Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Gift-Attacke an der TU Darmstadt: LKA Hessen soll K.o.-Tropfen nachgewiesen haben !

K.o.-Tropfen für Vergiftungserscheinung verantwortlich?

Am Montag wurden insgesamt sieben Menschen an der Technischen Universität in Darmstadt vergiftet – ein Student schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr.
Jetzt soll es laut "Spiegel"-Informationen neue Erkenntnisse zu dem verwendeten Giftstoff geben.
Offenbar kamen K.o.-Tropfen zum Einsatz – das soll eine Analyse des hessischen Landeskriminalamts ergeben haben.

Kaum dosierbare Partydroge
Bei Untersuchungen an der TU sollen in mehreren Milch-Packungen, Wasserbehältern und weiteren Lebensmitteln in einer Art Teeküche die K.o.-Tropfen gefunden worden sein.
Dabei handelt es sich um den Stoff 1,4-Butandiol – kurz BDO.

BDO soll eine Vorläufersubstanz von Liquid Ecstasy (GHB) sein.
In geringen Mengen soll es enthemmend wirken und wird daher zum Teil als Party-Droge verwendet.
Bei höherer Dosierung führt es zu Bewusstlosigkeit und wird daher auch als K.o.-Tropfen bezeichnet.
In Drogenszene wird vor der Verwendung gewarnt, denn BDO lasse sich kaum dosieren und wirke deutlich stärker als Liquid Ecstasy.
Am Tatort sollen die Spezialisten ebenfalls die Gefahrenstoffe Bromphenol und Dicyclohexylamin festgestellt haben, heißt es laut "Spiegel".

Staatsanwaltschaft schweigt weiter zu Attacke auf TU Darmstadt
Die Staatsanwaltschaft hat sich bisher nicht zu den neuen Informationen geäußert,
Sie möchte das Gift "aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht benennen, weil es sich um Täterwissen handelt."
Insgesamt sechs der sieben Vergiftungsopfer mussten stationär behandelt werden.
Der Stoff führte dazu, dass sie mit Symptomen wie Unwohlsein und bläulichen Verfärbungen an Armen oder Beinen in Kliniken gebracht wurden.
Ein 30-jähriger Student schwebte zwischenzeitlich sogar in Lebensgefahr.
Mittlerweile sind jedoch alle Opfer außer Gefahr.
Am Dienstag konnten die letzten beiden aus dem Krankhaus entlassen werden.

Die Ermittlungen der 40-köpfigen Mordkommission "Licht" laufen gerade auf Hochtouren und sollen möglichst bald neue Erkenntnisse zu dem Täter und dessen Motiv liefern.


 
39-Jähriger tot: Polizeieinsatz in Groß-Gerau - Mann von fünf Kugeln getroffen !

Nach einem tödlichen Polizeieinsatz in Groß-Gerau hat die Staatsanwaltschaft neue Details veröffentlicht.
Der Getötete wurde von mehreren Kugeln getroffen.
Ein Familienstreit soll der Tat doch nicht vorausgegangen sein.

Bei den tödlichen Polizeischüssen auf einen 39-Jährigen in Groß-Gerau ist der Mann von fünf Kugeln getroffen worden.
Vier Projektile seien Durchschüsse durch Arme und Beine des Mannes, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.
Ein fünfter Schuss sei vom rechten Oberarm in die Brust abgeleitet worden.

Der Mann hatte am Dienstagabend seine Frau, seine Schwiegermutter und zwei Nachbarn mit einem Messer verletzt.
Die 66 Jahre alte Schwiegermutter war bei der Attacke den Ermittlern zufolge schwer verletzt worden.

Familie dementiert Berichte über Streit
Entgegen erster Berichte habe es nach Angaben der Familie zuvor keinen Familienstreit gegeben.
Der Mann sei vor der Tat noch nie mit Gewaltdelikten aufgefallen.
Die Motive seien noch unklar, sagte der Sprecher.
Es werde geprüft, ob der 39-Jährige möglicherweise psychische Probleme hatte.
Was stattdessen zum Angriff auf seine Familie geführt haben soll, blieb unklar.

Auch wie viele der eingesetzten Beamten gefeuert hätten, sei noch nicht ermittelt.
Derzeit würden die Waffen überprüft.
Die Beamten hätten sich wegen der laufenden Untersuchungen noch nicht zu dem Fall geäußert.

Linken-Fraktion fordert genaue Untersuchung
Die Linken-Landtagsabgeordnete Christiane Böhm fordert im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen genaue Untersuchungen durch externe Gremien.
Sie bezieht sich auf vorliegendes Videomaterial der Tat, das in Sozialen Medien kursierte und auch dem hr vorliegt.
Darin sei "nicht zu erkennen, dass eine Gefahr von dem Familienvater ausging", hieß es in einer Mitteilung.
"Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum der Mann tatsächlich erschossen wurde."

