Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Gewalttat in Berlin: Flüchtlingsfamilie verprügelt 19-jährige Frau !

Vier Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Tempelhof haben eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes angegriffen.
Nach einem Streit beleidigten und schlugen die Flüchtlinge die 19-Jährige, wie die Polizei mitteilte.

Sie sollen zudem auf die junge Frau eingetreten haben, als sie am Boden lag.
Das Opfer erlitt leichte Gesichtsverletzungen und starke Kopfschmerzen.
Die Hintergründe sind noch unklar.

Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um drei Mitglieder einer Familie - eine 14-Jährige, eine 18-Jährige und einen 21-Jährigen - sowie eine 46-jährige Frau.
Sie waren beim Eintreffen der Polizei nicht mehr auf dem Gelände und konnten zunächst nicht befragt werden.
Gegen sie wird wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung ermittelt.


 
Tödliche Attacke in Karlsruhe gibt Ermittlern Rätsel auf !

Karlsruhe - Ein Familienvater ist in der Karlsruher Innenstadt attackiert und tödlich verletzt worden.
Ob auf den 43-Jährigen geschossen wurde oder woran er starb, war am Sonntag noch unklar.
Zeugen hatten Schussgeräusche gehört.

Der Mann war in der Nacht zum Samstag laut Polizei schwer verletzt auf einem Gehweg von Passanten gefunden worden.
Er kam in eine Klinik, wo er kurz darauf seinen Verletzungen erlag.
Der Angreifer flüchtete.
Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Details zu den Wunden des Getöteten nannte die Polizei nicht.
Erste Informationen eines Sprechers, dass es sich um eine Schussverletzung handelte, wollten die Beamten nicht bestätigen.
Eine Obduktion soll die Todesursache klären.
Die Ergebnisse werden Anfang der Woche erwartet.

Die Polizei gründete am Morgen nach der Attacke eine Sonderkommission mit 30 Beamten unter dem Namen "Amalia" - nach der Straße, in der die Tat geschah.
Die Soko ermittelt wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt.
Eine Untersuchung am Tatort brachte keine heiße Spur.
Auch Hinweise aus der Bevölkerung hätten die Ermittler bislang nicht entscheidend weitergebracht.

Als Passanten den Schwerverletzten entdeckt hatten, beobachteten sie laut Mitteilung einen Mann, der vom Ort des Geschehens davonrannte.
Eine Fahndung nach dem Unbekannten verlief in der Nacht zu Samstag erfolglos.
Von dem Geflüchteten liege aber eine gute Beschreibung vor, sagte ein Polizeisprecher.
Die Beamten hoffen weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung.


 
Polizisten in NRW unzufrieden mit neuen BMW-Streifenwagen !

Essen. Sie dürfen BMW fahren.
Aber viele Polizisten in NRW können sich nicht mit dem neuen Dienstauto anfreunden.
„Der Teufel steckt im Detail“, sagt die Polizei-Gewerkschaft GdP.

Polizisten in NRW dürfen jetzt Dienst-BMW der 3-er-Reihe fahren.
Aber so richtig glücklich sind viele der Beamten offenbar nicht mit dem Luxus-Gefährt.
Der bisher genutzte VW-Passat schneidet im Polizei-Urteil erheblich besser ab.
„Auffällig klein, eng und niedrig“ sei der BMW, sagte Arnold Plickert, Landeschef der Gewerkschaft der Polizei.
Es gebe Probleme „auf weiter Front“, nicht etwa nur Klagen einzelner Beamter.
Der Teufel stecke bei diesem Wagen im Detail.

Problem Nummer 1:
Polizisten stoßen mit ihren Waffen-Holstern an die Mittelkonsole.
„Früher trugen die Kollegen ihre Pistolen am Gürtel, heute nutzen sie Beinholster.
Die Waffe liegt am Oberschenkel.
Da wird der Platz zur Mittelkonsole knapp“, sagte Plickert.

