Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Saß leblos auf Parkbank: Obdachloser in Hannover brutal erstochen !

Im Hannoveraner Stadtpark machen Passanten einen grausigen Fund: Auf einer Bank sitzt ein lebloser Mann mit Stichverletzungen.
Die Polizei ermittelt wegen Mord.


In Hannover ist ein wohnungsloser Mann mit erheblichen Stichverletzungen tot auf einer Parkbank entdeckt worden.
Ermittelt werde wegen eines Tötungsdeliktes, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Bei dem Getöteten handelt es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um einen stadtbekannten Obdachlosen mittleren Alters.
Der oder die Täter seien nach der Attacke geflüchtet.
Die Beamten hoffen jetzt auf Zeugenhinweise.

Ein 59 Jahre alter Passant hatte am frühen Morgen den leblosen Mann auf der Bank sitzend am Rande des Stadtwaldes Eilenriede entdeckt und den Notruf gewählt.
Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.

Die erheblichen Verletzungen seien ihm in der Nacht zum Dienstag offensichtlich durch ein Stichwerkzeug zugefügt worden, hieß es.
Wie oft auf den Mann eingestochen wurde, gibt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt.

Passanten gaben der Polizei bereits Hinweise auf die Identität des Opfers.
Ausweispapiere hatte der Tote nicht bei sich.
Die Parkbank wurde zeitweise mit Sichtschutzwänden abgedeckt, das unübersichtliche Gelände erschwere jedoch die Suche nach Beweisen, so die Polizei.
Auch eine mögliche Tatwaffe sei noch nicht gefunden worden.

Am Morgen war die Spurensicherung am Fundort im Einsatz.
An der Bank hätten sich auch ein paar Habseligkeiten des Mannes befunden, sagte ein Polizeisprecher.
Dem Sprecher zufolge sind die Hintergründe des Verbrechens noch völlig offen.
Unklar sei unter anderem, ob der Mann im Schlaf attackiert wurde.

Menschen ohne festen Wohnsitz werden in Deutschland immer wieder Opfer von Gewalt.
Sogenannte Hasskriminalität richtet sich gegen Frauen und Männer, die auf der Straße leben.
Auch eine Auseinandersetzung im Obdachlosen-Milieu kann nicht ausgeschlossen werden.


 
Geheime Nachrichten geknackt: Encrochat-Daten führen zu 750 Verhaftungen !

Tonnenweise sichergestellte Drogen, zahlreiche Waffen und Millionenbeträge - das ist das Ergebnis einer konzertierten Aktion europäischer Fahnder gegen die organisierte Drogenkriminalität.
Auch die Zahl der Haftbefehle geht in die Hunderte.


Rund 2250 eingeleitete Ermittlungsverfahren und mehr als 750 vollstreckte Haftbefehle sind das bisherige Fazit des Bundeskriminalamts (BKA) nach der Auswertung von verschlüsselten Encrochat-Nachrichten.
Durch das Ermittlungsverfahren gegen die Nutzer von verschlüsselten Mobiltelefonen des Anbieters Encrochat sei ein "nachhaltiger Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität gelungen", wie das BKA und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main erklärten.
Das BKA ermittelt demnach seit März 2020 wegen des Verdachts des Drogenhandels gegen Encrochat-Nutzer.

Grundlage der Ermittlungen war demnach die Arbeit von französischen und niederländischen Ermittlern sowie Europol und Eurojust, die verschlüsselte Encrochat-Handys überwachten.
Im April 2020 erhielt das BKA Daten mit Bezug zu Deutschland und stellte eine eigene Ermittlungsgruppe zusammen.

Über das Encrochat-Netzwerk kommunizierten mutmaßliche Verbrecher aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität nach Angaben der Behörden europaweit und planten dabei freimütig schwerste Straftaten wie etwa Drogenhandel, Mord, Geldwäsche, Erpressung und Entführung.
In mehreren Ländern gab es in diesem Zusammenhang schon Großrazzien, bei denen etwa tonnenweise Drogen gefunden wurden.

