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Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Hamburg: Zwölf Feuerwehrleute einer Wache mit Corona infiziert !

Auf einer Hamburger Feuerwehrwache haben sich mehrere Personen mit Corona angesteckt.
Sie sind alle geimpft.

Zwölf Feuerwehrleute der Rettungs- und Feuerwache in Hamburg-Stellingen sind am Dienstag positiv auf Corona getestet worden.
Alle Männer seien geimpft und zeigten keine Symptome, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Mittwoch.

Die Infektionen seien bei den regelmäßigen Schnelltests aufgefallen, die alle Feuerwehrleute mindestens zweimal wöchentlich machten.
Die anschließenden PCR-Tests waren ebenfalls positiv.
Die betroffenen Feuerwehrleute seien in Quarantäne, die Wache wurde sofort komplett desinfiziert.

Von anderen Wachen sei Personal nach Stellingen geschickt worden, um die ausgefallenen Feuerwehrleute zu ersetzen.
Brandschutz und Rettungsdienst seien sichergestellt.
Wo sich die Feuerwehrleute infiziert hatten, war den Angaben zufolge zunächst noch unklar.
Zuvor hatten Medien berichtet.


 
Urteil in Düsseldorf: Maskenverweigerer droht Verkäufer mit Tod - Bewährung !

Ein Maskenverweigerer drohte, den Verkäufer eines Erotik-Shops zu töten.
Jetzt stand er in Düsseldorf vor Gericht.


Ein Maskenverweigerer ist vom Düsseldorfer Amtsgericht wegen Bedrohung und Beleidigung zu fünfeinhalb Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.
Der Mann aus Oberhausen hatte dem Verkäufer in einem Düsseldorfer Erotik-Shop gedroht, ihn totzuschlagen, als dieser ihn und seinen Begleiter auf die Maskenpflicht hinwies und die Polizei rufen wollte.

"Ich habe mich schon ernsthaft bedroht gefühlt und den Hörer, den ich schon in der Hand hielt, wieder auf die Gabel gelegt", sagte der Verkäufer am Mittwoch als Zeuge aus.
Nur drei Tage zuvor hatte der 31-jährige Oberhausener in der Düsseldorfer Altstadt einen Gastronomen und dessen Koch beleidigt und bespuckt.

Haftstrafe gerade noch abgewendet
Der 15-fach vorbestrafte und arbeitslose Angeklagte gab an, sich an die Vorfälle kaum oder gar nicht zu erinnern.
Der Richter betonte, dass dem 31-Jährigen eine Haftstrafe ohne Bewährung nur deshalb erspart geblieben sei, weil er sich bei den Opfern entschuldigt und eine Entzugstherapie begonnen habe.
Die Bewährungszeit beträgt vier Jahre.


 
Corona-Ausbruch mit zwölf Toten im Brandenburger Altenheim: Strafanzeige wegen versuchter Körperverletzung mit Todesfolge !

Das Corona-Drama in einem Seniorenheim in Schorfheide am Werbellinsee hat nun auch strafrechtliche Konsequenzen: Laut Brandenburger Polizei ist eine erste Strafanzeige wegen versuchter Körperverletzung mit Todesfolge eingegangen.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) überprüft laut RBB den Vorwurf.

In dem Heim im Nordwesten Brandenburgs sind nach einem Corona-Ausbruch zwölf Bewohner im Zusammenhang mit einer Ansteckung gestorben.
44 Bewohner und 17 Mitarbeitende sind laut dem Landkreis Barnim positiv auf das Virus getestet worden.
Nach Kreis-Angaben liegt die Impfquote der Mitarbeitenden laut Amtsärztin Heike Zander bei 50 Prozent.
Weitere PCR-Testergebnisse werden bis spätestens Donnerstag erwartet.
Gegen den Leiter des Heims war bereits ein Bußgeldverfahren verhängt worden, weil er nach einem positiven Testergebnis das Heim nochmals betreten hatte.

