Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Ersthelfer reagierten couragiert: Junger Mann aus See gezogen - Lebensgefahr !

Im Bremer Achterdieksee sind dieses Jahr schon zwei Menschen ertrunken.
Jetzt schwebt erneut ein junger Mann in Lebensgefahr.

Ersthelfer haben am Mittwochabend einen leblosen Mann aus dem Achterdieksee in Bremen gezogen.
Der 24-Jährige wurde am Ufer reanimiert und vom Rettungsdienst unter Beatmung in ein Krankenhaus gebracht.

"​Er hat auf die Reanimation angeschlagen und kam mit eigenem Puls ins Krankenhaus", sagte ein Feuerwehrsprecher.
Trotzdem schwebe der Mann in akuter Lebensgefahr.
Laut des Ärztlichen Leiters des Rettungsdienstes habe er "keine sehr guten Prognosen".

Gegen 18 Uhr hatte eine Zeugin den Mann leblos an der Wasseroberfläche treiben gesehen.
Zwei Ersthelfer reagierten laut Feuerwehr schnell und couragiert.
Sie hätten den Bewusstlosen "beherzt aus dem Wasser gezogen" und dann mit der Reanimation begonnen.

Umstände des Vorfalls sind unklar
Laut Polizei ist noch unklar, wieso der Mann unterging und wie lange er unter Wasser war.
Bei der Unglücksstelle handelt es sich um keinen ausgewiesenen Badestrand und eine laut Feuerwehrsprecher "schwierige Badestelle", an der man nicht einfach ins Wasser gelangt.

Taucher der Feuerwehr, mehrere Rettungswagen und Notärzte sowie die Polizei waren vor Ort.
Die Beamten sperrten den Bereich weiträumig ab.

Im Achterdieksee ist es dieses Jahr bereits zu zwei tödlichen Badeunfällen gekommen.
Im Juni starben innerhalb weniger Tage zuerst ein 15-Jähriger und dann ein 21-Jähriger.


 
Raser fährt Frau bei mutmaßlichem Autorennen an: Prozess !

Würzburg - Nach einem mutmaßlich illegalen Autorennen in Würzburg muss sich von heute an ein 22-Jähriger wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht der Mainstadt verantworten.
Der Mann soll sich am 1. Dezember 2019 in Würzburg mit einem Kontrahenten ein Autorennen geliefert haben.

Dabei erfasste er eine gehörlose Fußgängerin, die mit ihrem Hund bei Grün die Straße überquerte und leicht verletzt wurde.
Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte dabei den Tod der 44-Jährigen billigend in Kauf genommen.

Dem Deutschen wird auch vorgeworfen, über eine rote Ampel gerast zu sein.
Den Ermittlungen zufolge soll er zuvor die PS-starke Limousine gemietet haben.
An dem illegalen Autorennen soll ein zweiter Raser beteiligt gewesen sein, der bisher nicht ausfindig gemacht werden konnte.


 
Heimleiter nach Impfschwindel in Pflegeheim nicht bestraft !

Schwandorf - Nach einem Impfschwindel in einem Oberpfälzer Pflegeheim werden der Heimleiter und eine weitere leitende Person nicht sanktioniert.
Das Landratsamt Schwandorf teilte am Donnerstag mit, dass die Heimaufsicht von ordnungsrechtlichen Maßnahmen absehe.
Ein Beschäftigungsverbot für den Heimleiter sei unverhältnismäßig.

In dem Schwandorfer Heim waren im Januar zu Beginn der Corona-Impfkampagne 20 Angehörige von Mitarbeitern geimpft worden - obwohl diese Personen noch kein Recht auf eine Schutzimpfung hatten.
Der Schwindel war aufgefallen, weil das Impfteam nachträglich viele identische Familiennamen bei den Geimpften feststellte.

Die Staatsanwaltschaft hatte den Vorfall geprüft, die Ermittlungen aber eingestellt.
Nach Ansicht der Anklagebehörde handelte es sich nicht um einen Betrugsfall, sondern eher um eine moralische Frage.

