Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Betrunkener sucht Auto und meldet mutmaßlichen Diebstahl !

Auf der Suche nach seinem Auto ist ein Betrunkener in Hattingen bei der Polizei vorstellig geworden.
Er wolle den Diebstahl seines Wagens melden, gab er laut Polizeimitteilung von Mittwoch auf der Wache an.

Er habe nur kurz geparkt, sei in einer Bäckerei gewesen und nun sei das Auto gestohlen.

Bereits bei der Anzeigenaufnahme am Dienstag sei ein seltsames Verhalten des 49-jährigen Mannes aus Bochum aufgefallen: Er habe sich nicht an sein Kennzeichen erinnern können, weder eine klare Aussprache noch einen sicheren Stand gehabt.
Als die Polizisten schließlich feststellten, dass das Auto ordnungsgemäß am angegebenen Ort stand, machten sie einen Alkoholtest.

Dieser habe einen Wert von über zwei Promille ergeben.
Nun geht die Polizei dem Verdacht nach, dass der Mann sein Auto bereits unter Alkoholeinfluss zu dem Parkplatz gefahren hat.


 
Euskirchen: Trinkwasser nur abgekocht nutzen - Krankheitserreger ?

Nach der Hochwasserkatastrophe sollte das Trinkwasser in Euskirchen wegen mikrobiologischer Veränderungen derzeit nur abgekocht getrunken werden.
Die Abweichungen seien in aktuellen Proben im Bereich des Wasserversorgungsverbandes Euskirchen-Swisttal (WES) festgestellt worden, teilte die Stadt auf ihrer Internetseite mit.
Betroffen seien alle Euskirchener Ortsteile außer Frauenberg, Oberwichterich, Elsig, Wißkirchen und Euenheim.

Bei mikrobiologischen Abweichungen von der Trinkwasserverordnung kann es um Krankheitserreger in zu großen Konzentrationen gehen.

"Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen", hieß es.
Die von Kaffeemaschinen entwickelte Temperatur sei dafür nicht ausreichend.
Und: "Sollte keine Möglichkeit zum Abkochen bestehen, wenden Sie sich bitte an die zentralen Trinkwasserstellen in den Ortsteilen der Stadt Euskirchen."


 
Prozess gegen Mann wegen Mordes an 63-Jähriger beginnt !

Trier - Er soll eine 63-Jährige in Trier erschlagen haben, um sie auszurauben: Wegen Mordes aus Habgier muss sich ein 32 Jahre alter Mann von heute an vor dem Landgericht Trier verantworten.
Der Angeklagte aus Eritrea, der aufgrund einer DNA-Spur am Tatort ermittelt werden konnte, soll die Frau aus dem Trierer Obdachlosenmilieu gekannt haben, in dem beide verkehrten.
Er konnte wenige Tage nach der mutmaßlichen Tat Mitte Januar verhaftet werden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der 32-Jährige und das Opfer am Tatabend nahe einer Obdachlosenunterkunft zusammen Alkohol getrunken hatten.
Nach einer gewissen Zeit habe der Mann dann den Entschluss gefasst, die Frau auszurauben.
Er habe ihr mit einem bislang nicht bekannten Tatwerkzeug auf den Kopf geschlagen und ihr "schwerste Schädelverletzungen" zugefügt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Dann sei er mit einem geringen Geldbetrag geflüchtet.

Die Frau starb in der Nacht zum 14. Januar an den Verletzungen und an Unterkühlung.
Ihre Leiche war zwischen Baucontainern gefunden worden.
Der 32-Jährige ist unter anderem wegen Körperverletzung vorbestraft.
Der Prozess ist bis Ende August terminiert.


 
Senioren mit falschen Rechnungen betrogen ? Gerichtsprozess !

Berlin - Weil er ältere Menschen als angeblicher Lieferant von Getränken betrogen haben soll, muss sich ein 38-Jähriger von heute an (9.15 Uhr) vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten verantworten.
Dem Mann werden Taten zwischen 2015 und 2020 zur Last gelegt.

