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Unfall in bulgarischer Rüstungsfabrik: Explosion tötet Amerikaner

vladi63

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Unfall in bulgarischer Rüstungsfabrik: Explosion tötet Amerikaner

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Mangelnde Sicherheitskontrollen und Unmengen von Munition aus kommunistischen Zeiten - immer wieder kommt es in Bulgarien zu Unfällen in Rüstungswerken. Bei Waffentests stirbt ein Amerikaner, weitere Menschen verletzten sich schwer.

Bei einem Testschießen mit Granatwerfern in einer bulgarischen Rüstungsfabrik ist nach offiziellen Angaben ein Amerikaner ums Leben gekommen. Bei dem Unfall am Samstag seien ein weiterer Amerikaner schwer und ein Kanadier sowie zwei Bulgaren leicht verletzt, berichtete der staatliche Rundfunk.

Die Ursache für die Explosion ist noch unbekannt. Der Zwischenfall ereignete sich auf dem Gelände des Rüstungswerkes WMS Sopot in Mittelbulgarien. Die Ausländer nahmen nach diesen Informationen auf dem von einer bulgarischen Privatfirma gemieteten Schussgelände an Tests mit Granatwerfern teil. Möglicherweise habe es sich um alte und fehlerhafte Munition gehandelt, hieß es in Medienberichten.

Granatwerfer werden gewöhnlich in lokalen Konflikten eingesetzt, sagte der Experte in Terror-Bekämpfung, Iwan Bojadschiew gegenüber dem bulgarischen Fernsehen. Bulgariens Verteidigungsministerium habe nichts mit diesem Schussgelände und mit den Tests zu tun, betonte Ressortminister Nikolaj Nentschew im Staatsradio. "Offensichtlich wurden die Regeln nicht eingehalten - es wurde ein Fehler mit tödlichem Ausgang gemacht."

Auf einem anderen Gelände des gleichen Rüstungswerkes aus kommunistischer Zeit waren im März größere Mengen Munition in die Luft geflogen. Dabei hatte es jedoch keine Opfer gegeben. In dem ärmsten EU-Land, das auch Nato-Mitglied ist, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen mit Munition und Sprengstoff.
 
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