Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Großeinsatz der Polizei in München - Hintergrund wohl Beziehungsdrama !

München - Bei einem mutmaßlichen Beziehungsdrama ist in München ein Mensch durch Schüsse verletzt worden.
Ein weiterer hantierte über längere Zeit mit einer Waffe und löste so einen Großeinsatz der Polizei aus.

Der mutmaßliche Täter soll noch am Tatort sein.
Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt.
Nachbarn wurden aufgefordert, sich nicht am Fenster zu zeigen.

Mehr ist noch nicht bekannt.
Die Polizei spricht von einer undurchsichtigen Situation.


 
Täter von Polizei überwältigt !

An der Ecke Zentnerstraße und Georgenstraße hat ein 40-jähriger Iraker gegen 18.10 Uhr neun Pistolenschüsse abgegeben.
Ursache für die Schüsse soll ein Sorgerechtsstreit mit einer Syrerin sein, die mit dem Täter Kinder hat.
Drei Kugeln trafen einen 24-jährigen Syrer, er ist der Onkel der Syrerin.
Der Täter richtete schließlich die Waffe gegen sich selbst und drohte mit Selbstmord.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, das Gebiet war weiträumig abgesperrt.
Zwischenzeitlich musste die Polizei gaffende Nachbarn, sich von ihren Fenstern zu entfernen.
Gegen 21 Uhr wurde der Mann überwältigt.



 
Warum eine deutsche Strafanzeige 2011 gegen Erdogan scheiterte !

Hamburg. Zwei Anwälte stellten 2011 öffentlichkeitswirksam Strafanzeige gegen Erdogan.
Danach wurde es still.

Das ist aus der Anzeige geworden.

Die Vorwürfe wiegen schwer.
In der Strafanzeige geht es um Hinrichtungen, Tötung von Gefangenen, Folter und Chemiewaffeneinsatz.
Es geht um Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Einsatz verbotener Mittel der Kriegsführung.

Angezeigt: Recep Tayyip Erdogan.
Vor vierhalb Jahren, im Oktober 2011, wurde auf Initiative der Kölner Menschenrechtsorganisation MAF-DAD – Verein für Demokratie und internationales Recht e.V.
Strafanzeige gegen den damaligen Premierminister der Türkei bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe eingereicht.

Doch was ist daraus geworden?

Ein Blick zurück: Im Herbst 2011 war Erdogan gerade auf Staatsbesuch in Deutschland.
Deutsche Anwälte nahmen dies zum Anlass, in Karlsruhe öffentlichkeitswirksam Strafanzeige gegen den damaligen türkischen Ministerpräsidenten sowie gegen den damals amtierenden Verteidigungsminister Vecdi Gönül, dessen Vorgänger Sabahattin Çakmakoglu und İsmet Yılmaz sowie mehrere hohe Militärs zu stellen.
Sie wurden für Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht, die angeblich seit 2003 im Kurdenkonflikt in der Südosttürkei begangen worden seien.

Anwälte listen zehn exemplarische Fälle von Verbrechen auf
Das deutsche Völkerstrafgesetzbuch (VStGB, Stand 2002) sah demnach vor, militärische Vorgesetzte und verantwortliche Politiker wegen geächteter Kriegsverbrechen international belangen zu können, auch wenn die Taten außerhalb Deutschlands begangen wurden.
Die Hamburger Anwälte Britta Eder und Heinz Jürgen Schneider vertraten in der Anzeige Angehörige von Opfern.
Auf insgesamt 109 Seiten listeten sie zehn exemplarische Fälle von Kriegsverbrechen gegen kurdische Rebellen auf.

Etwa den Fall von Ugur und Ahmet Kaymaz, Vater und Sohn, die am 21. November 2004 von türkischen Sicherheitskräften erschossen wurden – offenbar warteten sie unbewaffnet vor ihrem Lastwagen, als Polizisten das Feuer eröffneten.
Ein anderer Fall: Zwischen dem 8. und 15. September 2009 sollen türkische Soldaten in einer Höhle nahe der Stadt Çukurca im Südosten der Türkei Giftgas gegen kurdische Kombattanten eingesetzt haben.
Dabei hat die Türkei ein Chemiewaffen-Abkommen unterzeichnet, das den Einsatz von Giftgas verbietet.
Oder: der Fall einer Exekution eines 18-jährigen Gymnasiasten.
Er habe am 7. Oktober 2009 wegen einer Razzia das Haus seines Onkels verlassen, sei festgenommen, zu einer nahe gelegenen Schlucht gebracht und dort grausam gefoltert und erschossen worden.

