Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Steuerbetrug für bessere Rente: Rentner schmuggelt 357.000 Zigaretten !

Mit dem Schmuggel von unversteuerten Zigaretten hat sich ein 69-jähriger Mann am Niederrhein anscheinend seine Rente aufgebessert. Nordrhein-westfälische Zollfahnder haben bei dem Rentner rund 357.000 unversteuerte Zigaretten beschlagnahmt.

Der Schmuggler habe die Glimmstängel aus den Niederlanden nach Deutschland gebracht, teilte das Zollfahndungsamt Essen mit.

Zwischenlager in Kempen
Die Beamten kamen dem Mann nach monatelangen Ermittlungen auf die Spur: Sie fanden demnach heraus, dass er die unversteuerten Zigaretten in einer Lagerhalle in den Niederlanden abholte und in ein Zwischenlager im niederrheinischen Kempen brachte, teilte die Staatsanwaltschaft Krefeld mit.

Der Rentner verkaufte die illegalen Zigaretten anschließend an deutsche Abnehmer im Raum Krefeld und Mönchengladbach.
Bei einer gezielten Kontrolle des Manns bei dessen Einreise aus den Niederlanden fanden die Zollbeamten in dessen Auto nun mehr als 99.000 illegale Zigaretten - unter einer Tarnung aus Bratpfannen.

Weitere 258.000 unversteuerte Glimmstängel beschlagnahmten die Ermittler demnach anschließend bei der Durchsuchung des Zwischenlagers.
Der Rentner blieb auf freiem Fuß, der Steuerschaden soll sich auf rund 55.000 Euro belaufen.


 
Deutschlands bekanntestes Justizopfer: Mollath-Anwalt bestreitet versuchte Freilassung mit Fälschung !

Wiesbaden - Gustl Mollath ist eines der bekanntesten Justizopfer in Deutschland.
Nun wird einer der vielen Aspekte seines komplizierten Falls Thema vor dem Wiesbadener Landgericht.
Sein Anwalt bestreitet die Vorwürfe gegen sich.

Im Prozess um einen gefälschten Gerichtsbeschluss zur Freilassung des Justizopfers Gustl Mollath aus der Psychiatrie hat ein Anwalt alle Vorwürfe gegen ihn bestritten.
Nicht er, sondern ein befreundeter Mandant habe aus seiner Privatwohnung das gefälschte Fax an eine Klinik in Bayreuth geschickt, berichtete der Jurist am Mittwoch vor dem Wiesbadener Amtsgericht in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung.
Den Namen des Mannes könne er aber wegen seiner anwaltlichen Schweigepflicht nicht nennen.
Der 55-jährige Jurist muss sich wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Urkundenfälschung verantworten.

Mollath hatte seine Frau nach Überzeugung des Landgerichts Regensburg misshandelt.
Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte ihn 2006 wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen, aber wegen attestierter Wahnvorstellungen und Gemeingefährlichkeit in die Psychiatrie eingewiesen.
Dort saß er jahrelang unrechtmäßig, wie die Regensburger Richter 2014 in einem aufsehenerregenden Wiederaufnahmeverfahren entschieden.

Laut Anklage soll das Faxgerät in der Wohnung des Wiesbadener Anwalts so manipuliert worden sein, dass als Absender die Nummer des Landgerichts Regensburg erschien.
Die Fälschung wurde jedoch erkannt, Mollath kam nicht vorzeitig frei.
Zum Tatzeitpunkt im Juni 2013 war der Anwalt kein Rechtsbeistand von Mollath.
Er habe sich aber mit dem Fall beschäftigt und nach Diskussionen und Drängen seines Mandanten einen Brief mit Verfahrenstipps an ihn geschrieben, sagte der 55-Jährige aus.

Sein Mandant habe sich sehr über die bayerische Justiz aufgeregt und an dem Abend vorgegeben, deswegen einen Leserbrief von dem Faxgerät an Zeitungen schicken zu wollen.
Da er mit dem Mann befreundet war, habe er das zugelassen und ihn alleine in seinem Arbeitszimmer agieren lassen.
Wenige Tage später habe er im Internet von der versuchten Freilassung Mollaths gelesen, sein Faxprotokoll überprüft und den in Frankreich lebenden Mandanten zur Rede gestellt, erklärte der Angeklagte.