Bei dem Messer habe es sich um ein kleines Küchenmesser gehandelt, die Polizisten seien mehrere Meter von dem Mann entfernt gewesen, so Böhm.
Auf dem Video, das aus einigen Metern Entfernung vom Einsatz aufgenommen wurde, sind insgesamt 15 Schussgeräusche zu hören.


 
Mutmaßlicher Betrug in dreistelliger Millionenhöhe: Wichtiger Zeuge im Goldbarren-Prozess schweigt !

Hessen - Er hatte mit seiner Anzeige das Verfahren gegen den insolventen Goldhändler PIM aus Heusenstamm erst ins Rollen gebracht.
Doch im Prozess schweigt der Zeuge - offenbar aus Furcht.

Als jener Zeuge im Gericht aufgerufen wird, der die Anklage erst ins Rollen brachte, fixiert ihn der gegenübersitzende 50-jährige Hauptangeklagte mit strengem Blick.
Die beiden kennen sich.
Der 50-Jährige war einst Geschäftsführer der Firma, in der der Zeuge arbeitete.
Seine Aussagen im Mai 2017 brachten den Prozess im Darmstädter Landgericht erst ins Rollen.
Es geht um mutmaßlichen Betrug mit dem Verkauf von Goldbarren in dreistelliger Millionenhöhe.

Anklage vermutet Schneeballsystem
Am Donnerstag nun dauert die Vernehmung des Zeugen keine fünf Minuten.
Der 62-Jährige macht in dem Verfahren gegen den früheren Geschäftsführer und den ebenfalls angeklagten ehemaligen Chef der Vertriebsfirma des Goldhändlers PIM aus Heusenstamm (Offenbach) von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und sagt: nichts.

"Es sind mehrere strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen ihn anhängig", zitiert Anwalt Marcus Traut aus der Begründung des 62-Jährigen.
Er stelle Strafanzeige und sage jetzt kein Wort mehr, kündigte Traut an.

Die PIM Gold GmbH soll zwischen 2016 und September 2019 mit ihren Kunden tausende Lieferverträge einschließlich Bonusversprechen über Gold abgeschlossen, diese dann aber nicht erfüllt haben.
Zinsen sollen nach einer Art Schneeballsystem mit dem Geld neu angeworbener Kunden ausgezahlt worden sein.
Der Anklage zufolge gibt es berechtigte und geprüfte Forderungen von Anlegern in Höhe von 140 Millionen Euro.

"Wenn er sich für unschuldig hält, muss der Zeuge nicht aussagen"
Angeklagt sind der 50 Jahre alte frühere Geschäftsführer und der 53 Jahre alte Chef der Vertriebsfirma des Goldhändlers wegen schweren Betruges.
Der Vorsitzende Richter, Felix Diefenbacher, interpretierte die Begründung des Zeugen so, dass er wohl die Befürchtung habe, die Verteidiger könnten "hanebüchene Dinge" konstruieren.
Er befürchte wohl, dass die Verteidigung ihm Vorwürfe mache, um von der Schuld der beiden Angeklagten abzulenken.

"Wenn er sich für unschuldig hält, muss er nicht aussagen", sagte Stefanie Schott, die Verteidigerin des in Untersuchungshaft sitzenden Ex-Geschäftsführers.
Zahlreiche andere Zeugen hätten ihn, den ehemaligen Mitarbeiter von PIM, ebenfalls belastet.

Der seit Dezember vergangenen Jahres laufende Prozess soll bis mindestens Dezember dieses Jahres dauern.


 
82-Jährige kocht Marmelade ein und löst Explosion aus !

Sie kochte Marmelade ein, doch dann trat Gas aus: In Sachsen ist bei einer Explosion der Dachstuhl eines Hauses stark beschädigt worden.
Auch eine Straße musste voll gesperrt werden.

Beim Einkochen von Marmelade hat eine 82-Jährige im sächsischen Hoyerswerda eine Explosion verursacht und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst.
Wie die Polizeidirektion Görlitz am Samstag mitteilte, hatte die Seniorin am späten Freitagnachmittag für das Einkochen einen Propangasherd in einem Nebengebäude ihres Hauses benutzt.
Aus noch unbekannter Ursache sei dann unkontrolliert Gas ausgeströmt, nachdem die Frau den Raum verlassen habe.

Durch die anschließende Explosion wurde demnach der Dachstuhl des Nebengebäudes stark beschädigt.
Zu einem Brand kam es aber nicht – und auch die 82-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt, wie die Polizei weiter mitteilte.
Allerdings habe die Feuerwehr im Rahmen der Einsatzmaßnahmen die Bundesstraße 97 kurzzeitig voll sperren müssen.
Wie es zu der Explosion kommen konnte, soll nun ein Brandermittler der Polizei klären.


