Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Mann niedergeschlagen und getreten: Mordprozess beginnt !

Mannheim - Ein Mann soll aus Eifersucht einen 39-Jährigen so schwer verletzt haben, dass dieser kurze Zeit später starb.
Der damals 32-Jährige steht unter Verdacht, den Mann im Bett seiner ehemaligen Lebensgefährtin gefunden und niedergeschlagen zu haben.

Später soll er den am Boden liegenden Mann nach Angaben des Landgerichts Mannheim mit "bedingtem Tötungsvorsatz" gegen Kopf, Hals und Rücken getreten haben.
Der Pole muss sich ab heute wegen Mordverdachts verantworten.

Die Polizei nahm den Angeklagten im März dieses Jahres in der Wohnung der Frau fest.
Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.
Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und starb in der Nacht nach der Tat.


 
Transporter kracht in Haltestelle - Mutter und Baby tot !

Schrecklicher Unfall in Würselen bei Aachen: Ein Kleintransporter ist nach einem Überholvorgang in eine Bushaltestelle gefahren.
Eine Frau und ihr Kind starben.

Bei einem schweren Unfall an der Bushaltestelle "Kaisersruh" in Würselen sind eine Mutter und ihr Baby getötet worden.
Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte der 19-jährige Fahrer eines Kleintransporters nach dem Überholen die Kontrolle über seinen Wagen verloren.

Das Auto sei beim Wiedereinscheren nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in die Haltestelle gekracht, wo Mutter und Kind auf einen Bus gewartet hätten, berichtete ein Reporter vor Ort.

Das drei Monate alte Baby starb nach Polizeiangaben noch an der Unfallstelle, die 21-jährige Mutter erlag wenig später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen: "Ersthelfer und Zeugen werden zurzeit seelsorgerisch und durch den Opferschutz der Polizei betreut."

Der Bürgersteig am Haltestellenschild ist recht schmal.
Im Bereich der Unfallstelle gilt Tempo 50. Zeugen hatten noch vergeblich versucht, Erste Hilfe zu leisten.

Die Aachener Straße war zwischen der Krefelder Straße und der Klosterstraße für den Verkehr gesperrt.
Die Stadt Würselen liegt etwa 50 Kilometer Luftlinie von Köln entfernt.


 
Familienvater tötet im Drogenrausch Frau und dreijähriges Kind - womöglich schuldunfähig !

Eine fürchterliche Bluttat, für die der Täter möglicherweise nicht verurteilt wird: Der 30-jährige Tatverdächtige stand unter Drogen und ist womöglich schuldunfähig.

Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau und ihres drei Jahre alten Kindes im sächsischen Werdau ist der unter Mordverdacht stehende Familienvater in eine Psychiatrie eingewiesen worden.
Er sei am Mittwoch einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden, wo er sich nicht zu dem Tatvorwurf geäußert habe, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Zwickau der Deutschen Presse-Agentur.

Während der Tat schuldunfähig oder vermindert schuldfähig
Zum Zeitpunkt der Tat habe er offensichtlich unter Einfluss von Drogen gestanden.
Deswegen sei nicht auszuschließen, dass er dabei schuldunfähig oder vermindert schuldfähig war, hieß es.
Die Obduktion der Leichen laufe, mit einem Ergebnis sei am Donnerstag zu rechnen.

Die 43-Jahre alte Frau und ihr Kind waren in der Nacht zu Mittwoch tot in der Wohnung entdeckt worden.
Zuvor hatte der 30-Jährige Polizisten gesagt, er habe seiner Frau und seinem Kind etwas angetan.
Daraufhin war die Wohnung durchsucht worden.
Zu den näheren Todesumständen und dem etwaigen Motiv des Mannes wurde vorerst nichts bekannt.


 
Unfassbar dreist: 22-Jähriger öffnet Briefe aus Posttransporter, stiehlt Geld und will Polizisten bestechen !

Geld per Post zu verschicken, ist keine gute Idee.
Warum, zeigt dieser Fall: Ein 22-Jähriger hat in der Nacht zu Mittwoch in einem Transporter Briefe der Deutschen Post durchleuchtet, geöffnet und Geld aus ihnen gestohlen.
Wie die Polizei am Morgen mitteilte, stand der Transporter einer polnischen Speditionsfirma, die für die Deutsche Post arbeitet, an der Schwerlastübergabestelle auf der Autobahn 111 zwischen Hennigsdorf und Stolpe.