Dieser habe alles zugegeben.
Der Bekannte habe aber betont, bei den Ermittlungen gegen ihn werde er alles abstreiten und alle Unterlagen vernichten.
Danach habe sich der Anwalt mit einem Rechtsbeistand an die Wiesbadener Staatsanwaltschaft gewandt und über den Vorfall berichtet, berichtete der 55-Jährige.
Er bestreite ausdrücklich, die Tat begangen zu haben.


 
Bordellbesitzer Prinz von Anhalt aus Haft entlassen !

Der adoptierte Adlige Marcus Prinz von Anhalt kann das Gefängnis verlassen.
Unter Auflagen darf der 49-Jährige knapp drei Wochen vor dem Prozessauftakt gegen ihn das Gefängnis verlassen.

Augsburg - Der wegen Steuerhinterziehung angeklagte Marcus Prinz von Anhalt darf wenige Wochen vor seiner neuen Verhandlung das Gefängnis verlassen.

Der Haftbefehl gegen den 49-Jährigen sei zwar aufrecht erhalten worden, er sei jedoch gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden, bestätigte eine Sprecherin des Münchner Oberlandesgerichts (OLG) am Mittwoch Informationen der "Bild"-Zeitung.
Das Landgericht Augsburg will ab 17. Mai wieder gegen den Bordellbesitzer verhandeln, nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) das erste Urteil aus Augsburg aufgehoben hat.
Die Augsburger Strafkammer hatte erst Anfang April einen neuen Haftbefehl gegen den Angeklagten erlassen.
Eine Beschwerde dagegen war nun beim OLG erfolgreich.

Luxusautos unzulässig von der Steuer abgesetzt
Prinz von Anhalt war zu vier Jahren Gefängnis wegen Hinterziehung von mehr als 800 000 Euro verurteilt worden, weil er unzulässig seine Luxusautos von der Steuer abgesetzt haben soll.
Der BGH monierte die Strafhöhe und verwies den Fall nach Augsburg zurück.

Geboren wurde Prinz von Anhalt unter dem Namen Marcus Eberhardt, seinen adelig klingenden Namen hatte er von Frederic Prinz von Anhalt gekauft.
Im Sommer 2015 wurde er in Augsburg auch zu einer Geldstrafe von 60 000 Euro verurteilt, weil er in einem Brief aus dem Gefängnis einen Staatsanwalt verunglimpft hat.
In zweiter Instanz wurde der 49-Jährige kürzlich aber vom Vorwurf der Beleidigung freigesprochen.


 
Mutmaßlicher Haupttäter von Köln festgenommen !

Vier Monate nach den skandalösen Ereignissen in der Silvesternacht in Köln ist ein Mann festgenommen worden, den die Polizei als Haupttäter bezeichnet.
Der 19-Jährige hatte gemeinsam mit einem anderen Mann in einem Laden in Konstanz Zigaretten und Lebensmittel gestohlen.
Festgenommen wurden beide wenig später in Kreuzlingen in der Schweiz.

Dem Mann wird gemeinschaftliche sexuelle Nötigung in Tateinheit mit gemeinschaftlichem Raub vorgeworfen.
Warum die Polizei ihn als Haupttäter bezeichnet, hat sie nicht gesagt

Zu der Festnahme kam es wie folgt: Ein Ladendetektiv hatte die beiden beobachtet und verfolgt, wie das Polizeipräsidium Konstanz mitteilte.
Nachdem sie die Grenze zur Schweiz überschritten hatten, informierte der Detektiv die Polizei in Konstanz und führte eine Streife zu einer Unterkunft in Kreuzlingen.

Dort stellten Beamte des ebenfalls herbeigerufenen Schweizer Grenzwachtkorps Diebesgut sicher.
Einer von ihnen erkannte den 19-Jährigen als einen der mutmaßlichen Haupttäter von Köln wieder.
Die anschließende Überprüfung der Personalien ergab, dass er tatsächlich mit europäischen Haftbefehl im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Silvesternacht gesucht wird.

In Auslieferungshaft
Der Mann, nach Polizeiangaben ein Marokkaner, wurde der Kantonspolizei Thurgau übergeben und befindet sich in Auslieferungshaft.
Ihm wird gemeinschaftliche sexuelle Nötigung in Tateinheit mit gemeinschaftlichem Raub vorgeworfen.

