Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Minister sieht bei Häftlings-Tod keine Fehler des Personals !

Düsseldorf - Das Personal der Jugendhaftanstalt Wuppertal-Ronsdorf trägt nach Einschätzung des NRW-Justizministers Thomas Kutschaty keine Schuld am Tod eines 20 Jahre alten Häftlings.
Ein Mithäftling hatte den jungen Mann erwürgt.
Es gebe keine Erkenntnisse, dass es irgendwelche Versäumnisse im Bereich des Personals gegeben habe, sagte der Minister im WDR.

Die Tat sei nicht vorhersehbar gewesen und offenbar eine Kurzschlussreaktion.
Es soll um 40 Euro Spielschulden gegangen sein.


 
Nach Vatertagesausflug: Rentner aus Hessen tot im Bach gefunden !

Ein Rentner aus Hessen ist in einem Bach nahe dem bayrischen Wartmannsroth tot aufgefunden worden.
Erst am Morgen nach einem Vatertagesausflug bemerkten Bekannte sein Fehlen.

Ein 72 Jahre alter Mann aus Hessen ist am Freitag tot in einem Bach bei Wartmannsroth (Kreis Bad Kissingen) in Bayern gefunden worden.
Nach Polizeiangaben war der Mann nach einem Vatertagsausflug nachts mit drei Bekannten zu Fuß zu seiner Unterkunft aufgebrochen.

Erst am nächsten Morgen bemerkten die Begleiter das Fehlen des 72 Jahre alten Hessen.
Sie fanden ihn kurze Zeit später leblos in dem Bach liegen - für den Rentner kam jede Hilfe zu spät.
Die Todesursache stand zunächst noch nicht fest, laut Polizei gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden.


 
Fahrer auf dem Weg nach Polen: Passanten finden verschwundenen Leichenwagen !

Ein Leichenwagen-Fahrer hat auf dem Weg von Italien nach Polen eine kurze Rast in München eingelegt - und dabei sowohl sein Gefährt als auch dessen Inhalt verloren.
Nach einer Suchaktion der Polizei ist der Fall nun aber gelöst.

Der 24 Jahre alte Mann habe am Sonntagnachmittag nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen wollen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" von dem Vorfall.
Dabei kam ihm der Leichenwagen, der eine tote Frau an Bord hatte, abhanden.
Denn nach dem Essen erinnerte der Fahrer sich nicht mehr daran, wo er den Wagen geparkt hatte.

Polizei bat Bürger um Hilfe
Ratlos wandte sich der Mann daraufhin an die polnische Bestattungsfirma, die wiederum die Polizei alarmierte.
Die Beamten baten die Münchner Bürger, bei der Suche nach dem Leichenwagen zu helfen.
Der Fahrer selbst war laut Polizei "eher unkooperativ".
Hinweise auf Alkoholkonsum gebe es aber nicht.

Nach fast 24 Stunden tauchte der verschwundene Leichenwagen unbeschädigt wieder auf.
Der Fahrer hatte rund um den Hauptbahnhof gesucht.
Passanten entdeckten das schwarze Fahrzeug mit den weißen Gardinen dagegen in einer völlig anderen Gegend - in einer Straße in der Nähe der Isar.
"Der Fahrer hat wohl tatsächlich einfach vergessen, wo er den Wagen abgestellt hatte", teilte die Polizei mit.


 
Köln: Schießerei auf der Straße !

Mann aus fahrendem Auto beschossen .....

Brutales Verbrechen in Köln: Ein 46-jähriger Mann ist aus einem vorbeifahrenden Auto heraus beschossen und schwer verletzt worden.

Er sei von mehreren Schüssen getroffen worden, als er an einer Straße im Stadtteil Wahn am Kofferraum seines Wagens gestanden habe, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Die Täter seien geflüchtet, die Hintergründe unklar.

Die Ermittler riefen Zeugen auf, sich zu melden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Schüsse ohne Vorwarnung von einem der Insassen eines silbernen Ford C-Max mit Luxemburger Autokennzeichen abgegeben, das die Nebenstraße in einer Wohngegend entlang fuhr.
Dann flüchtete der Täter in Richtung einer nahe gelegenen Autobahn.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Telefon: 0221/2290.


 
Niedersachsen: Junge spießt sich an Mistgabel auf !

Schwerer Unfall in Niedersachsen: Ein 13-Jähriger hat sich an der Mistgabel eines Radladers aufgespießt.
Trotz schwerer Verletzungen überlebte der Junge.

