Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Schüsse auf Mann in Berlin-Kreuzberg: Mann vor Gericht !

Berlin - Nach Schüssen auf einen Mann vor einem Spätkauf muss sich ein 22-Jähriger ab Dienstag (9.00 Uhr) vor dem Berliner Landgericht verantworten.
Die Anklage lautet auf versuchten Mord.

Mit zwei Mittätern soll er im November 2020 versucht haben, einen 29-Jährigen zu töten.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte verärgert über einen Streit mit Mitgliedern einer anderen Familie gewesen sei und sich habe rächen wollen.

Er sei mit einem Auto durch Berlin-Kreuzberg gefahren und habe wahllos ein Mitglied der anderen Familie gesucht.
Als er den 29-Jährigen vor einem Spätkauf gesehen habe, seien seine Mittäter ausgestiegen und hätten geschossen.
Der Mann sei lebensgefährlich verletzt worden.


 
Freundin und Mutter getötet: Plädoyers im Prozess erwartet !

Hamburg - Im Prozess um den gewaltsamen Tod zweier Frauen in Hamburg-Bramfeld sollen heute (13.00 Uhr) die Plädoyers gehalten werden.
Dem 29 Jahre alten Beschuldigten wird vorgeworfen, Anfang Februar erst seine Freundin und einen Tag später seine Mutter getötet zu haben.

Da die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass der Mann psychisch krank ist und die Taten im Zustand der Schuldunfähigkeit beging, droht ihm die dauerhafte Unterbringung in einer Psychiatrie (Az. 621 Ks 4/21).
Möglicherweise werde die Schwurgerichtskammer im Anschluss an die Plädoyers das Urteil verkünden, sagte ein Gerichtssprecher.

Der deutsche Beschuldigte soll Anfang Februar seine 24-jährige Lebensgefährtin und seine 53 Jahre alte Mutter mit zahlreichen Messerstichen tödlich verletzt haben.
Die Leichen fanden die Ermittler in der Wohnung des Mannes.
Auch Polizeibeamte und Psychologen soll der 29-Jährige später mit Fäusten und Tritten angegriffen haben.


 
Mit Schreckschusswaffe bedroht: Polizei schießt 17-Jährigem in Arm !

Dortmund - Die Polizei in Dortmund hat einen 17-Jährigen angeschossen, der Beamte mit einer Waffe bedroht haben soll.

Er kam mit einer Schusswunde am Arm in ein Krankenhaus, es bestehe aber keine Lebensgefahr, teilte die Polizei am Montag mit.
Im Anschluss an den Vorfall stellte es sich heraus, dass es sich um eine Schreckschuss-Waffe gehandelt haben soll, die einer scharfen Waffe ähnlich sei, hieß es.

Den Ermittlungen zufolge waren die Beamten nach Hinweisen ausgerückt, wonach der junge Mann mit einer Waffe hantiert und einige Schüsse abgegeben haben soll.
Mehreren Aufforderungen der Polizisten, die Waffe fallen zu lassen, sei er nicht nachgekommen.
Als er die Waffe auf die Polizisten richtete, gaben diese den Angaben zufolge drei Warnschüsse ab.

Dann sei er zu einem Parkplatz gerannt und habe wieder auf die Beamten gezielt.
Nachdem er auf eine neue Aufforderung zum Niederlegen der Waffe nicht reagiert habe, habe ein Polizist den Schuss abgegeben, der den Mann traf.
Die Polizisten leisteten demnach Erste Hilfe.

Es solle geprüft werden, ob der 17-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen werde.
Die Polizei Recklinghausen hat die Ermittlungen übernommen.


 
Urkundenfälschung: Durchsuchungen in Köln und Umkreis !

Köln - Wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Urkundenfälschung im Zusammenhang mit Medizinisch-Psychologischen Untersuchungen (MPU) hat die Polizei am Montag Wohn- und Geschäftsräume eines Tatverdächtigen in Köln und im Rhein-Erft-Kreis durchsucht.

Ein 38 Jahre alter Mann soll seit 2018 in mindestens 31 Fällen Dokumente zur Wiedererlangung von Führerscheinen gefälscht haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Ermittler des Verkehrskommissariats stellten unter anderem elektronische Datenträger sowie Dokumente sicher, die nun ausgewertet würden.


 
Angeklagter muss in Psychiatrie: 29-Jähriger tötet Freundin und Mutter – Richterin warnt vor Cannabis !