Erst am Mittwoch hatte die Polizei in Köln ein Fahndungsfoto des Mannes veröffentlicht.

In der Silvesternacht hatte es auf der Domplatte zahllose sexuelle Übergriffe auf Frauen gegeben sowie Diebstähle und andere Delikte.
Daraufhin gingen über 1000 Anzeigen ein.
Die Täter sollen überwiegend aus dem nordafrikanischen Raum stammen.


 
Horror-Fund in Berlin: Paar liegt wochenlang tot in Wohnung !

Horror-Fund in der Hauptstadt: Ein Paar hat mehrere Wochen lang unbemerkt tot in einer Berliner Wohnung gelegen.
Die Obduktion ergab, dass der 59 Jahre alte Mann vor einiger Zeit die 54-jährige Frau und sich selbst erschossen haben muss.

In der Wohnung seien zahlreiche Schusswaffen gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher.
Eine Mordkommission ermittelt.

Polizisten entdeckten den Mann und die Frau am Mittwochabend, nachdem der Hausmeister des Mietshauses einen unangenehmen Geruch bemerkt hatte.

Erst Anfang April war in Berlin eine Frau gefunden worden, die über Monate tot in ihrer Wohnung lag. Hinweise auf ein Verbrechen gab es in diesem Fall aber nicht.


 
Marcus Prinz von Anhalt bleibt vorerst im Knast !

Darf er raus oder muss er weiter einsitzen?
Das ewige Hin und Her um die Untersuchungshaft des wegen Steuerhinterziehung angeklagten Marcus Prinz von Anhalt geht in die nächste Runde.

Obwohl das Münchner Oberlandesgericht (OLG) den Haftbefehl gegen den 49-Jährigen außer Vollzug gesetzt hat, darf der Bordellbesitzer das Gefängnis in Augsburg vorläufig nicht verlassen.
Grund ist ein fehlender Reisepass, wie eine Augsburger Justizsprecherin und der Anwalt des Angeklagten am Donnerstag übereinstimmend berichteten.

Bundesgerichtshof hob erstes Urteil auf
Das Landgericht in Augsburg will ab 17. Mai wieder gegen Prinz von Anhalt verhandeln, nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) ein erstes Urteil aufgehoben hat.
Der Prinz hatte eine vierjährige Gefängnisstrafe wegen Hinterziehung von mehr als 800.000 Euro bekommen.
Er soll unzulässig seine Luxusautos von der Steuer abgesetzt haben.
Der BGH monierte die Strafhöhe und verwies den Fall nach Augsburg zurück.

Nachdem das Gericht wegen Fluchtgefahr erneut die Untersuchungshaft für den 49-Jährigen angeordnet hatte, legte das OLG in dieser Woche die Auflagen fest, unter denen Prinz von Anhalt aus der U-Haft darf.
Die Kaution von 200.000 Euro hat der Angeklagte bezahlt.

Freilassung "zurzeit zu Unrecht verwehrt"?
Doch das Landgericht verlangt auch die Vorlage eines dritten Reisepasses, den es laut dem Angeklagten nicht gibt.
Die Freilassung werde Prinz von Anhalt daher "zurzeit zu Unrecht verwehrt", kritisierte sein Rechtsanwalt Patrick-Marvin Rehkatsch.
Die Gerichtssprecherin wies dies zurück: Die Augsburger Justiz halte sich nur an die Auflage des OLG, wonach "sämtliche Ausweisdokumente" vorgelegt werden müssten.

Geboren wurde Prinz von Anhalt unter dem Namen Marcus Eberhardt.
Den adelig klingenden Namen hat er von Frederic Prinz von Anhalt gekauft.


 
Hildesheim: Messerüberfall auf Richter - Verdächtiger gefasst !

Nach dem Messerüberfall auf einen Richter in Hildesheim hat die Mordkommission einen Tatverdächtigen gefasst.
Das teilte die Polizei mit.

Einzelheiten zu dem mutmaßlichen Täter nannte sie bislang aber nicht.
Details sollen erst im Lauf des Tages bekanntgegeben werden.

Der 60 Jahre alte Richter war am Dienstag vergangener Woche überfallen worden, als er mit dem Fahrrad auf dem Heimweg vom Landgericht Hildesheim zu seinem Wohnort war.

