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Silvester-Übergriffe: Steffens - Zuwanderer müssen Rechte der Frauen respektieren !

Köln. Innenminister Jäger will Straftäter konsequent abschieben.
Frauenministerin Steffens: Zuwanderer müssen lernen, welche Rechte Frauen haben.

Als Konsequenz aus den Kölner Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht will NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) Straftäter konsequent durch die zuständigen Ausländerbehörden abschieben.
"Straftäter haben keinen Anspruch auf ein Bleiberecht", sagte Jäger in Düsseldorf.
Zu einer erfolgreichen Integration gehöre auch, die Werte und Normen unserer Gesellschaft zu akzeptieren.
Jäger stellte klar, dass es der Rechtsstaat nicht hinnehme, „dass sich nordafrikanische Männergruppen organisieren, um wehrlose Frauen mit dreisten sexuellen Attacken zu erniedrigen.“

Der Innenminister will klären, ob es sich um eine bundesweite Entwicklung der Gewalt handelt und kündigte „zur Abschreckung“ ein konsequentes Eingreifen der Polizei an.
In Köln sind 4500 Polizeibeamte im Dienst – zehn Prozent der gesamten Polizeistärke in NRW.
Nach Zeugenaussagen waren die meisten Täter junge Heranwachsende aus Nordafrika und dem Nahen Osten.
Der NRW-Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Arnold Plickert, verlangte, „mit aller Härte“ gegen Täter vorzugehen.

Steffens: "Übergriffe in Köln sind abscheulich“
Für Frauenministerin Barbara Steffens (Grüne) ist es höchste Zeit, dass der männliche Machtmissbrauch gegenüber Frauen in der Gesellschaft insgesamt stärker verurteilt wird.
„Die aktuellen Übergriffe in Köln sind abscheulich“, sagte Steffens dieser Redaktion.
Die Ministerin verlangte, dass Zuwanderern klarer vermittelt wird, welche Rechte Frauen haben und „was bei uns nicht geduldet wird“.
Der CDU-Innenpolitiker Gregor Golland warnte vor einem falschen Signal an junge Flüchtlinge, dass der Staat schwach sei und Frauen nicht schützen könne.

Golland verlangte die sofortige Abschiebung von Tätern ohne deutsche Staatsangehörigkeit.
„Die Duldung der Flüchtlinge muss aufgehoben werden, wenn sie als Täter ermittelt sind“, sagte Golland.
Nach Angaben Gollands handelt es sich bei den Kölner Sex-Attacken nicht um Einzelfälle.
Sexuelle Übergriffe durch Flüchtlinge habe es laut persönlicher Hinweise aus Polizeikreisen auch in Bielefeld, Hamburg und Stuttgart gegeben.
FDP-Innenexperte Marc Lürbke führt die Kölner Übergriffe auf einen mangelnden Kontrolldruck zurück, den Täter offenbar als Einladung zur Gewalt missverstehen würden.

In Köln hatten sich zahlreiche Männer bei Kontrollen der Polizei nur mit Duldungsbescheinigungen ausweisen können.
„Wer in einem Gastland Straftaten begeht, muss konsequent abgeschoben werden“, sagte Golland.
Der Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags wird sich in einer Sondersitzung am 11. Januar mit den Vorfällen befassen.
GdP-Landeschef Plickert sprach von einer „unfassbaren, neuen Qualität“ der Gewalt.
Täter, die die Rechtsform in Deutschland nicht akzeptierten, müssten nach massiven Übergriffen verurteilt und ausgewiesen werden.




ps.
Merkel muss doch langsam mal wach werden .
Wir schaffen das, hat sich seit Silvester überholt .
Wir schaffen es nicht, diese Massen zu integrieren .
 
Weil am Rhein: Zwei Mädchen (14, 15) von vier jungen Männern vergewaltigt !

Weil am Rhein -Ein schreckliches Verbrechen schockiert Freiburg: In der Silvesternacht wurden zwei Mädchen (14, 15) von vier jungen Männern vergewaltigt.

Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um syrische Staatsbürger im Alter von 14 bis 21 Jahren.

Wie konnte es dazu kommen?

Der Fall
Die Mädchen und die Männer kannten sich vor der Tat.
In der gemeinsamen Wohnung des 21-Jährigen und seines 15-jährigen Bruders kam es zuerst zu einvernehmlichen Zärtlichkeiten.

