Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Rekord bei Wohnungseinbrüchen !

In Deutschlands Wohnungen wird immer häufiger eingebrochen.
Das geht aus einem Medienbericht hervor.
Doch in der Kriminalstatistik verbirgt sich auch eine gute Nachricht.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist laut einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ auf Rekordniveau gestiegen.
Für das Jahr 2015 weise die Polizeiliche Kriminalstatistik 167.136 erfasste Fälle aus und damit 9,9 Prozent mehr als im Jahr davor, berichtet die Zeitung (Mittwoch).
2014 waren 152.123 Wohnungseinbruchdiebstähle registriert worden.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wolle die Kriminalstatistik voraussichtlich im Mai in Berlin offiziell vorstellen.

Aufklärungsquote steigt
Die Zahl aller in Deutschland polizeilich erfassten Straftaten wuchs im vergangenen Jahr gegenüber 2014 um 4,1 Prozent auf insgesamt 6,33 Millionen, wie die Zeitung unter Verweis auf die ihr vorliegende Kriminalstatistik weiter berichtet.
Die Aufklärungsquote betrage 56,3 Prozent - eine Verbesserung um 1,4 Prozentpunkte.

Der Statistik zufolge habe es sich bei fast 40 Prozent aller Straftaten um Diebstähle gehandelt.
Hohe Zuwachsraten seien etwa auch beim Laden- (+7,1 Prozent) und beim Taschendiebstahl (+7 Prozent) verzeichnet worden.


 
Winter zum Aprilauftakt:: Schneechaos und Unfälle in Hessen und Thüringen !

Zum ersten April hat sich der Winter in Hessen und Thüringen zurückgemeldet. Heftige Schneefälle führten zu mehreren Unfällen und langen Staus.

Am Freitagmorgen musste die Autobahn 5 gesperrt werden. Bei Alsfeld war ein 32-Jähriger mit seinem Lkw in zwei auf der Fahrbahn stehende Lastwagen gerutscht, teilte die Polizei mit. Der Fahrer kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Wegen der Bergungsarbeiten wurde die Fahrbahn in Richtung Frankfurt am Main voll gesperrt, am Morgen aber wieder freigegeben. Der Verkehr staute sich bis auf etwa zwölf Kilometer. Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz. Viele Autofahrer hatten der Polizei zufolge bereits Sommerreifen aufgezogen.

Im Kreis Fulda musste die Feuerwehr wegen des Neuschnees und starker Windböen zahlreiche umgekippte Bäume von vielen Straßen ziehen.
Querstehende Lkw in Thüringen

Auch in Thüringen sorgte Schnee für Behinderungen auf den Straßen. Vor allem in der Mitte und im Süden des Landes standen Lastwagen quer. Das teilte die Landeseinsatzzentrale mit.
Dabei kam es auch zu kleineren Unfällen. Man sei vom Schnee überrascht worden, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei in Hermsdorf.


 
Schüsse in Günzburg: Mann stirbt, Frau schwer verletzt !

Bei Schüssen in der Nähe eines Mehrfamilienhauses in Offingen im Kreis Günzburg (Bayern) sind ein Mann getötet und eine Frau schwer verletzt worden.

Wie die Polizei mitteilte, machte die verletzte 63-Jährige einen Nachbarn auf sich aufmerksam, der die Polizei alarmierte.
Die beiden brachten sich in Sicherheit.

Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an und entdeckte die Leiche eines 67-jährigen Mannes.
Er hat sich nach ersten Erkenntnissen erschossen, teilte die Polizei mit, ohne nähere Angaben zu dem Geschehen zu machen.


 
Betrunken in Thüringen: 17-Jähriger pennt nach Fahrradsturz auf Straße ein !

Lebensgefährlicher Bett-Ersatz: Ein betrunkener 17-Jähriger hat sich in Thüringen nach einem Fahrradsturz zum Schlafen auf die Straße gelegt.

Ein Autofahrer habe noch ausweichen können, teilte die Polizei in Sömmerda mit.
Der 17-Jährige lag bei Günstedt mitten auf der Fahrbahn und blutete.

Helfen lassen wollte er sich offenbar nicht: Laut Polizei reagierte der Jugendliche aggressiv und lief davon, bevor die Beamten eintrafen.