Der Täter hatte dem Juristen ein Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge in den Rücken gerammt.
Der Richter musste mit einer Notoperation gerettet werden.


 
Mit Bauchschuss in die Davidwache: Mann bei der Reeperbahn angeschossen !

Ein 30-Jähriger ist in der Nähe der Hamburger Reeperbahn niedergeschossen worden.
Das Opfer kam in ein Krankenhaus und sollte dort operiert werden, wie ein Polizeisprecher am Abend sagte.

Die Feuerwehr sprach von einem Bauchschuss.
Die Hintergründe sind noch unklar.
Wie viele Schüsse gefallen waren, wollte der Polizeisprecher nicht sagen.
Die Ermittler fahnden nach dem mutmaßlichen Schützen.

Das Opfer hatte sich den Angaben zufolge in die bekannte Polizeistation Davidwache auf der Reeperbahn geschleppt.

Zur Schwere der Verletzungen konnte der Polizeisprecher nichts sagen.
Der Mann sei aber ansprechbar.


 
20-Jähriger gesteht Bluttat: Dolch-Attacke - Mann wollte Richter "dem Himmel zuführen" !

Hildesheim - Die lebensgefährliche Messerattacke auf einen Richter in Niedersachsen hat der Mordkommission tagelang Rätsel aufgegeben.
Jetzt hat ein mutmaßlicher Drogenkonsument die Tat gestanden.

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Gut eine Woche nach der mysteriösen Messerattacke auf einen Richter in Hildesheim ist der Fall aufgeklärt.
Ein 20 Jahre alter Mann habe die Tat gestanden, sagte der leitende Hildesheimer Oberstaatsanwalt Thomas Pfleiderer am Donnerstag.
Der Verdächtige sei am Mittwoch festgenommen worden.
Er werde dem Haftrichter vorgeführt.
Ihm werde versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen.

Bei dem Verdächtigen, der in Hildesheim bei seiner Mutter wohnt, handelt es sich nach den bisherigen Ermittlungen vermutlich um einen Drogenkonsumenten.
Der Mann habe erklärt, er habe „bewusstseinsbeeinflussende Substanzen“ eingenommen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Christina Pannek.
Er habe den Richter „dem Himmel zuführen“ wollen.
Nähere Angaben zu dem 20-Jährigen wollten Polizei und Staatsanwaltschaft unter Hinweis auf das laufende Verfahren nicht machen.

Der 60 Jahre alte Richter war am Dienstag vergangener Woche auf einem Feldweg überfallen worden, als er mit dem Fahrrad auf dem Heimweg von der Arbeit war.
Der Täter hatte dem Juristen ein Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge in den Rücken gerammt.
Die Waffe war dort stecken geblieben.
Der Richter wurde per Notoperation gerettet.
Dem Opfer gehe es inzwischen „etwas besser“, sagte Pannek.
Der 60-Jährige liege noch im Krankenhaus, habe die Intensivstation aber verlassen können.

Einen Zusammenhang zwischen dem lebensgefährlichen Angriff und der beruflichen Tätigkeit des Richters an einer Strafkammer des Landgerichts sei nicht zu erkennen, sagte Oberstaatsanwalt Pfleiderer.
Es habe sich wohl um eine zufällige Begegnung gehandelt.
Zuvor habe es jedenfalls keine Berührungspunkte zwischen dem Tatverdächtigen und dem Opfer gegeben.

Die Polizei war dem 20-Jährigen dank Hinweisen aus der Bevölkerung und mit Hilfe von Aufnahmen einer Überwachungskamera auf dem Fluchtweg des Mannes auf die Spur gekommen.
Am Mittwoch wollte die Polizei ihn auf einer Straße festnehmen, er konnte aber zunächst fliehen.
Nach einer gut einstündigen Verfolgungsjagd, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, konnte er gefasst werden.

Bei der anschließenden Vernehmung gestand er die Messerattacke.
Die Tatwaffe identifizierte er als sein Eigentum.
Die Ermittlungen seien trotzdem noch nicht abgeschlossen, sagte der Leiter der gut 20-köpfigen Mordkommission, Dirk Jenne.
Unter anderem müssten noch Beweismittel aus der Wohnung des 20-Jährigen ausgewertet werden.
Die Staatsanwaltschaft will zudem von einem Gutachter die Schuldfähigkeit des 20-Jährigen überprüfen lassen.


