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Turbulenter Prozessauftakt: Holocaust-Leugnerin wird bei Auschwitz-Prozess bedrängt !

Turbulenter Prozessauftakt: Beim Verfahren gegen einen früheren SS-Wachmann des Konzentrationslagers Auschwitz in Detmold hat es einen Tumult um die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck gegeben.

Die 87-Jährige wurde nach Polizeiangaben vor dem Besuchereingang körperlich bedrängt und musste von Beamten vor Übergriffen geschützt werden.
Anschließend habe sie mit einem Auto den Ort verlassen, sagte ein Sprecher.

Die in rechtsextremen Kreisen populäre Haverbeck wurde zuletzt wegen Volksverhetzung in zwei Fällen zu zehn Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt.

Sie hatte im April 2015 am Rande des Lüneburger Prozesses gegen den früheren SS-Mann Oskar Gröning vor Journalisten behauptet, das KZ Auschwitz sei kein Vernichtungs-, sondern ein Arbeitslager gewesen.
Gröning muss wegen Beihilfe zum 300.000-fachen Mord vier Jahre in Haft.

Beihilfe zum Mord in 170.000 Fällen angeklagt
Wenige Monate nach dem Urteil von Lüneburg muss sich nun ein früherer SS-Wachmann des Konzentrationslagers vor dem Landgericht Detmold verantworten.
Dem 94-Jährigen aus Lippe wird Beihilfe zum Mord in mindestens 170.000 Fällen vorgeworfen.

Dutzende Journalisten aus dem In- und Ausland verfolgten den Prozessauftakt.
Auch Auschwitz-Überlebende und Angehörige kamen zur Verhandlung in die Räume der Industrie- und Handelskammer.
Dorthin ist die Schwurgerichtskammer umgezogen, weil der Platz im Gericht nicht ausreichte.

Zum Auftakt des Verfahrens forderte ein Auschwitz-Überlebender als erster Zeuge in einem emotionalen Appell den Angeklagten zur Aussage auf. "Herr H., wir sind fast gleich alt und wir stehen bald beide vor dem höchsten Richter.
Ich möchte Sie auffordern, uns die historische Wahrheit zu sagen", sagte der ebenfalls 94-jährige Leon Schwarzbaum, nachdem er über seine furchtbaren Erlebnisse im deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz berichtet hatte.

Der Angeklagte soll 1943 und 1944 als Angehöriger des SS-Totenkopfsturmbanns Auschwitz im Stammlager eingesetzt worden sein.
Die Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn der Beihilfe bei der sogenannten "Ungarn-Aktion" - der gut dokumentierten Deportation und Ermordung von Juden aus Ungarn 1944 -, der Beihilfe bei Massenerschießungen und der von den Nazis so genannten Selektion von KZ-Insassen zur Ermordung.

Verhandlungsdauer begrenzt
Der Angeklagte hat bereits vor dem Prozess eingeräumt, im Stammlager eingesetzt gewesen zu sein.
Eine Beteiligung an Tötungen von Menschen bestreitet er aber.
Die Staatsanwaltschaft betont, mit seinem Einsatz als Wachmann habe er zum Funktionieren der Maschinerie beigetragen.

Für den Prozess am Detmolder Landgericht sind zunächst zwölf Prozesstage bis Ende Mai vorgesehen.
Mit Rücksicht auf die Gesundheit des hochbetagten Angeklagten ist die Verhandlungsdauer auf zwei Stunden begrenzt.


 
Hartz-IV-Leistungen erschlichen: "Lies!"-Initiator erhält Bewährungsstrafe !

54.000 Euro an Sozialleistungen hat der Initiator der umstrittenen Koran-Verteilaktion "Lies!" erhalten.
Zu Unrecht, wie das Amtsgericht Köln nun urteilte.
Wegen gewerbsmäßigen Betrugs wurde der Salafisten-Prediger zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einem Monat verurteilt.

Nach Ansicht der Richter hatte Abou Nagie beim Beantragen von Arbeitslosengeld II bei der Agentur für Arbeit unvollständige Angaben gemacht.
Mehrere Konten und Nebeneinkünfte soll er verschwigen haben.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Abou-Nagie gilt bei Experten als Hassprediger.