"Vor allem für die Rauschgift-Handelsdelikte und den Rauschgiftschmuggel haben die Informationen das Bild zur Situation in Deutschland vervollständigt", erklärte der Leiter der Ermittlungsgruppe im BKA, Christian Hoppe.
"Von den Rauschgiftlieferanten über die Logistiker der Einfuhr und der Verteilung in Deutschland bis hin zu deren Abnehmern konnten wir mit einem Schlag alle Tatbeteiligten ausmachen."

Tonnenweise Drogen, 12.000 Schuss Munition
Laut BKA konnten durch die Auswertung der Daten bisher in über 520 Ermittlungsverfahren polizeiliche Einsatzmaßnahmen wie Durchsuchungen oder Festnahmen vorgenommen werden - insgesamt wurden rund 750 Haftbefehle vollstreckt.
Beschlagnahmt wurden außerdem fast 3,2 Tonnen Cannabis, etwa 320 Kilogramm synthetische Drogen, über 125.000 Ecstasy-Tabletten, fast 400 Kilo Kokain und zehn Kilogramm Heroin.

Auch die Tatsache, dass jeder vierte Tatverdächtige bewaffnet war, unterstreiche das hohe Gefährdungspotenzial der Tätergruppierungen, warnte Hoppe.
Insgesamt konnten rund 310 Schusswaffen und über 12.000 Schuss Munition beschlagnahmt werden.
Außerdem wurden Vermögensarreste in Höhe von etwa 168 Millionen Euro sowie vorläufige Vermögenssicherungen von rund 28 Millionen Euro vollzogen.


 
Firma vermisst zwei Tonnen Gold !

Hessen: Schneeballsystem? PIM-Insolvenzverwalter sucht nach Tonnen fehlenden Golds.

Hat der Goldhändler PIM Tausende Kunden geprellt?
Seit zwei Jahren gehen Ermittler dieser Frage nach.
Nun stellt der Insolvenzverwalter fest: Der Firma fehlen mehrere Tonnen Gold.

Ein Privatdetektiv, viele Gerüchte und jede Menge fehlendes Gold: Der Insolvenzverwalter des Goldhändlers PIM aus Südhessen hat am Dienstag die enorme Diskrepanz zwischen berechtigten Forderungen von Gläubigern und tatsächlich entdeckten Werten verdeutlicht.

"Es hätten rund drei Tonnen da sein müssen", sagte Insolvenzverwalter Renald Metoja über die Menge Gold am Rande des Prozesses gegen zwei Ex-Chefs vor dem Darmstädter Landgericht.
Gefunden worden seien nach dem Insolvenzantrag 2019 rund 270 Kilo Feingold und rund 180 Kilo Schmuck.
Es gebe bislang berechtigte und geprüfte Forderungen in Höhe von 140 Millionen Euro.

In dem seit Dezember laufenden Verfahren müssen sich der 50 Jahre alte Geschäftsführer von PIM und der 53 Jahre alte Chef der früheren Vertriebsfirma des Goldhändlers wegen schweren Betruges verantworten.
Beide Männer haben sich der Staatsanwaltschaft zufolge bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Der ehemalige PIM-Geschäftsführer sitzt in Untersuchungshaft.

"Kein klassisches Insolvenzverfahren"
Laut Anklage soll das Unternehmen von 2016 bis September 2019 mit Kunden Lieferverträge einschließlich Bonusversprechen über Hunderte Kilogramm Gold abgeschlossen, diese aber nicht erfüllt haben.
Zinsen sollen nach einer Art Schneeballsystem über neu angeworbene Kundengelder ausgezahlt worden sein.

Metoja berichtete vor Gericht über ein konfuses System von Verträgen, eine lückenhafte Buchführung und fehlende Belege.
"Es ist kein klassisches Insolvenzverfahren."

Bis zu 8.000 Gläubiger warten auf Geld
Und längst ist die Suche nach Werten der Firma nicht abgeschlossen.
Derzeit gehe ein Privatdetektiv Gerüchten nach, Mitarbeiter der PIM Gold GmbH in Heusenstamm hätten möglicherweise Edelmetalle in die eigene Tasche verschwinden lassen.

