Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Amtsgericht Dachau: Frau ergaunert 184 000 Euro von ihrer privaten Krankenkasse !

Eine 59-Jährige hat über fünf Jahre hinweg ihre private Krankenkasse monatlich um gut 3000 Euro betrogen.
Sie ließ sich teure Medikamente verschreiben, die sie zwar nicht kaufte, sie aber per gefälschter Rechung zur Erstattung einreichte.
Nun wurde die Frau wegen Betrugs und Urkundenfälschung verurteilt.

Mit einem perfiden Trick hat eine 59-jährige Frau aus ihren Krankheiten ein betrügerisches Geschäft gemacht.
Mehr als fünf Jahre manipulierte sie Abrechnungen von Arzneirezepten, die sie bei ihrer privaten Krankenkasse zur Erstattung einreichte.
So ergaunerte sie etwa 184 000 Euro.
Wegen Betrugs und Urkundenfälschung in 159 Fällen wurde sie zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.

Hauptberuflich legt die Angeklagte Anrufern einer Hotline nachts die Karten und berät sie zu Fragen rund um die Partnerschaft.
Außerdem züchtet sie Hunde.
Ihre Haupteinnahmequelle verdankte sie aber über Jahre hinweg einem Abrechnungsbetrug, den sie zwischen 2009 und 2014 systematisch beging.

Wie die Frau den Betrug beging
Die 59-Jährige hat nach eigenen Angaben zahlreiche Krankheiten vom kaputten Knie über chronische Gastritis bis hin zu Asthmaleiden und Nierenproblemen.
Wegen dieser Erkrankungen war sie häufig bei zwei Ärzten.
Die Mediziner verschrieben ihr Rezepte für Medikamente, von denen einige mehrere Hundert Euro kosten.
Das geschah teils mehrmals in der Woche, oft kamen die Verordnungen auch nach einem kurzen Telefonat per Post frei Haus.

In der Beweisaufnahme legt Richter Christian Calame nach und nach die Betrugsmethode offen: Mit den Rezepten ging die Privatpatientin zu einer Apotheke.
Doch anstatt das Rezept vollständig einzulösen, bestellte sie lediglich günstige, meist nicht verschreibungspflichtige Medikamente, zum Beispiel Mittel gegen Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden.
Den Kauf ließ sie sich handschriftlich und mit einem Stempel von den Apothekern bestätigen.
Die sehr teure Arznei kaufte sie in den meisten Fällen nicht.

Zu Hause ergänzte die gelernte pharmazeutisch-technische Assistentin die Bestätigung der Apotheker um die hochpreisigen Tabletten, die sie tatsächlich gar nicht geholt hatte.
Dennoch stellte die 59-Jährige die Ausgaben anschließend bei ihrer Kasse in Rechnung.
Über fünf Jahre lang lief der Versicherungsbetrug problemlos: Durchschnittlich erschlich sich die Angeklagte in fünf Jahren gut 3000 Euro im Monat.
Mit dem Geld hat sie sich bei Freunden als Gönnerin aufgespielt und zu Champagner-Feiern eingeladen.

Um die Vorgehensweise der Angeklagten zu verstehen, hat das Gericht Apotheker geladen, bei denen die Angeklagte die Quittungen besorgte.
Auf den Belegen, die Richter Calame den Pharmazeuten vorlegt, erkennen sie Unregelmäßigkeiten, etwa Abweichungen von der eigenen Schrift oder Rautezeichen bei der Aufzählung der scheinbar ausgehändigten Heilmittel, die sie selbst nicht verwenden.

Ein Apotheker, bei dem die Angeklagte den größten Teil der Rezepte eingelöst hatte, berichtet, dass die Kundin angerufen habe, um den exakten Preis und die zugehörige Identifikationsnummer der Medikamente zu erfahren.
So konnte die Angeklagte die Belege fälschen.
Der Apotheker erzählt, er sei "blauäugig" gewesen.