Nach Angaben der Kreisbehörde hatte das Leitungspersonal bei der Untersuchung des Falls widersprüchliche Angaben gemacht.
Es wurde aber auch betont, dass die Heimbewohner durch die unzulässigen Impfungen keine Nachteile gehabt hätten, weil alle Pflegebedürftigen geimpft worden seien.
Außerdem leite der Pflegeheimchef seine Einrichtung mit 178 Bewohnern seit Jahren ohne Beanstandungen.

Das ist kein Einzelfall in Schwandorf. Anfang des Jahres gab es in ganz Deutschland Berichte über Vordrängler bei den Impfungen.
Auch Kommunalpolitiker hatten sich frühzeitig impfen lassen, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren.


 
IAA in München: Proteste eskalieren - Polizei setzt Schlagstöcke ein !

Eskalation bei den Protesten gegen die Automesse: Am Vormittag gerieten 100 Demonstranten mit der Polizei aneinander.
Auch ein Haus wurde besetzt.

Am Rande einer Kundgebung von Klimaschutzaktivisten gegen die Automesse IAA Mobility in München ist es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen.
Ein Polizeisprecher sagte, etwa 100 Demonstranten hätten am Freitagvormittag versucht, eine Polizeiabsperrung an der Theresienwiese zu durchbrechen.

Um das zu verhindern, hätten die Beamten auch Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt.
Aktivisten hatten am Dienstag an mehreren Autobahnen im Raum München Banner angebracht und sich an einigen Brücken abgeseilt.
Fernstraßen mussten deswegen vorübergehend gesperrt werden.

Pfefferspray im Einsatz
Außerdem haben Aktivisten nach eigenen Angaben mindestens ein Haus besetzt.
Man wolle dort einen "Open Space for Future" als Kontrapunkt setzen zu den von der IAA genutzten Ausstellungsflächen (Open Spaces) im Stadtgebiet, hieß es vom Aktionsbündnis "No Future for IAA".
Die Polizei äußerte sich zu der Besetzung zunächst nicht.
Aus Dachfenstern des Gebäudes wurden am Freitag Fahnen des Aktionsbündnisses geschwenkt.

Zentrum der Aktion ist ein Haus in der Karlstraße.
Die Aktivisten wollen es längerfristig besetzen.
Sie fordern, es für "selbstorganisierte klimapolitische Gruppen und andere Initiativen als Ort der Vernetzung und Organisierung" zur Verfügung zu stellen.
Ihnen zufolge steht das Gebäude leer.
Bei der Aktion gab es Auseinandersetzungen der Aktivisten mit der Polizei, wie ein dpa-Reporter beobachtete.

Weitere Blockaden und Störaktionen bei der IAA sind angekündigt.
Ein Polizeisprecher sagte, dass man gegen Straftaten konsequent vorgehen werde.
Polizeiabsperrungen hätten nicht bloß "Empfehlungscharakter".


 
Autohaus mit Waffe überfallen: Geschäftsinhaber gefesselt - Polizei sucht Männer !

Nach dem Überfall auf ein Autohaus in Oberhausen sucht die Polizei mit einem Phantombild nach einem der Tatverdächtigen.
Er soll den Geschäftsinhaber mit einer Waffe bedroht haben.

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In Oberhausen sucht die Polizei nach zwei Männern, die bewaffnet ein Autohaus überfallen haben sollen.
Zu der Tat kam es nach Polizeiangaben am 6. Juli 2021 gegen 10 Uhr auf der Buschhausener Straße.

Der Geschäftsinhaber soll an diesem Tag von den Männern mit einer Schusswaffe bedroht, mit Kabelbindern gefesselt und zur Öffnung des Tresors gezwungen worden sein.
Die Tatverdächtigen entwendeten Geld und eine hochwertige Armbanduhr.