Die Polizei geht davon aus, dass das Kind den Radlader übersah, als es mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule war.
Der 51 Jahre alte Fahrer des Radladers habe sein Fahrzeug auf dem Radweg in entgegengesetzter Fahrtrichtung abgestellt und sei ausgestiegen, um ein Grundstückstor zu öffnen, teilte die Polizei mit.

Mit Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen
Der Junge fuhr frontal gegen die vor den Radlader montierte Mistgabel und verletzte sich schwer.
Per Hubschrauber kam der 13-Jährige nach dem Unfall in der Gemeinde Wetschen ins Krankenhaus.
Die Verletzungen waren nicht lebensgefährlich.


 
Tatverdächtiger nach Explosion in Leipzig in U-Haft !

Leipzig - Ein Berliner, der einen selbst gefertigten Sprengsatz am Leipziger Hauptbahnhof gezündet haben soll, ist in Untersuchungshaft gekommen.
Das Amtsgericht Leipzig ist dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt, wie die Leipziger Polizei mitteilte.

Der 44-Jährige wird beschuldigt, am Sonntag mit dem Sprengsatz eine Werbefläche zerstört zu haben.
Der Mann schweige bislang zu den Vorwürfen, hieß es.

Der Berliner wurde kurz nach der Tat festgenommen.
In einem Rucksack nahe des Tatorts stießen die Ermittler auf weitere Sprengsätze.


 
Vater kassierte jahrelang Hilfsgelder für HIV-positiven Sohn !

Grefrath / Krefeld. 500.000 Euro hatte ein 63-Jähriger für seinen HIV-infizierten Sohn kassiert - ohne dessen Wissen.
Vor Gericht nahm der Fall eine überraschende Wende.

Ein Vater aus Grefrath am Niederrhein hat für seinen HIV-infizierten Sohn ohne dessen Wissen insgesamt eine halbe Million Euro Hilfsgelder kassiert.
Ich bin in Tränen ausgebrochen, als ich davon erfahren habe", sagte der 30-jährige Sohn am Montag als Zeuge vor dem Krefelder Amtsgericht.

Der Vater, ein 63-jähriger Versicherungsvertreter, wurde wegen Betruges und Urkundenfälschung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.
Außerdem muss er 7000 Euro an seinen Sohn zahlen.

HI-Virus an den Sohn übertragen?
Vor Gericht kam heraus: Das eigentliche Opfer ist nicht der Sohn, wovon die Anklage ausging, sondern die Bundesstiftung, die die Gelder seit 1994 ausgezahlt hatte.
Der Vater hatte der Stiftung nämlich verschwiegen, dass er einen Zivilprozess gegen ein Krankenhaus um die Ursache der HIV-Infektion verloren hatte.
Seine Frau, die bereits an Aids gestorben ist, hatte sich angeblich bei einer Blut-Transfusion in der Klinik mit dem Erreger infiziert.
Die Frau soll das HI-Virus dann auf ihren Sohn übertragen haben.
Weil die Ursache aber ungeklärt blieb, hätte der Sohn gar keinen Anspruch auf das Geld gehabt.

Für die Bundesstiftung "Humanitäre Hilfe für durch Blutprodukte mit HIV infizierte Personen" in Bonn erklärte eine Vertreterin, die Gelder seien damals großzügig genehmigt worden, weil viele der Betroffenen eine sehr kurze Lebenserwartung hatten.
In den 1980er Jahren hatten sich Tausende durch HIV-belastetes Spenderblut mit dem hochgefährlichen Virus infiziert.

Vater fälschte Unterschrift des Sohnes
Der Sohn war vor kurzem eher zufällig auf ein Schreiben der Stiftung gestoßen und hatte dort angerufen: So flog der Schwindel auf.
Ihm droht nun die Rückforderung des Geldes, das er lediglich ein halbes Jahr lang bezogen hatte.
Der Vater hatte Briefe unter dem Namen des Sohnes verfasst und dessen Unterschrift gefälscht.
Er habe die Tat bei seinem Geständnis noch schönzureden versucht, kritisierte der Richter.
Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre und fünf Monate Haft für den 63-Jährigen gefordert - ohne Bewährung.


 
Gewalt im Dienst: Gericht verurteilt einen Polizisten zu Haftstrafe !