Bürgermeister Wilhelm Westerkamp forderte eine Impfpflicht für Pflegekräfte.
Zwar sei er dafür, dass das Impfen generell freiwillig bleibe.
Es könne jedoch dort keine Freiwilligkeit geben, wo man andere Menschen gefährde, sagte Westerkamp (Bündnis Schorfheide) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Eine Impfpflicht für Pflegekräfte halte er daher für sinnvoll.
Mit Blick auf das Geschehen in dem Heim sagte Westerkamp: „Ich bin baff und entsetzt.“

Nach Angaben des Kreises wird das Personal in dem Heim seit Bekanntwerden des Ausbruchs täglich auf das Virus getestet.
Das Kabinett hatte am Dienstag eine tägliche Testpflicht für nicht geimpfte oder nicht genesene Pflegekräfte ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 beschlossen.
Dies gelte unabhängig von der Inzidenz auch bei akuten Corona-Ausbrüchen.

Wie viele der erkrankten Bewohner aktuell im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist bislang offen.
Zu Beginn der Ansteckungen seien zwei Bewohner ins Krankenhaus gekommen, sagte Kreissprecher Robert Bachmann.
Die Hausärzte der Bewohner entschieden über die Einweisung.


 
Zeugen beobachten Mann mit Pistole: Festnahme in Halberstadt !

Halberstadt - In einer Halberstädter Straßenbahn haben Zeugen einen Mann mit einer Pistole hantieren sehen - wenig später ist ein 23-Jähriger festgenommen worden.
Der Mann soll am Mittwochnachmittag mit einem bunten Fahrrad und der Waffe in einer Straßenbahn unterwegs gewesen sein, berichtete die Polizei in Halberstadt.

Er soll aus der Bahn ausgestiegen und in Richtung Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber gelaufen sein.
Daraufhin startete die Polizei eine Suche mit Funkstreifenwagen und einem Polizeihubschrauber.

Am frühen Abend wurde der 23-Jährige festgenommen, auch das gesuchte bunte Fahrrad wurde gefunden sowie eine Spielzeugpistole, wie ein Polizeisprecher sagte.
Der Wohnort des Mannes wurde durchsucht.
Ob die Waffe, die Zeugen beobachtet hatte, die Spielzeugwaffe war, sei Gegenstand der Ermittlungen.


 
Weil der Vater der Kinder eine neue Freundin hatte: Erst machte Christiane K. (27) Frühstück, dann ertränkte sie ihre fünf Kinder - Jetzt muss die Mutter lebenslang hinter Gitter !

Christiane K. ist aschfahl und blickt starr vor sich auf den Boden.
Das Wuppertaler Landgericht hat sie soeben als fünffache Mörderin zu lebenslanger Haft verurteilt und die besondere Schwere ihrer Schuld festgestellt.
Die Mordopfer sind fünf ihrer sechs Kinder, sie wurden nur zwischen einem und acht Jahre alt.

Die 28-Jährige hatte sie in Solingen (Nordrhein-Westfalen) mit Medikamenten betäubt und dann in der Badewanne ertränkt oder erstickt.
„Es ist eine Tragödie“, sagt der Vorsitzende Richter Jochen Kötter am Donnerstag in seiner Urteilsbegründung.

Rache und Wut trieb die Mutter zu dieser Tat
Die Erklärung für das „unglaubliche Geschehen“ sei nur schwer nachvollziehbar, räumt er ein.
Es sei eine Mischung aus „Wut, Verzweiflung, Demütigung und Rache“ gewesen, die die Mutter zu dieser Tat getrieben habe - nachdem sie am Morgen des 3. Septembers vergangenen Jahres festgestellt hatte, dass „ihr Lebensentwurf geplatzt“ war.

Auslöser sei ein Foto gewesen, das ihren Ehemann küssend mit seiner neuen Freundin zeigte.
Als sie dieses Bild im Chat-Kanal sah, „nahm das Unglück seinen Lauf“, erklärt der Richter.
„Das Foto erschütterte sie zutiefst.“

Zuvor habe sie ihren Mann immer wieder zur Rückkehr bewegen können, habe ihn eifersüchtig gemacht und mit ihrer „manipulativen“ Art stets Erfolg gehabt.
„Doch dann stellt sie fest: Er entgleitet ihr.
Ihr entgleitet die Kontrolle.
Das kann sie nicht ertragen.“

„Ich kann echt nicht mehr“, schreibt sie ihrer Mutter.
„Man merkt, da baut sich was auf“, so am Donnerstag der Richter.
Die Chat-Protokolle sind das entscheidende Beweismittel.