Angeklagter hatte Zugriff auf Spendenkonto
Der 51-Jährige hatte unter anderem Zugriff auf ein Spendenkonto, das nach Überzeugung des Gerichts zum Schein auf den Namen eines Mitangeklagten lief.
Dieser Mann wurde freigesprochen.
Es sei nicht erwiesen, dass er über den Betrug Bescheid wusste, hieß es im Urteil.

Abou-Nagie erhielt seit 2005 für sich, seine Frau und drei Kinder Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II.
Das Urteil bezieht sich auf die Zeit zwischen Februar 2010 und Mai 2012.
Im Jahr 2011 organisierte der Salafist die deutschlandweite Koran-Verteilaktion.
Finanziert wurde sie durch Spenden von Muslimen.


 
Leichenfund bei München: Studentin tötete Freund mit Kreissäge !

Eine 31-jährige Münchner Studentin soll im Dezember 2008 ihren Freund mit einer Kreissäge getötet haben.
Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.
Der Tote war demnach erst vor drei Wochen entdeckt worden.
Mittlerweile wurden mehrere Personen festgenommen.

Drei Wochen nach dem Fund einer vergrabenen Leiche nahe München haben Staatsanwaltschaft und Polizei schreckliche Details zum Tode des Mannes bekanntgegeben.
Seine 31-jährige Freundin soll ihn den Ermittlungen nach vor gut acht Jahren mit einer Handkreissäge bei lebendigem Leib attackiert haben.
Die grausam zugerichtete Leiche vergrub sie Monate später im Garten der Wohngemeinschaft in Haar bei München.
Dabei sollen der Frau ihr neuer Freund und ein Bekannter geholfen haben.
Alle drei sitzen in Untersuchungshaft.
Die Polizei hatte Anfang des Jahres einen Hinweis auf das Verbrechen bekommen und die Ermittlungen aufgenommen.

Mehrere Monate bewahrte sie die Leiche auf dem Dachboden auf, so der Leiter der Mordkommission München.
Erst im Sommer 2009 vergrub sie den Toten im Garten.
Hilfe bekam sie von ihrem neuen Lebensgefährten, der laut Polizei an der eigentlichen Tat nicht beteiligt war und den früheren Freund auch nicht gekannt hatte.
Die beiden wurden im Januar festgenommen.

Anfang Februar fassten die Beamten zudem einen 34-jährigen Münchner, der ebenfalls beim Verstecken der Leiche geholfen haben soll.
Den beiden Helfern wird Strafvereitelung zur Last gelegt.

Tat wurde erst Jahre später bekannt
Zum Motiv sagte Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch: "Sie wollte ihn loswerden."
Der Frau wird deshalb Mord vorgeworfen.
"Wir gehen davon aus, dass der Mann sich in einem Zustand befand, in dem er sich nicht wehren konnte und auch nicht davon ausgehen konnte, dass gleich eine Kreissäge auf ihn niedergehen würde."
Ob das Opfer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, blieb zunächst unklar.
Ebenso gingen weder Steinkraus-Koch noch Kraus auf Details der Sägenattacke ein - aus Rücksicht auf die Angehörigen des Getöteten.

Die 31-Jährige habe den Mord mittels Kreissäge bisher zwar nicht zugegeben, jedoch gebe es "Aussagefetzen, die den Tathergang so werten lassen, dass es kein Unfall war", sagte Steinkraus-Koch.
Die Ermittler hätte auch noch acht Jahre nach der Tat im Haus Blutspuren des Opfers festgestellt.
Die 31-Jährige und ihr neuer Partner sollen auf dem Grundstück, wo die Leiche vergraben worden war, in einer freien Zeremonie geheiratet haben.

Die Familie des Mannes sei angesichts des grausamen Verbrechens emotional stark angeschlagen, sagte der Oberstaatsanwalt.
Der Leichnam ist inzwischen in München beigesetzt worden.

Die Pädagogik-Studentin und Besitzerin des Hauses hatte damals mit ihrem Freund und weiteren Studenten in einer Wohngemeinschaft gelebt.
Den Ermittlungen zufolge war der Mann Mitte Dezember 2008 verschwunden.
Die Suche der Eltern nach ihrem Sohn blieb erfolglos.
Ihnen hatte man gesagt, er sei mit seiner neuen Freundin ins Ausland gezogen.
Hinweise auf ein Verbrechen gab es nicht.

