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Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Hessen: Kinder vor Kita angefahren - Ermittler gehen von Vorsatz aus !

In Nordhessen ist am Freitag ein Auto in eine Gruppe von Schulkindern gefahren.
Ein Mädchen starb, zwei weitere wurden schwer verletzt.
Jetzt haben die Ermittler in dem Fall neue Erkenntnisse.

Bei dem tödlichen Verkehrsunfall in der nordhessischen Gemeinde Witzenhausen vom Freitag soll der 30-jährige Autofahrer vorsätzlich die Gruppe von Schulkindern erfasst haben.
Aufgrund einer Zeugenaussage und der Bewertung eines Sachverständigen bestehe der dringende Verdacht, dass der Mann eine "aktive Lenkbewegung in Richtung der Grundschüler getätigt und folglich den Tod eines Kinds und die Verletzung mehrerer Kinder vorsätzlich herbeigeführt hat", teilten die Polizei in Eschwege und die Staatsanwaltschaft Kassel am Montag mit.

Der Zeuge befand sich den Angaben zufolge unweit der Kollisionsstelle und lässt das Unfallgeschehen "in einem völlig anderen Licht erscheinen".
Aufgrund der neuen Erkenntnisse nahm die Staatsanwaltschaft Kassel Ermittlungen wegen Heimtückemordes, versuchten Heimtückemordes, vollendeter gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr auf.

Auch Fahrer wurde schwer verletzt
Der Autofahrer hatte am Freitag eine Gruppe von Kindern auf dem Weg zur örtlichen Grundschule erfasst.
Drei Mädchen wurden dabei frontal von dem Wagen getroffen und erlitten schwere und teils lebensgefährliche Verletzungen.
Eine Achtjährige starb in einem Krankenhaus.
Zwei sieben und acht Jahre alte Mädchen wurden schwer verletzt.
Auch der 30-jährige Fahrer aus Witzenhausen, der anschließend noch gegen eine Mauer fuhr, wurde schwer verletzt.

Der Mann wurde am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Es bestehe der Verdacht, dass der 30-Jährige "an einer beträchtlichen psychiatrischen Erkrankung leidet und diese nach derzeitigem Erkenntnisstand ursächlich für den Tatentschluss gewesen sein könnte, erklärten die Behörden.
Hinweise für einen extremistischen oder terroristischen Hintergrund gebe es nicht.


 
Toter Mann im Flieger nach Hamburg - Airline äußert sich !

In einem Flieger aus der Türkei nach Hamburg wurde ein toter Mann entdeckt.
Der Verstorbene war offenbar mit dem Coronavirus infiziert.
Wie ist das möglich?
Nun hat die betroffene Fluggesellschaft auf den Fall reagiert.


Todesfall in der Luft: Im Airbus 320 von Istanbul nach Hamburg ist Ende Oktober ein Mann verstorben.
Er war wohl mit dem Coronavirus infiziert.
Das berichten "Hamburger Abendblatt" und AFP.
Die Maschine landete demnach bereits am 25. Oktober zur Mittagszeit in der Hansestadt.

Der 51-jährige Mann soll drei Stunden zuvor das Flugzeug betreten haben, er starb wohl während des Flugs nach Deutschland.
Der Fall beschäftigt nun Polizei und Gesundheitsamt.
Eine Sprecherin des Gesundheitsamts Hamburg bestätigte: "Es ist zutreffend, dass in der vergangenen Woche ein Passagier während eines Fluges verstarb und bei Ankunft in Hamburg verstorben war."

Jedoch wollte sich das Gesundheitsamt nicht zu einer möglichen Corona-Erkrankung des Verstorbenen äußern – "aus Gründen des Sozialdatenschutzes".

Coronainfizierter Mann eines "natürlichen Todes" gestorben
Wie die Polizei laut Nachrichtenagentur AFP am Montag mitteilte, sei von einer natürlichen Todesursache auszugehen.
Die Hamburger Polizei leitete nach eigenen Angaben ein Todesermittlungsverfahren ein, um ein etwaiges Verbrechen auszuschließen.
Es gebe jedoch keine Hinweise auf Fremdverschulden, es sei von einem natürlichen Tod auszugehen.