Wie der Richter zu seinem Urteil kommt
All das rundete das Geständnis ab, das die Angeklagte über ihren Anwalt abgelegt hatte, um die Grundlage für eine Einigung mit dem Gericht zu schaffen.
In seinem Urteil folgte der Richter dem vereinbarten Deal.
Neben der Bewährungsstrafe erhielt sie die Auflage, 200 Sozialstunden bei einem Dachauer Verein zu leisten.
Außerdem muss sie "nach Kräften" den verursachten Schaden wiedergutmachen, indem sie jeden Monat 1250 Euro an die Krankenkasse überweist.

Kommt sie ihren Auflagen nicht nach, droht Gefängnis.
In seiner Urteilsbegründung hob der Vorsitzende Richter allerdings auch hervor, dass der Angeklagten der Betrug sehr leicht gemacht worden sei, weil viele Beteiligte weggeschaut hätten.
Die Fälschung sei "leicht mit den Augen zu erkennen".
Es sei deshalb schwer verständlich, weshalb die Versicherung dem Betrug nicht früher auf die Schliche gekommen war.

Als ein "starkes Stück" bezeichnet Richter Calame auch, dass die Ärzte der Angeklagten "nonchalant" zahllose Rezepte mit hochpreisigen Medikamenten ausstellten, teils sogar im Rhythmus von wenigen Tagen.
In einer der beiden Münchner Arztpraxen, erzählt der Amtsrichter, sei man gar nicht davon ausgegangen, dass die Patientin all die verschriebenen Medikamente selbst nehme.
Vielmehr habe man geglaubt, dass sie mit den Präparaten ihre Hunde füttert.


 
300 Menschen demonstrieren in Magdeburg gegen Rechtsextreme !

Magdeburg - Bis zu 300 Menschen haben nach Angaben der Polizei in Magdeburg friedlich gegen Rechtsextremismus demonstriert.
Unter dem Motto Ravende Europäer gegen Nationalismus und Intoleranz zogen sie zu lauten Bässen mit Refugees Welcome-Fahnen durch die Innenstadt.

Ihre Demonstration richtete sich gegen eine zeitgleiche Veranstaltung von Hooligans und Rechtsextremen auf dem Domplatz.
Die Polizei war mit etwa 1000 Beamten im Einsatz.
Zu der Kundgebung der Rechten kamen nach Polizeiangaben bis zu 700 Teilnehmer.


 
Streit mit Messern - Mann in Essener City niedergestochen !

Essen. In der Fußgängerzone von Essen ist am Samstag ein Streit eskaliert.
Ein Mann stach mit einem Messer zu und verletzte einen anderen schwer.

Mit Messern sind am frühen Samstagnachmittag zwei Männer in der Innenstadt von Essen aufeinander losgegangen.
Vor einem Schuhgeschäft an der Limbecker Straße war es zum Streit zwischen den beiden Männern gekommen, erklärte die Polizei.
Die Männer hätten sich gekannt.

Nach der Tat floh der jüngere Mann (29) – sein Opfer (44) blieb schwerst verletzt in der Fußgängerzone zurück.
Ein Krankenwagen brachte den Verletzten ins Krankenhaus.
Lebensgefahr besteht nicht.

Wenige Stunden nach dem Vorfall hatte die Polizei den geflohenen zweiten Mann ermittelt und nahm ihn
Auch er sei bei dem Streit leicht verletzt worden, so die Polizei.
Die genauen Hintergründe des Streit sind bisher noch unklar.



 
Türken und Kurden wollen in mehreren Städten demonstrieren !

Köln. In mehreren deutschen Städten wollen am Sonntag Türken und Kurden bei Demonstrationen und Gegendemonstrationen auf die Straße gehen.
Die Gruppe "AYTK" hat Kundgebungen angemeldet, unter anderem in Köln mit 5000 Teilnehmern.
In Frankfurt, Hannover, Nürnberg und Stuttgart sind jeweils bis zu 2000 Menschen angekündigt.

Ein Bündnis anderer Organisationen von Migranten, darunter Kurden und Armenier, wirft der "AYTK" vor, nationalistisch zu sein und der türkischen islamisch-konservativen Regierungspartei AKP nahezustehen.
In den Städten sind mehrere Gegenveranstaltungen geplant.

