Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Polizei stoppt nackten Autofahrer auf dem Weg ins Bordell !

Völklingen - Die Polizei hat in Völklingen einen nackten Autofahrer auf dem Weg ins Bordell gestoppt.
Der 38-Jährige habe unbekleidet hinterm Steuer gesessen, als die Beamten am frühen Morgen einen Lieferwagen kontrollierten, berichtet die Polizei.

Zu allem Überfluss hatte der Mann keinen Führerschein.
Er musste seinen Weg zu Fuß fortsetzen.

Allerdings ließen die Beamten den Mann erst gehen, nachdem er seine Kleider wieder angezogen hatte.
Warum er die schon vor Fahrtantritt ausgezogen hatte, habe der 38-Jährige nicht sagen können.


 
Betreuer wegen Missbrauchs zweier Jungen vor Gericht !

Lüneburg - Wegen sexuellen Missbrauchs zweier Jungen in einem Kinderheim steht ein ehemaliger Betreuer vor Gericht.
Der Prozess beginnt heute im niedersächsischen Lüneburg.

Der 47-Jährige soll in der Einrichtung im Landkreis Lüneburg zwischen 2005 und 2015 die zwei Jungen im Alter von 12 bis 14 Jahren in insgesamt 49 Fällen missbraucht und dabei zahlreiche Fotos und Videos gemacht haben.
Den Kindern soll er elektronisches Spielzeug und andere Belohnungen geschenkt haben.


 
Millionenbetrug für Handtaschen: Buchhalterin vor Gericht !

Nürnberg - Mehrere Millionen Euro hat eine Buchhalterin von ihrem Chef abgezweigt.
Und das alles um sich davon teure Handtaschen und Schuhe kaufen zu können.

Teure Handtaschen und Schuhe gaben ihr den "Kick": Weil sie ihren Arbeitgeber um mehrere Millionen Euro betrogen hat, muss sich eine Buchhalterin seit Montag in Nürnberg vor Gericht verantworten.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, über Jahre hinweg Geld ihres Arbeitgebers auf ihr eigenes Konto überwiesen zu haben.
Die 52-Jährige räumte die Vorwürfe am Montag ein.
Laut Anklage geht es um mehr als 2,7 Millionen Euro.
Einige weitere Fälle sind strafrechtlich bereits verjährt.
Sie habe das Geld für teure Handtaschen, Schuhe, Uhren und Pelzmäntel ausgegeben, sagte die Frau bei Prozessbeginn vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth.

Es sei ein tolles Gefühl gewesen, in die Boutiquen zu gehen und von den Verkäuferinnen bevorzugt behandelt zu werden.
"Das hat mir einen Kick gegeben", sagte die 52-Jährige.

Erfolgreiche Vermittlungen vorgetäuscht
Die wegen Untreue angeklagte Frau arbeitete als Buchhalterin bei einem Internetportal für Hotelbuchungen.
Für jede Buchung bekam das Portal eine Provision.
In fast 450 Fällen bediente sich die 52-Jährige seit dem Jahr 2006 an diesen Provisionen.

Weil ihr Arbeitgeber nur stichprobenhaft kontrollierte, fiel ihr Tun fast zehn Jahre lang nicht auf.
Erst Anfang 2015 zeigte sich die Frau selbst an, weil sie befürchtete, bei einer internen Revision aufzufliegen.
Die 52-Jährige bemüht sich seitdem, den Schaden wieder gut zu machen.
Zivilrechtlich verlangt ihr früherer Arbeitgeber sogar fast 4,5 Millionen Euro von ihr zurück.
Bei einem Notar habe sie bereits Schuldscheine über einen ähnlich hohen Betrag unterschrieben, sagte sie.
Monatlich zahlt sie 800 Euro zurück, ihr Haus wird gepfändet, genauso wie die zahlreichen Luxusartikel, welche die Frau meist originalverpackt auf ihrem Dachboden gelagert hatte.


 
Dreieinhalb Jahre Haft: 74-Jährige vergrub tote Freundin und kassierte Rente !

Eine 74-Jährige muss dreieinhalb Jahre ins Gefängnis, weil sie über Jahre die Rente einer toten Freundin kassiert hat.
Das Amtsgericht im hessischen Alsfeld sprach die Frau aus Grebenhain am Dienstag des gewerbsmäßigen Betrugs schuldig.