Erst acht Jahre später kam der Stein ins Rollen: Ein Tippgeber, dem von der Tat erzählt worden sein soll, meldete sich Anfang Januar bei der Polizei.
Die 31-Jährige und ihr neuer Lebensgefährte wurden festgenommen.
Auf dem Grundstück entdeckten die Ermittler die in Plastikfolie verpackte, skelettierte Leiche des Vermissten.


 
Känguru im Sauerland gesichtet !

Autofahrer machen Filmaufnahmen ......

Im Sauerland ist offenbar erneut ein Känguru unterwegs.
Im Olsberger Osrtsteil Elpe haben ein Autofahrer und sein Sohn das Beuteltier gefilmt.
Ähnliche Meldungen gab es bereits im Sommer vergangenen Jahres.

Mit seinem Sohn sei er im Auto unterwegs gewesen, als sie das Tier am Straßenrand entdeckten, berichtete der Autofahrer dem Nachrichtenportal "Der Westen".
Er habe den Wagen gedreht und das Känguru kurz verfolgt, während sein Sohn mit dem Mobiltelefon filmte.

"Wollten es nicht unnötig stressen"
Nach einigen Metern und etwa 20 Sekunden Video brach Kreutzmann die Verfolgung ab.
"Wir wollten es ja nicht unnötig stressen", sagte er.
Das Tier sei dann vermutlich in den umliegenden Gärten verschwunden.

Bereits im vergangenen Sommer hatte ein umherlaufendes Känguru im Sauerland für Schlagzeilen gesorgt.
Es war aber eingefangen worden und befindet sich in der Obhut eines Züchters.


 
Polizei erschießt Kampfhund bei Razzia in Dortmund !

Dortmund. Razzia bei mutmaßlichen Rechtsextremisten in Dortmund und Niedersachsen: Es ging um Angriffe auf Polizeibeamte in der Silvesternacht.

Seit den frühen Morgenstunden durchsuchte die Polizei am Donnerstag fünf Wohnungen von Rechtsextremisten in Dortmund und zwei in Niedersachsen, in Rinteln und Seggebruch.
Die Staatsanwaltschaft Dortmund hatte die Durchsuchungsbeschlüsse beantragt.

Die Polizisten stellten in Dortmund und Niedersachsen Handys, Smartphones, Laptops, Tablets und eine Videokamera sicher.
In einer der Dortmunder Wohnungen entdeckten sie zusätzlich eine Schusswaffe.
Diese wird nun waffentechnisch untersucht.

Auswertung liegt bei LKA
Die beschlagnahmten Gegenstände werden nach Auskunft der Polizei an Experten des Landeskriminalamtes NRW weitergegeben.
Die nehmen die Auswertung, die "einige Zeit" dauern wird, vor.

Polizeipräsident Gregor Lange nahm zu den Durchsuchungen in der rechtsextremen Szene Stellung: „Wir tun alles, damit Straf- und Gewalttaten nicht ungesühnt bleiben.
Deswegen wird die Dortmunder Polizei weiterhin jede rechtsstaatliche Möglichkeit nutzen, um Volksverhetzer und rechtsextremistische Gewalttäter konsequent zur Verantwortung zu ziehen.“

Hintergrund sind Angriffe in der Silvesternacht
Hintergrund sind die Angriffe von Rechtsextremisten auf Polizisten in der Silvesternacht im Bereich des Wilhelmplatzes in Dortmund.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs.

In der Silvesternacht hatten Anhänger der rechten Dortmunder Szene Polizeiautos angegriffen und mit Feuerwerk beschossen.
Als die Polizisten ihre Fahrzeuge verließen, um dem Treiben ein Ende zu setzen, wurden sie weiter mit Feuerwerkskörpern, Raketen und Bierflaschen traktiert.
Die Polizei nahm 18 Personen fest.

Kampfhund erschossen
Parallel zu dieser Razzia im Bereich Thusneldastraße / Emscherstraße in Unterdorstfeld drang ein Spezialeinsatzkommando in eine Wohnung am Vogelpothsweg in Oberdorstfeld ein.
Die Polizei hatte Informationen über besondere Gefahren und setzte deshalb die Spezialkräfte ein.
Die Polizisten mussten in der Wohnung einen Kampfhund erschießen.
Das bestätigte die Staatsanwaltschaft.
Über die Zusammenhänge sagt sie derzeit nichts, weil die Ermittlungen noch laufen und nicht gefährdet werden dürften.


