Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Sachsen: Nach tödlicher Auseinandersetzung Haftbefehl erlassen !

Leipzig - Nach einer tödlichen Auseinandersetzung im Leipziger Zentrum ist am Montag Haftbefehl gegen einen 28-Jährigen erlassen worden.
Der Mann sei des Totschlags dringend tatverdächtig, teilten die Leipziger Polizeidirektion und die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Nach seiner Vorführung beim Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig sei der somalische Staatsangehörige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.
Über die näheren Umstände der Auseinandersetzung machten die beiden Behörden keine Angaben.

Am späten Samstagabend war ein Beteiligter einer Auseinandersetzung mit mehreren Menschen unweit des Hauptbahnhofs tödlich verletzt worden.
Er starb später im Krankenhaus.
Über die Identität des Toten äußerte sich die Polizei auch am Montag nicht.


 
Schlafende Frau attackiert: Ehemann in Untersuchungshaft !

Rheine - Nach einer Attacke auf seine schlafende Ehefrau in Rheine sitzt ein 36 Jahre alter Mann in Untersuchungshaft.
Wie die Ermittler am Dienstag in Münster berichteten, waren sie Samstagfrüh alarmiert worden und fanden eine am Kopf stark blutende Frau vor.

Die 31-Jährige berichtete, von ihrem Mann im Schlaf mit einer Metallschiene angegriffen worden zu sein.
Sie habe auf die Straße laufen können, als der 13-jährige Sohn dazu gekommen sei.

Die Frau kam in ein Krankenhaus.
Ihr Mann war nach der Tat verschwunden.
Der 36-Jährige wurde nach Hinweisen am Montag im Kreis Mettmann festgenommen.
Laut Polizei stritt das Paar immer wieder.
Der Haftbefehl gegen den Mann lautet auf Verdacht des versuchten Mordes.
Der Beschuldigte schweigt.


 
Bayern: Mann soll Mitbewohner getötet haben !

Donauwörth - Ein Mann soll in einem städtischen Wohnheim in Donauwörth einen Mitbewohner am Kopf verletzt und so zu Tode gebracht haben.
Bei der Einrichtung handle es sich um eine Unterkunft für Obdachlose und Suchtkranke, sagte ein Polizeisprecher.

Nach bisherigen Erkenntnissen habe der 35-Jährige seinem 55 Jahre alten Kontrahenten in der Nacht auf Dienstag im Streit körperlich angegriffen.
Eine Obduktion solle Klarheit über die Todesumstände des Mannes bringen, hieß es.

Den Angaben zufolge verständigte der Tatverdächtige anschließend selbst die Polizei und wurde vorläufig festgenommen.
Der 55-Jährige starb wenig später.
Ein Atemalkoholtest bei dem 35-Jährigen ergab einen Wert von 1,3 Promille.
Wenn das Ergebnis der Obduktion vorliege, werde die Staatsanwaltschaft Augsburg prüfen, ob der Mann eines Tötungsdelikts dringend verdächtig sei und man einen Haftantrag stelle.


 
Dichter Rauch über der Stadt: Reifenlager in Bochum brennt !

In Bochum brennt ein Gelände mit alten Reifen, über der Stadt hängt eine massive Rauchwolke.
Die Feuerwehr ruft dazu auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Die A40 ist voll gesperrt.

Ein Brand auf einem Gelände mit alten Reifen hat einen Großeinsatz der Feuerwehr in Bochum ausgelöst.
Auf einem 200 Quadratmeter großen Gelände im Stadtbezirk Bochum Mitte sind nach Angaben der Feuerwehr 130 bis 150 Einsatzkräfte seit Dienstagmorgen mit dem Löschen der Flammen beschäftigt.
Ein Mitarbeiter der Feuerwehr sprach von einer massiven Rauchwolke über der Stadt.

Über die Warn-App Nina bat die Feuerwehr Bewohner der Stadt, Türen und Fenster zum Schutz gegen Geruchsbelästigung und Rauch geschlossen zu halten.
Die angrenzende A40 ist nach Angaben der Feuerwehr voll gesperrt.

Zusätzlich zu den Bochumer Löscheinheiten wurden mehrere Einsatzkräfte aus anderen Städten im Ruhrgebiet hinzugezogen.
Nach Einschätzung der Einsatzkräfte werden die Löscharbeiten noch mehrere Stunden dauern.