Eine Verplombung am Wagen, die normalerweise die Unversehrtheit der Ware sicherstelle, sei beschädigt gewesen.
Bei der Kontrolle des Wagens sei der 22-Jährige aus dem Laderaum des Transporters ausgestiegen.
Mehrere Briefe im Laderaum seien geöffnet gewesen und der junge Mann habe diverse Geldscheine in seinen Taschen gehabt.
Auch neue Plomben und das passende Werkzeug wurden in dem Transporter gefunden.

Während der Kontrolle habe der junge Mann zudem versucht, die Beamten zu bestechen.
Er wurde vorläufig festgenommen und das Verteilerzentrum der Post wurde informiert.
Die Briefe waren nach Polizeiangaben auf dem Weg von Hannover nach Hennigsdorf.
Weitere Ermittlungen werden nun eingeleitet.


 
71-Jähriger ertrinkt unter seinem Rasenmäher !

Hamburg - Tragischer Trecker-Unfall in Hamburg-Kirchwerder: Ein 71 Jahre alter Mann ist am Mittwochnachmittag mit einem fahrbaren Rasenmäher tödlich verunglückt.
Wie die Polizei am Abend mitteilte, war der Mann am Zollenspieker Hauptdeich auf einem Feld mit dem Aufsitzmäher unterwegs, als er an einem Bachlauf umkippte.

Das Fahrzeug drückte den Mann demnach unter Wasser.
Rettungskräfte versuchten noch, den Eingeklemmten zu reanimieren, doch er sei ertrunken.
Die genaue Unfallursache blieb zunächst unklar.


 
Sportwagenfahrer flüchtet nach Unfall zu Fuß !

Mönchengladbach - Der Fahrer eines teuren Sportwagens hat nach einem schweren Unfall in Mönchengladbach ein seltsames Verhalten an den Tag gelegt: Er flüchtete zu Fuß und überließ die verletzte 87-jährige Fahrerin des Kleinwagens, mit dem er kollidiert war, sich selbst.
Nach Angaben der Polizei vom Mittwochabend war die ältere Dame bei Grün in eine Kreuzung eingefahren, als es zu dem heftigen Unfall kam.

Durch die Wucht des Aufpralls kollidierte der Mercedes AMG mit einem Ampelmast und einer Straßenlaterne.
Eine Achse samt Reifen und Felge wurde dabei abgerissen.
Die Kreuzung war von Trümmern übersät.

Die Ermittlungen zur Unfallursache und zum flüchtigen Autofahrer dauern an.
Gegen ihn sei bereits ein Strafverfahren eingeleitet worden.


 
Einbrüche und Brandstiftungen – Polizei nimmt Bande fest !

In den vergangenen Monaten häuften sich im Landkreis Uelzen (Niedersachsen) Einbrüche in Vereinsheimen und Schulen sowie Brandstiftungen.
Mehrere Männer gerieten in das Visier der Ermittler und nun wurden Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.
Die beiden mutmaßliche Haupttäter kamen in Haft.

Immer wieder wurde in den vergangenen Monaten in den Landkreisen Lüneburg, Uelzen und Lüchow Einbrüche in Schulen und Vereinsheimen eingebrochen.
Außerdem wurde eingelagertes Heu und Stroh in Brand gesetzt.
Die Polizei bezifferte den Schaden insgesamt auf mindestens 75.000 Euro.
Durch umfangreiche Ermittlungen gerieten schließlich sechs Männer im Alter zwischen 18 und 40 Jahren in den Fokus der Fahnder.

Polizei sprengt Einbrecher- und Brandstifterbande
Die Männer sollen in unterschiedlichen Besetzungen mindestens 20 Einbrüche und zehn Brandstiftungen begangen haben.
Auch in Sachsen Anhalt soll die Bande zugeschlagen haben.

Bei den Einbrüchen erbeuteten die Täter überwiegend Gartengeräte, Lebensmittel und sogar einen Aufsitzmäher.
Am Montagmorgen rückten dann 40 Beamte zu sechs Durchsuchungsobjekten in Uelzen, Holdenstedt, Ebstorf und Suhlendorf aus.
Hier stellten die Polizisten umfangreiches Beweismaterial und Teile des Diebesgut sicher.
Die beiden mutmaßlichen Haupttäter (18 und 20 Jahre alt) kamen in Haft.


 
Diebesgut vor Versteigerung sichergestellt - Antike Goldmünze aus Parma gefunden !