Bei den Sicherheitsmaßnahmen vor Ort und der Menge Gold, die dort gelegen haben soll, sei es durchaus möglich, dass Mitarbeiter gestohlen haben, so Metoja.
Sollten weitere Gelder reinkommen, könnten auch die 7.000 bis 8.000 Gläubiger mit einer weiteren Zahlung rechnen.
Mit einer ersten Auszahlung bekamen sie eine Quote von 7,5 Prozent auf die festgestellten Forderungen.


 
Razzia bei der Hamburg Commercial Bank !

Verdacht auf "Cum-Ex"-Geschäfte .......

Wegen ihrer mutmaßlichen Verstrickung in den "Cum-Ex"-Skandal durchsucht die Kölner Staatsanwaltschaft die Hamburg Commercial Bank.
Der Verdacht richtet sich offenbar gegen Mitarbeiter des Geldhauses.
Für die Eigentümer der Bank dürfte die Razzia ein Schock sein.

Staatsanwälte aus Nordrhein-Westfalen haben Geschäftsräume der Hamburg Commercial Bank im Zusammenhang mit sogenannten "Cum-Ex"-Geschäften durchsucht.
"Die Durchsuchung richtet sich nicht unmittelbar gegen die Bank, sondern diese wird als Dritte durchsucht", erklärt eine Sprecherin der Bank.
Man kooperiere mit den Behörden.
Insidern zufolge geht es um "Cum-Ex"-Geschäfte von Beschäftigten.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln bestätigte die Razzia, äußerte sich aber nicht zu den Gründen.

Für die Eigentümer der Hamburg Commercial Bank dürfte die Razzia ein Schock sein.
Es schien so, als seien die zahlreichen Skandale der Vorgängerin überwunden.
In der Finanzkrise 2009 wurde die frühere HSH mit drei Milliarden Euro Steuergeld gerettet.
2013 musste der gesamte Vorstand vor Gericht, unter anderem wegen Falschbilanzierung.
2015 zahlte die Bank dann 22 Millionen Euro, um ein Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung abzuwenden.
Zwar hatte die Bank zugeben müssen, Kunden bei "Cum-Ex"-Deals geholfen zu haben, aber für die Hamburg Commercial Bank galt die Krise vor allem aufgrund der Rückzahlung von 112 Millionen Euro an unrechtmäßig angeeigneten Steuern als überstanden.

Bei der Staatsanwaltschaft Köln laufen mehrere Ermittlungen im "Cum-Ex"-Skandal.
Bei diesen Geschäften ließen sich Aktionäre einmal gezahlte Dividendensteuern mit Hilfe von Banken und Anwälten mehrfach erstatten.
Dem deutschen Fiskus entstanden Milliardenschäden.
Ende Juli wird ein wegweisendes Urteil des Bundesgerichtshofs erwartet.


 
75-Jähriger Deutscher in Haft: Politologe soll für China spioniert haben !

Wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit lässt die Bundesanwaltschaft einen Mann festnehmen, der jahrelang für China spioniert haben soll.
Er hat enge Verbindungen zur CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung.

Ein Politologe und pensionierter Mitarbeiter der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung soll einen chinesischen Geheimdienst fast ein Jahrzehnt lang mit Informationen versorgt haben.
Am Montag wurde der Mann festgenommen, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte.

Bereits im Mai sei gegen den 75-Jährigen am Oberlandesgericht (OLG) München Anklage erhoben worden.
Die Ermittler werfen dem Deutschen, der seit 2001 einen international bedeutenden Thinktank betreibe, "geheimdienstliche Agententätigkeit" vor.

Angeworben wurde er demnach im Juni 2010 bei einer Vortragsreise nach Shanghai.
Seither soll er bis November 2019 regelmäßig Informationen weitergegeben haben - vor und nach Staatsbesuchen oder multinationalen Konferenzen und auch zu aktuellen Fragen.
Das Material habe der Mann von seinen vielen hochrangigen politischen Ansprechpartnern gehabt, die er über den Thinktank gekannt habe.

Nach einem Bericht des ARD-Hauptstadtstudios soll der Mann nicht nur für China spioniert haben, sondern vor allem über fünf Jahrzehnte eine wichtige Quelle des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) gewesen sein.
Dazu äußerte sich die Bundesanwaltschaft nicht.

