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Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Staatsanwalt ermittelt: Karnevalsverein bedauert Panzer-Motivwagen !

Ermittlungen gegen "Ilmtaler Asylabwehr": Panzerattrappe könnte Fall von Volksverhetzung sein .....

Eine Panzerattrappe mit den Aufschriften "Ilmtaler Asylabwehr" und "Asylpaket III" hatte beim Faschingsumzug im oberbayerischen Reichertshausen für Aufregung gesorgt.
Nun hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren in die Wege geleitet.
Die Veranstalter entschuldigten sich inzwischen für den Skandal-Wagen auf ihrem Umzug.

Dabei gehe es um die Frage, ob es sich bei dem Wagen um einen Fall von Volksverhetzung handelt, erläuterte eine Sprecher der Behörde in Ingolstadt.

Bei dem Umzug am Sonntag war ein als Wehrmachtspanzer dekorierter Wagen mitgefahren.
Die Aufschriften sollten womöglich die AfD-Forderungen unterstützen, an den deutschen Grenzen Waffen gegen Flüchtlinge einzusetzen.

Veranstalter erkannte die Brisanz nicht
Der Veranstalter entschuldigte sich für den Vorfall: "Ich war mir der Tragweite nicht bewusst", sagte Konrad Moll vom "Oberilmtaler Carneval-Verein" (OCV).

Moll sitzt für die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) im Gemeinderat von Reichertshausen.
Er wies darauf hin, dass auch ein Polizeibeamter bei der Aufstellung des Umzuges dabei gewesen war und nicht eingeschritten sei: "Ich bedauere die Unachtsamkeit außerordentlich."

"Satire hört dort auf, wo Rassismus anfängt"
Auf der Facebookseite des OCV hagelte es Kritik an dem Faschingswagen.
"Dadurch legt Ihr die Lunte für den nächsten Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim", heißt es dort etwa oder "Ich schäme mich für Euch" und "Satire hört dort auf, wo Rassismus anfängt".

Bekannt geworden war der Vorfall durch den Schauspieler Florian Simbeck ("Erkan und Stefan"), der für die SPD im Kreistag von Pfaffenhofen sitzt.
Er veröffentlichte Fotos des Wagens auf seiner Facebookseite.

Weitere Anzeige wegen "Balkan-Express"
Auch ein Motivwagen beim Karnevalsumzug im thüringischen Wasungen wird zum Fall für die Staatsanwaltschaft.
Dargestellt wurde eine riesige Lokomotive, auf der die Worte "Balkan-Express" und "Die Ploach kömmt" (auf Hochdeutsch: "Die Plage kommt") zu lesen waren.
Um den Wagen herum liefen als Heuschrecken verkleidete Narren.

Am Montag sei eine Anzeige wegen Volksverhetzung eingegangen, sagte ein Sprecher auf Anfrage.
Es werde geprüft, ob Ermittlungen aufgenommen werden und sich ein Anfangsverdacht auf eine Straftat ergibt.
Dabei wollen die Ermittler herausfinden, ob mit Blick auf die Meinungsfreiheit die Grenze der Schmähkritik überschritten wurde.
Der MDR berichtete zuerst darüber.


 
Befreiung des Containerriesen auf der Elbe hat begonnen !

Stade - Zwölf Schlepper mit zusammen mehr als 1000 Tonnen Zugkraft haben in der Nacht begonnen, den im Elbschlick bei Stade festsitzenden Containerriesen CSCL Indian Ocean freizuschleppen.
Der Versuch könne mehrere Stunden dauern, teilte das Havariekommando mit. In der Neumondnacht soll das Hochwasser gegen 4.00 Uhr gut 1,20 Meter höher als normal auflaufen.

Der betroffene Abschnitt der Elbe wird für die Dauer des Manövers gesperrt.
Die CSCL Indian Ocean, die mit einer Länge von 400 Metern zu den größten Containerschiffen der Welt gehört, war am Mittwochabend auf Grund gelaufen.


 
Auf Grund gelaufener Containerriese wieder frei !

Stade/Hamburg - Der seit fünf Tagen im Elbschlick festsitzende Containerriese CSCL Indian Ocean ist wieder frei.
Zwölf Schlepper mit zusammen mehr als 1000 Tonnen Zugkraft zogen das 400 Meter lange Schiff in der Nacht zurück in die Fahrrinne.

Der Schleppversuch hatte gegen 2.00 Uhr begonnen.
Durch den südwestlichen Wind über der Nordsee und die Springtide der Neumondnacht war das Hochwasser um gut 1,20 Meter höher als normal.

