Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Quad vs. 680 PS Irre Jagd durch Düsseldorf - wer steuerte den teuflischen Lamborghini ?

Düsseldorf - Lebensgefährliches Wahnsinnsrennen von zwei durchgeknallten Fahrern!
Nach einem mehrere Kilometer langen Rennen nachts quer durch die Stadt zwischen einem gelben Lamborghini (680 PS) und einem Turbo-Renn-Quad (183 PS) stellte die Polizei den Quad-Fahrer (42) auf der Rather Straße.
Der „teuflische“ Lamborghini (Modell „Diabolo“) samt Fahrer entkam der Polizei.
Dem betrunkenen 42-Jährigen gehören beide Fahrzeuge.
Ihm war der Führerschein auf Lebenszeit abgenommen worden.

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Rote Ampeln, Gegenverkehr, Wendemanöver
So beginnt die Horror-Fahrt in der Nacht zum Donnerstag:
Einer Streifenwagenbesatzung kommen am Oberbilker Markt die zwei Fahrzeuge wie zwei Pfeile mit hohem Tempo entgegen.
Die Beamten drehen – sofort hinterher!
Was dann folgt, ist der reinste Wahnsinn: mit weit über Tempo 100 Richtung Norden.
Über rote Ampeln, durch den Gegenverkehr, Richtungswechsel!

Was für ein Glück für Fahrer und Fußgänger, die haarscharf einer vermutlich lebensgefährlichen Begegnung entkommen.
Die beiden Raser hinterm Steuer geben nicht auf.
Trotz immer mehr Blaulicht, immer mehr Verfolgern!

Szenen wie bei „Cobra 11“
Wie in einem „Cobra-11“-Action-Film: Blaulichtgewitter, Martinshörner, Reifenquietschen.
An der Adlerstraße versuchen die Flüchtenden, die Polizei abzuschütteln.
Der Lamborghini-Fahrer schlägt den Verfolgern ein Schnippchen, biegt ab und entkommt.
Doch der Quad-Fahrer rast auf seinen dicken Ballonreifen weiter, fährt sich an der Rather Straße in Höhe „Kaufland“ fest, wird von Streifenwagen eingeklemmt.
Der Fahrer springt ab, will flüchten, doch zu Fuß ist die Polizei auch schnell unterwegs, überwältigt den Harakiri-Fahrer.

Betrunkenem Österreicher gehören beide Fahrzeuge
Dann großes Staunen: Der Österreicher mit Wohnsitz in Düsseldorf stand nicht nur unter Alkohol, sondern vermutlich auch unter Drogen.
Er hatte längst keinen Führerschein mehr, er war ihm schon auf Lebenszeit entzogen worden.

Dann kam das große Schweigen – passte überhaupt nicht zum rücksichtslosen Wettrennen: Der gemeingefährliche „Rennfahrer“ wollte nicht sagen, wer in seinem Lamborghini saß.
Festnahme, mehrere Anzeigen, Blutproben.

Der 42-Jährige hat das Quad in Schweden gekauft, es war hier überhaupt nicht zugelassen.
EXPRESS telefonierte mit dem Verkäufer, der den Kauf bestätigte.
Der Lamborghini war jedoch hier gemeldet.
Jetzt würde die Polizei gern wissen, wo der Wagen ist und wer der Fahrer war.
Hinweise an die Polizei: Telefon 0211/8700.


 
Vier Meter lange Schlange auf Rastplatz gefunden !

Lorch - Ein vier Meter langer Python ist auf einem Rastplatz im schwäbischen Lorch entdeckt worden.
Weil zunächst unklar war, ob sich die Schlange wegen der Kälte nicht bewegte oder schon tot war, wurde ein Tierarzt verständigt, wie ein Polizeisprecher in der Nacht berichtete.

Dieser konnte nur noch den Tod des Tieres feststellen.
Wie die Würgeschlange mit den dunklen Flecken auf den Rastplatz gelangte, ist nicht bekannt.


 
Tödlicher Tritt ins Gesicht: Lange Haft für Ex-Rockerchef !

Bochum. Nach einem tödlichen Tritt ist ein Ex-Rockerchef zu 7,5 Jahren Haft verurteilt worden.
Er hatte einen Mann wegen Beleidigung seiner Kinder bestraft.