Doch die Mädchen wollten nicht weitergehen.
Die Situation eskalierte.
Die vier Männer vergewaltigten die beiden Teenager mehrfach, so die Polizei.

Die Mädchen schalteten sofort die Polizei ein.
Die vier Beschuldigten wurden festgenommen.

Kein Zusammenhang mit Köln
Die Staatsanwaltschaft Lörrach beantragte Haftbefehle gegen alle vier Männer.
Die zwei 14-jährigen Beschuldigten wohnen in den Niederlanden und der Schweiz.

Ein Zusammenhang mit den Vorfällen in Köln und anderen deutschen Städten ist laut Polizei nicht erkennbar.


 
Kölner Polizei-Führer: Meine Nacht mit dem brutalen Mob !

Ein Beamter schildert wichtige Details aus der Kölner Skandalnacht.
Er ist ein erfahrener Polizist und war in der Silvesternacht dabei.

Eine zentrale Frage ist nach wie vor: Wer waren die Leute, die den Mob bildeten?
Nach übereinstimmenden Aussagen handelte es sich um nordafrikanische und arabische Personen.

Die Trickdiebmasche – in der Silvesternacht verbunden mit den sexuellen Gewalttaten – erinnert tatsächlich an die (nordafrikanische) Antänzer-Szene, die sich in Köln vor zwei Jahren etabliert hat.

„Weinende Frauen, die keinen Slip mehr trugen“
Der Beamte berichtet nun, es habe in der Nacht 15 vorläufige Festnahmen durch seine Gruppe gegeben.

Diese Personen seien „definitiv erst wenige Tage oder Wochen“ in Deutschland gewesen: „Von diesen Personen waren 14 aus Syrien und eine aus Afghanistan.
Das ist die Wahrheit.
Auch wenn sie schmerzt.“

„Ich habe junge Frauen weinend neben mir gehabt, die keinen Slip mehr trugen, nachdem die Meute sie ausgespuckt hatte.
Das waren Bilder, die mich schockiert haben und die wir erstmal verarbeiten mussten.

Abgesehen davon, dass wir damit beschäftigt waren, uns selbst zu schützen, da wir massiv angegriffen wurden.“

Verwirrung um Albers-Aussage
Die 15 vorläufig Festgenommenen hätten „Aufenthaltsbescheinigungen zur Durchführung des Asylverfahrens“ bei sich gehabt, so der Beamte.

Man habe sogenannte Sammellisten erstellt, auf denen die Personalien der Verdächtigen festgehalten worden seien.
Diese seien jetzt unter Verschluss und geheim.

Bedeutet: Die Aussage von Polizeipräsident Wolfgang Albers, man wisse nicht, woher die 1000 Chaoten auf dem Bahnhofsvorplatz herkamen, kann so nicht stimmen.

„Wir haben mit Flüchtlingshelfern gesprochen, die in der Nacht dort die arabischen Personen begleitet haben.
Auch Sanitäter und Notärzte können bestätigen, dass es sich zum Teil um Asylbewerber gehandelt hat“, erklärt der Insider weiter.

Polizei bat verzweifelt um weitere Kräfte
Der Beamte wirft die Frage auf, ob im Hintergrund Politik gemacht werde – „aber bitte nicht auf unserem Rücken.“

Er und seine Kollegen prüften derzeit, ob sie mit Hilfe der Polizeigewerkschaft Aufklärung über die Vorgänge in der Nacht und die Rolle des Polizeipräsidenten einfordern sollen.

Zu den Silvester-Ausschreitungen selbst erklärt er weiter, man habe verzweifelt um weitere Kräfte gebeten.
Doch die gab es nicht.

„Es wurden Kräfte umgesetzt, aber in der Brühler Unterkunft standen keine weiteren Einheiten der Hundertschaft bereit, weil alle in anderen Städten eingesetzt waren.“

Die Staatsanwaltschaft hat zudem die Leiterin der Abteilung für organisierte Kriminalität mit in das Ermittlerteam aufgenommen: Es lasse sich nicht ausschließen, dass das Geschehen organisierten Täterstrukturen vorweise.