Er soll Geschädigte jeweils in ihrer Wohnung aufgesucht und zur Bezahlung von Rechnungen aus angeblichen Verträgen über Getränkelieferungen veranlasst haben.
In einem Fall seien es rund 18.000 Euro gewesen.

Zudem wird dem 38-Jährigen vorgeworfen, Überweisungsträger gefälscht und versucht zu haben, Banken zur Überweisung von Geld zu veranlassen.
Fünf Prozesstage sind geplant.


 
Urteil um lebensgefährliche Messerattacke erwartet !

Frankfurt/Main - Im Prozess um eine lebensgefährliche Messerattacke vor einem Fitness-Studio im Frankfurter Bahnhofsviertel wird heute das Urteil am Landgericht Frankfurt erwartet.
Der wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung angeklagte 23-Jährige aus Gambia soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft siebeneinhalb Jahre in Haft.

Der Verteidiger beantragte fünf Jahre Haft wegen gefährlicher Körperverletzung.
Ohne ersichtlichen Grund hatte der Mann einen 26-Jährigen im Oktober vergangenen Jahres an Magen und Darm schwer verletzt.

Ein zufällig aus dem Studio kommender pensionierter Oberarzt konnte dem Mann das Leben retten.


 
Baden-Württemberg: Prozess um illegales Waffenlager beginnt !

Warum hortet ein Mann zahlreiche Waffen in seiner Wohnung und baut einen Sprengsatz?
Ein Prozess in Tübingen soll Antworten auf diese Frage finden.


Tübingen - Ein Mann soll in seiner Wohnung in Wildberg (Kreis Calw) ein Waffenlager aufgebaut haben.
Der 36-Jährige muss sich deswegen zusammen mit drei mutmaßlichen Komplizen von heute an vor dem Tübinger Landgericht verantworten.
Der Hauptangeklagte soll neben Waffen und Munition auch einen selbstgebauten Sprengsatz sowie Chemikalien für die Herstellung weiterer Sprengsätze an mehreren Orten im Landkreis Calw gelagert haben.
Die Polizei fand die Waffen, darunter auch Kriegswaffen, bereits im August vergangenen Jahres in der Wohnung des Angeklagten.
Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft wirft seiner 24 Jahre alten Lebensgefährtin vor, zumindest teilweise von den Waffen gewusst zu haben.
Gemeinsam mit zwei Männern (43 und 48 Jahre alt) soll sie nach der Festnahme ihres Partners einen Teil der Waffen in ein neues Versteck in Ostelsheim (Landkreis Calw) gebracht haben, damit die Polizei sie nicht findet.
Der 48-Jährige wird verdächtigt, weitere Waffen in Magstadt (Landkreis Böblingen) versteckt zu haben.


 
Eilmeldung: Wegen Sicherheitslücke - Apotheken stoppen Ausstellung von Impfzertifikaten !

IT-Spezialisten haben eine gravierende Sicherheitslücke im System zur Ausstellung von Impfzertifikaten entdeckt.
Der Apothekerverband hat deshalb die Ausstellung von Impfpässen gestoppt.

Apotheken in ganz Deutschland können seit Mittwoch keine Corona-Impfzertifikate mehr ausstellen.
Der Deutsche Apothekerverband (DAV) teilte am Donnerstag mit, dass die Ausstellung von Zertifikaten in Rücksprache mit dem Bundesgesundheitsministerium gestoppt worden sei.

Dem "Handelsblatt" war es demnach gelungen, "mithilfe von professionell gefälschten Dokumenten" auf dem DAV-Server einen Gastzugang für einen nicht existierenden Apothekeninhaber zu erzeugen, mit dem dann zwei Impfzertifikate ausgestellt worden seien.
Aktuell würden deshalb die angemeldeten Betriebsstätten einer Überprüfung unterzogen.
Doch gebe es bislang keine Hinweise auf andere unberechtigte Zugänge.

