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Turgenjew, Iwan - Aufzeichnung eines Jägers
Turgenjew, Iwan · Aufzeichnung eines Jägers
Gesammelte Werke in Einzelbänden
Herausgegeben von Klaus Dornacher
Dieses Jahrhundertbuch der russischen Literatur war künstlerisches Ereignis
und Politikum zugleich. In seiner Verbindung stilistischer Virtuosität mit
humanistischer Emphase - nämlich zugunsten der Aufhebung der Leibeigenschaft -,
machte es den Autor auf einen Schlag weltberühmt. "Dostoevskij ist ein gewaltiger
Dichter, aber in Turgenev ist die vollkommenste Magie des Künstlerischen."
(Hugo von Hofmannsthal)
Ivan Turgenevs (1818-1883) meisterliche Komposition von fünfundzwanzig Erzählungen
rundet sich zu einem subtilen Epochenbild Rußlands zur Mitte des 19. Jahrhunderts.
Der harmlos klingende Titel sollte suggerieren, es gehe in diesem Buch um landläufiges
Jägerlatein. Doch die Zensurbehörde des Zaren ließ sich nicht lange hinters Licht führen
und verbot das Buchnoch im Erscheinungsjahr. Die Schil derung menschenverachtender Zustände,
die aufklärerisch-realistische Figurenzeichnung vom Leibeigenen bis zum Gutsbesitzer,
in ihrer Drastik verschärft durch die ironische Erzählhaltung, wirkten als Sprengstoff in der
Diskussion um die Aufhebung der Leibeigenschaft in Rußland.
Aufbau-Verlag Berlin und Weimar | 1971 | 521 Seiten | PDF | 15 MB
Turgenjew, Iwan · Aufzeichnung eines Jägers
Gesammelte Werke in Einzelbänden
Herausgegeben von Klaus Dornacher
Dieses Jahrhundertbuch der russischen Literatur war künstlerisches Ereignis
und Politikum zugleich. In seiner Verbindung stilistischer Virtuosität mit
humanistischer Emphase - nämlich zugunsten der Aufhebung der Leibeigenschaft -,
machte es den Autor auf einen Schlag weltberühmt. "Dostoevskij ist ein gewaltiger
Dichter, aber in Turgenev ist die vollkommenste Magie des Künstlerischen."
(Hugo von Hofmannsthal)
Ivan Turgenevs (1818-1883) meisterliche Komposition von fünfundzwanzig Erzählungen
rundet sich zu einem subtilen Epochenbild Rußlands zur Mitte des 19. Jahrhunderts.
Der harmlos klingende Titel sollte suggerieren, es gehe in diesem Buch um landläufiges
Jägerlatein. Doch die Zensurbehörde des Zaren ließ sich nicht lange hinters Licht führen
und verbot das Buchnoch im Erscheinungsjahr. Die Schil derung menschenverachtender Zustände,
die aufklärerisch-realistische Figurenzeichnung vom Leibeigenen bis zum Gutsbesitzer,
in ihrer Drastik verschärft durch die ironische Erzählhaltung, wirkten als Sprengstoff in der
Diskussion um die Aufhebung der Leibeigenschaft in Rußland.
Aufbau-Verlag Berlin und Weimar | 1971 | 521 Seiten | PDF | 15 MB