 
Anschlag auf Notunterkunft: Ex-NPD-Politiker muss Millionen zahlen !

Im August 2015 zünden der Rechtsextremist Maik Schneider und zwei Mittäter eine Halle an, die als Unterkunft für Flüchtlinge vorgesehen war.
Zu einer langen Haftstrafe ist der ehemalige NPD-Mann bereits verurteilt.
Dazu kommt jetzt eine immense Schadensersatzzahlung.

Fast sechs Jahre nach dem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft im brandenburgischen Nauen hat das Potsdamer Landgericht den früheren NPD-Politiker Maik Schneider und zwei Mittäter zu einer Zahlung von Schadenersatz in Höhe von knapp 2,9 Millionen Euro verurteilt.
Dies teilte eine Gerichtssprecherin mit. In dem Zivilprozess hatte die Ostdeutsche Kommunalversicherung die Kosten für den Wiederaufbau der Halle eingefordert.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die drei Männer in Strafprozessen für schuldig befunden worden waren, die Halle bedingt vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben.
Da das Gebäude später neu errichtet wurde, stehe der Versicherung für die dafür aufgebrachten Kosten Schadenersatz zu.

Bei dem Anschlag war im August 2015 die Sporthalle einer Schule, die als Notunterkunft für Flüchtlinge vorgesehen war, völlig zerstört worden.
Schneider wurde dafür und für andere Delikte im Jahr 2017 erstmals zu insgesamt neuneinhalb Jahren Haft verurteilt.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil jedoch auf.

In einem zweiten Verfahren erhielt Schneider 2019 eine Gesamtstrafe von sieben Jahren und neun Monaten Haft.
Der BGH bestätigte dieses Urteil im Februar 2021 weitgehend, hob jedoch die Gesamtstrafe auf.
Zuletzt wurde Schneider vom Landgericht Potsdam Mitte August zu einer Haftstrafe von acht Jahren und drei Monaten verurteilt.


 
Nach Attacke an TU Darmstadt: Opfern von Giftanschlag geht es besser !

Nach dem Angriff auf dem Uni-Campus in Darmstadt geht es allen Betroffen wieder besser.
Das teilt die Hochschule mit.
Trotzdem sind die Mitarbeiter und Studenten besorgt.
Warum Angehörige der Universität vergiftet wurden, ist unklar.

Nach dem mutmaßlichen Anschlag mit toxischen Stoffen an der TU Darmstadt wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt.
Das Hessische Landeskriminalamt (LKA) habe in den auf einem Uni-Campus sichergestellten Lebensmitteln Stoffe festgestellt, die zu den Vergiftungserscheinungen bei sieben Menschen geführt haben könnten, teilten die Ermittler mit.
Um welche Stoffe es sich dabei genau handelt, führten die Beamten nicht aus.
"Manche Dinge können und wollen wir nicht veröffentlichen", hieß es mit Blick auf mögliches Täterwissen.

Eine 40-köpfige Mordkommission mit dem Namen "Licht" soll nun möglichst rasch den oder die Täter finden.
"Das kann je nach Stand der Ermittlungen noch aufgestockt werden, je nach Lage", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Robert Hartmann.
Aktuell gebe es noch keine Hinweise auf einen möglichen Täter oder die Motive.
Auch werde noch ermittelt, wer möglicherweise am Wochenende Zugang zu dem Gebäude hatte.

Die Ermittler hatten zuvor mitgeteilt, dass mehrere Milchpackungen und Wasserbehälter mit dem gesundheitsschädlichen Stoff versetzt worden sind.
Die Polizei riet dringend dazu, auf dem Campus nur Lebensmittel zu verzehren, die jederzeit unter Aufsicht aufbewahrt wurden.

"Wir sind erschüttert"
Umso größer war heute Nachmittag die Freude an der Uni.
Allen Opfern gehe es inzwischen besser, hieß es in einem Tweet der Universität.
Auch die letzten beiden Betroffenen könnten wohl noch am selben Tag die Klinik verlassen.