Der Abschnitt der Elbe war für die Dauer des Manövers gesperrt.
Die CSCL Indian Ocean war am Mittwochabend auf Grund gelaufen.


 
Nachbarn rufen wegen lautem Sex die Polizei !

Geräusche wie Sägewerk ......

Ob das so beabsichtigt war?
Ein Paar in Erfurt hat wegen seines lauten Liebesspiels Besuch von der Polizei bekommen.

Die Geräusche hätten auf die Nachbarn wie Sägearbeiten im Keller gewirkt, teilte die Polizei mit.
Die Anwohner hatten die Beamten in der Nacht zum Montag alarmiert.

"Nach intensiver Prüfung konnte die Quelle des Lärms ausfindig gemacht werden", so die Beamten.
Beim Sex sei das Bett des Paares immer wieder an die Wand gestoßen und habe die Geräusche verursacht.
Nach dem Polizeibesuch sei das Bett ein Stück von der Wand gerückt worden.
"Der Rest der Nacht verlief leise", hieß es.


 
Hass-Chaoten drohen mit noch mehr Gewalt !

Berlin -Wenige Monate vor dem 1. Mai und rund ein halbes Jahr vor der Abgeordnetenhauswahl könnte die Gewalt linksextremer Gruppen in Berlin weiter eskalieren.
Nach den Zerstörungen vom Wochenende werden in einem Bekennerschreiben weitere Aktionen nicht ausgeschlossen.
Man unterstütze Aufrufe, „jeden Angriff auf Projekte in Berlin“ mit Sachschaden von einer Million Euro zu vergelten, hieß es.

Die Autoren rechtfertigten ihre Brandanschläge auf Autos in einer Straße am Schöneberger Gleisdreieck-Park als Rache für die Polizeieinsätze in Friedrichshain.
Die Polizei ordnete das Bekennerschreiben am Montag als „authentisch“ ein.

Polizeisprecher Stefan Redlich wies Vorwürfe zurück, die Kollegen seien zu spät an den Einsatzorten gewesen.
In Schöneberg sei der erste Alarm in der Nacht zu Samstag um 1.15 Uhr eingegangen, der erste Streifenwagen traf um 1.19 Uhr ein, sagt er.
In Neukölln gab es am Samstagabend um 23.11 Uhr Alarm.

Um 23.16 Uhr sei das erste Polizeiauto dort gewesen.
Die Polizisten seien aber mit Steinen beworfen worden und hätten sich zurückziehen müssen.
Die jeweils größeren Gruppen von Tätern seien auf Fahrrädern geflohen.
Bisher seien keine Verdächtigen festgenommen worden.


 
„A.C.A.B.“ Dieses Tattoo besser keinem Polizisten zeigen !

Düsseldorf -Die Abkürzung „A.C.A.B.“ finden Polizeibeamte gar nicht lustig.
Denn es bedeutet „All Cops Are Bastards“ („Alle Polizisten sind Bastarde“).

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Und Lutz B. (26, Name geändert) hat sich diese Beschimpfung auch noch auf seine linke Wade tätowieren lassen.
Deshalb landete er jetzt vor Gericht.

Schon manche Ausrede haben Polizisten gehört, wenn sie mit der provozierenden Abkürzung konfrontiert wurden.
Angeblich bedeute sie „All Children Are Beautyful“ oder Ähnliches.
Aber der Spruch von Lutz B. war neu: „Das ist der Name meines verstorbenen Hundes“, erklärte er den Beamten.

Doch das nutzte nichts.
Am Ende gab es doch eine Anklage wegen Beleidigung.

Lutz B. war auf dem Weg zum Fortuna Spiel gegen St. Pauli noch mit Freundin im Supermarkt.
In der Nähe stand ein Polizeiwagen.
Als Lutz B. eine Flasche wegkicken wollte, machte ihn ein Freund auf den Streifenwagen aufmerksam.
Lutz B. grinste, krempelte sein Hosenbein hoch und zeigte den Beamten die Tätowierung.
„Er wollte uns provozieren, und alle drum herum warteten, wie wir reagieren würden“, so ein Beamter vor Gericht.