Nach Angaben der Beamten wurde bei dem Verstorbenen im Lauf der Untersuchungen eine Corona-Infektion nachgewiesen.
Aus diesem Grund sei auch die Gesundheitsbehörde informiert worden.

Der Mann war gegen Corona geimpft
Nach Informationen des "Abendblattes" habe der gebürtige Russe an mehreren schweren Vorerkrankungen gelitten.
Zuletzt soll er in Schleswig-Holstein gelebt haben.

In einer Stellungnahme vom Montag teilte die Pegasus Airline laut "Mopo" mit, dass der 51-Jährige den Rückflug nur unter vollständiger Einhaltung der Covid19-Bestimmungen zwischen Deutschland und der Türkei habe antreten dürfen – und auch einen vollständigen Impfnachweis vorgelegt habe.
Weiter sei die Airline aber nicht auf den Fall eingegangen.
Sie biete aber ihre Mithilfe bei weiteren Ermittlungen an.

Für Flugreisen gelte aktuell die 3G-Regel: Passagiere müssen einen Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen.

So muss bei Corona-Fällen im Flugzeug gehandelt werden
Gibt es doch einen Corona-Fall an Bord eines Flugzeuges, muss nach Anleitung des Robert Koch-Instituts die betroffene Fluglinie informiert und eine Kontaktnachverfolgung eingeleitet werden.
Diese müsse die Personen einschließen, die in der Maschine in derselben Reihe sowie zwei Reihen vor und hinter dem Infizierten gesessen haben.
Auch der Kontakt mit den Crewmitgliedern müsse geprüft werden.

Die Fluglinie sei verpflichtet, die Kontaktdaten inklusive Ausweis- und Passnummer innerhalb von 24 Stunden zu übermitteln.
Die möglicherweise betroffenen Fluggäste seien dann angewiesen, sich beim für sie zuständigen Gesundheitsamt zu melden.


 
Impfpassfälscher attackiert Apothekerin !

Gefälschter Impfausweis - Apothekerin weist Kunden ab und wird angegriffen.
Ein Mann wollte in Dortmund einen "Impfausweis" digitalisieren lassen.
Die Apothekerin erkannte die Fälschung.
Daraufhin attackierte er die Frau.


In Dortmund hat ein 30-Jähriger eine Apothekerin in der Mallinckrodtstraße angegriffen, nachdem er ihr einen gefälschten Impfausweis vorgelegt hatte.
Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf Körperverletzung und Urkundenfälschung.
Das berichtet die Polizei am Dienstag.

Am Samstagmittag wollte sich der Mann demnach seinen gefälschten Impfausweis digitalisieren lassen.
Die Apothekerin erkannte laut Polizeiangaben mehrere Fälschungen auf dem Dokument.
Daraufhin wies sie den Kunden ab.

Anschließend griff der Mann die Frau an.
"Er wollte an den Impfausweis herankommen, den die Frau in ihrer Hand hielt", so ein Dortmunder Polizeisprecher.
"Und dann hat er ihr den Arm auf den Rücken gedreht."
Die Frau wurde bei dem Angriff nicht verletzt.
Trotzdem: "Auch das ist eine Körperverletzung", so der Sprecher.

Ein Zeuge bemerkte die Tat und konnte die Situation entschärfen.
Der Täter flüchtete, ohne seinen gefälschten Impfausweis mitzunehmen.
Seine Personalien lagen der Polizei somit bereits vor.


 
Gefährlicher Rottweiler-Angriff: Nach übler Beiß-Attacke musste jetzt Frauchen vor Gericht - Das Urteil überrascht !

Wenn die Rottweiler Pluto und Anna von der Leine gelassen wurden, konnte es gefährlich werden: Nach Beiß-Attacken stand nun Frauchen vor Gericht.

