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Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Villingen-Schwenningen: Nach Handgranaten-Anschlag vier Verdächtige festgenommen !

Der Handgranatenanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen Ende Januar könnte auf einen Streit unter Sicherheitsunternehmen zurückgehen.
Die Polizei hat vier Verdächtige festgenommen und schließt einen fremdenfeindlichen Hintergrund aus.

Die Männer hätten überwiegend einen osteuropäischen Migrationshintergrund.
Gegen drei von ihnen im Alter von 23, 27 und 37 Jahren wurden Haftbefehle erlassen.
Der vierte Tatverdächtige ist 22 Jahre alt.

Die Haftbefehle wurden der Polizei zufolge wegen eines Verbrechens gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz erlassen.
Die drei Männer wurden in Haftanstalten gebracht.
Was mit dem vierten Verdächtigen geschah, teilte die Polizei nicht mit und war auch für Rückfragen zunächst nicht zu erreichen.

Konflikte unter Sicherheitsunternehmen
Zu den Hintergründen der Tat und zur Motivation der Verdächtigen könnten derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details berichtet werden, hieß es.
"Allerdings dürften Konflikte, die zwischen den im Schwarzwald-Baar-Kreis tätigen Sicherheitsunternehmen bestehen, die Ursache sein."

Unbekannte hatten am 29. Januar eine Handgranate auf das Gelände des Flüchtlingsheims geworfen.
Sie explodierte jedoch nicht.
Es wurde niemand verletzt.
Da die Granate in der Nähe des Containers gefunden wurde, in dem das Wachpersonal arbeitet, gab es schon früh den Verdacht, dass der Anschlag den Wachleuten gegolten haben könnte.


 
RTL vor Gericht: Machte Bahlsen Schleichwerbung beim Dschungelcamp ?

Köln -Die Produktplatzierung von Bahlsen-Riegeln in der RTL-Erfolgsserie „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ hat ein Nachspiel vor Gericht.

Am Donnerstag (18. Februar) beschäftigt sich das Verwaltungsgericht Hannover mit der Frage, ob der Kölner Privatsender bei einer 2014 ausgestrahlten Folge von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ Bahlsen-Riegel stärker als erlaubt hervorhob.

Schokoriegel als Belohnung
Die Süßigkeiten waren eine Belohnung für die Teilnehmer im australischen Busch, die tagelang nur Bohnen und Reis vorgesetzt bekamen - und sich bei den Riegeln dann entsprechend begeistert zeigten.

Die für RTL zuständige Niedersächsische Landesmedienanstalt hat die Szene beanstandet.
RTL klagt nun dagegen.

Der Sender wollte sich am Dienstag mit Verweis auf das schwebende Verfahren nicht zu Details seiner juristischen Auffassung äußern.

Probleme mit der Darstellung
Der Justiziar der Landesmedienanstalt, Christian Krebs, sagte auf Anfrage, dass das Verbot einer zu starken Herausstellung viele Facetten haben könne.

So sei es zum Beispiel von Bedeutung, wie lange ein Produkt zu sehen sei oder wie sehr es die Kameraeinstellung dominiere, etwa indem oft oder länger auf das Produkt gezoomt wird.

„Auch zu viel positive Bewertung durch die Protagonisten könnte eine Rolle spielen“, sagte Krebs.
In den fraglichen Dschungelcamp-Szenen riechen die Bewohner unter anderem länger verträumt an den Riegeln.

Werbung nur unter bestimmten Voraussetzungen
Im Rundfunkstaatsvertrag heißt es in der entsprechenden Passage, dass „Schleichwerbung, Produkt- und Themenplatzierung“ grundsätzlich nicht erlaubt sind, jedoch unter bestimmten Voraussetzungen.

So gelte unter anderem: „Das Produkt darf nicht zu stark herausgestellt werden; dies gilt auch für kostenlos zur Verfügung gestellte geringwertige Güter.“


 
Video aus Unglückszug: "Tagesschau" erntet Shitstorm für Ausstrahlung !

Es sind grausame Szenen, die ein Fahrgast von einem der Unglückszüge kurz nach dem Unfall bei Bad Aibling mit seinem Handy gefilmt hat.
Von dieser Aufnahme hat die "Tagesschau" am Dienstagabend lediglich völlig harmlose Ausschnitte gezeigt.
Doch selbst dafür erntet die ARD einen Shitstorm im Netz.