Die Quittung kam sofort: Anzeige!
Lutz B.: „Ich wollte meinen Freunden nur die Tätowierung zeigen.“
Doch das glaubte ihm der Richter nicht.
Statt dessen interessierte ihn: „Warum haben sie sich einen solchen Spruch tätowieren lassen?“

Lutz B.: „Damals war ich 18 Jahre alt und hing mit Autonomen ab.
Da fand man das lustig.
Heute würde ich das nicht mehr machen lassen.“

Klar, denn im Sommer sind jetzt kurze Hosen ausgeschlossen.
Dann gäbe es jedes Mal eine Anzeige.
Und die kostet den Lagerarbeiter jetzt 1500 Euro Geldstrafe.


 
Bankräuber schießt auf Filialleiter und flieht !

Eine Stunde später ist er gefasst ......

Hausen - Ein Mann mit Totenkopfmaske hat am Montag eine Bank in Oberfranken überfallen, um sich geschossen und ohne Beute das Weite gesucht.

Eine Stunde später konnte die Polizei den mutmaßlichen Täter fassen.
Die Bankangestellten und Kunden hatten Glück: Niemand wurde bei dem Überfall in Hausen im Landkreis Forchheim verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Am Vormittag war der maskierte 29-Jährige in die Bankfiliale gekommen.
Er forderte eine Mitarbeiterin auf, ihm Geld zu geben.
Die Bankangestellten glaubten zunächst an einen Faschingsscherz am Rosenmontag - doch dann zückte der Mann eine Schusswaffe.
Der Filialleiter forderte den Bankräuber auf, die Geschäftsstelle zu verlassen.
Dabei seien mehrere Schüsse gefallen, mindestens einmal habe der Mann auch direkt auf den Filialleiter gezielt, ihn jedoch nicht verletzt, sagte eine Polizeisprecherin.

Schließlich rannte der maskierte Bankräuber ohne Beute wieder aus der Bank - und flüchtete in einem weißen Auto mit auffälligem Schriftzug auf der Motorhaube.
Wie die Polizei mitteilte, war der Wagen vor wenigen Tagen auf einem Firmengelände in Nürnberg gestohlen worden.
Bei seiner Flucht durch Hausen streifte der mutmaßliche Täter zudem ein Fahrzeug der kommunalen Verkehrsüberwachung.

Eine Stunde nach dem Überfall wurde er in der Nürnberger Innenstadt schließlich gestoppt und vorläufig festgenommen.
Bei ihm wurde ein Schreckschussrevolver gefunden.


 
Mehrere Verletzte bei schwerem Zugunglück in Oberbayern !

Bad Aibling. Bei einem Zugunglück in Bayern sind am Dienstagmorgen mehrere Menschen verletzt worden.
Es sollen zwei Züge zusammengestoßen sein.

Bei einem Zugunglück in der Nähe von Bad Aibling (Kreis Rosenheim) sind am Dienstagmorgen mehrere Menschen verletzt worden.
Nach ersten Erkenntnissen entgleisten mehrere Waggons, wie die Polizei mitteilte.
Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Zwei Personenzüge seien kurz nach sieben Uhr am Morgen frontal miteinander kollidiert, meldet der „Bayrische Rundfunk“.
Derzeit sei die Bahnlinie zwischen Holzkirchen und Rosenheim gesperrt, teilte die Polizei Oberbayern Süd über Twitter mit.


 
Zehn Tote: Zugunglück bei Bad Aibling angeblich durch menschliches Versagen verursacht !

War die Ursache des Zugunglücks bei Bad Aibling menschliches Versagen?
Die Nachrichtenagentur dpa will dies aus zuverlässiger Quelle erfahren haben.
Wer genau verantwortlich sei, sei aber nicht bekannt.
Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, ein Fahrdienstleiter habe das automatische Signalsystem ausnahmsweise außer Kraft gesetzt, um einen verspäteten Triebwagen "quasi von Hand durchzuwinken".

Dagegen gab die Wochenzeitung "Die Zeit" über ihren Twitter-Account bekannt, die Polizei habe dies ihr gegenüber als Spekulation bezeichnet.

Die Zahl der Toten war zuvor auf zehn gestiegen.
Eine Person wird noch vermisst.
Unter den Toten sind auch die beiden Lokführer.
Außerdem wurden 63 Menschen leicht und 18 schwerer verletzt.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann besuchen die Unglücksstelle.
"Es hat sich ein erschreckendes Bild geboten", sagt Dobrindt anschließend.

"Die Züge müssen mit sehr hoher Geschwindigkeit aufeinandergeprallt sein", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.
Vor Ort habe sich ein erschreckendes Bild geboten. Ein Zug habe sich in den anderen hineingebohrt und ihn auseinandergerissen, sagte der Minister.
Die Höchstgeschwindigkeit der Strecke liege bei 100 Kilometern in der Stunde.
Zwei von insgesamt drei Fahrtschreibern seien gefunden.

