Zu peinlich zu fragen: Das große Rätseln um Bits und Bytes
Viele haben es schon erlebt: Sie kaufen ein Speichermedium, etwa eine SD-Karte, und stellen zu Hause fest dass der tatsächliche Speicherplatz geringer ist als vom Hersteller angegeben. Warum das so ist und wie Sie in Zukunft selbst die wirkliche Kapazität von Festplatten, Smartphones und Co. überprüfen können, erklärt CHIP Ihnen an dieser Stelle.
1 Kilobyte sind 1.024 Byte - nur bei den Herstellern nicht
Dass in der Regel weniger drin ist, als vom Produkt versprochen, liegt an einem einfachen Rechentrick. Die Hersteller bewerten ihre Kapazitäten nach dem Dezimalsystem, wonach ein Kilobyte 1.000 Bytes entspricht. Nach dieser Kalkulation bestehen nachfolgend auch 1 Megabyte aus 1.000 Kilobyte, 1 Gigabyte aus 1.000 Megabyte, 1 Terabyte aus 1.000 Gigabyte.
Der Trick offenbart sich nun im Detail: Windows und andere Software berechnen die Größenangaben eben nicht nach dem Dezimal-, sondern nach dem Binärsystem. Und das bedeutet, ein Kilobyte sind 1.024 Byte und damit 24 Byte mehr als vom Hersteller angegeben. Dadurch füllt sich die Festplatte schneller als berechnet.
CHIP-Tipp: Selbst rechnen
Durch diese Art der Berechnung fällt die tatsächliche Kapazität von Speichermedien um etwa 7 Prozent geringer aus, als vom Hersteller angegeben. Mit nur einem Handgriff können Sie beim nächsten Festplatten-Kauf schnell den wirklichen Speicherplatz bestimmen: Multiplizieren Sie den angegebenen Wert (etwa mit Hilfe des Smartphone-Taschenrechners) einfach mit 0,9313 - so bleiben unerfreuliche Überraschungen zu Hause aus.
Viele haben es schon erlebt: Sie kaufen ein Speichermedium, etwa eine SD-Karte, und stellen zu Hause fest dass der tatsächliche Speicherplatz geringer ist als vom Hersteller angegeben. Warum das so ist und wie Sie in Zukunft selbst die wirkliche Kapazität von Festplatten, Smartphones und Co. überprüfen können, erklärt CHIP Ihnen an dieser Stelle.
1 Kilobyte sind 1.024 Byte - nur bei den Herstellern nicht
Dass in der Regel weniger drin ist, als vom Produkt versprochen, liegt an einem einfachen Rechentrick. Die Hersteller bewerten ihre Kapazitäten nach dem Dezimalsystem, wonach ein Kilobyte 1.000 Bytes entspricht. Nach dieser Kalkulation bestehen nachfolgend auch 1 Megabyte aus 1.000 Kilobyte, 1 Gigabyte aus 1.000 Megabyte, 1 Terabyte aus 1.000 Gigabyte.
Der Trick offenbart sich nun im Detail: Windows und andere Software berechnen die Größenangaben eben nicht nach dem Dezimal-, sondern nach dem Binärsystem. Und das bedeutet, ein Kilobyte sind 1.024 Byte und damit 24 Byte mehr als vom Hersteller angegeben. Dadurch füllt sich die Festplatte schneller als berechnet.
CHIP-Tipp: Selbst rechnen
Durch diese Art der Berechnung fällt die tatsächliche Kapazität von Speichermedien um etwa 7 Prozent geringer aus, als vom Hersteller angegeben. Mit nur einem Handgriff können Sie beim nächsten Festplatten-Kauf schnell den wirklichen Speicherplatz bestimmen: Multiplizieren Sie den angegebenen Wert (etwa mit Hilfe des Smartphone-Taschenrechners) einfach mit 0,9313 - so bleiben unerfreuliche Überraschungen zu Hause aus.



