Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Großfahndung in Hamburg: Polizei sucht Täter und Opfer nach Schüssen !

Am Mittag werden der Polizei in Hamburg Schüsse gemeldet.
Am Geschehensort treffen die Beamten aber auf keine Beteiligten.
Offenbar gibt es aber einen Verletzten.
Doch von ihm und vom Täter fehlen bislang jede Spur.

Die Polizei sucht nach Schüssen in Hamburg Täter und Opfer.
Zeugen hatten am Vormittag von Schüssen am Rande der Innenstadt berichtet.
Wahrscheinlich sei dabei ein Mensch am Bein verletzt worden, teilten die Beamten mit.
Gegen 11.50 Uhr seien auf dem Gorch-Fock-Wall im Zentrum offenbar Schüsse gefallen.
Anschließend sollen mehrere Menschen mit mehreren Autos in unterschiedliche Richtungen geflohen sein.

Die Polizei löste eine Fahndung mehr als 20 Streifenwagen und einem Hubschrauber aus.
Am mutmaßlichen Ort des Vorfalls sei niemand angetroffen worden, der an der Auseinandersetzung beteiligt war.
Der Bereich um den Tatort in der Nähe des Stephansplatzes wurde vorübergehend gesperrt.
Nähere Details waren zunächst nicht bekannt.

Im Stadtteil Hammerbrook stoppten Polizisten ein Auto mit drei Personen.
Diese seien in Gewahrsam genommen und befragt worden, sagte ein Polizeisprecher.
Möglicherweise seien es Zeugen des Geschehens.
Zu Medienberichten, der Vorfall könnte im Zusammenhang mit einem Prozess am Landgericht stehen, sagte der Sprecher, das werde überprüft.


 
Bayern: "Lebst Du noch ?" Clique lässt Freund ertrinken - Haftstrafe !

Der Abend beginnt gemeinsam in einer Bar - und endet in einer Tragödie.
Statt ihrem schwer betrunkenen Freund zu helfen, lassen seine Begleiter den 22-Jährigen am Ufer eines Kanals liegen.
Eine Frau aus der Gruppe filmt die Szene lieber mit dem Handy.
Nun sind vor Gericht die Urteile gefallen.

Mit zwei mehrjährigen Haftstrafen ist im bayerischen Weiden der Prozess um den Tod eines jungen Mannes zu Ende gegangen.
Auf der Anklagebank saßen drei Bekannte des 22-Jährigen, der im September 2020 betrunken in einen Kanal gestürzt und ertrunken war.
Zwei von ihnen verurteilte der Vorsitzende Richter vor dem Landgericht wegen Aussetzens mit Todesfolge: Ein 24-Jähriger, der beste Freund des Opfers, soll für fünfeinhalb Jahre in Haft; eine 22-Jährige für viereinhalb Jahre.
Der dritte Angeklagte erhielt wegen unterlassener Hilfeleistung eine sechsmonatige Bewährungsstrafe.

Anders als die Verteidiger, die in ihren Plädoyers Freisprüche gefordert hatten, sahen die Richter nicht nur eine moralische, sondern durchaus eine strafrechtliche Schuld bei den Angeklagten.
Detailliert schilderte der Vorsitzende Richter den Ablauf jenes Abends, der in einer Shisha-Bar seinen Anfang nahm.
So gaben sie dem späteren Opfer immer wieder ein Gemisch aus Wodka und Orangensaft, obwohl in der Clique bekannt war, dass der Mann Diabetiker war und wenig Alkohol vertrug.
Er hatte später rund 2,4 Promille Alkohol im Blut.

Nach Ansicht der Strafkammer brachten die Freunde den 22-Jährigen, der sich irgendwann nur noch schwer koordinieren konnte, aus der Bar in Richtung Parkhaus.
Mehrfach hätten sie ihn führen und von der Straße wegziehen müssen.
Der 24-Jährige und die 22-Jährige waren auch alkoholisiert.
Der dritte Angeklagte war der Autofahrer, der später nicht direkt am Ufer bei dem Geschehen dabei war.