Die betagte Dame hatte zugegeben, ihre verstorbene Freundin, die sie zuvor jahrelang gepflegt hatte, in ihrem Garten vergraben zu haben, um weiterhin deren Pflegegeld und Rente zu kassieren.

Laut Staatsanwaltschaft wurden drei Versicherungen um insgesamt rund 135.000 Euro geprellt.
Der Pflichtverteidiger plädierte auf eine sechsmonatige Bewährungsstrafe.

Bereits gehbehindert, als Freundin starb
Die Freundin starb im Frühjahr 2005 im Alter von 81 Jahren eines natürlichen Todes, doch erst im Dezember 2013 meldete die Gemeindeverwaltung sie als vermisst.
Die Polizei fand die Leiche im folgenden Sommer.
Das Vergraben von Toten im Garten ist juristisch eine Ordnungswidrigkeit, in diesem Fall aber verjährt.

Unklar blieb, wer beim Vergraben der Leiche geholfen hat.
Denn die Angeklagte benutzt einen Rollator und war bereits gehbehindert, als ihre Freundin starb.
Auch der Verbleib des Geldes konnte nicht geklärt werden.


 
Kölner Silvesternacht: Verdächtige fast alle aus dem Ausland !

Düsseldorf - Die Aufarbeitung der massenhaften Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln bestätigt die bisherigen Annahmen: Bei den tatverdächtigen Gewalttätern handelt es sich fast ausschließlich um ausländische Männer - zu zwei Dritteln aus Marokko oder Algerien.

Das geht aus einem Bericht des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) an den Düsseldorfer Landtag hervor.

Demnach hat die Kölner "Ermittlungsgruppe Neujahr" bis Ende März 1527 Straftaten mit 1218 Opfern erfasst - etwa die Hälfte von ihnen wurden Opfer von Sexualdelikten.
In 185 von 529 Fällen wurde gleichzeitig mit der Sexualstraftat auch ein Diebstahlsdelikt angezeigt.
Dazu wurden bislang 153 Tatverdächtige ermittelt, darunter 149 Ausländer - viele von ihnen Asylbewerber und Migranten mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus.

Am Kölner Hauptbahnhof hatten in der Silvesternacht Männergruppen Frauen sexuell belästigt, drangsaliert und ausgeraubt.
Am Donnerstag beschäftigt sich der Innenausschuss des Landtags mit dem aktuellen Sachstand.

Laut Bericht des Innenministers stammen 103 der 153 Tatverdächtigen aus Marokko oder Algerien.
Bei 68 Personen handelt es sich demnach um Asylbewerber, 18 halten sich vermutlich illegal in Deutschland auf, bei 47 weiteren ist der ausländerrechtliche Status ungeklärt.
4 Personen sind als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge registriert.
24 seien aktuell noch in Untersuchungshaft, berichtete Jäger.
In 68 Fällen werde geprüft, ob der Aufenthalt beendet werden kann.


 
Neuer Haftbefehlt erlassen: Marcus Prinz von Anhalt muss im Gefängnis bleiben !

Der wegen Steuerhinterziehung angeklagte Marcus Prinz von Anhalt muss in Untersuchungshaft bleiben.
Das Landgericht Augsburg hat am Dienstag einen neuen Haftbefehl gegen den 49-Jährigen erlassen.
Als Beginn für die erneute Verhandlung des Falls sei der 17. Mai vorgesehen, teilte ein Justizsprecher mit.

Der Bundesgerichtshof hatte vor kurzem die Verurteilung des Bordellbesitzers zu vier Jahren Gefängnis durch das Augsburger Landgericht aufgehoben.
Eine andere Strafkammer des Gerichts muss jetzt neu verhandeln.
Das Gericht hatte Anhalt wegen Hinterziehung von mehr als 800.000 Euro verurteilt, weil er seine sechs Luxusautos von der Steuer abgesetzt hatte.

Könnte jederzeit flüchten
In dem neuen Prozess wird es allerdings nur um eine Überprüfung der Strafhöhe gehen, die der BGH moniert hatte.
Das Gericht begründete nun die weitere Untersuchungshaft mit der immer noch hohen Straferwartung sowie mit zahlreichen Wohnungen im Ausland, weswegen der Angeklagte jederzeit flüchten könnte.
Es sind mehr als zehn Verhandlungstage für den Prozess geplant.