Zeugen und Opfer melden sich: „Es gab eine Riesen-Schlägerei“
Schülerin Sylvia S. (19) berichtet: „Ich kam mit zwei Freundinnen gegen 23.30 Uhr aus dem Hauptbahnhof.
Wir wollten zum Rhein, um dort ins neue Jahr zu feiern.

Doch am Haupteingang umringte uns schnell eine Menge aus 25 bis 30 ausländischen Männern, die uns beschimpften.
Meine beiden Freundinnen wurden am Hintern betatscht, einer wurde das Handy geklaut.“

Doch das Schlimmste sei gewesen: „Da haben in unmittelbarer Nähe Polizeibeamte gestanden.
Wir schrien, machten sie auf uns aufmerksam.
Doch sie kamen uns nicht zu Hilfe.“
Stattdessen hätten die Polizisten etwas von einer Rettungsgasse für einen Krankenwagen erzählt.

„Kein Polizist weit und breit zu sehen“
Helmut H. (65) wollte mit seiner Freundin gegen 2.45 Uhr über die Domplatte zum Bahnhof.
„Doch das ging nicht.
Da war eine Schlägerei zwischen 100 bis 150 Ausländern und kein einziger Polizist weit und breit zu sehen.“
Deshalb sei er mit seiner Freundin zurück zum Neumarkt gegangen.

Leserin Maria Flöge-Becker: „Wir erkannten sofort, dass hier Panik war.
Junge Mädchen weinten und auch ältere Personen waren voller Panik“, schildert sie.
„Auch wir wurden angerempelt und geschubst.“


 
Einsatzprotokoll: Kölner Polizei befürchtete sogar Tote in der Silvesternacht !

Berlin/Köln. Der Einsatzbericht eines Kölner Polizisten von Silvester wirft ein neues Licht auf die Ereignisse – und auf das Verhalten der Polizei.

Erstmals seit den Übergriffen auf Dutzende Frauen in Köln während der Silvesternacht gewährt ein internes Dokument Einsicht in die dramatische Lage am späten Abend und in der Nacht vor dem Hauptbahnhof der Stadt.
Das Einsatzprotokoll eines leitenden Polizeibeamten, aus dem „Bild“-Zeitung und "Spiegel" zitieren, wirft zudem verstärkt die Frage auf, ob die Kölner Polizei mit ihrer ersten Pressemeldung am Neujahrsmorgen die Öffentlichkeit bewusst täuschen wollte.

„Schon bei der Anfahrt zur Dienststelle an den HBF Köln wurden wir von aufgeregten Bürgern mit weinenden und geschockten Kindern über die Zustände im und um den Bahnhof informiert“, heißt es demnach in dem internen Papier.
Auf dem Vorplatz und der Domtreppe hätten sich „einige Tausend meist männliche Personen mit Migrationshintergrund“ befunden, die „Feuerwerkskörper jeglicher Art und Flaschen wahllos in die Menschenmenge feuerten bzw. warfen“.

„Spießrutenlauf für Frauen“
Und dann heißt es in dem Protokoll laut „Bild“ wörtlich: „Gegen 22.45 Uhr füllte sich der gut gefüllte Bahnhofsvorplatz und Bahnhof weiter mit Menschen mit Migrationshintergrund.
Frauen mit Begleitung oder ohne durch liefen einen im wahrsten Sinne ,Spießrutenlauf’ durch die stark alkoholisierten Männermassen, wie man es nicht beschreiben kann.“

Das würde bedeuten: Bereits mehr als eine Stunde vor Mitternacht hatte die Kölner Polizei Kenntnis von massiven Übergriffen auf Frauen.
Und offenbar wurde auch reagiert, denn in dem Protokoll des leitenden Beamten heißt es weiter: „Wir kamen zu dem Entschluss, dass die uns gebotene Situation (Chaos) noch zu erheblichen Verletzungen, wenn nicht sogar zu Toten führen würde.“
Deshalb habe man sich „nach Rücksprache mit der Gesamteinsatzleitung der Landespolizei“ entschlossen, den Bereich der Domtreppe über den Bahnhofsvorplatz zu räumen.
Die Räumung habe gegen 23.30 Uhr begonnen.