Die Frau mit falschen Wimpern tupfte sich die Augen: Jasmin P. (39, Namen geändert) musste sich wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
Ihr Mann (36), der sie zum Prozess begleitete, war auf hundertachtzig.
Allerdings musste er zunächst vor dem Saal warten.
Denn er war als Halter des einen Hundes als Zeuge geladen.

Der erste Vorfall am 21. Oktober 2019 in Köpenick. Jasmin P. wollte mit Pluto und Anna Gassi gehen.
Frauchen zur Richterin: „Ich öffnete gerade den Kofferraum, da ist Pluto ausgebüxt.“
Sie habe den Hund, damals zwei Jahre alt, anleinen wollen.
„Aber ich hatte gerade noch die Macht über Anna.“

„Er trug Maulkorb und kann gar nicht gebissen haben!“
Mit der Leine von Pluto in der einen Hand und der von Anna an der anderen rannte sie hinterher.
Pluto habe allerdings einen Maulkorb getragen – „musste er, weil es das Veterinäramt nach einem Vorfall angeordnet hatte“.

Pluto stürmt auf einen anderen Hund zu, den Herrchen an der Leine hatte.
Gebell und Gebrüll.
Am Ende musste Herrchen mit Wunden am Oberschenkel ins Krankenhaus.

Jasmin P. verteidigte Pluto: „Er trug Maulkorb und kann gar nicht gebissen haben.“
Ihre Version: „Der andere Hund, so ein ganz großer, hat im Getümmel Herrchen erwischt.“
Dass Pluto nicht angeleint war, tue ihr sehr leid.

Mehrere Biss- und Kratzwunden erlitt die Spaziergängerin
Der zweite Vorfall am 13. Januar 2020 am Teltowkanal in Britz.
Diesmal war es Anna, die aggressiv wurde.
Die damals einjährige Hündin griff eine Fußgängerin (45) an, die mit ihrer Mutter (69) unterwegs war.
Erst ein Biss in die Wade, dann in Bauch, Rippen, Arm.
Mehrere Biss- und Kratzwunden erlitt die Spaziergängerin.

Jasmin P.: „Anna hatte bis dahin noch nie einen Menschen angegriffen.“
Jung und voller Energie sei die Hündin gewesen – „an der Leine kann man sie nicht auspowern“.
Deshalb habe sie Anna auf einem Grünstreifen toben lassen.
Und: „Ich hätte sie auf dem Gehweg wieder angeleint.“
Die Richterin: „Es war Ihnen doch bekannt, dass Leinenzwang auch in öffentlichen Grünanlagen herrscht?“
Jasmin P., Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma, leicht schnippisch: „Klar, herrscht doch überall in Berlin Leinenzwang.“

Nach dem Vorfall am Teltowkanal kümmerte sich die Hundehalterin sofort um die Verletzte.
Sie gestand gegenüber der alarmierten Polizei, sie meldete die Beißerei der Versicherung.
Schmerzensgeld wurde gezahlt.
Für die angegriffene Frau war die Sache damit erledigt.

Einen Hund hat Jasmin P. heute nicht mehr
Einen Hund hat Jasmin P. seitdem nicht mehr: „Anna war auch nicht auf mich fixiert.“
Pluto, der ihrem Mann gehörte, erkrankte schwer und starb vor einem Jahr.

Auf den gebissenen Hundehalter wartete die Richterin nun bereits zum zweiten Mal – doch der Zeuge ließ sich nicht blicken.
Gericht, Staatsanwältin und Verteidiger einigten sich schließlich: Dieser Punkt der Anklage kann ohne seine Aussage nicht weiter aufgeklärt werden.
Und Jasmin P. bleibt straffrei: Gegen Zahlung einer Auflage von 2000 Euro wird das Verfahren eingestellt.


 
Nachbarn gequält und erniedrigt - Zum Sterben stießen sie den 39-Jährigen in einen Militärbunker !

Es ist unfassbar, zu welchen Grausamkeiten Menschen in der Lage sind: Ein Mann wurde fast zu Tode gequält, weil eine Frau ihn als Kinderschänder darstellte.
Doch dafür gibt es überhaupt keine Beweise.
Nun haben in dem Prozess um einen mutmaßlichen Akt von Selbstjustiz in Lärz erste Zeugen grausame Details des brutalen Vorfalls geschildert.