In Hamburg muss ein 29-Jähriger dauerhaft in die Psychiatrie, weil er seine Freundin und Mutter getötet hat.
Laut Richterin sei der Mann durch jahrelangen Drogenkonsum "schwerst erkrankt".

Sieben Monate nach der Ermordung zweier Frauen in Hamburg-Bramfeld hat das Landgericht die dauerhafte Unterbringung des Täters in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Der 29-Jährige habe seine Freundin und Mutter heimtückisch getötet, sagte die Vorsitzende Richterin Jessica Koerner am Dienstag.
Er leide jedoch an einer paranoiden Schizophrenie und habe im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt.

Durch jahrelangen Konsum von Cannabis und Kokain sei der Mann psychisch schwerst erkrankt und stelle eine Gefahr für die Allgemeinheit dar.
Mit dem Urteil entsprach das Gericht den Forderungen von Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Nebenklagevertretern.
Der 29-Jährige und die Staatsanwaltschaft nahmen das Urteil an.
Damit wurde es rechtskräftig (Az. 621 Ks 4/21).

29-Jähriger soll im Wahn gehandelt haben
Nach Überzeugung der Strafkammer erwürgte der Deutsche am Abend des 5. Februar 2021 seine 24-jährige Lebensgefährtin, als diese ein Bad nehmen wollte.
Zudem stach er ihr mit einem Messer in den Hals.
Anschließend zerteilte er ihren Leichnam.
In seinem Wahn habe er geglaubt, sie wolle ihn umbringen, erklärte die Richterin.
Nach dem ersten Mord habe er befürchtet, seine Mutter wolle ihn erschießen.
Als die 53-Jährige ihn am Nachmittag des 7. Februar besuchen wollte, habe er sie mit 63 Messerstichen und Schnitten an der Wohnungstür tödlich verletzt.
Die Leichen fanden die Ermittler in der Wohnung des Mannes.

Koerner sprach von "zwei grauenvollen Taten".
Der 29-Jährige habe nach der Ermordung seiner Freundin auch deren Hund erschlagen und den Kadaver zusammen mit dem Handy in einen Entwässerungsgraben geworfen.
Zuvor habe er einen Chatverlauf vorgetäuscht, demzufolge sie ihn mit dem Hund verlassen hatte.
Auch seiner Mutter erzählte er, die Freundin habe sich mit dem Hund aus dem Staub gemacht.
In Sorge um ihren Sohn wollte die Mutter ihn besuchen.
Er habe darauf bestanden, dass sie allein komme.
Als die Mutter an jenem Sonntagabend nicht mehr erreichbar war, alarmierte der Bruder des Täters die Polizei.

29-Jähriger zeigte bereits Anzeichen einer psychischen Erkrankung
Der 29-Jährige sei vor den Taten nie gewalttätig gewesen, sagte Koerner.
Freunde und Bekannte hätten ihn als freundlich beschrieben.
Die ersten Symptome seiner psychischen Erkrankung seien ein Jahr zuvor aufgetreten.
Er habe Ängste gehabt und befürchtet, verfolgt und getötet zu werden.
Sein Vater wolle ihn umbringen, um ihn als Erbe aus dem Weg zu räumen.
Im November vertraute er seiner Freundin an, seine Wohnung sei "seine Fluchtburg".
Seinem besten Freund habe er per Chatnachricht die Freundschaft gekündigt.
Auch von seiner Freundin trennte er sich.

Im Januar 2021 habe er nach einem Besuch bei einem Bekannten eine Schnittverletzung an der Hand gehabt, vermutlich von einer Machete.
Nach anfänglichem Sträuben nahm er medizinische Hilfe an und erklärte seinem Bruder, er habe Stimmen gehört.
Er machte die Trennung von der Freundin rückgängig.
Gemeinsam mit der Mutter organisierte sie nun eine Therapie.
Nur wenige Tage vor den Taten, am 2. Februar, habe er an einem ersten Therapiegespräch teilgenommen.

Auslöser für den Mord an seiner Freundin sei eine angebliche Äußerung von ihr gewesen, erklärte die Richterin.
Die 24-Jährige habe ihm gesagt, sie wolle sich eine Schwarze Witwe tätowieren lassen.
Das habe er zumindest später einem psychiatrischen Sachverständigen berichtet.
Er sei demnach in ihrem Arm aufgewacht und habe geglaubt, sie wolle ihm das Genick brechen.
Da habe er ihr zuvorkommen wollen.