Geboren wurde Prinz von Anhalt unter dem Namen Marcus Eberhardt, seinen adelig klingenden Namen hatte er von Frederic Prinz von Anhalt gekauft.
Im Sommer 2015 wurde er in Augsburg auch wegen Beleidigung eines Staatsanwalts zu einer Geldstrafe von 60 000 Euro verurteilt.


 
"Sexy Cora"-Prozess geht weiter !

Keine Einigung zwischen Witwer und Schönheitsklinik .....

Im Rechtsstreit um Geldforderungen des Witwers von "Sexy Cora" an eine Hamburger Schönheitsklinik haben sich beide Seiten nicht einigen können.
Das teilte ein Gerichtssprecher am Dienstag mit.

Das Landgericht Hamburg hatte im März eine Frist bis Anfang April für eine Einigung gesetzt.
Nun muss voraussichtlich die Zivilkammer entscheiden, ob und wie viel Geld der Witwer Tim Wosnitza (31) von der Klinik verlangen kann.
Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über die Fortdauer des Streits zwischen dem Witwer und der Klinik berichtet.

Die Pornodarstellerin Carolin Wosnitza - so hieß "Sexy Cora" mit bürgerlichem Namen - hatte sich im Januar 2011 zum fünften Mal die Brüste vergrößern lassen wollen.
Während der OP erlitt die 23-Jährige aufgrund von Sauerstoffmangel schwerste Hirnschäden, an denen sie wenige Tage später starb.
2013 verurteilte das Landgericht die an der Operation beteiligte Narkoseärztin wegen fahrlässiger Tötung zu 14 Monaten Haft auf Bewährung.

Streitwert liegt bei 844.000 Euro
Der Ehemann Tim Wosnitza war auch der Manager seiner Frau und lebte zum Großteil von den Einkünften, die sie erzielte.
In seiner Klage forderte er nach Angaben des Gerichtssprechers ursprünglich eine monatliche Unterhaltsrente von 3500 Euro bis zum Jahr 2064.

Inzwischen habe er seinen Antrag aber abgeändert.
Die Forderungen, die auch Behandlungskosten und Schmerzensgeld umfassen, seien aber nur schwer zu beziffern.
Der Streitwert der Klage liege bei 844.000 Euro.


 
Bewährung für Drogenkurier: Ecstasy im Strumpf und Kokain in der Unterhose !

Weil er einen Freund mit HIV infiziert habe, sollte er im Gegenzug Drogen schmuggeln.
Das behauptet ein Drogenkurier.
Das Gericht verurteilt ihn zu einer Bewährungsstrafe.

Nach einer Bahnfahrt mit 1500 Ecstasy-Tabletten in den Strümpfen und knapp drei Gramm Kokain in der Unterhose ist ein 39 Jahre alter Mann am Dienstag vom Amtsgericht Frankfurt zu zwei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Der Angeklagte war im November vergangenen Jahres mit dem ICE aus Amsterdam in Frankfurt angekommen und kurz danach von der Polizei aufgegriffen worden.
Seinen zweifelhaften „Proviant“ habe er in den Niederlande von einem Freund zugesteckt bekommen.
Der unentgeltliche Transport sei die Gegenleistung dafür gewesen, dass er den Freund zuvor mit HIV infiziert habe, sagte der Mann vor Gericht.

Im Urteil ging das Gericht trotz der kleinen Menge Kokain und der Ecstasy-Tabletten als sogenannte weiche Drogen nicht von einem minderschweren Fall aus.
Dazu sei die Anzahl der Tabletten zu groß gewesen, sagte die Richterin.
Die Mindeststrafe von zwei Jahren habe deshalb verhängt werden müssen.
Nach der Verhandlung kündigte der Mann an, umgehend in seine amerikanische Heimat abreisen zu wollen.
Seit seiner Festnahme war er in Untersuchungshaft.


 
Iraner mit falschem Visum am Flughafen erwischt !

München - Bundespolizisten haben am Münchner Flughafen einen Iraner festgenommen, der zwar mit einem echten Pass unterwegs war, allerdings ein gefälschstes Visum in selbigem kleben hatte.
Der 30-Jährige kam aus Griechenland und wollte zu seinem Cousin nach Berlin.