Die Sicherheitsbehörden schlossen Ausschreitungen bei den Kundgebungen nicht aus.
Am Ostersonntag war es bereits in Aschaffenburg zu Krawallen gekommen.
Kurden hatten eine Demonstration mit überwiegend nationalistischen Türken mit Steinen und Feuerwerkskörpern angriffen.


 
Türkei verlangt Strafverfolgung Böhmermanns: Komiker sagt "Anne Will" ab !

Nach Jan Böhmermanns Satirebeitrag über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im ZDF erwartet die türkische Regierung eine Strafverfolgung des Komikers.
Das hat der Botschafter Ankaras laut "Tagesspiegel" in einer sogenannten Verbalnote an das Auswärtige Amt deutlich gemacht.
Derweil hat Böhmermann vor dem Hintergrund der Kritik an seiner Person seinen für Sonntagabend geplanten Auftritt in der ARD-Talkshow "Anne Will" abgesagt.

Regierungskreise hätten den Vorgang gegenüber der Zeitung bestätigt.
Gleichzeitig hätten sie erklärt, dass die Bundesregierung den Inhalt des Briefwechsels "sorgfältig und so zügig wie möglich prüfen" werde.
Sodann werde entschieden, wie damit weiter zu verfahren sei.
Dazu kämen an diesem Montag Mitarbeiter des Bundeskanzleramts, des Außenministeriums und des Justizressorts zusammen.

Kein Widerspruch der Regierung
Den Regierungskreisen zufolge habe die Bundesregierung den türkischen Erwartungen nicht unter Hinweis auf die in Deutschland geltende Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit widersprochen.
Eine Zustimmung zur Forderung aus der Türkei sei demnach nicht ausgeschlossen.

Nach Informationen des "Tagesspiegels" sind sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch die Ressortchefs für Äußeres und Justiz, Frank-Walter Steinmeier und Heiko Maas, direkt in den Fortgang der weiteren Prüfung eingeschaltet.

Bei einer möglichen Strafverfolgung Böhmermanns würde es sich um den Straftatbestand der Beleidigung von ausländischen Staatschefs handeln.
Dieses ist ein sogenanntes Antragsdelikt.
Das bedeutet, dass es eine Strafverfolgung nur dann gibt, wenn die Türkei konkret ein Interesse daran äußert.

Böhmermann hatte am 31. März in seiner Satire-Show "Neo Magazin Royale" mit einer Schmähkritik über Erdogan für Aufsehen gesorgt.
Merkel hatte die Satire anschließend als beleidigend kritisiert.
Die Staatsanwaltschaft hat bereits Ermittlungen gegen Böhmermann eingeleitet

Anlass für Böhmermanns Schmähkritik war Erdogans Protest gegen ein vergleichsweise harmloses Satire-Lied über ihn in der NDR-Sendung "extra 3" zur Melodie von Nenas Hit "Irgendwie, irgendwo, irgendwann".

Böhmermann schlägt Einladung zu "Anne Will" aus
Vor dem Hintergrund der Vorwürfe gegen ihn geht der Komiker immer weiter auf Tauchstation.
Eine Einladung zur ARD-Talkshow "Anne Will" am Sonntag schlug er aus.
Eine Sprecherin der Moderatorin bestätigte einen entsprechenden "Bild"-Bericht.
Das Thema der Sendung um 21.45 Uhr lautet: "Streit um Erdogan-Kritik - Kuscht die Bundesregierung vor der Türkei?"

Auf Radio Eins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ließ Böhmermann außerdem seine Satire-Sendung "Sanft & Sorgfältig" ausfallen.
Die Show, die er gemeinsam mit dem Musiker und Moderator Olli Schulz präsentiert, ist normalerweise immer sonntags zu hören.
"Sie wissen ja sicher, was gerade rund um Jan Böhmermann los ist
. Er hat es deshalb in dieser Woche nicht geschafft, diese schöne Unterhaltungssendung aufzunehmen", war am Sonntag im Internetauftritt von Radio Eins zu lesen.