Bei der Tötung ihrer Kinder habe sie „die sanfte Methode“ gewählt: nach dem Frühstück Wasser in die Badewanne einlaufen lassen, Spielzeug bereitgelegt und den Heizlüfter installiert.
Zuvor hatte sie ihnen teilweise lebensgefährlich hohen Mengen von Medikamenten verabreicht, so dass ihre Gegenwehr geschwächt gewesen sein dürfte.

Dann habe sie Kind für Kind heimtückisch umgebracht, indem sie jedes unter Wasser drückte.
„Man mag es sich nicht ausmalen“, sagt der Richter.
Man könne nur hoffen, dass die Kinder so betäubt waren, dass sie davon nicht mehr viel mitbekamen.

Als die Polizei die Kinder fand, seien diese, das könne man der Mutter nicht absprechen, mit einer gewissen Würde und Empathie gebettet gewesen.
„Sie hatten feuchte Haare und lagen in den Betten, als würden sie schlafen.“

Die Behauptung von Christiane K., ein Fremder sei in ihre Wohnung eingedrungen, habe sie gefesselt, sie zu den Chat-Nachrichten gezwungen und ihre Kinder umgebracht, sei schlicht „Quatsch“.
„Das ist ein ausgedachtes Szenario, das kann einfach so nicht gewesen sein“, betont der Richter.

Er führt eine lange Reihe von Indizien an, die die Version der Mutter nach Überzeugung der Kammer widerlegen.
Die Tötung der Kinder, da ist das Gericht überzeugt, fand in einer größeren Chat-Pause statt.

„Abgrundtiefe Hass“ gegen ihren Vater
Woher der „abgrundtiefe Hass“ gegen ihren Vater rühre, habe sie nicht verraten wollen.
„Was da wirklich vorgefallen ist, da haben wir keinen Einblick bekommen“, sagt Richter Kötter.
Was auch immer geschehen sei, es ändere nichts an der vollen Schuldfähigkeit der Hausfrau, die schon als Schülerin schwanger wurde.
Die Gutachter hätten nicht feststellen können, dass sie eine Störung davongetragen habe, die ihre Schuld mindere.

In der Kindheit der 28-Jährigen habe es durchaus Auffälligkeiten gegeben: Zusammenbrüche in der Schule, Hyperventilieren, Verfolgungsängste.
Die Kammer gehe davon aus, dass die sechsfache Mutter Opfer sexuellen Missbrauchs bis hin zu einer Vergewaltigung geworden sei.
Ob sie auch von ihrem Vater, der wegen Kinderpornografie verurteilt ist, missbraucht wurde, habe dagegen nicht aufgeklärt werden können.

Dem Mobbing und der Missachtung in der Schule entkommt Christiane K. durch ihre frühe Mutterschaft.
Die Großfamilie, die abgegrenzt von allen anderen wie auf einer Insel lebt, wird zu ihrem Lebenskonzept, das auch eine Weile funktioniert habe, sagt Kötter.
Die Kinder hätten sich gut entwickelt, der Haushalt sei von ihr tadellos, ja perfektionistisch geführt worden.

Melina (1), Leonie (2), Sophie (3), Timo (6) und Luca (8) starben dennoch durch die Hand ihrer Mutter.
Die Hausfrau warf sich anschließend im Düsseldorfer Hauptbahnhof vor einen Zug, aber sie überlebte.
Ihr ältester Sohn blieb körperlich unverletzt.
Seine Mutter hatte ihn zur Großmutter an den Niederrhein geschickt.
Um ihn müsse man sich nun sehr viele Sorgen machen, sagt der Richter.

Die Verteidiger kündigen derweil an, gegen das Urteil in Revision zu gehen und vor den Bundesgerichtshof zu ziehen.


 
KZ-Prozess: Sachverständiger sagt zum Angeklagten aus !

Brandenburg/Havel - Im Prozess um die Massentötungen von Häftlingen im Konzentrationslager Sachsenhausen nördlich von Berlin soll heute (10.00 Uhr) der psychiatrische Sachverständige aussagen, der die Verhandlungsfähigkeit des Angeklagten beurteilt hat.
Der Angeklagte, dem die Staatsanwaltschaft als ehemaligem SS-Wachmann Beihilfe zum Mord an Tausenden Lagerinsassen vorwirft, ist bereits 100 Jahre alt.