Seit Dienstagabend kursiert ein sechsminütiges Handy-Video aus dem Zugesinneren im Internet.
"Die Bilder der Opfer und das Wehklagen der Menschen, das über Minuten zu hören ist, kann man kaum ertragen", sagte ARD-Aktuell-Chef Kai Gniffke nachdem er sich das Material angesehen hat.

Zeigen oder nicht zeigen?
Die Redaktion stand vor der Wahl: zeigen oder nicht zeigen?
"Geht gar nicht, das sollten wir den Leuten nicht zumuten", schrieb Gniffke zunächst im "Tagesschau"-Blog.
Doch dann änderte er seine Meinung.
"Wir zeigen nur eine Sequenz ohne Bilder von Verletzten und ohne Ton", entschied Gniffke.
"Ein Kompromiss, der dem journalistischen Informationsauftrag ebenso gerecht wird, wie dem Respekt gegenüber den Opfern – und den Zuschauern", begründete er seine Entscheidung.

"Der Informationsgehalt geht gegen null"
Am Dienstagabend waren in der Sendung zehn Sekunden des sechsminütigen Clips zu sehen – keine Verletzte, kein Ton.
Viele Zuschauer fanden die Szenen überflüssig.
"Der Informationsgehalt geht gegen null", kommentiert ein User den Blogeintrag.
"Solch ein Video befriedigt nur die Sensationslust der Zuschauer", behauptet ein anderer.
Von Respektlosigkeit gegenüber den Opfern ist die Rede.

Andere User wiederum können die Entscheidung der Redaktion nachvollziehen.
"Ich finde es gut, dass der Beitrag gesendet wurde und wie er aufbereitet wurde.
Ich sehe hier keine Opfer, deren Persönlichkeitsrechte beschädigt werden, und es gibt Aufschluss darüber, welche Kräfte bei diesem Unglück wirkten."


 
Kurioser Unfall in Mainz: Bus landet nach Zusammenstoß auf Brückengeländer !

Dieser Unfall hätte auch deutlich schlimmer ausgehen können: In Mainz stieß ein Linienbus mit einem Pkw zusammen, hob förmlich ab und landete auf einem Brückengeländer.
Mit dem vorderen Teil hing der Bus anschließend über der Autobahn A60.

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Wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt mitteilte, gelang es am späten Nachmittag, den Bus mit Kränen vom Geländer zu heben.
Es habe die Gefahr bestanden, dass der Bus abstürzte, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

40 Fahrgäste im Bus
Der Unfall ereignete sich, als der Busfahrer auf eine Straße kurz vor der Brücke einbiegen wollte.
Der Pkw-Fahrer nahm ihm die Vorfahrt.
Der Autofahrer und zwei Businsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte.
Zum Zeitpunkt des Unfalls waren etwa 40 Fahrgäste in dem Bus, sie konnten das Fahrzeug aber sicher verlassen.

Die A60 Richtung Bingen war für etwa eine halbe Stunde gesperrt.
Nachdem es der Feuerwehr gelungen war, den Bus zu fixieren, wurde eine Spur wieder freigegeben.
Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.


 
Zugunglück Bad Aibling: Polizei - Kein dringender Verdacht gegen Fahrdienstleiter !

Hartnäckig hält sich das Gerücht, die Unglücksursache von Bad Aibling sei menschliches Versagen.
Offiziell bestreitet die Polizei einen dringenden Verdacht gegen den Fahrdienstleiter, doch es gibt auch andere Stimmen.

"Wir wehren uns vehement gegen dieses Gerücht", sagte Polizeisprecher Jürgen Thalmeier.

Zwar könne ein Fehler oder Vergehen des Diensthabenden nicht ausgeschlossen werden, und der Fahrdienstleiter sei unmittelbar nach dem Zusammenstoß der Züge auch befragt worden.
Daraus ergebe sich aber "noch kein dringender Tatverdacht", betonte Thalmeier.
Die Ermittlungen stünden noch am Anfang.

Soko mit 50 Beamten ermittelt
Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert hingegen einen mit den Ermittlungen Vertrauten anonym mit den Worten: "Die Untersuchungen gehen in Richtung des Fahrdienstleiters."
Die eingleisige Strecke sei für beide Züge freigegeben worden, obwohl die Systeme in solchen Fällen immer warnten.