 
Urteil: Sky-Entschlüsselungskarte illegal geteilt - Bewährungsstrafe !

Vreden. Ein Mann, der anderen gegen Bezahlung Zugriff auf Programme des Pay-TV-Senders Sky ermöglicht hat, ist laut einem Medienbericht vom Landgericht Vreden zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Angeklagter teilte Zugangskarte für Sky
Wie der Branchendienst DWDL berichtet, konnten Dritte, die den Mann bezahlten, über das sogenannte Card-Sharing Sky-Programme sehen.
Bei Card-Sharing benutzen mehrere Empfänger eine Entschlüsselungskarte – was in der Regel gegen den Vertrag verstößt.

Dem Bericht zufolge ist der Mann wegen gemeinschaftlich begangenen Computerbetrugs in Tateinheit mit dem Ausspähen von Daten und der Umgehung technischer Schutzmaßnahmen zu einer einjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Ende 2013 war er demnach in erster Instanz zu 18 Monaten ohne Bewährung verurteilt worden.


 
Ladendieb stellt sich auf der Flucht tot !

Aachen. Ein Dieb hat jetzt in Aachen versucht, zwei Ladendetektiven zu entkommen.
Erst prügelte er sich mit ihnen, dann wählte er eine andere Fluchtstrategie.

Er hatte offenbar nicht genug 'Puste' und schneller rennen konnte er auch nicht: Mit einer ungewöhnlichen Fluchtstrategie hat jetzt ein Ladendieb in Aachen versucht, seinen Verfolgern zu entkommen.
Die Masche kennt man aus der Tierwelt, etwa von Igeln, Gürteltieren oder Opossums, wenn sie sich in Gefahr sehen.
Für Diebe ist die Taktik eher ungeeignet, wie der Fall zeigt.

Der 22-Jährige hatte in einem Bekleidungshaus einen Pullover und eine Jogginghose gestohlen.
Die Sicherheitsetiketten der Kleidungstücke hatte er in einer Umkleidekabine abgerissen und sich dann raschen Schrittes an der Kasse "vorbeigeschlichen", berichtete am Donnerstag die Aachener Polizei.

Ladendieb ließ sich plötzlich spektakulär fallen
Dann wurde es jedoch wild.
Zwei Ladendektive hatten den 22-Jährigen beobachtet und ihn verfolgt.
"Nicht weit vom Kaufhaus weg, hatten sie ihn schon erwischt", heißt es im Polizeibericht.
Als die Detektive ihn packten, trat und schlug der Dieb jedoch um sich und riss sich los.

Doch die beiden Ladendetektive ließen sich nicht abschütteln, so dass der 22-Jährige es mit den Mitteln der Illusion versuchte: "Er ließ sich spektakulär zu Boden fallen und stellte sich tot", schreibt die Polizei.
Die Ladendetektive nahmen jedoch nicht aus Pietät Abstand von der vermeintlichen Leiche, sondern bewachten den 22-jährigen, dessen Puls verriet, dass er noch ziemlich lebendig war.
Die alarmierte Polizei wurde sodann Zeuge einer "Spontangenesung", heißt es im Polizeibericht süffisant.
Doch der erneute Fluchtversuch des 22-Jährigen schlug fehl.


 
Zugunglück in Bad Aibling: Abschied in der Kirche - Am Sonntag wird der Opfer gedacht !

Bad Aibling - Elf Menschen wurden bei dem schrecklichen Zugunglück bei Bad Aibling getötet, zahlreiche verletzt.
Am Sonntag soll in einem Gottesdienst der Opfer gedacht werden.

Mit einem ökumenischen Gedenkgottesdienst soll am Sonntag um 16 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg in Bad Aibling der Opfer gedacht werden.
Kardinal Reinhard Marx (62), der Erzbischof von München und Freising, sowie die protestantische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler (61) wollen den Gottesdienst gemeinsam mit Angehörigen, Unfallbeteiligten, Rettungs- und Hilfskräften sowie weiteren Gläubigen begehen.

Das Kondolenzbuch im Rathaus, in dem sich Ministerpräsident Horst Seehofer (66, CSU) und andere Politiker eingetragen haben, ist fast bis zur letzten Seite voll.
„Ich bin so traurig“, hat ein Junge in krakeliger Kinderschrift hineingeschrieben.
„In tiefer Trauer“, schreibt Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Bayern.
Auch in der Kirche Maria Himmelfahrt drücken Aiblinger ihre Anteilnahme aus.