Gefilmt - nicht geholfen
Am Parkhaus verschwand der 22-Jährige.
Die Freunde suchten ihn und hörten vom nahe gelegenen Kanal her Geräusche.
Der junge Mann lag nass und wimmernd am Ufer.
Die Frau hielt mit der Handykamera drauf.
Auf einem Video ist das Lachen der jungen Frau zu hören.
Vom Ufer aus spricht sie der 22-Jährige an und sagt: "Mir geht's so schlecht."
Die Frau habe ein Video erstellen wollen, das man gut posten könne, so der Richter.
"Denn das ist ja wichtig heutzutage."

Bei einem zweiten Filmchen zoomt sie den Betrunkenen heran, als er vergeblich versucht, sich aufzurichten und dann ins Wasser fällt.
Seine schlechte Verfassung ist ihm anzusehen - nach Überzeugung der Richter war es unmöglich, die Gefahr nicht zu erkennen.
Die Freunde gingen dennoch.
In spöttischen, spät am Abend verschickten Handynachrichten heißt es: "Der ertrinkt gerade."
Am Morgen versuchten die Freunde den 22-Jährigen zu erreichen: "Lebst Du noch?" und "Mach' keinen Scheiß", tippten sie.
Da war er tatsächlich ertrunken.

Eine Verurteilung wegen Aussetzung mit Todesfolge sei gerechtfertigt, erläuterte der Richter.
Denn die Freunde hätten, indem sie den 22-Jährigen aus der Bar führten, dessen Situation verschlechtert.
Die Nähe des Parkhauses zum Kanal habe eine erhöhte Gefahr bedeutet, zudem seien dort weniger Menschen gewesen, die hätten helfen können.
Der 24-Jährige wurde strenger bestraft als die junge Frau, weil er der beste Freund des Opfers gewesen war und deswegen laut Strafkammer eine erhöhtes Interesse daran gehabt haben musste, dem 22-Jährigen zu helfen.
Die Verteidiger der beiden kündigten Revision an.


 
Vermisste 17-Jährige nach einem Jahr aufgetaucht:

Seit August 2020 fehlte von einem Mädchen aus Hannover jede Spur.
Jetzt konnte sie im Ausland aufgespürt werden.
Die Ermittlungen der Polizei dauern indes an.

Die mittlerweile 17-jährige Marion P. aus Hannover war über ein Jahr lang verschwunden – nun ist sie gefunden worden.
Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Hannover mitteilen, sei sie "wohlauf im europäischen Ausland" angetroffen worden.
Demnach befindet sie sich in der Obhut der örtlich zuständigen Polizeibehörde.
Zu den Umständen ihres Verschwindens machen die Behörden wegen des laufenden Verfahrens keine näheren Angaben.

Im Januar und Ende Juli dieses Jahres hatte die Polizei Hannover mehrere Fotos der 17-Jährigen veröffentlicht.
Gespräche mit Freunden, Bekannten und der Familie konnten keine Hinweise auf den Verbleib des Mädchens geben.

Marion P. verließ am 3. August 2020 die elterliche Wohnung.
Damals führten die Ermittlungen ins Rotlichtmilieu.
Es gab Hinweise auf einen sogenannten Loverboy – das sind Männer, die oft minderjährigen Opfern eine Liebesbeziehung vortäuschen und sie dann mit Gewalt zur Prostitution zwingen.


Polizei Hannover:
 
Zusammenhang mit Rappermilieu ? Schüsse in Hamburg - 29-Jähriger in Haft !

In der Hansestadt fallen Schüsse, ein Mann wird offenbar am Bein verletzt.
Doch sowohl von Täter als auch Opfer fehlt zunächst jede Spur.
Nach einer Großfahndung sitzt nun ein Mann in Untersuchungshaft.
Die Polizei prüft, ob der Vorfall mit einem Prozess um einen Streit im Rappermilieu in Verbindung steht.

Nach Schüssen in Hamburg sitzt ein 29 Jahre alter mutmaßlicher Täter in Untersuchungshaft.
Der Mann sei dringend tatverdächtig, teilte die Polizei mit.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft sei Haftbefehl wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ergangen.
Zeugen hatten am Freitagvormittag von Schüssen auf dem Gorch-Fock-Wall am Rande der Innenstadt berichtet.
Wahrscheinlich sei dabei ein Mensch am Bein verletzt worden, hatte die Polizei am Vortag mitgeteilt.
Das Opfer war allerdings verschwunden.

