Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Hessen Brennende Trafostation: 1000 Haushalte in Kassel ohne Strom !

Kassel - Wegen einer brennenden Trafostation haben am Sonntag in Kassel rund 1000 Haushalte zeitweise keinen Strom gehabt.
Verletzte gab es laut Feuerwehr nicht.
An der Trafostation im Stadtteil Oberzwehren entstand Sachschaden in schätzungsweise mittlerer fünfstelliger Höhe.

"Nachdem die Trafostation durch die Städtischen Werke stromlos geschaltet wurde, konnte das Feuer schnell gelöscht und das Gebäude belüftet werden", hieß es weiter.
Die Brandursache war vorerst unklar.


 
Familienstreit artet in größere Auseinandersetzung aus !

Berlin - Ein Streit zwischen zwei Familien ist am Sonntag im Stadtbezirk Neukölln in eine größere Auseinandersetzung ausgeartet.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei mischten sich bei dem Vorfall an der Flughafenstraße nach und nach immer mehr Mitglieder oder Bekannte zweier Großfamilien ein, sodass am Ende um die 40 Menschen beteiligt waren.

Bilanz: Mindestens drei Verletzte, darunter ein Kind.
Was im einzelnen passierte, muss die Polizei noch ermitteln.
Auslöser des Vorfalls soll ein Streit unter Kindern gewesen sein.


 
Nach Explosion in Wohnhaus: Vermisster aufgetaucht !

Nach einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Remscheid ist ein vermisster Mann wieder aufgetaucht.
Der 34-Jährige habe die Nacht leicht verletzt bei Familienangehörigen verbracht, teilte die Polizei am Sonntagabend mit und nahm die Öffentlichkeitsfahndung zurück.

Ein anderer Mann war durch die Verpuffung am frühen Samstagmorgen verletzt worden und ins Krankenhaus gekommen.
Die beiden sollen unsachgemäß mit Gaskartuschen hantiert und so die Explosion ausgelöst haben.
Eine Frau, die auch in der Wohnung war, blieb unverletzt.

In der Nacht hatte ein lauter Knall das Haus und die Nachbarschaft erschüttert. Fensterscheiben gingen zu Bruch, Gegenstände wurden auf die Straße geschleudert, wie die Polizei mitgeteilt hatte.
Die Nachbarn konnten sich demnach selbstständig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.
Das Gebäude sei derzeit aber unbewohnbar.


 
Tödlicher Messerangriff in Unterkunft für Geflüchtete !

Bei einem Messerangriff in einer Unterkunft für Geflüchtete im Münsterland ist ein 35 Jahre alter Bewohner getötet worden.
Zudem erlitt ein 43-Jähriger bei der Tat in Greven schwere Verletzungen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Montagmorgen mitteilten.

Der mutmaßliche Täter, ein 25 Jahre alter Afghane, sei geflohen und schließlich in einem angrenzenden Feld entdeckt und widerstandslos festgenommen worden.
Bei der Suche nach ihm kam demnach auch ein Hubschrauber zum Einsatz.

Noch seien die Hintergründe der Tat nicht geklärt, hieß es.
Die zuständige Oberstaatsanwältin erklärte: "Der mutmaßliche Täter ist im Jahr 2015 nach Deutschland eingereist, seit Januar 2018 lebt er in dieser Einrichtung.

Möglicherweise stand er zum Zeitpunkt der Tat unter Alkohol- und Drogeneinfluss.
Zeugenaussagen zufolge soll er kurz vor dem Angriff "Allahu Akbar" (deutsch: Gott ist groß) gerufen haben.

Das Todesopfer stammt nach Polizeiangaben aus Aserbaidschan.
Der schwerverletzte Deutsche war ebenfalls ein Bewohner der Einrichtung für Asylbewerber und Obdachlose.


 
Leiche auf Grund von See entdeckt !

Hobbytaucher findet Leiche in 30 Metern Tiefe.

Die Polizei vermutet auf dem Grund des Cospudener Sees bei Leipzig eine Leiche.
Ein Hobbytaucher hatte am Sonntag Aufnahmen eines mutmaßlichen Toten gemacht.
Möglicherweise ist es ein seit Monaten vermisster Kanufahrer.