Seine Pöbelei gegen zwei Kinder hat ein 58-jähriger Mann aus Harpen mit seinem Leben bezahlen müssen .
Der Vater (41) der Kinder, Ex-Chef einer kleinen Bochumer Rockergruppierung, hatte den Mann so wuchtig ins Gesicht getreten, dass er später starb.
Am Freitag wurde der Gewalttäter vom Schwurgericht wie vom Staatsanwalt gefordert zu siebeneinhalb Jahren Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Nötigung verurteilt.
Der Verteidiger wollte eine Bewährungsstrafe.

Der schwer beleibte Angeklagte, ein arbeitsloser Handwerker und vielfacher Vater, stand zumindest bis zum Sommer 2015 einem Unterstützerclub für eine weithin bekannte Rockergruppe vor.
Am 29. August hörte er von seiner Verlobten, dass ein Nachbar wieder einmal über ihre gemeinsamen Kinder geschimpft habe („Die Kinder nerven mich“).
Diesmal soll er zwei Mädchen (8, 9) sexuell angepöbelt haben.

Der Angeklagte ging sodann in eine begehbare Trinkhalle in unmittelbarer Nähe seiner Wohnung, dort hielt sich dieser Nachbar auf und trank – wie häufig dort - Kräuterschnaps.
Der 41-Jährige wollte ihn zur Rede stellen: „So redest du nicht mit meinen Kindern!“
Doch als der 58-Jährige laut Urteil verächtlich reagierte, rastete der Kindesvater aus.
Seine gesamte Körpermasse einsetzend trat er gegen den Kopf des Mannes, der auf einem Stuhl saß.
Durch die Wucht prallte er mit dem Hinterkopf gegen eine Mauer und blieb hilflos und stark blutend liegen.
Der Unterkiefer war mehrfach gebrochen.
„Er gab nur noch röchelnde Laute von sich.
Sprechen konnte er nicht mehr“, sagte Richter Josef Große Feldhaus.

Tatzeuge wurde bedroht
Anschließend drohte der Täter einem Tatzeugen wörtlich oder sinngemäß: „Du bist der nächste, wenn du das Maul aufmachst.
Die Tat hat keiner gesehen.
Keiner macht meine Kinder an!“
Um seine Täterschaft geheim zu halten, drohte er tags darauf dem Zeugen erneut Gewalt an, wenn er plaudern sollte – er habe bereits mit dem „Präsi“ der bekannten Rockergruppe gesprochen.
Der eingeschüchterte Zeuge hatte „Angstschweiß auf der Stirn“, sagte der Richter.
Aus Furcht, bestraft zu werden, schwieg er.

Die Polizei ging denn auch zunächst von einem Unfall aus.
Doch aufgrund eines Arztes kam doch ans Licht, dass die massiven Verletzungen das Produkt hemmungsloser Gewalt waren.
Am 17. September starb der 58-Jährige, der ohnehin in einem schlechten Gesundheitszustand war, an den Folgen der Tat.

Im Prozess gab der nicht vorbestrafte Angeklagte (U-Haft) alles zu.
Er habe damals einen „Blackout“ gehabt.
„Das hätte niemals passieren dürfen.
Es tut mir leid.“
Seine Entschuldigung nahm die Witwe des Opfers im Gerichtssaal nicht an.

Verteidiger Martin Gentz verwies auf die „andauernde Provokationslage“, die das spätere Opfer selbst heraufbeschworen habe.
Sein Mandant sei in einer „psychischen Sondersituation“ gewesen.
In der Nacht vor der Tat hatte der 41-Jährige Alkohol und Kokain konsumiert, aber nicht so viel, dass seine Schuldfähigkeit davon beeinträchtigt war.


 
Ermittlungen gegen Polizisten nach Einsatz in Flüchtlingsheim !

Warburg - Nach einem Einsatz in einer Flüchtlingsunterkunft im nordrhein-westfälischen Warburg ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen drei Polizisten.
Sie sollen sich verbale und körperliche Auseinandersetzungen mit Flüchtlingen geliefert haben.