Die Spionage-Vorwürfe gegen den Mann waren bereits im Juni 2020 bekannt geworden.
Damals berichteten Medien, dass auch gegen seine Ehefrau ermittelt werde.

Die Hanns-Seidel-Stiftung hatte sich dazu zu Wort gemeldet und versichert, man habe "von den viele Jahre zurückliegenden Vorgängen" "keinerlei Kenntnis" gehabt.
"Ein möglicher Missbrauch durch nachrichtendienstliche Aktivitäten ist für uns absolut inakzeptabel", teilte die Stiftung damals mit.

Laut Bundesanwaltschaft wurden dem Mann als Gegenleistung seine Reisen zu den Treffen mit den chinesischen Nachrichtendienstmitarbeitern bezahlt, "einschließlich eines Rahmenprogramms".
Außerdem habe er ein Honorar erhalten.
Der Festgenommene sollte am frühen Nachmittag in München dem Staatsschutzsenat des OLG vorgeführt werden.
Bei diesem Termin entscheidet sich, ob er in Untersuchungshaft kommt.


 
Fettexplosion in Küche in 7. Etage: Vier Bewohner in Klinik !

Düsseldorf - Nach einer Fettexplosion in einer Küche in der siebenten Etage eines Hauses in Düsseldorf sind die vier Bewohner in Krankenhäuser gebracht worden.
Sie hätten sich glücklicherweise während der Explosion nicht in der Küche aufgehalten und hätten keine schweren Verletzungen, teilte die Feuerwehr am Dienstag mit.
Die Bewohner seien aber zur Abklärung in Kliniken gekommen.

Am späten Dienstagnachmittag war die Feuerwehr informiert worden.
Dem Anrufer zufolge seien Hilfeschreie zu hören gewesen und Fenster herausgeflogen.

24 Fahrzeuge mit 54 Feuerwehrleuten fuhren den Angaben zufolge zu dem Haus.
Aufgrund der Fettexplosion sei das Küchenfenster aus der Verankerung gerissen worden und Dämmplatten an der Fassade hätten sich gelöst, hieß es.
Einen Folgebrand gab es nicht, so dass die betroffene Wohnung lediglich quergelüftet werden musste.


 
Frau vor 25 Jahren erstochen: Urteil in Mordprozess erwartet !

Mit mehreren Stichen in die Brust soll ein Mann eine ihm unbekannte Frau auf der Straße getötet haben.
Trotz eines Prozessmarathons bleibt das mögliche Motiv des heute 71-jährigen Angeklagten unklar.
Mehr als 25 Jahre nach der Tat soll nun ein Urteil gesprochen werden.


Stuttgart - Auf der Straße wird in Sindelfingen eine Frau ermordet - mehr als 25 Jahre nach der Tat soll am heutigen Mittwoch am Landgericht Stuttgart nun das Urteil gegen den mutmaßlichen Täter gesprochen werden.
Der 71-Jährige soll die 35-Jährige an einem Sommerabend mit mehreren Stichen in die Brust getötet haben.
Die Frau war gerade auf dem Heimweg.
Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft brachte der Mann die ihm unbekannte Frau am 14. Juli 1995 auf heimtückische Weise um.
Die Anklage fordert eine lebenslange Haftstrafe.
Die Verteidigung plädiert auf Freispruch.

Eine nach der Tat gegründete Sonderkommission hatte den Mann bereits früh im Visier - doch die Ermittlungen blieben zunächst erfolglos.
Erst 2018 erhärtete ein DNA-Treffer den Verdacht gegen den in Norddeutschland geborenen Mann.

Im Februar 2020 nahmen Polizisten den angeklagten Deutschen in Hamburg fest.
2007 hatte das Landgericht Würzburg den Mann wegen Totschlags und räuberischer Erpressung in einem anderen Fall verurteilt.
Der 71-Jährige erhielt damals nach Angaben des Stuttgarter Landgerichtssprechers eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren und sechs Monaten - 2016 wurde er entlassen.
Der Prozess gegen ihnen in Stuttgart hatte im September 2020 begonnen.


 
Razzien bei Verdächtigen: Polizei sucht Wien-Mitwisser in Deutschland !

