Steuerfahndung entgehen.
Sein Mittel schien zunächst effektiv: Wegen einer Corona-Infektion könne er den Termin nicht wahrnehmen.
Diese Lüge brachte ihm nun einen weiteren Prozess ein.

Das Hamburger Amtsgericht hat bereits am Montag einen Corona-Betrüger zu einer Geldstrafe verurteilt.
Der Mann soll eine Corona-Erkrankung vorgetäuscht haben, um einem Termin mit der Steuerfahndung zu entgehen, wie die Staatsanwaltschaft laut "Focus" mitteilte.
Dazu habe er eine gefälschte Bescheinigung eines Schnelltestergebnisses an das Finanzamt geschickt.

"Damit wollte er erreichen, dass sein anberaumter Vernehmungstermin bei der Steuerfahnderin abgesagt wird", so die Anklage laut "Focus".
Das Gericht verurteilt ihn wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro.

Mit diesem Urteil wollte sich der Angeklagte nicht zufrieden geben und legte Einspruch gegen die Höhe der Geldstrafe ein.
Als Grund habe er sein zu geringes Einkommen genannt.
Im Verfahren sei nun die Strafe von 100 auf 26 Euro pro Tagessatz heruntergesetzt worden, wie eine Sprecherin des Amtsgerichtes bestätigte.
Das entspricht einer Gesamtsumme von 1.560 Euro.


 
Getötetes Baby in Wohnung gefunden !

Verdächtige leugnen, Eltern zu sein ....

Die Polizei hat in einer Wohnung ein totes Neugeborenes entdeckt.
Die mutmaßlichen Eltern, ein 23-jähriger Mann und eine 32-jährige Frau, leugnen, etwas mit dem Kind zu tun zu haben.

Die Kripo bittet um Mithilfe: Gesucht werden Zeugen, die Angaben zu einer Kindstötung im Landkreis Leipzig machen können.

Wie die Staatsanwaltschaft Leipzig am Dienstag mitteilte, hat es bereits vergangenen Mittwoch (10. November) einen Polizeieinsatz im Bereich der Kreisstadt Wurzen gegeben.
Dabei entdeckten Beamte in einer Wohnung ein totes Neugeborenes.

"Die Obduktion ergab, dass der aufgefundene Säugling lebensfähig geboren und zu einem noch nicht genau feststellbaren Zeitpunkt nach der Geburt Opfer eines Tötungsdelikts geworden war", heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

Staatsanwaltschaft Leipzig: Kind wurde nicht in einem Krankenhaus geboren
Eine 32-jährige Frau und ein 23-jähriger Mann wurden festgenommen.
Sie gelten als dringend tatverdächtig, das Baby getötet zu haben.
Vergangenen Donnerstag wurde Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Totschlags gegen das Paar erlassen.

"Die beiden leugnen, die Eltern zu sein", sagte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz.
Eine DNA-Untersuchung habe jedoch ergeben, dass die Beschuldigten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in diesem Punkt lügen.

Keine Angaben machen die Ermittler derzeit zur Todesursache des Neugeborenen und zur Frage, ob es sichtbare Verletzungen aufwies.
Auch ob das Kind in der Wohnung zur Welt kam, ist noch unklar.
Dies sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte Oberstaatsanwalt Schulz.
Sicher sei nur: Das Baby wurde nicht in einem Krankenhaus geboren.


 
Hannover: Personal in Seniorenheim trägt keine Masken - Strafzahlung !

Die Mitarbeiter eines Seniorenheims haben in Niedersachsen massiv gegen die Maskenpflicht verstoßen.
Selbst nach Kontrollen des Gesundheitsamts zeigte sich die Heimleitung nicht einsichtig – und reichte Klage ein.

In einer Einrichtung für Senioren hat das Personal teilweise ohne Mund-Nasen-Schutz gearbeitet und damit gegen die Maskenpflicht verstoßen.
Das berichtet die "Neue Presse".