Das Polizeipräsidium Bielefeld prüfe, ob ihnen ein strafrechtlicher Vorwurf zu machen sei, teilte die Staatsanwaltschaft Paderborn mit.
Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) kritisierte die Beamten.
Ein Disziplinarverfahren sei eingeleitet.
"Es wird nichts unter den Teppich gekehrt", versicherte er.

Zu dem Vorfall war es nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am 9. März gekommen.
Nach Recherchen des WDR-Magazins "Westpol" und der WDR-Reportagereihe "Die Story" zeigt ein Video Übergriffe von Beamten auf eine Frau und ihren zwölfjährigen Sohn.
Eine Syrerin, alleinerziehende Mutter von drei Kindern, sollte laut WDR zwangsweise in eine andere Unterkunft gebracht werden.
Die Mutter habe zuvor sexuelle Belästigungen in der Einrichtung durch Mitbewohner beklagt.
Als Reaktion habe die Stadt entschieden, die Familie zu verlegen.

In dem Video ist laut WDR zu sehen, dass ein Polizist der syrischen Frau mit den Worten droht: "Wenn sie nicht mitkommt, leg ich sie in Ketten und zerre sie raus.
Ist mir scheiß egal.
Ich habe keine Zeit und keine Lust.
Ich bin auch nicht ihr Freund, ist mir auch scheißegal, ob da ein Kind ist, das packe ich auch in Ketten."
Die Familie sei mit Zwang in einen Polizeiwagen gezerrt worden.
Das Video zeigt dem Bericht zufolge weiter, wie ein Polizist den zwölfjährigen Sohn festhält und ein anderer die Mutter zu Boden stößt.
Die Vorfälle hätten mehrere Augenzeugen gegenüber "Westpol" bestätigt.

"Die in dem Video dokumentierten verbalen Entgleisungen sind nicht akzeptabel", sagte Jäger laut einer Mitteilung in Düsseldorf, ohne den Wortlaut zu nennen.
Es sei Aufgabe jedes Polizisten "auch in problematischen Einsatzsituationen stets die Lage und sich selbst im Griff zu haben".
Darauf müssten die Menschen sich verlassen können.


 
Hoeneß-Banker zu Bewährung verurteilt !

Ein früherer Bankbetreuer von Uli Hoeneß ist in München zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einer Geldstrafe von 90.000 Euro verurteilt worden.
Sprecher Ken Heidenreich von der Staatsanwaltschaft München II bestätigte einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ), wonach der Schweizer Banker wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung verurteilt wurde.

Der Mann hatte einen entsprechenden Strafbefehl des Münchner Amtsgerichts erhalten.
Bei Strafbefehlen gilt der Beschuldigte ohne öffentliche Verhandlung als verurteilt, wenn er keinen Widerspruch einlegt.

Der Strafbefehl sei inzwischen rechtskräftig, sagte Heidenreich.
Der ehemalige Arbeitgeber des Bankers, das Züricher Geldhaus Vontobel, müsse zudem eine Geldbuße von 4,5 Millionen Euro bezahlen.

Der "FAZ" zufolge hatte Hoeneß seine Devisengeschäfte über den Banker abgewickelt.
"Mein Mandant ist erleichtert, dass das Verfahren beendet ist", zitierte die Zeitung den Anwalt des Bankangestellten.

Hoeneß war im März 2014 wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
Ende Februar war der ehemalige FC-Bayern-Präsident nach der Hälfte seiner Gefängnisstrafe auf Bewährung aus der Haft entlassen worden.


 
Sprengsatz an Gasleitung? Ermittlungen nach lautem Knall !

In einem Mehrfamilienhaus in Lünen (Kreis Unna) ist möglicherweise ein Sprengsatz an einer Gasleitung gezündet worden.
Anwohner hörten am Freitag einen lauten Knall, teilte die Polizei mit.
Spuren an einem Gasrohr aus Kupfer deuteten darauf hin, dass es sich um eine Sprengstoffexplosion gehandelt haben könnte.

Deshalb hat eine Ermittlungskommission für Kapitaldelikte den Fall übernommen.
Die Beamten prüfen dabei auch, ob es sich um ein versuchtes Tötungsdelikt handelt.
Verletzte gab es nicht.


 
Menschenschädel bei Gartenarbeit gefunden !

