Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Sie hielten das Opfer für einen V-Mann: Leichenteile im Rhein - Razzia gegen Hells-Angels-Rocker !

Sieben Jahre haben sie ermittelt, jetzt haben sie zugeschlagen: Nach dem Mord an Hells-Angels-Rocker Kai M. in Duisburg hat die Polizei mit einer Großrazzia in Nordrhein-Westfalen nach Beweismitteln gesucht.
Bei dem Zugriff mit Hunderten Beamten und einem gepanzerten Fahrzeug wurden mindestens 20 Gebäude durchsucht, teilten die Polizei und Staatsanwaltschaften Duisburg und Mönchengladbach mit.

9URGhD.jpg

Ein Hells Angel wurde festgenommen
Zwei Tatverdächtige, darunter ein 42 Jahre alter Mann, seien festgenommen worden, teilte ein Duisburger Polizeisprecher mit.
Außerdem gebe es einen Haftbefehl gegen einen 34-Jährigen, der wegen Drogendelikten bereits in Haft ist.
Der Hauptverdächtige (33), ein führendes Mitglied der Hells Angels in Oberhausen, habe sich ins Ausland abgesetzt.

Die Großaktion habe einen „direkten Bezug“ zu dem Mordfall von 2014, bestätigte ein Polizeisprecher.
Dabei sei ein Mitglied der Rockerbande aus Oberhausen ermordet und zerstückelt worden.
Spaziergänger hatten den abgetrennten tätowierten Arm von Kai M. im Rhein bei Duisburg entdeckt.
Zwei Monate später wurde auch der Torso im Rhein gefunden.

Die Polizei habe danach jahrelang in den abgeschotteten Strukturen der organisierten Rocker-Kriminalität ermittelt, hieß es in der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.
Der Mann soll von Hells-Angels-Mitgliedern erschossen worden sein – unter anderem, weil sie ihn für einen V-Mann der Behörden hielten.

Kräfte der Spezialeinheiten und der Bereitschaftspolizeihundertschaft kamen am Donnerstag unter anderem in Duisburg, Mönchengladbach, Leverkusen und Mülheim an der Ruhr zum Einsatz.
Mehrere SEK-Polizisten sollen sich einer Polizeisprecherin zufolge mit einem gepanzerten Fahrzeug Zugang zu einem mutmaßlichen Vereinsheim der Rockergruppe in Mönchengladbach verschafft haben.
Außerdem war die Polizei am Morgen im Duisburger Rotlichtviertel im Einsatz.

Polizei fuhr mit Panzer vor
Im Fokus der Aktion stünden mehrere Verdächtige, die der Rockergruppierung der Hells Angels zuzurechnen seien, heißt es in der Mitteilung.
Neben dem Mordfall von 2014 stünden einige auch im Verdacht, an Mordversuchen in zwei Fällen im Jahr 2013 beteiligt gewesen zu sein.


 
Handschellen klicken kurz vor Bewerbungsgespräch !

Braunlage - Ein Bewerber geht zum Vorstellungsgespräch, dann klicken die Handschellen: Die Polizei Göttingen hat in Braunlage im Harz einen 38-Jährigen festgenommen, der Geschäftsführer der Braunlage-Tourismus-Gesellschaft und Leiter der Städtischen Betriebe werden wollte - und zum Vorstellungsgespräch eingeladen war.
Das berichtete die "Goslarsche Zeitung" vorab.
Ereignet habe sich dies schon Anfang Juli.
Der Bewerber aus Göttingen habe einer kleinen Gruppe von Kommunalpolitikern klarmachen sollen, warum er für die Stelle als Touristik-Manager geeignet sei.
Inzwischen sitzt der Mann im Gefängnis.

Nach Angaben des Göttinger Oberstaatsanwalts Andreas Buick war der Mann im vergangenen Dezember wegen Stalkings zu einer Strafe von einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden, wie die Zeitung berichtete.
Doch habe er mehrfach gegen Bewährungsauflagen verstoßen, daher sei ein Sicherungshaftbefehl erlassen worden.
Das Gericht habe mittlerweile die Bewährung widerrufen: "Der Mann verbüßt jetzt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten in einer Justizvollzugsanstalt."