Suche mit Hubschrauber
Weil unklar war, wie stark er verletzt ist, suchten die Polizisten mit einem Hubschrauber und einem Hund nach ihm.
Nach gut zweieinhalb Stunden traf der 17-Jährige bei seinen Eltern ein.

Die wiederum sagten der Polizei, dass ihr Sohn wohlauf ist.
Ein Alkoholtest ergab 2,1 Promille.
Seine Platzwunde wurde ambulant versorgt.


 
Frankfurt/Main (dpa) - Bei einem Feuer in Frankfurt hat ein Familienvater eine brennende Matratze aus dem Zimmer seiner Tochter gezogen und ist dabei ums Leben gekommen.
Die 17-Jährige erlitt schwere Verletzungen, auch der siebenjährige Sohn und die 42 Jahre alte Ehefrau wurden verletzt, wie Polizei und Feuerwehr berichteten.
Ein Helfer erlitt leichte Verletzungen.
Der Brand war nach den ersten Erkenntnissen am Morgen im Zimmer der Tochter ausgebrochen.
Die Matratze, die gegen einen elektrischen Nachtspeicherofen gelehnt war, hatte Feuer gefangen.


 
Journalisten enthüllen Finanzgeschäfte über Offshore-Firmen !

München. „PanamaPaper“-Recherche: Ein internationales Recherchenetzwerk hat geheime Geschäfte hunderter Politiker und Prominenter aufgedeckt.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hat nach einem Bericht vom Sonntagabend brisante Daten über Finanzgeschäfte international bekannter Persönlichkeiten zugespielt bekommen.
Ein enormes Datenleck habe Geschäfte von 215.000 Briefkastenfirmen offengelegt, berichteten die Zeitung sowie die Tagesschau am Abend.
NDR und WDR sind in einem Rechercheverbund mit der „Süddeutschen“.

Den Informationen nach sollen Politiker, Stars und Kriminelle über Jahrzehnte eine panamaische Anwaltskanzlei genutzt haben, um Konten und Wertgegenstände zu verstecken.
Das geht aus Unterlagen hervor, die Medien auf der ganzen Welt ausgewertet haben.

Weltweit veröffentlichten zeitgleich viele Medien, darunter zum Beispiel „Le Monde“, die Informationen.
Die Unterlagen zeigen den Medienberichten zufolge, wie Spitzenpolitiker, Sportstars und Kriminelle weltweit ihr Vermögen verschleierten.


 
Mordversuch: 40-Jähriger in Kleve von Stalker lebensgefährlich verletzt !

Kleve. Ein Stalker bedrohte und verfolgte seit Monaten eine 25-Jährige und deren Bekannte in Kleve.
Jetzt verletzte er einen 40-Jährigen lebensgefährlich.

Blutüberströmt lag der 40-jährige Mann vor dem Haus an der Nassauer Allee in Kleve.
Mit einem gezielten Stich in den Hals wurde er am frühen Samstagmorgen gegen 5.43 Uhr lebensbedrohlich verletzt.
Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Täter um einen 38-jährigen Deutschen kasachischer Herkunft handelt, der die 25-jährige Bekannte des Opfers zuvor massiv gestalkt und belästigt haben soll.
Der mutmaßliche Täter wurde noch am Samstagmorgen um 8.50 Uhr in seiner Wohnung in Kleve-Materborn festgenommen.

Am Sonntag wurde er dem Haftrichter vorgeführt.
Er erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes, heimtückisch, aus niedrigen Beweggründen.

Das 40-jährige Opfer erlitt sehr starke Verletzungen, teilt die Mordkommission in Krefeld mit.
Neben den Halsorganen sei durch den Stich auch eine Schilddrüsenarterie verletzt worden, was zu der starken Blutung geführt habe.
Der Mann konnte durch eine Notoperation gerettet werden und war am Sonntag wieder bei Bewusstsein und außer Lebensgefahr.
Er wurde in einer Spezialklinik für Gefäßchirurgie behandelt.

