Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Irrer Ausraster: Internet-Verbot - Jugendlicher (16) will Vater umbringen !

Bayreuth - So weit ist es schon gekommen: Weil er ihm das Internet abstellte, wollte ein Jugendlicher seinen Vater umbringen.
Am frühen Ostermontag rief der Vater (47) aus der oberfränkischen Gemeinde Michaelau laut Bayerischem Rundfunk bei der Polizei an: Er habe seinem Sohn (16) das Internet abgestellt - als Erziehungsmaßnahme.

Da sei der Jugendliche durchgedreht, habe randaliert und gedroht, ihn im Schlaf umzubringen!

Der Polizei war der Junge bereits wegen anderer Delikte aufgefallen.
Die Beamten befürchteten, er könnte seine Drohung wahr machen, nahmen ihn mit und brachten ihn in die Jugendpsychiatrie in Bayreuth.
Ihm droht nun eine Strafanzeige wegen Bedrohung.


 
JVA Berlin-Moabit: Brand in Gefängniszelle - Häftling verletzt !

Berlin - Bei einem Feuer in einer Zelle des Gefängnisses Berlin-Moabit (Alt-Moabit) ist ein Häftling verletzt worden.
Er wurde in der Nacht zum Montag in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.

In Brand geraten waren eine Matratze und ein Bettgestell.
Nähere Details, etwa zur Ursache des Feuers, wurden zunächst nicht bekanntgegeben.


 
Großbrand in Lohne gelöscht: Nach Feuer bei Wiesenhof drohen Kündigungen !

Der Großbrand bei Wiesenhof in Lohne (Niedersachsen) ist gelöscht.
An eine Fortsetzung des Schlachtbetriebs ist in den kommenden Wochen aber nicht zu denken.
Versetzungen der Beschäftigungen an andere Standorte und Kündigungen sind die Folge.

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"Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass die Schlachtung in den nächsten Wochen nicht wieder aufgenommen werden kann", sagte eine Wiesenhof-Sprecherin.
Für die 1200 Beschäftigten hat das schwerwiegende Folgen.

Ein Teil der Mitarbeiter könnte "leider nicht weiterbeschäftigt werden", sagte eine Sprecherin nach einer Mitarbeiterversammlung.
Sie erhielten eine Kündigung.
Für die betroffenen Beschäftigten werde ein Sozialplan erstellt.
Wie viele Mitarbeiter nicht weiterbeschäftigt und wie viele vorübergehend an anderen Standorten eingesetzt werden, soll in der nächsten Woche mitgeteilt werden.

Mehr als 1000 Mitarbeiter
Die Geschäftsleitung werde alles tun, um so schnell wie möglich den Betrieb in Lohne zumindest teilweise wiederaufnehmen zu können, sagte die Sprecherin weiter.
Planungen für den Wiederaufbau sollen in den kommenden Tagen anlaufen.
Beschäftigt sind in Lohne 750 Festangestellte sowie 450 Leiharbeiter und Werksvertragsbeschäftigte.

Für Experten beginnt derweil die Suche nach der Ursache des Feuers, das am Ostermontag ausgebrochen war und nach Schätzungen der Polizei einen zweistelligen Millionen-Schaden angerichtet haben dürfte.
Brandermittler haben den Komplex inzwischen in Augenschein genommen.
"Ergebnisse wird es aber erst in Monaten geben", sagte eine Polizeisprecherin.

Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz
Über 400 Feuerwehrleute hatten stundenlang gegen das Feuer gekämpft.
Produziert wurde am Montag nicht.
Die wenigen Mitarbeiter im Betrieb seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden, hieß es von Wiesenhof.
Nach Angaben der Polizei wurde ein Mitarbeiter und ein Angehöriger der Rettungskräfte leicht verletzt.


 
Unglück in Wohnanlage: Drei Tote in Schwimmbad entdeckt !

In einem Schwimmbad in Bergheim bei Köln sind zwei Kinder und ein Jugendlicher leblos im Wasser entdeckt worden.
Man gehe davon aus, dass es sich bei den drei Toten um Bewohner der Wohnanlage handele, zu der das Schwimmbad gehöre, sagte ein Polizeisprecher.

Die genaue Identität der Opfer ist bislang noch unklar.

Todesursache war möglicherweise Stromschlag
"Alles deutet darauf hin, dass es sich hier um ein tragisches Unfallgeschehen handelt", so der Polizeisprecher.
Es seien Spezialisten des Landeskriminalamtes in Düsseldorf angefordert worden.
Sie sollten prüfen, ob womöglich ein Stromschlag den drei Opfern zum Verhängnis wurde.
Man gehe erst einmal davon aus, dass der Unfall mit stromführenden Leitungen zu tun habe.

