Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Mann wird entführt und gefoltert: Prozess wegen Geiselnahme !

Düsseldorf/Oyten - Er soll mit zwei Komplizen einen Mann entführt und in einen Keller gebracht haben: Wegen Geiselnahme muss sich von diesem Morgen (09.30) an ein 23-Jähriger vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten.
Die Tat hatte sich laut Anklage vor dreieinhalb Jahren in Oyten in Niedersachsen ereignet.

Gemeinsam mit zwei Komplizen soll der Angeklagte dort am 5. Dezember 2018 einen Mann beim Einsteigen in sein Auto überwältigt haben.
Anschließend war das Entführungsopfer in einen Keller im nahe gelegenen Ort Blender gebracht und dann einem anderem Mann überlassen worden.

Das Entführungsopfer soll zuvor dessen Mutter bestohlen und dabei Gold und Geld im Wert von einer halben Million Euro erbeutet haben.
Der 23-Jährige und seine Komplizen sollen laut Anklage gewusst haben, dass er vom Sohn der Frau massiv gefoltert werden würde, damit er das Versteck der Beute preisgibt.

Dem Opfer waren damals mit einem Bunsenbrenner Verbrennungen im Gesichts-, Bein- und Genitalbereich zugefügt worden.
Die Anklage stützt sich auf die Aussage des Opfers, auf DNA-Spuren am Tatort und auf mitgeschnittene Telefonate.

Der Angeklagte habe sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert, hieß es beim Landgericht.
Der 23-Jährige ist wegen Gewalt und Betrugs vorbestraft.

Das aktuelle Verfahren gegen den zur Tatzeit Heranwachsenden war zunächst von der Staatsanwaltschaft Verden in Niedersachsen geführt, dann aber an die Anklagebehörde in Düsseldorf abgegeben worden.
Für den Prozess sind bis zum 6. Juli noch zwei weitere Verhandlungstage angesetzt.


 
Auto kracht unter Sattelschlepper - vier Tote !

Bei einem schweren Unfall auf der A3 bei Regensburg sind vier Menschen ums Leben gekommen.
Ein Auto geriet unter einen Sattelschlepper.
Wie es zu dem Unglück kam, soll ein Gutachter klären.


Das Auto ist völlig zermalmt, als es unter dem Sattelschlepper auf der A3 bei Regensburg geborgen wird.
Die vier Insassen sind tot.
Wie genau der schwere Unfall am Dienstag passiert ist, soll ein Gutachter klären, wie die Polizei mitteilte.
Die Autobahn in Fahrtrichtung Regensburg war nahe der Unglücksstelle bei Neutraubling gesperrt, es bildete sich ein langer Stau.

Ersten Erkenntnissen nach fuhr der Fahrer des Autos auf den Sattelschlepper auf, der Wagen bohrte sich tief unter das Heck.
Nähere Angaben zu den Insassen machte die Polizei zunächst nicht, weil die Angehörigen am Nachmittag noch nicht verständigt waren.
Ein Sprecher sagte nur, dass das Auto eine deutsche Zulassung hatte und die Insassen vier Erwachsene waren.
Nachdem der Sattelschlepper entfernt und das Wrack darunter befreit war, wurden die vier Leichen in Holzsärgen abtransportiert.

Der Fahrer des Sattelschleppers blieb bei dem Unglück den Angaben nach unverletzt und wurde von Mitarbeitern des Rettungsdienstes betreut.
Polizei und Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen aufgenommen.
Die Maßnahmen an der Unglücksstelle dürften mehrere Stunden dauern, hieß es von der Polizei.
Der Unfall ereignete sich gegen 9.30 Uhr.


 
Halbe Million Euro: Durchsuchung wegen Betrug !

Berlin/Wriezen/Velten - Eine 20-köpfige Gruppe soll mehrere Firmen im großen Stil betrogen und so mindestens eine halbe Million Euro erbeutet haben.
Im Zuge der Ermittlungen seien am Dienstag elf Geschäfts- und Wohnadressen in Berlin und Brandenburg durchsucht worden, teilte die Polizei mit.
Dabei seien unter anderem Datenträger und ein Auto sichergestellt worden.