 
46-Jähriger vor Kiosk in Wedding erschossen - Täter flüchtet !

Berlin - In der Reinickendorfer Straße in Wedding sind in der Nähe des Nettelbeckplatzes am Freitagabend mehrere Schüsse gefallen.
Die Tat hat sich gegen 19.30 Uhr ereignet.
Ein 46-jähriger Mann ist dabei noch vor Ort verstorben, bestätigte eine Polizeisprecherin.

Ein hinzualarmierter Notarzt habe dem Mann nicht mehr helfen können.
Die Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen.
Zum Motiv der Tat und zum Tathergang ist noch nichts weiter bekannt.
Medienberichte, wonach es sich bei dem Opfer um einen gebürtigen Tunesier handelt, bestätigte die Polizei nicht.

Ein oder mehrere Täter flüchteten demnach in einem weißen Fahrzeug.
Ein weißer Wagen soll laut übereinstimmenden Medienberichten später verlassen drei Kilometer vom Tatort entfernt in der Hochstraße am Humboldthain gefunden worden sein.
Ob es sich um das Fluchtauto der Täter handelt, werde derzeit noch geprüft.


 
Bayern: Auseinandersetzung in Arbeiterunterkunft endet tödlich !

Vilgertshofen - Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in einer Arbeiterunterkunft in Oberbayern ist für einen 36-Jährigen tödlich geendet.
Der 37-jährige mutmaßliche Täter konnte noch vor Ort in Vilgertshofen (Landkreis Landsberg am Lech) vorläufig festgenommen werden, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Warum es am Freitagabend zu dem Streit zwischen den beiden polnischen Staatsangehörigen gekommen war, war zunächst unklar.
Zu dem Motiv und dem genauen Tathergang werde derzeit noch ermittelt, sagte eine Sprecherin der Polizei.
Gegen den Tatverdächtigen erging am Samstag ein Haftbefehl.
Er wurde den Angaben zufolge in ein Gefängnis gebracht.


 
Baden-Württemberg: Arbeiter von Radlader erfasst und tödlich verletzt !

Künzelsau - Ein 58 Jahre alter Mann ist in Künzelsau (Hohenlohekreis) von einem Radlader erfasst und tödlich verletzt worden.
Der Mann habe aufgrund von Unachtsamkeit und Dunkelheit den Bewegungsradius der Maschine nicht beachtet, teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit.

Ein 23-Jähriger am Steuer erfasste den Mann bei dem Arbeitsunfall in der Nacht von Freitag auf Samstag.
Ein Gutachter soll den genauen Unfallhergang nun klären.


 
Bayern: Gruppe stört Festnahme von mutmaßlichem Vergewaltiger !

München - Bei der Festnahme eines mutmaßlichen Vergewaltigers in München haben zahlreiche Personen die Polizei bei ihrer Arbeit behindert.
In unmittelbarer Nähe des Einsatzortes hätten sich etwa 200 Menschen aufgehalten, teilte die Polizei am Sonntag mit.
Die Gruppe habe dann immer wieder die Ermittlungen gestört.

Die Stimmung sei zunehmend aggressiver geworden.
Die Polizei löste die Ansammlung deshalb in der Nacht zu Samstag im Universitätsviertel Maxvorstadt auf.
Ein 22-Jähriger, der den Angaben zufolge diesem Platzverweis wiederholt nicht nachkam und sich äußerst aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhalten haben soll, wurde in Gewahrsam genommen.
Ein Gleichaltriger wollte das offenbar verhindern.
Er soll gezielt eine Glasflasche in Richtung der Polizeibeamten geworfen haben.

Die Polizei setzte Pfefferspray gegen ihn ein.
Bei der anschließenden Festnahme habe er ebenfalls Widerstand geleistet und die Polizisten beleidigt.

Der ursprüngliche Einsatz richtete sich gegen einen 38-Jährigen, der laut Polizei an einer 50-Jährigen sexuelle Handlungen gegen ihren Willen vorgenommen haben soll.
Er wurde vorläufig festgenommen und sollte am Sonntag einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden.


 
Laser-Attacke auf Flugzeuge: Suche nach Täter dauert an !

Ein Unbekannter hat am Flugplatz Neubrandenburg/Trollenhagen zweimal Flugzeuge mit Laserpointer angestrahlt.
Die Maschinen hatten Transplantationsorgane an Bord.
Die Piloten konnten aber landen.


Neubrandenburg - Nach zwei Laserpointerattacken auf Kleinflugzeuge mit Medizinern bei Neubrandenburg sucht die Polizei weiter nach dem Verursacher.
Wie ein Polizeisprecher am Sonntag erklärte, konnte der Täter noch nicht ermittelt werden.

