Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Nach Übergriff zu Silvester: Antanz-Opfer erkennt Täter in TV-Bericht !

Sie wurde in der Silvesternacht in Düsseldorf sexuell belästigt, nun erkannte sie ihren mutmaßlichen Peiniger wieder - in einem TV-Bericht.
Ein Verdächtiger wurde umgehend festgenommen.

Die Frau habe sich nach der Ausstrahlung entschlossen, mehr als einen Monat nach dem Vorfall in Düsseldorf doch noch Strafanzeige zu erstatten, teilte die Polizei mit.
Der 33 Jahre alte Verdächtige sei festgenommen worden, er sitze nun in Untersuchungshaft.

Der Mann hatte einem TV-Nachrichtenmagazin ein Interview gegeben.
In der Düsseldorfer Altstadt wurde er am Wochenende von Ermittlern erkannt und festgenommen.

Verdächtiger ist bereits bekannt
Die 18-jährige Mönchengladbacherin sagte laut Polizei, der 33-Jährige habe sie aus einer größeren Gruppe heraus mehrfach unsittlich berührt und körperlich bedrängt.
Zeugen bestätigten ihre Aussage.

Die Polizei teilte weiter mit, der Verdächtige sei bereits beim Auswertungs- und Analyseprojekt "Casablanca" erfasst worden und mit einer Reihe von Delikten aufgefallen.
Im "Casablanca"-Projekt hatte die Polizei 2244 Verdächtige aus Nordafrika erfasst, die in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt als Diebe aktiv sein sollen.


 
Wirt in Rheinhessen erschossen: Lebenslange Haft nach Pizzeria-Mord !

Wegen Mordes an einem Pizzeria-Wirt ist ein 37-Jähriger vom Landgericht Mainz zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Die Tat hatte sich vor 15 Monaten ereignet.

Der Angeklagte habe das Verbrechen geplant und sein Opfer in wehrloser Lage in dem Lokal im rheinland-pfälzischen Nierstein (Landkreis Mainz-Bingen) überrascht, sagte der Vorsitzende Richter nach Verkündung des Urteils.

Auf den 51 Jahre alten Wirt wurden Ende November 2014 insgesamt 15 Schüsse durch die geschlossene Eingangstür abgegeben, eine Kugel war tödlich.


 
Mann muss nach Beißattacke in U-Haft - Ohr wieder angenäht !

Stuttgart - Der Mann, der einem Knöllchenschreiber das rechte Ohr abgebissen hat, muss in Untersuchungshaft.
Wie die Polizei mitteilte, erließ ein Richter Haftbefehl gegen den mutmaßlichen 34 Jahre alten Täter.
Der Betrunkene soll den Ordnungshüter am Sonntag in Stuttgart attackiert haben.
Das Opfer hatte versucht, eine Prügelei zwischen dem Mann und einem 35-Jährigen zu schlichten.
Das vom Angreifer abgebissene und zunächst verloren gegebene Ohr konnte wieder angenäht werden.


 
Über drei Jahre Haft für den Rolex-Räuber, den zwei 15-Jährige stellten !

Essen. Als der 57-Jährige das Juweliergeschäft nach dem Überfall am 28. November verlassen wollte, hielten zwei Jugendliche die Panzerglastür zu.
Nun stand der Drogenkranke vor Gericht.

Die Gerichtssprache ist deutsch.
Dennoch verstand jeder den Angeklagten Vincent K. (57), als er die Fotos aus der Überwachungskamera des Juweliergeschäftes knapp mit „Stupid!“ („Blöd!“) kommentierte.
Völlig unmaskiert hatte er in die Linse geguckt.
Dass der Raubüberfall des Engländers von der VI. Strafkammer mit vergleichsweise milden drei Jahren und drei Monaten beantwortet wurde, lag aber nicht nur an der schlichten Tatausführung.

Denn davon konnten die Mitarbeiter des Juweliers an der Kettwiger Straße in der Essener City nichts ahnen.
Schmuckstücke, Rolex-Uhren lässt er sich am 28. November zeigen.
Dann zieht er eine Spielzeugpistole, nimmt zwei Uhren und fordert das Personal zum Öffnen der Eingangstür auf: „Open!“

Filialleiterin flüchtete auf die Straße
Doch die 56 Jahre alte Verkäuferin sieht die Waffe und schreit: „Der hat eine Waffe.“
Sie flüchtet in den Keller, verbarrikadiert sich hinter einer Tür.
Er hinterher, will die Tür aufdrücken.
Sie öffnet, rennt an ihm vorbei nach oben.
Das Spiel wiederholt sich noch.

