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Thomas Rabenstein - Die Triton-Basis / Sperrgebiet Progon
Genre: Science Fiction
Format: azw3, docx, epub, htmlz, lit, mobi, pdf, txt
Sprache: Deutsch
Größe: 11 MB
Passwort: kein Passwort
Hoster: Share-Online.biz
Die Triton-Basis
NEBULAR, eine fiktive Zukunftsgeschichte, führt Sie in das Jahr 2113, eine Zeit, in der nationalstaatliche Bestrebungen längst überwunden sind. Geeint im Staatenbund der Solaren Union nimmt die Menschheit ihre letzte große Herausforderung an - die Eroberung des Weltraums. Auf den Trabanten der Gasriesen unterhält die Unionsflotte wissenschaftliche Basen und Erzförderstationen. Großraumschiffe pendeln zwischen den inneren Planeten. Frühere Geißeln, wie Kriege, Krankheiten und Armut, gelten als besiegt. Rund zehn Milliarden Unionsbürger bevölkern die Erde, nochmals 250 Millionen Menschen leben in den wachsenden Kolonien auf dem Erdmond und dem Mars. Prospektoren durchmustern den Asteroidengürtel, um neue Rohstoffquellen zu erschließen. Bemannte Raumschiffe haben längst die Grenzen des Sonnensystems erreicht und beginnen ihren Vorstoß in den Kuipergürtel. Der am weitesten entfernte Außenposten befindet sich auf dem großen Neptunmond Triton. Der Trabant ist eine eiskalte Welt, auf der vorwiegend Wissenschaftler und kommerzielle Minengesellschaften ansässig sind. Ziel ist es, den sogenannten Außenring mit seinen Ressourcen für die Menschheit zu erkunden. Forscher wollen die Abgeschiedenheit nutzen, um die Suche nach außerirdischem Leben voranzutreiben und ihre Antennen auf die nahen Sterne auszurichten. Rund zweitausend Männer und Frauen verrichten permanent ihren Dienst auf der Tritonbasis. Die Eiswüsten auf dem Jupitermond Europa, die Staubstürme des Mars und die urweltlichen Kohlenwasserstoffmeere auf Titan sahen Raumfahrer von der Erde schon mit eigenen Augen. Extraterrestrische Lebensformen fanden sie jedoch nicht. Eines der großen Ziele dieser Zeit ist es, mit Bruderzivilisationen im All in Kontakt zu treten. Unbewusst hoffen die meisten Menschen, dass diese fernen, hoch entwickelten Kulturen uns ähnlich sind und man von diesen Wesen lernen kann. Bisher ist jeder Versuch gescheitert, Signale intelligenten Ursprungs über die Radioteleskope auf Triton zu empfangen. Die fremden Zivilisationen scheinen sich nicht mitteilen zu wollen. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht existieren …
120 Seiten
Sperrgebiet Progon
Mit der vorliegenden Episode beginnt ein neuer Handlungsabschnitt unseres Abenteuers, der sich über die nächsten 50 Romane erstrecken wird. Der Arbeitstitel dieses umfangreichen Exposés lautet: Der Äonenkrieg.NEBULAR ist keine Military-Science-Fiction-Serie, in der Kriege oder Militäraktionen als dominierende Erzählelemente dienen. Der Titel umschreibt vielmehr einen Konflikt, der aus menschlicher Sicht bereits undenklich lange besteht und auf unterschiedlichste Weise ausgetragen wird.Man glaubt, die Kontrahenten zu kennen. Da ist auf der einen Seite die rätselhafte Entität Nebular, der unsere Galaxis zugeordnet wird. Ihr Gegenspieler ist eine Macht, von der bisher nur der Name bekannt ist: Neurotim. Vermutungen rechnen den Andromedanebel zum Einflussbereich des unbekannten Wesens.Obwohl Nebular ein großes Mysterium darstellt, konnten Wissenschaftler zumindest ein paar wenige Details aufdecken. Mit Nebular wurde eine besondere und außergewöhnliche Lebensform entdeckt. Sie existiert im tachyonischen Raum, einer höheren Dimension, welche auch für die überlichtschnelle Raumfahrt genutzt wird. Diese Existenzform ist völlig anders strukturiert als jedes Lebewesen, dem Menschen bisher begegnet sind. Geschaffen und geformt aus Dunkler Materie, breitet sich Nebular in Form netzartiger Strukturen entlang der galaktischen Gravitationsfeldlinien aus. Die Entität haftet förmlich im Tachyonenraum an unserem Sternennebel.Um die besondere Konstellation zu veranschaulichen, stelle man sich einen Magneten vor, der durch eine dünne Glasscheibe auf der gegenüberliegenden Seite Eisenpartikel festhält. Die Verteilung der Eisenspäne folgt dem Verlauf der Magnetfeldlinien. Im Beispiel entspricht die Milchstraße dem Magneten. Mit ihrer Gravitationskraft wirkt sie bis in das Kontinuum hinein und bindet Dunkle Energie, welche sich zu Dunkler Materie verdichtet. Folgt man dem Denkmodel weiter, dann stellt die Entität in puncto Ausdehnung und Größe ein Äquivalent zur Masse der Galaxis dar. Es leuchtet ein, dass es solch einer Existenzform unmöglich ist, mit einem Individuum im Normaluniversum zu kommunizieren. Wissenschaftler, die unter dem Mikroskop Bakterien betrachten, versuchen keinen Dialog zu beginnen. Es bleibt deshalb vorläufig ein Rätsel, wie die ehemaligen Schutzmächte, allen voran die Genoranten, darauf pochen können, im Auftrag Nebulars zu handeln.Der Äonenkrieg, der in einer Art Schlagabtausch geführt wird, über dessen Regeln ein gewisses Einverständnis zwischen den Parteien besteht, erfasst nun auch die neu entstandene galaktische Gemeinschaft. Der Kooperationsrat, dem sich immer mehr Völker anschließen, ist eine Vereinigung, die ein friedliches Miteinander anstrebt. Gemeinsame Forschungsprojekte sollen Errungenschaften für die Zivilisationen bereitstellen und die Entwicklung fördern. Nun aber zwingen die Pläne der Genoranten und Temporalkrieger den Rat dazu, Beistandsabkommen zu formulieren, um die angeschlossenen Welten zu schützen. Von beiden Kriegsparteien ist aus verschiedenen Gründen nichts Gutes zu erwarten. Ein Primärziel der grünhäutigen Riesen von Genora bleibt die Korrektur der Zeitlinie, wie sie aus dem letzten Schlachtzug Neurotims hervorgegangen ist. Die Klonrasse möchte einen Zustand wiederherstellen, wie er vor rund einer Million Jahren geherrscht hat. Dies war eine Zeit, in der die Menschheit in ihrer heutigen Form nicht existierte. Für die Solare Union geht es also um mehr, als einen ausufernden Krieg mit Genoranten und Temporalkriegern abzuwehren. Es geht um das Überleben der menschlichen Zivilisation ...Freuen Sie sich auf die kommenden Bände mit einer komplexen und spannenden Handlung. Lernen Sie neue Völker kennen, fantastische Welten und fesselnde Handlungsschauplätze. Folgen Sie unseren Helden in die Tiefen der noch größtenteils unerforschten Milchstraße und genießen Sie das erweiterte Format der Romane. Tauchen Sie ein in das Universum von NEBULAR.
212 Seiten