 
Gericht hört im Detmolder Auschwitz-Prozess weitere Zeugen !

Detmold. Am zweiten Tag des Auschwitz-Prozesses gegen einen ehemaligen SS-Wachmann in Detmold sollen weitere Zeugen zu Wort kommen.
In der Verhandlung heute werden die Aussagen mehrerer Überlebender des NS-Vernichtungslagers erwartet.

Angeklagt ist in dem Prozess am Landgericht der 94-jährige Reinhold Hanning. Ihm wird Beihilfe zum Mord in mindestens 170 000 Fällen vorgeworfen.
Er soll 1943 und 1944 als Angehöriger des SS-Totenkopfsturmbanns Auschwitz im Stammlager Wachmann gewesen sein.
Damit habe er zum Funktionieren der Maschinerie beigetragen.

Hanning hat eine Beteiligung an Tötungshandlungen bereits vor dem Prozess bestritten.
Zum Verhandlungsauftakt am Donnerstag wollte er noch nichts sagen.
Einer der ehemaligen Gefangenen hatte bereits am Donnerstag vom unendlichen Leid in dem Vernichtungslager berichtet.


 
Filmreife Manöver: Selbstjustiz - Dortmunder Polizei gerät in Verfolgungsjagd !

Dortmund/Herne. Eine Zivilstreife der Polizei ist in eine wilde Verfolgungsjagd auf der Dortmunder B1 geraten.
Die Erklärung der Verfolger überraschte die Beamten.

Eine Zivilstreife ist in Dortmund in eine Verfolgungsjagd geraten.
Die Polizisten fuhren in der Nacht zu Donnerstag auf dem rechten Fahrstreifen der B 54 in Richtung Dortmunder Innenstadt.
Um 0.48 Uhr überholte sie plötzlich von links ein Mercedes aus Recklinghausen.
Verfolgt wurde er von einem BMW mit einem Herner Kennzeichen.
Doch damit nicht genug: Zur gleichen Zeit raste ein weiterer Mercedes aus Wanne-Eickel auf dem Ausfädelungsstreifen an den Polizisten zur B 1 in Richtung Unna vorbei.

Gefährliche Überholmanöver
Kurz vor einem Zusammenstoß mit einem der drei Autos konnten die Polizisten noch bremsen.
Sie folgten den drei Rasern auf der B 1 in Richtung Bochum - was gar nicht so einfach war: Denn nach Angaben der Polizei waren die Autos viel zu schnell unterwegs.
Dabei wurden die Polizisten Zeugen einer wilder Verfolgungsjagd - mehrere Fahrstreifenwechsel und gefährliche Überholmanöver inklusive.

Kurz vor der Abfahrt Dorstfeld setzte sich schließlich der BMW aus Herne direkt vor den Mercedes aus Recklinghausen, bremste ihn aus und zwang ihn, mitten auf der Fahrbahn stehen zu bleiben.
Der zweite Mercedes blockierte den Fahrer aus Recklinghausen von der Seite, sodass am Ende alle drei Wagen auf der B1 standen.

Die vier Insassen aus dem BMW und dem Mercedes sprangen aus ihren Autos, rannten zu dem Mercedes aus Recklinghausen und schrien dessen Fahrer an.
Die Polizisten hielten auf dem Seitenstreifen an und stellten alle Beteiligten zur Rede.

Überraschende Erklärung
Die Erklärung für die wilde Verfolgungsjagd überraschte die Polizisten: Auslöser war ein Autodiebstahl.
Ein Mercedes war der Polizei am Mittwochabend gegen 23 Uhr an der Dudenstraße / Hohe Straße als gestohlen gemeldet worden.
Der 31-jährige Besitzer des gestohlenen Mercedes hatte seinen Wagen zur Tatzeit an seinen 24-jährigen Bekannten aus Dortmund verliehen.
Laut einem Sprecher der Polizei wird derzeit noch ermittelt, wie es zum Diebstahl gekommen ist.

Bei der Anzeigenerstattung zeigte das GPS-Ortungssystem den Standort des gestohlenen Mercedes an: die Hörder Brückenstraße / Hörder Bahnhofstraße.
Dort allerdings fand die Polizei Hörde das Auto nicht.