Die alarmierte Filialleiterin, 62 Jahre alt, ruft die Polizei, rettet sich nach draußen.
Vincent K. will ihr folgen, doch da kommen von der Kettwiger Straße zwei Jugendliche und halten die Panzerglastür zu.
So muss der Brite warten, bis die Polizei kommt und ihn überwältigt.

Mitarbeiterinnen nehmen Entschuldigung an
„Es war keine Absicht, ich habe es nicht geplant“, beteuerte er am Montag vor Gericht.
Mit seinem Onkel sei er nach Düsseldorf gefahren, um sich den Boxkampf Klitschko gegen Fury anzusehen.
Ein Hotel hätten sie in Essen gemietet.
Er sei durch die Stadt gelaufen, habe die Pistole gekauft, „um sie mit nach England zu nehmen“.
Plötzlich sei ihm die Idee zum Raub gekommen.

Krank ist er, nimmt seit 1982 Drogen: Heroin und Kokain.
In der Haft erfuhr er, dass zu Hause in Manchester sein Sohn erstochen wurde.
Aufrichtig klingt seine Entschuldigung, die die beiden Juwelier-Mitarbeiterinnen auch annehmen.
Irgendwann, so sagten sie, hätten sie den Räuber nicht mehr ernst genommen.

Das Urteil nimmt er an.
„Thank you“, bedankt er sich.
Und Richterin Jutta Wendrich-Rosch verabschiedet ihn weltläufig: „Good bye!“


 
Assauer-Prozess: Britta Assauer zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt !

Gelsenkirchen. Amtsgericht verurteilt Rudi Assauers Ex-Frau Britta wegen Unterschlagung, Prozessbetrugs und falscher Verdächtigungen zu zehn Monaten Bewährungsstrafe.

Die Androhung von Zwangsmitteln kann der Gesundheit durchaus förderlich sein.
Nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen stellte sich am Montag dann doch Britta Assauers Freundin als Zeugin im Prozess vor dem Amtsgericht Gelsenkirchen zur Verfügung.

Aus dem fernen Freiburg war die 29 Jahre alte Einzelhandelskauffrau angereist, um nach dem Abklingen von Rückenschmerzen dabei aufzuklären, was sich genau an diesem 14. März 2013 in Rudi Assauers Anwesen an der Cranger Straße in Buer abgespielt hatte.
Das Grundstück sei voller Presseleute gewesen, daran konnte sie sich gut erinnern.
Was sich aber im Wohnzimmer abgespielt habe, das konnte sie nicht sagen, schließlich habe sie ja in der Küche gewartet.
Bei diesem Gerichtstermin vor Ort soll Assauers Ex-Frau von dessen Rechtsanwalt so hart angegangen worden sein, dass sie sich dabei eine schmerzhafte Verletzung des Unterarms zugezogen habe.

Das ist eines von zahlreichen Details, an denen das Schöffengericht so seine Zweifel hatte.
Insgesamt sechs Termine mussten angesetzt werden, um die Vorgänge nach der Trennung und dem Rauswurf aus der Villa aufzuklären.
Im Frühjahr 2013 wurde offenbar die Villa an der Cranger Straße leergeräumt.

Mobiliar und persönliche Erinnerungsgegenstände
Nicht nur Mobiliar, das Rudi Assauer mit in die Ehe gebracht hatte, sondern auch ein Pokal, ein Zigarrenbefeuchter und andere persönliche Gegenstände aus Assauers Schalke-Zeit verschwanden aus dem Haus, um später auf einer Versteigerungsplattform im Internet aufzutauchen.
Am Ende musste sich Britta Assauer wegen Unterschlagung, wegen Prozessbetrugs und wegen falscher Verdächtigungen im Zusammenhang mit diesen Körperverletzungsvorwürfen verantworten, nachdem Rudi Assauers Tochter Bettina Michel Strafanzeige gestellt hatte.

„Sie haben dem Mann die Erinnerungen genommen“
Amtsrichterin Dr. Nicola Brand attestierte der Angeklagten eine persönliche Ausnahmesituation, in der sie sich nach der Scheidung und nach der Aufforderung, das gemeinsam genutzte Haus zu verlassen, befunden habe: „Das war ein erheblicher Schicksalsschlag für Sie.“
Gleichwohl habe sie sich der Unterschlagung an einem schwer erkrankten Menschen schuldig gemacht.
Im strafrechtlichen wie im moralischem Sinne: „Sie haben dem Mann, der von Erinnerungen aus seiner Schalker Zeit lebt, gerade diese genommen.“

Das Prozessende von Montag wird noch einmal eine Rolle spielen, wenn Britta Assauer, in ihrem Schlusswort den Tränen nahe, ein weiteres Mal vor Gericht stehen muss: dann als Zeugin und deshalb der Wahrheit verpflichtet.
Die Staatsanwaltschaft will ein Verfahren gegen ihre Mutter und Schwester wegen Meineids anstrengen.


