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Silvester-Unfall: Von Rakete getroffen - Kind will 60.000 Euro !
Düsseldorf - Wenn die anderen draußen ausgelassen Silvester feiern, bleibt die kleine Lea (heute sieben Jahre alt) in einem abgeschotteten Raum.
Keine Blick aufs Feuerwerk und Kopfhörer auf!
Das hat seinen Grund: Vor zwei Jahren wurde Lea von einer Rakete am Kopf getroffen und landete im Krankenhaus.
Am Freitag verklagte sie über ihre Eltern den mutmaßlichen Böllerwerfer: Sie verlangen 60 000 Euro Schmerzensgeld.
Lea und ihre Eltern feierten bei Freunden.
Als es auf 24 Uhr zuging, zog man sich warm an und ging nach draußen, um selbst zu böllern.
Da war beim Nachbarn gegenüber schon die Hölle los.
Leas Mutter: „Die haben wild herumgeknallt.
Eine Rakete kam fast vor dem kleinen Sohn meiner Freundin auf.
Ich brachte ihn rein.
Seine Mutter passte auf Lea auf.“
„Meine Tochter schrie nur noch“
Aus dem Küchenfenster beobachtet sie, wie eine Feuerwerkbatterie, die der Nachbar oder einer seiner Gäste mitten auf der Straße abgestellt hatte, umkippte und sich eine Rakete löste – und Lea traf.
Sie stürmte nach draußen. „Meine Tochter schrie nur noch.“
Die Mütze roch verbrannt, auch die Haare waren angesengt.
Dann sackte die Kleine zusammen, übergab sich mehrfach.
Die Rakete hatte eine Hirnblutung verursacht.
Lea musste operiert werden.
Bis heute hat sie manchmal Probleme, Worte zu finden.
Am schlimmsten aber das erlittene Trauma.
Der Nachbar streitet ab, die Böllerbatterie aufgestellt zu haben.
„Unsere ganze Familie hat sich am Feuerwerk beteiligt.“
Der Richter gab zu verstehen, dass die Schuld vom Nachbarn schwer zu beweisen ist.
Zwar gebe es eine Kollektiv-Haftung, wenn eine Rakete unsachgemäß losgeschickt wird.
Doch auch das, so der Richter, „wird sich nicht feststellen lassen.“
Doch Rechtsanwalt Joachim Müller gibt nicht auf: „Es kann doch nicht sein, dass da wild herumgeballert, ein Kind schwer verletzt wird, und niemand haftet dafür.“
Der Prozess wird fortgesetzt.
Düsseldorf - Wenn die anderen draußen ausgelassen Silvester feiern, bleibt die kleine Lea (heute sieben Jahre alt) in einem abgeschotteten Raum.
Keine Blick aufs Feuerwerk und Kopfhörer auf!
Das hat seinen Grund: Vor zwei Jahren wurde Lea von einer Rakete am Kopf getroffen und landete im Krankenhaus.
Am Freitag verklagte sie über ihre Eltern den mutmaßlichen Böllerwerfer: Sie verlangen 60 000 Euro Schmerzensgeld.
Lea und ihre Eltern feierten bei Freunden.
Als es auf 24 Uhr zuging, zog man sich warm an und ging nach draußen, um selbst zu böllern.
Da war beim Nachbarn gegenüber schon die Hölle los.
Leas Mutter: „Die haben wild herumgeknallt.
Eine Rakete kam fast vor dem kleinen Sohn meiner Freundin auf.
Ich brachte ihn rein.
Seine Mutter passte auf Lea auf.“
„Meine Tochter schrie nur noch“
Aus dem Küchenfenster beobachtet sie, wie eine Feuerwerkbatterie, die der Nachbar oder einer seiner Gäste mitten auf der Straße abgestellt hatte, umkippte und sich eine Rakete löste – und Lea traf.
Sie stürmte nach draußen. „Meine Tochter schrie nur noch.“
Die Mütze roch verbrannt, auch die Haare waren angesengt.
Dann sackte die Kleine zusammen, übergab sich mehrfach.
Die Rakete hatte eine Hirnblutung verursacht.
Lea musste operiert werden.
Bis heute hat sie manchmal Probleme, Worte zu finden.
Am schlimmsten aber das erlittene Trauma.
Der Nachbar streitet ab, die Böllerbatterie aufgestellt zu haben.
„Unsere ganze Familie hat sich am Feuerwerk beteiligt.“
Der Richter gab zu verstehen, dass die Schuld vom Nachbarn schwer zu beweisen ist.
Zwar gebe es eine Kollektiv-Haftung, wenn eine Rakete unsachgemäß losgeschickt wird.
Doch auch das, so der Richter, „wird sich nicht feststellen lassen.“
Doch Rechtsanwalt Joachim Müller gibt nicht auf: „Es kann doch nicht sein, dass da wild herumgeballert, ein Kind schwer verletzt wird, und niemand haftet dafür.“
Der Prozess wird fortgesetzt.