Derzeit bereitet sich die Leipziger Polizei auf einen großen Taucheinsatz vor.
Sonntagmittag hatte ein Hobbytaucher einen menschlichen Körper im Cospudener See bei Leipzig entdeckt, Aufnahmen davon gemacht und den Fund der Polizei gemeldet.
DLRG und Wasserschutzpolizei rückten an, konnten den Toten aber zunächst nicht aufspüren.
Die Polizei nimmt anhand der vorliegenden Aufnahmen jedoch an, dass es tatsächlich eine menschliche Leiche ist, die der Hobbytaucher gefunden hat.

Ein Polizeisprecher: "Sie soll in rund 30 Meter Tiefe liegen, etwa 550 bis 600 Meter vom Ufer des Zöbigker Hafens entfernt."
Aufgrund zu beachtender Tauchzeiten in dieser Tiefe hätten die DLRG-Taucher am Sonntag nur für begrenzte Dauer unter Wasser bleiben können.

Ist der Tote der seit März vermisste Kanufahrer?
Jetzt will die Polizei zunächst versuchen, den Fundort der Leiche mithilfe des Hobbytauchers noch genauer zu bestimmen, dann mit eigenen Tauchern runter.
Bei dem Toten könnte es sich um einen Kanufahrer handeln, der seit Ende März vermisst wird.

Das Boot des 49-Jährigen aus dem Erzgebirge war damals entdeckt worden, wie es bei stürmischem Wetter herrenlos über den See trieb.
Darin lag noch ein Rucksack mit den Dokumenten des Mannes, von ihm selbst fehlte seither jede Spur.


 
München: Empörung über Polizeigewalt !

"Ich hatte Todesangst" - Polizist kniet auf Hals eines Mannes - Staatsanwaltschaft prüft Einsatz.

Es ist ein Video eines Polizeieinsatzes aus München aufgetaucht, das an den grausamen Einsatz gegen George Floyd in den USA erinnert.
Ein Beamter kniet auf dem Hals eines Mannes.
Die Staatsanwaltschaft prüft den Vorfall nun.

Die Staatsanwaltschaft München I überprüft einen Einsatz der Bundespolizei in einer Münchner S-Bahn-Station vom Februar 2020.
Das Nachrichtenmagazin "Focus" hatte am Montag ein Video des Einsatzes veröffentlicht.
Darin ist zu sehen, wie ein Polizist auf Kopf- und Halsregion eines um Hilfe rufenden Mannes kniet.
"Das Vorgehen der Polizei wird von uns überprüft", sagte nun die Sprecherin der Behörde, Anne Leiding, der Deutschen Presse-Agentur.
Es handle sich um Vorermittlungen, um zu klären, ob ein Verfahren eingeleitet werde.

Das Video stammt nach Angaben der Bundespolizei aus einer Polizisten-Bodycam.
Wie es an die Öffentlichkeit gelangte, war zunächst unklar.

Gegen den Mann, auf dessen Hals der Polizist kniete, läuft bereits ein Ermittlungsverfahren – eben wegen jenes Einsatzes.
"Die Bundespolizei hat den Vorgang bei der Staatsanwaltschaft München I angezeigt", sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.
Die Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlungen auf und erhob daraufhin im August 2020 Anklage wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

"Mir wurde schlecht Ich hatte wirklich Todesangst"
"Focus online" zufolge war der Mann bei einer Fahrkartenkontrolle ins Visier der Beamten geraten, obwohl er eine gültige Fahrkarte gehabt habe.
"Ich konnte mich nicht mehr bewegen und mir wurde schlecht.
Ein Mann kniete auf meinem Hals.
Ich hatte wirklich Todesangst", zitiert das Portal einen 53-Jährigen, bei dem es sich um den Mann in dem Video handeln soll.

Von der Bundespolizei hieß es weiter: "Festzuhalten ist lediglich an dieser Stelle, dass der Staatsanwaltschaft die ermittelten Beweismittel vorliegen – so auch die Aufzeichnungen durch die im Einsatz aktivierte Bodycam."

Das Video erinnert auf den ersten Blick – auch wenn die Folgen nicht zu vergleichen sind – an den tödlichen Polizeieinsatz gegen George Floyd in den USA, der eine Welle des Entsetzens und große Proteste ausgelöst hatte.

Floyd war am 25. Mai vergangenen Jahres in Minneapolis bei einem brutalen Polizeieinsatz getötet worden.
Beamte nahmen den 46-Jährigen fest, weil er eine Schachtel Zigaretten mit einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt haben soll.
Videos von Passanten dokumentierten, wie Polizisten den unbewaffneten Mann zu Boden drückten.
Ein Polizist presste dabei sein Knie gut neun Minuten lang auf Floyds Hals, während dieser immer wieder flehte, ihn atmen zu lassen.
Floyd verlor das Bewusstsein und starb wenig später.
Der Polizist wurde zu 22 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.