„Weinende Frauen schilderten sexuelle Übergriffe“
Entspricht dieses Protokoll der Realität, dann erscheint die Pressemeldung, die die Kölner Polizei um 8.57 Uhr am Neujahrsmorgen herausgab, noch unverständlicher als bisher schon.
Darin lautete die Bilanz der Silvesternacht nämlich: „Ausgelassene Stimmung - Feiern weitgehend friedlich“.
Die Nacht sei „entspannt“ gewesen – und zwar „auch weil die Polizei sich an neuralgischen Orten gut aufgestellt und präsent zeigte“.
Von dem „Spießrutenlauf“ für Frauen und dem „Chaos“, wie es in dem Einsatzprotokoll beschrieben wird, findet sich dagegen in der Meldung nichts.

Dabei hatte man bei der Polizei offenbar Kenntnis von den Vorgängen.
Denn im Einsatzprotokoll steht weiter zu lesen: „Im Einsatzverlauf erschienen zahlreiche weinende und schockierte Frauen/Mädchen bei den eingesetzten Beamten und schilderten sex. Übergriffe durch mehrere männliche Migranten/ -gruppen.
Die Einsatzkräfte konnten nicht allen Ereignissen, Übergriffen, Straftaten usw. Herr werden, dafür waren es einfach zu viele zur gleichen Zeit.“

„Vollendete Vergewaltigungen konnten verhindert werden“
In der Folge beschreibt der Bericht chaotische Zustände im Hauptbahnhof und rund um das Bahnhofsgebäude.
Etwa: „Im ganzen Bahnhof überall ,Erbrochenes’ und Stellen, die als Toilette genutzt wurden.“
Oder: „Zustieg in die Züge nur über körperliche Auseinandersetzungen – Recht des Stärkeren.“
Oder: „Geschädigte/Zeugen wurden vor Ort, bei Nennung des Täters bedroht oder im Nachgang verfolgt.
Aufgrund der ständigen Präsenz der Einsatzkräfte und aufmerksamer Passanten im Bahnhof, konnten vollendete Vergewaltigungen verhindert werden.“

Auffällig war bei dem Silvester-Einsatz laut dem Bericht des Polizisten zudem „die sehr hohe Anzahl an Migranten innerhalb der polizeilichen Maßnahmen der Landespolizei und im eigenen Zuständigkeitsbereich.
Maßnahmen der Kräfte begegnete einer Respektlosigkeit, wie ich sie in 29 Dienstjahren noch nicht erlebt habe“.

Nach Bekanntwerden der zahlreichen Übergriffe auf Frauen zum Jahreswechsel in Köln war die Polizei zuletzt massiv in die Kritik geraten.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte den Einsatz als unkoordiniert dargestellt: „So kann die Polizei nicht arbeiten.“
CDU und FDP hatten personelle Konsequenzen gefordert.
Der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers hatte am Mittwoch einen Rücktritt abgelehnt.


 
Berichte nähren Zweifel an Darstellung der Polizei in Köln !

Köln. Nach Medienberichten wusste die Polizei deutlich mehr über viele Männer am Kölner Hauptbahnhof.
Das schildern offenbar einzelne Beamte.

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Medienberichte legen nahe, dass die Polizeiführung in Köln die Herkunft der in der Silvesternacht kontrollierten Personen verheimlicht hat: Demnach soll der Polizei bereits früh in der Nacht klar gewesen sein, dass es sich bei vielen der jungen Männer am Bahnhof um Syrer, Iraker und Afghanen handelte, die erst seit kurzem in Deutschland leben.

Der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, Ernst Walter, warf die Frage nach politischen Gründen für die Informationspolitik auf.
Es müsse „dringend aufgeklärt“ werden, warum die Kölner Polizei dies nicht veröffentlicht hat, sagte er dem Stadt-Anzeiger.
Die Zeitung berichtet auch, Informationen seien trotz des Drängens beteiligter Beamter durch den Dienstgruppenleiter nicht weitergegeben worden.

Polizeiführung will am Montag berichten
Die Kölner Polizei will das weder bestätigen noch dementieren.
Sie spricht weiter allgemein von Nordafrikanern und „Menschen aus dem arabischen Raum“.
Zu den Widersprüchen will sie erst am Montag Stellung nehmen, wenn Innenminister Ralf Jäger (SPD) einen Einsatzbericht von der Polizei erwartet.