Der Gruppe wird vorgeworfen, Gutscheine für verschiedene Leistungen und Waren auf Rechnung gekauft, diese aber nie bezahlt zu haben.
Als Hauptverdächtige gelten zwei Männer im Alter von 26 und 29 Jahren.
Ermittelt wird weiterhin wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Warenkredit- und Leistungskreditbetrugs.


 
Großeinsatz in Frankfurt-Griesheim: Polizei erschießt bewaffneten Mann (41) !

Bei einem Polizeieinsatz im Frankfurter Stadtteil Griesheim haben die Beamten am Dienstag einen Mann erschossen.
Laut Polizei habe der 41-Jährige die Beamten mit einem Messer und einer Waffe angegriffen.
Anschließend habe das SEK Kassel den Angreifer leblos aufgefunden.

Am Dienstagmittag waren im Frankfurter Stadtteil Griesheim mehrere Schüsse gefallen.
Die Polizei rückte mit einem großen Aufgebot an, darunter auch Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten (BFE).
Eine Verhandlungsgruppe war ebenfalls vor Ort.
Als die Polizisten eintrafen, wurden sie von dem 41-jährigen Mann attackiert.
"Im weiteren Verlauf kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch", so ein Polizeisprecher.
Die genauen Todesumstände werden noch ermittelt.
Ein Beamter, der zur alarmierten Polizeistreife gehörte, wurde bei dem Einsatz verletzt.

Die Polizei Frankfurt teilte auf Twitter mit, dass es zu vorübergehenden Sperrungen von Straßen und im öffentlichen Nahverkehr komme.
Nach dem Fund der Leiche wurden die Sperrungen wieder aufgehoben.
Laut Polizei und Bundespolizei wurde der Bahnhof Frankfurt-Griesheim vollständig gesperrt, die Bundespolizei twitterte, dass der Bereich gemieden werden sollte.


 
19-Jährige saß tot im Auto: Emotionaler Prozessauftakt in Lüneburg !

Vater fand 19-Jährige tot im Auto - Abiturient soll Jana erstochen haben, weil kein anderer sie haben sollte.

Emotionaler Prozessauftakt in Lüneburg
Die 19-jährige Schülerin Jana D. kommt Mitte Januar abends nicht von ihrem Job in einem Lokal nach Hause.
Ihr Vater beginnt die Suche nach seiner Tochter – und findet sie um 3 Uhr nachts sitzend und erstochen in ihrem Auto auf einem Parkplatz im Lüneburger Stadtteil Schützenplatz.
Sofort fällt der Verdacht auf ihren Freund, der sich jetzt vor Gericht verantworten muss.

Der Täter stach mit einem Küchenmesser massiv auf die Schülerin ein
Fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod der Gymnasiastin beginnt am Dienstag am Landgericht Lüneburg der Prozess gegen ihren gleichaltrigen Freund.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen vor.
Er soll das Mädchen mit einem 19-Zentimeter langen Küchenmesser getötet haben.
Mehrmals soll er massiv auf Janas Kopf und ihren Hals eingestochen haben.

Er soll aus Wut gehandelt haben: Kein anderer sollte Jana haben
Laut Anklage wollte der 19-Jährige keine Trennung akzeptieren.
Kein anderer sollte seine Jana haben.
Zum Tatzeitpunkt sollen die beiden gemeinsam im Auto der Schülerin gesessen haben: Sie auf dem Fahrersitz, er auf der Beifahrerseite.
Beim Gespräch soll eine Trennung ausgesprochen worden sein.
Einen Angriff erwartet Jana nicht, das soll ihr Freund ausgenutzt haben.
Wehren kann sich Jana im Fahrzeug sitzend nicht.
Das Küchenmesser soll der Abiturient schon dabeigehabt haben.

Der 19-Jährige schweigt beim Prozessauftakt
Der Abiturient soll seine damalige Freundin von ihrer Arbeitsstätte abgeholt und zum Auto begleitet haben.
Dort soll er dann aus Wut auf sie eingestochen haben.
Das Messer mit der 19 Zentimeter langen Klinge wurde in der Nähe des Tatortes gefunden.
Seit Januar sitzt der 19-Jährige in Untersuchungshaft und schweigt.
Auch beim Prozessauftakt am Dienstag sagt der mutmaßliche Täter nichts.
Beim Betreten des Gerichtssaals hält er sich leicht zitternd eine Mappe vors Gesicht.
Er wolle am nächsten Verhandlungstag aussagen, heißt es.