 
100 Tage nach dem Silvester-Horror von Köln: "Verkettung von falschen Einschätzungen und fehlender Abstimmung" !

Eine Silvesternacht wühlt ein Land auf: Hunderte Übergriffe auf Frauen in Köln - begangen mutmaßlich vor allem von Männern nordafrikanischer Herkunft und trotz Anwesenheit der Polizei - haben ein Beben ausgelöst.
Die Erschütterungen reichen noch immer weit über die Domstadt und Nordrhein-Westfalen hinaus.

Die Ausschreitungen haben international Entsetzen hervorgerufen.
Im Bund sind Verschärfungen im Asyl- und Sexualstrafrecht auf den Weg gebracht.
In NRW durchleuchtet ein Untersuchungsausschuss des Parlaments die Vorfälle.
Ermittler arbeiten auf Hochtouren.
Das Klima hat sich verändert.
Eine "Spaltung in unserer Gesellschaft" befürchten nicht nur prominente Kölner wie Schriftsteller Navid Kermani, Musiker Wolfgang Niedecken oder Kardinal Rainer Woelki.

Was ist passiert in der Horrornacht vor 100 Tagen?
Frauen waren am Hauptbahnhof massenhaft von Männergruppen - laut Opfern und Zeugen nordafrikanisch oder arabisch aussehend - umzingelt, sexuell bedrängt, bestohlen worden.
Auch in anderen Städten kam es zu Attacken, aber nicht in der gewaltigen und zuvor deutschlandweit ungekannten Dimension wie in Köln.

Bislang erst vier Urteile
Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministeriums hat die Kölner "Ermittlungsgruppe Neujahr" bis Ende März 1527 Straftaten mit 1218 Opfern erfasst - etwa die Hälfte von ihnen wurden Opfer von Sexualdelikten.
Bislang wurden 153 Tatverdächtige ermittelt, darunter 149 Ausländer - oft Asylbewerber und Migranten mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus.
Die meisten stammen aus Marokko und Algerien.

Drei Täter - Asylbewerber aus Nordafrika - wurden wegen Diebstahls zu Bewährungsstrafen verurteilt, ein vierter Schuldspruch folgte gerade.
Wegen sexueller Nötigung ist in Köln ein Algerier angeklagt.
In Düsseldorf muss sich ein Marokkaner wegen sexueller Belästigung verantworten.

Im Land ist vor allem Innenminister Ralf Jäger unter Druck.
Rücktrittsforderungen der Opposition wurden zunächst leiser, doch dann kochten Vertuschungsvorwürfe hoch.
Das Ministerium soll laut "Express" über eine ihm untergeordnete Stelle bei der Kölner Polizei versucht haben, einen brisanten Bericht zu "stornieren" oder das Wort "Vergewaltigung" daraus zu streichen.

Jäger widerspricht heftig.
"Es gab weder von mir persönlich den Versuch, Einfluss auf eine Meldung des Polizeipräsidiums Köln zu nehmen, noch hat es eine solche Anweisung aus meinem Haus gegeben", betonte er im Innenausschuss des Landtags.

Hannelore Kraft schwieg tagelang
Der im Februar gestartete Untersuchungsausschuss soll binnen eines Jahres Licht ins Dunkel bringen: Warum wurden die Opfer nicht geschützt, wer war bei der Polizei und in der Politik wann worüber informiert und verantwortet welche Fehler, wie lassen sich solche Exzesse künftig verhindern?
Neben Jäger wird wohl auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft aussagen müssen.

Tagelang schwieg sie, das Bild der "Kümmerin" bekam Kratzer.
Im Nachhinein räumt Kraft ein: Dass sie erst später vor die Kameras trat und zunächst nur einer Zeitung ein Statement gab, sei nicht ausreichend gewesen.
Mit Blick auf den Ausschuss sagt sie: "Es ist gut, dass wir wegkommen von der Suche nach dem einen Schuldigen und die Abläufe genau analysieren.
Dabei zeigt sich: Es gab vor Ort eine Verkettung von falschen Einschätzungen und fehlender Abstimmung."