Mehreren Medienberichten zufolge hat die Kölner Polizei rund hundert Personen in der Silvesternacht kontrolliert und deren Personalien aufgenommen.
Die Protokolle und Aussagen einzelner Polizisten zu diesen Personenkontrollen ergeben ein neues Bild zur Herkunft der Verdächtigen.
Bislang hatten Augenzeugen berichtet, dass es sich vor allem um nordafrikanische junge Männer gehandelt habe.
Allerdings ist ungeklärt, ob oder wie viele der hundert kontrollierten Personen überhaupt sexuelle Übergriffe oder Raubstraftaten begangen haben.

„Großteil der Kontrollierten Syrer“
„Nur bei einer kleinen Minderheit handelte es sich um Nordafrikaner, beim Großteil der Kontrollierten um Syrer“, zitiert die „Welt am Sonntag“ einen am Einsatz beteiligten Kölner Polizisten.
Ähnliches berichtet die Kölner Boulevardzeitung „Express“: Das Blatt beruft sich auf einen „erfahrenen Polizisten“, der von 15 vorläufigen Festnahmen allein aus seiner Gruppe berichtet.
Sie hätten „Aufenthaltsbescheinigungen zur Durchführung des Asylverfahrens“ bei sich geführt, schreibt die Zeitung.
Die meisten stammten demnach aus Syrien.

Die Zahl der Strafanzeigen von Opfern stieg am Donnerstagnachmittag auf 121.
Laut Polizei seien in zwei Fällen Vergewaltigungen angezeigt worden.
Die Ermittler haben 16 Verdächtige auf Bild- und Videoaufnahmen ausgemacht, die nicht namentlich bekannt sind.


 
Köln: Auch Flüchtlingsbeauftragte spricht von Abschiebungen !

Berlin. Die Übergriffe auf Frauen zu Silvester und die Folgen: Von Kanzlerin und Bundesministern ist nun oft das Wort „Abschiebung“ zu hören.

Die Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, hat ein hartes Vorgehen gegen die Straftäter von der Silvesternacht in Köln gefordert und Abschiebungen nicht ausgeschlossen.
„Die Täter müssen gefasst und bestraft werden, bis hin zur Abschiebung, wenn es Flüchtlinge waren“, sagte die SPD-Politikerin.
Die Gewalt in der Kölner Silvesternacht sei erschreckend.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bereits deutlich gemacht, sie halte nach den Übergriffen weitreichende Konsequenzen für nötig.
„Es sind widerwärtige, kriminelle Taten, die Deutschland nicht hinnehmen wird“.

Merkel sagte am Donnerstag in Berlin, es müsse über möglichen Handlungsbedarf bei der Ausweisung von straffälligen Ausländern gesprochen werden.
Es sei zu prüfen, „ob wir, was Ausreisenotwendigkeiten anbelangt schon alles getan haben, was notwendig ist, um hier auch klare Zeichen zu setzen an diejenigen, die nicht gewillt sind, unsere Rechtsordnung einzuhalten“.
Sie sagte auch: „Und was die Menschen mit Recht erwarten, ist, dass diesen Worten dann Taten folgen.“

Maas hatte Debatte begonnen
Die Debatte in der Regierung um Ausweisungen hatte Justizminister Heiko Maas (SPD) eröffnet.
Maas hatte gesagt, er halte Ausweisungen nach Taten wie in Köln für möglich.
Asylsuchende könnten auch während eines laufenden Asylverfahrens bei einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr oder mehr ausgewiesen werden. „
Ein solches Strafmaß ist grundsätzlich bei Sexualdelikten absolut möglich“, erklärte er.
Ausweisungen wären insofern durchaus denkbar.“

Eigentlich muss vor einer Ausweisung ein Asylverfahren abgeschlossen und das Asylgesuch abgelehnt sein.
Eine Straftat kann diese Ablehnung aber auch herbeiführen.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte sich dafür ausgesprochen, dass nach Straftaten einfacher eine Anerkennung als Flüchtling ausgeschlossen ist.
Bislang liegt die Hürde bei einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren.
SPD-Vertreter äußerten sich aber skeptisch über Gesetzesverschärfungen.
Um organisierter Kriminalität Herr zu werden, brauche es weder Änderungen am Grundrecht auf Asyl noch an der Genfer Flüchtlingskonvention, sagte der stellvertretende Parteivorsitzende Ralf Stegner der „Welt“.

