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Unglaublich: Koffer mit Spenderniere im Bahnhof gestohlen !

collombo

MyBoerse.bz Pro Member
Siegburg. Im Bahnhof Siegburg ist ein Koffer mit einer Spenderniere gestohlen worden.
Das Organ war für eine Transplantation in Straßburg vorgesehen.

Unbekannte haben im Bahnhof Siegburg einen Transportkoffer mit einer menschlichen Spenderniere gestohlen.
Die Diebe lenkten beim Halt des ICE 109 um 15.11 Uhr auf Gleis 6 Mitarbeiter einer Transplantationsgesellschaft ab, nahmen den Koffer mit dem Spenderorgan an sich und verließen unerkannt den Zug.

Die Bundespolizei geht bisher davon aus, dass es sich nicht um einen gezielten Diebstahl einer Spenderniere handelt.
Es ist vielmehr zu vermuten, dass die Täter von dem Inhalt überrascht und den Koffer unmittelbar wieder entsorgen werden.

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Bei dem Transportkoffer handelt es sich um eine Art schwarzen Laptopkoffer mit der Aufschrift: „Do not X-ray this bag“.

Das Spenderorgan war für eine Transplantation in Straßburg vorgesehen.

Die Bundespolizei bittet Zeugen um Hinweise, insbesondere zum Verbleib des Koffers an, die kostenfreie Servicetelefonnummer 0800 / 6 888 000.


 
Das sind die Diebe des Knochenmark-Koffers !

Siegburg – Der Schock-Klau im ICE-Bahnhof Siegburg: Trickdiebe klauten einen Transportkoffer mit Knochenmark.

Jetzt fahndet die Bundespolizei mit Bildern einer Überwachungskamera nach drei Männern.
Sie sollen am 26. Mai, um 15.11 Uhr, bei einem ICE-Halt im Bahnhof Siegburg den Koffer mit Knochenmark entwendet haben.

Die Täter verließen nach dem Diebstahl den Zug und wurden anschließend im Bahnhof Siegburg von einer Überwachungkamera aufgenommen.

Wer kennt diese Männer?

Täterbeschreibung:

1. Person: männlich 40 bis 50 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß, untersetzt, kurze graue Haare, Geheimratsecken

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2. Person: männlich 35 bis 45 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß, schlank, kurze Haare, hochgezogene Stirn, Geheimratsecken

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3. Person: männlich 35 bis 45 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß, untersetzt, kurze Haare, hohe Stirn, Geheimratsecken

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Alle drei sind vermutlich europäischer/osteuropäischer Herkunft.

Hinweise an: 0800 / 6888000 oder jede andere Polizeidienststelle


 
Koffer mit geklautem Knochenmark gefunden !

Sankt Augustin – Der beim Halt eines ICE im Bahnhof Siegburg gestohlene Koffer mit Knochenmark ist gefunden worden!

Wie die Polizei mitteilte, ist der Transportkoffer von Reinigungspersonal in einem Zugwagen des ICE 2004 gefunden und der Bundespolizei in Emden übergeben worden.

Der Koffer mit dem Knochenmark konnte noch in der Nacht der zuständigen Transportfirma übergeben werden.
Nach bisherigen Informationen der Bundespolizei war der Koffer noch funktionstüchtig; er verfügte über eine eigenständige Kühlung.

Kein gezielter Diebstahl – zunächst Verwirrung um Inhalt

Am Abend hatte es Verwirrung um den Inhalt des Koffers gegeben.
Zunächst hieß es, dass sich eine Spender-Niere in dem Koffer befindet.
Die Polizei korrigierte diese Angabe jedoch und erklärte, dass es sich um Knochenmark für einen Patienten in Straßburg handle.

Diebe hatten am Dienstag um 15.11 Uhr beim Halt des ICE 109 in Siegburg Mitarbeiter einer französischen Behörde im Gesundheitswesen abgelenkt und den Koffer entwendet.
Sie verließen unerkannt den Zug und sind noch immer nicht gefasst.
Die Ermittlungen der Bundespolizei zu den Tätern dauern an.

Die Bundespolizei geht bisher davon aus, dass es sich nicht um einen gezielten Diebstahl des Knochenmarks handelt.
Es ist vielmehr zu vermuten, dass die Täter von dem Inhalt überrascht und den Koffer unmittelbar wieder entsorgt haben, so dass dieser schließlich am gestrigen Abend in einem Zug gefunden wurde.


 
Koffer-Diebstahl: Knochenmarkspender lernt Empfänger nicht kennen !

Gesetz schiebt den Riegel vor .....

Köln – Nach der unglaublichen Geschichte um die Knochenmarkspende, die aus einem Zug gestohlen wurde und dann wieder auftauchte, fragt sich die Öffentlichkeit: Wie geht die Story aus?

Fest steht: Spender und Empfänger werden sich möglicherweise nie kennenlernen.
Das französische Recht sieht vor, dass sich die beiden Parteien nur anonym schreiben dürfen, teilte die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) am Donnerstag mit.