Friedberg - Beim Stutzen seiner Hecke hat ein Mann im hessischen Friedberg menschliche Knochenteile entdeckt.
Er fand unter anderem einen unvollständig erhaltenen Schädel, der nun von Rechtsmedizinern untersucht wird.
Laut Polizei gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass der Knochenfund mit einer Straftat in Zusammenhang steht.

Polizisten hatten am Freitag an der dicht bewachsenen Hecke nahe eines Bahndamms noch weitere Knochenteile gefunden.
Woher die menschlichen Überreste stammen, ist unklar.


 
Geschnappt: Der Spediteur des Todes !

Berlin/Bogota - Der Kopf fast kahl rasiert, sein Blick wie Stahl.
Miro N. (35) steht fürs Foto vor einer Tafel der Polizei in Kolumbien (Südamerika), damit endet die Karriere des Berliners vom Berufskriminellen zum Drogen-Baron.

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Die Ermittler werfen Miro N. vor, ein Spediteur des Todes zu sein.

Ein ganz dicker Fisch der Kokain-Mafia.
Erpressung, Diebstahl, Körperverletzung.
Verübt in den Jahren 1996 bis 2011.
Das alles steht in deutschen Akten über Miro N. (genannt „der Russe“), der zwischen 2012 und 2014 verurteilt in Haft saß und später hier per Haftbefehl gesucht worden ist.

Kein Wunder, dass ihn keiner finden konnte.
Miro N. setzte sich in die westkolumbianische Stadt Cartago (133 000 Einwohner) ab, schloss sich dem Kartell „Clan Usuga“ an.
Eine paramilitärische Drogen-Armee (2000 Mitglieder), auf deren Boss, Dairo Antonio Usuga (44), in den USA eine Belohnung von fünf Millionen Dollar ausgesetzt ist.
Zum Schluss soll Miro N. direkten Kontakt zu ihm gehabt haben.
In Kolumbien ist das unter Kriminellen wie ein Ritterschlag.
Usuga ist einer der meistgesuchten Gangster des Landes, ließ mehrere Massaker anrichten und wechselt ständig seinen Aufenthaltsort.

Den Berliner konnte Usuga (alias „Otoniel“) offenbar gut gebrauchen.
Für ihn mitorganisierte Miro N. den Ankauf und Schmuggel von wöchentlich zwei Tonnen Kokain nach Panama und in andere mittelamerikanische Länder, von wo es in die USA und nach Europa gebracht wird.
Gruppen von zehn bis 15 Kurieren tragen das Kokain durch den Dschungel an ihre Zielorte.

Jeder transportiert Päckchen von bis zu 20 Kilo.
Zu Beginn soll Miro N. den Schmuggel über Land noch begleitet haben.
Sehr viel mehr Drogen aber landen in speziell ausgestatteten Flugzeugen, die unterm Radar fliegen.
Auch darin ist Miro N. verwickelt.

Neben ihm sind in diesem Fall elf weitere Täter in verschiedenen Städten festgenommen worden.
Alles Kolumbianer.
Ermittler stellten 1125 Kilo Kokain, knapp 200 000 Dollar und zwei Nobelkarossen sicher.
Miro N., der am ganzen Körper tätowiert ist, ist in seinem Haus gefasst worden.
Er soll völlig überrascht gewesen sein, leistete keinen Widerstand.
Ihm drohen bis zu 25 Jahre Haft.


 
Randale im Kölner Hauptbahnhof - Bahn sperrt mehrere Gleise !

Köln/Essen. Nach der Niederlage bei Fortuna Düsseldorf haben Anhänger des 1. FC Kaiserslautern am Samstag im Hauptbahnhof Köln randaliert.
Es gab Verletzte.

Randale von Fußballfans hat am Samstagnachmittag den Bahnverkehr am Kölner Hauptbahnhof gestoppt.
Mehrere Gleise im Hauptbahnhof waren vorübergehend gesperrt.
Grund waren randalierende Anhänger des 1. FC Kaiserslautern.
Gegen 18 Uhr konnte der Bahnverkehr wieder freigegeben werden.