Uneingeschränkte Immunität für Erdogan
„Am 30. Oktober 2011 haben wir die Strafanzeige eingereicht“, erinnert sich der beteiligte Hamburger Rechtsanwalt Heinz Jürgen Schneider.
„Sechs Wochen später, am 19. Dezember sagt der Eingangsstempel, wurde das Verfahren von der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe mit einem Schreiben eingestellt“, berichtet er auf Anfrage.

Schneider, der mittlerweile nicht mehr als Anwalt, sondern als juristischer Krimi-Schriftsteller tätig ist, fasst den Inhalt zusammen.
Demzufolge hieß es in dem Schreiben, Erdogan genieße als Premierminister uneingeschränkte politische Immunität, deshalb sei die Strafanzeige nicht weiter geprüft worden.
„Sie ist damals also an einer formalen Hürde gescheitert“, erklärt Schneider.
Er klingt ein wenig resigniert.
An eine höhere Instanz konnten er und seine Mitstreiter sich nicht wenden.
„Das war alles, was wir machen konnten.
In Deutschland gibt es keine Beschwerdemöglichkeit, weil die Bundesanwaltschaft die höchste Staatsanwaltschaft in Deutschland ist.“


 
Mescheder bestellt gefälschten Führerschein im Netz !

Meschede. In Meschede schnappte die Polizei einen Mann mit einem gefälschten rumänischen Führerschein.
Vor dem Amtsgericht musste er sich dafür verantworten.

Dass man Führerscheine im Internet bestellt, wie ein Buch oder eine CD, das war der Vertreterin der Staatsanwaltschaft bis dahin auch noch nicht untergekommen.
Der Mescheder, der mit diesem gefälschten rumänischen Führerschein in Meschede geschnappt worden war, ist jetzt vor dem Mescheder Amtsgericht zu 60 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt worden, außerdem erhielt er ein fünfmonatiges Fahrverbot.
Die Spur zu ihm führte über Warstein.

Daten auf dem PC gefunden
Dort war einige Monate zuvor ein 50-jähriger Mann aufgefallen, der in größerem Stil eben diese Führerscheine an Sauerländer vermittelt hatte.
Verurteilt worden war er eine Woche vor der Mescheder Verhandlung.
Auf dem PC dieses Mannes hatte die Polizei auch die Kontaktdaten des Angeklagten gefunden.

Der 30-Jährige hatte seinen Führersein „im Verwaltungsweg“ verloren.
Das passiert, wenn man zu viele Punkte in Flensburg anhäuft oder auch, wenn man wegen der Nutzung von Betäubungsmitteln aufgefallen ist.

Angeblich 2300 Euro für den Führerschein bezahlt
Beruflich war der Mann auf den Führerschein nicht angewiesen, aber für Privatfahrten wollte er ihn wiederhaben.
Im Internet habe er die Adresse für den Verkauf der rumänischen Führerscheine gefunden, sagte er vor Gericht. Ihm sei klar gewesen, dass das „nicht ganz legal“ sei.
Die Kontaktdaten des Händlers gab er vor Gericht nicht preis.
2300 Euro zahlte er für das falsche Dokument und erhielt es dann zugeschickt.

Für Oberamtsanwältin Wiltrud Grooten ein unglaubwürdiges Vorgehen.
„Führerscheine bekommt man nicht im Versandhandel.
Überall muss man dafür Prüfungen ablegen!“, warf sie dem Angeklagten vor.

Bevor die Polizei ihn allerdings schnappte, habe er seinen Führerschein mehrmals in Meschede und in Dortmund vorzeigen müssen, der sei nie beanstandet worden, verteidigte sich der Mescheder.
„Ich habe nicht damit gerechnet, dass der Führerschein gefälscht war.“


 
Zwangsräumung bringt in Rosenheim Familiendrama ans Licht !