Mann verfolgte Frau
Was war passiert?
Nach Angaben der Mordkommission Krefeld hat der 38-jährige Andrej H. die Frau am Samstag mit einem roten Mercedes A-Klasse verfolgt.
Er hatte in der Nacht vor und nach der Tat vielfach versucht, sie und ihre Großmutter anzurufen.
Die Autos des 40-jährigen Opfers und der 25-Jährigen wurden auf der Nassauer Allee beschädigt und es wurden Blumentöpfe umhergeworfen.
Die 25-Jährige, die sich in der Erdgeschosswohnung aufgehalten hat, ist auf die Geräusche aufmerksam geworden und in die Küche gegangen, welches ein Fenster zur Straßenseite hat.

Hier hat sie den 38-jährigen Ex-Freund vor dem Fenster gesehen, dieser habe sich aber sofort geduckt.
Die 25-Jährige hat aufgeregt ihren Bekannten gerufen, der das Fenster öffnete.
In diesem Augenblick sei der Beschuldigte hochgesprungen und habe dem 40-Jährigen mit einem messerähnlichen Gegenstand in den Hals gestochen.
Obwohl sofort Blut aus dem Hals spritzte, ist es dem 40-Jährigen geglückt das Fenster zuzudrücken.

Die 25-jährige ist danach ins Bad gelaufen, um ein Handtuch zu holen, um die stark blutende Wunde zu stillen.
Sie bemerkte, dass der 38-Jährige versuchte, durch ein anderes auf Kipp stehendes Fenster in die Wohnung einzudringen.
Es gelang ihr das Fenster zuzudrücken.
Danach verschwand der Täter.

Auch Bekannte der Frau bedroht
Die 25-Jährige wurde offenbar bereits seit mehreren Monaten von dem 38-jährigen Mann bedroht und verfolgt.
Sie soll ihn Ende 2015 kennengelernt, sich aber kurz darauf getrennt haben.
Danach soll er sie massiv gestalkt und bedroht haben.
Nach Aussagen der Mordkommission Krefeld hat der 38-Jährige sie regelmäßig verfolgt und sie an ihrer Wohnung und an der Arbeitsstelle bedroht.
Auch mit Anrufen.
Der Bekanntenkreis der 25-jährigen – Freunde, Mutter und Großmutter – wurde nicht verschont.
Der 38-jährige arbeitslose Andrej H. drohte Gewalt an, u.a. Männern, mit denen sie Kontakt hat, den „Hals durchzuschneiden“, so die Mordkommission in einer Presseerklärung.

Im Februar wurde gegen den 38-Jährigen durch das Amtsgericht Emmerich jegliche Annäherung und Kontakt zur 25-Jährigen untersagt.
Daran hielt er sich allerdings nicht und es wurde ein Ordnungsgeld verhängt.
Auf Ansprache durch die Polizei stritt er Annäherungen und Straftaten ab, gab sich einsichtig und kooperativ.
Tatsächlich soll er seine Bedrohungen fortgesetzt haben.

38-Jähriger streitet die Tat ab
Der 38-jährige Tatverdächtige wurde am Wochenende durch die Mordkommission Krefeld vernommen.
Der Beschuldigte bestreitet die Tat. Wo er das Tatwerkzeug beseitigte ist unbekannt.
Es konnte weder in seiner Wohnung noch in dem von ihm benutzten Fahrzeug aufgefunden werden.

Es wurde bekannt, dass Andrej H. früher in Leverkusen wohnte und dort schon gegenüber einer Freundin, die sich von ihm getrennt hatte, in gleicher Weise handelte.
Hier lag ein Haftbefehl wegen Nötigung und Bedrohung gegen ihn vor, der wegen Teilzahlung der verhängten Strafe außer Vollzug gesetzt wurde.

Polizei schaltete sich ein
Wie Gerd Hoppmann, Leiter der Krefelder Mordkommission mitteilte, wurde die Bedrohungslage durch die Polizei in Kleve sehr ernst genommen und alle möglichen Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz eingeleitet.
Die Anzeigen wurden aufgenommen, so genannte Gefährderansprachen erfolgten und es erfolgten regelmäßig Gefahrenbewertungen.
Die Staatsanwaltschaft wurde durch die Klever Polizei regelmäßig über den Sachstand informiert.