Hannover - 600 antike griechische und römische Goldmünzen sind 2009 bei einem Einbruch in das Archäologische Nationalmuseum in Parma gestohlen worden.
Eine davon, ein Aureus, geprägt um 385 n. Chr. in Trier mit dem Konterfei von Kaiser Magnus Maximus, tauchte jetzt in einem niedersächsischen Auktionshaus auf, teilt das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege mit.
Ihr Wert liegt bei etwa 10.000 Euro.

Am kommenden Freitag wird die Münze in Hannover den italienischen Behörden übergeben.
Die Staatsanwaltschaft hatte das Landesamt hinzugezogen.
Die Experten identifizierten das Objekt, bevor es versteigert wurde.


 
Aus Psychiatrie geflohen: Straftäter in den Niederlanden festgenommen !

Kassel - Ein aus einer Klinik für forensische Psychiatrie in Haina (Landkreis Waldeck-Frankenberg) geflohener Mann ist in den Niederlanden festgenommen worden.
Der Mann hatte nach seinem Ausbruch am 21. August ein Auto gestohlen und war damit über die Grenze gefahren.
Unterdessen hatte die Polizei eine europäische Fahndung aufgrund des Auto-Diebstahls eingeleitet.
Die niederländischen Beamten entdeckten das gestohlene Fahrzeug bereits am vergangenen Montag und konnten den 30-Jährigen stellen.

Laut Polizei hatte der Mann noch versucht, zu fliehen und dabei das gestohlene Fahrzeug beschädigt.
Die Rückführung des entflohenen Straftäters wird zurzeit durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt organisiert, heißt es.
Forensische Psychiatrien sind spezielle psychiatrische Einrichtungen für Straftäter.


 
Dreiste Hauskauf-Betrüger in Sankt Augustin und Bad Honnef !

Ein Haus verkaufen, den Vertrag vom Notar beglaubigen lassen, dem Käufer schon Zugeständnisse machen, aber der zahlt nie.
Hausnomaden kaufen, ziehen ein und erst wieder aus, wenn der Gerichtsvollzieher kommt.

Um einen solchen Fall scheint es sich auch in Aegidienberg und Sankt Augustin zu handeln.
Für die Verkäufer nicht nur finanzieller Schaden, sondern auch extrem nervenaufreibend.

Möbel abgestellt – nie gezahlt
Die Möbel sind rund ums Haus in Sankt Augustin verteilt.
Offenbar hat der vermeintliche Käufer schon seinen kompletten Hausrat abgestellt.
"Seit fast zwei Monaten verregnet und vergammelt das jetzt hier", sagt Verkäufer Dieter Bungers.

Der Kaufvertrag war Ende Juni unterschrieben worden.
Und dann sollte es ganz schnell gehen.
Der angebliche Käufer habe ihm immer wieder gesagt, das Geld müsse jederzeit kommen.

Schlüssel schon vor Geldübergabe?
Der mutmaßliche Betrüger habe Dieter Bungers schon um den Schlüssel gebeten, um vorzeitig ins Haus zu kommen.
Den hat Bungers zu seinem Glück nicht herausgegeben und nur erlaubt, die Möbel schon am Haus abzustellen.
Seither ist nichts passiert, das Geld nie gekommen.

"Der Mann hat sehr seriös und sympatisch gewirkt", sagt Dieter
Von dem Vertrag ist er inzwischen mit anwaltlicher Hilfe zurückgetreten.

Gleiche Masche in Bad Honnef-Aegidienberg
Verkäufer aus Aegidienberg hatten weniger Glück.
Die hatten offenbar mit demselben Mann zu tun, glaubt ihr Rechtsanwalt Günther Raths aus Bad Honnef.
Gutgläubig hatten seine Mandanten den Schlüssel schon zum Abstellen der Möbel herausgegeben.

Der mutmaßliche Käufer habe dann als erstes die Schlösser ausgetauscht mit der Begründung, es sei eingebrochen worden.
Die Verkäufer kamen dann gar nicht mehr in ihr Haus.

In diesem Fall hatte der Käufer immerhin etwa die Hälfte der Geldes für den Kauf überwiesen.
Den Restbetrag zahlte er nicht.

Langwierige Kaufvertrags-Rückabwicklung
Für die Verkäufer blieb einzig der Schritt zum Rechtsanwalt.
Nur mit Hilfe einer langwierigen Kaufvertrags-Rückabwicklung konnte der mutmaßliche Betrüger per Gerichtsvollzieher wieder rausgeklagt werden – nach anderthalb Jahren.
Das angezahlte Geld ging für Anwalts- und Räumungskosten drauf.