Nach Kontrollen des Gesundheitsamtes Ende September und der Anordnung, sich an die Pflicht zu halten, reichte die Heimleitung Klage beim Gericht ein und wehrte sich zunächst gegen Strafzahlungen – anstatt den Anweisungen zu folgen.
Der Eilantrag des Seniorenheims wurde am Montag abgelehnt.

Seniorenheim klagt gegen Anordnung zur Maskenpflicht
Laut einer Sprecherin des Verwaltungsgerichts Hannover habe in dem Pflegeheim nur das Personal, das weder geimpft noch genesen ist, eine Maske tragen müssen.
"Noch am selben Tag der unangekündigten Kontrolle ordnete die Antragsgegnerin an, dass alle Beschäftigten eine medizinische Maske in der Einrichtung zu tragen haben", wird die Sprecherin zitiert.
Die Region Hannover habe der Heimleitung bei Nichtbefolgung mit einem Zwangsgeld gedroht.

Eine zweite Kontrolle durch das Gesundheitsamt ergab jedoch, dass das Pflegepersonal des Seniorenheims zum Teil weiterhin ohne Maske gearbeitet habe.
Statt das nun fällige Zwangsgeld zu zahlen und sich an die Corona-Verordnung zu halten, klagte die Leitung gegen die Anordnung der Maskenpflicht sowie die Festsetzung der Strafzahlung.

Die Heimleitung begründete laut dem Bericht den Schritt damit, dass die Anordnung der Maskenpflicht im Hinblick auf Geimpfte und Genesene unter anderem gegen die Niedersächsische Verordnung verstoße.
Nach deren Wortlaut seien Geimpfte und Genesene von der Maskenpflicht ausgenommen.

Senioren besonders gefährdete Gruppe der Gesellschaft
Dies wurde nun seitens des Gerichts abgelehnt – gerade im Hinblick darauf, dass auch vollständig geimpfte Personen sich infizieren und das Virus weitergeben könnten.
Besonders die Bewohnerinnen und Bewohner eines Seniorenheims stellten eine vulnerable Gruppe dar und seien daher gefährdet.

Die nicht namentliche genannte Einrichtung habe nun zwei Wochen Zeit, gegen die Entscheidung vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg Beschwerde einzulegen.


 
Karlsruhe: Mann wegen Impfstatus nicht behandelt ? Klinik bestreitet Vorwurf - Ermittlungen aufgenommen !

Hat das Klinikum Karlsruhe einen Patienten nicht behandelt, weil er womöglich ungeimpft war?
Das Krankenhaus weist die Anschuldigungen nach dem Tod des Mannes zurück.
Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Nach Vorwürfen gegen das Klinikum Karlsruhe im Zusammenhang mit einem angeblich nicht gegen Corona geimpften und inzwischen verstorbenen Patienten ermittelt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe.
Die Anklagebehörde habe ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, sagte ein Sprecher am Dienstag.
Grund seien mehrere Anzeigen – darunter eine aus dem Umfeld des Mannes.

Der Mann soll wegen seines Impfstatus nicht versorgt worden sein.
Welche Beschwerden er hatte, ist unklar.
"Durchaus steht auch die Hypothese im Raum, dass der Patient eine Behandlung ablehnte", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Die Klinik hat die Vorwürfe "ausdrücklich und vollumfänglich" zurückgewiesen.

"Behauptungen sind unwahr"
Am Dienstag wollte sich das Krankenhaus mit Blick auf das laufende Verfahren zunächst nicht weiter äußern und verwies auf eine Pressemitteilung vom Vorabend.
Darin heißt es: "Die Behauptungen sind nicht nur nicht im Gesamtkontext, sondern auch für sich genommen unwahr und völlig aus dem konkreten Behandlungsgeschehen gerissen."

Auch die Klinik habe Strafanzeige erstattet.
"Es sind entgegen jeglicher Faktenlage unwahre Tatsachen behauptet worden, die auch im mutmaßlichen wohlverstandenen Interesse des Verstorbenen als verleumderisch bezeichnet werden können."