Zunächst hatten Polizisten einen Mercedes-Benz angehalten und dessen drei Insassen auf dem Präsidium vernommen.
Ein Tatverdacht gegen die drei Personen hatte sich aber nicht erhärtet.
Stattdessen war der 29-Jährige schnell in den Fokus geraten, den die Ermittler für den Schützen hielten.
Dieser habe sich im Laufe des Abends nach Ankündigung durch seinen Rechtsanwalt im Polizeipräsidium gestellt.
Er sei daraufhin vorläufig festgenommen und am Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt worden.
"An der Aufklärung der Hintergründe arbeiten die Ermittlungsbehörden weiter mit Hochdruck", hieß es in der Mitteilung.

Zu Medienberichten, der Vorfall könnte im Zusammenhang mit einem Prozess am Landgericht stehen, machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Dies werde geprüft.
Laut NDR geht es beim besagten Prozess um einen Streit im Rappermilieu.
Schon am Vortag hatten sich der Polizei zufolge mehrere Zeugen während der Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Mordkommission gemeldet, die Hinweise zum Tatablauf geben konnten.
Dazu könnten aber wegen der andauernden Ermittlungen noch keine weiteren Angaben gemacht werden.

Der 29-Jährige habe gegenüber den Ermittlern zunächst keine Angaben zum Tatgeschehen gemacht, so die Polizei.
In seiner Wohnung in Barmbek-Nord wurden den Angaben zufolge mögliche Beweismittel sichergestellt.


 
Fahrzeuge im Gesamtwert von mehr als 400.000 Euro gestohlen !

Bremerhaven - Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zum Samstag vier Fahrzeuge im Gesamtwert von mehr als 400.000 Euro von dem Gelände einer Logistik-Firma in Bremerhaven gestohlen.
Sie hätten sich Zugang zu einer Lagerhalle verschafft und dort die Fahrzeugschlüssel mitgenommen, teilte die Polizei am Samstag mit.

Dann entfernten sie einen Teil eines Zaunes und fuhren mit den vier SUV davon.
Jedes Fahrzeug hat laut Polizei einen Wert von mehr als 100.000 Euro.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


 
270 Männer bei Massengentest nach Vergewaltigung !

Blaubeuren - Zur Aufklärung einer Vergewaltigung sowie von zwei Einbrüchen hat die Polizei in Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) einen Massengentest durchgeführt.
Daran hätten am Freitag und Samstag mehr als 270 Männer teilgenommen, teilten die Staatsanwaltschaft Ulm, die Stadt Blaubeuren und die Polizei am Samstagabend mit.

Weitere 60 Männer hätten sich bereits vorab gemeldet, weil sie an diesen Tagen verhindert waren.
Ihnen seien Ersatztermine angeboten worden.
Für die Männer, die sich bislang nicht gemeldet haben, gibt es laut Polizei ebenfalls Ersatztermine.

Es waren rund 700 Männer aus Blaubeuren und zwei Teilorten zur Teilnahme an dem Massengentest in der Stadthalle aufgerufen.
Die Ermittler hoffen, so den Kreis der potenziellen Täter für die Einbrüche und eine Vergewaltigung Ende des vergangenen Jahres in Blaubeuren eingrenzen zu können.

An den drei Tatorten hatten die Ermittler im Oktober und November 2020 Genmaterial von ein und demselben Täter gefunden.
Die Polizei geht davon aus, dass der Täter zur Tatzeit zwischen 41 und 52 Jahre alt gewesen sein dürfte und in Blaubeuren oder den Teilorten Gerhausen und Weiler zu suchen ist.


 
Verdächtiger nach Auseinandersetzung mit Messer gefasst !

Wolfhagen - Zwei Tage nach der Auseinandersetzung in Wolfhagen (Landkreis Kassel), bei der ein Mann mit einem Messer verletzt worden war, hat die Polizei am Samstag einen Tatverdächtigen festgenommen.
Das teilte ein Polizeisprecher am Abend mit.

Bei der Auseinandersetzung am Donnerstagnachmittag auf einem Feldweg war ein 29-Jähriger verletzt worden.
Im Zusammenhang mit der Tat hatte die Polizei in der Region Autofahrer davor gewarnt, Anhalter mitzunehmen.