„Das Opfer hatte am gesamten Körper Verletzungen, so was habe ich sehr selten gesehen“, sagte ein 48-jähriger Polizist am Dienstag am Landgericht Neubrandenburg.
Eine Zeugin sprach davon, dass der Geschädigte am 1. März 2021 „wie ein Häufchen Elend“ vor ihrem Haus gelegen und um Hilfe gebeten habe.
Der 39-Jährige aus Lärz (Mecklenburgische Seenplatte) hatte sich aus einem alten Bunker befreit und über sechs Kilometer zu den Häusern geschleppt.

Nach der Grillfeier behauptete die Mutter, der Mann habe ihr Kind sexuell missbraucht

Angeklagt sind eine 26-jährige Frau, ihr 47 Jahre alter Ex-Lebensgefährte und zwei jüngere Bekannte.
Sie sollen den 39-jährigen Hausnachbarn am 28. Februar brutal misshandelt, erniedrigt, ihn gequält und zu dem alten Militärgelände entführt haben.
Dort sollen sie ihn zum Sterben in einen Bunkerschacht gestoßen haben.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen versuchten Mord und Freiheitsberaubung vor.
Die Angeklagten schweigen zu den Vorwürfen vor Gericht.

Laut Anklage soll die 26-jährige Mutter nach einer Grillfeier behauptet haben, der 39-Jährige habe ihren sechsjährigen Sohn sexuell missbraucht.
So habe der Junge auffallend oft bei Treffen auf dem Schoß des Mannes gesessen.
Beweise für einen Missbrauch gab es laut Staatsanwaltschaft nicht.
Dem Opfer wurden unter anderem „Tätowierungen“ mit einem Teppichmesser eingeritzt.
Zudem wurde der Mann geschlagen und getreten.
Später sei ihm ein Sack über den Kopf gezogen worden, um ihn zu dem Bunkergelände zu bringen.

Schwerverletzt befreite sich das Opfer und schleppte sich sechs Kilometer weit

Das Opfer konnte sich trotz der Verletzungen befreien und zu dem Haus schleppen.
Nach Vernehmungen hatte der Mann einen der vermummten Peiniger erkannt, wie eine Polizistin erklärte.
Der 23-jährige Angeklagte sei der jetzige Freund der 26-Jährigen.

Der Prozess wird am 9. November fortgesetzt.
Das Opfer soll Anfang Dezember angehört werden.
Urteile stehen frühestens im Februar 2022 an.


 
Hessen: Prozess um Autounfall mit drei Toten vor Abschluss !

Frankfurt/Main - Im Prozess um einen SUV-Unfall mit drei Toten im Main-Taunus-Kreis wird heute voraussichtlich das Urteil gesprochen.
Zuvor werden am Amtsgericht Frankfurt die Plädoyers von Staatsanwaltschaft, Nebenklagevertretern und Verteidigung erwartet.

Seit Anfang Oktober muss sich ein heute 19 Jahre alter Mann wegen dreifacher fahrlässiger Tötung verantworten.
Er hatte laut Anklage im Juli einen schweren SUV-Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit an einen Baum gesetzt.

Seine drei Mitfahrer starben, er selbst wurde nur leicht verletzt.
Ermittlungen zufolge stand er bei der Fahrt unter Cannabis-Einfluss.
(Aktenzeichen 4856 Js 231737/20).


 
Verfahren wegen versuchten Mordes an schlafender Mutter !

Kiel - Wegen versuchten Mordes an ihrer schlafenden Mutter muss sich eine Frau ab heute (9.00 Uhr) vor dem Kieler Landgericht verantworten.
Die 46-Jährige soll ihr Opfer in Kiel am 15. Februar geschlagen und gewürgt haben.

Die Mutter konnte aus der Wohnung fliehen.
Die Beschuldigte befindet sich bereits in einstweiliger Unterbringung.

