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Titel: Transcendence
Genre: Drama | Laufzeit: 115 Min. | Sprache/n: Deutsch
Video Stream: BD-RIP | Audio Stream: Dolby Digital 5.1 | Format: MPEG-4 DivX / Xvid
Hoster: Share-online.biz, Uploaded.net
Groesse: 2012 MB | Parts: 11 Dateien
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Beschreibung:
Der Science-Fiction-Thriller "Transcendence" verknüpft auf schillernde Weise zeitlose Ängste mit Themen aus der aktuellen Diskussion. Wie Goethes "Zauberlehrling" erfahren die Protagonisten im Regiedebüt des Kameramanns Wally Pfister ("The Dark Knight", "Inception"), dass ihnen die Geister, die sie riefen, über den Kopf wachsen. Ein System künstlicher Intelligenz beginnt eine rege, unkontrollierbare Aktivität mit globalen Folgen. Transzendenz, laut Duden "das Überschreiten der Grenzen von Erfahrung und Bewusstsein, des Diesseits", entsteht hier durch die Verschmelzung von Mensch und Computer. Der philosophisch ehrgeizige, aber nicht immer glasklare Inhalt ist visuell beeindruckend verpackt.
Der Film, für den der Newcomer Jack Paglen das Drehbuch schrieb, ist nach Spike Jonzes "Her" der zweite binnen kurzer Zeit, der sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt. Obwohl auch hier eine Liebesgeschichte im Zentrum steht, bei der einer der beiden Partner nur virtuell existiert, geht es hier weniger um die Paarbeziehung als um die Macht des Computerwesens. Man denkt an die NSA-Abhörskandale oder allgemeiner an den Verlust der Privatsphäre durch das Internet, wenn der Computer-Will überall seine Fühler ausstreckt. In der Wüste lässt Evelyn für ihn unzählige Solarmodule aufstellen, die ihm eine gigantische Rechnerleistung ermöglichen. Mit diesem Wissensvorsprung kann er dann auch Verletzte durch Nanotechnologie heilen. Der Zuschauer muss sich bis zum Schluss selbst damit auseinandersetzen, wo die Front zwischen Gut und Böse verlaufen soll. Die reale Welt wirkt mit ihren aufgelassenen Halden und Werkhallen gestrig. Im Kontrast dazu gehören zu Evelyns Ambiente ganze Wände voller Monitore. Wills Gesicht schaut immer auf sie herab. Die digitalen Daten, die er produziert, sind wiederum so clean, so pur wie die ausgedehnten Wälder, über die die Kamera manchmal unvermittelt schweift. Wichtiger als die Charaktere ist die bedrohliche Entwicklung: Wenn aus der Erde quecksilberähnliche Tropfen in Schnüren zum Himmel aufsteigen, dann ist wohl etwas aus dem Ruder gelaufen.
Fazit: Ein Riesencomputer, der mit einem menschlichen Geist verschmilzt, entfaltet im visuell beeindruckenden Science-Fiction-Film "Transcendence" ein philosophisch anspruchsvolles Schreckensszenario.
nfo:
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