Der Tatverdächtige sei nach Hinweisen aus der Bevölkerung im Bereich Wolfhagen - Wenigenhasungen gegen 16.15 Uhr von Polizeistreifen widerstandslos festgenommen worden.
Weitere Details gab es zunächst nicht.


 
Mehrheit für Aufnahme von Afghanen in Deutschland !

Aufgrund der dramatischen Lage in Afghanistan sprechen sich fast zwei Drittel der Deutschen dafür aus, Afghanen hierzulande Schutz zu gewähren.
Auch Abschiebungen in das Krisenland lehnt eine Mehrheit ab.

Fast zwei Drittel der Bundesbürger sind nach einer Online-Umfrage dafür, bedrohten Menschen aus Afghanistan Schutz in Deutschland zu gewähren.
In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprachen sich 63 Prozent der rund 1.000 Befragten dafür aus, dass die Bundesregierung Verfolgten helfen sollte.
Gefragt wurde hier zum Beispiel nach Frauen und politisch Verfolgten.
37 Prozent der Interviewten votierten dabei mit "Ja", 26 Prozent mit "Eher ja".

27 Prozent waren gegen die Aufnahme von Menschen aus Afghanistan.
14 Prozent antworteten auf diese Frage mit "Nein", 13 Prozent mit "Eher Nein".
In Auftrag gegeben hat die Umfrage die Hilfsorganisation Seebrücke.
Die Ergebnisse sind nach Angaben von YouGov repräsentativ für Bundesbürger ab 18 Jahren.
Die Befragung lief am vergangenen Donnerstag und Freitag.

Mehrheit auch gegen Abschiebungen
Danach lehnten 64 Prozent der Befragten auch Abschiebungen aus Deutschland nach Afghanistan ab. 84 Prozent glaubten, dass afghanischen Bürgern nach der Machtübernahme der Taliban aufgrund von politischen Ansichten, Geschlecht, sexueller Orientierung oder religiöser Zugehörigkeit Verfolgung droht.

In mehreren deutschen Städten wird an diesem Wochenende für eine Luftbrücke aus Afghanistan demonstriert.
Unter dem Motto "Holt die Menschen raus" protestierten am Samstag auf dem Frankfurter Paulsplatz nach Angaben der Polizei rund 500 Menschen für sichere Fluchtwege und eine direkte Aufnahme von Menschen durch Deutschland.
Für Sonntagmittag wurde auch zu einer Demonstration am Kanzleramt aufgerufen.

Nach der Machtübernahme durch die militant-islamistischen Taliban hat sich die Lage in Afghanistan dramatisch zugespitzt.
Am Flughafen der Hauptstadt Kabul hoffen immer noch viele Menschen auf eine Gelegenheit, sich mit Flügen in Sicherheit zu bringen.


 
Haina in Hessen: Mann aus Klinik für Straftäter ausgebrochen !

Fahndung in Hessen: Ein 30-Jähriger ist in Haina aus einer forensischen Psychiatrie ausgebrochen.
Die Polizei warnt – und bittet um Mithilfe.

Aus der Vitos-Klinik für forensische Psychiatrie Haina (Landkreis Waldeck-Frankenberg) in Hessen ist ein Mann geflohen.
Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der 30-Jährige am Samstagabend aus der Einrichtung ausgebrochen.

Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen habe er bislang nicht wieder aufgefunden werden können.
Forensische Psychiatrien sind spezielle psychiatrische Einrichtungen für Straftäter.

Der Gesuchte ist den Angaben zufolge 1,75 Meter groß, etwa 90 Kilogramm schwer, hat schwarze Haare und braune Augen.
Er war mit einer schwarzen Jogginghose und einem schwarzen Pullover bekleidet.
Bei Hinweisen zum Aufenthaltsort wird die Bevölkerung gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden.


 
Nachrodt-Wiblingwerde: Adventlich im Sommer - Großer Andrang bei Weihnachtsmarkt !