Tatverdächtigen sprachen gebrochenes Deutsch
Von einem der Tatverdächtigen hat die Polizei nun ein Phantombild veröffentlicht.
Es soll sich um die Person handeln, die die Schusswaffe bei sich führte.
Er soll circa 1,70 Meter groß und 30 bis 35 Jahre alt gewesen sein.
Zum Tatzeitpunkt trug er laut Polizei dunkle Freizeitkleidung.

Beide Männer sprachen nach Angaben des Opfers gebrochenes Deutsch, einer mit osteuropäischem, der andere mit türkischem Akzent.


 
Pflegerin bestiehlt hochbetagte Heimbewohner: Bewährung !

Hamburg - Wegen mehrerer Diebstähle und Betrügereien bei hochbetagten Bewohnern eines Seniorenheims hat das Amtsgericht Hamburg eine Mitarbeiterin der Einrichtung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.
Gegen die 36-Jährige sei am Freitag zudem ein vierjähriges Berufsverbot als Kranken- und Altenpflegerin verhängt worden, teilte eine Gerichtssprecherin mit.

Das Gericht sprach die Angeklagte wegen Computerbetrugs in acht Fällen, Diebstahls in drei Fällen und zweifachen Betruges schuldig.
5100 Euro, die die Pflegerin nach Überzeugung des Gerichts erbeutet hatte, wurden eingezogen (Az. 242a Ds 180/21).

Laut Anklage entwendete die 36-Jährige EC-Karten und Sparbücher von Bewohnern des Senioren- und Pflegeheims im Stadtteil Rahlstedt.
Dadurch gelangte sie auch an Daten, um Geld abzuheben.

Im September vergangenen Jahres nahm sie sich die Handtasche einer über 90-Jährigen samt Brieftasche und setzte deren EC-Karte anschließend für acht Geldabhebungen ein.
Auf diese Weise habe die Angeklagte 5100 Euro erbeutet.

Im November 2020 verschaffte sich die 36-Jährige den Angaben zufolge unbemerkt die EC-Karte einer Bewohnerin, die wenig später starb, und buchte mit den Daten einen Flug im Internet für rund 780 Euro.


 
Denkmalgeschütztes Wohnhaus in Augsburg in Flammen !

Augsburg - Der Brand eines denkmalgeschützten Wohnhauses in Augsburg hat einen Schaden von mehreren 100.000 Euro angerichtet.
Die Einsatzkräfte wurden am späten Freitagnachmittag zu dem in Flammen stehenden Dachgeschoss gerufen.

Drei Menschen wurden in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte.
Den ganzen Abend löschten die Feuerwehrkräfte unter anderem mit Drehleiterfahrzeugen; "mehrere Dutzend Atemschutzgeräteträger" waren im Gebäude.
Anwohner des gesamten Stadtgebietes waren wegen der starken Rauchentwicklung gebeten, Fenster und Türen zu schließen.


 
Nächtliche Schüsse im Mietshaus: 22-Jähriger verletzt - Vermutlich Eifersuchtstat !

Kiel - Nach Schüssen auf einen 22-Jährigen in Kiel befindet sich der Tatverdächtige weiter auf der Flucht.
Es handelt sich um einen 44-Jährigen, der zuletzt in Kiel lebte, wie Polizei und Staatsanwaltschaft heute mitteilten.
Gegen den Mann erließ das Kieler Amtsgericht mittlerweile Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags.

Die Fahndung läuft unter Hochdruck weiter, sagte ein Polizeisprecher.
Das Opfer wurde nach Polizeiangaben schwer verletzt, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.
Der Mann wird im Krankenhaus behandelt.
Die Polizei geht davon aus, dass die Tat persönliche Gründe hatte.

Gestern, am frühen Morgen gegen 3 Uhr wurde in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Gaarden auf den 22-Jährigen geschossen.
Wie eine Lokalzeitung berichtet, könnte es sich beim mutmaßlichen Täter um den Ex-Freund einer Hausbewohnerin handeln.
Ein Polizeisprecher wollte sich dazu nicht äußern.