"Wir ziehen massiv Kräfte in Köln zusammen", erklärte zuvor Jens Flören,n Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage.
Etwa 400 Anhänger des 1. FC Kaiserslautern hatten im Bahnhof randaliert. Sie hätten von einer Baustelle im Bahnhof Absperrstangen entrissen und damit auf Bundespolizisten eingeschlagen.
Zudem hätten sie Feuerlöscher aus einem Zug entwendet und auf Polizisten geschleudert.
Laut Bundespolizei wurden dadurch Polizeibeamte leicht verletzt.

Kaiserslautern-Anhänger belästigten Zugbegleiter
Etliche Züge von S- bis Fernverkehr könnten nicht in den Hauptbahnhof einfahren.
Die Gleise 6 bis 11 im Hauptbahnhof mussten komplett gesperrt werden.
Die Bahn gab zwischenzeitlich per Twitter bekannt, dass sogar der gesamte Hauptbahnhof gesperrt sei.

Auf vielen Linien kam es zu Verspätungen.
Die Lauterer hatten zuvor in der Zweitligabegegnung bei Fortuna Düsseldorf in einer spannenden und umkämpften Partie ihre fünfte Niederlage hintereinander erlitten: Die Fortuna gewann das Spiel mit 4:3 Toren.

Laut Bundespolizei, seien Kaiserslautern-Fans bereits auf der Rückfahrt in Düsseldorf negativ aufgefallen.
So hätten einige in Düsseldorf-Benrath den Zugbegleiter eines Regionalexpress belästigt, dessen Dienstabteil gekapert und dann über die Zuglautsprecher eigene Musik abgespielt.
"Nach dem Ausstieg am Kölner Hauptbahnhof haben sie dann begonnen, zu randalieren", erklärte Bundespolizeisprecher Jens Flören auf Anfrage.

Ursprünglich sollten die Fans um 17.22 Uhr mit einem Regionalexpress von Köln aus weiter Richtung Heimat fahren.
Letztlich wurden sie von einem starken Polizeiaufgebot in einen Zug geleitet, der um 18.16 Uhr in Köln abfuhr mit dem Fahrtziel Koblenz.
"Wir überwachen jeden Bahnhof auf dem Weg und haben starke Kräfte in dem Zug", erklärte Bundespolizeisprecher Flören.
Strafanzeigen seien vor Ort nicht ausgefertigt worden, erklärte der Sprecher.
Es sei wichtiger gewesen, die Fußball-Chaoten aus Köln wegzubekommen.
Konsequenzen aber sollen die Randaliere noch zu spüren bekommen.
Flören: "Wir werten jetzt Videoaufzeichnungen aus".


 
Promi-Autoverkäufer: Der irre Raser ist „Lamborghini-Micha“ !

Düsseldorf - Der irre Raser, der in der Nacht zu Donnerstag mit einem getunten Quad durch Düsseldorf raste und seinen Lamborghini „Diablo“ für das Wettrennen an einen Kumpel verliehen hatte, ist ein Autoverkäufer.
Er prahlte im TV mit seinen Rasereien.

Mit über 100 durch die Innenstadt, auf der Flucht vor der Polizei.
Ohne Führerschein.
Dafür betrunken.
Das ist die Bilanz von Michael F. (42, Name von der Red. geändert), in der Szene „Lamborghini-Micha“ genannt.

Er selbst fuhr auf einem in Schweden zugelassenen 180-PS-Quad mit illegalen Rennreifen.

Kumpel konnte flüchten
Seinen seltenen Lamborghini „Diablo“ (550 PS) hatte er für das Rennen an einen Kumpel verliehen.
Dem gelang am Ende die Flucht vor der Polizei.
Michael F. wurde geschnappt.

Gestern fand die Polizei den gelben Lamborghini.
Wer ihn gefahren hat, ist noch unklar.
Nicht die erste Eskapade von F.
Der Verkaufsleiter eines Autohauses, der unter seinen Kunden zahlreiche Promis, vor allem Profifußballer, hat, kommt nach Informationen immer wieder im Verkehr mit dem Gesetz in Konflikt.

Einen Führerschein besitzt er im Moment nicht, der wurde ihm 2013 entzogen, die Sperre galt eigentlich bis zum April vergangenen Jahres.