Gegen 6.50 Uhr waren die zwei Regionalzüge auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim frontal zusammengestoßen.
Dabei verkeilten sich die Triebwagen.
Ein Zug entgleiste, mehrere Waggons stürzten um.
Es dürfte sich um das schlimmste Zugunglück in Bayern seit 1975 handeln.

Die Meridian-Züge werden von dem Privatunternehmen Bayerische Oberlandbahn betrieben, das zum französischen Transportriesen Transdev gehört.

Dobrindt: Blackboxen könnten Aufschluss liefern
Laut Dobrindt ist die Strecke mit dem automatischen Zugsicherungssystem PZB 90 ausgestattet, das einen Zusammenstoß von Zügen durch Zwangsbremsung verhindern soll.
Warum das System nicht funktionierte, sei bislang unklar.

Die beiden Züge verfügen laut Dobrindt über insgesamt drei Blackboxen, von denen zwei bereits gesichert seien.
Die Auswertung der Blackboxen könne näheren Aufschluss über die Unfallursache liefern.

Dem Politiker zufolge seien die Züge mit hoher Geschwindigkeit aufeinander geprallt.
Da die Unfallstelle an einer Kurve liegt, hätten die Zugführer keinen Blickkontakt miteinander gehabt.

Keine Schüler unter den Fahrgästen
In den Zügen sitzen um diese Uhrzeit üblicherweise zahlreiche Pendler, von denen viele nach München fahren.
Zum Glück seien am Unglückstag keine Schüler in den Zügen gewesen, sagte ein Polizeisprecher.
In Bayern sind derzeit Faschingsferien.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften mit zahlreichen Hubschraubern und Krankenwagen kümmerte sich um die Verletzten.
Hubschrauber brachten die Schwerverletzten in Krankenhäuser, während die zahlreichen Leichtverletzten zunächst in einer Sammelstelle versorgt wurden.
Dabei half auch die Wasserwacht, die die Verletzten von der direkt an dem Flüsschen Mangfall gelegenen Unfallstelle an das gegenüberliegende Ufer brachte.

Zum Teil wurden die Opfer auch in Bergungssäcken von den Hubschraubern hochgezogen und an das andere Ufer geflogen.
Die Unfallstelle ist sehr schwer zugänglich und liegt an einer Hangkante, die zur Mangfall abfällt.

Auch das Bayerische Rote Kreuz (BRK) hat alle verfügbaren haupt- und ehrenamtlichen Kräfte in der Region zusammengezogen.
"Alles, was Räder hat, ist vor Ort", sagte der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Rosenheim.

Bahn-Chef Grube: "Wir sind tief bestürzt"
"Der Unfall ist ein Riesenschock für uns", sagte der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB), Bernd Rosenbusch.
"Wir tun alles, um den Reisenden, Angehörigen und Mitarbeitern zu helfen."
Die BOB betreibt die Züge auf der Unfallstrecke.

Bahn-Chef Rüdiger Grube sprach den Verletzten und Angehörigen der Opfer sein tiefes Mitgefühl aus: "Wir sind tief bestürzt über den Unfall", sagte er.
"Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Toten und bei den Verletzten."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte: "Wir wissen nicht, ob nicht noch mehr Tote in den verkeilten Zügen gefunden werden.
Das ist wirklich schrecklich.
Das ist schon eines der großen Eisenbahnunglücke in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland und speziell bei uns in Bayern."

Ersatzverkehr, Blutspenden und Krisen-Hotline
Der Bahnbetreiber richtete mindestens für den kompletten Dienstag einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.

Auf seiner Internetseite ruft der Blutspendedienst München zum Blutspenden auf: "Aufgrund des tragischen Zugunglücks besteht akut ein deutlich erhöhter Bedarf an lebensrettenden Blutkonserven."
Spender sollten mobile Spendentermine wahrnehmen oder in die Blutspendezentrale kommen.

Für Angehörige wurde eine Krisen-Hotline eingerichtet.
Die Telefonnummer lautet 0395 / 430 843 90.
Zusätzlich wurde ein polizeiliches Hinweistelefon für Bürger freigeschaltet: 08031 / 200 318 0.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Kolbermoor wurde eine Verletztensammel-, Auskunfts- und Vermisstenstelle eingerichtet.


 
Mit Flüchtlingsheim verwechselt ? Mutmaßliche Rechte zünden saniertes Wohnhaus an !