Für das sogenannte Sicherungsverfahren (Az 598 Js 9254/21) sind bis zum 12. November vier Verhandlungstage angesetzt.
Es ist möglich, dass die 8. Strafkammer einen Unterbringungsbefehl erlässt und die Frau in eine Psychiatrie einweist.


 
Hessen: Frau im Schlaf erstochen - Urteil gegen 41-Jährigen erwartet !

Hanau - Im Prozess gegen einen 41-Jährigen, der eine Frau im Schlaf erstochen haben soll, verkündet das Landgericht Hanau heute voraussichtlich das Urteil.
Die Tat hatte sich im Juli 2020 in Erlensee (Main-Kinzig-Kreis) ereignet.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, die Frau getötet zu haben, um an ihr Auto zu kommen.
Er soll die 47-jährige Pflegerin in deren Wohnung im Schlaf überrascht und sie mit 25 Messerstichen getötet haben.
Zudem sei das Opfer gewürgt worden.

Beide hatten sich über ein Online-******-Portal kennengelernt.
Ziel des Verbrechens sei es gewesen, das Auto der Frau zu rauben, das er später für 4000 Euro verkauft habe.

Mit dem erbeuteten Geld habe der Leiharbeiter seiner Freundin vorgaukeln wollen, er sei ein wohlhabender Mann.
Die Hälfte der Beute soll der 41-Jährige an einem verlängerten Wochenende in Hamburg ausgegeben haben - unter anderem mit einer Übernachtung in einer Hotel-Suite.
In dem seit Juli laufenden Prozess sieht die Staatsanwaltschaft nun mit Habgier, Heimtücke und Raubmord insgesamt drei Mordmerkmale und hat die Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe gefordert.

Außerdem wurde die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld beantragt.
Dies würde bedeuten, dass der Mann nach der Verbüßung von 15 Jahren Gefängnis keine automatische Möglichkeit erhält, um eine vorzeitige Freilassung zu bitten.
Nach 15 Verhandlungstagen hatte der Angeklagte eingeräumt, in der Wohnung der 47-Jährigen gewesen zu sein.
Die Frau habe ihn jedoch aus Eifersucht mit einem Messer angegriffen.
Die Verteidigung des Deutschen hat eine Verurteilung wegen Totschlags im minderschweren Fall beantragt.


 
Schnelltests betrügerisch geordert ? Zwei Männer vor Gericht !

Berlin - Weil sie betrügerisch mehr als 100 000 Corona-Schnelltests bestellt haben sollen, müssen sich zwei Männer ab heute vor dem Berliner Landgericht verantworten.
Die 26- und 28-Jährigen sollen im April und Mai 2021 im großen Stil Corona-Schnelltests geordert, die Ware im Wert von insgesamt rund 400 000 Euro jedoch nach Erhalt - wie von Anfang an geplant - nicht bezahlt haben.

Laut Ermittlungen sollen die Männer bei der Bestellung teilweise falsche Personalien genutzt haben.
Die Anklage lautet auf gewerbsmäßigen Betrug und gewerbsmäßiges Gebrauchen von falschen amtlichen Ausweisen.
Sechs Prozesstage sind terminiert.


 
Zwölf Verdächtige nach Vergewaltigung einer 15-Jährigen !

Hamburger Stadtpark - Männergruppe vergewaltigt 15-Jährige – nun zwölf Verdächtige.

Seit mehr als einem Jahr ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft im Fall einer Gruppenvergewaltigung in Hamburg.
Die Beschuldigten sollen auch gefilmt haben, wie sie das Mädchen missbrauchten.

Im Fall einer Gruppenvergewaltigung in Hamburg gibt es neue Details: Im September vergangenen Jahres war im Stadtpark der Hansestadt eine 15-Jährige von einer Männergruppe mehrfach vergewaltigt und misshandelt worden.

Eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft bestätigte nun, dass in dem Fall mittlerweile gegen zwölf Beschuldigte ermittelt werde.
Anfangs war noch von fünf Tatverdächtigen die Rede gewesen.
Die Gruppe der Verdächtigen soll zwischen 17 und 21 Jahren alt sein.
Einer der Beschuldigten saß laut der Sprecherin zwischenzeitlich auch in Untersuchungshaft, kam dann jedoch wieder auf freien Fuß.