Problem Nummer 2:
Im BMW sitzt man tief.
„Größere Kollegen haben Probleme beim Ein- und Aussteigen.

Problem Nummer 3:
Hinten ist es enger als im Passat.
„Das macht den Transport von Personen komplizierter“, so der Gewerkschaftschef.

Problem Nummer 4:
der Kofferraum.
Er ist kleiner als der des VW Passat.
„Und im VW war eine Kiste auf Rollen montiert, aus der man leicht Ausrüstungsgegenstände wie Messräder oder Absperrkegel entnehmen konnte.
Nun gibt es keine Rollen mehr unter der schweren Kiste, man muss sie oft rausheben“ so Plickert.
BMW habe aber angekündigt, dieses Problem bald zu lösen.

Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LAZP) hatte 1845 Dienst-BMW bestellt.
Leasingkosten für das Land: 21 Millionen Euro.
Sie ersetzen bis 2017 die alten VW.
Bild online zitiert einen Sprecher des LZPD, der sich über die Beschwerden wundert.
Alle Beteiligten, auch Personalräte und Arbeitsschutz, hätten der Anschaffung zugestimmt.

Im vergangenen Jahr hatte es schon einmal Wirbel um die BMW gegeben.
Bei zwei neuen Wagen der Polizei Unna fiel ausgerechnet das ständig aus, was ein Polizeiauto ausmacht: Blaulicht, Sirene, Funk.
Die Erklärung war am Ende einfach: Die Beamten wollten die neuen Autos ausgiebig begutachten und schalteten längere Zeit das Sonderzubehör ohne laufenden Motor ein.
Ergebnis: Batterie leer.


 
Am Montag Haftentlassung auf Bewährung !

Hoeneß kommt frei: Diese Auflagen muss er jetzt beachten .....

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München - Auf diesen Tag hat er lange gewartet: Am Montag wird Uli Hoeneß (64) aus der Haft entlassen.
Die tz erklärt, was die Bewährung für Hoeneß bedeutet.

Auf diesen Tag hat er lange gewartet: Am Montag wird Uli Hoeneß (64) aus der Haft entlassen.
Zu dreieinhalb Jahren Haft wurde er 2014 verurteilt.
Sieben Monate davon war er in Landsberg, im Januar wechselte er ins Freigängerhaus Rothenfeld.
Von dort darf er nun zurückkehren zu seiner Familie in Bad Wiessee.
Dann ist er zwar wieder zu Hause, aber offiziell noch nicht frei.
Denn Hoeneß darf das Gefängnis nur auf Bewährung verlassen – insgesamt drei Jahre lang steht er noch unter der Beobachtung der Justiz.

Die tz erklärt, was das für Hoeneß heißt:

Was bedeutet Bewährung?
Hoeneß wird der Rest seiner Haftstrafe erlassen, er darf die Anstaltsmauern verlassen und sich im Alltag uneingeschränkt bewegen.
Einzige Auflage der Strafvollstreckungskammer beim Landgericht Augsburg: Er muss sich melden, falls er umzieht.

Was muss Hoeneß beachten?
„Er darf sich nichts zuschulden kommen lassen“, sagt Anwalt Tom Heindl, der zu Münchens renommiertesten Strafverteidigern gehört.
Besonders einschlägige Taten während der Bewährung werden bestraft: „Der Täter müsste dann seinen Strafrest verbüßen und kriegt noch eine Strafe für die neue Tat“, so Heindl.
Anders bei Bagatell-Vergehen, etwa Fahren ohne Führerschein: Da wird die Bewährung in der Regel nicht widerrufen.
Maßgebend: die Schwere der Tat.

Darf Hoeneß ins Ausland reisen?
Ja, jederzeit.
Wer unter Reststrafenbewährung steht, hat dadurch theoretisch sogar Vorteile.
Denn: „Einschlägige oder neue Straftaten, die im Ausland begangen werden, können in Deutschland in der Regel nicht zum Widerruf der Bewährung führen“, sagt Heindl.
Für die Zeit nach der Haft plant Hoeneß Urlaub mit seiner Frau Susanne.
In der Wahl seines Reiseziels ist er völlig frei.