Nur die Bewohner des Wohnparks in der Nähe von Köln haben nach Angaben der Polizei Zutritt zu dem Bad.
Es sei wohl auch ein Anwohner gewesen, der die Leichen gegen 13 Uhr im Wasser entdeckt habe, sagte Mauel.
Danach sei die Polizei alarmiert worden.

Stimmung sehr aufgewühlt
Vor dem Schwimmbad sammelte sich nach Bekanntwerden des tragischen Vorfalls eine Menschenmenge.
Die Polizei berichtete von mehreren Hundert Personen.
Auch Notfallseelsorger waren im Einsatz.
Die Stimmung war aufgewühlt.

"Wir haben Unterstützungskräfte seitens der Hundertschaften angefordert.
Das sind Kollegen die jetzt hier ein bisschen für Raum und Ruhe sorgen", sagte Polizeisprecher Mauel.
Es sei unter anderem darum gegangen, die Polizeiabsperrung aufrecht zu erhalten.
"Hier gibt es sehr emotionale Bilder", verschiedene Kulturen prallten aufeinander.


 
Verräterisches Täterwissen: Haftstrafe für Bombendrohung bei Schröder-Party !

Verräterisches Täterwissen: Für die Bombendrohung bei einer Feier zum 70. Geburtstag von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) muss ein 39-Jähriger ins Gefängnis.

Der Angeklagte wurde in Hessen zu einer einjährigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt.
Er habe Täterwissen gehabt, dies habe ihn überführt, sagte die Richterin am Amtsgericht Königstein.

Der in Berlin wohnende Mann hatte sich zunächst gestellt, dann die Tat jedoch abgestritten.
Er wurde wegen Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten sowie Bedrohung verurteilt.

Mehrfach vorbestraft
Seine Rechtsanwältin hatte einen Freispruch beantragt, der Staatsanwalt plädierte auf eine 14-monatige Haftstrafe.

Der mehrfach vorbestrafte Mann hatte am Abend des 12. Mai 2014 im Schlosshotel Kronberg in der Nähe von Frankfurt angerufen und mit einer Bombe gedroht.
Dort feierte Schröder mit ranghohen Gästen seinen 70. Geburtstag nach.
Das Hotel wurde evakuiert.


 
Frankfurt: Leiche von 8-jährigem Jungen in Auto entdeckt - Tatverdächtiger Vater auch tot !

Trauriger Fund am Ostermontag: Auf einem Parkplatz in Frankfurt am Main ist ein toter Junge auf dem Rücksitz eines Autos entdeckt worden.
Kurz darauf wird auch der dringend tatverdächtige Vater gefunden - erhängt.

Der 40 Jahre alte Mann hatte seinen 8-jährigen Sohn am Gründonnerstag von der Schule abgeholt, seither fehlte von beiden jede Spur.
Nach dem Vater wurde wegen Mordverdachts gefahndet - bis ihn die Ermittler ganz in der Nähe des Sohnes fanden.

Parkendes Auto fällt Passant auf
Einem Passanten war das Fahrzeug mit Groß-Gerauer Kennzeichen aufgefallen, weil es schon mehrere Tage am Frankfurter Rebstockpark stand.

Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Mann erst seinen Sohn und dann sich selbst umgebracht hat.
Auch die Leiche des Vaters soll nun gerichtsmedizinisch untersucht werden; mit einem Ergebnis noch am Dienstag rechnete eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft nicht mehr.

Zur Todesursache des Kindes äußerten sich die Ermittler zunächst nicht.
Der Mann und seine Frau sind in Frankfurt gemeldet.
Der Achtjährige war das einzige gemeinsame Kind.


 
Nach Knacki-Flucht: Gericht entscheidet - Dienstverbot für Aachener JVA-Beamten !

Aachen/Köln - Der Justizvollzugsbeamte, dem ein verurteilter Vergewaltiger bei einem Brauhausbesuch in Köln entwischt ist, darf vorerst nicht in seinem Job arbeiten.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen Gefangenenbefreiung.
Der Mann hatte nach Angaben des Verwaltungsgerichts Aachen gegen das sofortige Verbot der Dienstausübung geklagt.

Gericht: Arbeitsverbot rechtsmäßig
Das Gericht hielt das Arbeitsverbot jedoch für verhältnismäßig.
Die Justizvollzugsanstalt habe nachvollziehbar dargelegt, dass sie kein Vertrauen mehr in die Tätigkeit des Mannes habe.

Der Kläger hatte den verurteilten Vergewaltiger, der in Sicherungsverwahrung saß, im Januar bei einer Ausführung in Köln begleitet.
Beim Mittagessen war der Straftäter entkommen.

Durch das „Verbot der Führung der Dienstgeschäfte“ könne weiter gegen den Mann ermittelt werden, ohne dienstliche Interessen zu gefährden, stellten die Richter fest.

Eine endgültige Suspendierung nach dem Disziplinarrest sei erst möglich, wenn ein Fehlverhalten nach Abschluss der Ermittlungen feststehe, so das Gericht .