„Wenn das einmal passiert, kann man vielleicht sagen, das ist ein Unglücksfall gewesen“, sagt Rechtsanwalt Günter Raths, „aber das halte ich jetzt für völlig unseriös.“
Deshalb schlägt er seinen Mandanten vor, Strafanzeige zu erstatten.

Kosten trägt am Ende vermutlich der Verkäufer
Auch Günter Bungers will Strafanzeige erstatten.
Und er will auf Schadenersatz klagen, befürchtet aber, dass er auf den Kosten sitzen bleibt.
Allein die Kosten für den Notar betragen 7.000 Euro, dazu kommen noch die Kosten für den Anwalt.

Und dann müssen ja auch noch die Möbel weggeräumt werden.
Die wollte der angebliche Käufer vergangene Woche endlich abholen.
Aber sie stehen immer noch da.
Dieter Bungers muss sie jetzt auf eigene Kosten abholen lassen.
Dann hofft er, das Haus endlich verkaufen zu können.


 
Nach Tanklasterbrand auf A40: Fahrer war doch nicht flüchtig !

Der Tanklastfahrer, der gegen einen Brückenpfeiler auf der A40 geprallt ist und damit einen Großbrand verursacht hat, wollte doch nicht untertauchen.
Das musste die Staatsanwaltschaft auf Anfrage des WDR korrigieren.

Nach dem Tanklasterunglück vor einem Jahr auf der A40 bei Mülheim wollte der Unfallfahrer doch nicht untertauchen.
Zunächst hieß es, dass er sich in die Türkei absetzten wolle.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg räumte auf Anfrage des WDR ein: Der Fahrer wollte lediglich für eine Woche in den Urlaub fahren.

Folgeschweres Flammeninferno
Der Tanklastfahrer war im vergangenen Jahr volltrunken gegen einen Brückenpfeiler auf der A40 beim Mülheim geprallt und löste damit ein folgeschweres Flammeninferno aus.
Als die Polizei ihn im Februar nicht zu Hause antreffen konnte, erließ das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl.
Seitdem wurde nach dem Mann gefahndet, er galt als verschwunden.
Nach der Festnahme am Flughafen ist der Mann wieder auf freiem Fuß.

Mann war in Entzugstherapie
Laut Anwalt des 42-Jährigen war er aber von November bis April in stationärer Alkohol-Entzugstherapie und habe ansonsten wie zuvor in Essen gewohnt.
Wegen des Haftbefehls fiel er jedoch in der vergangenen Woche am Flughafen in Düsseldorf auf.
Der Staatsanwaltschaft lagen nach eigenen Angaben keine Erkenntnisse über den Aufenthaltsort des Mannes vor, deshalb konnte es zu diesem Irrtum kommen.


 
Chef soll eigene Bank in Haltern überfallen haben !

Vor dem Landgericht Essen ist ein 58-jähriger Mann aus Marl angeklagt.
Der ehemalige Leiter einer Bank soll mit vier Komplizen einen Überfall geplant und durchgeführt haben.

Mehr Insiderwissen geht nicht.
Ein ehemaliger Filialleiter muss sich vor dem Essener Landgericht verantworten, weil er an einem Überfall auf die eigene Bankfiliale in Haltern-Flaesheim beteiligt gewesen sein soll.
Die Ermittler gehen davon aus, dass er vier Komplizen
Sie stehen ebenfalls vor Gericht.

Verrat durch Anrufer bei der Polizei
Bei dem Überfall vor vier Jahren (2017) erbeutete ein Räuber über 240.000 Euro.
Der Filialleiter hatte das Geld selbst ausgehändigt und rief danach die Polizei.
Der Räuber konnte auf dem Fahrrad flüchten.

Kurz danach meldete sich ein Mann telefonisch bei der Polizei und sagte, der Überfall sei fingiert gewesen.
Der Bank-Leiter aus Marl hätte ihn zusammen mit vier Komplizen durchgeführt und dabei einen Teil der Beute kassiert.

Tippgeber bleibt anonym
Nach langen Ermittlungen stehen der 58-Jährige und seine mutmaßlichen Komplizen nun vor Gericht.
Die Anklage lautet unter anderem auf Beihilfe zur Untreue und besonders schwere Untreue.
Der Tippgeber wird derzeit noch anonym gehalten.

Kommende Woche soll der Prozess weitergehen.
Laut Cordelia Bender, Sprecherin im Essener Landgericht, droht den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.


 
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