Dreistigkeit siegt nicht immer
Doch im Januar 2014 bretterte F. ohne Lappen am Steuer eines geliehenen Audi S3 an der Franziusstraße in eine Straßenbahnhaltestelle.
Senste die Haltestellenbegrenzung, eine Straßenlaterne und mehrere Meter Bauzaun weg.
Dann flüchtete er zu Fuß.

Der Wagen: Ein Totalschaden.
Auch damals erwischte ihn die Polizei – er hatte 0,7 Promille.

Im November 2015 wurde er vom Amtsgericht Düsseldorf verurteilt.
Eine saftige Geldstrafe und ein Führerscheinentzug für weitere 15 Monate waren die Folge.

Der Staatsanwalt damals: „Herr F. hat sich als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen.“

Der Autoverkäufer legte Berufung ein.
Allerdings nicht gegen den Schuldspruch an sich, sondern nur gegen die „Rechtsfolgen“ – also die Höhe der Geldstrafe und den Führerscheinentzug.
Am 18. Mai soll verhandelt werden.

Er gab öffentlich mit seinen Rasereien an
F. brüstete sich im Internet und sogar im Fernsehen mit seinen Rasereien.
In einer TV-Sendung wurde er als „Speedfreak“ bezeichnet, berichtete, wie er mit Tempo 340 über die Autobahn knallte.
„Und dann habe ich das Handy rausgeholt und ein Foto vom Tacho gemacht.“

Über seinen Lambo sagte er: „Wenn ich fahre, egal wo, egal in welchem Gang – du trittst aufs Gas, das Ding schiebt einfach nur an.“

Ihm droht jetzt eine Haftstrafe und der Führerscheinentzug auf Lebenszeit.
F. war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Er soll in Urlaub gegangen sein.


 
Mann in Hattingen durch Schuss aus Pistole verletzt !

Hattingen. War es ein Mordversuch?
Ein 35-jähriger Mann ist in Hattingen durch einen Pistolenschuss schwer verletzt worden.
Ein 45-Jähriger wurde festgenommen.

Eine Spezialeinheit der Polizei hat am Samstag in Hattingen einen 45-jährigen Mann festgenommen.
Zuvor war ein Bekannter des Festgenommenen durch einen Schuss aus einer Pistole schwer verletzt worden.
Ein versuchtes Tötungsdelikt könne zurzeit nicht ausgeschlossen werden, teilten am Samstagabend die Staatsanwaltschaft Essen und die Polizei Hagen mit.

Das Drama, bei dem das Opfer schwere Verletzungen im Brustbereich erlitt, hatte sich am Freitag in einem Mehrfamilienhaus im Hattinger Stadtteil Welper abgespielt.
Nach den ersten Ermittlungen der Polizei hatten sich vier Männer im Alter zwischen 35 und 45 Jahren zu einer Feier getroffen.
Sie waren bereits stark betrunken, als sich aus noch ungeklärter Ursache ein Schuss aus einer Pistole löste und einen 35-Jährigen schwer verletzte.

Die alarmierte Polizei fand in der Wohnung nicht unerhebliche Mengen Betäubungsmittel.
Der Wohnungsinhaber und ein noch anwesender Besucher wurden festgenommen.
Der Verletzte wurde in eine Spezialklinik gebracht.
In den ersten Vernehmungen gaben die festgenommenen Männer an, dass sich ein weiterer 45-jähriger Besucher mit der Tatwaffe aus der Wohnung entfernt habe.
Er konnte am Samstag in seiner Wohnung in Hattingen von einer Spezialeinheit festgenommen werden.
Eine Mordkommission ermittelt.


 
Rätselhafter Unfall: Mann stürzt vom Balkon und stirbt !

Bad Reichenhall - Ein Mann ist am Samstag im oberbayerischen Bad Reichenhall (Landkreis Berchtesgadener Land) vom Balkon seiner Wohnung gestürzt und dabei tödlich verletzt worden.

Der 68-Jährige stand auf dem Balkon im zweiten Stock des Wohnhauses und stürzte aus zunächst ungeklärter Ursache in die Tiefe, teilte die Polizei mit.
Er verstarb noch an der Unfallstelle.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen; Fremdverschulden schlossen die Beamten zunächst aus.


 
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