Bei der Tat Mitte September vergangenen Jahres war das Mädchen nach einer Geburtstagsfeier angetrunken durch den Stadtpark gelaufen, nachdem sie den Anschluss an ihre Gruppe von Freunden verloren hatte.
Dort soll sie dann von einer Männergruppe, darunter laut Informationen des "Hamburger Abendblatts" auch zwei Zwillinge, in einen Busch gezogen und mehrfach missbraucht worden sein.

Spermaspuren am Tatort
Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch zudem, dass die Tat laut Zeugen auch gefilmt worden sei.
Daher habe man im Rahmen der Ermittlungen auch Wohnungen der Beschuldigten durchsucht.
Laut dem "Abendblatt" konnten die Ermittler Spermaspuren, die am Tatort gefunden worden waren, mittlerweile neun Tatverdächtigen zuordnen.

Die Ermittlungen gegen die Beschuldigten seien, so die Sprecherin, "weitgehend abgeschlossen".
Man wolle "zeitnah" entscheiden, ob man gegen die Tatverdächtigen Anklage erheben wolle.


 
Hamburg: Stromrechnung führt zu versteckter Marihuana-Plantage !

Eine überhöhte Stromrechnung ist dem Betreiber einer professionellen Marihuana-Plantage in Hamburg zum Verhängnis geworden.
Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wunderte sich der Besitzer des Mietshauses im Stadtteil Hamm über einen Mehrverbrauch von Strom in Höhe von rund 2000 Euro.
Als der 48-Jährige nachforschte, fand er ein Stromkabel, das zu einem ihm unbekannten Raum führte, der mit einer Stahltür gesichert war - und der in keinem Grundriss verzeichnet und offensichtlich nachträglich errichtet worden war.

Am Dienstagmorgen rief der Mann die Polizei.
Die Beamten stießen nach Öffnung der Tür auf eine professionelle Marihuana-Plantage mit 154 Pflanzen.
Auch vier Kilogramm getrocknetes Marihuana wurde sichergestellt.
Schnell fanden die Ermittler den 36 Jahre alten mutmaßlichen Betreiber der Plantage, der in dem Haus wohnt.
Die Ermittlungen dauern nach Polizeiangaben an.


 
Polizei fahndet mit Bild: Unbekannter will Mann aus fahrender S-Bahn schubsen !

Versuchtes Tötungsdelikt in Berlin: Ein Unbekannter soll versucht haben, einen 61-Jährigen aus der Bahn zu stoßen.
Zuvor habe er auf das Opfer eingeschlagen.

Die Polizei in Berlin sucht mit einem Phantombild nach einem Mann.
Er soll am 19. August versucht haben, einen Gast aus der fahrenden S1 zu schubsen.

Wie die Polizei mitteilt, soll der Tatverdächtige sein Opfer in der S-Bahn, die in Richtung Frohnau fuhr, zunächst mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben.
Der 61-Jährige wollte daraufhin wohl die Notbremse betätigen, öffnete aber versehentlich die Notentriegelung der Tür.

Mann und Begleiterin gesucht
Daraufhin soll der Unbekannte den 61-Jährigen gewürgt und versucht haben, ihn aus der Bahn zu stoßen.
Nur mithilfe eines Zeugen konnte das Opfer das verhindern.
Der Gesuchte soll in Begleitung einer Frau gewesen sein und führte den Angaben zufolge zwei Hunde mit sich.

Der Tatverdächtige ist laut Polizei circa 30 Jahre alt und 1,75 bis 1,80 Meter groß.
Er hat eine kräftige und muskulöse Statur sowie dunkelblondes, kurzes Haar. Möglicherweise trägt er den Spitznamen "Basti".
Seine Begleiterin war circa 30 Jahre alt und 1,65 bis 1,70 Meter groß. Sie hatte den Angaben zufolge glattes, langes und rot oder rosa gefärbtes Haar.


 
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