"Wir sind erschüttert angesichts der offensichtlichen Straftat, die sich an unserer Universität ereignet hat", teilte die Präsidentin der Hochschule, Tanja Brühl, in einem Presse-Statement mit.
Sie wolle so schnell wie möglich mit den Betroffenen Kontakt aufnehmen, sofern es ihr Zustand erlaube.
Nach Angaben von TU-Kanzler Manfred Efinger soll auch psychologische Hilfe angeboten werden.

Als Reaktion auf die Vergiftungserscheinungen bei mindestens sieben Menschen war am Montag ein Großaufgebot von Einsatzkräften am Gebäude L201 des Campus.
Sechs Menschen mussten mit Symptomen wie Unwohlsein und Verfärbungen in Kliniken gebracht worden.
Ein 30 Jahre alter Student befand sich zunächst in einem kritischen Zustand, der sich nach Polizeiangaben aber stabilisierte.
Laut Hartmann bestand vorübergehend akute Lebensgefahr.


 
Nach Schüssen vor Café: Hells-Angels-Mitglied (40) vor Kölner Landgericht !

Am Dienstag (24. August) ist der Prozess gegen ein Hells-Angels-Mitglied vor dem Kölner Landgericht gestartet.
Ilhan K. (40) wird versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.


Köln - Nach Schüssen vor einem Kölner Café muss sich nun ein Mitglied der Hells Angels ab Dienstag (24. August) vor dem Kölner Landgericht verantworten.
Dem 40-Jährigen wird versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Doch der Fall ist verworren.
Vor Gericht soll sich nun klären, was am 3. November 2018 in Köln-Ostheim passiert ist.

Hells-Angels-Mitglied vor Gericht
Als Ilhan K. (40) am Dienstag den Gerichtssaal betritt, trägt er eine dunkle Kappe, schaut nach unten und läuft hastig zu seinem Sitzplatz zwischen seinen Verteidigern.
Er selbst möchte sich nicht dazu äußern, was am 3. November 2018 passiert ist.
Der Angeklagte schweigt auch zu seinem kompletten Werdegang, verrät lediglich Geburtsdatum und ort.
Also kommt der Staatsanwalt schnell zum Zug und verliest die Anklageschrift.

Auf einer Hochzeit in Köln-Longerich soll sich am 3. November 2018 zunächst ein Streit zwischen Mitgliedern der „Hells Angels-MC“ entwickelt haben, der letztendlich vor einem Café in Köln-Ostheim aus dem Ruder gelaufen ist, so schildert der Staatsanwalt die vorausgegangen Geschehnisse.
Vor dem Café in Köln-Ostheim sei es zwischen dem Angeklagten und drei weiteren Personen aus dem Rocker-Milieu zunächst zu heftigen verbalen Anfeindungen gekommen.
Dann habe Ilhan K. einen Mann aus dem Rocker-Milieu zunächst ins Gesicht geschlagen und dann direkt in die Richtung eines anderen Mannes mit einer Waffe gefeuert, so die Anklageschrift.

„Der Angeklagte setzte mehrfach Schüsse in Richtung einer direkt vor ihm stehenden Person ab“, so der schwere Vorwurf der Staatsanwaltschaft.
Verletzt wurden bei dem Schusswechsel drei Personen.
Ilhan K. soll eines der Opfer im Brustkorb getroffen und ihn lebensgefährlich verletzt haben.

Polizeibeamte sagen zu dem Fall aus
Vor dem Kölner Landgericht äußert sich als Erstes die Zeugin und Polizeibeamtin Jasmina T. (28).
Sie sei am besagten 3. November schnell vor Ort gewesen und habe versucht, den Mann, der von den Schüssen in den Brustkorb getroffen wurde, durch Gespräche bei Bewusstsein und letztlich am Leben zu halten.
„Der Mann auf dem Boden war schwerverletzt, die Lage erst einmal unübersichtlich.
Es lag ein Messer vor dem Café und mehrere Patronenhülsen“, sagt die 28-jährige Polizeibeamtin aus.

Auch einige Schaulustige hätten sich vor dem Café versammelt.
Man habe sich aber auf die Wundversorgung der Opfer konzentriert.
Ihre Aussagen bestätigt auch ihr damaliger Polizei-Kollege Justin K. (27).

Selbst nach drei Jahren habe er den Anblick der Opfer vor dem Café immer noch im Kopf.
„Für mich hat sich besonders eingeprägt, dass wir da drei Menschen mit Schussverletzungen vor einem Café vorgefunden haben“, so der Polizeibeamte.
So ein Bild habe man als Polizist in Köln zum Glück nicht oft vor Augen.