IT-Spezialisten legen Schwachstelle offen
Das "Handelsblatt" teilte auf Anfrage mit, es sei richtig, dass das Blatt eine gravierende Sicherheitslücke bei der Erstellung digitaler Impfnachweise aufgedeckt habe.
"Jedoch hat nicht das "Handelsblatt" selbst sich einen Zugang zum System verschafft; zwei IT-Sicherheitsspezialisten haben die Schwachstelle offengelegt und damit demonstriert, dass es bei dem Portal deutliche Mängel gibt", erklärte eine Verlagssprecherin.

Wann die Apotheken wieder Impfzertifikate ausstellen können, steht nach Angaben des DAV noch nicht fest.
Es sei aber davon auszugehen, dass die über 25 Millionen Impfzertifikate, die bisher ausgestellt worden seien, alle von rechtmäßig registrierten Apotheken stammen.


 
Zollfahnder finden illegale Kriegswaffen und "Ghost Guns" !

In der Wohnung eines 36-Jährigen in Köln haben Zollfahnder bei einer Durchsuchung illegale Waffen, Waffenteile und Zubehör entdeckt.
Sichergestellt wurden vergangene Woche unter anderem zwei vollautomatische Sturmgewehre und zwei "Ghost Guns", selbst zusammengebaute Schusswaffen ohne Seriennummern, wie das Zollfahndungsamt Essen am Donnerstag mitteilte.

Anlass war eine Postsendung an den Mann mit einer Laserzieleinrichtung aus China.
Zöllner hatten sie am Frankfurter Flughafen entdeckt.

Der Mann gab an, dass die bei ihm gefundenen illegalen Waffen Eigentum seines Vaters seien.
Daraufhin wurde auch die Wohnung des 72-Jährigen in Moers durchsucht.
Die Ermittler fanden dort ebenfalls mehrere Waffen, Waffenteile und Zubehör.

Beide Männer sind jetzt verdächtig, gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben.
Die Ermittlungen dauerten an.


 
Zwei Schwerstverletzte bei "Familienstreit" in Siegen !

Zwei Männer haben bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Siegen schwerste Verletzungen erlitten.
Der 39-Jährige und der 43-Jährige seien inzwischen außer Lebensgefahr, berichtete die Polizei am Donnerstag.

Die Beamten seien in der Nacht wegen eines "Familienstreits" gerufen worden.
Einer der beiden Männer sei trotz seiner schweren Verletzung noch zusammen mit einer weiteren Person in einem Fahrzeug geflüchtet.

Die beiden wurden kurz darauf gefasst, der Wagen und zwei Messer sichergestellt.
Die Mordkommission in Hagen hat die Ermittlungen übernommen.
Weitere Details nannten die Ermittler zunächst nicht.


 
26-jährige Mutter wurde ermordet: Nach Leichenfund im Nazi-Bunker - WER ist der Mörder von Oranienburg ? Polizei sucht Zeugen !

Ermittler hatten es aufgrund der äußeren Verletzungen bereits vermutet – eine Obduktion hat den schrecklichen Verdacht nun bestätigt: Die 26-jährige Vermisste, die tot in einem ehemaligen Nazi-Bunker in einem Waldstück bei Oranienburg gefunden wurde, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Neuruppin getötet worden.
Die Ermittler gehen nicht von einem Sexualdelikt aus.

„Für eine Vergewaltigung haben wir keine Spuren gefunden“, sagte Sprecher Torsten Sauermann.
Dem Ergebnis der Untersuchungen zufolge starb die junge Frau kurz nach ihrem Verschwinden.

Eine Familienangehörige hatte die 26-jährige Oranienburgerin am Sonnabend als vermisst gemeldet.
Am Donnerstag war die junge Mutter zuletzt am Bahnhof Oranienburg gesehen worden.
Ihr Fahrrad, mit dem sie an dem Tag unterwegs gewesen sein soll, fanden die Ermittler in der Nähe des Fernmeldebunkers Karo-Ass aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Besucher der Anlage im Wald hatten die Leiche am Montagabend in den alten Gemäuern entdeckt und die Polizei alarmiert.