Im Internet kursiert seit dem Wochenende ein Video, das den zu dem Zeitpunkt noch lebenden Patienten in der Klinik auf dem Boden auf einer Matratze liegend zeigen soll.
Ob das Video authentisch ist, werde geprüft, sagte ein Polizeisprecher.
Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Obduktion des Mannes.
Darüber müsse noch ein Richter entscheiden, sagte der Sprecher der Anklagebehörde.
Ermittelt werde in alle Richtungen.


 
Rottweil: Prozess um Tod von Geschäftsmann vor drei Jahren neu begonnen !

Im Fall des gewaltsamen Todes eines Immobilienunternehmers aus Horb am Neckar (Kreis Freudenstadt) hat die Neuauflage des Prozesses gegen zwei Angeklagte begonnen.
Nach Auskunft einer Gerichtssprecherin verlas das Rottweiler Landgericht am Dienstag zunächst die Anklage und das Urteil zu dem Fall durch den Bundesgerichtshof (BGH).

Der BGH in Karlsruhe hatte nämlich ein Urteil des Landgerichts in allen Punkten aufgehoben und der Revision mehrerer Beteiligter stattgegeben.
Die zweite Schwurgerichtskammer des Rottweiler Gerichts muss nun den ganzen Komplex mitsamt Beweiserhebung neu führen.
Angesetzt sind 19 Verhandlungstage bis Ende März 2022.
Die Staatsanwaltschaft wirft den zwei zur Tatzeit 27 Jahre und 32 Jahre alten Angeklagten gemeinschaftlich begangene räuberische Erpressung mit Todesfolge in Tateinheit mit Mord vor.

In dem Fall geht es um den Tod eines wohlhabenden Geschäftsmannes.
Der alleinstehende 57-Jährige war im November 2018 in seinem Haus überwältigt, bedroht und um 3000 Euro erpresst worden.
Zunächst war nur einer der beiden Männer in dem Haus gewesen, danach kam der spätere Hauptangeklagte, ein Bekannter des Opfers, dazu.
Danach wurde der lungenkranke 57-Jährige erwürgt.
Von wem der beiden mutmaßlichen Täter, konnte das Gericht seinerzeit nicht zweifelsfrei feststellen.
Die beiden wurden Anfang 2020 wegen Raubes und Erpressung zu sechs beziehungsweise viereinhalb Jahren Haft verurteilt.


 
1,2 Millionen Euro kassiert: Ex-Schalker täuschte Tod vor - Gericht verhängt Haftstrafe !

Laut dem Urteil des Landgerichts Essen hat ein 35-jähriger Fußballspieler seinen Tod vorgetäuscht – um viel Geld zu kassieren.
Er selbst behauptet, in den Dschungel entführt worden zu sein.

Ein ehemaliger Profi-Fußballer aus dem Kreis Recklinghausen ist wegen Versicherungsbetrugs am Dienstag zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.
Wie übereinstimmende Medien berichten, handelt es sich bei dem Angeklagten um einen ehemaligen Nachwuchsspieler des FC Schalke 04.
Dort habe er allerdings nur bis zum Jahr 2007 in der A-Jugend gespielt, heißt es.

Der 35-Jährige hat nach dem Urteil des Essener Landgerichts in Kongo seinen Tod vorgetäuscht, damit seine mitangeklagte Ehefrau eine hohe Lebensversicherung kassieren konnte.

Ex-Schalker beklagt vor Gericht: "Wurde von Familie entführt"
Der 41-Jährigen sind Ende 2016 tatsächlich 1,2 Millionen Euro ausgezahlt worden.
Auch sie wurde zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt.
Der Ex-Fußballer hatte die Lebensversicherung 2015 abgeschlossen und war kurze Zeit später zu einem Besuch nach Kongo, das Heimatland seiner Eltern, aufgebrochen.