 
Beute im Wert von 180 Euro: Ganz schön ausgebufft - Zwei Achtjährige gehen auf Diebestour !

Kempten - Als Polizisten die Jungs zur Rede stellen, tun sie so, als ob sie kein Deutsch verstünden.
Doch damit nicht genug der Dreistigkeit.

Zwei dreiste Achtjährige haben zwei Tage lang Spielsachen aus einem Geschäft in Kempten gestohlen.
Sie wurden beobachtet, wie sie wiederholt mit Spielzeug in einen Aufzug stiegen und ohne die Sachen wieder heraus kamen.
Auf einer Toilette hatten sie die Waren in ihren Rucksäcken verstaut und nur die Verpackungen zurückgelassen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Bei einer Befragung gaben die Kinder an, kein Deutsch zu verstehen - was sich nach Ankunft der Eltern als Lüge herausstellte.
Auch zuhause versuchten die Jungen, die Beamten in die Irre zuführen.
Letztendlich gaben sie dann aber das Versteck des Diebesgutes im Gesamtwert von 180 Euro preis: auf dem Dachboden hinter einer Doppelwand.
Auch ein eindringliches Gespräch habe die beiden Kinder nicht beeindruckt.





die waren zu 99,9% schwarzhaarig .
:RpS_biggrin:
 
Heroin, Kokain und Crystal Meth: Fast 20 Prozent mehr Drogentote !

Mehr Drogenhandel, mehr Drogenkonsum, mehr Drogentote - nach Jahren des Rückgangs nimmt die Rauschgiftkriminalität in Deutschland wieder deutlich zu.


Berlin - 2015 sind nach offiziellen Zahlen 1226 Menschen an ihrem Drogenkonsum gestorben, rund 19 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die registrierten Drogendelikte stiegen um zwei Prozent auf 282 600 Fälle.
Dies geht aus dem Jahresbericht 2015 zur Rauschgiftkriminalität hervor, den die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), und der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, in Berlin vorstellten.

Den stärksten Anstieg bei den Drogentoten hatten demnach Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und das Saarland.
Auch in Berlin und Bayern gebe es deutlich mehr Drogenopfer.
Unter den Toten im vergangenen Jahr seien 84 Prozent Männer.
Das entspreche in etwa der Verteilung unter den Drogenabhängigen in Deutschland, sagte Mortler.

Deutschlandweit stieg die Zahl der Drogentoten in den vergangenen Jahren kontinuierlich.
2014 nahm sie um drei Prozent auf 1032 zu.
Ein Jahr zuvor waren es 1002 Drogentote, 2012 noch 944.
In den drei Jahren davor waren die Zahlen rückläufig.

Zudem nahm der Drogenhandel sowie der Konsum harter Drogen insgesamt wieder erheblich zu.
Bei den klassischen harten Drogen Heroin und Kokain sei 2015 ein Anstieg der Erstkonsumenten von 15 Prozent beziehungsweise 7 Prozent registriert worden, nach zuvor jahrelang rückläufiger Entwicklung.
Insgesamt erhöhte sich die Zahl der erfassten Erstkonsumenten harter Drogen um rund 4 Prozent auf 20 890.

Crystal Meth enormes Problem
Auch künstlichen Drogen wie Crystal Meth bleiben weiter eine Herausforderung, insbesondere in den Grenzregionen zu Tschechien, erläuterte Münch.
Die Zahl der Menschen, die im vergangenen Jahr an Crystal starben, sei um 26 Prozent gestiegen.

Um die Neuen Psychoaktiven Substanzen, sogenannte Legal Highs, besser in den Griff zu bekommen, sollen in Zukunft nicht mehr nur einzelne Wirkstoffe verboten werden, sondern ganze Stoffgruppen.
Das erleichtere die Feststellung, ob Rauschmittel noch legal sind oder schon die Grenze zur Illegalität und damit zur Strafbarkeit überschritten haben.

Kommenden Mittwoch will das Kabinett ein entsprechendes Gesetz auf den parlamentarischen Weg bringen.
Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) unterstrich: "Mit dem weitreichenden Verbot neuer psychoaktiver Stoffe durchbrechen wir endlich den Wettlauf zwischen dem Auftreten immer neuer chemischer Varianten bekannter Stoffe und daran angepassten Verbotsregelungen im Betäubungsmittelrecht."
Das klare Signal: "Legal Highs sind verbotene und hochgradig gesundheitsgefährdende Stoffe", sagte Gröhe der dpa.