Nach dem Täter, der die Frau ermordet hat, wird weiter gesucht

Die Polizei sucht weiter nach einem Täter.
Die Ergebnisse der Spurensicherung werden ausgewertet, Befragungen finden statt, wie Sauermann weiter sagte.
Die Polizei bittet Zeugen, die die Frau nach ihrem Verschwinden am Donnerstag noch gesehen haben oder denen Besonderheiten nahe der Bunkeranlage bei Friedrichsthal aufgefallen sind, sich bei der Polizei zu melden.

In den sozialen Medien gibt es zahlreiche Beileidsbekundungen.
Freunde, Bekannte und Familienangehörige sollen nun erneut befragt werden.
Die Ermittler der Mordkommission versuchen so herauszufinden, ob sich die junge Frau mit jemandem treffen wollte oder jemanden kennengelernt hatte.
Auch ihr Facebook-Profil sowie ihre Handydaten könnten darüber Aufschluss geben, heißt es aus Polizeikreisen.


 
Sachsen-Anhalt: Mann (31) zündet Seniorin (68) auf Friedhof an Psychiatrie !

Opfer mit dem Helikopter in die Klinik.

Es müssen grausame Momente gewesen sein, die sich am Mittwoch in Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt ereignet haben.
Ein 31 Jahre alter Mann griff ohne Vorwarnung auf dem Friedhof im Ortsteil Pretzsch zwar Frauen an, eine von ihnen steckte er in Brand.
Der Täter konnte gefasst werden, wie die Polizei nun mitteilte.

Die beiden 68 und 93 Jahre alten Frauen waren am Mittwoch zusammen auf dem Friedhof in Bad Schmiedeberg unterwegs, als der Mann ganz plötzlich auf sie zugerannt sei.
Zunächst habe er die ältere der beiden Frauen umgestoßen, dann übergoss er die 68-Jährige mit einer Flüssigkeit und zündete sie an, so die Polizei.

Die Frau erlitt schwere Verbrennungen und wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Direkt nach der Tat floh der Angreifer zunächst, konnte jedoch schnell von der Polizei identifiziert und gestellt werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 31-Jährige am Donnerstag einstweilig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Gegen ihn wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Dessau-Roßlau mitteilten.

Das Motiv des Mannes für den Angriff auf die beiden Frauen ist bislang noch völlig unklar.
Auch ist nicht bekannt, ob er seine Opfer vielleicht sogar kannte.


 
Mordprozess zehn Jahre nach der Tat gegen 48-Jährigen !

Braunschweig - Fast zehn Jahre nach der Tat beginnt heute am Landgericht Braunschweig ein Mordprozess.
Dem 48-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, im Dezember 2011 in Helmstedt einen Bekannten heimtückisch und aus Habgier ermordet zu haben.
Das Verfahren ist laut Staatsanwaltschaft möglich, weil der Angeklagte im vergangenen Jahr bei Aussagen als Zeuge plötzlich Täterwissen preisgab. (9 Ks 115 Js 61320/11 (9/21))

Am Tattag im Dezember 2011 soll der Mann mit einem Messer zur Wohnung eines 42-Jährigen gegangen sein.
Als dieser die Haustür öffnete, soll der mutmaßliche Täter direkt zugestochen und dabei die Halsschlagader des Opfers verletzt haben.
Mit EC-Karte und 100 Euro soll der Angeklagte den Tatort verlassen haben.
Der Tote wurde zwei Tage später in der Wohnung gefunden.

Schon kurz nach der Tat war der Verdächtige in den Fokus der Ermittler geraten, ausreichend Beweise hatten sich aber nicht ergeben.
Bei einer erneuten Befragung im Dezember 2020 soll der Angeklagte dann widersprüchliche Angaben gemacht haben und wurde kurz darauf festgenommen.


 
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