FireTiger
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The Walking Dead spielt bislang in der Metropolregion von Atlanta, im Südosten der Vereinigten Staaten, und erzählt vom Kampf einer kleinen Gruppe Überlebender nach einer weltweiten Zombie-Apokalypse. Unter Führung des Sheriffs-Deputy Rick Grimes ist die Gruppe auf der Suche nach einer dauerhaften und vor allem sicheren Unterkunft. Dabei stellen die fast überall präsenten Untoten eine permanent vorhandene Bedrohung dar, die jederzeit ohne Vorwarnung zuschlagen kann. Im Laufe der Zeit wird die Gruppe daher zwangsläufig immer kleiner, da manche Mitglieder den Zombies, gruppenintern Beißer oder Streuner (engl. „Biter“ und „Walker“) genannt, zum Opfer fallen, andere die Gruppe verlassen oder sich für den Tod entscheiden. Gleichzeitig kommen ab und zu neue Personen hinzu, wodurch „Verluste“ teilweise ausgeglichen werden können. Während ihre Situation immer aussichtsloser wird, ist die Gruppe zu fast allem bereit, um zu überleben. Die Suche nach einem sicheren Ort führt die Überlebenden durch von Untoten überrannte Städte, durch Wälder, über Highways, zu Militäranlagen und geheimen Forschungseinrichtungen. Überall, wo die Gruppe hingelangt, hat die Seuche bereits gewütet und nahezu alle Menschen in Zombies verwandelt. Dennoch findet sie vereinzelt auch andere Überlebende, die sich ebenfalls zusammengeschlossen haben und teils friedlich, teils neutral, teils aber auch feindlich gesinnt sind.
Die permanente Zombiebedrohung ist dabei allerdings wie in den Comics nur Hintergrund, es gibt kein permanentes, pausenloses „Zombiegesplatter“ – im Vordergrund stehen gruppeninterne Konflikte und Spannungen sowie Differenzen mit Außenstehenden. Teilweise gibt es massive Konflikte um weitere Vorgehensweisen, Standpunkte und moralische Werte, darunter Themen wie Selbstmord, Kannibalismus, Abtreibung, „Präventivtötung“ von Infizierten und potentiell gefährlichen Gefangenen, Rassismus und andere, ebenso brisante Dinge, die die Gruppe stark belasten und die einzelnen Personen im Lauf der Zeit langsam aber sicher verändern. Der Schwerpunkt liegt somit einerseits auf der Frage, wie sich die Menschen verändern, wenn ihnen ihr gewohntes Leben weggenommen wird und sie plötzlich um Dinge, die sie für selbstverständlich hielten, kämpfen müssen. Zum Anderen aber geht es um die Selbstdefinition von Menschen. Erstmals seit 30.000 Jahren konfrontiert mit einer Menschengruppe, die zwar so aussieht, wie sie selbst, jedoch nicht derselben Spezies bzw. Reproduktionsgemeinschaft angehörig ist, ringen die Apokalypse-Überlebenden mit ihrer Vorstellung und Verteidigung dessen, was sie „Mensch“ nennen wollen. Wayne Yuen erörtert daher in der Zeitform des Indikativ Futur („will it be …?“): „‚The Walking Dead‘ ist philosophisch spannend, weil wir, anders als in einem zweistündigen Zombiefilm, wirklich herausfinden, wie es sich in einer Welt lebt, die von Zombies überlaufen ist. Wie sollen wir uns gegenseitig verhalten? Wie sollten wir die Arbeit aufteilen? Ohne Unterstützung von Regierung, Gesetzeshütern und politischem Anstand, sind wir dann wirklich alle gleich? Können wir uns nehmen, was wir wollen? Gibt es immer noch privaten Besitz? Wird das Leben tatsächlich ‚übel, brutal und kurz‘ (Hobbes) oder wird es einfach anders sein, mit eigenen Problemen und Mühen, gekoppelt mit Mühen und Triumphen?
Language: German
Format: Mkv, Avi
Hoster: Share-Online
Size: 25.76 GB
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