 
Polizei beschlagnahmt hohe Geldsumme nach Würfelspiel: 15 Verdächtige ermittelt !

In Berlin-Wilmersdorf ist der Polizei ein Schlag gegen illegales Glücksspiel gelungen.
Im Preußenpark beschlagnahmten Beamte eine fünfstellige Summe Bargeld und ermittelten mehrere Verdächtige.

In einem Berliner Park ist die Polizei gegen illegales Glücksspiel vorgegangen.
Bei dem Einsatz am Sonntag wurden 15 Verdächtige ermittelt und rund 13.000 Euro beschlagnahmt, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Die Frauen und Männer seien demnach bei einem Würfelspiel im Preußenpark in Wilmersdorf aufgefallen.

Während des Spiels seien Geldscheine gereicht und weggesteckt worden.
Zudem hätten mehrere Personen um den Kreis herum Schmiere gestanden, die nicht unmittelbar am Spiel teilnahmen und "augenscheinlich mit der Organisation betraut waren", hieß es.

Die 15 Verdächtigen im Alter von 36 bis 80 Jahren müssen sich nun wegen des Verdachts der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels sowie der Beteiligung an dem Spiel verantworten.
Erst vor knapp einem Monat nahm die Polizei eine mutmaßliche zehnköpfige Hütchenspielerbande am Treptower Park fest.


 
Bolide bei Probefahrt geklaut: Mutmaßlicher Ferrari-Dieb in U-Haft !

Es war eine Probefahrt mit Folgen: Fast zwei Jahre nach dem aufsehenerregenden Ferrari-Diebstahl bei Düsseldorf sitzt der mutmaßliche Dieb in Untersuchungshaft.
Der entscheidende Tipp kam aus Frankreich.

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Der mutmaßliche Dieb eines mehr als zwei Millionen Euro teuren Ferraris wurde zwei Jahre nach der Tat an die deutschen Behörden ausgeliefert.
Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft berichtet, dass der Mann in Frankfurt am Main den Behörden überstellt wurde und jetzt im Düsseldorfer Gefängnis in Untersuchungshaft sitzt.

Der einschlägig bekannte Franzose hatte zunächst in Frankreich in anderer Sache eine Haftstrafe verbüßen müssen.
Gegen den Verdächtigen werde wegen des Diebstahls in Kürze Anklage erhoben, sagte Staatsanwältin Laura Hollmann.

Der Ferrari wurde kurz nach der Tat in Grevenbroich am Niederrhein sichergestellt.
Zeugen hatten beobachtet, wie der seltene rote Sportwagen dort in eine Garage gefahren wurde.
Im Wagen konnten die Fingerabdrücke des Diebes gesichert werden.

Zudem war der mutmaßliche Täter kurz vor der Probefahrt fotografiert worden.
Die breite internationale Berichterstattung über den spektakulären Coup hatte zu Hinweisen aus Frankreich geführt, wo ein Zeitungsleser den Tipp gab.

Der 45-jährige Verdächtige hatte sich im Mai 2019 bei einem Oldtimerhändler in Düsseldorf als Kaufinteressent für den seltenen Ferrari 288 GTO, Baujahr 1985, ausgegeben.
Während der Probefahrt im benachbarten Neuss, ließ er den Verkäufer am Straßenrand stehen und fuhr mit dem 400-PS-Gefährt davon.
Der Sportwagen war von dem Oldtimerhandel für mehr als zwei Millionen Euro angeboten worden.
Erstbesitzer soll laut Verkaufsanzeige Ex-Formel-1-Pilot Eddie Irvine gewesen sein.


 
Fünffacher Kindsmord in Solingen: Vater erfuhr über Whatsapp von Bluttat !

Eheprobleme sollen der Auslöser der Bluttat von Solingen gewesen sein.
Im Prozess um den Mord an fünf Kindern geben Chatnachrichten zwischen der angeklagten Mutter und dem Vater Einblicke in den Tatablauf - und lassen wenig Zweifel an der Schuld der 28-Jährigen.

Im Wuppertaler Prozess um die Ermordung von fünf Kindern in Solingen lassen die Chats auf dem Handy der angeklagten Mutter kaum Zweifel an ihrer Täterschaft.
Ein eindeutiges Geständnis findet sich aber nicht.
Die Polizei hatte die gelöschte Whatsapp-Kommunikation der 28-Jährigen am Tattag mit ihrem Noch-Ehemann und ihrer Mutter wieder sichtbar machen können.