Bei der Einreiseschranke kontrollierten Bundespolizisten den Mann, der mit der ersten Maschine des Tages aus Athen kam.
Bei der Kontrolle wies sich der Iraner mit seinem Reisepass aus.
Am Pass hatten die Beamten nichts auszusetzen, wohl aber am vermeintlichen deutschen Visum.
Dieses war gefälscht.

Bei der Vernehmung auf der Wache gab der Mann zu, mit gefälschtem Visum unterwegs zu sein.
Dieses habe er von einem vermeintlichen Landsmann in Athen für 2000 Euro gekauft, zusammen mit dem Flugticket nach München.
Zuvor sei er über die Türkei und das Mittelmeer nach Griechenland gekommen.

Wegen seines christlichen Glaubens werde er verfolgt
Er habe Iran verlassen müssen, da er einer christlichen Glaubensgemeinschaft angehöre und deshalb von der Geheimpolizei gesucht und verfolgt werde.
Da alles schnell gehen musste, habe er keine Zeit mehr gehabt, bei der deutschen Botschaft einen offiziellen Asylantrag zu stellen.

Weil der Iraner um Schutz bat, schickten ihn die Bundespolizisten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Dort wird man sich nun um das Anliegen des 30-Jährigen kümmern.
Allerdings muss der Mann sich strafrechtlich wegen Urkundenfälschung, unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts verantworten


 
Bundesgericht erlaubt Cannabis-Anbau für Schmerzpatienten !

Leipzig. Das Bundesverwaltungsgericht hat erstmalig einem schwerkranken Mann den Cannabis-Anbau zu Hause erlaubt.
Wenn keine andere Therapiemöglichkeit zur Verfügung stünde, müsse einem Patienten so der Zugang zu Cannabis ermöglicht werden, entschieden die Bundesrichter (BVerwG 3 C 10.14).

Damit hatte die Klage eines an Multipler Sklerose (MS) erkrankten Mannes in dritter und letzter Instanz Erfolg.
Der 52-Jährige aus Mannheim ist seit 1985 an MS erkrankt und lindert die Symptome seiner Krankheit seit vielen Jahren mit Cannabis.

Die Pflanzen baut er zu Hause an.
Weil das nicht legal ist, kämpfte er für eine Ausnahmegenehmigung.



 
Daimler-Hauptversammlung: Würstchen-Streit löst Polizeieinsatz aus !

Viele Kleinaktionäre freuen sich auf Hauptversammlungen vor allem auf das Buffet.
Bei Daimler musste heute sogar die Polizei einen Streit um „Saitenwürschtle“ schlichten.

Der Streit zweier Aktionäre um Würstchen am Buffet hat bei der Hauptversammlung des Autobauers Daimler einen kleinen Polizeieinsatz ausgelöst.
„Wir haben die Polizei gerufen, um zu schlichten“, sagte Aufsichtsratschef Manfred Bischoff während der Beantwortung von Aktionärs-Fragen.
Es habe sich um „Saitenwürschtle“ gehandelt, fügte Bischoff mit einem Augenzwinkern hinzu.

Daimler hatte am Mittwoch für die rund 5500 anwesenden Aktionäre in Berlin einer Sprecherin zufolge 12.500 Würstchen aufgetischt.

Ein Aktionär habe mehrfach Würstchen vom Buffet zum Mitnehmen eingepackt, sagte die Sprecherin.
Eine andere Anteilseignerin habe ihn darauf angesprochen - dies habe zu einem verbalen Schlagabtausch geführt.
Um die Lage zu entspannen, habe man die Polizei gerufen.
Die Aktionärin habe eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

Aufsichtsratschef Bischoff dachte nun laut über Konsequenzen nach: „Entweder wir brauchen mehr Würstchen oder wir schaffen die Würstchen ganz ab.“


 
Leiche zerstückelt: Mordfall muss neu aufgerollt werden !

Leipzig - Der Fall eines Kriminalbeamten, der im Erzgebirge einen Mann getötet und zerstückelt haben soll, muss neu aufgerollt werden.
Das entschied der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs.

Der Senat hob das Urteil des Landgerichts Dresden auf, das den Mann wegen Mordes und Störung der Totenruhe zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt hatte.
Die Leipziger Richter entsprachen mit ihrer Entscheidung dem Antrag des Beschuldigten.


 
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