Von dort erreichte seine Frau Anfang 2016 die Nachricht, dass der heute 35-Jährige bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sei.
Die entsprechenden Dokumente waren nach Deutschland übersandt worden.

Essen: "Überzeugt, dass es Versicherungsbetrug gegeben hat"
2018 war der ehemalige Fußballer jedoch in der Deutschen Botschaft in Kongos Hauptstadt Kinshasa aufgetaucht.
Dabei hatte er erklärt, dass er nicht ums Leben gekommen, sondern entführt worden sei – von seiner Mutter und anderen Verwandten und Bekannten.

Die Familie habe ihn nach einer Reise im Urwald ausgesetzt.
Anschließend habe er rund anderthalb Jahre gebraucht, um Kinshasa zu erreichen.
Diese Geschichte glaubten die Richter am Essener Landgericht dem Mann jedoch nicht.

"Wir sind überzeugt, dass es einen Versicherungsbetrug gegeben hat", so Richter Markus Dörlemann bei der Urteilsbegründung.
Die Entführungsgeschichte sei "völlig oberflächlich, ohne Details und Emotionen" geschildert worden und auch nicht überprüfbar.
Beide Angeklagte hätten zusammengewirkt, um das Geld der Versicherung zu kassieren.

Die Angeklagten selbst hatten über ihre Verteidiger ihre Unschuld beteuert und eine Betrugsabsprache bestritten.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig


 
Frauen halfen Kollegen nicht: Hagener Polizistinnen zu Bewährung verurteilt !

Zwei Polizistinnen sollen zwei Kollegen bei einer Schießerei in Gevelsberg im Stich gelassen haben.
Die Richter am Amtsgericht Schwelm verurteilten sie deshalb heute in Hagen.

Ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung für beide Polizistinnen, so urteilt das Amtsgericht am Mittag.
Die Richter halten die Beamtinnen für schuldig.
Sie müssen auch den Polizeidienst verlassen, wenn das Urteil so rechtskräftig wird.
Angeklagt waren die 32 und 37 Jahre alten Frauen wegen versuchter Körperverletzung durch Unterlassen.
Aus Platzgründen tagt das Schwelmer Gericht in Hagen.

Kollegen bei Schießerei allein gelassen
Die Situation im Mai 2020 in Gevelsberg glich einem Krimi.
Einer der beteiligten Polizisten sagt im Prozess: "Es war wie im Krieg".
Die beiden angeklagten Beamtinnen kamen zufällig mit dem Streifenwagen zu einer Verkehrskontrolle, die gerade völlig eskalierte.
Ein angehaltener Autofahrer, der mit Haftbefehl gesucht und wurde, schoss plötzlich auf die kontrollierenden Polizisten.
Einer von ihnen wurde trotz Schutzweste getroffen und ging verletzt zu Boden.

Polizistinnen ließen sich vom Tatort wegfahren
Eine der beiden Angeklagten sagt zu Prozessbeginn: "Mir ist klar, dass sich in den Köpfen der Anwesenden bereits ein Bild über uns gebildet hat."
Sie bittet um Verständnis.
Dann schildern beide den verhängnisvollen Einsatz aus ihrer Sicht.

Zufällig bei Verkehrskontrolle vorbeigekommen
Sie waren mit dem Streifenwagen vorbeigefahren und hatten nach dem Winken ihres Kollegen zunächst "circa 20-40 Meter weiter weg" angehalten.
"Raus, Widerstand" hatte eine noch gerufen.
Sie hatten bereits den Streifenwagen verlassen, als der erste Schuss fiel - kein Zweifel, dass dies ein scharfer Schuss gewesen sei.
Woher, sei nicht klar gewesen.
Dann sahen sie ihren Kollegen am Boden liegen.
"Dann brach die Hölle über uns aus", sagt die zweite angeklagte Polizistin, und meint damit den Schusswechsel, den es dann zwischen Polizisten und Autofahrer gab.