Bei einem Polizeieinsatz trat und schlug er einen Mann und drohte ihm mit seiner Dienstwaffe: Wegen dieser und anderer Taten ist ein ehemaliger Streifenpolizist im Saarland zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Das Amtsgericht Saarbrücken sprach den 31-Jährigen nach Angaben einer Sprecherin unter anderem der Verfolgung Unschuldiger und der Körperverletzung im Amt sowie der gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung schuldig.

Der vom Dienst suspendierte Beamte hatte die Vorwürfe bestritten.
Er gab lediglich die ebenfalls angeklagte Fälschung von Rezepten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in einem anderen Fall zu.
Auch wegen dieser Vorwürfe wurde er am Montag verurteilt, ebenso wegen anderer Gewalttätigkeiten.

Auseinandersetzung auf Feldweg
Bei dem Polizeieinsatz vom 9. Februar 2014 waren der Angeklagte und ein Kollege wegen eines Randalierers zu einer Saarbrücker Diskothek gerufen worden.
Als sie den Mann mit ihrem Streifenwagen zu einem angeblichen Freund bringen wollten, konnten sie dessen Haus nicht finden und irrten umher.
Nach eigener Darstellung setzten sie den inzwischen etwas besänftigten Mann auf einem Feldweg ab.

Dort malträtierte der 31-Jährige den Mann laut Anklage mit Schlägen und Tritten.
Zudem lud er laut Gericht seine Dienstwaffe durch und richtete sie auf den anderen.
Der Angeklagte räumte ein, die Waffe durchgeladen und gegen den Mann Pfefferspray eingesetzt zu haben.
Er berief sich dabei auf Notwehr.
Sein Kollege hatte den Vorfall vor Gericht als Zeuge bestätigt, konnte aber viele Details nicht nennen.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den 31-Jährigen laut Gericht drei Jahre Haft gefordert.
Die Verteidigung hielt eine Geldstrafe für die gestandenen Taten und Freispruch in den anderen Fällen für angemessen.


 
Streit in Freiburg: 72-Jähriger stirbt nach Rangelei auf Gehweg !

Ein 72-Jähriger ist nach einer Rangelei mit einem 23-Jährigen auf einem Gehweg in Freiburg ums Leben gekommen.

Das ältere Ehepaar war in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle unterwegs, wie die Polizei mitteilte.
Die beiden gerieten mit einem jüngeren Paar in Streit.

Ersten Angaben zufolge wollte das ältere Paar am Kinderwagen des jüngeren Paars auf dem Bürgersteig vorbei.
Das führte zu einer Rangelei unter den Männern.

Bewusstlos nach Schubser
Der jüngere Mann schubste den weit älteren Kontrahenten.

Der fiel zu Boden und verlor das Bewusstsein.
Rettungskräfte reanimierten den 72-Jährigen und brachten ihn ins Krankenhaus.
Er starb kurz danach.
Die konkrete Todesursache blieb laut Polizei zunächst unklar.


 
Total betrunken: Ohne rechten Reifen durchs Rheinland - Diese Kölnerin hat ein Rad ab !

Koblenz - Nein, erklären konnte sich die Frau auch nicht, wie es dazu kommen konnte.
Erstmal musste sie wieder nüchtern werden...

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Nach einer total verrückten Suff-Fahrt war die Polizei zumindest froh, dass keine anderen Verkehrsteilnehmer zu Schaden gekommen sind.

Wie die Behörde am Montag mitteilte, hatten Zeugen einen Pkw gemeldet, der Sonntagmorgen gegen 6.30 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit auf der B49 zwischen Montabaur und Koblenz unterwegs war.

Das Besondere an dem BMW: Der vordere rechte Reifen fehlte - samt Felge!

Kurze Zeit später sah ein weiterer Zeuge den BMW im Bereich der B 327.
Das Auto habe bereits mehrfach die Leitplanken touchiert...

Mit „Dreirad" auf der A61
Bei der anschließenden Fahndung wurde das „Dreirad“ dann auf der A61 in Fahrtrichtung Köln bei Dieblich gesichtet.
Die Polizei musste es ausbremsen, nachdem die Fahrerin zuvor nicht auf die eindeutigen Anhaltesignale der Polizeibeamten reagiert hatte.

Auch dafür gab es einen Grund: Die 29 Jahre alte Kölnerin war völlig betrunken, zudem hatte sie noch weitere Drogen konsumiert.

Bevor sie ihren Rausch ausschlafen konnte, wurden noch ihr Führerschein sichergestellt, eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.