Von dem Gutachter werden Angaben zur Persönlichkeit des 100-Jährigen erwartet, der im Prozess zu den Vorwürfen weitgehend schweigt.
Am zweiten Prozesstag hatte er allerdings in einer spontanen Äußerung bestritten, überhaupt in Sachsenhausen gewesen zu sein.
Außerdem soll am Freitag noch ein Nebenkläger aus Frankreich gehört werden, der Nachkomme eines im KZ Inhaftierten ist.

Der Prozess vor dem Landgericht Neuruppin wird aus organisatorischen Gründen in einer Sporthalle in Brandenburg/Havel geführt.
Ein Urteil wird nach dem bisherigen Terminplan im Januar erwartet.


 
Urteil im Prozess um Messerattacke in Güstrow erwartet !

Rostock - Im Prozess um eine lebensgefährliche Messerattacke auf einen Mann in Güstrow wird am heutigen Nachmittag (14.00 Uhr) im Landgericht Rostock das Urteil erwartet.
Angeklagt ist ein 23 Jahre alter Mann, der ohne erkennbaren Grund seinem gleichaltrigen Freund 29 Messerstiche versetzt haben soll.
Das Opfer hatte sich nach einem längeren Kampf aus einem Fenster in den Hinterhof retten können und überlebte dank einer Notoperation.

Ursprünglich war der mutmaßliche Täter wegen versuchten Totschlags angeklagt.
Nach dem Verlauf der Hauptverhandlung hatte die Staatsanwaltschaft jedoch auf eine lebenslange Haft wegen versuchten Mordes plädiert.
Der Verteidiger forderte hingegen einen Freispruch für seinen Mandanten.
Der Angeklagte habe in Notwehr gehandelt.


 
Prozess: Ex-CDU-Politiker wegen Schuss auf Mann vor Gericht !

Köln - Ein ehemaliger Kölner Lokalpolitiker der CDU steht ab heute (9.30 Uhr) wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und unerlaubtem Waffenbesitz vor dem Kölner Landgericht.
Der 74-Jährige soll am 30. Dezember 2019 einen damals 20-Jährigen vor seinem Haus zunächst beleidigt, anschließend auf ihn geschossen und ihn an der Schulter verletzt haben.

Laut Anklage soll der 20-Jährige zuvor mit weiteren jungen Männern in der Nähe des Hauses des Angeklagten am Rheinufer Musik gehört, sich lautstark unterhalten und Alkohol getrunken haben.
Hierdurch soll sich der Angeklagte gestört gefühlt haben.
Für die Waffe, mit der er geschossen haben soll, soll der Senior keine waffenrechtliche Erlaubnis besessen haben.

Der Prozess ist mit fünf Verhandlungstagen bis zum 10. Dezember terminiert.


 
Hessen: Verwahrloste Großmutter - Urteil gegen Enkelin erwartet !

Bad Homburg - Im Bad Homburger Amtsgericht wird heute (10.30 Uhr) ein Urteil gegen eine Frau wegen Körperverletzung an ihrer fast 100 Jahre alten Großmutter erwartet.
Die 37-Jährige war die Betreuerin der alten Frau gewesen, soll sich jedoch nicht ausreichend um sie gekümmert haben.

Nach Aussagen von Zeugen lebte die bettlägerige Großmutter in einer verwahrlosten Wohnung in Neu-Anspach, mindestens eine Nacht Ende 2018 soll sie dort alleine verbracht haben.
Zudem soll sie nicht ausreichend mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt worden sein.
Angeklagt ist die Enkelin wegen Körperverletzung durch Unterlassen.

Zum Prozessauftakt hatte sie jegliche Schuld bestritten und angegeben, ihre mittlerweile verstorbene Oma habe aufgrund ihres Alters schlecht gegessen und getrunken.
Sie selbst sei damals depressiv gewesen.
Vor einer möglichen Urteilsverkündung wird das Gericht am Freitag noch mehrere Ärzte vernehmen.


 
Nordrhein-Westfalen: Erste Martinsumzüge in NRW - "Unser Sankt Martin ist geimpft" !

In einigen Städten in Nordrhein-Westfalen gibt es an diesem Wochenende bereits Martinsumzüge - heute zum Beispiel in der Duisburger Innenstadt (16.45 Uhr).

Außer den Laternen benötigen die Teilnehmer dort in diesem Jahr einen 2G-Nachweis.
Das heißt: Sie müssen geimpft oder genesen sein.
Auch der Darsteller von Sankt Martin müsse sich an die Hygieneregeln halten, teilten die Veranstalter mit.