 
Streit zwischen Großfamilien mit acht Streifenwagen beendet !

Duisburg. Bei einem Streit zwischen zwei Großfamilien in Marxloh wurden fünf Beteiligte leicht verletzt.
Acht Streifenwagen-Besatzungen sorgten für Ruhe.

Zwei rumänische Großfamilien waren Sonntagnachmittag in Duisburg Marxloh so heftig aneinander geraten, dass acht Streifenwagen und ein Diensthundeführer sie auseinander bringen mussten.

Als die Polizei gegen 17 Uhr auf der Warbruckstraße eintraf, schrien sich mehr als 20 Personen auf der Straße mit Bewohnern eines Hauses in der ersten Etage an.

Polizei holte Dolmetscher zur Unterstützung
Zuvor waren die Streithähne offenbar schon unmittelbar aneinandergeraten, wobei sich fünf Beteiligte leicht verletzt hatten.
Diese wurden durch Sanitäter vor Ort versorgt, lehnten nach Angaben der Polizei aber ärztliche Behandlungen ab.
Erst als die Beamten einen Dolmetscher hinzuzogen, ließ sich die Lage beruhigen.

Strafanzeigen wegen Körperverletzung wurde gegen vier der Streithähne (25, 26, 36 und 41 Jahre alt) erstattet.


 
Zehnmal abgeschoben: Marokkaner kommt zehnmal nach Deutschland zurück !

Frankfurt - Irre: Ein marokkanischer Intensivtäter (39) wurde bereits zehnmal aus Deutschland abgeschoben - und kam zehnmal wieder zurück.

Wie die "Bild"-Zeitung (Dienstagausgabe) berichtet, ist Belaid Z. seit langem im Visier der Frankfurter Polizei.
Immer wieder wurde er beim Drogenhandel erwischt.
Nach Informationen der Boulevardzeitung geriet der Marokkaner ins Visier der "Gemeinsamen Arbeitsgruppe Intensivtäter", weil er im Bahnhofsviertel regelmäßig das hochgefährliche Rauschgift Crack verkauft.
Auch wegen Urkundenfälschung und Hehlerei wurde bereits gegen ihn ermittelt.
51 Ermittlungsverfahren haben sich mittlerweile in seiner Strafakte gesammelt.
Obwohl die Justiz seit Jahren gegen ihn vorgeht, führt er den deutschen Rechtsstaat immer wieder vor.

Nach Informationen der "Bild" wurde der nordafrikanische Intensivtäter zwischen 2007 und 2015 bereits zehnmal auf Steuerzahler-Kosten in seine Heimat Marokko zurückgebracht.
Aber nach jeder Abschiebung (die jeweils mit 5000 bis 7000 Euro zu Buche schlugen) kehrte er wieder nach Deutschland zurück.
"Es ist immer nur eine Frage der Zeit, bis wir ihn wieder begrüßen", sagt ein Beamter der Zeitung.

Offenbar ist Belaid Z. kein Einzelfall.
Nach Informationen der "Bild" kehrten zwei weitere nordafrikanische Intensivtäter nach mehrfacher Abschiebung immer wieder nach Deutschland zurück:

Der Algerier Farid K. (51) fiel der Frankfurter Polizei mehrfach wegen Diebstahls, Unfallflucht, Drogenhandel und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf.
Viermal wurde er bereits abgeschoben.
Auch der Marokkaner Ousama B. (24) wurde wegen Drogenhandels bereits viermal aus Deutschland abgeschoben.
Zuletzt im Oktober.

Ein Ermittler beklagt gegenüber "Bild" einen "Teufelskreis": "Wir können leider nichts anderes machen, als immer wieder festzunehmen und auszuweisen."

Passieren solche Fälle nur in Frankfurt?
"Bild" fragte bei den Innenministern der Bundesländer nach, wie oft solche Fälle vorkommen.
Einheitliche Antwort aus allen Bundesländern: "Es gibt keine statistischen Erhebungen zu der Frage."


 
Überlange Verfahrensdauer: Mörder von Böhringer-erhält 900 Euro Entschädigung !

München - Seit zehn Jahren sitzt Bence T. nun schon in Haft wegen dem Mord an der Parkhaus-Millionärin Charlotte Böhringer.
Nun klagt er erfolgreich auf Entschädigung.