Um das Opfer zu schützen, wurden umfangreiche Schutzmaßnahmen eingeleitet.
Die Geschädigte sollte der Polizei regelmäßig mitteilen, wo sie sich aufhält.
Dort wurde dann regelmäßig durch uniformierte Polizeibeamte kontrolliert und Kontakt zu ihr aufgenommen.
Die Geschädigte arbeitet in einer Spielhalle, wo sie in der Tatnacht bis nach 1 Uhr ihren Dienst versah.
Auch hier erfolgten Kontrollen durch die Polizei.
Danach teilte sie allerdings nicht mit, dass sie sich nicht an ihrer Wohnanschrift sondern bei einem Bekannten auf der Nassauer Allee aufhielt.

Zeugen, die in der Nacht zu Samstag, 2. April, verdächtige Beobachtungen vor dem Haus Nassauer Allee 186 oder im Zusammenhang mit einem roten Mercedes A-Klasse gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Krefeld zu melden: 02151/504-0 (263)


 
Vermisstenfall: Tragische Wende im Fall der vermissten Vera B. aus Datteln !

Datteln. Vermisste Vera B. lag tot in ihrem Auto im Kanal.
Laut Polizei kein Hinweis auf eine Straftat.
Freunde hatten im Internet nach der 27-Jährigen gesucht

Dramatische Wende im Fall der vermissten Vera B. aus Datteln: Das Auto der 27-Jährigen, die seit Mittwoch vor Ostern verschwunden war, ist am späten Samstagabend aus dem Dortmund-Ems-Kanal geborgen worden.
Bei der darin liegenden Leiche handelt es sich nach Angaben der Polizei „mit 99-prozentiger Sicherheit“ um die Vermisste.

Mehr als 22.000 Menschen hatten sich via Facebook an der Suche nach der Altenpflegerin beteiligt, Freunde auf der Seite „Findet Vera“ wiederholt um Mithilfe gebeten.
Die Polizei hatte schon vor einer Woche mit Tauchern und Sonarbooten am Dattelner Meer nach der jungen Frau und ihrem Auto gesucht, nachdem Spaziergänger dort ihre Handtasche gefunden hatten: mit Geld, Papieren und Mobiltelefon.

Nun war es wieder eine Passantin, die den entscheidenden Hinweis gab.
Sie sah am Samstag gegen 16 Uhr im Wasser nahe der Spundwand Öl oder Benzin aufsteigen und alarmierte die Polizei.
Die fand das Auto von Vera B. – zwei Kilometer vom Fundort der Tasche entfernt.
Einen Hinweis auf eine Straftat gibt es laut Ermittlern nicht.
An ihrer Identität zweifeln die Ermittler nicht.
Kleidung und Aussehen der Leiche im Ford stimmten mit der Vermissten überein, hieß es.

Die Betreiber der Facebook-Suche meldeten den Fund sofort und dankten allen Helfern: „Ihr alle seid der Beweis, dass Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Solidarität immer noch groß geschrieben wird.“
Vera B.s Freund, der seit zehn Jahren mit ihr zusammen war, sprach von seiner „großen Liebe“ und bedankte sich „von Herzen für eure Unterstützung“.
Tausende drückten im Internet ihr Beileid aus.


 
Ein Schwerverletzter nach Massenschlägerei auf offener Straße !

Bochum. Insgesamt zwölf Männer lieferten sich in Bochum eine Schlägerei auf offener Straße.
Ein Gelsenkirchener wurde dabei schwer verletzt.

Bisher sind die Hintergründe für eine Massenschlägerei mit zwölf Beteiligten auf der Allestraße in Bochum völlig unklar.
Nach Auskunft der Polizei sind die Insassen von drei Pkw aneinandergeraten.
Sie sollen sich schon während der Fahrt anfänglich eine verbale Auseinandersetzung geliefert haben.
Der Streit mündete dann darin, dass die aus acht und vier Kontrahenten bestehenden Gruppen, ihre Fahrzeuge mitten auf der Fahrbahn verließen und sich auf der Straße eine wilde Schlägerei lieferten.

Gelsenkirchener liegt im Krankenhaus
Dabei wurde ein 28-jähriger Gelsenkirchener schwer verletzt.
Erst als Passanten sich einmischten, hätten die Männer von dem Gelsenkirchener abgelassen und seien geflüchtet.
Der 28-jährige Mann wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Im Rahmen der Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen konnten mehrere an der Tat beteiligte Personen angetroffen werden.
Ein Auto wurde durch die Polizei zur Beweissicherung sichergestellt.