Rosenheim/Berlin . Eine Frau hält ihre geistig behinderte Tochter offenbar über Jahre gefangen.
Nachbarn sagen, sie hätten von dem Mädchen nur gehört.

Es ist nicht die beste Wohngegend in Rosenheim, doch die Häuser am nördlichen Stadtrand sind gepflegt, wurden erst vor wenigen Jahren modernisiert.
Zwischen zwei Wohnblöcken liegt ein kleineres, dreistöckiges Acht-Parteien-Haus.
In einer der beiden Dachgeschosswohnungen dort hat die Polizei am Dienstagvormittag eher zufällig eine schreckliche Entdeckung gemacht.

Gegen 10 Uhr morgens klingelte der Gerichtsvollzieher an einer Tür in der Oskar-Maria-Graf-Straße.
Als er das Haus betritt, stürzt eine Bewohnerin im Treppenhaus aus dem zweiten Stock ins Kellergeschoss.
Es ist jene 54 Jahre alte Frau, bei der die Zwangsräumung beschlossen wurde.
Die Frau ist schwerverletzt, der Gerichtsvollzieher ruft Notarzt und Polizei.
Während die Gestürzte vom medizinischen Notdienst behandelt wird, betreten die herbeigerufenen Polizisten die Wohnung.
Was sie dort vorfinden, so erzählen sie es später Kollegen, hat sie nachhaltig schockiert.

Die Wohnung der Frau ist in einem extrem heruntergekommenen und verwahrlosten Zustand.
„Stark vermüllt“, so drückt es ein Beamter später aus.
„Eines der Zimmer“, so der Rosenheimer Polizeisprecher Fabian Bernhardt, „war verschlossen.“
Die Beamten mussten die Tür eintreten.
„Als die Beamten sich Zutritt verschafft hatten, fanden sie eine 26 Jahre alte Frau.“
Diese habe auf die Polizisten ebenfalls stark vernachlässigt gewirkt und sie soll die geistig behinderte Tochter der Wohnungsinhaberin sein, heißt es in der Erklärung der Polizei.

Nachbarn wollen nur wenig mitbekommen haben
Bei den Behörden waren nur die beiden Frauen als Bewohner der Wohnung gemeldet.
Wie lange die 26-Jährige in der Wohnung festgehalten wurde und ob sie ständig in ein und demselben Raum eingesperrt war, konnten zunächst weder Staatsanwaltschaft und Polizei einschätzen.
Erste Erkenntnisse, so die Polizei weiter, „lassen die Vermutung zu, dass die Tochter sich in diesem Zimmer über einen längeren Zeitraum, vielleicht sogar über Jahre hinweg, aufhielt.“
Ob die junge Frau das Haus überhaupt verlassen durfte, will sie jetzt klären.

Rettungskräfte brachten die 54-Jährige in ein Krankenhaus.
Ihre Verletzungen seien schwer aber nicht lebensgefährlich.
Weder sie noch ihre mutmaßliche Tochter seien in einem vernehmungsfähigen Zustand, sagt Sprecher Bernhardt.
„Die Beamten haben die junge Frau in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.“

Die Ermittler wollen nun unter anderem Nachbarn zu der Familie und den Lebensumständen befragen.
Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen einer möglichen Freiheitsberaubung.
Wann und ob die Frauen befragt werden können, stand zunächst ebenso wenig fest. Es sind viele Fragen zu beantworten.

Dem Bayrischen Rundfunk gegenüber sagte ein Nachbar, er habe aus der Wohnung immer wieder Geräusche gehört.
„Man hat zwar dort drüben Schreie und unartikulierte Laute gehört“, sagt er, „aber wer das war, keine Ahnung.“

Fall erinnert an den Österreicher Entführer Fritzl
Ein weiterer direkter Anwohner schilderte gegenüber „rosenheim24.de“, dass er nur von Gerüchten wusste.
Demnach habe die Frau E. eine behinderte Tochter gehabt.
Obwohl er seit 13 Jahren im Nachbarhaus wohne, habe er diese Tochter nie zu Gesicht bekommen.