Die beiden Attacken hatten zwei Piloten am Freitagabend gemeldet, die mit Ärzten und lebenswichtigen Transplantationsorganen im Anflug auf den Flughafen Neubrandenburg/Trollenhagen waren.

In beiden Fällen soll der Laserpointer die Maschinen, die in etwa zwei Kilometern Höhe flogen, jeweils von der rechten Seite geblendet haben.
Nach ersten Ermittlungen habe der Laserstrahl durch Zufall nicht das direkte Sichtfeld der beiden Piloten getroffen, so dass beide Maschinen im Abstand von etwa 40 Minuten sicher landen konnten.

Beide Motorflugzeuge waren je mit einem Piloten, einem Co-Piloten und drei Ärzten besetzt.
Die lebenswichtigen Organe waren ein Herz und eine Lunge, auf die Patienten dringend warteten.
Gegen den unbekannten Täter wurde Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und wegen versuchter Körperverletzung erstattet.


 
Brand in Hotel: Rund 30 Menschen bringen sich in Sicherheit !

Rellingen - Wegen eines Feuers in einem Hotel in Rellingen (Kreis Pinneberg) haben sich am Sonntag rund 30 Gäste und Mitarbeiter in Sicherheit bringen müssen.
In der Küche des Hotels im Ortsteil Krupunder bei Hamburg sei ein Grill in Brand geraten, teilte ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg mit.

Das Hotelpersonal habe die Flammen mit einer Löschdecke bekämpft und zugleich die Gäste des Restaurantbereichs zum Verlassen des Gebäudes aufgefordert.
Eine Person, vermutlich ein Mitarbeiter, habe sich beim Löschen leicht verletzt.

Die Feuerwehren der umliegenden Orte waren mit mehr als 70 Kräften im Einsatz.
Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte der Sprecher keine Angaben machen.


 
Drama in Troisdorf: Jugendlicher (14) klettert auf Kesselwagen und stirbt !

Troisdorf. Tragisches Unglück auf dem Güterbahnhof in Troisdorf: Dort ist am Sonntagnachmittag (29. August 2021) ein 14-Jähriger ums Leben gekommen.

Nach ersten Erkenntnissen soll der Jugendliche auf einen Kesselwagen geklettert sein, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ nach Angaben der Bundespolizei.
Angeblich wollte der 14-Jährige von dort Fotoaufnahmen machen.

Dann passierte das Drama: Der Jugendliche erlitt einen Stromschlag.
Demnach kam es zu einem Überschlag aus den Starkstromleitungen über dem Kesselwaggon.
Der Lichtbogen traf den Jungen, der seinen Verbrennungen erlag.

Eine weitere Person wartete am Boden und alarmierte die Rettungskräfte.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass Oberleitungen der DB AG eine Spannung in Höhe von 15.000 Volt führen.
Es bedarf keiner direkten Berührung, um einen tödlichen Stromschlag zu erleiden.
Es reicht, der Stromleitung zu nahezukommen, wie in diesem Beispiel durch das Klettern auf einen Zug.


 
Hornissen-Attacke in Dresden: Unter Lebensgefahr in Klinik !

Zahlreiche Spaziergänger gestochen - Drei brechen bewusstlos zusammen.

Spaziergänger sind in einem Park in Dresden von Hornissen gestochen worden.
Drei Menschen mussten unter Lebensgefahr ins Krankenhaus gebracht werden.

Es klingt nach einem üblen Horrorfilm: Hornissen haben Menschen in einem Park gestochen.
Drei davon waren schon kollabiert als der Notruf einging, teilte die Feuerwehr Dresden mit.
Die Feuerwehr alarmierte unverzüglich die IRLS - die Integrierte Regionalleitstelle „nach dem Einsatzplan MANV-1“ um eine größere Zahl von Einsatzkräften zu mobilisieren.

Frau und zwei Männer kollabieren im Park
Von den Hornissen wurden insgesamt acht Personen im Großen Park in Dresden in der Nähe eines Baumes gestochen.
Eine Frau und zwei Männer brachen mit einem schweren allergischen Schock bewusstlos zusammen, so die Feuerwehr.
Sie wurden unter Lebensgefahr ins Krankenhaus gebracht.
Bei zwei weiteren Frauen stellte sich erst nach einiger Zeit eine allergische Reaktion ein.
Auch sie mussten nach der Erstversorgung von einem Notarzt in eine Klinik eingeliefert werden.
Ein Junge (4) und eine weitere Frau und ein Mann wurden ebenfalls in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Baum im Park abgesperrt
Zu dem Hornissen-Einsatz rückte die Feuerwehr mit 60 Einsatzkräften am Sonntag gegen 10.52 Uhr aus.
Nach Rücksprache mit der zuständigen Naturschutzbehörde sei der Bereich um den Baum, wo die Tiere nisten, im Umkreis von 20 Metern abgesperrt und Hinweisschilder angebracht worden.


 
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