Bence T. (40) sitzt seit fast zehn Jahren als verurteilter Mörder hinter Gittern.
Er soll 2006 seine Tante, die Parkhaus-Millionärin Charlotte Böhringer, umgebracht haben, beteuert selbst aber nach wie vor seine Unschuld.
Deshalb hat er 2012 die Wiederaufnahme seines Verfahrens beantragt.
Einen kleinen Teilerfolg verbuchte er am Montag vor dem Münchner Oberlandesgericht (OLG).

Dort reichte sein Anwalt Peter Witting bereits im Mai 2015 Klage gegen den Freistaat Bayern ein.
Grund: Der 186 Seiten starke Antrag Bence T.s für die Wiederaufnahme seines Verfahrens war dem Landgericht Augsburg zwar bereits am 1. Oktober 2012 zugegangen, die verantwortlichen Richter ließen sich aber bis zum Dezember 2014 Zeit, darüber zu entscheiden.
Das Landgericht erklärte den Antrag schließlich als unzulässig und wies ihn zurück.
Zwar legte Witting sofort Beschwerde ein, die Generalstaatsanwaltschaft hat aber wiederum beantragt, diese zurückweisen zu lassen.

Geldentschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer
Im aktuellen Verfahren forderte T.s Anwalt Witting deshalb vom Freistaat eine Geld*entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer.

Am Montag verkündete das OLG, dass der Freistaat 900 Euro an Bence T. zahlen muss – immerhin ein Teilerfolg für den verurteilten Mörder.
Ursprünglich hatten er und sein Anwalt 1500 Euro verlangt.
Die Richter sprachen ihm letztlich zumindest einen Teil zu.
Der Rest der Klage wurde schließlich abgewiesen.
Bence T. war am Montag persönlich nicht anwesend.
Zudem muss er 40 Prozent der Kosten des Verfahrens selbst tragen.
Es ist also fraglich, inwiefern sich der Prozess aus rein finanzieller Sicht für ihn gelohnt hat.
Eine Revision lässt das Gericht nicht zu.

Unterdessen sagt T. nach wie vor, er sei unschuldig.
Mit der Unterstützung seiner Familie und seines Anwalts will er erreichen, dass sein Prozess neu aufgerollt wird.


 
2,4 Kilo: Kokain und Heroin bei 35-Jähriger in Fernzug entdeckt !

Rosenheim - Wer im Fernzug unterwegs ist, sollte sich nicht mit 2,5 Kilogramm Kokain und Heroin erwischen lassen.
Eine 35-Jährige wurde festgenommen, weil sie das Aufsehen der Beamten auf sich zog.

Rund 2,4 Kilogramm Kokain und Heroin haben Schleierfahnder bei einer Kontrolle in einem Fernzug bei einer 35 Jahre alten Frau entdeckt.
Die Drogen seien in sieben Latex-Päckchen versteckt gewesen, teilten das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Traunstein am Montag mit.

Auf die Frau waren Schleierfahnder am vergangenen Donnerstag in dem nach Venedig fahrenden Zug aufmerksam geworden, weil sie sich bei einer Passüberprüfung auffällig nervös benommen hatte.
In der Tasche der Frau fanden die Beamten dann das Rauschgift.
Die 35-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft.


 
Revision zurückgewiesen: BGH bestätigt zweites Mordurteil nach Augsburger Polizistenmord !

Augsburg/Karlsruhe - Mehr als vier Jahre dauerte das Strafverfahren nach dem Mord an dem Augsburger Polizisten Mathias Vieth.
Nun hat der Bundesgerichtshof den Fall zu den Akten gelegt.

Mehr als vier Jahre nach der Ermordung des Augsburger Polizisten Mathias Vieth ist der Fall juristisch abgeschlossen.
Der Bundesgerichtshof (BGH) habe auch die Revision des zweiten wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilten Mannes zurückgewiesen, sagte am Montag ein Sprecher des Augsburger Landgerichtes.
Zunächst hatte die „Augsburger Allgemeine“ über die Entscheidung der Bundesrichter in Karlsruhe berichtet.

Das Landgericht hatte zwei Brüder wegen des Mordes an dem 41-jährigen Beamten verurteilt, allerdings in zwei separaten Verfahren.
Die heute 60 und 62 Jahre alten Brüder hatten Vieth in einer Oktobernacht 2011 nach einer wilden Verfolgungsjagd im Augsburger Stadtwald mit Schnellfeuergewehren erschossen.
Vieth und seine Streifenkollegin wollten die Brüder zuvor auf einem Parkplatz kontrollieren und überraschten sie wohl bei der Vorbereitung eines Raubüberfalls.
Die Polizistin überlebte die wilde Schießerei mit leichten Verletzungen.