Die Folgen im Bund: Ende Februar beschloss der Bundestag eine Verschärfung des Asylrechts, mit dem auch - und das als Reaktion auf die Kölner Übergriffe - die Ausweisung straffälliger Ausländer erleichtert werden soll.
Das Kabinett hat zudem eine Verschärfung des Sexualstrafrechts angeschoben, um Opfer künftig besser zu schützen.

"Ein Schlag ins Gesicht der aufgeklärten Einwanderer"
Das Image der Millionenstadt hat gelitten.
"Wir haben uns unmittelbar bemüht, dem durch schnelles und entschiedenes Handeln in Sachen Sicherheit und nachhaltige Maßnahmen entgegenzuwirken", sagt Oberbürgermeisterin Henriette Reker.
"Das hat dazu beigetragen, Vertrauen zurückzugewinnen."

Und die Kölner Ausschreitungen haben die Stimmung aufgeheizt.
Angriffe rechter Gewalttäter gegen Ausländer, weiter wachsende Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte und Hasstiraden im Netz häufig gegen Muslime schrecken auf.
Genauso wie Feindseligkeiten gegenüber der Polizei und die Verunglimpfung von Medien als "Lügenpresse".
Viele Bürger sind beunruhigt.
Über Zuwanderung und Integration wird oft arg zugespitzt diskutiert.

Integrationsexpertin Lale Akgün fordert: "Ein Einwanderungsland muss klare Regeln haben."
Eine davon: "Patriarchat und seine Auswüchse werden nicht geduldet."
Es sei falsch, "kulturelle Besonderheiten" mit Nachsicht zu behandeln, sagt die frühere SPD-Bundestagsabgeordnete.

Phänomene wie "Vielweiberei" oder Gewalt gegen Frauen und Kinder würden bei zugewanderten Männern oft nicht mit den üblichen Maßstäben bewertet, sie dürften keinesfalls weiter geduldet werden.
Das stärke politisch rechten Kräften den Rücken und sei "ein Schlag ins Gesicht der aufgeklärten Einwanderer".


 
Berlin: Frau liegt monatelang tot in ihrer Wohnung !

Eine tote Frau hat über Monate unbemerkt in ihrer Wohnung in Berlin gelegen.
Nachbarn hatten erst am vergangenen Freitag die Polizei alarmiert, als sich auf Klopfen und Rufen niemand meldete.

Die Feuerwehr brach die Wohnungstür auf und entdeckte die Leiche, wie die Polizei mitteilte.
Die Mieterin sei vermutlich schon vor mehreren Monaten gestorben, sagte ein Polizeisprecher.

Hinweise auf ein Verbrechen gebe es bislang nicht.
Eine Obduktion Anfang der Woche solle Gewissheit bringen.
Ob es Angehörige der Frau gebe, ist laut Polizei noch unklar.


 
Familientreffen endet in Schlägerei !

Das war wohl etwas anders gedacht: Ein Familientreffen in Kaiserslautern ist zu einer Schlägerei zwischen Verwandten ausgeartet.

Nach Angaben der Polizei hatte der Vater in einem Vereinsheim zunächst den Freund seiner Tochter mit Fäusten attackiert, welcher daraufhin zurückschlug.
Auch die Ex-Frau des Mannes und dessen aktuelle Lebensgefährtin wurden handgreiflich.

Bevor der Vater das Gasthaus verließ, zerrte er seine Tochter an den Haaren.
Diese trat ihn daraufhin mit dem Absatz ihrer Stöckelschuhe ins Gesicht.
Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.


 
Familienstreit: Schüsse und Messerstecherei in Essener Innenstadt !

Essen. Ein 21-Jähriger ist am Samstagabend in der Innenstadt durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt worden.
Offenbar besteht ein Zusammenhang zu einer Messerstecherei wenige Stunden zuvor.

In der Essener Innenstadt ist am späten Samstagabend ein 21-Jähriger Mann durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt worden.
Wenige Stunden zuvor waren zwei Männer vor Passanten in der Fußgängerzone mit Messern aufeinander losgegangen.
Die beiden blutigen Angriffe stehen wohl in einem Zusammenhang: Beteiligte beider Auseinandersetzungen gehören denselben zwei Familien an.