Die Befreiung der jungen Frau aus der Gefangenschaft erinnert an den „Fritzl“-Fall in Österreich.
Er sperrte im August 1984 seine Tochter Elisabeth in den Keller seines Hauses, fesselte sie mit Handschellen an einen Pfosten.
Im Jahr 2009 wurde Fritzl wegen Mordes durch unterlassene Hilfeleistung und tausendfacher Vergewaltigung seiner Tochter Elisabeth zu lebenslanger Haft verurteilt und in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen.

In Deutschland wurde zuletzt im Jahr 2009 ein ähnlicher Fall bekannt: Eine 13-Jährige wurde im brandenburgischen Lübbenow vermutlich neun Jahre von ihren Eltern eingesperrt.
Auch sie soll geistig behindert gewesen sein.


 
Stadt Essen will straffällige Libanesen abschieben !

Essen. Strategie zum Umgang mit Clans: Wer sich abseits der Gesellschaft stellt, erfährt Härte des Gesetzes.
Wer sich integrieren will, erhält Hilfe.

Wer sich nach einer Beinahe-Hinrichtung eines Landsmanns mit mehreren Schüssen in Brust, Beine und Genitalien des Opfers daheim in seinen Sessel setzt und – die Waffe noch neben sich – scheinbar seelenruhig auf die Polizei wartet, für den haben die üblichen Instrumente der Strafverfolgung ihren Schrecken offenbar verloren.

Was soll schon passieren, außer ein paar Jahren Gefängnis?, könnte sich der libanesische Kurde gefragt haben, der seit den Gewaltexzessen in der Essener Innenstadt wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft sitzt.
Die Stadt gibt jetzt die Antwort: zum Beispiel Abschiebung.

Doppelstrategie war bislang ohne durchschlagenden Erfolg
„Wir werden gemeinsam mit Polizei, Stadtverwaltung und der Justiz alle Möglichkeiten ausschöpfen, um rechtsfreie Räume in unserer Stadt zu verhindern“, stellte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen am Dienstag nach einer Sitzung des städtischen Verwaltungsvorstands klar.
Für diejenigen Großfamilien, „die nicht Teil unserer Gesellschaft sein wollen“, soll Ordnungsdezernent Christian Kromberg in Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft zudem ein verschärftes Ordnungs-Konzept auf den Weg bringen.
„Gleichzeitig sprechen wir aber das Angebot aus, denjenigen eine Bleibeperspektive zu erarbeiten, die nicht straffällig geworden sind“, sagte Kufen.

Klingt alles nicht neu, aber deutlich entschlossener als in den vergangenen acht Jahren: Mit der Doppelstrategie „Chancen bieten – Grenzen setzen“ versucht die Kommune seit 2008 bedenklichen Auswüchsen in und unter den libanesischen Clans Herr zu werden.
Bislang ohne durchschlagenden Erfolg.

Das bemerkenswerteste an der Doppelstrategie aber ist: Die Stadt will Straftäter aus der Szene offenbar konsequent ausweisen.
Zudem soll die Politik der ordnungspolitischen Nadelstiche in einschlägigen Treffs und Lokalen, die die Behörden als Umschlagplatz für kriminelle Geschäfte bestimmter Clans im Blick haben, in aller Konsequenz angewandt werden.
Wer gegen das Bauordnungs- oder das Lebensmittelrecht wie gegen Brandschutzvorschriften verstößt, könnte am Ende schnell ohne Existenzgrundlage und so als Verlierer dastehen.

Nach Jahren der Duldung endlich eine Aufenthaltsbefugnis
Doch diejenigen, die sich auf die Seite der Essener Stadtgesellschaft stellen und sich integrieren wollen, können offenbar damit rechnen, nach Jahren der Duldung endlich eine Aufenthaltsbefugnis zu bekommen.
„Denen, die nicht straffällig geworden sind, sprechen wir das Angebot aus, eine Bleibeperspektive zu erarbeiten“, verspricht jedenfalls der Oberbürgermeister.