Schnee, Lebkuchen und Glühwein mitten im August: Im sauerländischen Dorf Nachrodt-Wiblingwerde hat am Wochenende vier Monate vor Heiligabend ein kurioser Weihnachtsmarkt stattgefunden.
Vor einem Café ließen die Betreiber, die rote Zipfelmützen trugen, Kunstschnee rieseln, zu kaufen gab es Kerzen, Kränze, Weihnachtskugeln und andere weihnachtliche Utensilien, aber auch zeitlose regionale Produkte wie Honig und Marmelade.

Der Andrang war groß.
Die Besucher und Besucherinnen, die geimpft, genesen oder getestet sein mussten, ließen sich Glühwein, Gebäck, Bratwurst oder Schweinshaxe schmecken.
Der sommerliche Weihnachtsmarkt fand zum siebten Mal statt - es gibt ihn eigentlich jährlich, vergangenes Jahr fiel er coronabedingt aber ins Wasser.


 
Drama in Niedersachsen: Fallschirm öffnet nicht - Mann (35) stürzt vor Dutzenden Zuschauern in den Tod !

Drama in Niedersachsen: Ein 35-jähriger Fallschirmspringer ist vor Dutzenden Zeugen in den Tod gestürzt.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, ereignete sich das Unglück am Sonnabendnachmittag nahe einem Flugplatz in Ganderkesee.
Demnach versagten sowohl der Haupt- als auch der Reserveschirm des Mannes.
Er fiel ungebremst in ein Maisfeld und starb.

Nach Angaben der Beamten verfolgten rund 60 bis 100 Zuschauer das Geschehen.
Der erfahrene Springer war demnach gemeinsam mit zwei anderen Männern aus einem Flugzeug abgesprungen, diese landeten problemlos.

Die Suche nach dem Verunglückten in dem Feld war schwierig.
Erst rund zwei Stunden nach dem Absturz wurde seine Leiche mithilfe eines Polizeihubschraubers aus der Luft entdeckt.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war zunächst unklar.
Die Ermittlungen dazu liefen, teilte die Polizei in Delmenhorst weiter mit.
Vor Ort war auch ein Kriseninterventionsteam im Einsatz, um die Begleiter des Mannes und Helfer zu betreuen.


 
Festnahmen nach antisemitischem Angriff in Köln !

In Köln ist ein Mann, der eine jüdische Kippa trug, von mehreren Personen angegriffen und schwer verletzt worden.
Die Polizei nahm im Anschluss zwei junge Männer fest.

Ein junger Mann mit jüdischer Kippa ist in Köln nach ersten Ermittlungen der Polizei antisemitisch beleidigt, geschlagen und dabei schwer verletzt worden.
Wenig später konnte die Polizei zwei Verdächtige festnehmen, wie die Behörde am Samstagabend mitteilte.

Der 18-Jährige war demnach in der Nacht zum Samstag aus einer etwa zehnköpfigen Gruppe heraus attackiert worden.
Bislang geht die Polizei davon aus, dass sich der Mann und die Tatverdächtigen nicht kannten.

Antisemitische Beleidigungen
Demnach saß das spätere Opfer am späten Freitagabend mit einem Bekannten auf einer Grünfläche.
Als sie gerade gehen wollten, soll der 18-Jährige antisemitisch beleidigt worden sein.

Der 18-Jährige habe sich nach dem Grund erkundigen wollen und sei schließlich geschlagen worden, erläuterte ein Polizeisprecher.
"Er wurde im Gesicht übel zugerichtet."
Der Verletzte kam mit einem Nasen- und Jochbeinbruch ins Krankenhaus.
Einer aus der Gruppe soll ihm zudem die Kippa vom Kopf geraubt haben.

Beamte erkennen Verdächtige auf Video
Die Tat wurde von einer installierten Polizeikamera aufgezeichnet.
Wenig später erkannten Beamte der Leitstelle anhand der Videoaufnahmen zwei der mutmaßlichen Tatbeteiligten wieder und setzten eine Polizeistreife in Bewegung.

Die Beamten nahmen zwei Heranwachsende im Alter von 18 und 19 Jahren fest.
Nähere Details zu den Verdächtigen nannte sie nicht.
Die beiden seien am Samstag wieder freigelassen worden, gelten aber weiter als Tatverdächtige, erklärte der Sprecher.

Weil die Polizei einen antisemitischen Hintergrund für die Tat annimmt, ermittelt der polizeiliche Staatsschutz.


 
Zurück
Oben Unten