Im ersten Prozess in Augsburg wurde nur der jüngere Bruder verurteilt.
Er hatte bereits 1975 bei Augsburg einen Polizisten erschossen.
Die Richter ordneten daher bei ihm auch die Sicherungsverwahrung an, so dass der Mann voraussichtlich nie mehr freikommen wird.
Der BGH hatte dieses Urteil bereits vor einem Jahr bestätigt.

Der ältere Bruder war aufgrund einer Parkinsonerkrankung verhandlungsunfähig geworden.
Das Verfahren gegen ihn wurde daher abgetrennt und ab September 2014 neu aufgerollt.
Im März 2015 wurde auch der 62-Jährige wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, was nun der BGH ebenfalls bestätigte.
Da das Landgericht auch die besondere Schwere der Schuld feststellte, wird der 62-Jährige voraussichtlich mindestens etwa 20 Jahre im Gefängnis bleiben müssen.

Rechtsanwalt Walter Rubach, der in dem Prozess die Witwe und die Schwester Vieths als Nebenklägerinnen vertrat, sagte, die Schwester habe nach der BGH-Entscheidung betont, sie sei „sehr, sehr froh, dass das Verfahren nun beendet“ sei.
„Es ist ja eine lange Hängepartie gewesen“, meinte der Rechtsanwalt über die Verfahrensdauer und die Probleme des Strafverfahrens wegen der Krenkheit des 62-Jährigen.


 
Weder vorsätzlich, noch fahrlässig": Polizist erschießt jungen Mann - Ermittlungen eingestellt !

Traunstein/Burghausen - Eineinhalb Jahre nach dem tödlichen Schuss eines Zivilfahnders auf einen unbewaffneten Mann in Burghausen sind die Ermittlungen eingestellt worden.

Der Polizist habe den Tod des Opfers "weder vorsätzlich noch fahrlässig verursacht", teilte die Staatsanwaltschaft Traunstein am Montag mit.
Der Schusswaffengebrauch sei durch das Polizeiaufgabengesetz gedeckt gewesen, "auch wenn der Beamte nicht selbst angegriffen wurde", hieß es weiter.

Um den mit Haftbefehl gesuchten 33-Jährigen auf der Flucht festnehmen zu können, habe einer der Beamten einen gezielten Schuss auf dessen Beine abgegeben.
"Unglücklicherweise wurde der Mann durch den Schuss im Genick getroffen und hierdurch tödlich verletzt", so die Staatsanwaltschaft.
Der Schuss traf das unbewaffnete Opfer den Ermittlungen zufolge aus einer Entfernung von 6,5 bis 10,2 Metern.
Auf einen zuvor abgegebenen Warnschuss habe der 33-Jährige nicht reagiert.

Nach den Angaben stand der Mann in dringendem Verdacht, mit Rauschgift zu handeln.
Der tödliche Einsatz vom 25. Juli 2014 hatte nicht nur in der südostbayerischen Region für Kritik am Vorgehen der Polizei gesorgt.
Kinder waren Augenzeugen des Vorfalles in einem Hinterhof geworden.
Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen den Fahnder ermittelt, der vorläufig vom Dienst suspendiert war.


 
18-Jährige mit gefälschten Kreditkarten auf Shoppingtour !

Sie wollten doch nur ein bisschen einkaufen: eine Bande junger Menschen ist in Hamburg von ihrem Shopping-Trip direkt in der Zelle gelandet.
In nur drei Stunden sollen sie mit gefälschten Kreditkarten für mindestens 17000 Euro eingekauft haben.

Hamburg - Nach einer teuren Shoppingtour mit gefälschten Kreditkarten sind am Hamburger Flughafen fünf Männer und eine junge Frau festgenommen worden.
Allein die 18-Jährige soll am Samstag innerhalb von drei Stunden in der Hamburger Innenstadt für mehr als 11 000 Euro eingekauft haben.

Die Summe der bereits abgelehnten Käufe betrug zudem mehr als 17 000 Euro, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Die Polizei hatte von einer Kreditkartenfirma einen Hinweis erhalten.
Die Tatverdächtige war am Tag der Shoppingtour aus London eingereist und wollte am selben Tag wieder zurückfliegen.

Zusammen mit der jungen Frau sollen auch die fünf Männer mehrere gefälschte Kreditkarten zum Kauf von Taschen, Elektronikartikeln, Smartphones und Kleidung verwendet haben.
Die sechs Tatverdächtigen wurden wegen des Verdachts des bandenmäßigen Betrugs einem Haftrichter vorgeführt.


 
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