Strafkammer warnt vor Cannabiskonsum
Koerner und die Nebenklagevertreterin der Eltern der ermordeten jungen Frau warnten eindringlich vor der Verharmlosung von Cannabis und Kokain.
Diese Drogen könnten bei völlig unauffälligen Menschen mit einer bestimmten genetischen Disposition Schizophrenie und Wahnvorstellungen auslösen.
"Leider scheint diese Erkenntnis in der Öffentlichkeit kaum verbreitet zu sein", erklärte die Richterin.

Dabei nähmen diese Fälle zu.
Für die Strafkammer sei es bereits der dritte Fall dieser Art innerhalb kurzer Zeit und der zweite, bei dem der Angeklagte die eigene Mutter getötet habe.
Um auf die Gefahren der angeblich harmlosen Droge Cannabis hinzuweisen, sei die Öffentlichkeit von dem Prozess nicht ausgeschlossen worden, obwohl das bei sogenannten Sicherungsverfahren eigentlich üblich sei.


 
Mehrfamilienhaus in Flammen - ein Toter !

In Stuttgart ist die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand ausgerückt.
Ein Mann starb und fünf weitere Personen wurden verletzt.

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Stuttgarter Stadtteil Giebel ist ein Mann ums Leben gekommen.
Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Feuer am frühen Dienstagmorgen vier weitere Menschen leicht und eine Person schwer verletzt.

Der Brand wurde am frühen Dienstagmorgen gegen zwei Uhr gemeldet.
Wie die Feuerwehr berichtet, seien den Rettungskräften massive Flammen entgegengeschlagen.
Die Feuerwehr konnte 25 Personen aus dem Haus in Sicherheit bringen.
Laut den "Stuttgarter Nachrichten" handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen 71-jährigen Mann, die schwerverletzte Person soll demnach dessen ebenfalls 71-jährige Ehefrau sein.

Die Brandwohnung ist laut der Feuerwehr nicht mehr bewohnbar.
Die Bewohner der anderen Wohnungen konnten noch in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Ursache des Feuers war zunächst unklar.
Nun werden die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


 
Bluttat aus Rache: Engagierte 22-Jähriger zwei Pistolen-Männer, weil er auf der Straße nicht gegrüßt wurde ?

Berlin - Weil ein Jüngerer nicht zuerst und respektvoll genug grüßte, soll er blutige Rache genommen haben: Bader El M. (22) steht nach Schüssen vor einem Späti vor Gericht.
Der Staatsanwalt geht von einem versuchten Mord aus.
El M. habe mit zwei bislang unbekannten Komplizen agiert.
Sie sollen wahllos einen Mann aus der Familie des angeblich so respektlosen Burschen gesucht und dann losgeballert haben.
Vor einem Späti in Kreuzberg wurde Khaled Al A. (29) niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt.

Der Staatsanwalt geht davon aus: „Der Angeklagte, von dem die Tatplanung maßgeblich ausging, sollte als Fahrer des Autos dienen, das die Schützen zum Tatort bringen und danach die Flucht ermöglichen sollte.“

Am 27. November kam es zur verhängnisvollen Begegnung
Der 27. November. Gegen Mittag trafen laut Ermittlungen junge Männer aus zwei verwandten libanesischstämmigen Familien vor einem Friseursalon in der Mittenwalder Straße aufeinander.
Bader El M. sei „zu äußerstem Zorn“ gereizt gewesen.
Grund laut Anklage: Ein Jüngelchen aus der Familie Al A. habe dem „lebensälteren Angeklagten nicht zuerst den der Tageszeit entsprechenden Gruß entboten“.

Als „Schmach“ soll El M., damals 21, das empfunden haben.
Am Abend sei er in einem grauen Audi A6 durch Kreuzberg gefahren.
Mit im Wagen seien zwei Männer mit „Handfeuerwaffen“ gewesen.
Sie hätten sich rächen wollen – „wobei es ihnen gleichgültig war, welchen Angehörigen der Familie Al A. sie dabei trafen“, so der Staatsanwalt.

Ein Spätverkauf, zu dessen Stammkunden auch Angehörige der Familie Al A. zählen sollen.
Der Audi näherte sich gegen 21.30 Uhr.
Zwei vermummte Typen stiegen aus, eröffneten das Feuer.
Khaled Al A. war in Begleitung von vier Frauen und stand vor dem Späti.
Schüsse in den Rücken und den Oberschenkel.
Sein Leben konnte nur durch eine sofortige Notoperation gerettet werden.