Auch die Deutsche Presse-Agentur hatte am Dienstag aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass die Tragödie auf der Strecke Holzkirchen-Rosenheim durch menschliches Versagen ausgelöst worden war.
Derzeit ermitteln die Beamten auch im Stellwerk von Bad Aibling.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) wollte sich vorerst nicht festlegen.
"Wir haben aktuell keine Erkenntnisse, ob es menschliches Versagen war oder ein technisches Problem", sagte er am Rande eines Ortstermins.
Wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bekanntgab, arbeitet inzwischen eine 50-köpfige Sonderkommission der Kriminalpolizei an dem Fall.

Bisher gebe es keine Hinweise auf einen technischen Fehler oder Fehler bei der Signalbedienung durch einen der Lokführer, sagte Dobrindt.
Zwei der drei Blackboxen seien bislang geborgen worden.
Nach der dritten werde noch gesucht.

Details zu den Opfern
Die Identität von neun der zehn Opfer steht inzwischen fest.
Es handelt sich dabei ausschließlich um Männer im Alter von 24 bis 60 Jahre, wie Polizeisprecher Thalmeier sagte.
Sie alle stammten aus der Region.
Unter ihnen seien auch die zwei Lokführer sowie ein Lehr-Lokführer, der routinemäßig einen der beiden Männer auf seiner Fahrt begleitete.
Frontalzusammenstoß auf eingleisiger Strecke

Am Dienstagmorgen waren die beiden Nahverkehrszüge der privaten Bayerischen Oberlandbahn auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim bei hohem Tempo frontal zusammengestoßen.
Dabei starben zehn Menschen, 80 wurden verletzt.


 
Klinikbetreiber ätzt gegen RTL: Einstweilige Verfügung gegen Wallraff-Sendung !

Wer das gesehen hat, hofft, nie ins Krankenhaus zu müssen. Hygienemängel, Küchendesaster, Personalmangel.
Das "Team Wallraff" deckt bei RTL immer wieder Missstände in deutschen Kliniken und Pflegeheimen auf.
Jetzt wehrt sich eine der Kliniken gerichtlich.

Die Enthüllungen des Team Wallraff schlagen meist hohe Wellen.
Jetzt hat sich ein Klinikbetreiber gewehrt, die Hamburger Marseille-Kliniken.
Das Hamburger Landgericht hat eine einstweilige Verfügung gegen den Sender ausgesprochen.

Klinikbetreiber zog vor Gericht
Es geht dabei um einen Bericht in dem RTL-Magazin "Extra", der im Dezember von RTL ausgestrahlt wurde.
Darin heißt es, dass in einem Pflegeheim, das die Marseille-Klinken betreiben, die Essensrationen so knapp bemessen waren, dass die Bewohner unterernährt waren.
Der Klinikbetreiber kritisiert außerdem, dass der Anschein erweckt wurde, der Verpflegungsschlüssel sei wegen der Wallraff-Reportage erhöht worden, so berichtet das Medienmagazin "DWDL".

Diese Äußerungen des Wallraff-Berichts hat nun die Pressekammer des Hamburger Landgerichts verboten.

"Verfallsdatum für Günter Wallraff"
Während man sich bei RTL noch bedeckt hält und die gerichtliche Verfügung noch nicht kommentieren möchte, zeigen sich die Marseille-Klinken sehr zufrieden.
Der Vorstandsvorsitzende der Kliniken, Dieter Wopen findet jedenfalls klare Worte: "Wenn RTL, wie angekündigt, wirklich seine journalistische Kompetenz steigern möchte, sollten die Verantwortlichen erst einmal dringend die journalistische Kompetenz der 'Team Wallraff'-Reporter überprüfen."

Der 59-Jährige teilt weiter gegen Günter Wallraff und RTL aus: "Günter Wallraff war sicherlich früher einmal eine Ikone des Journalismus, doch offensichtlich unterliegt auch seine Professionalität einem Verfallsdatum.
Dieser Niedergang scheint sich mit dem Tag beschleunigt zu haben, an dem Herr Wallraff sich mit dem Privatsender RTL ins Bett gelegt hat und nun zwischen 'Bauer sucht Frau' und Dschungelcamp nach Quoten giert."

Diese Generalabrechung will RTL gar nicht kommentieren, sondern das Niveau für sich sprechen lassen.
Man müsse erst den Eingang der Verfügung abwarten, bevor man sich äußern und reagieren könne.
"Wir wissen noch nicht, welche Sendung davon betroffen ist", sagte RTL-Sprecher Matthias Bolhöfer.
"In der Sache selbst sind wir sehr entspannt und selbstbewusst.
Entsprechend angemessen werden wir nach Prüfung der Einstweiligen Verfügung reagieren."