Nach Informationen der Zeitung soll die Polizei über die Agentur für Arbeit von dem Vorstellungsgespräch erfahren haben.
Die Kommunalpolitiker reagierten dem Vernehmen nach mit Erstaunen auf die Verhaftung des Mannes, der aus dem Bewerberkreis immerhin in die engere Auswahl gekommen war.
Ein anderer Bewerber sei inzwischen ausgewählt, der zum 1. Oktober die Stelle antrete.


 
Mecklenburg-Vorpommern: Einbrecher stehlen Computer und legen Gewerkschaften lahm !

Neubrandenburg - Unbekannte haben die Arbeit von Gewerkschaften in Neubrandenburg lahmgelegt.
Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag erklärte, sind Einbrecher in mehrere Büros eines Geschäftshauses eingestiegen und haben tragbare Computer und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen.

Zudem wurden etliche Räume mehrerer Büromieter durchwühlt und Schäden an Türen und Einrichtungen angerichtet.
Als Tatzeit gab die Polizei den Zeitraum von Dienstagabend bis Mittwochmorgen an.

In dem Haus haben mehrere Einzelgewerkschaften sowie der regionale DGB Ostmecklenburg-Vorpommern ihren Sitz.
Hinweise auf politische Hintergründe lägen bisher nicht vor.

Das Büro- und Geschäftshaus liegt separat an einem großen Parkplatz an der Bundesstraße 104 im Osten der Stadt.
Die Polizei hofft auf Hinweise auf verdächtige Fahrzeug- oder Personenbewegungen.


 
Mehrere Verletzte in Sachsen: Balkon stürzt bei Geburtstagsparty ein !

In der sächsischen Stadt Bautzen sollte ein 17. Geburtstag gefeiert werden – doch es kommt zu einem schlimmen Unglück.
Während der Party stürzt der Balkon ein, auf dem sich viele Menschen befinden.

Beim Einsturz eines Holzbalkons während einer Geburtstagsfeier sind in der sächsischen Stadt Bautzen neun Menschen verletzt worden.

"Der Balkon im dritten Stock wurde von vielen Menschen betreten, und unter der hohen Belastung stürzte er zusammen", sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen.

Die Partygäste hatten sich wegen des Geburtstags eines 17-Jährigen getroffen.
Es gab acht Leichtverletzte, darunter ein vierjähriges Kind.

Ein 50-Jähriger zog sich zudem schwere Verletzungen zu.
Alle Verunglückten wurden in Krankenhäusern behandelt.

Der Balkon war am Donnerstagabend um kurz nach 20 Uhr eingestürzt.
Statiker und Kriminaltechniker sollen nun klären, wie es zu dem Unglück kommen konnte.
Nach Angaben der Polizei war der Balkon nachträglich an das Mehrfamilienhaus angebracht worden.


 
Lidl: Paketbomben-Serie erschütterte Discounter und Kunden - war DAS das Motiv ?

Eine Serie von Paketbomben traumatisierte im Februar viele Mitarbeiter der Lebensmittelindustrie.
Auch bei Lidl kam es zu einem tragischen Unfall, als ein Mitarbeiter eines der Pakete öffnete und die Bombe darin explodierte.

Jetzt beginnt der Prozess gegen den 66-jährigen Täter.
Ab kommenden Mittwoch (8. September) haben die Opfer, darunter ein Lidl-Mitarbeiter, und andere Zeugen die Chance, ihre Erlebnisse der Staatanwaltschaft zu schildern.

Mitarbeiter öffnet Paket und ist bis heute arbeitsunfähig
Bei der Paketbombenserie im Februar waren insgesamt vier Menschen verletzt worden, einer sogar schwer.

Spezialkräfte hatten den dafür verantwortlichen Rentner bereits am 19. Februar in Untersuchungshaft genommen.
Der Prozess gegen den Bomben-Bastler aus dem Raum Ulm beginnt am Mittwoch in Heidelberg.
Er soll selbstgebastelte Bomben in Paketen getarnt an Supermärkte in Süddeutschland, darunter auch eine Lidl-Filiale, geschickt haben.

Der gelernte Elektroniker soll den Sprengstoff für die Bomben selbst aus den Zündköpfen von Streichhölzern hergestellt haben.
Die Sprengsätze seien so konzipiert gewesen, dass sie beim Öffnen der jeweiligen Pakete zündeten und explodierten.
Ihm wird gefährliche Körperverletzung und versuchte schwere Körperverletzung vorgeworfen.