 
Prozessauftakt in Mönchengladbach wegen Kindesmisshandlung !

Am Dienstag hat in Mönchengladbach der Prozess gegen die Eltern von zwei Kleinkindern begonnen.
Der Vater soll seinen Sohn und seine Tochter schwer misshandelt haben.

Der 24-jährige Vater soll Anfang Januar seinen damals fünf Wochen alten Sohn so schwer geschlagen und misshandelt haben, dass der Säugling mit lebensgefährlichen Verletzungen auf die Intensivstation kam.

Beide Kinder mit schweren Verletzungen
Unter anderem hatte das Baby mehrere Knochenbrüche und eine Hirnblutung erlitten.
"Es ist davon auszugehen, dass das Kind dauerhafte Behinderungen - sowohl geistiger als auch körperlicher Art - behalten wird", so Jan-Philip Schreiber vom Landgericht Mönchengladbach.
Auch seine damals 17 Monate alte Tochter soll der Angeklagte misshandelt haben.
Ihr soll der Vater das Bein so verdreht haben, dass das Schienbein brach.
Das Kind leidet deshalb unter einer dauerhaften Schiefstellung des linken Fußes.

Vorwürfe im Wesentlichen zugegeben
Zu Beginn der Verhandlung räumten die Eltern die Vorwürfe im Wesentlichen ein.
Der Mann gab über seinen Anwalt zu, den Säugling mehrmals heftig geschüttelt und geschlagen zu haben.
"Es tut ihm leid, aber mehr möchte er nicht sagen und auch keine weiteren Angaben machen", erklärte der Anwalt.

Mutter mitangeklagt
Die 20-jährige Ehefrau und Mutter ist wegen Unterlassung mitangeklagt.
Sie sagte, sie habe zwar von den Übergriffen gewusst, aber nicht bemerkt, wie schwer die Verletzungen gewesen seien.
"Ich bin selbst geschlagen worden", sagte sie.
Sie habe Angst vor ihrem gewalttätigen Mann gehabt.
Inzwischen sei sie von ihm geschieden.

Keine Anklage wegen versuchten Totschlags
Das Paar war den Behörden zuvor nicht als auffällig bekannt.
Die Staatsanwaltschaft hat den Vater nicht wegen versuchten Totschlags angeklagt, weil er seiner damaligen Ehefrau gesagt hatte, es gehe dem Jungen nicht gut, man müsse ins Krankenhaus.
Das Urteil wird Ende September erwartet.

Dieser Fall war der zweite Fall von schwerer Kindesmisshandlung in Mönchengladbach während des Corona-Lockdowns, der bekannt wurde.


 
Nach Tanklaster-Brand auf A40: Fahrer festgenommen !

Nach dem Tanklaster-Brand bei Mülheim Styrum vor einem Jahr, hat die Polizei jetzt den Fahrer am Düsseldorfer Flughafen festgenommen.
Der Mann wollte laut Polizei ins türkische Antalya ausreisen.

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Wie die Polizei heute mitteilte, ist der Mann bereits gestern festgenommen worden.
Er war seit dem Unfall im September vergangenen Jahres flüchtig.

Unfall unter Alkoholeinfluss
Gegen den 42-jährigen Mann liegt ein Haftbefehl vor.
Ihm werden unter anderem Gefährdung des Straßenverkehrs und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Der Mann hatte den Unfall damals unter Alkoholeinfluss verursacht.
Das ergab später eine Blutprobe.
Ein anderer Autofahrer wurde dabei schwer verletzt.

A40 lange gesperrt
Die A40 musste im Bereich Mülheim in den vergangenen Monaten immer wieder gesperrt werden, weil mehrere Bahnbrücken damals durch den Unfall und die Flammen beschädigt worden sind.


 
Filmreife Flucht nach Ladendiebstahl !

Mannheim - Er sprang, er rutschte, er kroch: So hat die filmreife Flucht eines Ladendiebs in Mannheim ausgesehen.
Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, konnte der 39-Jährige am Ende nur noch kriechend und mit Hilfe eines Einkaufswagen seine Flucht fortsetzen.