Todesangst und Panik
Sie bekamen Panik, hatten Todesangst.
"Für Außenstehende sicher schwer nachvolllziehbar", sagt eine der Polizistinnen.
Sie seien zwar bei diversen Trainings gewesen, aber nie in dieser Form mit so vielen Schüssen, bei denen man damit rechnet, getroffen zu werden.

Schüsse aus der Dunkelheit
Aus ihrer Position hinter dem Streifenwagen konnten sie durch die getönten Scheiben nichts erkennen - weder Anzahl der Schützen, noch, aus welcher Richtung die Schüsse kamen.
Jeden Moment hätte sie damit gerechnet, dass ein Täter kommt und schiesst, sagt eine der Angeklagten.
Das Funkgerät, mit dem sie Verstärkung hätten rufen können, lag im Auto.

Vorbeifahrendes Auto gestoppt
Die Kollegin schrie "Lauf!" und das taten sie beide.
Die beiden Polizistinnen stoppten ein Auto, um an ein Handy zu gelangen und Verstärkung zu rufen.
Mit der Fahrerin fuhren sie vom Tatort weg.
Dass sich das Auto vom Tatort entfernen würde, damit hatten sie nicht gerechnet, ergänzt ihre Kollegin.

Die Fahrerin selbst kann sich im Prozess nicht mehr an Details erinnern, aber wohl daran, dass beide panisch gewesen seien.
Und dass sie Angst um ihren Kollegen gehabt hätten.

Einsatz gemeldet und zurück gefahren
Mit dem Handy der Fahrerin meldeten sie sich bei der Leitstelle und berichteten über den Einsatz.
Die Leitstelle forderte sie auf, zurück zum Tatort zu gehen, was sie dann auch taten, sagt die Polizistin aus.

Ihr Dienstgruppenleiter erzählt später im Prozess, dass die beiden unter Schock standen.
Sie konnten "keinen strukturierten Satz zusammenbringen".

Angeschossener Kollege macht ihnen keinen Vorwurf
Der angeschossene Kollege, der dank Schutzweste nur Prellungen und einen Bluterguss davongetragen hatte, macht den beiden Polizistinnen keinen Vorwurf.
"Im Gegenteil.
Es tut mir ziemlich leid, dass sie hier sitzen", sagt er im Zeugenstand.
Auch sein Kollege berichtet, dass er den Eindruck hatte, dass die Schüsse in Richtung der beiden Polizistinnen gingen.
Das Verhalten der beiden hätte nichts am Ablauf der Situation geändert.

Kollegen in Gefahr zurück gelassen laut Anklage
Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden versuchte gefährliche Körperverletzung im Amt durch Unterlassen vor.
Zwar hätten sich beide reumütig gezeigt, aber durch ihre besondere Stellung als Polizistinnen seien sie verpflichtet gewesen, zu helfen.
Die eigene Gefährdung hätte sich in Grenzen gehalten - es gab Deckung, schusssichere Westen und im Auto hätten sich weitere Waffen mit vollen Magazinen befunden.
Die Abgabe eines Warnschusses sei zumutbar gewesen.
Deshalb fordert der Staatsanwalt ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung.

Urteil: Ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung
Das Schöffengericht folgt dem Antrag der Staatsanwaltschaft und verurteilt die beiden Frauen zu einem Jahr Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wird.
Zugute hält es den Angeklagten, dass sie Reue gezeigt hätten.
Auch, dass die beiden Polizisten deutlich gemacht hätten, dass sie kein Interesse an einer Bestrafung ihrer Kollegin haben, spielt eine positive Rolle.

"Besondere Pflicht als Polizisten"
Die Reaktion sei in dieser Ausnahmesituation zwar menschlich gewesen, aber gerade als Polizisten hätten sie eine besondere Pflicht gehabt, ihren Kollegen zu helfen.
Sie hätten sich einen Überblick verschaffen müssen, auch, weil sie nicht wussten, wie es den anderen beiden Polizisten vor Ort ging.