Drei Verletzte wegen Paketbombe
Am 15. Februar, nur wenige Tage vor seiner Festnahme, bastelte Klaus S. an den besagten Bomben und verschickte sie an drei verschiedene Orte.
Der erste Sprengsatz detonierte einen Tag später in einem Getränkeladen in Eppelheim.

Das Paket wurde gegen 11.00 Uhr von einem Mitarbeiter im Wareneingang geöffnet.
Er erlitt leichte Verbrennungen der Haut und ein Knalltrauma, das ihn noch bis heute arbeitsunfähig macht, so die Staatsanwaltschaft.

Am 17. Februar explodierte die zweite Bombe in der Lidl-Zentrale in Neckarsulm.
Dort gab es zwei Verletzte und einen schwer Verletzten.
Ein Mitarbeiter öffnete das Paket in der Postannahmestelle und erlitt durch die Explosion Verletzungen an Händen, Beinen und einem Auge.
Außerdem führte der laute Knall bei ihm zu einem heftigen Tinnitus.
Er und zwei weitere Mitarbeiter erlitten ebenfalls ein Knalltrauma.
Danach wurde das Gebäude evakuiert und circa hundert Mitarbeiter herausgeschafft.

Eine dritte Bombe an den Babynahrungshersteller Hipp konnte im Paketverteilzentrum des Flughafens München abgefangen und entschärft werden.

Der Prozess den Angeklagten beginnt am Mittwoch
Der Prozess gegen den 66-Jährigen ist bis Mitte November mit insgesamt zwölf Terminen angesetzt.
Dazu sind 47 Zeugen und drei Sachverständige geladen.
Eine Sonderkommission von rund hundert Beamten wird den Fall angehen.

Entsprechende Beweismittel für die Tat liegen bereits aus der Wohnung des Angeklagten vor.
Dort wurden mehrere Zentralfeuerkartuschen sowie -Patronen gefunden.
Das vorläufige Motiv zur Tat lautet Erpressung.


 
Frau getötet: Ermittlungen wegen Tod des Täters eingestellt !

Mainz/Gabsheim - Im Fall einer getöteten Frau in der rheinhessischen Gemeinde Gabsheim im Landkreis Alzey-Worms sind die Ermittlungen wegen des Tods des Täters eingestellt worden.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 55-Jährige erst seine frühere Lebensgefährtin umgebracht und sich dann das Leben genommen hat, wie die Behörde am Donnerstag in Mainz mitteilte.

Angehörige der 47-Jährigen hatten in der Nacht zum 23. August die Leiche der Frau entdeckt.
Wenige Stunden später wurde der 55-Jährige tot aufgefunden.

Motiv für die Tat war nach Einschätzung der Ermittler, dass die Frau die Beziehung zuvor beendet hatte.
Es gebe keine Hinweise, dass andere an dem Verbrechen beteiligt waren.


 
Düsseldorf: Mutmaßlicher Verbrecher - Gesuchter Belgier tot aufgefunden !

Ein international gesuchter 38 Jahre alter Belgier ist bei Pforzheim in Baden-Württemberg tot aufgefunden worden.
Das sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts in Düsseldorf am Freitag.

Die Behörden gehen von Suizid aus.
Der Tote habe in seinem Wagen gelegen, nach dem ebenfalls gefahndet worden war.
Die belgischen Behörden hatten den Mann wegen des Verdachts schwerwiegender Straftaten gesucht.

Worum genau es sich handelt, wollten sie auch am Freitag nicht mitteilen.
Sie hatten Opfer- und Zeugenschutzgründe angeführt.

Weil es Hinweise hab, dass der Mann in der Nacht zum 14. August in Essen im Ruhrgebiet war, hatten sich Zielfahnder des Landeskriminalamts auf die Suche begeben.
Seit dem 13. August war der Mann gesucht worden.


 
Prozess gegen Essener Arzt: Witwe sagt unter Tränen aus !

Seit August muss sich ein Essener Arzt wegen Totschlags vor Gericht verantworten.
Er soll einem Covid-Patienten Medikamente gegeben haben, die den Tod beschleunigten.
Am Donnerstag war die Witwe Zeugin vor Gericht.