Großeinsatz mit Verstärkung und Hundertschaft
Gegen 23 Uhr waren auf der Friedrich-Ebert-Straße, Ecke Turmstraße, mehrere Schüsse auf den 21-Jährigen abgefeuert worden, erklärte Polizeisprecher Lars Lindemann.
Kurz nach der Tat konnte die Polizei drei Verdächtige in der Nähe des Tatortes, in Wohnhäusern an der Altenessener und an der Ostermannstraße (Nordviertel), festnehmen: zwei in Essen gemeldete Männer (20 und 46 Jahre alt) und ein in Würselen wohnhafter 35-Jähriger.
Polizisten stellten eine Schusswaffe sicher.
Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, müssen weitere Untersuchungen zeigen.
Alarmierte Verstärkung aus benachbarten Städten und Kräfte einer Hundertschaft griffen beim Großeinsatz ebenfalls ein.
Sie waren vor allem damit beschäftigt, die vielen Schaulustigen davon abzuhalten, den Tatort zu betreten.

Der durch mehrere Treffer in den Oberkörper lebensgefährlich verletzte 21-Jährige wurde in der Nacht in einem Essener Krankenhaus notoperiert.

Unter den Beteiligten sind nach Informationen mehrere libanesisch-stämmige Männer – ebenso wie bei einer zweiten blutigen Gewalttat, zu der es wenige Stunden zuvor ebenfalls auf offener Straße in der Nähe gekommen war: Um 13.30 Uhr waren ein 29 und ein 44 Jahre alter Mann auf der Limbecker Straße, Ecke Schwarze Horn, vor einem Schuhgeschäft (Görtz) mit Messern aufeinander losgegangen.
Der 44-Jährige blieb nach einem Stich in den Hals in der Fußgängerzone liegen.
Passanten setzten den Notruf ab.

Familienstreit wohl Auslöser beider Gewalttaten
Als die Ermittler wenige Stunden später den zunächst geflohenen Täter festnehmen konnten, war auch der 29-Jährige schwer verletzt: Er wollte seine Wunden in einem Krankenhaus behandeln lassen, als ihn die Beamten erwischten.
In Lebensgefahr schwebe jedoch keiner der beiden in Essen lebenden Männer, so Polizeisprecher Lindemann.

Die Mordkommission, die seit Samstagabend an der Aufklärung der lebensbedrohlichen Schüsse arbeitet, ermittelt inzwischen auch im Fall der Messerstecherei, erklärte Lindemann am Sonntagmittag.
"Da zwischen den Beteiligten beider Sachverhalte familiäre Beziehungen bestehen, muss von einem Zusammenhang ausgegangen werden."
Unklar sei zurzeit jedoch noch, ob erneut ein Streit zwischen libanesischen Familienclans der Auslöser der blutigen Auseinandersetzungen war: Denn nach Informationen waren in beiden Fällen auch arabischstämmige Männer anderer Herkunft beteiligt.


 
Großeinsatz der Polizei gegen Einbrecher – 18 Festnahmen !

Düsseldorf. Die Düsseldorfer Polizei durchsuchte am Freitag Hotels, Gaststätten und Spielhallen.
Die Landeshauptstadt ist für Diebe besonders attraktiv.

Mit einer groß angelegten Aktion ist die Düsseldorfer Polizei am Freitag bis in die Nacht gegen Einbrecher und andere Kriminelle vorgegangen.
18 Menschen nahmen die Beamten dabei fest.
Ab 6 Uhr in der Früh hatten zivile und uniformierte Polizisten zunächst Hotels im gesamten Stadtgebiet durchsucht, Präsenz an Orten gezeigt, an denen es häufig zu Straftaten kommt, und die Straßen nach sowie aus Düsseldorf kontrolliert, da es sich insbesondere bei den Einbrecherbanden häufig um auswärtige Täter handelt.
Ab dem Nachmittag überprüften die Ermittler Gaststätten und Spielhallen.