Bader El M. mit Wohnung in Marienfelde war bei der Justiz bis dahin ein Unbekannter: Er hat keine Vorstrafen.
Nach den Schüssen prüfte die Polizei auch Verbindungen ins Clan-Milieu.
Um kriminelle Geschäfte oder Rivalitäten allerdings soll es nicht gegangen sein.
Der Staatsanwalt geht von Familienstreitigkeiten aus.

Nach dem Anschlag brodelte es im Umfeld der Familien
Es brodelte im Umfeld der Familien nach dem Anschlag.
Ein Mann (71) alarmierte die Polizei zu seiner Wohnung in Kreuzberg und zeigte an, dass er von mehreren Unbekannten durch die geschlossene Wohnungstür und am Telefon bedroht wurde, hieß es von der Polizei.
Bei dem Mann handelte es sich Angaben zufolge um einen nahen Verwandten des Angeschossenen.

Für Bader El M. klickten am 3. Februar die Handfesseln.
Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft.
Auf gemeinschaftlichen versuchten Mord lautet die Anklage. Vom Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe geht die Staatsanwaltschaft auf: Die aus seiner Sicht erlittene Schmach stehe in krassem Missverhältnis zum Lebensrecht des Geschädigten.

Mit zwei Verteidigern trat El M. nun an – und hüllte sich in Schweigen.
Ein Anwalt: „Derzeit keine Angaben.“ 25 weitere Prozesstage sind geplant.
Fortsetzung: Donnerstag.


 
Bewaffneter Mann überfällt Bäckerei in Freiburg !

Freiburg - Ein mit einer Pistole bewaffneter Mann hat eine Bäckerei in Freiburg überfallen.
Der Unbekannte bedrohte am Dienstagabend mit der Waffe eine Angestellte, nahm Bargeld aus der Kasse und flüchtete anschließend zu Fuß, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.
Die Polizei fahndete nach dem Mann, unter anderem auch mit einem Hubschrauber.


 
Polizist nach Schüssen auf Verdächtigen vor Gericht !

Ein mutmaßlicher Räuber flüchtet in Köln vor der Polizei.
Als er wenig später in einem Getränkemarkt aufgespürt wird, treffen ihn mehrere Schüsse.
Nun kommt es zum Prozess - gegen einen Polizisten.

Köln - Nach Schüssen auf einen flüchtigen Verdächtigen muss sich von heute an ein Polizist vor dem Kölner Landgericht verantworten.
Die Anklage legt ihm gefährliche Körperverletzung im Amt zur Last.
Der Polizist soll in einem Getränkemarkt fünf Schüsse auf einen wegen Raubes gesuchten mutmaßlichen Straftäter abgefeuert haben.
Dieser war den Angaben zufolge zuvor vor seiner Festnahme geflohen.
Drei Schüsse trafen den Flüchtigen und verletzten ihn lebensbedrohlich.
Die Kugeln schlugen in Rücken und Oberschenkel ein.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Fahnder ohne ausreichenden Grund Gebrauch von seiner Schusswaffe gemacht hat.
Hintergrund des Haftbefehls gegen das spätere Opfer soll ein mutmaßlicher Überfall auf einen Drogendealer gewesen sein.
Für den Prozess sind acht Verhandlungstage terminiert.


 
Nach Ferrari-Coup: Mutmaßlicher Dieb vor Gericht !

Wegen eines Millionen-Coups muss ein 45-Jähriger vor Gericht: Er soll mit einem seltenen Ferrari bei einer Probefahrt dem Verkäufer eines Oldtimer-Handels davongebraust sein.

Neuss - Gut zwei Jahre nach dem spektakulären Diebstahl eines mehr als zwei Millionen Euro teuren Ferraris muss sich der mutmaßliche Dieb heute in Neuss vor Gericht verantworten.
Der einschlägig bekannte 45-Jährige war, nachdem er eine Haftstrafe in Frankreich verbüßt hatte, an die deutsche Justiz ausgeliefert worden.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm einen besonders schweren Fall von Diebstahl vor.

Er soll im Mai 2019 in Düsseldorf als vermeintlicher Kaufinteressent eine Probefahrt mit einem für 2,35 Millionen Euro angebotenen Ferrari unternommen haben.
Als es im benachbarten Neuss einen Fahrerwechsel geben sollte und der Verkäufer dazu ausgestiegen war, soll der 45-Jährige Gas gegeben und mit dem 400-PS-Gefährt davon gebraust sein, während der verdutzte Verkäufer am Straßenrand zurückblieb.