Wie geht es beruflich weiter?
Als Häftling war Hoeneß zur Arbeit verpflichtet, unter Bewährung ist das nun nicht mehr so.
Wie geplant, kann Hoeneß also eine Auszeit nehmen.
Erst Anfang Juli will er seine weiteren Pläne bekannt geben.
Möglich, dass er als Präsident des FC Bayern zurückkehrt.
Die Haftsituation steht Hoeneß dafür nicht mehr im Wege: In dieser Hinsicht ist der Weg für ihn nun frei.


 
"Wollt ihr den totalen Krieg?" Münchens Pegida-Chef muss für Goebbels-Zitat blechen !

München - "Wollt ihr den totalen Krieg?", hieß es auf einer Pediga-Demonstration im Oktober in München.
Für das Goebbels-Zitat muss Heinz M. jetzt blechen.

Jeder Mensch darf seine Meinung vertreten, das erlaubt uns das Gesetz.
Aber auch diese Freiheit findet Grenzen.
Zum Beispiel, wenn man rechtsradikale Sprüche quer über den Odeonsplatz schreit.
"Wollt ihr den totalen Krieg“, hieß es auf einer Pediga-Demonstration am 19. Oktober 2015.
Heinz M., Vorstand der Organisation in München, hatte diese Worte als Abschluss einer Kundgebung von der Bühne gerufen – und erinnerte damit, freiwillig oder nicht, an die berüchtigte Sportpalast-Rede von Nazi-Propaganda-Minister Joseph Goebbels aus dem Dritten Reich.

Polizisten hatten Heinz M. dabei beobachtet und ihn angezeigt, deshalb stand er vor dem Amtsgericht und musste sich für seine 30-minütige Rede verantworten.
Gleich drei Mal hatte er darin laut Zeugen die Frage nach dem totalen Krieg geäußert und seine Stimme dabei deutlich angehoben.

Goebbels-Zitat: Pegida-Chef rechtfertigt sich
„Ich wollte lediglich ein Untergangsszenario beschreiben“, rechtfertigte er sich am Freitag vor Gericht.
„Mir als Redner hatte die politische Situation der Bundesregierung erhebliche Sorgen bereitet.
Deshalb hatte ich den Vergleich gewählt.
Es sollte nur ein Hinweis sein, dass in Deutschland etwas falsch läuft.“
Angeblich, so Heinz M., habe er das in seiner Rede auch direkt klargestellt – und wollte das Nazi-Regime „auf keinen Fall verherrlichen“, wie er beteuert.

Aber: Nicht allen Zuhörern wurde das unmittelbar deutlich, fand Richterin Margret Eisenmann.
Sie verurteilte Heinz M. zu einer Geldstrafe von 2100 Euro und begründete: „Sie haben als Versammlungsleiter gegen Ihre Auflagen und damit gegen das Bayerische Versammlungsgesetz verstoßen.“
Das KVR hatte Heinz M. nämlich zuvor bereits untersagt, Sprüche und Symbole des NS-Regimes für seinen Auftritt zu verwenden.
Er selbst sagte nach dem Urteil: „Ich habe nichts Unrechtes getan.“


 
Umfrage zu Flüchtlingen: Integration kann funktionieren - unter einer Bedingung !

Viele Deutsche sind angesichts der Flüchtlingskrise voller Sorge, Angst oder Zweifel.
Nur elf Prozent der Menschen hierzulande wollen einer Umfrage zufolge Flüchtlinge weiterhin ohne Begrenzung aufnehmen.

In einem Punkt ist sich die große Mehrheit der Deutschen einer Umfrage zufolge sicher: Sie will keinen unbegrenzten Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland.
Das ergab eine Umfrage von Infratest dimap für die NDR-Sendung "Panorama - Die Reporter".
Nur elf Prozent der Menschen hierzulande wollen demnach Flüchtlinge weiterhin ohne Begrenzung aufnehmen.
Die übrigen wollen Regeln.