Während die Zahl der Straftaten insgesamt im Jahr 2015 in Düsseldorf um 2,1 Prozent auf 84 260 Fälle zurückgegangen ist, gab es bei der Zahl der Wohnungseinbrüche einen drastischen Anstieg um knapp 25 Prozent.
Zudem machen Diebstahlsdelikte über die Hälfte der Straftaten aus – mehr als in anderen Städten.
Laut Polizei liegt das an der „speziellen Opferstruktur in in Düsseldorf“.
Das durchweg kaufkräftige Publikum von Messebesuchern, Geschäftsleuten und Touristen sei ein besonderer Anreiz für die Täter, die mit einer hohen Erwartungshaltung auf Beutezug in der Landeshauptstadt gingen.
60 Millionen Euro erbeuteten Diebe im vergangenen Jahr allein in Düsseldorf.

599 Personen wurden kontrolliert
Schon seit einiger Zeit versucht die Polizei daher durch Aktionstage wie „Riegel vor! – Keine Chance für Einbrecher!“, Razzien und Schwerpunktaktionen den Druck auf die Täter zu erhöhen.
Am Freitag kontrollierten die Ermittler insgesamt 599 Personen.
Vier Menschen wurden wegen bestehender Haftbefehle unter anderem wegen Diebstahls festgenommen, elf wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts, eine wegen Diebstahls sowie zwei wegen eines versuchten Metalldiebstahls.
Außerdem wurden 19 Strafanzeigen gestellt, unter anderem wegen ausländerrechtlicher Verstöße, Diebstahls sowie wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.

„Durch den wiederholten und nachhaltigen Kontrolldruck der Polizei wollen wir die Landeshauptstadt und das Umland für die meist auswärtigen Täter und Tätergruppen unattraktiv machen“, sagte Katrin Goldschmidt, Einsatzleiterin und Kriminaloberrätin.

Am Donnerstag bereits Fernbusbahnhof überprüft
Schon am Donnerstag hatte es eine Schwerpunktaktion der Polizei an der Messe, dem Flughafen, in der Innen- und Altstadt sowie auf den Haupteinkaufsstraßen in den Stadtteilen gegeben.
Außerdem kontrollierten Beamte Personen und Fahrzeuge am Fernbusbahnhof an der Worringer Straße.
Ermittlungen hatten ergeben, dass Kriminelle dort regelmäßig Beute machen, aber auch reisende Täter von dort aus Düsseldorf verlassen und Diebesgut außer Landes schaffen.
Bei der Aktion wurden 304 Personen überprüft, zehn wurden vorläufig festgenommen.
Bei dreien stellte sich heraus, dass bereits Haftbefehle vorlagen.
Die Beamten sprachen 25 Platzverweise aus.

„Wir werden auch zukünftig durch ähnliche konzertierte Aktionen den Druck auf Kriminelle in dieser Stadt aufrecht erhalten“, sagte Einsatzleiter Jörg Iserath.


 
Hubschrauber im Einsatz - Polizei zieht Einbrecher aus Sumpf !

Düsseldorf. In einem Sumpfgebiet wollte sich in Düsseldorf ein Einbrecher vor der Polizei verstecken.
Die Beamten zogen den Mann aus dem Morast.

Erfolgreich verliefen in der vergangenen Nacht die Fahndung und die spektakuläre Festnahme von zwei Wohnungseinbrechern in Garath.
Einer der Täter war bei seiner Flucht im Sumpfgebiet am Urdenbacher Altrhein abgetaucht und hatte sich im Morast eines Wasserlochs versteckt.
Mithilfe eines Polizeihubschraubers wurde er aufgespürt und festgenommen.
Der 25-Jährige und sein 23-jähriger Komplize sind bereits mehrfach wegen Einbrüchen in Erscheinung getreten.
Die beiden Männer werden am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt.

Am Samstag gegen 22 Uhr hatte der Bewohner eines Hauses an der Johannes-Radtke-Straße über den Notruf 110 verdächtige Geräusche aus dem Nachbarhaus gemeldet.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, konnten sie noch zwei Personen über ein Nachbargrundstück in Richtung Naturschutzgebiet flüchten sehen.
Beamte nahmen zunächst die Verfolgung auf, bis der Sichtkontakt verloren ging.
Das gesamte Areal zwischen Peter-Behrens-Straße und Altrhein wurde umstellt.
Die Besatzung eines Polizeihubschraubers schaltete sich in die Fahndung ein.
„Hummel 4“ machte dann eine Person auf der Franz-Hitze-Straße aus.
Der 23-Jährige konnte problemlos unter einem Carport festgenommen werden.