Unbekannte haben in Langenapel (Sachsen-Anhalt) ein frisch saniertes Wohnhaus angezündet.
In dem Gebäude fanden sich zudem rechtsextreme Schmierereien.
Vermutlich dachten die Brandstifter, das Privatgebäude solle demnächst eine Flüchtlingsunterkunft werden.

Ersten Erkenntnissen zufolge brachen die Täter am Montagabend in das leerstehende Haus ein und legten das Feuer im Dach.
Im Treppenhaus entdeckten Ermittler ein Grafitti, dass sich gegen den Einzug von Flüchtlingen richtet.

Wie der Landkreis Salzwedel jedoch angibt, war das Haus nie als Flüchtlingsunterkunft vorgesehen.
Eine Sprecherin sagte, der Kreis habe nicht vorgehabt, es anzumieten.
Vermutet wird jedoch, dass die Täter eine derartige Nutzung des Gebäudes annahmen, so ein Polizeisprecher in Magdeburg.
Man ermittle zwar in alle Richtungen, ein fremdenfeindliches Motiv sei jedoch zu vermuten.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Ensatz, der Schaden am Gebäude wird auf 100.000 Euro geschätzt


 
Aus Respekt vor den Opfern: CSU sagt nach Zugunglück Politischen Aschermittwoch ab !

Wegen des Zugunglücks von Bad Aibling hat die CSU ihren traditionellen Politischen Aschermittwoch abgesagt.

Dies meldet das Parteiorgan "Bayernkurier" und zitiert CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer mit den Worten: "Aus Respekt vor den Opfern des tragischen Zugunglücks findet der morgige Politische Aschermittwoch der CSU nicht statt."

Auch die anderen Parteien sagen Veranstaltungen ab
Beim Zusammenstoß zweier Regionalzüge waren am frühen Dienstagmorgen mindestens zehn Menschen gestorben, Dutzende weitere wurden verletzt.
Ministerpräsident Horst Seehofer zeigte sich "bestürzt und tief betroffen" nach dem Unglück.

Auch SPD, Grüne und Linke haben ihre traditionellen Aschermittwochs-Veranstaltungen in Niederbayern abgesagt.
Der bayerische SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold sagte: "Der Politische Aschermittwoch lebt von der Auseinandersetzung und dem Schlagabtausch der Parteien.
Dafür ist heute und morgen kein Raum.
Wir empfehlen unseren Parteigliederungen, diesem Beispiel zu folgen."

Auch die CDU sagte ihre Veranstaltung mit Kanzlerin Angela Merkel in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) ab.
Das teilte die CDU-Zentrale in Berlin mit.


 
Erfolg für ZDF-Moderatorin: Gericht verbietet Hass-Posts gegen Hayali !

Brutale Beleidigungen auf Facebook - Gericht verbietet Hasskommentare gegen ZDF-Moderatorin Dunja Hayali .

Das Landgericht Hamburg hat einem Facebook-Nutzer verboten, beleidigende Äußerungen gegen die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali (41) zu posten.
Das Gericht erließ eine Einstweilige Verfügung.
Bei Zuwiderhandlung droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro.

Die Hasskommentare seien ein Beispiel für die brutalen Beleidigungen, die Dunja Hayali zur Zeit zu ertragen habe, sagte ihr Anwalt Christlieb Klages.

Die Beleidigungen stehen nicht in Zusammenhang mit der Rede gegen Hass und "Lügenpresse"-Vorwürfe, die Hayali am vergangenen Samstag bei der Verleihung der Goldenen Kamera in Hamburg gehalten hat.
Die Hasskommentare auf ihrer Facebookseite stammen ihrem Rechtsanwalt zufolge aus der ersten Januarhälfte. Sie seien unter einem Facebook-Namen gepostet worden, der Rückschlüsse auf den Klarnamen zuließ. Die Einstweilige Verfügung sei inzwischen per Gerichtsvollzieher zugestellt worden, sagte Klages. Gegen die Entscheidung des Landgerichts kann Widerspruch eingelegt werden.
Angriffe wegen Berichterstattung zur Flüchtlingskrise

Hayali hatte am Samstag mit Tränen in den Augen eine Rede gehalten: "Glaubt eigentlich irgendjemand, dass das irgendwas bringt, dieser ganze Hass?", fragte die Journalistin, die in der Kategorie "Beste Information" mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde.
Sie werde als Journalistin wie viele Kollegen für die Berichterstattung zur Flüchtlingskrise angegriffen, sagte sie.


 
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