Die 42-Jährige musste ihre Aussage zeitweise unter Tränen abbrechen.
Die Erinnerung an den Sterbetag belasten sie noch immer.
Im November 2020 war ihr Mann, ein schwerst an Covid erkrankter Niederländer, auf der Intensivstation des Uniklinikums in ihrem Beisein gestorben.
Zuvor waren die Geräte - darunter eine Lungenmaschine - abgestellt worden.
Der angeklagte Arzt soll zudem eine Spritze mit einer überhöhten Dosis Kaliumchlorid verabreicht haben.

"Es war ein großes Durcheinander"
Die Staatsanwaltschaft wirft dem angeklagten Mediziner Totschlag vor.
Er soll den Tod des Familienvaters durch Medikamente wie Kalium beschleunigt haben.
Die Ehefrau und Angehörige waren am Todestag aus Rotterdam angereist.
"Meine Schwägerin hat gesagt, sie rufen uns nur, wenn er stirbt", so die Witwe am Donnerstag vor Gericht.

Die Mutter von zwei kleinen Kindern macht den diensthabenden Ärzten am Uniklinikum Essen Vorwürfe.
"Es war ein großes Durcheinander.
Man hat nicht in Ruhe mit uns gesprochen."
Man habe nicht das Gefühl gehabt, zu wissen, was passieren wird.
Der Arzt einer anderen Station habe notdürftig übersetzt, so die Frau.
Grundsätzlich habe sie das Gefühl gehabt, nicht richtig eingebunden worden zu sein bei der Frage, ob die Maschinen endgültig abgestellt werden sollten.

Genaue Abläufe sollen geklärt werden
Der Arzt habe ihr nur zu verstehen gegeben, dass keine Aussicht auf Heilung mehr bestehe.
Laut Anklage war dies so eindeutig aber nicht.
Im Prozess soll auch geklärt werden, wie genau die zeitlichen Abläufe waren.
Wann wurde Lungenmaschine abgestellt?
Wann das umstrittene Kalium gespritzt?
Dies dürfte auch bei der Anhörung des Krankenpflegers wichtig sein, der demnächst als Zeuge aussagt.

Arzt weist Schuld von sich
Der Angeklagte hatte zuletzt versichert, sich an Absprachen des Stations-Teams gehalten zu haben.
Das umstrittene Medikament, das er dem Patienten verabreicht habe, sei für den sterbenskranken Covid-Patienten gar nicht tödlich gewesen.
Bei dem Mann seien nämlich bereits alle Maschinen abgestellt gewesen.
Weil die Angehörigen ihm aber Leid getan hätten, habe er mit der Spritze signalisieren wollen, dass er alles versuche.


 
Mann entführte und vergewaltige Frauen - zehn Jahre Haft !

Nach mehreren brutalen Vergewaltigungen von Frauen ist in Berlin ein 28-Jähriger verurteilt worden.
Gemeinsam mit weiteren Männern hatte er die Opfer entführt und misshandelt.

Junge Frauen wurden von der Straße in ein Auto gezogen und von mehreren Männern sexuell misshandelt: Nach drei Übergriffen ist ein 28-Jähriger zu einer Gefängnisstrafe von zehneinhalb Jahren verurteilt worden.
Das Berliner Landgericht sprach den Angeklagten am Freitag der besonders schweren Vergewaltigung, gefährlichen Körperverletzung, Freiheitsberaubung sowie der Geiselnahme schuldig.

Es seien schreckliche Taten, die fassungslos machen, sagte die Vorsitzende Richterin.
Es habe sich um Gruppenvergewaltigungen zum Teil über Stunden hinweg gehandelt.
"Die Frauen hatten Todesangst."
Sie seien bis heute traumatisiert.

Bei der ersten Tat hätten der Angeklagte und ein mutmaßlicher Komplize im August 2019 in Berlin-Kreuzberg ein Touristen-Paar aus Australien als ein angebliches Taxi aufgenommen, hieß es weiter im Urteil.
Der 28-Jährige und sein Mittäter hätten den jungen Mann nach kurzer Fahrt aus dem Wagen geschubst und seien mit der Frau weitergefahren.
Beide Angreifer hätten die Touristin vergewaltigt.

18-Jährige vergewaltigt und verschleppt
Im Januar 2020 sollen die beiden mutmaßlichen Vergewaltiger im Stadtteil Friedrichshain eine damals 18-Jährige unvermittelt von der Straße in ein Auto gezerrt, sie vergewaltigt, dann in eine Wohnung verschleppt haben.
Stundenlang sei die junge Frau festgehalten und immer wieder sexuell misshandelt worden.
"Das Martyrium nahm kein Ende", so die Vorsitzende Richterin.