Özoguz warnt vor Vorverurteilung
In der Silvesternacht hatten sich am Kölner Hauptbahnhof aus einer Menge von etwa 1000 Männern heraus kleinere Gruppen gelöst, die vor allem Frauen umzingelt, begrapscht und bestohlen haben sollen.
Laut Augenzeugen und Opfern waren die Täter dem Aussehen nach größtenteils nordafrikanischer oder arabischer Herkunft.

Die Integrationsministerin und Flüchtlingsbeauftragte Özoguz warnte zugleich davor, „geflohene Menschen unter Generalverdacht zu stellen“.
Sie sagte: „Es alarmiert mich, wie Rechtsextreme die Übergriffe bereits zur Hetze und Stimmungsmache gegen Flüchtlinge nutzen.“
Pro Asyl-Europareferent Karl Kopp sagte, er halte die aktuelle Diskussion für eine „hysterische Debatte“, da man noch nicht einmal wisse, wer die Täter sind.
„Zunächst müssen erst einmal die Strafverfolgungsbehörden ihre Arbeit machen“, sagte er.


 
Goldbarren und Manschettenknöpfe in Toilette entdeckt !

Darmstadt. Da wollte jemand wohl dringend etwas loswerden – und spülte einen Goldbarren und Manschettenknöpfe in einem Supermarkt-Klo herunter.

Ungewöhnlicher Griff ins Klo für die Mitarbeiter eines Supermarkts: Einen Goldbarren sowie mehrere gold- und silberfarbene Manschettenknöpfe haben Angestellte eines Supermarktes in Fürth im hessischen Odenwald aus der Kundentoilette eines Supermarktes gefischt – eingepackt in einer Tüte.

Der etwa drei Zentimeter lange Goldbarren sei echt, die Manschettenknöpfe in Gold und Silber wahrscheinlich nicht alle, teilte die Polizei in Darmstadt am Donnerstag mit.
Im Internet wird ein solcher Goldbarren für fast 1700 Euro angeboten.

Bisher konnte die Polizei den Fund weder einer Straftat noch einem rechtmäßigen Besitzer zuordnen.
Der Goldfund war bereits am 11. Dezember gemacht worden.


 
Nach Kölner Mob-Attacken: Polizei unter Druck - Kanzlerin empört !

Köln - Angesichts der Übergriffe eines kriminellen Mobs auf Frauen in der Kölner Silvesternacht wird der Ruf nach Konsequenzen für Polizeispitze und Politik lauter.
So will Kanzlerin Angela Merkel eine verstärkte Debatte über die Grundlagen des kulturellen Zusammenlebens in Deutschland - zugleich sei zu prüfen, ob bisher bei der Ausweisung straffälliger Ausländer genug getan worden sei.
Die Kölner Polizeiführung gerät derweil nach neuen Zeugenaussagen auch aus den eigenen Reihen zunehmend unter Druck.
Ihr wird vorgeworfen, Informationen nicht frühzeitig veröffentlicht zu haben.


 
Übergriffe auf Frauen in Köln: "Ich fürchte, dass es zu keiner Verurteilung kommen wird" !

 
Karl Lagerfeld soll in Frankreich Steuern hinterzogen haben !

Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist in Frankreich im Visier der Steuerfahndung.
Dem 80-Jährigen werde vorgeworfen, über Steueroasen Abgaben in Millionenhöhe umgangen zu haben, meldete das französische Magazin "L'Express".
Die nationale Steuerbehörde bestätigte ein laufendes Verfahren, nannte dazu aber keine Details.
Der Modezar gibt sich gelassen.

Lagerfelds Sprecherin Caroline Lebar sagte am Donnerstag, Lagerfeld habe nie die Absicht gehabt, Steuern zu umgehen.
Er vertraue darauf, dass seine Finanzberater die Situation mit den Steuerbehörden klären könnten.
Auch sie äußerte sich nicht im Einzelnen zu den in "L'Express" genannten Vorwürfen.