Urteil ist nicht rechtskräftig
Die beiden Angeklagten nehmen das Urteil reglos entgegen.
Ihre Verteidiger kündigen an, gegen das Urteil vorzugehen.

Der Autofahrer war bereits in einem anderen Prozess zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.


 
Essen: "Bedrohungslage" in Haus - großer Polizeieinsatz - Bürger sollen Bereich meiden !

In Essen läuft derzeit ein Großeinsatz der Polizei.
Sie spricht von einer "Bedrohungslage".
Viele Informationen sind noch nicht bekannt.

Wegen einer "Bedrohungslage" in einem Haus läuft in Essen laut Polizei ein großer Einsatz im Stadtteil Altendorf.
Das bestätigte ein Sprecher.
Man sei "mit vielen Einsatzkräften vor Ort".
Rund um den Ehrenzeller Platz komme es zu Verkehrsbehinderungen, es seien allerdings keine Hauptstraßen betroffen.

Menschen sollten den Bereich meiden.
Laut "WAZ" soll ein Mann drohen, seinen Vater umzubringen.
Die Polizei wollte dies zunächst nicht bestätigen.
Auch zu einem hinzugerufenen Spezialeinsatzkommando wollte die Behörde keine Auskunft geben.


 
Ermittlungen in der Hauptstadt: Schüler stirbt in Berlin - Obduktion angeordnet !

Nach dem Tod eines Teenagers in der Hauptstadt wird die Leiche des 19-Jährigen nun untersucht.
Dabei soll auch geprüft werden, ob eine angebliche Corona-Impfung des jungen Mannes eine Rolle gespielt haben könnte.

Der Tod eines 19-Jährigen in Berlin beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft.
Eine Obduktion wird klären, ob der Schüler aus Sigmaringen an den Folgen einer Corona-Impfung gestorben sein könnte.
Das bestätigte der Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft.
Zuvor hatte "Die Schwäbische" berichtet.

Der Teenager war demnach bereits am 28. Oktober in einer Jugendherberge in Berlin-Mitte tot aufgefunden worden.
Er war laut einem Bericht der Zeitung mit den Abiturienten der Bertha-Benz-Schule für eine Klassenfahrt in die Hauptstadt gereist.

Der Schüler hatte sich demnach zuvor nicht wohlgefühlt, war bei den Ausflügen seiner Klasse nicht dabei.
Ein Team von Notfallseelsorger kümmerte sich laut dem Zeitungsbericht nach dem Tod des 19-Jährigen um die betroffene Schülergruppe.

Schüler-Leiche soll obduziert werden
Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft nannte am Mittag keine Details zu dem Fall – dafür sei es zu früh.
"Im Zuge des Ermittlungsverfahrens wird nun routinemäßig überprüft, ob es ein Fremdverschulden gab".
Nicht wegen der angeblichen Corona-Impfung – sondern, weil es so ungewöhnlich ist, dass ein 19-Jähriger plötzlich stirbt.

Ein Zusammenhang mit der angeblichen Impfung des Schülers könnte laut dem Sprecher dann aber auch geprüft werden.
Ein abschließendes Ergebnis dürfte nach Angaben der Staatsanwaltschaft jedoch erst in mehreren Wochen vorliegen.


 
Festnahmen in Hessen: Großrazzia wegen gefälschter Impfpässe !

Die Polizei in Hessen ist mit einer Großrazzia gegen Fälschungen von Impfpässen vorgegangen.
Dabei seien am Mittwoch die beiden mutmaßlichen Fälscher sowie zehn der mutmaßlichen Käufer gefälschter Impfpässe vorläufig festgenommen worden, teilten das hessische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Darmstadt mit.


200 Einsatzkräfte durchsuchten 23 Objekte
Den Ermittlern zufolge besteht der Verdacht der gewerbsmäßigen Urkundenfälschung.
Außer in Kommunen in Hessen - darunter Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach, Frankfurt am Main und Kassel - durchsuchten Ermittler auch Objekte in den baden-württembergischen Städten Heidelberg und Karlsruhe.