 
Angeklagter geht stiften: 28-Jähriger springt aus Fenster des Gerichtssaals

Tübingen - Ein Angeklagter ist bei einem Prozesstermin gestern Mittag aus dem Tübinger Landgericht geflohen.

Gegen 13.30 Uhr sprang er aus einem Fenster des Gerichtssaals auf ein geparktes Auto und rannte davon.
Mit zahlreichen Streifenwagen und einem Hubschrauber wurde sofort nach dem Flüchtigen gefahndet – ohne Erfolg.

Der 28-Jährige musste sich unter anderem wegen des Verdachts des Raubes vor einer Großen Jugendkammer des Gerichts verantworten.
Vor der Verhandlung hatte er in Untersuchungshaft gesessen.



 
Bayern: Schnaps im Wert von Tausenden Euro gestohlen !

Forchheim - Spirituosen im Wert von mehr als 5000 Euro hat ein Jugendlicher in einem Supermarkt in Forchheim erbeutet.
Was mit dem Diebesgut des 17-Jährigen danach geschah, war zunächst unklar, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Durch Aufnahmen von Überwachungskameras fanden die Ermittler außerdem heraus, dass der Jugendliche auch in Kaiserslautern Schnaps für Tausende Euro in einem Supermarkt gestohlen hatte.

Der Diebstahl in Forchheim hatte sich demnach bereits im Laufe der Woche ereignet und war erst durch eine Bestandsaufnahme im Markt am Mittwoch aufgefallen.
Durch einen Hinweis der Marktleitung wurden die Polizisten dann auf den ähnlichen Diebstahl in Kaiserslautern aufmerksam.

Wie die Polizei mitteilte, ist die Identität des 17-Jährigen, der in einer Jugendhilfe-Wohngruppe lebt, bekannt.
Nach ihm werde nun gefahndet.


 
Freudenstadt: Leiche in Waldstück entdeckt - Verbrechen vermutet !

Der Fund einer Leiche gibt der Polizei im baden-württembergischen Freudenstadt Rätsel auf.
Ermittler bitten die Bevölkerung um Hinweise.

Eine unidentifizierte Leiche ist in einem Wald in Freudenstadt (Baden-Württemberg) entdeckt worden.
Aufgrund der Umstände geht die Polizei Pforzheim von einem Gewaltverbrechen aus, hieß es in einer Pressemitteilung.
Der Leichnam sei demnach an der Bundesstraße 8, etwa 800 Meter nach Kniebis in Richtung Freudenstadt in Höhe einer Parkbucht gefunden worden.

Die Polizei ermittle nun zu den Hintergründen der mutmaßlichen Tat sowie der Identität der toten Person.
Das Geschlecht wurde nicht genannt.
Mit weiteren Details ist der Nachrichtenagentur dpa zufolge erst Anfang der Woche zu rechnen.
Mögliche Zeugen sind aufgerufen, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.


 
Hamburg: Mann (19) ersticht 57-Jährigen und verletzt dessen Sohn !

Ein Mann soll in Hamburg einen 57-Jährigen erstochen und dessen 28-jährigen Sohn schwer verletzt haben.
Der Sohn geriet nach ersten Erkenntnissen in der Nacht zum Sonntag mit einem 19-Jährigen in Streit, wie die Polizei Hamburg mitteilte.
Der 28-Jährige und sein Vater wurden bei der Auseinandersetzung mit Messerstichen im Oberkörper verletzt.
Der 57-Jährige starb noch am Tatort.

Sohn wurde notoperiert
Der Sohn wurde mit lebensgefährlichen Stichverletzungen ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert.
Lebensgefahr bestand den Angaben zufolge nicht mehr.

Im Zuge der Ermittlungen geriet der 19-Jährige in den Fokus.
Er wurde am frühen Sonntagmorgen in seiner Hamburger Wohnung vorläufig festgenommen.
Die Hintergründe der Tat waren zunächst noch unklar.
Die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission ermitteln.


 
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