Bei einem islamistischen Anschlag in Wien wurden vor acht Monaten vier Menschen getötet.
Jetzt hat die Polizei die Wohnungen von zwei mutmaßlichen Mitwissern in Deutschland durchsucht.


Acht Monate nach dem islamistischen Anschlag in Wien mit vier Toten haben Ermittler Wohnungen von zwei mutmaßliche Mitwissern in Deutschland durchsucht.

Wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, sollen die beiden Islamisten aus Osnabrück und Kassel mit dem getöteten Attentäter bekannt gewesen sein und von dessen Attentatsplänen gewusst haben.
Ihnen wird vorgeworfen, die Sicherheitsbehörden dennoch nicht vor der Tat gewarnt zu haben.

Sie löschten die Spuren
Demnach haben die Ermittler inzwischen Hinweise darauf, dass die beiden Männer, ein Kosovare und ein Deutscher, seit einem Besuch bei dem späteren Attentäter im Juli 2020 von dessen Absichten wussten.
So hätten sie am Tag des Anschlags schon vor Beginn angefangen, auf ihren Handys und in sozialen Netzwerken ihre Kommunikation mit dem Attentäter zu löschen.
Bei dem Besuch sei es zu Treffen mit weiteren Personen des islamistischen Kreises aus Deutschland und Österreich gekommen sein.

Das DNA-Profil einzelner Teilnehmer dieser Treffen soll auch auf den bei dem Anschlag genutzten Waffen und an dem vom Attentäter getragenen Siegelring des IS gefunden worden sein, teilte die Staatsanwaltschaft weiterhin mit.


 
Nach drei Stunden überwältigt: Bewaffneter verschanzt sich in Tankstelle - Großeinsatz !

In Kaarst bei Düsseldorf sind die Polizei und Spezialkräfte zu einem Großeinsatz ausgerückt.
Ein bewaffneter Mann hatte sich in einer Tankstelle verschanzt.
Erst nach mehreren Stunden konnte er überwältigt werden.


Die Polizei hat einen Mann überwältigt, der sich in einer Tankstelle in Kaarst nahe Düsseldorf verschanzt hat.
Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Angestellte am Dienstagabend den Notruf gewählt und mitgeteilt, dass der Mann mit einer Waffe alle Anwesenden aus dem Gebäude verwiesen habe.

Polizei und Spezialkräfte sperrten den Bereich um die Tankstelle ab und überwältigten den Mann nach drei Stunden.
Die Beamten stellten eine Schusswaffe und ein Messer sicher.
Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine Schreckschusswaffe.

Der leicht verletzte Mann wurde in Gewahrsam genommen.
Es soll geprüft werden, ob der 60-Jährige wegen psychischer Krankheit in eine Fachklinik eingewiesen wird.


 
Morddrohungen gegen Arzt wegen Impfangebots für Kinder !

Der Allgemeinmediziner Christian Kröner setzt sich seit Beginn der Kampagne für die Impfungen ein.
In seiner Praxis bietet er diese auch für Kinder ab zwölf Jahren an.
Nun ermittelt die Kripo – der Mediziner wird mit dem Tode bedroht.


Nach Medienberichten über Corona-Impfungen für Kinder in einer Neu-Ulmer Praxis wird der betroffene Arzt in Internet-Netzwerken massiv bedroht.
Die Kripo ermittelt wegen der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten sowie anderer Strafvorwürfe.
„Es sind zahlreiche Fälle von Beleidigungen und Bedrohungen“, sagte Polizeisprecher Dominik Geißler am Mittwoch.
Zunächst hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Betroffenen ist der Allgemeinmediziner Christian Kröner, der sich bereits seit Anfang der Impfkampagne für die Schutzimpfungen einsetzt und häufig im Fernsehen und anderen Medien präsent ist.
Er habe mittlerweile 25 Anzeigen oder mehr bei der Polizei erstattet, sagte er.
Ihm werde vielfach gedroht, dass er ermordet werden soll.
Hintergrund sei, dass er auch Kinder ab zwölf Jahren in seiner Hausarztpraxis impfe.
Dies ist mittlerweile in Deutschland zulässig.