21 Prozent der Befragten will überhaupt niemanden mehr aufnehmen und spricht sich für einen generellen Aufnahmestopp aus.
Die größte Gruppe der Befragten (38 Prozent) will, dass höchstens 200.000 Flüchtlinge pro Jahr ins Land kommen.
17 Prozent befürworten, bis zu 500.000 Flüchtlinge jährlich aufzunehmen.
Nur drei Prozent sind dafür, bis zu eine Million Flüchtlinge aufzunehmen.

Umfrage: Wird die Integration der Flüchtlinge gelingen?

Anteil der Antworten in Prozent.

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Auch das Thema Integration sehen viele Deutsche skeptisch.
Mehr als die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) ist der Meinung, dass sie nur dann klappen kann, wenn der Flüchtlingsstrom begrenzt wird.
29 Prozent glauben, dass die Integration der Flüchtlinge überhaupt nicht gelingen wird.
Und nur 15 Prozent zeigen sich so optimistisch, dass sie an die Eingliederung glauben, auch wenn weiterhin so viele Menschen kommen wie bisher.

Viele Ängste bei den Deutschen
Die Sorgen der Bürger angesichts der Flüchtlingskrise sind der Umfrage zufolge groß.
Sie drehen sich ums Geld, um Wohnungsnot, um Kriminalität und um die Stellung des Islam in Deutschland.
Die meisten Befragten befürchten, dass die Verschuldung der öffentlichen Haushalte steigt (77 Prozent).
Etwas weniger (72 Prozent) sorgen sich, dass die Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt größer werden wird.
Die Zunahme von Straftaten befürchten 62 Prozent.

Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) befürchtet, dass die Kosten für Unterbringung und Versorgung für die Flüchtlinge zu hoch sein könnten.
Fast genauso viele (57 Prozent) befürchten, dass der Einfluss des Islams in Deutschland zu stark wird.
Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt sehen 45 Prozent der Befragten als Problem.
Einzig bei der Frage, ob der Wohlstand in Deutschland durch die Aufnahme von Flüchtlingen bedroht sei, sind die Deutschen gelassen - 61 Prozent antworten hier mit nein.

Die andauernde Zuwanderung von Flüchtlingen spaltet weiterhin die Bevölkerung: 49 Prozent der Deutschen machen die hohen Flüchtlingszahlen Angst, aber ebenfalls 49 Prozent machen sie keine Angst.
Diese Zahlen halten sich seit Oktober 2015 unverändert.
Auch das Empfinden gegenüber den Asylsuchenden spaltet die Deutschen: 46 Prozent empfinden Flüchtlinge als Bereicherung, 51 Prozent nicht.

Wie die Angst sich auf die Parteianhänger verteilt
Viele Menschen in Deutschland haben der Umfrage zufolge derzeit regelrecht Angst.
Bei den jungen Leuten zwischen 18 und 29 Jahren sind es 41 Prozent.
Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es 52 Prozent.
Bei den 45- bis 59-Jährigen sind es 53 Prozent.
Bei den über 60-Jährigen sinkt die Zahl wieder etwas, auf 48 Prozent.

Betrachtet man die Parteipräferenzen, ist zu erkennen, dass die Mehrheit der Anhänger der etablierten Parteien keine Angst haben: 57 Prozent der Anhänger der CDU, 58 Prozent der Anhänger der SPD, 68 Prozent der Anhänger der Linken, 79 Prozent der Anhänger der Grünen und 57 Prozent der Anhänger der FDP erklären, keine Angst vor der großen Flüchtlingszahl zu haben.
Bei den Anhängern der AfD geben dagegen 88 Prozent der Befragten an, Angst zu haben.
Auch bei den Unentschlossenen und Nichtwählern überwiegt mit 54 bzw. 66 Prozent die Skepsis.