Am Montag wurde sie in den Prozess eingeführt.
In dem Chat bestätigte ihr Ehemann, dass er eine neue Beziehung hat.
Daraufhin schrieb sie, dass er seine Kinder nicht mehr sehen werde.
"Die Kinder sind weg", so die Angeklagte in dem Chat.
Und schließlich: "Ich beende es.
Die Kinder sind schon da oben, ich gleich auch, also ruf die Polizei."
Und dann noch einmal: "Die Kinder sind tot.
Hol' die Polizei.
Ich meine es ernst, die Kinder leben nicht mehr."

Ihrer Mutter schrieb sie, dass ihr Mann "eine Neue" hat und: "Ich kann nicht mehr."
Ihre Mutter ist alarmiert und fragt, wo die Kinder sind.
"Da, wo ich auch gleich sein werde", antwortet ihre Tochter.
"Die Kinder sind tot."
Ihre Mutter bittet sie noch, keinen Unsinn zu machen, doch ihre Tochter antwortet: "Zu spät.
Schick die Polizei in die Wohnung.
Es tut mir leid."
Auf der Anklagebank des Wuppertaler Landgerichts muss sich die 28-jährige Mutter der toten Kinder wegen fünffachen heimtückischen Mordes verantworten.
Sie soll fünf ihrer sechs Kinder betäubt und dann erstickt, erwürgt oder ertränkt haben.
Die Angeklagte hat die Tat bestritten.
Ein Unbekannter sei in ihre Wohnung eingedrungen, habe sie gefesselt, geknebelt und dann ihre Kinder getötet.
Die Ermittler hatten diese Version als Schutzbehauptung zurückgewiesen.

Ein Mitarbeiter des Jugendamtes sagte vor Gericht aus, es habe vor der Tat zwar Vorfälle in der Familie gegeben, die Mutter habe die Lage aber "im Griff" gehabt.
Der Vater sei dagegen immer wieder abgetaucht und zwischendurch obdachlos gewesen.
Seine Frau habe die Scheidung und das Sorgerecht für die Kinder gewollt.
Das Gericht verlas ein entsprechendes Schreiben der Angeklagten an das Amtsgericht, dem ein zweites folgte, mit dem sie ihren Antrag zurücknahm.

Als im Gericht am Montag Videos aus glücklicheren Familientagen mit jauchzenden Kindern gezeigt werden, bricht die Angeklagte in Tränen aus, schluchzt immer heftiger und krümmt sich hinter der Anklagebank.
Kurz darauf fängt sie sich und folgt stoisch der weiteren Verhandlung.

Der Deutschen droht lebenslange Haft.
Die Leichen der Kinder waren am 3. September vergangenen Jahres entdeckt worden: Melina (1), Leonie (2), Sophie (3), Timo (6) und Luca (8).
Ihre Mutter hatte sich nach der Tat im Düsseldorfer Hauptbahnhof vor einen Zug geworfen, aber überlebt.
Ihr ältester Sohn blieb unverletzt.
Seine Mutter hatte ihn zur Großmutter an den Niederrhein geschickt.


 
Polnischer Busfahrer in Hof erstochen !

Attacke in Hof - Busfahrer will Reisende schützen - und wird erstochen.

Im bayerischen Hof ist ein 43-jähriger Mann mit einem Messer auf Reisende losgegangen.
Für den Busfahrer der Gruppe kam jede Hilfe zu spät.


Ein Busfahrer ist bei einer Messerattacke in Oberfranken tödlich verletzt worden.
Der 63-Jährige war am frühen Dienstagmorgen dazwischen gegangen, als ein 43-Jähriger in Hof einen Fahrgast aus einer polnischen Reisegruppe angriff und leicht verletzte.
Dabei soll der Verdächtige den Busfahrer mit einem Messer tödliche Verletzungen zugefügt haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Der 43 Jahre alte Deutsche aus Sachsen werde derzeit vernommen, sagte ein Polizeisprecher.
Im Laufe des Tages sollte er voraussichtlich vor einen Haftrichter kommen.
Die Kriminalpolizei befragte außerdem mit Hilfe von Dolmetschern einige der Fahrgäste, die Zeugen des Angriffs geworden waren.