Täter wollte womöglich Suizid der Schülerin vortäuschen
Laut Rechtsmedizin bietet sich ein sehr komplexes Verletzungsbild: Es gibt Spuren von diversen scharfen Gewalteinwirkungen am ganzen Körper.
Todesursächlich seien drei Stiche am Hals gewesen.
Nach Janas Tod könnte der Täter ihr außerdem Verletzungen an der Pulsader zugefügt haben, um nachträglich einen Suizid vorzutäuschen, so der Richter beim Prozessauftakt.

Angeklagter kneift Augen zusammen, Vater des Opfers verlässt den Gerichtssaal
Während der Aussage des Gerichtsmediziners kneift der 19-jährige Angeklagte die Augen zusammen, weint aber nicht.
Der Vater des Opfers, der gleichzeitig der Nebenkläger ist, hält die Situation nicht aus und verlässt den Gerichtssaal.

Freundinnen des Opfers verlassen unter Tränen den Gerichtssaal
In Lüneburg sorgt die Tat für Entsetzen.
Das Opfer stand kurz vor dem Abitur, auch viele Mitschüler und Bekannte zeigen sich betroffen.
Beim Prozessauftakt sind viele Mitschülerinnen und Freundinnen des Opfers anwesend.
Eine von ihnen verlässt noch vor Prozessbeginn unter Tränen den Saal.
Die Jugendkammer hat zunächst 13 Verhandlungstage für den Fall anberaumt.


 
Brutaler Mafiakrieg in Berlin ?

Medienberichte in Serbien - Berliner Schüsse könnten zu brutalem Mafiakrieg gehören.

In Berlin sind drei Menschen durch Dutzende Schüsse schwer verletzt worden.
Eines der Opfer soll in Konflikt mit Gruppen stehen, denen Drogenhandel und grausame Foltermorde vorgeworfen werden.

Noch werden die Opfer der Schüsse an der Berliner Müllerstraße schwer verletzt im Krankenhaus behandelt und sind nicht vernehmungsfähig, da berichten serbische Medien schon über mögliche Verstrickungen der organisierten Kriminalität in den blutigen Anschlag.
Nachdem einer oder mehrere Unbekannte am Sonntagabend das Feuer an einer Shisha-Bar im Wedding eröffneten, werden auf diesem Wege erste Details bekannt.
Die ermittelnde Staatsanwaltschaft will sich bislang zu den Spekulationen nicht äußern.

Europaweiter Krieg der Clans
Sollten sich die Berichte bestätigen, wäre der Vorfall erneut extrem gewaltbereiten Gruppen zuzurechnen, die nicht nur in Serbien und Montenegro um die Vorherrschaft im Drogenhandel kämpfen.
Erst 2019 hatte ein Doppelmord Forst in Brandenburg erschüttert, der mit den Kämpfen in Zusammenhang steht.
Auch dieses Mal könnten die Spuren wieder in das Milieu um montenegrinische Clans und serbische Fußball-Hooligans führen.

Serbische Medien berichten, dass eines der Opfer von Berlin vermutlich das Hauptziel gewesen sei.
Der Serbe trage den Spitznamen "Macan" und habe in Konflikt gestanden mit einer für ihre Grausamkeit bekannten Mafiagruppe um den Chef-Hooligan eines "FK Partizan Belgrad"-Fanclubs.
Dem verhafteten Veljko Belivuk und seiner Gruppe werden Foltermorde, Entführungen und Drogenhandel vorgeworfen.
Unter anderem sollen sie den Anführer der berüchtigten Juwelendiebe "Pink Panther" grausam getötet haben.
Der Hooligan selbst gilt als mutmaßliches Mitglied des Kavač-Clans aus Kotor in Montenegro, dem Verbindungen zur serbischen Regierung nachgesagt werden.