Durch Wintergarten in Einfamilienhaus eingestiegen
Schon zu diesem Zeitpunkt machte die Hubschrauberbesatzung den Komplizen des Mannes im Bereich der Urdenbacher Kämpe ausfindig und führte die Polizeikräfte über den Stümpeweg an ein Wasserloch am Altrhein.
Der Verdächtige hatte noch versucht, sich im Morast seinen schwarzen Pullover über das Gesicht zu ziehen und sich so „unsichtbar“ zu machen.
Die Beamten zogen ihn gegen 23.45 Uhr widerstandlos aus dem Morast.

Am Tatort stellte sich heraus, dass die beiden Männer durch einen Wintergarten in das Einfamilienhaus eingebrochen waren und dort Schmuck gestohlen hatten.
Die Beute stellte die Polizei sicher.


 
Terrorgefahr: Kreuzfahrtschiffe meiden Türkei - Weitere Routenänderungen !

Berlin. Weitere Reedereien meiden nun auf ihren Kreuzfahrten die Häfen der Türkei.
Die "Carnival Vista" wird auf ihrer Jungfernfahrt eine andere Route nehmen.

In den türkischen Häfen werden in diesem Jahr deutlich weniger Kreuzfahrtschiffe anlegen als geplant: Nach den Anschlägen in Istanbul im Januar und im März ändern derzeit weitere Reedereien ihre Routen.

Auch das neue Schiff "Carnival Vista" wird einen neuen Kurs durch das Mittelmeer ansteuern, teilt Carnival Cruise Line mit.
Es soll am 1. Mai in Triest seine Jungfernfahrt starten und dann vorerst von Mai bis Mitte Juni nicht wie geplant die türkische Hafenstadt Izmir ansteuern.
Hintergrund sei eine entsprechende Reisewarnung des US-amerikanischen State Departments.

Dafür gebe es längere Liegezeiten in Athen und vor Kreta sowie einen weiteren Seetag.
Die Kosten für schon gebuchte Landausflüge erstattet die Reederei ihren Angaben zufolge.

Andere Reedereien reagierten bereits ähnlich
Auch die "Sea Cloud" wird im Sommer nicht wie geplant Istanbul anlaufen.
Die gleichnamige Reederei plant den Angaben zufolge stattdessen Thessaloniki in Griechenland als Start- oder Zielhafen ein.
Betroffen sind vier Reisen im Juli und August.
In einem Schreiben an die Kreuzfahrtgäste begründet das Unternehmen die Änderung der Route mit der "konkret verschärften Gefährdungslage in Istanbul" nach den Anschlägen.
Auch das Unternehmen bietet die kostenfreie Stornierung der Reise an oder übernimmt Stornierungskosten für individuell geplante Flüge und Übernachtungen im Hotel im ursprünglichen Start- oder Zielhafen Istanbul.

Zuvor hatte schon die Kreuzfahrtreederei MSC ankündigt, türkische Häfen sogar bis zum Frühjahr 2018 nicht mehr anzusteuern .
Einige geplante Reisen der "MSC Poesia" im Sommer 2017 und der "MSC Magnifica" im März und April 2018 werden nach Griechenland umgeleitet, teilte das Unternehmen mit.
Als Reaktion auf die Terroranschläge hatte MSC bereits für dieses Jahr vorgesehene Türkei-Stopps durch Anläufe in griechischen Häfen ersetzt.

Die Unternehmen sind nicht die ersten, die auf Anschläge in Istanbul reagieren: Unter anderem Aida und das Schwesterunternehmen Costa Crociere haben schon Anläufe in der Türkei gestrichen.
Auch Gäste der Reederei Norwegian Cruise Line inclusive der Tochtergesellschaften Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises sind betroffen


 
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