Nicht die erste Auseinandersetzung der beiden Parteien
Der aktuelle Fall war nicht die erste juristische Auseinandersetzung.
Schon im Sommer 2015 hatte das Unternehmen eine einstweilige Verfügung gegen RTL erwirkt.
Dabei ging es um eine Reportage aus Großküchen.
Daraufhin lieferte man sich Wortgefechte und Aufsichtsratsvorsitzender, Ulrich Marseille sollte eine Unterlassungserklärung unterzeichnen, was er nicht tat.


 
Ex-Auschwitz-Wachmann wegen 170 000-facher Mordbeihilfe vor Gericht !

Detmold - Mehr als 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg muss sich von heute an ein ehemaliger SS-Wachmann des Konzentrationslagers Auschwitz vor dem Landgericht Detmold verantworten.
Er ist wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 170 000 Fällen angeklagt.

Der heute 94-Jährige soll 1943 und 1944 als Angehöriger des SS-Totenkopfsturmbanns Auschwitz im dortigen Stammlager eingesetzt worden sein.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Beihilfe bei der sogenannten Ungarn-Aktion, bei Massenerschießungen und der Selektion von KZ-Insassen vor.


 
Dortmunder rächt sich mit falschem Notruf an der Polizei !

Dortmund. Teurer Telefonscherz: Mit der erfundenen Entführung einer Frau hat ein 33-Jähriger die Dortmunder Polizei in die Nordstadt gelockt.

Um 15.50 Uhr am Mittwoch schellte bei der Leitstelle der Polizei das Telefon: Mehrere Männer hätten gerade eine Frau in ein Café an der Oestermärsch gezogen.
Die Frau habe geschrien und erfolglos versucht, sich zu wehren.

Notruf lockte Polizei in die Dortmunder Nordstadt
Also fuhren Polizisten hin, andere Kollegen in Zivil waren in der Nähe und machten sich auch auf den Weg.
Am genannten Ort fanden sie einen Mann in einer Telefonzelle.
Die Kollegen aus der Leitstelle gaben ihnen durch, dass derselbe Mann schon fünfmal angerufen habe, immer mit derselben Geschichte von den Männern, der Frau und dem Café.

Als der Mann die Polizisten bemerkte, rannte er los, doch die Beamten holten ihn ein und überprüften ihn.
Ein Polizist erkannte den 33-jährigen Dortmunder wieder: Bei einem anderen Einsatz früher am Tag war der Mann bereits mit der Polizei aneinandergeraten.
Dabei habe er sich "äußerst aggressiv verhalten und war deswegen schon einmal kurzfristig in Gewahrsam genommen worden", teilt die Polizei mit.

An der Oestermärsch war der Mann laut Polizei wieder aggressiv und wollte sich nicht ausweisen.
Die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest und brachten ihn im Streifenwagen zur Wache.

Anrufer war Stunden zuvor auf der Wache gewesen
Während der Fahrt jedoch änderte der Mann seine Taktik und gab zu, den Vorfall mit der Frau und dem Café erfunden zu haben.
Er habe sich über die Polizei geärgert, weil sie ihn beim ersten Einsatz in Gewahrsam genommen hatten, und er habe sich rächen wollen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Missbrauchs von Notrufen.
Den 33-Jährigen erwartet möglicherweise eine Geldstrafe oder eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr.


 
„Kannibale von Rotenburg“: Meiwes erzählt Horror-Details - So verspeiste ich mein Opfer !

Rotenburg -Kranke Details eines kranken Geistes...

Als „Kannibale von Rotenburg“ machte Armin Meiwes Ende 2002 international Schlagzeilen.
Der Computertechniker wurde festgenommen, nachdem er sich im März 2001 via Internet erst mit Bernd Brandes (†43) verabredete, ihn dann verstümmele, anschließend tötete, zerteilte sowie teilweise verspeiste – alles offenbar unter Einwilligung des Opfers.

Der heute 54 Jahre alte Meiwes hat nun in der britischen Ekel-Doku „Docs: Interview with a Cannibal“ über die bestialische Tat gesprochen und seine Gedankengänge von damals offenbart.
Einige Details sind zwar bereits aus dem Prozess bekannt, dennoch machen sie nach wie vor fassungslos.

Das Kannibalen-Dinner von Rotenburg.