Zu Unrecht verfolgt
Kurzerhand machte sich der Bestohlene mit seinem Bekannten und zwei weiteren Männern in den oben genannten Autos selbst auf die Suche: Auf der B 54 entdeckten sie einen Mercedes aus Recklinghausen, hielten ihn für das gestohlene Auto und verfolgten es.

Dumm nur: Es handelte sich dabei gar nicht um den gestohlenen Mercedes.
Der 33-jährige Fahrer aus Waltrop wurde zu Unrecht verfolgt.
Gegen die 23 und 27 Jahre alten Fahrer aus Herne ermittelt die Polizei nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren, Nötigung sowie wegen der Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung.


 
Gestohlene Handys gefunden: Drei Festnahmen nach Kölner Sex-Attacken !

Nach den zahlreichen Sex-Attacken in der Silvesternacht hat die Kölner Polizei drei Männer festgenommen, bei denen in der Nacht gestohlene Handys entdeckt wurden.
Auch in Stuttgart klickten die Handschellen.

Bei einem irakischen Asylbewerber sei bei einer Kontrolle am Hauptbahnhof ein Mobiltelefon gefunden worden, das einer Frau an Silvester aus der Tasche gestohlen worden war, teilte die Polizei mit.
Mehrere Männer hatten sie sexuell belästigt.

Nach ersten Ermittlungen habe der 24-Jährige das Handy wohl von einem Marokkaner gekauft, der in Bergisch Gladbach festgenommen worden sei.
In dessen Zimmer fanden die Beamten den Angaben nach sechs weitere Handys und ein Tablet - die Herkunft sei bislang noch unklar.
Der 26-Jährige sollte noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden, der Iraker kam wieder frei.

Eine Streife der Bundespolizei am Düsseldorfer Bahnhof nahm zudem einen marokkanischen Asylbewerber fest.
Neben Drogen sei auch bei ihm ein gestohlenes Handy aus der Silvesternacht gefunden worden.
Der Mann habe ebenfalls angegeben, es gekauft zu haben.

Festnahmen auch in Stuttgart
In Stuttgart hat die Polizei nach Übergriffen in der Silvesternacht bislang 45 Strafverfahren eingeleitet.
28 mal ging es um Anzeigen wegen sexueller Nötigung, 17 Mal war Raub das Thema, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Hierbei umringten zumeist mehrere Täter ihre Opfer und bedrängten sie, um an Mobiltelefon, Geldbeutel oder Handtasche zu gelangen.
Zwei verdächtige Männer im Alter von 20 und 21 Jahren kamen in Untersuchungshaft, es handelt sich um einen Iraker und einen Algerier.
Beide schweigen zu den Vorwürfen.

72 Beschuldigte allein in Köln
In der Silvesternacht hatte es in mehreren deutschen Städten vergleichbare Übergriffe teils ausländischer Täter gegeben.
Besonders betroffen war Köln, wo Frauen am Hauptbahnhof von Männergruppen umzingelt, sexuell bedrängt und bestohlen wurden.

Unter den mutmaßlichen Tätern sollen viele Männer nordafrikanischer und arabischer Herkunft sein.
Die Staatsanwaltschaft Köln spricht mittlerweile von 72 Beschuldigten, gegen die ermittelt werde, darunter viele Nordafrikaner.
14 sitzen in Untersuchungshaft.


 
Baden-Württemberg: Polizei bekommt 3000 neue Maschinenpistolen !

Baden-Württemberg rüstet auf: Mit 3000 neuen Maschinenpistolen will die Polizei im Anti-Terror-Kampf am Ball bleiben.
Die Beamten werden außerdem mit stärkeren Schutzwesten ausgestattet, wie Innenminister Reinhold Gall (SPD) in Stuttgart mitteilte.

Die Anschläge von Paris hätten gezeigt, dass es in der Regel Streifenpolizisten seien, die als erste den militärisch agierenden Terroristen samt ihrer Kriegswaffen und Sprengmitteln mit hoher Reichweite gegenüberstünden.
Dafür müssten sie besser ausgerüstet sein.

Das Geld dafür - rund 13 Millionen Euro - stammt aus dem insgesamt rund 30 Millionen Euro umfassenden Anti-Terror-Paket, mit dem Grün-Rot auf die Anschläge von Paris reagiert hatte.


 
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