Als ihn ein Detektiv beim Klauen erwischte und die Polizei alarmierte, sprang der Mann aus dem Fenster des Lebensmittelladens.
Er landete auf einem Vordach, schlitterte von dort auf einen parkenden Anhänger und rutschte auf einer regennassen Plane des Anhängers aus.

Beim Sturz auf die Fahrbahn verletzte er sich am Sprunggelenk, so dass er seine Flucht nur noch kriechend fortsetzen konnte.
Kurzerhand nahm er sich einen Einkaufswagen als Gehhilfe.
Beamte stöberten ihn später hinter einem Glascontainer auf.
Aufgrund seiner Verletzungen musste der Dieb im Krankenhaus operiert werden.


 
Bankräuber nach 17 Jahren gefasst !

Osnabrück - 17 Jahre nach einem Banküberfall hat die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst.
Der 38-Jährige soll im März und November 2004 zwei Filialen der Sparkasse in Osnabrück ausgeraubt haben, teilte die Polizeidirektion Osnabrück am Dienstag mit. Aufgrund von DNA-Spuren am Tatort konnte die Identität des mutmaßlichen Täters bestimmt werden.
Am 13. August wurde der Verdächtige im französischen Roscoff festgenommen und soll nun nach Deutschland ausgeliefert werden.

Schon im Februar wurde im lettischen Riga ein ebenfalls seit 17 Jahren flüchtiger mutmaßlicher Bankräuber festgenommen.
Der 38 Jahre alte Mann ist den Angaben zufolge bereits nach Deutschland ausgeliefert und wartet auf seinen Prozess.
Er soll für einen Banküberfall in Osnabrück und Bremen verantwortlich sein.

Nun prüft die Polizei, ob es zwischen beiden Tatverdächtigen und den Taten Verbindungen gibt sowie zu noch nicht aufgeklärten Banküberfällen.
Die Taten verjähren nach 20 Jahren.


 
Mord an Joggerin: Gericht verhandelt zu Sicherungsverwahrung !

Freiburg - Nach dem Mord an einer Joggerin in einem Wald am Kaiserstuhl muss das Landgericht Freiburg noch einmal zur Frage der Sicherungsverwahrung des Täters verhandeln.
Ab heute (8.30 Uhr) wird es darum gehen, ob der 44-Jährige nach dem Ende seiner Haft im Gefängnis bleiben muss.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte entschieden, dass dieser Punkt beim ersten Urteil 2017 nicht ausreichend begründet worden war, und die Entscheidung zurück an das Landgericht verwiesen.
Der Schuldspruch, die lebenslange Freiheitsstrafe und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld blieben davon unberührt, sind also nicht Teil der Verhandlung.

Der Fernfahrer aus Rumänien hatte im Prozess gestanden, sein 27 Jahre altes Opfer im November 2016 in einem Wald in den Weinbergen des 9000-Einwohner-Ortes Endingen vergewaltigt und erschlagen zu haben.
Sieben Monate nach der Tat war er in einer Spedition in Endingen festgenommen worden.
Die Ermittler waren dem Vater dreier Kinder über die Auswertung von Lkw-Mautdaten auf die Spur gekommen.

Ein Punkt bei der Verhandlung nun wird nach Angaben eines Gerichtssprechers voraussichtlich ein Urteil aus Österreich sein.
Das Landgericht Innsbruck hatte den Mann im vergangenen Jahr des Mordes an einer französischen Austauschstudentin 2014 in Kufstein schuldig gesprochen.
Da gegen den Mann in Deutschland die Höchststrafe verhängt wurde, folgte kein zusätzliches Strafmaß durch die österreichische
Der Fernfahrer hatte die Tat bestritten.
Eine Entscheidung in Freiburg könnte schon am Donnerstag fallen.

Die Sicherungsverwahrung verhängen Gerichte anders als die Haft nicht als Strafe, sondern als präventive Maßnahme.
Sie soll die Bevölkerung vor Tätern schützen, die ihre eigentliche Strafe für ein besonders schweres Verbrechen verbüßt haben, aber weiter als gefährlich gelten.
Die Täter können theoretisch unbegrenzt eingesperrt bleiben.
Die Bedingungen müssen deutlich besser sein als im Strafvollzug.
Zudem muss es ein größeres Therapieangebot und Betreuung geben.


 
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