Achtung! Die Schilderungen sind nichts für schwache Gemüter…
Meiwes wurde durch eine von Brandes im Netz geschaltete Anzeige auf sein späteres Opfer aufmerksam.
Der offenbar schwer psychisch kranke Diplom-Ingenieur bot sich darin selbst zum Verspeisen an.
Nach kurzer Korrespondenz trafen sich die beiden in Meiwes‘ Haus in Rotenburg.

Erst hatten sie Sex.
Doch laut Meiwes war Brandes nicht befriedigt: „Er wollte lebendig gegessen werden.“
Meiwes – seit der Jugend mit Kannibalismus-Phantasien – stimmte zu.
Brandes schluckte 20 Schlaftabletten und trank eine halbe Flasche Schnaps.
Dann ließ er Meiwes seinen Penis abschneiden!
Dieser briet ihn, anschließend verspeisten sie das abgetrennte Geschlechtsteil gemeinsam.

Danach ließ Meiwes, laut Aussage im Interview, dem bereits verstümmelten Brandes ein Bad ein und sah „alle 15 Minuten“ nach ihm.
Währenddessen las der Kannibale aus einem „Star Trek“-Roman.

In den frühen Morgenstunden tötete Meiwes sein Opfer mit einem Stich in den Hals – angeblich ebenfalls mit dessen Einwilligung.
Er zerstückelte Brandes, vergrub den Kopf im Garten und fror die restlichen Leichenteile ein.
Viel des Kannibalen-Wahnsinns hielt Meiwes auf Video fest!
In den folgenden Monaten aß er weitere Teile von Brandes‘ Körper.

In der Doku „Docs: Interview with a Cannibal“ erklärt der 54-Jährige, wie er das erste Stück seines Opfers zubereitete.
„Ich habe den Tisch mit schönen Kerzen und meinem besten Dinner-Service gedeckt“, so Meiwes.
„Dann habe ich ein Stück Rumpsteak, also aus seinem Rücken, mit Kartoffeln und Sprossen zubereitet und gegessen.
Der erste Biss war natürlich sehr seltsam.
Aber ich kann das Gefühl nicht richtig beschreiben.
Ich habe 40 Jahre lang davon geträumt.“
Der Wahnsinnige weiter: „Mensch schmeckt wie Schweinefleisch, nur noch intensiver.“

Am 10. Dezember wurde Meiwes dann im Zuge einer Hausdurchsuchung verhaftet.
Die Polizei kam ihm durch einen Hinweis eines Studenten auf die Spur.
Eine Kannibalen-Anzeige im Internet hatte seine Aufmerksamkeit erregt.

2004 wurde Meiwes in Kassel wegen Totschlags zu achteinhalb Jahren Knast verurteilt.
Im Prozess wurden in einem abgeschlossenen Raum 19 Minuten des insgesamt vierstündigen Videomaterials der brutalen Tat gezeigt – der Rest war zu verstörend.

Meiwes heute Vegetarier
2005 hob der Bundesgerichtshof dieses Urteil auf.
Meinwes wurde stattdessen wegen Mordes und Störung der Totenruhe (das Verzehren einer Leiche) lebenslang verknackt.

Mittlerweile sitzt er in einer sozialtherapeutischen Anstalt.
2013 bezeichnete er den Mord an Brandes als „völlig abnorm“.
In einem Interview mit der „Hessische Niedersächsische Allgemeine“ berichtete Meiwes, dass er eine Lebensgefährtin habe.
Zudem soll er heute Vegetarier sein.
Eine Haftentlassung ist frühestens 2017 möglich.


 
Neuer PISA-Schock: Fast jeder 5. Schüler versagt bei einfachsten Aufgaben !

Berlin -Trotz spürbarer Verbesserungen im Bildungssystem nach dem „PISA-Schock“ vor 15 Jahren gilt in Deutschland immer noch fast jeder fünfte fünfzehnjährige Schüler als zumindest teilweise äußerst leistungsschwach.
Und nach wie vor ist der soziale Hintergrund eines Jugendlichen hierzulande ein entscheidender Risikofaktor für solches Schulversagen.

Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Daten der PISA-Tests bis 2012 hervor.

Gut 140.000 Fünfzehnjährige in Deutschland erreichten demnach in diesem Zeitraum im Fach Mathematik bestenfalls das Kompetenzniveau 1, fast 70.000 Getestete waren sogar schwach in allen drei PISA-Vergleichsfeldern (Mathematik, Naturwissenschaften, Lesen und Textverständnis). „Kompetenzniveau 1 - das sind wirklich allereinfachste Aufgaben“, sagte OECD-Chefkoordinator Andreas Schleicher.
„Es gibt einen relativ hohen Anteil Schüler, die nicht einmal dieses elementarste Niveau erreichen.“
Die OECD unterteilt den Kompetenzstand von Schülern in Stufen zwischen 0 und 6.