Das Bochumer Innenstadtkommissariat (KK 31) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234/909-8110 oder -4441 (Kriminalwache) um Hinweise.


 
Zehnter Jahrestag des Dortmunder NSU-Opfers !

Dortmund. Zehn Jahre nach den tödlichen Schüssen des NSU auf den Dortmunder Kioskbesitzer Mehmet Kubasik wollen die Stadt und Angehörige des Opfers heute an seine Ermordung erinnern.
Am 4. April 2006 wurde der 39-jährige Familienvater mit zwei Kopfschüssen von der rechten Terrororganisation getötet.

Vor seinem Kiosk wurde 2012 ein Gedenkstein eingeweiht.
Dort wollen Hunderte Bürger, die Angehörigen und Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) innehalten.
Anschließend ziehen die Menschen weiter zur zweiten Gedenkstätte an der ehemaligen Steinwache, einer Erinnerungsstätte zum Gedenken an die Opfer der NS-Zeit.

Der Nationalsozialistische Untergrund hat zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen in Deutschland umgebracht, neun türkisch- oder griechischstämmige Kleinunternehmer und eine Polizistin.
Der Strafprozess am Münchner Oberlandesgericht ist noch nicht abgeschlossen.
In Nordrhein-Westfalen befasst sich ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss vor allem mit den Taten von Dortmund und Köln.


 
Großeinsatz wegen Großfamilie !

Völlig eskaliert: Polizei löst Geburtstagsfeier in Haar auf.

Haar - Eine Geburtstagsfeier in Haar ist völlig eskaliert.
Zuerst gingen die völlig betrunkenen Gäste aufeinander los, dann auf die Polizisten, die alarmiert wurden.
Lustig war das nicht mehr.

Anwohner hatten am Samstag gegen 22.15 Uhr die Polizei alarmiert, weil Schreie aus dem Jugendtreff "Dino" in Haar zu hören waren.
Wie sich herausstellte, feierte dort eine serbische Großfamilie einen 18. Geburtstag.
Dabei floss reichlich Alkohol, was einigen so gar nicht bekam.

Laut Polizei gab es Streitereien und ein Gerangel zwischen den 40 Gästen.
Als die Beamten die aufgebrachten Gäste beruhigen wollten, gingen diese auf die Polizisten los.
Eine 40-Jährige versuchte im Handgemenge sogar, die Dienstwaffe eines Beamten zu entwenden, andere Partygäste wollten bereits festgenommene Familienmitglieder befreien.

Die Polizei musste Unterstützung anfordern, um die Lage unter Kontrolle zu bringen und die Veranstaltung schließlich aufzulösen.
Insgesamt waren etwa 50 Beamte im Einsatz.
Die Bilanz am Ende des Einsatzes: Vier (vorläufig) Festgenommene (ein 43-Jähriger, ein 23-Jähriger, ein 55-Jähriger und die 40-Jährige).
Die Polizei ermittelt unter anderem wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchten Diebstahls einer Dienstwaffe.


 
Frühjahrsputz endet im Krankenhaus: Paar schwebte in Lebensgefahr !

Simbach - Ein Mann und eine Frau aus Niederbayern hätten ihren Frühjahrsputz fast mit dem Leben bezahlt.
Sie atmeten chlorhaltiges Putzmittel ein und wurden bewusstlos.

Eine ausgiebige Putzaktion in ihrer Wohnung haben eine Frau und ein Mann im niederbayerischen Simbach am Inn (Landkreis Rottal-Inn) fast mit dem Leben bezahlt.
Die 34-Jährige und der 39-Jährige verwendeten für die Reinigung chlorhaltige Putzmittel und hatten dabei die Fenster geschlossen.
Nachdem der Mann kurzzeitig die Wohnung verlassen hatte, brach er zusammen und wurde vorübergehend bewusstlos.

Bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde, wies er die Retter noch auf seine Frau in der Wohnung hin.
Die 34-Jährige konnte die Wohnung jedoch nicht verlassen, weil der Mann beim Verlassen die Türe zugesperrt und den einzigen Schlüssel mitgenommen hatte.
Die 34-Jährige wurde von der Feuerwehr mit der Drehleiter aus dem dritten Stock geborgen und ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.


 
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