Im dritten Fall Ende Februar 2020 seien der Angeklagte und drei weitere Männer schließlich in einem Auto unterwegs gewesen "auf der Suche nach Opfern", hieß es weiter im Urteil.
Eine damals 21-Jährige sei in den Wagen gezogen und erheblich gewürgt worden, als sie sich wehrte.
Drei Männer hätten die junge Frau vergewaltigt.
"Sechs bis sieben Leute standen um den Wagen herum und sahen zu."

Angeklagter ist dreifacher Vater
Die Richterin sagte in Richtung des dreifachen Vaters, dessen Anwälte Freispruch verlangt hatten: "Was für ein Menschenbild steckt dahinter?
Wo bleibt Ihr Herz?"
Die Staatsanwältin hatte knapp 14 Jahre Haft und Anordnung einer anschließenden Sicherungsverwahrung verlangt.

Ein 33-jähriger mutmaßlicher Komplizen des 28-Jährigen ist in einem früheren Prozess zu dreizehn Jahren Haft verurteilt worden.
Die Täter hätten "gezielt Jagd nach jungen Frauen gemacht", hieß es in der Entscheidung.
Beide Urteile sind noch nicht rechtskräftig.


 
Mord an Weihnachten: Mann nach Tod von 66-Jähriger festgenommen !

Die Tat geschah am zweiten Weihnachtsfeiertag: In München ist eine Frau in ihrem eigenen Haus getötet worden.
Nun hat die Polizei nach langer Ermittlungsarbeit einen Verdächtigen festgenommen.

Im Fall einer getöteten Frau in München hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen.
Es handelt sich um einen 52 Jahre alten Bosnier, der gerade erst nach Deutschland ausgeliefert und am Freitag in München dem Haftrichter vorgeführt wurde, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann am zweiten Weihnachtstag 2020 von der Frau überrascht wurde, als er in ihr Haus einbrach, und dass er sie dann mit einem schweren Gegenstand erschlug.
Der stellvertretende Leiter der Mordkommission, Mathias Heidtmann, sprach von "massiver Gewalteinwirkung".
Eine Untermieterin der Frau hatte die Leiche kurz nach Weihnachten in ihrem Haus im Stadtteil Obermenzing gefunden.

"Wir gehen von einem Mord aus", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I, Anne Leiding.
"Von zwei Mordmerkmalen: Habgier und Verdeckung einer anderen Straftat."

"SOKO Mira" ermittelt
Die Polizei hatte die 30-köpfige Sonderkommission "SOKO Mira" eingerichtet.
Wie diese auf den tatverdächtigen Mann kam, war ein längerer Prozess: Ausgangspunkt war eine "tatrelevante DNA-Spur", die die Polizei am Tatort fand, wie Heidtmann sagte.

Bei einer internationalen Abfrage ergab sich dann ein Treffer mit einer Spur, die nach einem Gewaltverbrechen in Kroatien vor 15 Jahren aufgenommen, aber niemandem zugeordnet worden war.
In den Akten zu diesem Gewaltverbrechen tauchte dann auch noch der Name eines Mannes auf, der mit einem Untermieter der getöteten Frau verwandt war.

Verdächtiger soll bereits in Gewaltverbrechen verwickelt gewesen sein
Um was für ein Gewaltverbrechen es sich in Kroatien handelte, wollten die Ermittler nicht sagen.
Allerdings gebe es darüber hinaus noch Hinweise darauf, dass der Verdächtige in einige weitere Straftaten verwickelt sein könnte.
So werde er "in Verbindung gebracht mit dem größten Raubüberfall in Bosnien-Herzegowina".

Im Fall der getöteten 66-Jährigen wurde bereits am 10. Februar dieses Jahres Haftbefehl erlassen, wie Leiding sagte.
Knapp zwei Monate später, am 1. April, sei er dann an der Grenze zwischen Bosnien-Herzegowina und Serbien festgenommen worden und in Auslieferungshaft gekommen.
Erst an diesem Donnerstag sei er dann nach Deutschland ausgeliefert worden.
Nach Angaben Heidtmanns schwieg er zunächst zu den Vorwürfen.