Gleichwohl sei der Bereich der Problemschüler „ein Feld, wo sich in Deutschland einiges bewegt hat“, sagte der oft als „PISA-Papst“ bezeichnete Bildungsforscher Schleicher.
Und dies sei auch messbar.
So ging der Anteil der Mathe-Schwachen zwischen PISA 2003 und 2012 um vier Prozentpunkte auf 18 Prozent zurück, in Lesen/Textverständnis um acht Punkte auf 14 Prozent.
In Naturwissenschaften veränderte sich jedoch seit 2006 nichts mehr zum Positiven, der Problemschüler-Anteil lag zuletzt noch bei 12 Prozent. Immerhin: Der OECD-Durchschnitt, den deutsche PISA-Schüler noch vor 15 Jahren insgesamt kaum erreicht hatten, war 2012 jeweils rund fünf Prozentpunkte höher.

Schwache Schulleistungen seien „nicht das Ergebnis eines einzelnen Risikofaktors, sondern einer Kombination von mehreren Hindernissen und Benachteiligungen“, so das Fazit der OECD-Studie.
Daher gebe es auch mehrere Stellschrauben: Schleicher nannte frühkindliche Bildung (statt staatlicher „Prämien“ für deren Verhinderung), eine frühe Leistungsdiagnostik, verbindliche Bildungsstandards, mehr Ganztagsschulen, intensivere Aus- und Weiterbildung für Lehrer.

Am sechsten PISA-Test nahmen 2015 in Deutschland rund 10.000 Schüler teil.


 
Bitte was? Mann will sich nicht von Döner trennen - Polizei trägt ihn aus Bus !

Berlin -Die Berliner Polizei hat einen Mann gewaltsam aus einem Bus getragen, weil dieser sich nicht von seinem Abendessen trennen wollte.

Der 57-Jährige stieg am Mittwochabend mit einem Döner ein, obwohl ihm der Busfahrer dies verboten hatte, wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte.

An der nächsten Haltestelle forderte der Busfahrer den Mann dann zum Aussteigen auf.
Der 57-Jährige weigerte sich und versuchte daraufhin, den Busfahrer zu schlagen.
Dieser rief die Polizei.
Auch die Beamten konnten den Fahrgast nicht zum Verlassen des Busses bewegen - dann wurde er auf die Straße getragen.


 
Elftes Todesopfer nach Zugunglück von Bad Aibling !

Nach dem schweren Zugunglück von Bad Aibling ist die Zahl der Toten auf elf gestiegen.
Ein 47 Jahre alter Mann aus dem Landkreis München erlag in einer Klinik seinen Verletzungen, teilte die Polizei mit.

Bei dem Unglück waren am Dienstag zwei Regionalzüge auf einer eingleisigen Strecke mit hoher Geschwindigkeit frontal kollidiert. 20 Menschen wurden schwer verletzt, mehr als 60 erlitten leichte Verletzungen.
Bei den Toten handelt es sich allesamt um Männer im Alter von 24 bis 60 Jahren.
Sie stammen fast alle aus der Region.

Technischer Fehler vorläufig ausgeschlossen
Einen technischen Fehler schließen die Ermittler an beiden Triebwagen als Unfallursache vorläufig aus.
"Die Auswertung der beiden Blackboxes hat vorläufig ergeben, dass die Technik der beiden Züge in Ordnung war", sagte eine mit den Ermittlungen vertraute Personen.

Schwierig gestaltet sich nach wie vor die Suche nach dem dritten noch vermissten Fahrtenschreiber. "
Es geht sehr langsam voran, weil es sehr schwierig ist, diese beiden ineinander verkeilten Zuggarnituren voneinander zu trennen", erläuterte ein Polizeisprecher.

Bergung mit schwerem Gerät
Fachleute arbeiten derzeit mit schwerem Gerät an der Bergung der zwei Zugwracks.
Am Donnerstagvormittag zogen sie fünf noch fahrfähige hintere Waggons zu den jeweils nächstgelegenen Bahnhöfen.
Abgeschlossen werden sollen die Arbeiten nach Angaben der Deutschen Bahn spätestens am Sonntag.


 
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