Seit Jahren führt der Clan europaweit eine blutige Fehde gegen die ehemals Verbündeten des ebenfalls in Kotor beheimateten Škaljari-Clans.
Auslöser sollen Auseinandersetzungen um einen Kokain-Deal gewesen sein.
Dutzende Morde und Mordanschläge werden dem Bandenkrieg seitdem zugerechnet, unter anderem in Spanien, den Niederlanden, Griechenland und Österreich.

Ob sich neben den Morden in Brandenburg auch die Schüsse an der Shisha-Bar in Berlin in die Serie der Gewalttaten einfügen, wird noch zu klären sein.
Bislang liegen den Ermittlungsbehörden zu den Presseberichten keine Informationen vor, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft.
Da die Opfer bislang nicht vernehmungsfähig seien, könne man zu möglichen Motiven der Täter nichts sagen.


 
Mord nach Streit um Hund: Neun Jahre Haft !

Ein Streit um einen Hund, der nicht angeleint war, endete mit einem Mord.
Der Angeklagte stach mit einem Messer auf sein Opfer ein.
Jetzt gab es ein Urteil in dem Fall.

Für den tödlichen Streit um einen nicht angeleinten Hund in Leipzig muss ein 34-Jähriger neun Jahre ins Gefängnis.
Das Landgericht Leipzig verurteilte den Mann am Dienstagabend wegen Mordes.
Weil der Angeklagte laut psychiatrischem Gutachten wegen einer speziellen Form der depressiven Störung vermindert schuldfähig ist, reduzierte die 16. Strafkammer allerdings das Strafmaß.

Opfer und Täter, beide Deutsche, waren am Vormittag des 20. November mit ihren Hunden spazieren.
Es kam zu einem ersten Streit, weil der 52-Jährige seinen Vierbeiner angeblich nicht angeleint hatte.
Stunden später machte sich der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft auf die Suche nach seinen Kontrahenten und entdeckte sie am Abend in der gleichen Gegend.

Mordmerkmale der Heimtücke
"Mit den Worten "Jetzt habe ich euch" ist er auf sie zugestürmt und hat den Mann mit der einen Hand gestoßen und ihm mit der anderen Hand das Messer in den Kopf gestoßen", erläuterte Naumann.
Fünf Tage nach der Attacke erlag der Familienvater seinen schweren Kopfverletzungen.

Mit dem gezielten und wuchtigen Stoß mit dem Messer in die Schläfe seines Opfer habe der Angeklagte dessen Tod billigend in Kauf genommen, betonte der Staatsanwalt.
Er sah das Mordmerkmale der Heimtücke als begründet an, weil das Opfer arg- und wehrlos gewesen sei.
Die Tat hatte sich vor den Augen des 16 Jahre alten Sohnes des 52 Jahre alten Opfers abgespielt.

Auch für den Vorsitzenden Richter Hans Weiß war Mordmerkmal der Heimtücke sei erfüllt.
"Sie haben sich im Dunkeln von hinten mit den Worten "Jetzt habe ich euch" ihren Opfern genähert", betonte der Richter.
Diese hätten nicht mit einem derartigen Angriff rechnen können.
Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
Die Verteidigung kündigte an, das Urteil überprüfen zu wollen.


 
Leiche nach Dachstuhlbrand gefunden !

Dauchingen - Feuerwehrkräfte haben bei Löscharbeiten in Dauchingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) eine Leiche gefunden.
"Die genauen Umstände, die zum Tod der Frau geführt haben, sind bislang unklar und Gegenstand der Ermittlungen", teilten die Staatsanwaltschaft Konstanz und die Kriminalpolizeidirektion Rottweil am Dienstagabend mit.
Der Dachstuhl hatte am Nachmittag angefangen zu brennen.

Neben der getöteten 72-Jährigen wurde ihr 81 Jahre alter Ehemann schwer verletzt geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Ein 31 Jahre alter Mitbewohner sei unverletzt vor dem Gebäude angetroffen worden.

Die Staatsanwaltschaft Konstanz und die Kriminalpolizeidirektion Rottweil ermitteln in dem Fall.
Weitere Auskünfte wurden am Abend nicht erteilt.


 
Hessen: Arzt wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht !

Frankfurt/Main - Weil er den Tod einer 94 Jahre alten Patientin verursacht haben soll, hat sich von diesem Mittwoch (9.00 Uhr) an ein Krankenhausarzt wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht zu verantworten.