 
Voll auf Droge: Politiker (47) randaliert in Kölner Sauna !

Köln - Eklat im Badehaus Babylon auf der Friesenstraße: Kommunalpolitiker Peter S. (47, Name geändert) suchte hier Entspannung.

Doch scheinbar war der Ratsherr aus dem Ruhrgebiet mit dem Angebot nicht zufrieden.

Nacht Informationen geriet S. mit dem Babylon-Personal in Streit, weigerte sich, eine Rechnung über 50 Euro zu zahlen.

Daraufhin verständigten die Mitarbeiter die Polizei.
Der 47-Jährige soll dann im Drogenrausch angefangen haben, zu randalieren.

„Ich habe einen Termin bei Angela Merkel“
Als die alarmierten Einsatzkräfte in der Sauna eintrafen, habe S. versucht einen der Beamten ins Gesicht zu treten.
Erst durch das gemeinsame Eingreifen von Polizei und Personal konnte der Politiker gebändigt werden.
Zunächst weigerte er sich, sich auszuweisen, später zeigte er seinen Rats-Ausweis vor.

Gegenüber einem Haftrichter soll noch der Satz „Lassen Sie mich frei, ich habe einen Termin bei Angela Merkel“ gefallen sein.
Ein Drogentest im Krankenhaus reagierte positiv auf Amphetamine.


 
Schadenersatz-Prozess: Verkaufte Achenbach Skulptur-Fälschungen an Aldi-Milliardär ?

Düsseldorf - Es ist das nächste Kapitel in der unendlichen Prozess-Serie gegen den inhaftierten Kunstberater Helge Achenbach (63).

Dieses Mal geht es um einen Schadenersatz-Streit um nicht zertifizierte Skulpturen des verstorbenen spanischen Künstlers Juan Muñoz (48).

Die vier Bronze-Kunstwerke, die Achenbach „Aldi“-Milliardär Berthold Albrecht (†58) für 980.000 Euro verkauft hatte, sollen Fälschungen sein.

Zu einer Entscheidung kam es am Dienstag allerdings nicht, denn das Düsseldorfer Landgericht entschied, zunächst Zeugen aus dem Umfeld von Juan Muñoz zu hören.
Ursprünglich war an diesem Tag schon mit einem Urteil gerechnet worden.

Geklagt hat die Familie des verstorbenen Aldi-Erben.
Sie fordert von Achenbach und dessen Ehefrau Dorothee (52) die 980.000 Euro zurück, die sie für die vermeintlichen Nachgüsse auf den Tisch gelegt hatte.

Nach Darstellung Achenbachs dagegen sind es Originale, die zu einer vom Künstler autorisierten „zweiten Serie“ gehören.
Wer nun Recht hat, soll am 13. September geklärt werden.
Unter den Zeugen, die das Gericht befragen will, ist auch die ehemalige Lebensgefährtin des Künstlers.

Achenbach, der bereits wegen Millionenbetrugs zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt wurde (Urteil ist noch nicht rechtskräftig), droht dann die nächste Hammerstrafe.


 
Totschlagsprozess geht nach Geständnis weiter !

Arnsberg. Nach seinem überraschenden Geständnis zum Auftakt eines Totschlagsprozesses vor zwei Wochen wird heute(09.00 Uhr) vom Landgericht Arnsberg ein 27 Jahre alter Mann befragt.
Er soll im September 2015 in Winterberg einen 56-Jährigen brutal und bisher ohne Motiv getötet haben.
Der von der Justiz als unberechenbar und gefährlich eingestufte Deutsch-Marokkaner hatte dem Gericht gesagt, dass er den Mann getötet habe, "weil er ein Ungläubiger war".
Die Ermittler waren bei der Untersuchung des Falles nicht auf einen fanatisch religiösen Hintergrund für die Tat gekommen.

Der Prozess hatte auch für Aufmerksamkeit gesorgt, weil der Angeklagte im Gericht von vier Beamten in Schutzkleidung bewacht wird und an Händen und Füßen gefesselt bleiben muss.
Der 27-Jährige hat in der U-Haft mehrfach Beamte angegriffen.


 
Erneuter Prozess um 300 000 gekaperte Rechner !

Kempten - Mehr als 300 000 Computer soll ein Mann aus Bayern unbemerkt mit einem Trojaner infiziert haben.
Der 29-Jährige muss sich von heute an erneut wegen des Ausspähens von Daten und Computerbetrugs vor dem Landgericht Kempten verantworten.

Ihm wird vorgeworfen, mit einem Komplizen ein sogenanntes Botnetz aufgebaut und die Leistung der gekaperten Rechner genutzt zu haben, um virtuelles Geld in der digitalen Währung Bitcoin zu generieren.
Der Bundesgerichtshof hatte ein erstes Urteil gegen den Mann aufgehoben.


 
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