Nach drei verstrichenen Jahrzehnten, die die Stadt bei der Lösung der Libanesenfrage auf der Stelle trat, soll deshalb eine Idee aus dem vergangenen Jahr wieder verfolgt werden: Künftig soll der Aufenthaltsstatus vor allem junger Staatenloser nicht mehr davon abhängig sein, ob ihre Familien ihre wahren Identität preisgibt.
Vielmehr sollen sie unter bestimmten Voraussetzungen eben die Papiere bekommen, die es ihnen ermöglichen, ihr Leben auf sichere Beine zu stellen und sich eine eigene Existenz zu erarbeiten – fern einer kriminellen Laufbahn.


 
Hildesheim/Essen. Ein Essener (25) steht ab Mittwoch vor Gericht.
Er soll Flüchtlinge nach Deutschland geschleust haben.
Bundespolizei hatte Schleuser-Ring gesprengt.

Der mutmaßliche Kopf einer international agierenden Schleuserbande aus Essen muss sich am Mittwoch (9 Uhr) an vor dem Landgericht Hildesheim verantworten.
Der 25-Jährige soll zusammen mit gesondert verfolgten Komplizen vornehmlich libanesische und syrische Staatsangehörige auf dem Luftweg illegal nach Deutschland gebracht haben.
Dabei kassierte die Bande bis zu 10.000 Euro pro Person.

Angeklagtem drohen bis zu zehn Jahren Haft
Die Bundespolizei hatte den Schleuser-Ring im November vergangenen Jahres gesprengt.
Fast 600 Beamte hatten zeitgleich Gebäude an 25 Orten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg durchsucht.
Sieben Verdächtige wurden festgenommen, darunter auch der 25-Jährige.

Dem Mann aus Essen werden sieben versuchte und fünf vollendete Schleusungen sowie Urkundenfälschung und gewerbsmäßiges Verschaffen falscher Papiere vorgehalten.
In einem Fall sollen dabei zwölf Personen auf einmal illegal nach Deutschland gelangt sein.
In den anderen erfolgreichen Fällen waren es jeweils ein oder zwei Personen.
Die geplante Schleusung einer zehnköpfigen libanesischen Familie, für die die Täter vorab 90 000 Dollar kassiert haben sollen, sei dagegen gescheitert, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.
Dem Angeklagten drohen bis zu zehn Jahren Haft.


 
Suspendierter Polizist wegen Körperverletzung vor Gericht !

Saarbrücken - Ein vom Dienst suspendierter Polizist muss sich von heute an vor dem Amtsgericht Saarbrücken wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 31-Jährigen unter anderem vor, im Februar 2014 auf einem Feldweg einen ruhig gewordenen Randalierer mit Pfefferspray, Schlägen, Tritten und einer Todesdrohung malträtiert zu haben.
Bei einer anderen Streifenfahrt soll der Angeklagte einen Autofahrer und seinen Beifahrer angegriffen haben, ohne dass dies gerechtfertigt gewesen sei.

Am ersten Prozesstag sind mehrere Zeugen geladen.
Unter anderem soll ein früherer Kollege des Angeklagten aussagen.
Der 27-Jährige hatte nach eigener Aussage nicht eingegriffen, als der Angeklagte den Mann am Feldweg misshandelt haben soll.

Im Fall einer Verurteilung droht dem suspendierten Polizisten eine Haftstrafe und Entlassung aus dem Polizeidienst.
Für den Prozess sind mehrere Termine bis Anfang Mai anberaumt.


 
Mann stirbt bei Hotelbrand - Sechs weitere Menschen verletzt !

Hamburg - Bei einem Feuer in einem Hotel am Hamburger Hauptbahnhof ist am Morgen ein Mann ums Leben gekommen.
Sechs Menschen wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser gebracht.

Vier weitere Hotelgäste seien unverletzt geblieben, sagte ein Polizeisprecher.
Rettungskräfte hätten noch versucht, den schwer verletzten Mann wiederzubeleben, er sei jedoch noch am Unfallort gestorben.
Das Feuer war nach Polizeiangaben vermutlich in einem der sechs Hotelzimmer ausgebrochen.


 
Nach GSG-9-Einsatz in Freital weitere Ermittlungen !

