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Nach Silvester-Übergriffen in Köln: Polizeipräsident Wolfgang Albers ist nicht mehr am richtigen Ort !
Falschmeldungen und eine undurchsichtige Informationspolitik - die Kölner Politik hat das Vertrauen in Polizeipräsident Wolfgang Albers verloren.
Köln. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat von der Kölner Polizei eine „selbstkritische Prüfung des Einsatzgeschehens“ und ihrer Informationspolitik gefordert.
„Zu welchen Erkenntnissen die Polizei und das Innenministerium in diesem Zusammenhang kommen, wird abzuwarten sein“, lautet ihre Antwort auf die Frage, ob Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers zurücktreten muss.
Ob Albers bleibt oder nicht, ist Sache der Landesregierung – und natürlich seine eigene Entscheidung.
In Köln hat er das Vertrauen der Politik verloren.
Nur die SPD hält sich mit der Forderung nach personellen Konsequenzen noch zurück.
„Bei der vollständigen Aufklärung und Feststellung notwendiger Konsequenzen sowie Sicherstellung kompromissloser Strafverfolgung hat der Polizeipräsident eine Verantwortung, die er auch wahrnehmen sollte“, so Fraktionschef Martin Börschel.
„Erst nach der Klärung wird sich zeigen, ob und bei welcher Institution personelle Konsequenzen gezogen werden müssen.“
Die SPD schließt den Bundesinnenminister ausdrücklich in ihre Kritik mit ein.
Für CDU und FDP, sowohl im Land wie auch in der Stadt ist die Sache klar: Albers muss zurücktreten.
Die Fraktionschefin der Kölner Grünen formuliert die gleiche Forderung etwas freundlicher: „Herr Albers muss sich fragen, ob er noch der richtige Mann am richtigen Ort ist.“
Wie es mit der aktuellen Polizeiführung gelingen kann, wieder Vertrauen in die Sicherheit im öffentlichen Raum aufzubauen, „ist mir unklar.“
Der Kölner FDP-Fraktionschef Ralph Sterck sagt: „Albers gefährdet das Vertrauen in den Rechtsstaat.“
Mehrdad Mostofizadeh, Fraktionschef der Grünen im Düsseldorfer Landtag findet die neuen Entwicklungen rund um die Überfälle in der Silvesternacht „nur noch schwer erträglich“.
Das Bild, das die Polizeiführung nach den Übergriffen abgibt, sei ähnlich fatal wie nach den Hooligan-Krawallen.
„Man hat die Lage falsch eingeschätzt, nur unzureichend kommuniziert, dadurch für Verunsicherung gesorgt und letztlich das Vertrauen in die Polizei und unseren Rechtsstaat massiv geschädigt.“
Man warte nun „gespannt“ auf den Einsatzbericht der Polizei.
Das Papier sollte spätestens am Freitagmorgen im Ministerium vorliegen und am Montag auf einer Sondersitzung des Innenausschusses veröffentlicht werden.
Informationspolitik passt nicht zu Albers' Aussagen
Der Kölner CDU-Partei- und Fraktionschef Bernd Petelkau warf Albers vor, durch seine Informationspolitik Öffentlichkeit und Opfer gleichermaßen zu missachten.
Die neusten Erkenntnisse würden „erhebliche Fragen zum Umgang der Polizei und ihres obersten Dienstherren, dem NRW-Innenminister Jäger, mit der Wahrheit“ aufwerfen.
„Eine Aussage wider besseren Wissens nennt man landläufig Lüge.“
Peter Biesenbach, CDU-Fraktionsvize im Landtag, sagte: „Der Widerspruch zwischen Anspruch und Realität könnte kaum größer sein.“
Albers attestiert er „kaum Führungskompetenz und mangelnde Transparenz“.
Die Informationspolitik der Polizei passe überhaupt nicht zu der Aussage des Polizeipräsidenten, dass es sich um eine neue Qualität der Gewalt handelt, meint der Fraktionschef der Kölner Linken, Jörg Detjen.
Vertreter aller Parteien warnten bei den anhaltenden Spekulationen über die Tatverdächtigen vor Pauschalurteilen und Vorverurteilungen.
Dieser Appell wird nach Einschätzung einiger durch die Informationspolitik der Polizei regelrecht untergraben.
„Sie ist mitverantwortlich dafür, dass zwischenzeitig die gesamte Gruppe von Tausend Menschen vor dem Hauptbahnhof in den Verdacht gebracht wurde, an den Straftaten beteiligt gewesen zu sein“, so Detjen.