Der Ferrari war nach einem Zeugenhinweis in Grevenbroich am Niederrhein in einer Garage sichergestellt worden.
Im Wagen konnten Spuren des Diebes gesichert werden - unter anderem Fingerabdrücke.
Erstbesitzer des seltenen Ferrari 288 GTO, Baujahr 1985, war laut Verkaufsanzeige Ex-Formel-1-Pilot Eddie Irvine.


 
Zweite Leiche ist 55-Jähriger: Ehemann verursachte wohl Hausexplosion !

Bei der zweiten Leiche nach der Hausexplosion im bayerischen Rohrbach handelt es sich um den vermissten 55-Jährigen.
Der Ehemann der verstorbenen 54-Jährigen ist anscheinend für die Explosion verantwortlich - und nicht nur dafür.
Die Kriminalpolizei ermittelt.

Ein DNA-Abgleich brachte Gewissheit: Fünf Tage nach der Explosion eines Hauses in Rohrbach im bayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm hat die Polizei die im Auto der Familie verbrannte Leiche identifiziert.
Es handle sich um den Ehemann der bereits früher identifizierten Hausbewohnerin, teilte die Polizei mit.
Die bisherigen Erkenntnissen legten nahe, dass der 55-Jährige für die Explosion verantwortlich sei.

Der Fall wirft viele Rätsel auf.
Nach der Explosion war der nun als Ehemann Identifizierte mit dem Auto etwa 30 Kilometer entfernt frontal in einen Lastwagen gefahren und dabei verbrannt.
Der Lastwagenfahrer wurde schwer verletzt.

Zudem brach beinahe gleichzeitig ein Brand in einer leerstehenden Wohnung im sächsischen Lugau aus.
Die Polizei sah früh Zusammenhänge zwischen den drei Ereignissen.
Die Erkenntnisse legten nahe, dass der 55-Jährige auch für den Wohnungsbrand verantwortlich sei, erklärte sie nun.

Am Wochenende war die in den Trümmern des Hauses in Rohrbach geborgene Leiche bereits als die 54-jährige Ehefrau identifiziert worden.
Aktuell wird laut Polizei im Zusammenhang mit der Explosion niemand mehr vermisst, die Ermittlungen am Explosionsort seien abgeschlossen.

Die Kriminalpolizei ermittelt weiter sowohl zum Verkehrsunfall als auch zu den Umständen, die zum Tod der Frau führten.
Es bestehe derzeit kein Tatverdacht gegen andere Menschen als den 55-Jährigen, hieß es weiter.
Die Ermittler hatten in dem Haus eine Gasflasche gefunden - wie später auch in dem Auto.

Das Paar wohnte im Erdgeschoss des Hauses.
Drei Menschen, die im ersten Stock des eingestürzten Hauses lebten, blieben unversehrt.
Sie waren zur Zeit der Explosion nicht zu Hause.
Die angrenzende Doppelhaushälfte wurde schwer beschädigt und musste mittlerweile abgerissen werden.
Die beiden Bewohner wurden leicht verletzt.


 
Für eine Pfandflasche: Mann verursacht hohen Schaden in Supermarkt !

Ein 42-jähriger Mann hat in einem Hamburger Supermarkt den Inhalt einer Wasserflasche in eine Tiefkühltruhe gegossen.
70 Pizzen sind dadurch unverkäuflich.
Der Schaden liegt bei 200 Euro.


Beim Versuch, einen Pfandbon im Wert von 25 Cent zu erschwindeln, hat ein 42-Jähriger in einem Hamburger Supermarkt einen Schaden von 200 Euro angerichtet.
Der Mann habe sich am Dienstagabend eine Flasche Mineralwasser aus der Getränkeabteilung des Marktes genommen, den Inhalt in eine Tiefkühltruhe gegossen und den Behälter in einen Leergutautomaten gesteckt, teilte die Bundespolizei mit.

Ein Mitarbeiter des Supermarktes in der Wandelhalle des Hauptbahnhofs habe den 42-Jährigen dabei beobachtet und ihn auf dem Weg zur Kasse gestellt.
Der ausgegossene Liter Wasser habe die Verpackungen von mehr als 70 Tiefkühlpizzas durchnässt und damit unverkäuflich gemacht.
Die hinzugerufenen Bundespolizisten leiteten gegen den 42-Jährigen ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Betrugs ein.


 
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