Für die Umfrage interviewte Infratest dimap 1025 Menschen.

Sendehinweis: "Panorama - Die Reporter" im NDR Fernsehen berichtet am Dienstag 21.15 Uhr mit Anja Reschke über die Herausforderungen der Integration.


 
Bergung von Rostfässern im Akw Brunsbüttel gestartet !

Brunsbüttel - Im abgeschalteten Atomkraftwerk Brunsbüttel in Schleswig-Holstein hat die Bergung von teils stark verrosteten Fässern mit schwach- bis mittelradioaktivem Abfall begonnen.

Der erste Behälter sei am späten Vormittag mit einem dafür entwickelten Spezialgreifer per Fernbedienung aus einem unterirdischen Lagerraum herausgeholt worden, sagte eine Sprecherin des Betreibers Vattenfall der dpa.

Von 632 Fässern sind mindestens 150 zum Teil schwer beschädigt.


 
Gefährliche Körperverletzung: Heftiger Streit nach One-Night-Stand !

Enttäuschendes Schäferstündchen: In München endete ein heftiger Flirt mit einem handfesten Streit und zwei Anzeigen.

Nach Angaben der Polizei waren sich am Wochenende in einer Bar eine junge Frau und ein junger Mann nähergekommen.
Zu später Stunde suchten die beiden die Wohnung des 17-Jährigen auf, doch das Schäferstündchen endete wenig erfüllend.
Als sich die 18-Jährige sexuell enttäuscht fühlte, bewarf sie den 17-Jährigen mit Gegenständen, dann kratzte, biss und würgte sie ihn.
Der junge Mann wehrte sich, wodurch die 18-Jährige ebenfalls verletzt wurde.

Auf die Frau warten nun Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, gegen den 17-Jährigen lautet der Vorwurf auf einfache Körperverletzung.


 
Oberpfalz: Bus mit 30 Schülern an Bord verliert zwei Reifen !

In der Oberpfalz hat ein Bus bei rund 80 Stundenkilometern zwei Reifen verloren.
Das Fahrzeug hatte 30 Schüler an Bord.
Doch keiner der Insassen kam zu Schaden.

Der 63 Jahre alte Fahrer habe die Kontrolle über den Bus behalten.
Aus diesem Grund sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Aus noch ungeklärter Ursache hatten sich bei dem Fahrzeug auf einer Kreisstraße nahe dem bayerischen Hemau die Schraubenmuttern gelöst.
Daraufhin waren die Zwillingsreifen von der Achse gerutscht.
Ein anderer Bus brachte die Schüler nach dem Vorfall zur Schule.


 
Prozessauftakt in Hamburg: Mann soll Ehefrau mit heißem Öl überschüttet haben !

Ein Mann, der seine Ehefrau mit heißem Öl überschüttet haben soll, muss sich nun vor dem Hamburger Landgericht verantworten.
Die Anklage lautet auf versuchten Mord, gefährliche und schwere Körperverletzung.

Seine Frau habe in der gemeinsamen Wohnung gerade geduscht, als der 49-Jährige sie nach Angaben der Staatsanwaltschaft angriff.
Er habe "Guck mal!" gerufen, damit sie den Duschvorhang zur Seite zog.
Dann habe er ihr unvermittelt einen Topf mit drei Liter heißem Öl über Gesicht und Oberkörper geschüttet.

Die Frau sei rückwärts in die Badewanne gestürzt und habe großflächige Verbrühungen erlitten.
Sie lag mehrere Tage in akuter Lebensgefahr auf der Intensivstation.

Täter stellte sich der Polizei
Der Mann hatte unmittelbar nach der Tat am 8. September letzten Jahres die Wohnung verlassen und sich der Polizei gestellt.
Er sagte den Beamten, er habe seine Frau getötet.
Die Polizisten fuhren umgehend zu der Wohnung und trafen dort auf Rettungssanitäter, die sich um die verletzte Frau kümmerten.