Kröner sagte, er werde sich trotzdem weiter für Impfungen einsetzen.
„Ich sehe nicht ein, den Kopf einzuziehen.
Das ist ja genau, was die wollen.“
Er habe keine Angst und werde zeitweise auch von der Polizei geschützt, sagte der Arzt.
Die Polizei selbst wollte keine Details zu möglichen Schutzmaßnahmen nennen.

Der Mediziner hatte bereits Ende 2020 ein Infoblatt über die Impfung erstellt, dass zigtausendfach bei Facebook geteilt wurde.
Später setzte sich Kröner dafür ein, dass seine Kollegen mit Spezialspritzen aus den Ampullen mit den Impfstoffen zusätzliche Dosen entnehmen dürfen, damit keine Reste weggeworfen werden müssen.


 
Mann schickt Bruder zu Vaterschaftstest !

Aussehen "sehr ähnlich" .....

Der zweite Vaterschaftstest schaffte Gewissheit: Ein Niedersachse ist Vater einer 2020 geborenen Tochter.
Die Mutter hatte das erste Testergebnis angezweifelt.

Ein Mann in Niedersachsen hat möglicherweise seinen Bruder zu einem gerichtlich angeordneten Vaterschaftstest geschickt.
Da die Kindsmutter das negative Ergebnis anzweifelte, ordnete das Oberlandesgericht in Oldenburg einen zweiten Vaterschaftstest in Anwesenheit der Frau an, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte.
Das Ergebnis habe eindeutig gezeigt, dass die Mutter mit ihrer Überzeugung richtig lag.

Der Fall beschäftigte zunächst das Amtsgericht.
Eine Frau aus Ostfriesland hatte angegeben, sich sicher zu sein, wer der Vater ihrer im Jahr 2020 geborenen Tochter sei.
Das Gericht habe daraufhin ein DNA-Gutachten eingeholt, die Vaterschaft mangels Übereinstimmung der genetischen Merkmale jedoch ausgeschlossen.

Zweiter Test in Anwesenheit der Mutter
Die Kindsmutter sei dennoch bei ihrer Darstellung geblieben.
Demnach äußerte sie die Vermutung, dass der Mann seinen Bruder zur DNA-Probe geschickt hatte.
Die Brüder sähen sich "sehr ähnlich".

Daraufhin ordnete das Oberlandesgericht einen zweiten Test an, diesmal in Anwesenheit der Kindsmutter.
Das Ergebnis habe den Mann eindeutig als Vater identifiziert und die Angaben der Frau bestätigt.
Die Staatsanwaltschaft prüft nun, Ermittlungen gegen den Kindsvater und dessen Bruder.


 
Dresden: Juwelendiebstahl aus dem Historischen Grünen Gewölbe - Weiterer Verdächtiger bleibt in U-Haft !

Auch der dritte von insgesamt fünf Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl aus dem Historischen Grünen Gewölbe bleibt in Untersuchungshaft.
Im Zuge der üblichen Haftprüfung nach sechs Monaten wurde der dringende Tatverdacht gegen den 22-Jährigen bestätigt, wie das Oberlandesgericht (OLG) in Dresden am Mittwoch mitteilte.

Angesichts der ihm bei einer Verurteilung drohenden hohen Freiheits- oder Jugendstrafe bestehe Flucht- und Verdunklungsgefahr.
Die nächste reguläre Prüfung erfolge in drei Monaten.

Bei dem spektakulären Einbruch in Sachsens berühmtes Schatzkammermuseum am 25. November 2019 hatten die Täter Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts von kaum schätzbarem Wert gestohlen.
Von der Beute fehlt bisher jede Spur.

Bei Razzien in Berlin im November und Dezember 2020 waren je zwei Verdächtige festgenommen worden, darunter im zweiten Fall auch der 22-Jährige.
Dessen Zwillingsbruder wurde erst im Mai 2021 gefasst - nach wochenlanger Fahndung.
Im Juni hatte der OLG-Senat die Haftfortdauer für die beiden ersten Tatverdächtigen, einen 25- und einen 27-Jährigen, angeordnet.

Die fünf jungen Männer waren nach Überzeugung der Ermittler direkt an dem Coup beteiligt, ihnen werden schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung vorgeworfen.


 
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