"Ich habe nichts zu befürchten und bin nicht mal auf dem Laufenden", sagte der Modemacher selbst der Tageszeitung "Die Welt".
Es handele sich um eine "alte Ermittlung", betonte Lagerfeld.
"Sollte es aus irgendeinem Grund etwas nachzuzahlen geben, dann wird das geschehen."
Er zahle "ohnehin jedes Jahr viele Millionen Steuern".

20 Millionen Euro vorbeigeschleust
"L'Express" hatte berichtet, Lagerfeld habe in den vergangenen sechs Jahren mehr als 20 Millionen Euro am französischen Fiskus vorbeigeschleust.
Die Ermittlungen laufen demnach seit 2013.

Die sozialistische Regierung in Frankreich geht seit einigen Jahren verstärkt gegen Steuerhinterziehung auf hohe Einkünfte vor.
Der Fall Lagerfeld betrifft offenbar nicht den Modekonzern Chanel, wo der Deutsche in den 1980er Jahren Chefdesigner wurde.


 
Seit 19 Jahren gesucht: Polizei schnappt Tatverdächtigen zufällig !

Was bei gezielten Ermittlungen der Polizei nicht gelungen war, holten die Beamten bei einer Autokontrolle an der A4 in Sachsen nach.

Seit 19 Jahren hat die bayerische Justiz einen Mann per Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben.
Jetzt ist der wegen mehrerer schwerer Verbrechen Gesuchte der Autobahnpolizei bei einer Routinekontrolle ins Netz gegangen.

Die Beamten kontrollierten den 57-Jährigen am Mittwochabend auf dem Rastplatz Oberlausitz.
Dabei stellten sie fest, dass der Mann wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und räuberischer Erpressung von der Justiz in Bayern gesucht wird.

Der Mann wurde festgenommen und soll jetzt einem Haftrichter vorgeführt werden.


 
Facebook-Video wird gefeiert: Nach Köln - "Packt Eure Klamotten und geht nach Hause" !

Nach den schlimmen Ereignissen in der Silvesternacht brodelt die Stimmung im Netz.
Ein Afrikaner, der in Deutschland lebt, trifft mit seinem Facebook-Video den Nerv der Bevölkerung.

"Ich komme aus Afrika, lebe aber in Deutschland", erzählt Serge Nathan Dash Menga in einem Video, das er auf seiner eigenen Facebook-Chronik geteilt hat.
Das Video zielt auf die Ereignisse in der Kölner Silvesternacht ab.
Rund 1000 Männer sollen Frauen in Köln umzingelt, begrapscht und bestohlen haben.
Am Mittwoch konnte die Polizei einen kleinen Erfolg vermelden: 16 Verdächtige wurden bereits ausfindig gemacht.
Auch in München sollen Frauen vor einer Disko belästigt worden sein.

Der Mann, der aus dem Kongo kommt, ist froh, in Deutschland sein zu dürfen.
Denn in seiner Heimat schert sich niemand darum, was er für eine Zukunft hat: "Weder würde ich Hilfe vom Staat bekommen, wenn es mir beschissen geht, noch hätte ich die Möglichkeit, ein Krankenhaus besuchen zu können.
Denn ohne Geld funktioniert bei uns gar nix."

In seinem Facebook-Post stellt Serge Nathan Dash Menga allen Ausländern, die in Deutschland leben, eine Frage: "Mit welchem Recht nehmen sich manche Menschen Sachen raus, die im Grunde genommen das Ansehen aller in Deutschland lebender Ausländer besudelt?"

Und er geht sogar noch einen Schritt weiter: "Packt einfach Eure Klamotten und geht nach Hause!"


Damit trifft der in Essen lebende Mann einen Nerv in der Bevölkerung – rund sechs Stunden nachdem er das Video hochgeladen hat, wurde es knapp 9.000 Mal geteilt und mehr als 12.000 Mal angesehen (Stand: Donnerstag, 17.23 Uhr).

Die Reaktionen fallen durchweg positiv aus.
Ein Facebook-User findet sogar, dass dem Kongolesen ein Kurzfilm-Preis zustände.
Ein anderes Mitglied des sozialen Netzwerkes schreibt: "Ich hoffe, Sie fühlen sich trotz allem noch wohl und willkommen in Deutschland.
Wir brauchen Mitmenschen wie sie."


 
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