"Unser Sankt Martin ist geimpft", erklärte Siegfried Brandenburg, Veranstalter des Umzugs in Essen.

Die Stadt Dortmund teilte mit, dass sich ihr Sankt Martin im Westfalenpark an die 3G-Regeln halten werde.
Eine Maske müsse der Reiter jedoch nicht über seinen Bart ziehen - das Pferd garantiere ihm bereits den nötigen Abstand zu den Besuchern.

St. Martin ist am kommenden Donnerstag (11. November).
Am Martinstag feiern Christen den Heiligen St. Martin als Schutzpatron der Armen.


 
Trickbetrügerin erneut vor Gericht: 160.000 Euro ergaunert !

Hamburg - Eine mutmaßliche Trickbetrügerin muss sich von heute an erneut vor dem Landgericht Hamburg verantworten.
Die 44-Jährige soll zusammen mit ihrer drei Jahre jüngeren Schwester zwei ältere Frauen in Hamburg um ihre Ersparnisse gebracht haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
Dabei sollen sie sich als Polizistinnen ausgeben haben.

Die Angeklagte wurde bereits im September vergangenen Jahres wegen Betruges und Amtsanmaßung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.
Das Urteil wurde wegen eines Fristversäumnisses aber nicht rechtskräftig.
Der Bundesgerichtshof ordnete die Neuverhandlung an.

Laut Anklage riefen Komplizen der Täterinnen zwei Hamburger Seniorinnen an und drängten sie, der Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen zu helfen.
Die Frauen sollten dafür hohe Beträge von ihren Konten abheben.
Dann holten die vermeintlichen Polizistinnen das Geld ab, insgesamt fast 160.000 Euro.
Die Angeklagte wurde auf dem Weg in die Türkei mit der Beute am Hamburger Flughafen festgenommen.


 
Russen-Krimi in Berlin: Putin-Spion stürzt aus Fenster der Botschaft - tot !

Ein Diplomat stürzt aus dem Fenster der russischen Botschaft.
Metertief.
Er stirbt.
Was klingt wie eine Szene aus einem Hollywood-Agententhriller wurde in Berlin bittere Realität.
Die Umstände des Dramas und die Todesursache sind aber noch völlig unklar.

Wie der Spiegel berichtet, geschah der tödliche Vorfall bereits am 19. Oktober.
Es war 7.20 Uhr morgens, als Objektschützer den russischen Botschaftssekretär auf dem Gehweg vor der dem Gebäudekomplex an der Behrenstraße leblos auffanden.

Sofort seien Rettungskräfte alarmiert worden.
Trotz sofortiger Reanimation sei für den 35-Jährigen aber jede Hilfe zu spät gekommen.
Er starb noch vor Ort.

Diplomat stürzte aus oberstem Stockwerk
Laut dem Nachrichtenmagazin war der Diplomat vermutlich aus dem obersten Stockwerk des Botschaftsgebäudes gestürzt.
Es soll sich um einen getarnten Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB handeln, so der Spiegel.
Laut der offiziellen Diplomatenliste sei er seit Sommer 2019 als Zweiter Botschaftssekretär in Berlin akkreditiert gewesen.

Zudem sei das Opfer mit einem hochrangigen Beamten des FSB verwandt gewesen.
Die Abteilung ist für Terrorismusbekämpfung zuständig und wird von westlichen Nachrichtendiensten mit dem Tiergartenmord in Verbindung gebracht, bei dem im Sommer 2019 ein Exil-Georgier erschossen worden war.

Berliner Staatsanwalt darf nicht ermitteln
Dem Bericht zufolge habe die russische Botschaft einer Obduktion nicht zugestimmt.
Da der Tote Diplomatenstatus besaß, seien der deutschen Staatsanwaltschaft die Hände gebunden.
Es dürfe kein Ermittlungsverfahren durchgeführt werden.
Ob ein Fremdverschulden vorliegt, bleibt daher zunächst völlig offen.

Nach Informationen des Spiegel ist der Leichnam des Diplomaten inzwischen nach Russland überführt worden.
Die russische Botschaft sprach demnach von einem „tragischen Unfall“, der aus „ethischen Gründen“ nicht kommentiert werde.


 
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