Karlsruhe/Freital - Nach dem GSG-9-Einsatz gegen unter Terrorverdacht stehende Rechtsextremisten im sächsischen Freital gehen die Ermittlungen weiter.
Der Ermittlungskomplex ist durchaus größer, und weitere Aktivitäten laufen derzeit, sagte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU).

Details nannte er nicht.
Die Haftbefehle sollten den fünf am Dienstag festgenommenen Verdächtigen bis Mittwoch eröffnet werden.
Nach Angaben der Bundesanwaltschaft war ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs dafür am Dienstag aus Karlsruhe nach Dresden gereist.
Er habe auch über den Vollzug der Untersuchungshaft zu entscheiden.
Inwieweit das bereits geschehen ist, war zunächst nicht bekannt.

Die Bundesanwaltschaft wirft den vier Männern im Alter von 18 bis 39 Jahren und einer 27-jährige Frau vor, zusammen mit Komplizen die rechtsterroristische Gruppe Freital gegründet und Asylbewerberheime sowie Wohnungen von politischen Gegnern angegriffen zu haben.
Vier von ihnen werden versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.
Außerdem sollen sie für zwei Sprengstoffexplosionen und Sachbeschädigungen verantwortlich sein.
Dem fünften Verdächtigen wird unter anderem versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Drei weitere Verdächtige, die ebenfalls zur Gruppe Freital gehören sollen, sitzen bereits seit November 2015 in Untersuchungshaft.
Gegen sie hatte das Amtsgericht Dresden Haftbefehle wegen Sprengstoffexplosionen und anderer Straftaten erlassen.
Am 11. April hatte die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zu den Beschuldigten übernommen.

Zusammen mit der Spezialeinheit der Bundespolizei GSG 9 hatten Ermittler am Dienstagmorgen mehrere Wohnungen und andere Räumlichkeiten in Sachsen durchsucht.
Durch den Zugriff seien weitere mögliche Anschläge der Gruppe verhindert worden, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin.


 
Acht Jahre Haft: Mann aus dem Ruhrgebiet verschickte 175 Kilo Drogen per Post !

Wegen Drogenhandels per Post ist ein 28-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen zu acht Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.

Laut Urteil des Bochumer Landgerichts vom Dienstag hatte er Anfang 2014 damit begonnen, Marihuana und Ecstasy im Internet anzubieten und über Packstationen in Marl und Recklinghausen zu versenden.
Insgesamt verschickte er auf diese Weise demnach 175 Kilogramm Drogen.

Der Computer des 28-Jährigen war so gut verschlüsselt, dass ihn die Polizei bis heute nicht knacken konnte.

Zwei ebenfalls angeklagte Komplizen des Mannes wurden zu fünf beziehungsweise sechs Jahren Haft verurteilt.
Alle drei Männer hatten im Prozess Geständnisse abgelegt.


 
Unbekannter rammt Hildesheimer Richter Messer in den Rücken !

Ein Richter des Hildesheimer Landgerichts ist das Opfer einer rätselhaften Messerattacke geworden.
Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar.

Dem 60-Jährigen sei am frühen Dienstagabend von einem Unbekannten ein Messer mit einer etwa 20 Zentimeter langen Klinge in den Rücken gerammt worden und dort steckengeblieben, als er mit dem Fahrrad auf dem Heimweg war, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim.

Der Richter einer Wirtschaftsstrafkammer befinde sich auf der Intensivstation, es bestehe aber keine Lebensgefahr.

Mordkommission eingerichtet
Es werde geprüft, ob der Überfall im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit des Richters stehe.
Nach dem mysteriösen Messerangriff hat die Polizei eine Mordkommission eingerichtet.
Konkrete Hinweise auf den Täter hatten die Ermittlungsbehörden zunächst nicht.

Trotz seiner schweren Verletzung konnte der Richter per Handy noch selbst Hilfe herbeirufen.
Er wurde in einem Krankenhaus notoperiert.
Der Angreifer, der 20 bis 40 Jahre alt sein soll, flüchtete zu Fuß.
Der Mann soll eine dunkle Jacke mit Kapuze getragen haben.


 
Zurück
Oben Unten