Es habe sich bei Ermittlungen der Verdacht ergeben, dass ein 36-Jähriger aus Bickenbach Impfpässe gefälscht und zusammen mit dem zweiten Hauptverdächtigen, einem 42-Jährigen aus Mörfelden-Walldorf, verkauft habe.

Dieser Verdacht habe sich in weiteren Ermittlungen erhärtet, demnach handelten die beiden mit gefälschten Impfpässen und QR-Codes.
Es sei von mindestens 300 Fälschungen auszugehen, die für hundert bis 400 Euro verkauft worden seien.


 
Drogen- und Waffenhandel: Großrazzia in NRW - hunderte Polizisten im Einsatz !

Seit dem frühen Mittwochmorgen führt die Polizei in Nordrhein-Westfalen eine großangelegte Razzia durch.
Mehrere Hundert Einsatzkräfte haben 47 Objekte durchsucht.

Bei einem großen Einsatz gegen die organisierte Kriminalität durchsucht die Polizei in Nordrhein-Westfalen insgesamt 47 Objekte in mehreren Städten.
Die Razzia laufe seit Mittwochmorgen und richte sich insbesondere gegen den Drogen- und Waffenhandel, teilte die Polizei in Duisburg mit.
Es würden Wohnungen, Betriebe und Lagerhallen durchsucht.

Genauere Aussagen, gegen wen sich die Durchsuchungen richten und über einen möglichen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Objekten machte eine Polizeisprecherin nicht.
Die Durchsuchungen liefen unter anderem in Wuppertal, Duisburg, Herne, Hamm, Dinslaken, Gladbeck, Essen, Langenfeld, Ratingen und Kamp-Lintfort.

Die Duisburger Kriminalpolizei werde von mehreren Hundert Einsatzkräften unterstützt, hieß es.
Dazu gehören demnach Spezialeinheiten, Hundertschaften und Polizeihunde.


 
Essen: 14-Jährige stirbt nach Ecstasy-Konsum - Dealer vor Gericht !

Nach dem Drogentod einer 14-Jährigen aus Bochum muss sich ein Mann aus Gelsenkirchen seit Mittwoch in Essen vor Gericht verantworten.
Der 35-Jährige hat bereits gestanden, dass er zwei Mädchen im Januar 2021 Ecstasy-Tabletten und Marihuana verkauft hat.
Dass es sich bei den Käuferinnen um Minderjährige gehandelt hat, will er jedoch nicht gewusst haben.

Die 14-Jährige war nach dem Konsum der Ecstasy-Tabletten zusammengebrochen und im Krankenhaus an den Folgen einer Vergiftung verstorben.
Die Anklage lautet auf Abgabe von Betäubungsmitteln mit Todesfolge.

Nach Angaben des deutschen Angeklagten hat ein Bekannter die beiden damals 14 und 16 Jahre alten Mädchen an ihn vermittelt.
"Eine von ihnen hat mir gesagt, dass sie ihren 19. Geburtstag feiern möchte", sagte der Drogendealer zum Prozessauftakt am Essener Landgericht.
"Über das Alter habe ich mir aber auch keine Gedanken gemacht."

Er selbst sei davon ausgegangen, dass sie bereits 18 bis 20 Jahre alt seien.
"Ich habe sie sogar noch darauf hingewiesen, dass die Tabletten nicht ohne sind", sagte er den Richtern.
Die Mädchen hätten ihn jedoch beruhigt und gesagt, dass sie sich auskennen würden.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es für den Angeklagten erkennbar war, dass es sich um minderjährige Käuferinnen gehandelt hat.
"Die Gefahr lag auf der Hand, dass es zu körperlichen Schädigungen und gegebenenfalls auch zum Tode kommen kann", heißt es in der Anklage.
Mit einem Urteil ist voraussichtlich Mitte Dezember zu rechnen.


 
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