Grünen-Politiker: Drogenpolitik Schuld an Toten
Der Grünen-Suchtexperte Harald Terpe forderte die Bundesregierung auf, ihre Drogenpolitik zu ändern.
"Die Verbotspolitik ist gescheitert", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
"Drogentote sind Opfer der herrschenden repressiven Drogenpolitik.
Wer abhängig ist, braucht Hilfe und keine Strafverfolgung."
Die Grünen hatten 2015 zur Legalisierung von Cannabis einen Gesetzentwurf vorgelegt.

Derweil wurde ein riesiger Kokain-Fund aus den Niederlanden bekannt.
Rund 2,9 Tonnen mit einer Empfangsadresse in Nordrhein-Westfalen hatten Zollfahnder am 11. März im Hafen von Rotterdam entdeckt.
Es geht um einen Straßenverkaufswert von etwa 100 Millionen Euro, wie das Zollfahndungsamt Essen jetzt mitteilte.




mit Leuten, die Rauschgift nehmen, habe ich kein Mitleid . :RpS_mad:
 
Mit Zeitungsanzeige gelockt: Frau stirbt nach monatelanger Gefangenschaft in Höxter !

Ein Paar soll eine Frau monatelang auf seinem Bauernhof im ostwestfälischen Höxter gefangen gehalten haben.
Als die 41-Jährige ins Krankenhaus gebracht wurde, war sie bereits tot.

Die Staatsanwaltschaft Paderborn erließ bereits am Donnerstag Haftbefehle wegen Totschlags gegen das dringend verdächtige Paar.
Die Frau und der Mann, die in Untersuchungshaft sitzen, seien 46 und 47 Jahre alt.

Zudem ermittle eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Bielefeld und der Kriminalpolizei Höxter in dem Fall, berichtet das "Westfalen-Blatt".

Mit Partnerschaftsannonce ins Haus gelockt
Ersten Erkenntnissen zufolge geriet die verstorbene Frau über eine Partnerschaftsanzeige in die Hände ihrer mutmaßlichen Peiniger: Der 46-jährige Mann habe eine Zeitungsannonce geschaltet und darin nach einer Frau für eine feste Beziehung gesucht, teilten die Ermittler mit.
Nach einer kurzen Phase des Kennenlernens sei die 41-Jährige aus Bad Gandersheim in Niedersachsen in das Haus des Mannes und seiner Ex-Frau in Höxter in Ostwestfalen gezogen.

"Hier wurde die Frau festgehalten und körperlich misshandelt", so die Ermittler.
Die Gefangenschaft und wiederkehrende Misshandlungen der Frau sollen sich über Monate hingezogen haben.
"Die Obduktion hat ergeben, dass das Opfer durch stumpfe Gewalt gegen den Kopf gestorben ist", sagte Ralf Meyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Paderborn.
Über das Motiv und Aussagen der beiden Tatverdächtigen machte er keine Angaben.
In einer Mitteilung der Ermittler hieß es, bis jetzt gebe es keine Hinweise auf ein Sexualdelikt.

Motorschaden ließ Paar auffliegen
Am 21. April habe das Paar die körperlich schwer angeschlagene Frau zurück in ihre Wohnung nach Bad Gandersheim in Niedersachsen bringen wollen.
Das Auto sei aber mit einem Motorschaden unterwegs liegen geblieben.
Nach dpa-Informationen riefen die beiden zunächst ein Taxi herbei.
Doch während des Wartens habe sich der Zustand der 41-Jährigen immer weiter verschlechtert.

"Die Beschuldigten waren nunmehr gezwungen, wegen des schlechten Gesundheitszustandes einen Rettungswagen zu rufen", schrieben die Mordkommission aus Bielefeld, die Staatsanwaltschaft Paderborn und die Polizei Höxter in ihrer Mitteilung.
Ein Notarzt brachte die Frau dann ins Krankenhaus nach Northeim in Niedersachsen.
Dort starb sie zwei Stunden später.

Wie lange genau sich die Frau im Haus ihrer mutmaßlichen Peiniger befand, ist den Ermittlern noch nicht bekannt.


 
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