Nach damaligen Polizeiangaben hatte sich der Mann bei der Tat auch selbst verletzt.
Das Motiv für die Tat ist unklar.
Nach dem Prozessauftakt am Montag sollte zunächst ein Gutachter gehört werden


 
Schaustellertreffen eskaliert - 200 Polizisten umstellen Gebäude !

Düsseldorf. Bei einem Treffen von Schaustellern an einer Kegelbahn in Düsseldorf wurden Polizisten angegriffen.
Schließlich umstellten 200 Beamte das Gebäude.

Die Düsseldorfer Polizei war Sonntagnacht im Großeinsatz in Mörsenbroich: Ein Schaustellertreffen in einer Sporthalle mit angegliedertem Partyraum und Kegelbahnen war dermaßen eskaliert, dass schließlich 200 Polizisten das Gebäude umstellten.

Gegen 20.30 Uhr wurde die Polizei zur Graf-Recke-Straße gerufen.
Ein Zeuge hatte zuvor beobachtet, wie zwei Jugendliche dort einen Mann in einem Auto bedrängt und mit zwei weiteren Personen auf das Fahrzeug eingeschlagen hatten.
Gegenüber den Beamten hätten die Verdächtigen die Angabe ihrer Personalien verweigert und sich äußerst aggressiv verhalten, berichtet die Polizei am Montag.

Als es dann zu "gezielten Angriffen auf die Polizeibeamten" kam, seien drei Männer (41, 45 und 51 Jahre) in Gewahrsam genommen worden.

Tritte und Steinwürfe
Danach hätte eine etwa 30 Personen starke Gruppe die Einsatzkräfte massiv angegriffen.
Die Polizei berichtet von Tritten und Steinwürfen.
Die Beamten hätten daraufhin Mehrzweckstöcke und Reizgas eingesetzt.
Dennoch sei es der aggressiven Gruppe gelungen, zwei der drei festgesetzten Männer zu befreien, sich in den nahegelegenen Partykeller zurückzuziehen und die Eingangstür zu verbarrikadieren.
Dort hätten sich noch etwa 150 Personen befunden.

Die Beamten forderten weitere Verstärkung an, darunter auch Kräfte aus umliegenden Behörden sowie geschlossene Einheiten und Hundeführer.
Rund 200 Polizisten umstellten schließlich das Gebäude, um die Personen im Inneren zu kontrollieren und Tatverdächtige aus der Gruppe zu ermitteln.
Der Einsatz dauerte mehrere Stunden bis zum Montagmorgen.

Insgesamt kamen laut Polizei 20 Personen im Alter von 18 bis 51 Jahren ins Polizeigewahrsam.
17 von ihnen konnten nach Feststellung der Identität wieder entlassen werden.
Sechs Beamte verletzten sich bei dem Einsatz leicht.
Die Polizei hat mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Widerstandes, Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Beleidigung sowie Gefangenenbefreiung gefertigt.
Die Ermittlungen dauern an.


 
Norderstedt: Festnahmen nach sexueller Nötigung in Hallenbad !

Ein 14-jähriger Jugendlicher und ein 34 Jahre alter Mann sollen in einem Hallenbad in Norderstedt (Schleswig-Holstein) zwei weibliche Badegäste sexuell genötigt haben.
Der Zwischenfall habe sich am Sonntagnachmittag an der Rutsche des Erlebnisbades ereignet, teilte die Polizei mit.

Eine 14-Jährige und eine 18-Jährige hatten sich an das Sicherheitspersonal gewandt.
Die Sicherheitsleute hielten die Beschuldigten bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Gegen beide wurde Haftbefehl wegen des Verdachts der Vergewaltigung erlassen.
Rechtlich gesehen gehe es um "dem Beischlaf ähnliche sexuelle Handlungen", hieß es.
Als Haftgründe nannte die Polizei Flucht- und Wiederholungsgefahr.
Der 14-Jährige wurde der JVA Schleswig, der 34-Jährige der JVA Neumünster zugeführt.


 
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