 
Flughafen Düsseldorf: Kölner Steuerberater wollte 100.000 Mark am Zoll vorbeischmuggeln !

Düsseldorf - Als Steuerberater hätte er das eigentlich wissen müssen!
Doch dieser 46-jährige Kölner ist offenbar kein „Mann vom Fach“ - zumindest gab er an, von einer Anmeldepflicht für Barmittel über 10.000 Euro nichts zu wissen...

Das war passiert: Nach seiner Landung aus der Schweiz wollte der Kölner den Zollbereich durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren verlassen.

Anlagegold im Portemonnaie
Doch die Zöllner hatten ein richtiges Näschen: In der Stofftasche des Mannes fanden sie zehn Inhaberschuldverschreibugen über jeweils 10.000 Deutsche Mark.
Außerdem fanden sie in seiner Geldbörse Anlagegold in Form von Münzen mit einem Gesamtgewicht von etwa 100 Gramm.

Auf Nachfrage erklärte der „ahnungslose“ Steuerberater, er habe die Wertpapiere und das Gold aus einem Bankschließfach seines Vaters in der Schweiz, um es in Deutschland einzuzahlen.

Der Zoll stellte die Wertpapiere sicher und leitete gegen den Kölner ein Bußgeldverfahren ein.


 
Messerstecher tötet Mann: Bluttat am Bahnhof schockt Grafing !

Er war barfuß, zückte ein Messer und stach wie wild auf Pendler ein.
In Grafing nahe München sorgte ein Attentäter für Angst und Schrecken.
Ein 56-jähriger Mann wurde tödlich verletzt.
Der Täter hatte offenbar Drogenprobleme und war in psychiatrischer Behandlung.

Der Täter sticht ohne Vorwarnung zu.
Er betritt am frühen Dienstag am Bahnhof im oberbayerischen Grafing gegen 4.50 Uhr die erste nach München fahrende S-Bahn und greift einen Fahrgast mit dem Messer an.

Opfer stirbt im Krankenhaus
Danach sticht er am Bahnsteig auf einen weiteren Mann ein, ehe er zum Bahnhofsvorplatz geht und dort zwei Radfahrer niedersticht.
Eines der Opfer, ein 56 Jahre alter Mann aus der Region, erliegt wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Stunden nach der Tat sind Beamte in weißen Schutzanzügen am Bahnsteig mit der Spurensicherung beschäftigt.
Ein Spurensicherer spricht seine Beobachtungen in ein Diktiergerät.

Blutspuren am Bahnsteig deuten darauf hin, dass der Täter wie wild auf seine Opfer einstach.
Der Zug, in dem er einen der Männer angriff, ist sichergestellt.
Auch dort untersuchen Beamte Spuren.

Der rund 30 Kilometer östlich von München gelegene Bahnhof ist teils mit rot-weißen Flatterbändern abgesperrt.

"Das ist absolut unfassbar"
Auf der Treppe zum Bahnsteig hat Grafings Bürgermeisterin Angelika Obermayr ein Blumengesteck niedergelegt.
Obermayr zeigt sich schockiert: "Wir sind ein absolut friedliches oberbayerisches Kleinstädtchen im Münchner Umfeld", sagt sie dem Sender n-tv.

"So was ist absolut neu und erschüttert hier die Menschen wirklich zutiefst, die so was halt nur aus dem Fernsehen kennen.
Aber dass das hier vor Ort passiert, das ist absolut unfassbar."

Mann räumt Tat ein
Noch sind die Hintergründe der schrecklichen Bluttat in dem Städtchen mit rund 13.500 Einwohnern nicht vollständig aufgeklärt.
Nur so viel steht fest: Der kurz nach der Tat festgenommene mutmaßliche Täter ist deutscher Staatsangehöriger - und war bei seiner Festnahme barfuß.

Als Motiv wurde zunächst ein islamistischer Hintergrund für möglich gehalten - der 27-Jährige soll "Allahu Akbar" (Allah ist groß) gerufen haben.
Später sprach der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) allerdings von einer möglichen "Verwirrung wegen Drogenabhängigkeit" bei dem Angreifer.

Der aus Hessen stammende Mann sei zuletzt wegen psychischer Auffälligkeiten und wegen Drogenkonsums in Erscheinung getreten, so Herrmann weiter.
Der Angreifer habe seine Tat bereits eingeräumt
Die rote S-Bahn, in der der Täter zustach, und Gleis 1 samt Bahnsteig bleiben weiter gesperrt.


 
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