Die Anklage legt dem 33 Jahre alten Mediziner zur Last, im März 2017 die demente Frau in einer Frankfurter Klinik trotz erheblicher körperlicher und geistiger Gebrechen im Stehen geröntgt zu haben.
Die 94-Jährige stürzte während der Untersuchung so unglücklich, dass sie kurze Zeit später starb.

Gegen einen Strafbefehl und eine Geldstrafe von 12.000 Euro legte der Arzt Einspruch ein.
Das Amtsgericht Frankfurt will den Prozess an einem Verhandlungstag abschließen.


 
Vater wegen Totschlags an seinem Baby vor Gericht !

Koblenz - Weil er sein schreiendes Baby tödlich verletzt haben soll, steht ein junger Vater ab heute vor dem Landgericht Koblenz.
Laut Anklage schüttelte der 28-Jährige im Dezember 2020 in seiner Wohnung in Wissen im Westerwald seine weinende Tochter gereizt mit erheblicher Kraft, so dass deren Kopf hin und her schwang.

Als die abwesende Mutter zurückgekommen sei, habe das unverheiratete Paar das Baby in schlechtem gesundheitlichen Zustand ins Krankenhaus gebracht.
Dort sei es reanimiert und beatmet worden.
Bereits damals habe der Hirntod des kleinen Mädchens gedroht.
Im Januar 2021 sei es an den Folgen des Schüttelns gestorben.

Schon früher soll der Vater einmal genauso mit seinem im November 2020 geborenen Baby umgegangen sein und es verletzt haben.
Er ist wegen mutmaßlichen Totschlags und Misshandlung von Schutzbefohlenen angeklagt.

Der Mann sitzt seit Januar in Untersuchungshaft.
Das Landgericht Koblenz hat vorerst fünf Verhandlungstage bis zum 27. Juli terminiert.


 
22 Jahre alter Haftbefehl: Mann bei Kontrolle festgenommen !

Bei einer Kontrolle in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei einen Mann festgenommen, gegen den seit 22 Jahren ein Haftbefehl aus Bayern vorliegt.
Der 50-Jährige saß als Beifahrer in einem Auto, das bei einer Kontrolle in der Nähe von Selfkant angehalten wurde, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Bei der Überprüfung der Personalien am Dienstagabend habe sich herausgestellt, dass der Mann wegen der Einfuhr von Heroin gesucht wird.
Der Untersuchungshaftbefehl sei 1999 von der Staatsanwaltschaft Ansbach in Bayern ausgestellt worden.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft teilte auf Anfrage mit, dass der Haftbefehl nicht mehr vollzogen werde.

Bei der Kontrolle am Dienstag fanden die Polizisten aber erneut geringe Mengen Betäubungsmittel bei dem Mann, so dass er nun deswegen eine Strafanzeige erhält.


 
Vater wollte sich und seine Kinder verbrennen - U-Haft !

Nach dem mutmaßlichen Versuch, seine Kinder und sich selbst zu verbrennen, ist gegen einen Vater in Dörentrup im Kreis Lippe Haftbefehl erlassen worden.
Dem 30-Jährigen wird versuchte schwere Brandstiftung, versuchter Mord in drei Fällen und versuchter Totschlag vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei am Mittwoch mitteilten.

Zudem soll er seine Frau körperlich angegriffen haben, weshalb er sich nun auch wegen Körperverletzung verantworten müsse.
Am Dienstag sei Untersuchungshaft angeordnet worden.

Der Mann soll am Sonntag ein Feuer in seiner Wohnung gelegt haben, während er seine drei Kinder dort festhielt.
Die Kinder - sechs Monate sowie zwei und sechs Jahre alt - kamen mit Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus.
Vorausgegangen war den Angaben zufolge ein körperlicher Angriff auf seine Ehefrau und Mutter der Kinder, die die hinzugerufene Polizei verletzt auf der Straße antraf.

Den Polizeibeamten soll der Mann zudem eine Mikrowelle, eine Zimmertür und schwere Hantelscheiben aus dem Fenster entgegengeworfen haben.
Das Motiv für die Tat ist weiter unklar.


 
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