Streit auf dem Gehweg
Zu dem Streit war es nach Angaben der Ermittler gekommen, als die polnische Reisegruppe mit den zwei Bussen am Bahnhof in Hof eine Pause gemacht hatte.
Einige der Fahrgäste rauchten auf dem Gehsteig neben den Bussen.
Dabei seien mehrere Fahrgäste mit dem 43-Jährigen in Streit geraten, der sich in der Nähe aufhielt.
Dieser zückte daraufhin ein Messer und attackierte zunächst einen der Fahrgäste und fügte ihm leichte Verletzungen zu.
Der Busfahrer eilte dem Fahrgast zu Hilfe und stellte sich zwischen ihn und den Angreifer.
Dabei trug er tödliche Verletzungen davon.

Nach dem Messerangriff floh der Angreifer zu Fuß.
Eine Streife konnte ihn aber noch in der Nähe des Tatorts fassen.
Die Reisenden setzten direkt nach der Attacke einen Notruf ab und leisteten Erste Hilfe.
Ein Notarzt konnte dem 63-Jährigen Busfahrer jedoch nicht mehr helfen.
Er starb noch am Tatort.
Die Hintergründe des Streits waren zunächst unklar.

Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab.
Spezialisten der Kriminalpolizei sicherten Spuren.
Ein Bus konnte nach Angaben der Polizei seine Reise bereits fortsetzen.
Wann der andere weiterfahren kann, war zunächst unklar.


 
Polizei klärt Kunstraub nach mehr als zehn Jahren auf !

Bereits 2010 wurde ein Gemälde des Künstlers Sigmar Polke aus einer Kölner Galerie gestohlen.
Nun bekamen die Ermittler einen entscheidenden Hinweis, der sie zum Bild und drei Verdächtigen führte.

Ermittler aus Rheinland-Pfalz haben ein vor mehreren Jahren gestohlenes Bild des verstorbenen Malers Sigmar Polke beschlagnahmt.
Dessen Gemälde "Vasen Linsenbild" sei im Rahmen langwieriger Ermittlungen gegen "organisierte Kunstdiebe" bei Durchsuchungen in den Privaträumen von drei Verdächtigen gefunden worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Mainz mit.
Der Marktwert des Bilds beläuft sich demnach auf mehrere Hunderttausend Euro.

Das Bild wurde nach Angaben der Behörden nach Polkes Tod 2010 zusammen mit weiteren seiner Werke aus einer Kölner Galerie gestohlen.
Es war lange Zeit unauffindbar und galt als verschollen.
Ende November vergangenen Jahres ging dann bei der Mainzer Kriminalpolizei ein Hinweis auf ein Verkaufsangebot ein, der die Ermittlungen auslöste.
Sie führten zu drei Verdächtigen – zwei Männern und einer Frau im Alter zwischen 39 und 48 Jahren.

Experten begutachteten das Bild
Laut Polizei und Staatsanwaltschaft wurde das Bild bereits Ende Mai bei Durchsuchungen in den Privaträumen der drei Beschuldigten beschlagnahmt.
Kunstsachverständige des Bundeskriminalamts bestätigten anschließend die Echtheit.
Weitere Details teilten die Behörden nicht mit, die Ermittlungen zu Hintergründen liefen.

Polke war einflussreicher Vertreter des sogenannten postmodernen Realismus, seine oft stark ironischen und experimentellen Werke erinnern bisweilen an Pop-Art.
Er arbeitete auch mit Fotografie, Filmen, Objekten sowie Grafiken.
Bekannt wurden Polkes Arbeiten in den 60er unter der Bezeichnung Kapitalistischer Realismus.


 
Monheim am Rhein: 29-Jähriger lebensbedrohlich verletzt in Wohnung gefunden !

Ein 29 Jahre alter Mann ist mit lebensbedrohlichen Verletzungen in einer Wohnung in Monheim südlich von Düsseldorf gefunden worden.
Die Ermittler gehen von einem versuchten Tötungsverbrechen aus.
Wie genau es zu den Verletzungen kam, ist allerdings unklar, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Die Mordkommission hat das schwer verletzte Opfer noch nicht vernehmen können.
Nach ersten Ermittlungen hatte der 29-Jährige mit zwei Mitbewohnern und weiteren Bekannten den Sonntagabend in einer von mehreren Arbeitern bewohnten Wohnung in Monheim verbracht.

Im Laufe des Abends sei der Osteuropäer schwer verletzt auf dem Boden in seinem Zimmer gefunden worden.
Der Mann wurde in eine Spezialklinik gebracht, wo er notoperiert wurde.
Am Dienstag schwebte der 29-Jährige laut Polizei weiterhin in Lebensgefahr.


 
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