Spender ist „froh und erleichtert“ über Fund
Die Regeln seien international unterschiedlich, erläuterte DKMS-Sprecher Guido Ening.
In Deutschland dürfen sich Spender und Empfänger kennenlernen - im wesentlich strikteren Frankreich ist das nicht der Fall.

Der 24 Jahre alte Spender habe in einem Interview von dem „verrückten Diebstahl“ erzählt, teilte Ostseewelle HIT-Radio Mecklenburg-Vorpommern mit.
Zuerst sei er geschockt gewesen - dann aber froh und erleichtert, dass doch noch alles gut ging.

Empfängerin ist ein elfjähriges Mädchen
Der Mann sei 2009 bei einer Typisierungsaktion eines Fußballvereins in der Kleinstadt Schlagsdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) aufgenommen worden.
Der Spender befinde sich gerade in einer Ausbildung zum Maschinenanlagenführer, sagte Ostseewelle-Redakteur Alexander Stuth.
Bei dem Empfänger in Frankreich handele es sich um ein elfjähriges Mädchen, sagte er unter Berufung auf Angaben der DKMS.

Von Dieben fehlt jede Spur
Von den Dieben fehlte nach Angaben der Bundespolizei noch jede Spur.
Die Ermittler gehen davon aus, dass es keine Gelegenheitstäter waren und wollen auch Videoaufzeichnungen aus Bahnhöfen auswerten.

Die Diebe hatten am Dienstag zwei Kuriere bei einem Halt eines ICE in Siegburg ausgetrickst, waren mit dem Koffer samt Spende geflohen und ließen ihn später einfach liegen.
Am Abend hatten ihn Putzleute in einem anderen Zug in Emden gefunden.

Ärzte setzten die unversehrte Spende einem Patienten in Straßburg ein.
Eine Erfolgsprognose sei schwierig und hänge von Faktoren wie der Art und dem Stadium einer Erkrankung wie Blutkrebs ab, sagte Ening.


 
Nach Klau von Knochenmark-Koffer: Wie sind die Regeln für Transporte ?

Siegburg – Der Schock-Klau im ICE-Bahnhof Siegburg: Wie konnten Trickdiebe so einfach einen Transportkoffer mit Knochenmark stehlen?

Mit einem trivialen Trick hatten sie die beiden Organ-Kuriere, die im ICE nach Straßburg unterwegs waren, abgelenkt.
Fünf Stunden nach der Tat wurde der Koffer wieder gefunden – in Ostfriesland, im rund 330 Kilometer entfernten Emden!

Das Knochenmark war für einen Blutkrebspatienten in Straßburg bestimmt.
Die dortige Klinik hatte die Kuriere, Mitarbeiter einer französischen Gesundheitsbehörde, nach Köln geschickt.
Sie holten die Spende in der Uni-Klinik ab und bestiegen im Kölner Hauptbahnhof den ICE 109.

Dort waren sie vermutlich bereits im Visier der Täter!
Die Diebe vermuteten in dem Koffer wertvolle Beute und stiegen offenbar mit in den Zug.
Beim nächsten Halt in Siegburg (15.11 Uhr) schlugen sie zu!

Die Täter lenkten ihre Opfer ab: Einer ließ Bonbons auf den Boden fallen, der andere verspritzte Wasser.
Dann klaute vermutlich ein dritter Komplize den Koffer.
Nach Infos hatten die Franzosen ihn ins Gepäcknetz gelegt!

Bei der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) hingegen haben die Kuriere einen ganz klaren Verhaltenskodex.

„Sie sind angewiesen, den Koffer nie aus der Hand zu geben, geschweige denn aus den Augen zu lassen“, so Sprecherin Sonja Krohn.
Diesen Sicherheitsvorkehrungen ist es zu verdanken, dass bislang noch nie ein Koffer mit Knochenmark geklaut wurde – bei 50.000 vermittelten Spenden!

Dass der Koffer weg war, merkten die Kuriere erst, als der ICE weiterfuhr.
Die Diebe waren längst raus.
Doch: Warum warteten die Beklauten bis zum nächsten Stopp (Frankfurt), um die Polizei zu alarmieren?
Wertvolle Zeit verstrich, eine erste Fahndung blieb erfolglos.

Nach Infos fuhren die Diebe zurück nach Köln.
Dann ging es mit der Beute gen Norden.
Als Mitarbeiter von DB-Service in Emden gegen 20.15 Uhr einen Zugwagen des IC 2004 reinigten, fanden sie den Koffer, riefen die Polizei.

Die Täter hatten den Koffer nicht geöffnet.
„Er konnte noch in der Nacht der zuständigen Transportfirma übergeben werden“, so Bundespolizei-Sprecher Frank Freund.
In Straßburg wurde das Knochenmark untersucht.
Dann die tolle Nachricht.
„Das Präparat ist unbeschädigt und wurde am Nachmittag transplantiert“, so DKMS-Sprecherin Krohn.

Währenddessen läuft die Jagd nach den Tätern.
Die Bahnsteige des ICE-Bahnhof in Siegburg sind videoüberwacht…


 
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