 
Paar verkauft gestohlene Grills für 120.000 Euro über Ebay Kleinanzeigen !

Ein Kölner Paar soll zahlreiche Grillgeräte gestohlen und anschließend über Ebay Kleinanzeigen verkauft haben.
Die Polizei sucht nun nach den ahnungslosen Käufern des Diebesgutes.

Nach der Festnahme eines Paares in Köln sucht die Polizei nach Neu-Besitzern vieler vermeintlich günstiger Grills.
Der 34 Jahre alten Frau und dem 31 Jahre alten Mann werde Hehlerei vorgeworfen, teilten die Beamten am Freitag mit.

Nach einem Hinweis sei das Paar am Mittwoch im Kölner Stadtteil Flittard festgenommen worden.
Die Polizisten stellten dabei auch zwei Grills sicher.

Grillgeräte im Wert von 120.000 verkauft
Die Ermittler gehen davon aus, dass in den zurückliegenden Monaten insgesamt etwa 100 Grills im Wert von mehr als 120.000 Euro "privat" über Online-Kleinanzeigen verkauft worden waren – und dass es sich dabei um gestohlene Ware handelte.
Die Geräte seien offenbar zwischen Januar und August aus Lagern eines in Köln ansässigen Unternehmens entwendet worden.

Die Polizei prüft, ob das Paar mit dem Unternehmen in Verbindung steht und ob es selbst für den mutmaßlichen Diebstahl verantwortlich ist.
Wer seit Jahresbeginn entsprechende Grills zu stark reduzierten Preisen von Privatpersonen gekauft habe, werde gebeten, sich als Zeuge zu melden, so die Beamten.


 
Nach Rocker-Mord: Polizei fahndet mit Instagram-Fotos !

Tatverdächtiger verhöhnt Ermittler .....

Einen Tag nach der großen Razzia wegen eines Mordes im NRW-Rockermilieu hat sich ein ins Ausland geflüchteter Verdächtiger über Instagram gemeldet.
Nun sucht die Polizei mit seinen Fotos nach ihm und einem Komplizen.


SEDnjY.jpg

In Mönchengladbach wurde 2014 ein Rockerboss zerstückelt aufgefunden.
Die Suche nach seinen Mördern dauert an.
Nun hat die Polizei zwei Verdächtige im Ausland ausfindig gemacht.

Der Hauptverdächtige in dem Fall hält sich nach Erkenntnissen der Ermittler im Iran auf – und macht sich auf Instagram über die Fahnder lustig.
Eine Polizeisprecherin bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Freitag auf Anfrage, dass man den 33-Jährigen im Iran vermute.

Polizei veröffentlicht Instagram-Fotos von Verdächtigen
Ramin Y. hat demnach auch die iranische Staatsbürgerschaft.
Auch seine Social-Media-Kanäle verfolge man, so die Polizei.
Es gibt einen internationalen Haftbefehl gegen den Mann.
Nun hat die Polizei mehrere Fotos der Plattform verwendet, um offiziell nach Y. und einem mutmaßlichen Komplizen zu fahnden.

Beim zweiten Verdächtigen soll es sich um Mustafa H. handeln.
Die Polizei vermutet, dass sich dieser in der Türkei aufhält.
Gegen ihn liege ein internationaler Haftbefehl vor.
Er soll 2013 auf ein Mitglied der konkurrierenden Rockergruppe "Bandidos" Oberhausen geschossen haben.

Hells Angel meldet sich bei Instagram
Am Freitag – einen Tag nach der Großrazzia in Nordrhein-Westfalen – lud Ramin Y. auf seinem Instagram-Account mehrere Bilder und Videos hoch, in denen er sich über seine Flucht und damit indirekt über die Ermittler lustig macht.
In einer kurzen Videosequenz ist zu sehen, wie er mit Sonnenbrille und Cap in einem Stuhl vor einem Pool sitzt und in die Kamera grinst.
Insgesamt folgen ihm 121.000 Personen.
Er soll ein führendes Mitglied der "Hells Angels" in Oberhausen sein.

Die Ermittler werfen dem Mann neben dem Mord an den 32-jährigen "Hells Angels"-Rocker Kai M. im Jahr 2014 zweifachen versuchten Mord vor.
Er soll 2013 an dem Anschlag auf einen "Bandidos"-Rocker und dessen Freundin beteiligt gewesen sein.


 
Zurück
Oben Unten