Falschmeldungen und eine undurchsichtige Informationspolitik - die Kölner Politik hat das Vertrauen in Polizeipräsident Wolfgang Albers verloren.
Köln. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat von der Kölner Polizei eine „selbstkritische Prüfung des Einsatzgeschehens“ und ihrer Informationspolitik gefordert.
„Zu welchen Erkenntnissen die Polizei und das Innenministerium in diesem Zusammenhang kommen, wird abzuwarten sein“, lautet ihre Antwort auf die Frage, ob Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers zurücktreten muss.
Ob Albers bleibt oder nicht, ist Sache der Landesregierung – und natürlich seine eigene Entscheidung.
In Köln hat er das Vertrauen der Politik verloren.
Nur die SPD hält sich mit der Forderung nach personellen Konsequenzen noch zurück.
„Bei der vollständigen Aufklärung und Feststellung notwendiger Konsequenzen sowie Sicherstellung kompromissloser Strafverfolgung hat der Polizeipräsident eine Verantwortung, die er auch wahrnehmen sollte“, so Fraktionschef Martin Börschel.
„Erst nach der Klärung wird sich zeigen, ob und bei welcher Institution personelle Konsequenzen gezogen werden müssen.“
Die SPD schließt den Bundesinnenminister ausdrücklich in ihre Kritik mit ein.
Für CDU und FDP, sowohl im Land wie auch in der Stadt ist die Sache klar: Albers muss zurücktreten.
Die Fraktionschefin der Kölner Grünen formuliert die gleiche Forderung etwas freundlicher: „Herr Albers muss sich fragen, ob er noch der richtige Mann am richtigen Ort ist.“
Wie es mit der aktuellen Polizeiführung gelingen kann, wieder Vertrauen in die Sicherheit im öffentlichen Raum aufzubauen, „ist mir unklar.“
Der Kölner FDP-Fraktionschef Ralph Sterck sagt: „Albers gefährdet das Vertrauen in den Rechtsstaat.“
Mehrdad Mostofizadeh, Fraktionschef der Grünen im Düsseldorfer Landtag findet die neuen Entwicklungen rund um die Überfälle in der Silvesternacht „nur noch schwer erträglich“.
Das Bild, das die Polizeiführung nach den Übergriffen abgibt, sei ähnlich fatal wie nach den Hooligan-Krawallen.
„Man hat die Lage falsch eingeschätzt, nur unzureichend kommuniziert, dadurch für Verunsicherung gesorgt und letztlich das Vertrauen in die Polizei und unseren Rechtsstaat massiv geschädigt.“
Man warte nun „gespannt“ auf den Einsatzbericht der Polizei.
Das Papier sollte spätestens am Freitagmorgen im Ministerium vorliegen und am Montag auf einer Sondersitzung des Innenausschusses veröffentlicht werden.
Informationspolitik passt nicht zu Albers' Aussagen
Der Kölner CDU-Partei- und Fraktionschef Bernd Petelkau warf Albers vor, durch seine Informationspolitik Öffentlichkeit und Opfer gleichermaßen zu missachten.
Die neusten Erkenntnisse würden „erhebliche Fragen zum Umgang der Polizei und ihres obersten Dienstherren, dem NRW-Innenminister Jäger, mit der Wahrheit“ aufwerfen.
„Eine Aussage wider besseren Wissens nennt man landläufig Lüge.“
Peter Biesenbach, CDU-Fraktionsvize im Landtag, sagte: „Der Widerspruch zwischen Anspruch und Realität könnte kaum größer sein.“
Albers attestiert er „kaum Führungskompetenz und mangelnde Transparenz“.
Die Informationspolitik der Polizei passe überhaupt nicht zu der Aussage des Polizeipräsidenten, dass es sich um eine neue Qualität der Gewalt handelt, meint der Fraktionschef der Kölner Linken, Jörg Detjen.
Vertreter aller Parteien warnten bei den anhaltenden Spekulationen über die Tatverdächtigen vor Pauschalurteilen und Vorverurteilungen.
Dieser Appell wird nach Einschätzung einiger durch die Informationspolitik der Polizei regelrecht untergraben.
„Sie ist mitverantwortlich dafür, dass zwischenzeitig die gesamte Gruppe von Tausend Menschen vor dem Hauptbahnhof in den Verdacht gebracht wurde, an den Straftaten beteiligt gewesen zu sein“, so Detjen.



